Indiana Tribüne, Volume 10, Number 294, Indianapolis, Marion County, 13 July 1887 — Page 1
4k
M?
v stäVfiN ww Zahrgang 10. Osflee : üo. 120 tt CJatOItmD Sttche. onaer Judianapolko, JndkaOa. Mittwoch, dea 13, Juli i087. - t
m
AMMW
11
yo
!
i t !i. ; ! ' . ,s l! r , i C
tVi-lri
W gjVW m dieser Spalte kofi 5 Cent per Zeile. Anzeizeu in welchen Stellen gesucht, oder offerirt werden, finden unentgeltliche Ausnahme. Dieselden bleib 5 Tage Sehen, können aber ubkschräutt eruenert werden. Tnzeigen, welöe bil Mittag 1 Ux abgegeben werben, sinken nach am seUig Tagt Rnsnahme. Verlangt. Billangt TDtr irgend ujclch Aiditt von Lugust Asrhain. 42 Sä f?s un .tiafi. I6j. St erlangt: Ein utr Jung, am die Schlosier't zu erlernen. No 22 2ao Alabama Straße. 15jl erlangt: E.n gutes Dienstmädchen fürwöb-' t'che Hauarb,,t. zchzufrag bei L. Leonard, 392 floro West Strafe. 11 Verlang t ,wet Inner, welch melke und vit Pftld i mgehen können. 507 adifonAoe. 15:1 Q erlangt deutsch tun, Leute für Abonnenten ,u sammeln, bet großem erttznft. Nachzufta .kn d 24 ridian Straß,. 13; Stellegesuche. ucht wird Stelle von i Wädchen. Nähere lv9 or, last Straß. ldjl Zu verkaufen. Zu oerkausen; Ein fast och neu Vttstll ud;n Eßtt'ch. RUHtrr in cn Dtftc dS. Blatte, R228iu , Verschiedenes. ( O ollmachten sveroen taSgefe rtigt und Gelder eul Europa gen ,o KdrtVs. öff. Notar. 4 Süd -tZeridta Straß. Promvt und fertig Bedienung. AkucrBau-Vcrein taer V?rein. bekannt als Court House LaU'Beretn", wir soebeu rzanisirt. ntheilezkönntn ge,ichnet erben bei fyrrrxaart etebolbt, Sekretär der Jvdiinapoli Deutsch. Segenseitigen Feuer Lercherunzs.esellschaft. Office lt3 Ost Washington Straße. Ort Stechhan. 45t 455 Lord ladama Straß end Ost der Eadinet Maker Uiion, Hit Vtiiltt und Pin Str,;e. Deutschen Vereinen! welche beabsichtigen imen Ausflug aufs Land oder tin . V i c - N i c ! zu veranstalten, diene zur Nachricht, daß wir eine große Auswahl von Hellen leichten Hüten üf Lager haben, welche wir zu äußerst niedrizen Preisen osseriren. Bamberger tto. 1 OS WasbiugtouUr. Scntral Garten ! Ecke East und Washington Str. Hübscher Aufenthaltsort für Familien. Gute Getränke und aufmerksame Bedienung. IPETEXt WAGNKB, Eigentümer. PHOENIX GARTEN Ecke Meridian und Morris Str. Hübscher Aufenthaltsort für Familien. Besonders geeignet für Sommernachtsfeste u. Abend Unterhaltungen. Ff. Eroeokel, Cigenth. Mleriöian Sirasse Sommer - Garten, 338 Süd Meridian Straße, Fal:ien.Gzrtcn, Segelbahn, g räuige Gaft ud ClnbZiaaer. Gute Eetranke und prompte Vediennng zugesichert. AMIET, Agent XT Jeden Samftzg Abend trtrofciner ?unch. Mozart - Halle ! Jacob Don, Eigenthümer. DaS größte, schönste vnd älteste derartige -Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön ingerichtete Halle sieht Vereinen, Logen und -yrivaten zur Abhaltung don Vällen, Conzerten 'And Versanunlungen unter liberale Vedwen znr verfngnn?.
NeueS per Telegraph. BcttcrauftfiOtcn.
Washington, lfe Juli. Schöne? Wetter, gleiche Temperatur. D er .Boodler' Sharp. New Z)ork, 13 Juli. Heute war der Tag. den Richter Baratt für die UrthttlSspktÄung sestgestbt haite Sborp Vung ieugklksi Yll'le ycr fuhr in "T c . . iw und seines Schwiegersohnes nach dem County CourthauS. Ee hate die ganze Nacht nicht geschlafen, und der alte Mann war gan, zusammengebrochen. Statt des Richl,rS Barrett eeschien Richter Donohue und vertagte wegen Kcankhkit deS Ersteren den G richtkhof bis morgen Mittaz. Gditovielleo. Vem Mayor Deonv und setutn Muckercollkgtn in'S Stamm buS. Uns dem Feuerquell de Weine, Au dem Zaubergrund de Becher Sprudelt Gift und süße Labung, Sprudelt Schöne und Gemeine : Nach dem gncn Werth de Zeche,, Nach de. Trinkende Begabung ! Ja Gemeinheit tief dersunkea Liegt der Thor, vom Rausch bemeiftert : W na er trinkt, wird er betrunken, Trinken wir sind wir begeistert ! Sprühen hohe Wihetsunken, Reden wir mit Fugelzungen, Nad von Glut sind wir durchdrungen. Und van Schönheit sind wir trunken! Denn e gleicht der Wein dem Regen. Der im Schmutze selbst zu Schmutz wird, Doch auf gutem Acker Segen Vringt N"d Jedermann zu Nutz wird. B!irza Schaffy. - Es ist sehr heiß, über 100 Grad im Schatten, aber es nutzt nichts darüder zu reden. DaS württembergische Justiz-Mini-sterium warnt die Staatsangehörigen ofsiziell, den Verlockungen von Agenten Gehör zu schenken, welche sie zu Ansprü chen (und selbstverständlich Kostenvor schüssen) auf die Erbschaft der Rappisten in Economy verlocken wollen. Die Eolonie ist nicht im Absterben, sondern blüht noch immer. Das Journal" macht zu der That fache, daß die United Labor Party die Partei Henry George's in New Fork aus 75,000 Stimmen rechnet, folgende Be merkung : Wenn so, dann beweist dies. daß es keine Idee giebt, welche zu nebel hast oder zu schädlich ist, als dak sie nicht Anhänger finden sollte." Wir sind keine Bewunderer Henry George's. Seine Theorien sind einseitig und mangelbaft. Sie bekunden zwar viel Denken und Studium, aber einseitiges Studium und ungenügende Bekanntschaft mit der einschlägigen modernen Literatur, doch sie bekunden ideale?, ernstes Streben nach Besserung der Lage des Volkes. Trotzdem glaubt jeder kapitalistische Lohnschreiber, der in seinem Leben nichts gelernt hat, als das Bischen lumpige amerikanische Parteipolitik, seine Schmutz batterien gegen Henry George und seine Freunde schleudern zu müssen. Natürlich, der Lohnschreiber weiß ja für wen er schreibt. Bei dem Stande der Journalistik ist dies freilich nicht zu . verwundern. Die meisten Zeitungen sind eben bloß Ge schäfte und es bezahlt sich ja bester, für die Kapitalisten zu schreiben, als für die Arbeiter. Da ist denn keine Lüge zu schwer, keine Heuchelei zu arok, keine Verunglimpfung zu gemein, keine Ent hüllung zu niederträchtig, als daß sie nicht Platz in den Spalten der kapitalisti schen Blätter fände. Und weil denn die sachliche Bekäm pfung und Widerlegung einer Theorie zu viel Mühe kostet, weil man dazu auch etwas gelernt haben, etwas wissen muß darum macht man das mit zwei nichtssagenden Worten ab, macht aber die Träger einer neuen Idee nach Herzenslust schlecht. Das ist leicht, das kann jeder Dummkopf und dem Pöbel gefällt es. Denn leider muß es gesagt werden, die Verleumdung und die Verunglimpfung sind nicht die Waffen der Lohnschreiber allein, der Pöbel ist zahlreich und benutz dieselbe.Waffe, ganz speziell auf dem poli tischen Gebiete. Es braucht bloß auf politischem Felde eine neue Bewegung zu entstehen, und Jeder, welcher hervorragend Antheil an derselben nimmt kann sicher sein, daß seine Beweggründe verdächtigt werden. daß e? nach Herzenslust schlecht gemacht
wird. Es sind freilich nicht die schlechtesten Fruchte, an denen die Wespen nagen, aber das macht die Taktik des politischen" Pöbels nur um so schlechter. Es ist eine Kleinigkeit für den gewöhnlichen Wardbummler, Drahtzieher und Aemterjazer, irgend eine Verleumdung gegen eine Person in Cirkulation zu setzm und jeder Gegner des Mannes glaubt das
ju hn, eine solche Verleumdung, lohne auch nur den Schatten eines Bewei. .7, Ä-. ses, nachreden zu dürfen. Da kommt dann noch meist das geheimnißvolle Kopfschüteln dazu: Ji, man darf nicht Alles agen", oder: Wenn Du wüßtest, was ch weiß" u. s. w., wobei dann der Be reffende meist gar nichts Weiß. Es ist gerade, als ob der Sumpf unserer politischen Korruption jeden Man nesstolz und jede persönliche Ehrenhastig eit vollständig erstickt hätte. Leute schimpfen über eine politische Bewegung, über soziale und politische wistenschaftliche Theorien, welche kaum hren Namen mühelos schreiben können. welche in ihrem Leben noch kein wisten chaftliches Buch gelesen haben und deren Hauptlektüre die Skandalgeschichtm in den Zeitungen bilden, Leute, welche we der etwas von vergangenen Zeiten wissen, noch über die Spitze des nächsten K.irch thurmeS Wegschauen können., Nun kann nicht isder em gebildeter und gelehrter Mann sein, aber ein anständiger Mensch kann Jeder sein. Der Journalist, welcher anstatt mit den Waffen des Geistes und des Wissens den Gegner anzu greifen, der anstatt das Volk zu belehren. sich an das Vorurtheil wendet, den Geg ner mit dem Geifer der Bosheit und Gemeinheit bespritzt, und an die schlechten Leidenschaften appellirüst kein anständiger Mensch. Ebenso wenig ist es der Partei ganger, der dieselben Mittel mündlich ge braucht, welche ein solcher Journalist schriftlich gebraucht. Die Menschen haben gelernt, auf dem Gebiete der Religion tolerant zu sein Es gab eine Zeit, in der die Menschen einander der Verschiedenheit des Glaubens halber haßten und verfolzten. Die Menschen haben die Thorheit so! chen GebahrenZ eingesehen. Es gilt heute für selbstverständlich, daß Jeder das Recht hat, die Sonde der Kritik an ein religiöses Dogma zu legen und mit den Waffen der Bildung und des Wissens eine religiöse Lehre anzugreifen. Aber es verträgt sich nicht mit der Achtung gegen den Nebenmenschen, ihn feiner reli giösen Ansichten halber zu beschimpfen. oder lächerlich zu machen. Wir möchten es gar zu gerne erleben. daß auf dem Felde der Politik derselbe Anstand, und dieselbe Achtung vor dem Nebenmenschen Platz greifen, und das mögen die Lohnschreiber und politischen Parteigänger sich merken, daß man durch Nohheit, Brutalität und Gemeinheit wohl Menschen verletzen aber keine Ideen unterdrücken kann. DraytnaHrlHteu. Lokomotivführer-Streik. N e w Y 0 r k. 12. Juli. Eine voll ständige Ueberraschung für Jedermann wer der Streik von Brooklyner Hoch bahnangestellten. welcher gestern Nach mittag auSbrach. Die Leute beklagten sich über zu lange Arbeitszeit und woll ten. wie man hört, auch eine gewisse Lohnerhöhung haben. Gestern wurden 9 Männer entlassen. Die Uebriaen. welche sämmtlich zur Brüderschaft der Locomotivsührer gehören, traten zu sammen und verlangten, daß jene Leute wieder angestellt würden, bis ein Schied? gericht die Sache beigelegt habe. AlS die Compagnie dies verweigert', wurde auf gesteri Nachmittag um 4 Uhr ein Streik becrwt. der tann auch pünktlich um diese Zeit in Krast trat. Um diese Stande sind die Züge ge wöhnlich schon mit Passagieren vollge pfropf, die sich aus dem Heimwege von New Pork nach Brooklyn befinden. ES gab daher am Brooklyner Ende der East River. Brücke und an der Fukton Ferry einen schrecklichen Zusammenlaus von Menschen, röelche aus Weiterbeförderung warteten. Nur langsam ertsernten sich die Massen mit den Pferdebahnen. AuS den Kohlendistrikten Uniontown. Pa , 12 Juni. Die Versammlungen, welche in den letzten 48 Stunden im caizen Kohlendistrikt von den Streikern abgehalten wurden, bewei sen, daß die Leute immer noch entschlossen sind, auszuharren und auf der Lohn erhöhung zu bestehen. Von den 390 Ar beitern, die in West'Leisenring über diese Frage abstimmten, zeigtm sich nur 20 zu Gunsten einer Wiederaufnahme zu den
alten Löhnen. Die ÄesiKtt der KohkS
brennereien verstchltn, daß, wenn nicht in dieser Woche die Streiker zur Arbeit zu. rückkehren, neue Leute impoitirt- und noch mehr Pinkertonspitzel derbeibeordert werden. . Die Streikt? haben geharnischte Beschlösse gegen die Pinketton ängenom mev. in welchen sie u. A. den Gouverneur ouffcrdern. diese Kerle, die eine beständige Drohung und Insulte s.ien, fortjuweisen und sich erbieten, selber die Behörden in Aufreck kerhaltung der Ordnung zu un terstützen. Grobe Feuer. Terre Haute. 12. Juli. Heute Morgen um 4 Uhr brach in dem, meistens von Bergleutkn bewohnten Städtchen KiightSville in Clay County Feuer au. Eist vor sechs Monaten war ein großer Theil deS Städtchens durch Feuer zer stöit worden. Die Feuerwehr von Brazil kam zu Hilfe; trotzdem brannten siebzehn Gebäude, meist Geschäftshäuser ab. Man vermuthet, daß da? Feuer angelegt war. ew Yorks Bevölkerung. New York. 12. Juli. Nach einer auf Grund des neuesten AdrekbucheS vor genommenen Berechnung hat die Stadt New Vorl gegenwärtig in runder Zahl 1.600.000 Einwohner. DaS Adreßbuch selbst enthält 324.813 Namen, darunter allein 2300 Smith, 1800 krown und 900 JoneS. Ne t, er Civildienst. Washington, D. C.. 12. ,Jul,. Die plötzliche Entlassung dreier erfahre ner Clerk auS dem BundeSschatzamte, die Jahrelang in deyselben angestellt waren und ihre Berusöpstichten beson derS sorgsam .ausübten, hat hier unter bn Republikanern viel Etaub aufgerühr . A!S Grund dieser Mabregel wird von ossicieller Seite angegeben, daß die Regierung in ihren Ausgaben sparsamer sein müßte,' jedoch ist man überzeugt. dak der wahre Grund derselben derjenige ist, daß oie Gemaßregelten gtstnnungS tüchtige Revubl.kaner sind und bei der kommenden Präsidentenwahl für einen republikanischen Candidaten arbeiten loerden. j Ein gefährliches Spiel. Philadelphia. 12. Juli. Inder Vorstakt Managunk wurde der Base Ball Spieler McDade von einem Ball am Halse getroffen. Der junge Mann fiel bewußtlos zu Boden und wurde nach Hause gefahren. Drei Aerzte wurden herbeigeholt. Der Verletzte war kaum im Stande zu athmen. ES wurde ein Einschni t in den HalS gemach, und man fand, daß die Luströlzre gebrochen war. Ein Gummischlauch wurde eingesetzt, dieselbe erwieS sich aber zu kurz. In Managunk war aber kein anderer zu ha den und ein Mann fuhr mit dem nächsten Zuge nach Philadelphias um einen länge ren Schlauch zu holen, aber als er zurück kam, war McDade todt. Hebräische Union. PtttSburg. 12. Juli. Der zwei jährliche Congreß der amerikanisch isra elitischen Gemeinden trat heute Morgen zusammen. Der Hauptzweck der Conven tion ist die Vergrößerung deS hebräischen College in Cincinnati. Gegen hundert Delegaten auS allen größeren Städten des Landes sind anwesend. Der Präsident machte in seiner EröffaungSrede darauf aufmerksam. daS unter dem qegenärtigen Vertrag zwischen Ruß und den Ver. Staaten eS keinen amerika Nischen Bürger jüdischen Glauben? ge staltet sei. sich in Rußland niederzulassen. Die Aufmerksamkeit deS CongresseS sollte aus diesen Gegenstand gelenkt werden. Vom Blitz erschlagen. Mt. Pleasant. Tenn.. 12 Juli.Während heute Nachmi'tag eine Anzahl Neger von einem Leichenbegängniß heim kehrte, brach ein Gewitter auS, und die Heimkehrenden suchten Schutz unter den Bäumen. Der Blitz fuhr in einen Baum, unter dem sich neun Personen befanden, welche sämmtlich erschlagen wurden. Oer üabtl. Bulgarisches. Brüssel. 12. Juli. DaS Blalt .Le Nord-, daS Mundstück der russischen Regierung, sagt: Der Coburger muß wissen, daß Rußland niemals einen Fürsten anerkennt, der von Leuten ge wählt ist, welche sich die Vkttsltllng des bulgarischen Volke? angematt." Die Mächte würden sich davon bald über zeugen müssen, daß ohne Ruß'andS un mittelbare Mitwirkung keine Lösung der bulgarischen Frage möglich sei, sondern erst dann, wenn Ruß'and durch sein Machtwort den Wirren ein schnelles Ende machen würde. Die Gemahlin Maximilian'S. Brüssel. 12. Juli: Der geistige Zustand der Prinzessin Charlotte, Ge mahlin de erschossenen, mexikanischen
Geschäfts- u. Grundcigenthum, Wohnhäuser u. Baustellen. Wir offeriren auf ein paar Tage folgendes Grundeigenthum. Geschäfts . Häuser. L Jei bington Straße. 63. 65 und 67 Nord Pennsylvania Straß,. d2 Ost Waskington Straße. q0$011 qM an Dawäre Str., No. 34 u. 36: of- Wobnungen. 5S mxi$T l!ta!?- 727 und 729 Nord Delaware Straße. ?9n 8l!h I 'flS1- 783 Nord Delaware Straße. ! - . c. 372 College Avenue. 343 und 345 Nord Pennsylvania Straße. 373 College Avenue 636 und 633 Nord Alabama Straße. 172 College Avenue'.
40 LotZ angrenzend an der MM 1 - X n ? rtw .
44 01s im ,uoo!lllazen skaottoeli. 54 LotS im Bruce Place. nordöstlich. Grundeiaentdum in allen Stadttheilen. Grundstücke für Geschäftshäuser. '1 Acker in Brightwood, angrenze.;!) an der Bahn.
ciD" lvG UXLodcim?., 8 1 Ött Market Otr.
Kaiser Maximilian, ist ein bcff.iungö loser. , Die lichten Augenblicke werden immer seltener; die meiste Zeit bringt die Patientin im dumpfen Hinbrütkn zu und kann selbst durch die liebevollste Pflege nicht auS diesem Zustande völliger geistiger Bewußtlosigkeit herausgerissen werden. Sie erhält häufig Besuch de König'S und der Königin, die stunder. lang bei ihrer unglücklichen Verwandtin zubringen. Körperlich befindet sich die Prinzessin wohl. Die dairischen Sozialdemn k raten. Berlin. 12. Juli. Die Erfolge der Sozialdemolraten bei den .kürzlichen LandtagSwahlen in Baiern erregen hier die Aufmerksamkeit der politischen Welt. Man hielt bisher die erfolgreiche Betheiligung dir Sozialdemokratie bei indirekten Wahler, bei beschränktem Wahlrechte überhaupt für unmöglich. Wie der AuSfall der Urvahl zeigte, sind die Erfolge der Sozialdemokratie in Baiern 1837. also für st zum ersten Male ganz besrie. digende. In Nürnberg erlangte sie eine große Mincrikät. in München II nicht geringe' Auöstchten für Herrn v. Bollmar und in Fürt'z, wenn nicht den vollen Sieo, so doch ein Resuttit, kaZ nahe daran grenzt. H i c si g e S. SchkidangSklazeu. Heule wurden zwei interessante Sehe!dungöklagen eingereicht. Michael MeScall will von seiner Gatiin Mary geschieden sein. Die Ehe ist noch jung, nicht viel über ein Jahr alt. Wenn daS wahr ist, waS der Herr Gemahlin seiner Klageschrift sat. dann möchten wir den Mann sehen, welcher untrr solchen Umständen eS länger als vierzehn Tage z ausgehalten hätte. Er behauptet nm lich, daß seine liebenSwerthe Gattin zu verschiedenen Malen ihn habe umbringen, wallen, daß sie ihn zu diesemZwkcke mit ei nem Knüppel, einander Mal mit einem Messer, dann wieder mit einer Schern, und ein ander Mal m't eimem Schüreisen angegriffen hade, und damit im Register Nicht? fehle, habe sie es auch mit Gift vcr sucht. Gekocht habe sie niemals und dem Vater des Kläger, einem alten hilflosen Mann habe sie daS Bkireten des HauseS verboten. Ein andern Scheidungslustiger ist Lieutenant JameS W. Grsydon. Der selbe ist der Elfinder eines neuen Spreng. Materials mit dem er Wunder zu erzielen hofft, und wegen dessen er wie er sagt mit mehreren europäischen Regierungen in Unterhandlung steh. Die Beschicht?, welche er in seiner Kazeschrift erzählt, ist folgende: Er ist Lieutenant in der BundeSmrine. Vor drei Jahren wurde er im Dienste nach Hongkong geschickt. Als er stch da selbst befand, kam auf einmal seine Frau mit zwei Kindern und ihrer ganzen Ver wandtschast dort an. Der KtSgrr giebt nicht an. ob ihm das Vergnügen machte, ober nicht. Aber er erzählt weiter, daß er kurz rachher wie der im Dienste auf kurze Zeit von Hongkong habe fcrt müssen, daß er seiner Frau einen Check auf die Bank gegeben habe, daß er $27.000, d. h. sein ganze Ver mögen in der Bank gehabt, daß die Frau da? ganze Geld gezogen habe und damit nach San Franciöko durchgebrannt sei. Er sei ihr dahin nachgereist, bade sie aber nicht mehr finden können, und er wisse auch jktzt nicht, wo sie sei. Deshalb will er geschieden sein. Dem Manne kann geholfen werden. tFl2 Fälle Diphtiria. 10 FälleSchar lachfieber und 1 Fall von Masern in der Stadt. Muöo'ö Ciaarrenladen befindet kick
lN ViOt iw aju alymgron vlrakk.
m m -tA n An .eti . .
sicheee
Bauuellen. Gärtelbahn. . . .
SkeSMgS - WSeV. Yilsener und Lager Vier
m Gebmdm und Flaschen, zu bezichm von J3.T3n.run.taXb IEto"np-p-n nüra , C?o. 220 222 Süd Delaware St,. ET Xelopbon 1,039.
KkeSsV n. ?9&
Lagerbier und das berühmte Pilfener Bi?r.
-In Flaschen zu
JACOB UDIZQEB and COMPANY.
Jacob Metzger & Company, Tafel-, Lager- u. BockÄier in ölaschen. Alle Sorten Mineralwasser wie : Seltzer, Apollinaris, Sheboygan u.s.w. in Flaschen uno Krügen. ET OLDEN TIME ALE eine Spezialität. CJ Telephon 407. 30 und 32 k! Marhland Otrage.
m$ai Soeben erhalten. Eine
Schlafzimmer - Oinricbtungen, Bücherschränke, Parlor-
Olnrlchtnugen, Oide-VoarbS u. s. w.
Alle nach neuesten Mnftern. Die Schlafzimmer-Sinrichtnogen umfassen sehr hübsche Sege'nftände in Antique Eichen, Kirschbanm-, Wallnuß. und Mahagoni.Holz und die Preise sind niedriger als je. Ich mache besondere aus meine feinen Parlor Einrichtnugen eigene Fabrikat aufmerksam. Dieselben sind nicht nach alten, be kannten Mustern angefertigt, sondern nach neuen modernen Zeichnungen. tU Ich fordere die Csncurrenz in Bezug auf Prei, Qualität und Schönheit heraus.
WM. IL. lEILEDIEIß, WNoU.
& A.
Mnstou, W Ost Washington Str. Empfiehlt seine große Auswahl in U. & D. Steel Banges sür Hotels und Private. ki Lyrnan Gasolin-Oefen die besten der Wett. Die vorzüglichen Eiö - Behälter ans hartem Holz. Argand vkangeö u. Kochöfen und FTCUJ2R-EBE2RDra.
Wem- und Unterlage - Alz! Zwei und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer, Dach-Farben, feuerdichter Asbest -FUz, sicher gegen Motten und Wanzen. H. C. SniTHES, (Nachfolg? Slrnl Cmtt$ci.) 100 Oeö Olarvlaudör. T Stliff 9n 801
i
300 Lot in Briabtwood. Leichte An.ablunaen.
200 Acker gute hochgelegene Land, angrenzend an Greenfield, dem größten Gaöfelde de Staates. Dieses Land kann in Parzellen getheilt werden. JSHnnDB c2 IWZzz?, 86 OQ SBtatUt Qtt.
V 0 ül UW C&vmwei beziehen durch große Auswahl neuer Vesser als Diamanten ift da, Geschenk der See! Advokaten Vareaa on Teny 3t Erovs?, ) Zimmer 6 und 7 albott 9icn 95l9&. Zvdianaroltl. .xrit t887. l Marshall S. Wood 5 Co.: Verehrte Herren! Ich kauft bte in Schachtel Ihr HtilmUtkl genannt .Oc,a Ware Lim. Veme Frau und ich gebrauchte , und fand daß t auSge,,chnet Heilmittel ist. Ich litt ttt 1872 an agen'hmr,en und Uv,dauttchktt. Blanchmal fand ich ar tempcrlr n,mal aber dauernd HUf,, der der versuch den ich mit .Ocean Wav Link gemalt hab, überzeugt ich. daß diese tttel mir dauernd Hitt bringt. Ach hoff dß St Selegenhett habe lamtt vielen Leidenden Hilfe ,u bring, Achtunglvvllft J.E. Denn, Sr-Sen. Anwalt Gelb zurüSerSattet sollte dieses Mittel nicht helfen. Wir wer den unser Versprechen nicht brechen. 3Iarshall O. Woods Sc Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Indianapolis, Ind. Preis ZI. Per Post il.15. fflt die Saison 1887. Wl. Eaylor, Office: 460 NordWeat Otr.
c?T
5
21
O
iSo
Telephon 949.
- r
