Indiana Tribüne, Volume 10, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1887 — Page 3
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Wie Goldsucher.
Roman von A. Katsch ka. (FortstAUNg.) laust dort Jemand," sagte der Missionär leise und zeigte auf eine Gestalt, die durch daö-Gebüsch sichtbar Wurde, In der Tbat lief dort ein Mensch und 'hinter ihn: drein stürzten einige graue, keuchende Unczeyeuer. lIder: rer. ' nes ecr ozai, vorWärts eilend. et.t verstummte das Geschrei: ein Pistolenschuß erschallte und darauf lautes Gewlnfel und Gegrunze. . ..Das sind die Unseriaen! Eber haben sie überfallen!" rief der Missionär, das Gewehr anlegend. 9lswolök!i stand bleich, in zerfetzter Kleidung auf einem gefällten mächtigen Stamm, den noch rauchenden Revolver in der Hand. Zu seinen Füßen lag mit .. . P r L. . 4 4 M -y heradyangenoem öiopse uoow, vlislos über den Stamm geworfen da. Vor dem Baume rasten, laut grunzend, fünf wüthende Wildschweine, für welche di Flüchtlinge jetzt unerreichbar waren. Wilde Schweine können in Folge der besonderen Consiruction ihrer Füße wie ihres steifen Rückens und Halses weder klettern noch klimmen. Eines derThiere das so laut winselte, schien durch Jswolskij's Kugel verwundet. Die wütbenden Eber, bemerkten das Nahen der Ätenschen nicht und setzten ihre Angriffe fort. Zwei hatten sich niedergelegt, die spitzen Schnauzen' dem Baume zuge wandt, und schienen eine regelrechte Belaaerunq ' beabsichtigen. Auf ein Zeichen des Missionärs legten die Kosaken an und Jeder von ihnen nahm einen Eber aus s Korn. Drei Scbüne krackten, mächtig dröh nend durch den Wald. Ein Eber stürzte zu ode getroffen, nieder, die übrigen aber flüchteten eiligst in die Busche. Jswolskij sah sich plötzlich von seinen Freunden umringt. Eugenie Nikolajewna !" rief er, freudig vom Baumstamm springend und den Gefährten entgegeneilend. Sie haben uns gerettet ! . . . Ludow scheint aber schwer verwundet!" Jswolskij zitterte vor Aufregung und Ermattung und sank auf den Boden. Eugenie )!ikolajewna eilte zu Ludow und beugte sich über ihn; mit Schrekken schaute sie ihm in das wachsbleiche Gesicht er war in der Taiga unkenntlich geworden. Die Züge schienen eben im Ausdruck des Schmerzes wie der Furcht erstarrt; in der Seite zeigte sich eine tiefe Wunde, aus der noch das Blut troff. Mit zitternden Handen legte Eugenie Nikolajewna unter Assistenz des Lama ihrem Bräutigam einen Verband an. Ungeachtet der sorgfältigsten BeHandlung kam Ludow noch immer nicht zu sich. Vielleicht leben bleiben, aber nie gefund werden," erklärte der Lama, nachdem er Ludow untersucht hatte. Unterdessen theilte Jswolskij die letzten Ereignisse mit. Heute Morgens machten wir uns auf Paul Wassiljewitsch war zu schwach zum Gehen, ick mußte ihn auf den Schultern tragen, daher King's nur langsam vorwärts Als wir bierher t. . c Vrr rc kamen, fay icr oie Spuren ocr vlloschweme und zog den Revolver. Plötz lich brachen aus dem Gebüsch zwei wü thende Eber hervor ich schrie unwill kürlich auf Sie haben Wohl den Schrei gehört? Ich hoffte so die Unaetbüme zu erschrecken, und allerdings machten sie, durch das Geschrei eingeschüchtert, für emen Augenblick Halt, Ich benützte den Moment, um schreiend weiter zu laufen Die Eber besan nen sich aber und stürzten mir nach. chon horte ich ihr heileres Schnaufen dicht hinter mir Die Gefahr gab mir neue raste; ich sah die gestürzte Lärche hier und lief auf dieselbe zu. Ein Sprung und wir wären gerettet aeWesen, aber mit Ludow auf dem Rücken konnte ich mcht springen. Ich kroch also, obne ibn loszulassen, auf den Baumstamm. In diesem Moment hatte emer der Eber uns erreicht und fuhr Ludow mit seinem Hauer in die Seite." Jswolskn athmete sehr schwer, indem er den Bericht erstattete; er war zu ermattet und sebr erregt. - Eugenie Nikolajewna drückte ihm herzlich die Hand. Sie sind ein dankbarer, treuer Mensch," sagte ste. Die Worte waren ihm der schönste Lohn und er lächelte glücklich. Alle waren bemübt, den schwer Ge prüften zu helfen. Bald loderte ein hel les Feuer und heißer Thee mit Wein bob die Kräfte Jswolsm s wieder. Ludow kam endlich zum Bewußtsein und sah mit Entzücken sich von seinen freunden umnnät. Aber wo ist mein theurer Jswols kij ?" fragte er unruhig, da er iifn nicht bei sich sah. Ist er verwundet?" Eugenie Nikolajewna, welche die Feindschaft Ludow's gegen Jswolskij kannte, horte .diese Worte mit Eritau nen. Der Schmerz der Wunde, wie die Schwäche ließen Lud,?w nicht weiter sprechen, er schautc nur Eugenie Nikolajewna selig in's Antlitz und ließ ihre Hand niwt aus den seinen. Unterdeffen hatte Jswolskij die ganze Wanderung durch die Taiga, das orhergehende wie das schreckliche Ende des Kosakenmädchens in Kürze erzählt; da tönte aus der Ferne ein Schuß herüber. Was ist das ? Alles scheint in der Taiga sich ein- Rendezvous geben zu wollen!" rief der erstaunte Missionär. Nickt lanae darauf beweaten sich die seitwärts stehenden Büsche .md es tra . . i. r ' ers - :en rurarow uno feme iLesayrien aus di Waldwiese hinaus. Mein Bruder!" schrie Eugenie Ni kolajewna freudig auf und eilte ihm mit offenen Armen entgegen. Wie kamst du denn hierher?" Das Recht zu dieser Frage stände wohl eher mir zu! Wie kommst du denn hierher?" erwiderte er, die Schwester küssend Das habe ich nicht erwartet, dir hier zu bsgegnen! Und was sehe ich? Vater Wassilii. wolskij. Paul, ...... Ihr . Alle!. Und ich
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war vem Waynstnn nahe, als" ich cic blutige Spur heute Morgens fand." Das Erscheinen Skuratow's rief all gemeines Entzücken hervor und erwurde mit Fragen und Berichten geradezu überschüttet'. Endlich hatte das Schicksal nach so vielen Abenteuern und Leiden wieder Alle inmitten der wilden Taiga vereinigt; es batre aber auch Mühe genug gekostet. Nach kurzer Berathung wurde beschlossen, sich zum Tschekoje aufzumachen, um von dort aus die nächste Ail' stedlung zu erreichen. Lange faf;cn Alle am Feuer, die Be richte über die Erlebnisse austauschend und der Erzählung von Jswolskij's zahlreichen lbenteuern lauschend. Und das Alles um mich !" flüsterte Eugenie ihm zu. ..Nein! Auch um ihn er ist ein guter Mensch Ich wollte ihn retten. auch um sernetwulen. Nur Ludow nabm am allgemeinen Gespräche keinen Theil; das Sprechen siel ihm zu schwer und für alle lieb reiche' Sorge Eugenie's dankte er nur mit Blicken. Die Krankbeit wie die Schwäche hat ten ihn zu einem anderen Wesen gemacht; man erkannte den fruyeren streitsüchtigen, empsindlichen Menschen nicht mehr in ihm. Hochbeglückt schlief Jswolskij an die sem Abend ein. Er hatte das Bewußt sein, Alles gethan zu haben, um sein gegebenes Wort einzulösen, und fühlte sich reich belohnt. Früh Morgens machte man sich zum Tschekoje auf; Ludow mußte aus emer schnell beraestellten Bahre transportirt werden; seine Wunde verursachte ihm e- r . im s. . f surcyierllwe -mmerzen. Geaen Abend erreichten die Wände rer die Boote und bald schwammen sie der nächsten Ansiedlung entgegen. Im Winterquartier. Zwei Monate waren seitdem dahinaeaanaen. Die Erde hatte sich in eine weiße Schneedecke gehüllt; der Frost . . cr rt.. 4 . yaile die wiloen ergoacye gezaymr; die Bäume glänzten in silberweißem Reif. Die- Sibirier hatten sich zum geheiz ten Ofen zurückgezogen und hörten gleichmüthig zu, wie draußen der Schnee stürm wüthete, seine Weißen Ballen ge aen Thür und Fenster schleuderte und r 1. .y rf e . rrT. r v in ven nauHsangen feine qauertiev sang. Werchne-Udmsk ist eine der kleiner. in der Steppe zerstreuten, traurigen Städte Transbaikaliens. Nur im Früh ling, wenn der Paffagierverkehr reg wird, herrscht hier Leben. Jetzt war das Städtchen fast gänz lich vom Schnee bedeckt. Seine kleinen, fensterarmen Häuser schauten kaum aus den Schneewällen hervor; sie schienen sich vor den entsetzlichen Frösten, welche vierzig Grad Reaumur erreichten, ver krochen zu haben. In einem der besten Häuser des Städt chens wohnten unsere Freunde: Sku ratow, Ludow und Jswolsjik. Sie hatten sich entschlossen, dort den Winter zu verbringen, um mit dem ersten Frühlingswehen wieder in die Taiga aus die Suche des von Skuratow s Va ter hinterlassenen Goldes zu gehen. Anfangs hatten sie nach Jrkurtsk fabren-wollen, aber Ludow war noch zu schwach, so daß der Arzt ihm diese Relfe ernstlich untersagen mußte. In einem kleinen, aber recht gemüth lich eingerichteten Zimmer saßen, an ei nem mit Karten, Planen und Zeichnun gen bedeckten Tische, Skuratow und Js wolskij, die Städte Transbaikaliens eifrig ftudirend. Sie glauben also, vaß wir uns täuschten, als wir die Umgebung des Ehala-Sees für die Gegend hielten, wo wir, laut Ihrem Dokumente, das Gold suchen mußten?" sagte Jswolskij. Das ist mir jetzt ganz klar; unser Fehler bestand darin, d, obwohl der Ehala-See auf dem richtigen Parallelkreise, dem 49. Grad nördlicher Breite, sich befindet, mein Vster nach Angabe des alten Schamanen, 200 Werst ' östlicher arbeitete, so daß das voir uns an der Aschenga aufgefundene Goldlager mit der Entdeckung meines Vaters nichts ge mein hat." Wohl ! Ich bin mit Ihnen einver standen, aber auch hier kann ein Fehler vorliegen sie konnten allmälig östlich oder westlich von der Richtung aogewlcyen fcm." Sie wollen mich wieder durch ver nichtende Einwände quälen," saate Sku ratow lächelnd; lassen Sie mir doch lieber meine Hoffnung und Zuversicht." In diesem Augenblick trat Eugenie Nikolajewna herein. Im weiblichen Eostüm, einem knapp anliegenden schwar :en Kleide, war sie unaemein lieblich. obschon sie durch die Pflege Ludow's sehr abgenommen hatte. Wieder sprechen Sie vom Golde . . . Wahrhaftig, meine Herren, Sie langweilen mich schon mit diesen verzauberten Millionen.... Ich bitte Sie zum Thee." Du wirst dich mehr für die Millio nen interessiren, wenn der Bann, der heute auf ihnen liegt. gebrochen ist und sie zu deiner Disposition stehen werden. Nichr wahr, Jennv z" Was sollen sie mir? Ich kann auch ohne .sie glücklich sem," erwiderte das Ulcadchen ernsthaft. Gewiß, können Sie das, Eugenie Nikolajewna," stimmte Jswolskij bei. Sie gingen in. das Nebenzimmer, wo auf dem gedeckten Tisch die kochende Theemaschine stand. In einem Lebnstuhl, durch Kissen gestützt, saß Ludow, hager und bleich, aber mit ruhigem, zu wedenen stchtsausorua. Du scheinst vergessen zu haben," wandte sich Jswolskij an ihn, daß heute der Stiftungstag dieser Universi tät ist." Weißt du noch, wie fröhlich wir m . ' m f e , i sonn vlefcn ag veroracyr yavcn?" fügte Jswolskll hmzu. Wie sollte ich das vergessen l)aben! Es war eine glückliche Zeit ! Sie kehrt nicht zurück," sagte Ludow, die Lippe mit dem Tuche abwischend, auf welchem sich em' Blutsleck leiate. (Schluß folgt)
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Unverstanvttte Frauen. vr?Sk von start Wartendurq. Die untergehende Sonne eines Scptembertages siel in die weinumrankten Fenster des traulichen Wohnzimmers einer Villa, die unweit einer Mitteldeutschen Fabrikstadt laa, deren Schornsteine dichte Rauchwolken emporsende ten, welche die rosigen Abendwolken schwarz umschleierten. Ein Strabl, zwischen den braunen Jute-Gardinen hindurchgleitcnd, spielte um die Gestalten zweier jungen Frauen, die, sich mnlg umschlungen haltend, an der Fensterbrüstung standen, von wo man eine schöne Aussicht auf ein ro mantisches, von einem breiten Fluß durchströmtes Thal hatte, das nach Norden zu sich öffnete, während Westlich und östlich bewaldete Hohen das' selbe begrenzten.. Die beiden mngen Frauen waren Freundinnen v n ihrer Dresdener Pen sion her. Beide waren gleichalterig, , zwanzig Jahre alt, beide standen im ersten Jahre ihrer iLhe. Die zarte Blondine im dunklen Hauskleid war Frau Elsa, die Gattin des jungen Baumeisters und Besitzers der Villa, Albert Weber. Die Andere, eine üppig blü-! hcnde Brünette, mit feurig leuchtenden Augen, kam eben von ihrer Hochzeits reise zurück, direkt aus Californien, wo iK i" r st t lyr Mann, em amourer roprano ler, eine Filiale hatte, die er von Zeit zu Zeit besuchen mußte. Das Nützliche mit dem Angenehmen verbindend, hatte Herr Lüdecke seiner jungen Frau San Francisco als Kiel ihres FlttterwochenÄusflugs vorgeschlagen, eine Idee, auf welche die lebhafte, romantisch ange legte Ianny sofort freudig ernennet Nun waren die jungen Gatten über Havre und Paris m die deutsche Hei math zurückgekehrt Während Fanny's Mann einen Abstecher nach Stettin und Königsberg machte, wo er Geschäfte mit dortigen Rhedern abzuwickeln hatte, war sie zu einem Besuch von kaum vier Stunden zwanzig Mei i rrtr er i r. .. ien wr zu viija gerayren, die nc seit deren Hochzeit nicht wieder gesehen hatte... Ächt lange Monate nicht! Sie traf Elsa allein, der junge Bau meiste? war über Land gefahren. Fanny hatte zahllose Fragen gethan. Wie es Elsa in der Ehe gesiel, ob sie ihren Mann beherrsche oder er sie, ob sie noch an die schönen Tage von Dresden denke, wo sie bei Torniamenti Eis und Kuchen gegessen, wo sie auf der Brühl'schen Terrasse, im Großen Garten, im Schillergarten von Blase Witz geschwärmt, im Hoftheater an idealenKunstschöpfungen sich berauscht hatten. Vor Allem die Opernabende im Hof theater! Tannhäuser, Lohengrin, Troubadour. Ach, es war ein herrlicher Manrico, dieser junge Tenorist, er innerst Du Dich noch seiner, Elsa? Weißt Du noch, was Du mir an jenem Abend sagtest? Sie, Fanny, so geliebt zu werden, wie diese Leonore von ihrem Troubadour... o, es muß das süßeste Loos eines Weibes sein." Die schlanke, blonde Elsa mit den schönen blaugraucn schmachtenden Augen nickte stumm bei dieser Frage der Freundin. Die ganze schöne Mädchenzeit stieg vor ihr in rosigem Lichte auf. Ja, es war eine unvergeßliche Stunde, als die bei den jungen, tieferregten Freundinnen nach jener Troubadour-Aufführung an dem prachtvollen Maiabend durch den mondbeglänzten, grotesken Bau' des Dresdner Zwingers nach Hause gingen, eine unvergeßliche Stunde, in der sie sich feierlich gelobt, nur Männern, die dem Lohengnn und dem Troubadour glichen, ihre Hand zu reichen und ewia die Ideale der Kunst zu verehren. Indessen, die Schicksale der Menschen richten sich in der Regel wenig nach solchen schwärmerischen Gelöbnissen und Schwüren, und so hatte denn zwei Jahre nach jennn Maiabend mit seinem Troubadourgesang, seinem Mond glänz und Sternengeflimmer Elsa ihre Hand dem Baumeister Albert Weber und Fanny die ihrige dem Hamburger Großhändler Adolf Lüdecke gereicht.... Lüdecke glich weder dem Lohengrin, noch Weber dem Troubadour. ' War Lüdecke aber auch kein Schwanenritter, so hatte er- doch mehrere Schiffe in See.' Ein neues Fahrzeug wurde auf der Werft für ihn gebaut, der Lohengrin" genannt, mit einem prachtvollen Schwan am Stern. So sah Fanny doch wenigstens annähernd ihren Mäd chentraum erfüllt, und für das, was daran fehlte, tröstete sie etwas, die rei zende Villa ihres Mannes unweit der Uhlenhorst, das prächtige Patrizleryaus in der Stadt am Jungfernstreg und einige weitere Annehmlichkeiten, welche mit dem Besitz eines großen Vermö' gens verbunden sind. . Elsa hatte ein nicht so großes Loos, wie Fanny aus der Ehestandslotterie gezogen. Immerhin war beider Ehegatten Vermögen noch hinreichend ae nug, um sich der Annehmlichkeit.? des Daseins zu erfreuen und die Kräfte .. .: V C.a rti'Pi. t m ves eioes uno oes eizres nicyi rn dem anstrengenden Kampf um den Er werb frühzeitig aufreiben ' zu müssen. Ach, dieser Kampf um des Lebens Nothdurft ! Vor seinem Geräusch, seinen Auflegungen entflieht nur zu oft das Gluck der iLhe... ' Ich soll Dir meinen Mann schil dern?" sprach Fanny in ihn? lebhaften Weise, ihren Arm um ElsaZ Schulter legend. Mein Mann ist sehr sicher r rnr rr. . i xn feinen Planen, vjr ijr zetzl dreißig Jahre und besitzt zwei Millionen Mark. In zwanzig Jahren will er sem Ver mögen verdoppelt haben. Da ihn sein Geschäft sebr in Anspruch nimmt, so hat er wenig Zeit, sich mit mir zu beschäftigen, und überläßt es meinem Belieben, wie ich mich unterhalten will. So habe ich es immer gewünscht Ich will auch in der Ehe meine Freiheit haben, will' für meine Ideale, für Poesie und Kunst schwärmen. Ich werde in meinem Hause in Hamburg keine langweiligen Theegesellschaften mit Frauenklatsch veranstalten, aber mein Salon soll den Künstlern, Dich tem, Journalisten, mit emem. Wort, allen Berühmtheiten geöffnet sein. Im Stadttheater und Thaliatheater haben wir unsere Loge, aber," fragte sie plötz lich, tabt Ihr in Euerem Rauchnest dzn emen Äusentemvel? Liebt Dein
Mann die Kunst?' Ist er eine poetisch angelegte )catur, weis; cr eine idcalgestimmte Fraucnsccle zu würdigen? O, ich weiß, was Tu sagen willst. Aber wenn mein Adolf auch selbst wenig poetischen Sinn hat, so läßt er mir doch volle Freiheit und gewährt mir die Mittel, meinen 3!cigungen nachzuhängen. Und das kommt am Ende auf Eins heraus Aber sprich, wie steht es damit, bei Dir und Deinem Albert? Mir kommt es fast vor, als seiest Tu nicht ganz befriedigt." Die junge, hüb sche, brünette Frau holte tief Athem, sie war ganz ausgeregt durch die Hast, mit der sie das alles hcrausgcplaudert unr gefragt hatte. Frau Elsa strich sich mit der kleinen Hand über die Stun und antwortete leise mit etwas unsicherem Tone: O, mein Mann ist 'sehr gut.... Er hat mich recht lieb, und wo er mir eine Freude bereiten kann, da thut er es..." Schade, daß ich ihn nicht zu Haufe
getroffen habe " fiel, die lebhafte Frau Fanny ein Mein Mann", fuhr Elsa fort, liebt die 3!atur sehr. Darum hat er sein Haus hier heraus m's Freie gebaut.... Ich denke, wer für die Reize und Poesie der Natur empfänglich ist, muß auch die Kunst lieben Ob er ein Freund des Theaters ist, weiß ich nicht Das r f. ' tt -. , . . ; t. i yiefige 'cyaufpielyaus yar er nocy nicyr besucht. Aber er hatte auch so viel zu thun Sein Plan für ein neues Krankenhaus " Alfo habt Ihr doch em Theater m Eurem Schornsteinnest Was ist daran?" unterbrach die ungeduldige Freundin die junge Frau. Ein verlegenes Lächeln umspielte Elsas Münd. Ich weiß es nicht Denn da AI bert nicht hineinging, so verzichtete ich auch darauf Ich konnte Albert doch nicht allein lassen " Frau Fanny sah ihre Freundin for schend an Die kleine, hübsche, blonde Frau senkte unter diesem beobachtenden Blicke ihre sanften, schwärmerischen Augen. Ich verstehe", lächelte Fanny ironisch, Dein Mann ist ein Egoist, der keinen Sinn für die Künste hat, der nur seinem Geschäft lebt und Abends Dich allein besitzen will, unbekümmert darum, ob Deine ideale Natur in diesem spießbür gerllchen Leben sich glücklich fühlt Deines Mannes Weib soll nicht seine gleichberechtigte Gefährtin, sondern seine Sklavin sein, die alle seine Launen erträgt, ihr eigenes Selbst und dessen berechtigte Forderungen ihm unterordnet. Schade, daß Dein Ä!ann uns auf unserer Hochzeitsreise nicht begleiten konnte. Er hatte m Amerika sehen können, wie dort das Weib seine Gleichberechtigung zu wahren versteht, und wie auch die Männer die Rechte des Weibes achten... O, es thut mir doppelt leid, daß ich Deinen Albert nicht getroffen habe, ich würde ihm den Standpunkt klar gemacht haben Aber ich muß mit dem Abendschnellzug abreisen, Adolf erwartet mich morgen früh bestimmt in Berlin " Du beurtheilst Albert zu scharf," warf Elsa schüchtern ein. Fanny schüttelte ungläubig lächelnd ihr Haupt. Nein, nein, Elsa Ich beurtheile ihn ganz richtig, wenn ich ihn auch nur zweimal gesehen. Aber ich verstehe mich auf Männercharaktere.... Nur um das Eine bitte ich Dich, ver simple in diesem prosaischen und räucherigen Nest nicht Bewahre Dir Deinen idealen, poetischen Sinn, denke an jenen Troubadour-Abend in Dresden, an unsern Schwur im Zwinger." Ach," fuhr sie in steigender Erregung fort, es war ein unvergeßlicher Abend. Dieser Manrico war unvergleichlich.... Wrijjt Du noch, wie er hieß? Er war ein junger Anfänger " Georg Braun", sagte Elsa So etwas vergißt man nicht Er hat rasch Karriere gemacht Ich habe öfters von ihm gelesen Noch vor Kurzem hat er in Frankfurt a. M. ge sungen und allgemein gefallen " Mit solchen Mitteln, mit solcher Stimme und solchen Augen " siel Fanny ein, darf das Wunder nehmen?" Ja, sie hatte einen wunderbaren süßen Klang, diese Stimme", hauchte Elsa in träumerifcher Rückerinnerung, während Fanny lebhaft zustimmend sagte: Ich denke noch mit Entzücken an jenes erste Auftrittslied, Einsam, von Allen verlassen,. Kann ich die Qual nicht fassen " Ach," unterbrach sie sich selbst, hier steht ja ein Pianino," und sich rasch vor das Instrument' setzend, begann sie die Melodie der bekanntenRomanze zu spielen und zu singen Doch auch das höchste Glück Strahlt mir aus Deinem Blick" wiederholte sie mit glühenden Wangen, während Elsas Auaen mit schwärmen schem Aufleuchten träumerisch hinaus in r r r oie anoicvan dnaten. Moriienunq solat.) Anstreicher Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von Häusern wilden aus' SckSntt auZgksütrt von CARL HOFMANN, 136 Madison Ave. ü" Preise maßig. Schöne und gute Arbeit wird garantirt. C. PINGPANK'S deutsche Buch - Handlung ! fto. 7 Süd Alabama?. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften.
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CIIAS. II. ROCKWELL, Gea'l Pass'r and Ticket Agent. ic lSMs det Indiana KVö ,vftil ftch jur Anfertigung von NeHoungen. Cirkularen, SrieWpfen, Preislisten. Quittungen, Eiotrlttskarten, Mltgliederkarten, BroHürcn, Constiwttonen Mreßkartea. .OVL:.TISL).L O2N lesrn th exact co5t of any proposed line os advertlsing in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., Nawipaper Ad-rartining Burtastta, 10 Spnio Lt,, Kw York.
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