Indiana Tribüne, Volume 10, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint SögliH vd S st gK. C7ttlUch .TrüHnt lostet durch d Xtlfsi3 Cicti p Docht, Ml Sonntag .riZ v Clfct pf Bach. Crtfc mfa II SttUI. Vr Voft ingtschuH U 9tBX9ahln N LaN. fflc 1L0O7Marv!andSr. Indianapolis, Ind., W. Juli 1837. Zwanzig Jahre ZncbtbauS. Am Morgen des 31. März d. I. w breitete sich im mittleren Theile des Skates New Jork die Kunde, daß auf der West Shore-Aabn auf der Strecke zwischen Bufialo und New Sork in fre cher Bahnraub verübt worden sei. Der Messenger" Charles S. Leake von der National Expreß Company" erzählte, Uz Zug, auf welchem er sich befand, habe sich um etwa 10 V Uhr aus Oneida Castlefortdegeben, und er sei gerade im Begriste gewesen, die seiner Obhut anvertrarnen Gelepackete zu sortiren. als er sich bei dem Geräusch von Schritten um wandte und einen starken Kerl in einem und richtete drohend einen Revolver gegen den Beamren. Leake versuchte es, sich von feinem Sitze zu erbeben, erhielt aber sofort eine Kugel in seinen rechten Ärm in- der Nähe der Schulter. Aus Angst ließ es. jeyr der Bote ruhig gesche ben, daß sein Angreifer ihn band und knebelte und dann im dm Geldschrank ging, um aus demselben die Geldpacket zu steblen. Es waren in diesen Packe :en eiwa $1500 enthalten, welche der Räuber an sich nahm, um dann an der nächsten Haltestelle sich unbemerkt wie, der von dem Eisenbahnzuge zu entfernen. Erst in Utica war Leake im Stande, den Raub der Polizei zu melden. Die Naiional Erpreß Company" stellte Plnkerton'sche Detektivs an, um der Polizei in Utica Ui der Aussindig machunz des 3!äubers zu helfen, und die Aussicht auf eine gute Belohnung that das Uebrige, um zu eifrigen Nachforschungen nach dem Diebe anzufeuern. Man folgte der Spur des Räubers von der Stelle, wo er den Bahnuz verlasien hatte, bis zu dem alten Chenango-Ca-nal, wo man in einem Walde unter ei nem Baum die zerrissenen Couverts fand, aus welchen das Geld herausgenommen worden war. Von dort aus führten die Fußspuren nach Utica, doch verloren sie sich daselbst bereits in der Vorstadt in dkr Menge anderer Abdrücke. Der Verdacht, den Raub verübt zu baben. siel auf einen gewissen Chael Roark, der nch bereits im Januar d. . mit seiner Frau im Mansion HouseHotel in Utica aufgehalten batte. Es wurde festgestellt, daß er am Vorabende des Raubes einen Straßenbahn Wagen bestiegen futte, um am Oneida Eastle' Depot mit einem Zuge der West ShoreBahn weiter zu fahren. Kurz nach Abgang des nächsten Zuges war er gleich falls vom Depot verschwunden, und erst am folgenden Nachmittage sahen ihn ein Polizist und ein Detectiv aus der Nich tung vom allen Cbenango-Canal wieder in die taot zurüaleoren, wo er eme balbe Stunde später sich wieder in das Mansiou Haus begab. Er trug dabei einen dunkelblauen Ueberzieher mit einem Sammtkragen, eine Kappe aus Plüsch und eine kleine sckwarze Tasche aus Leder. Der Räuber yatte nach den Angaben Leakes einen grauen Ueberziehe? an und einen weichen Filzhut auf oem Kopfe, doch fand man später bei der Nachsuckung ,n der Wohnung Roarks nicht allein den grauen Rock und den Hut, sondern auch Stücke von Siezellack, die dem Räuber bei dem Oeffnen der Geldbriefe in die Tasche gefallen waren. Der Siegellack besiegelte das Urtheil des Mannes. Roark wurde von der Grandjury angeklagt, den Expreßraub verübt zu haben, und als sein Proceß diese? Tage zur regelmäßigen Verband lung kam. wurde er zu 20 Jahren Zucht haus verurtheilt. Roark, der neben seinem eigentlichen Namen unter verschiedenen ..Aliassen" wie z. B. Michael Roark, Chael Roark, Mlke McMlllan, Big Mike u. s. w. herumsegelt, ist ein alter Galgenvogel, welcher wegen Bahnräubereien bereits verschiedene Termine in Lansing, KansaS V 0fr? , ?.. rm ' UNS esserion uug m ilnourr aoge sesien hat. ... Moderne Kriegsschiffe. Während sich ein Theil der Sachver ständigen für den Bau riesengroßer, stahlgepanzerter Kriegsschisse ausspricht. wollen andere Fachmänner nur von i.ei nen, aber schnellen Schiffen etwas wissen, die im Stande sind, auch auf die schnellsten Kauffahrteischiffe Jagd zu machen. Noch bis vor kurzer Zeit war man selbst in England entschieden für dtn Bau großer, schwerer Dampfer eingenommen, denen man nicht mit Unrecht : cv rx. l m oen warnen iryivlmmenoer anerlen beilegt. Jetzt hat sich dies vollständig . geändert. Nicht allein die Beamten des Marine-Ministeriums, sondern auch die X . ,. . . . t r '. ... liy Mir eeange.egenyetten be!chastigen de Preffe Englands spricht sich entschieden gegen die (zrvauuna großer Kneas schiffe aus, weil deren praktischer Werth in keinem .Verhältniß zu den Kosten stehe, welche sie verursacht haben. Man verschwende unnütz Zeit und Geld an duse Seeugethume. die vermöge ihrer gr . w r r , . rywere uno angamren niajr einmal im Kaufsahrtei-Schiss einzuholen ver möchten. Die englische Admiralität hat seit Jahren ihr Augenmerk darauf gerichtet, riesige Kriegsschisse bauen zu lassen, die in der Stunde nur 12 bis 16 Meilen zurücklegen können. Jetzt verlangen die züngeren Leute in der Marine, daß man auch ihnen einen Einfluß auf die Flotte einräume, die künftig von ihnen com mandirt werden soll, und sie bestehen darauf, daß man künftighin nur kleine. schnellsegelnde Schiffe baue, die nur einige wenige Geschütze an Bord tragen. Ein englisches Fachblatt, daS Broad ürrow schreibt : Us ist nutzlos, noch mehr Panzerschiffe bauen, weil sie
grauen lleberzuher und mit einem Schlapphut hinter sich stehen sah. Der fremde trua vor dem Gesicht eine Maske
weOer auf offener' See. noch beim Blockt
ren einer Küste gegen einen Angriff von Torpedobooten mit Erfolg vertheidigt werden können. Dagegen sollte man sich auf den Bau leichter Kriegsschiffe und schneller Kanonenboote verlegen, weil die Aufgabe der modernen Kriegsschiffe hauptsächlich darin besteht, den Handel und die unbefestigten Hafenplätze des Gegners zu zerstören. Kriegsschiffe, die an Schnelligkeit fast den flinksten Schiffen der Handelsmarine gleichkämen, würden bald die ganze See beherrschen. Zwerge der Form nach, würden sie in Bezug aus Handelsjchme als vmHn da. sieben und viel detter ihre Zerstörungszwecke ausführen können, als die schwer- ' .i. ..... . i r gepanzerten M.ejenlchllse. denen ue uver bauvt vermöge ihrer Schnelligkeit leicht aus dem Wege geben könnten." Ein amerikanisches Blatt macht dazu folaende Randaloffen: ..Wenn unsere neuen stählernen Kreuzerschisse, der Dolpbin", die Atlanta", die Boston" und Chicago" in Betracht gezogen werden, dann kann man sich nur darüber wun dern, daß bei ihrem Bau so schwere Irrtyumer begangen worden und. Hier va ben wir vier lanasame. unaevan;erte Schiffe, die weder zum Kampfe gegen . . r 9 r r tr . andere taugen, nocy ncy aucy eiver vertheidiger können. Man nehme nur die ..Cbicaao" an. von der es beißt, da sie das größte und das schnellste der vier t -i nr . r r c t. i .. cvlsse in. ÄUs iemer rayrr von Cbetter leate dies Sckin neulich nidt einmal 13 Knoten die Stunde zurück, obgleich seine Maschinen seit Wochen in Thätigkeit gewesen waren. Selbst ein Stablpanzer ist bei der modernen ttriegskunst kein Schutz für Schiffe mehr, wel cken Mertb können also jetzt noch Schiffe haben, die nicht nur einen schlechten Panzer haben, sondern auch nicht einmal ,m Stande sind, Ichneusegetnde Hautfahrteischiffe zu verfolgen ?" WhiSku im Süden. Vor dim letzten Bürgerkriege wurde in den Südstaaten hauptsächlich nur Brandy oder aus Frankreich importirter Cognac getrunken. Als der Krieg vor über war, hatte es auch mit dem Wohl stände des Südens em Ende. Es fehlte an Geld, um den theuern Cognac zu bezah'en, und der hohe Einfuhrzoll auf Getränke war auch-nicht dazu angethan, um den Südländern den Genuß ihres bisherigen LleblrigZgetranls billiger zu gestalten. Der Magen wollte indeß be friedigt sein, und so verlegte man sich auf das Trmken von Whisky. Aber auch dieser war theuer, zu theuer für die meisten früheren Sklavenbarone. Die Bundesregierung batte ibn mit schweren Steuern belastet, um ihre Schulden bezahlen zu können, und viele Leute konnten den gewöhnlichen Bedarf an Spiritussen zu den üblich geworde denen Marktpreisen nicht ankaufen. Die No:b" aber macht ernnderisch. ES dauerte nicht lange, und man konnte überall Whisky" haben, der auffallend billig war. Pantscher und Giftmischer machten sich an die Arbeit und stellten aus verschiedenen scharfen und ätzenden Ingredienzen einen Stoss her, der allerdings tüchtig in der Kehle brannte, aber mit wirklichem Whisky höchstens nur den Namen gemein batte. Der Stoff wurde trotzalledem majienhast getrunken, so daß mancher glauben konnte, der Consum von legitimem" Whisky habe durchaus nicht abgenommen. Dies ist indenen nicht der Fall. Durch die Pantschereien der Giftmischer haben die xvavrttanken von gutem Whisky aan; beträchtliche Einbuße erlitten. Es ist tine Ueberproduction an Whisky einge- , r - . . i w lreren, looan gegenwärtig m den agervauiern enruays auern 42,7v4,3 Gallonen Whisky aufgestapelt sind, die sich schwerlich zu gewinnbringenden Breisen verlaufen lassen werden. Um einem zu ti?fen Fallen der Whisk?preise vorzubeugen, haben sich die meisten BranntWeinbrenner in Kentucky dabin geeinigt, vom !.. Juli o. I. an den Betrieb ibres Gewerbes auf ein ganzes Jahr einzustellen. In der Zwischenzeit hoffen sie, einen beirächtlichen Theil ihrer Waare" verkaufen zu können, sodäß der Markt nicht mehr so sehr mit Whisky überflu r ' l. . ' ' 1 lyer iein iviro, wie zev?. Wehrpfl cht und Auswanderung. (Äui hit .l. Lolkizeitung.) Aus den amtlichen Mittheilungen de amerikanischen Consuln in Deutschland über die Auswanderung nach den Ver einigten Staaten von Amerika heben die P" rn w m m r a . . OTitciotm Verl. Pol. cacyr." mit ncyrlicher Genugthuung die Ansicht hervor, daß die Auswanderung weder auf die Militärdienstpflicht, noch auf drückende steuern u. s. w. zuruagesuhrt werde. Hauptursache der Auswanderung sei vielmehr die Schwie . t ' r i. rrt . , rlgierr, vier zu anoe iLrunoeigentyum zu erwerben. Die Beobachtungsgabe der Herren Conwln in Ehren, aber ganz so einfach, wie sie sich hiernach die Sache vorzustellen scheinen, liegt dieselbe denn doch nicht. Daß die Schwierigkeit, Grundbesitz zu erwerben, namentlich in den östlichen Provinzen mit großem zu lammenhangendem Grundbesitz eme we f if!X. 5 , X - 1U m.. w r. icnuice urmcye oer Avswanoerung in, damit ' hat es seine Nichtigkeit. Daß aver auch die )lilitarpflicht und die wirthschaftliche Lage die AuSwande rungslust stark fördern, unterliegt ebenso ' O. r w r. . wenig einem Jweise!. n ver lym eigenen bumoristischen Weise schilderte diese Ursachen unlängst einer der sein sten Beobachter landlicher Zustands den das preußische Abgeordnetenhaus besitzt, nämlich Herr von Meyer-Arns Walde, ein Mann von altem Schrot und Korn, der als Gewährsmann um so unverdächtiger ist, als er, wie er einmal erzählte, seit Obertertia keine liberalen Anwandlungen mehr gehabt hat und die Opposition, die er gelegentlich der Regierung macht, nur von der alleräußer sten Rechten" macht. Bei der Bera thung des Etats der Ansiedelungscom Mission für Posen und Westpreußen am 9. Februar meinte dieses Hochehrenwerthe Muster eines echten Conservativen, man habe sich über die Gründe den Kopf zer krochen, auS denen die Leute nach Amerika gehen. Ihm seien dieselben geläufig : Zunächst wollen sie höh e ren Tage lohn haben. Das er warten sie in Amerika, und wenn eS auch jetzt vielleicht nicht mehr richtig ist, so ist es doch lange Zeit richtig gewesen. Sodann erwarten sie billigen Ankauf,
dött LanL : betdeS finden sie : de?
Provinz Posen nicht." Und nachdem Herr v. Meyer bann namentlich noch an geführt, Mütter, denen ich die Würmer aus der Nase zog," hätten ihm gestanden, nach Amerika zu gehen, in der Hoffnung, ihre Töchter drüben besser zu verbeirathen, schloß er die Reihe seiner Gründe für das Auswandern wie folgt : Endlich ist ein Beweggrund: Die Befreiung vom Militär, und das bitte ich, nicht zu unterschätzen. Es ist in jetziger Zeit zwar fast unrecht, es zu sagen, aber es ist so. Unsere Soldaten sind ja die leistungsfähigsten der Welt, das haben auch andere Leute und ganz Fremde anerkannt, unter anderen Carlyle, der geradezu sagt : die preußi schen Soldaten sind neben der Cromwell 'schen Handvoll Eisenhüte die besten, die jemals dagewesen sind. Aber gern sind sie es nicht. Sie werden erst warm als Soldaten, wenn sie in der Armee qewe sen sind. S o l l e n sie aber erst eintreten, dann drücken sich viele gern, wenn sie können." Conwlarberichte haben, wie uns dünkt, gewiffe Rücksichten zu nehmen, zumal im Hinblick darauf, daß sie der Veröffentlichung unterliegen. Es ist ja Wohl noch unvergessen, was für Folgen vor noch gar nicht langer Zeit das über die deutsche Wirtschaftspolitik gefällte frei wüthige Urtbeil eines im Range weit über den Consuln stehenden Gliedes des diplomatischen Dienstes der Vereinigten Staaten nach sich gezogen hat. sGemeint ist der Gesandte Sargent.) Herr von Meyer-Arnswalde, der den Verhältnissen, unter denen die Landbevölkerung insondelbeit in der Osthälfte Preußens lebt, anerkanntermaßen nahe gestanden hat, scheint uns in dieser Frage denn doch ein vertrauenswürdigerer und com potenterer Beurtbeiler, als die Consuln. Und auch die Statistik verdient doch wohl einige Beachtung, wenn dieselbe feststellt, daß gerade im Laufe der letzten Jabre die Verurteilungen wegen unerlaubten AuswandernS unter Verletzung der Wehrpflicht ( 140 des Strafgesetz, buches) stark zugenommen haben, . während doch die Auswanderung selbst be trächtlich abnahm. In den angegebenen Jahren betragen nämlich die Verurtblunen wegen die Iotak,isfer der '.uwiderhandelnS gegen deutschen übe? 140 et Vt. U. tt.-L. 1682 14,119 1833 10,032 1884 17.485 1855 17,965 s kiscben Auswunderer. 20.3,459 173,574 148,979 110,023 Daß diese Zunahme in der ersten Zifferreihe nur ein mebr zufälliges Beiwerk sei und die Wehrpflicht mit den Grün den für das Auswandern nichts zu schaf fen bab. ist doch wohl kaum glaublich. Vom Inlande. Mit demWiederausbau des beinahe ganz durch Feuer zerstörten Ortes Marshsield in Wisconsin hat man bereits begonnen. Fünfzehn solide Brick blocks werben sofort angefangen werden, während die meisten der zerstörten Woh nungen weniger bemittelter Leute vor läusig durch primitive Bretterbuden ersetzt werden. Zum Duell gefordert hat Lieutenant Nosenthal von der Compag nie B des dritten Regiments der Miliz von viissourr den Miliz-Hauptmann Kelley, der sich unpaffend über ihn ge äußert haben soll. Kelley nimmt die Sache als Scherz auf und verweist außerdem auf das gesetzliche Verbot deS ZweikampsS. Nosenthal, ein früherer Student in Deutschland, schlägt in seiner Vauksimpelei allen Ernstes vor, das Duell im Jndianer'Terutormm auszu fechten. Auf dem Schooner St. Lawrence" fand im Hafen von Chicago ein blutiger Kampf statt. Der St. Lawrence" war mit einer Ladung Steine für die Erceljlor-Stein-Compagnie em getroffen und hatte an deren Dock ange T WlA Sl s ( T vIldl(flM IM, IV V (UV iMUW VVIl 4Vllltll, Welche keiner Union angehören, mit dem Entladen begann. Alsbald drang ein Haufen von Unionleuten auf das Schift, um die Arbeiter zu vertreiben. Es entspann sich ein allgemeiner Kampf, in welchem der Knüppel rücksichtslos gebraucht wurde. Der Maat, John Gau, versuchte die Kämpfenden zu trennen und erhielt hierbei einen heftigen Schlag aus de.i Kopf, der einen Schädelbruch her beiführte. "Jlaä) dem Gutachten der Aerzte mag die Verletzung sich als todt W mm i -r m m uT - ticy ouswei en. 5vie Polizei icvritt ein. endigte den Kamf und verhaftete Mi chael King und Michael Hogan. Ueber versunkene Schätze fcrnn aus Wilmington in Delaware ge me.det : Der Schocner W. P. Orr ist in den Delaware Breakwater angekommen. um nachzuforschen wo die englische Scha luppe Debrook zu suchen ist, welche gegen Ende des letzten Jahrhunderts rn einem Kampfe Mit emem amerikanischen ?vabr zeug in den Meeresgrund versank und zehn Millionen Dollars an Bord hatte. Die Schaluppe kam damals von Sud Amerika, wo sie sich dreier amertkanr scher Fahrzeuge bemächtigt hatte, die mit Gold- und Silberbarren beladen waren. Der Lootse der Schaluppe, Samuel Mc !raken, wußte, welche Ladung das Fahr zeug hatte. Die Familie McCraken hat das Geheimniß bewahrt, bis vor zwei Jahren em Nachkomme des alten Mc Craken dasselbe der internationalen sub marinen Compagnie mitgetheilt bät. Diese ha nun den Schooner W. P. Orr zur Aufnndung des gesunkenen Fahrzeu ges ausrüsten lassen. Wird der Schatz gefunden, dann erhält das Schatzamt zehn Procent von dem Gewinne. Ueber einen Roman aus den Sandwich Inseln wird gemeldet : Kalakauas Premierminister, Walter Murray Gibson, ist wegen gebrochenen EbeversprechenS' auf Aabluna von S100 00 verklagt worden. Die Klä gerin ist eine 20jährige Jüdin von auf fallender Schönheit, führt den romant schen Nam.n Fräulein Howard St. Clairund ist eine geborene Californie rm, deren Eltern rn guten Verhältnis sen in San Francisco leben. Sie wollte die Welt sehen, ihre Eltern verweigerten ihr jedoch die Mittel zur Ausführung ihres Vorhabens, und sie wurde daher Bucher-Colporteurin für eme Firma m San Francisco. Als erstes Feld ihrer Thätigkeit nahm sie Honolulu rn Aus sicht, und bald war sie auf den hawaü schen Fluren und Zuckerplantagen ge landet. Sie börje von. dem Premier
GibsöN, der ttötz setNeS Alters vort Uret
70 Jahren noch immer frisch, gesund, aber offenbar nicht meschugge ist, und wußte eine Audienz bei demselben zu erlangen. Äer Premier, ein großer Ken. ner und Verehrer weiblicher Reize, wuße die persönlichen Vorzüge Fräulein St. Clairs Wohl zu schätzen und hatte nichts dagegen, daß die Schöne öfter zu ihm kam. Schließlich fand er es aber doch für angezeigt, sich zurückzuzieben, war ! aber Nicht wenig erstaunt, als ihn Frau-1 lein St. Clair wegen angeblichen Bruchs , eineö EhegelöbmeS auf die bescheiden ' Summe von S100,000 verklagte. Premier Gibson hatte eine Tochter, welche mit emem Herrn Hevselfelden, der eine hervorragende Rolle im com mercullen und politischen Leben Hono lulus spielte, verheirathet ist und Kinder hat, so daß der verklagte Premier deretts langn zur Würde eines Großpapas avancirt ist. Gibson, welcher in South Carolma geboren tst, sollte et' gentlich katbolischer Priester werden. tntsaate zedoch in Folge emer Liebesassaire in seiner Jugend dem Cälibat und bat dann ein höchst abenteuerreiches u id bewegtes Leben geführt. Man blamirt sich manchmal, wenn man den Versuch anstellt, ein Weltblatt zu sein. Der in Milwaukee eriwelnende ..Herold", der auch mit gro ßer Vorliebe ausführliche Berichte über das Baseball-Spiel, die nationale Industn."' der Amerikaner, bringt, leinet sich in emer seiner letzten Hummern folgcnde siylistische Blüthen : Die ErrorS. welche Milwaukee machte, waren zum Glück nichtssagend, ebenso die von Oshkosd. Krock zeigte sich durchweg meilterhaft. Die Art und Weise, in welcher er den Ball hantirte, war ungemein tauschend und selbst für Äkilwaukees beste Battirer verderblich.. Wirkliche Hits gab er 16, Smith dagegen 9 ab. Siebenmal trat mitb hinter den iager. und sieben Mal ließ er dann ein Struck' out hinter seinem ?amen verzeichen. Er batte gestern sicherlich seinen unqeraden Tag. Die Arbeit beider Clubs war durchweg gut ; namentlich aber zeichneten sich Strauß durch sein Baselaufen und Stehlen und Hull, Williams und Burns durch ihr Fangen aus. Forster begann die Partie mit einem Twobagger, Williams wurde vom p. nach 1 b. zu abgeworfen und Maskier) sandte den Ball direkt nach rf. zu, worauf Forster heimkam. Hull nahm Zweite aus gleich falls einem Double, nachdem er über den Zaun geschlagen, und kam zur Platte zu rück auf Gastpelds passed Ball. In der 3. Jnning nahm Schafer Erste au? Bälle, wurde durch DoranS Fumble. und Hovs Hit nach Dritter gebracht und stahl Vierte auf M Cartbys F!y nach Hull zu. In dem Fünften ging Doran auf Rousseys Error nach Erster, dann ichlug Eooneh nach Williams, dieser ließ den Ball fallen undDoran beendete den Run, wahrend Hulls Error Cooney in Sicherheit brachte. Strauß ging aus Coonevs Error ab. und stahl dann hintereinander zwei Bases und tanzte auf Gastfields wilden Wurf über die Platte. Von da ab wurden bis zur letzten Jnrnng keine wetteren Runs gemacht, wohmgegen ba de Clubs in der Eins zwei-'drei-Neiben-folge abgethan wurden. In der 12. Jnning befand sich Forster auf Dritter, wurde jedoch auf der Platte abgeschlagen. Er war einfach zu früh und zu vorei'ig abgelaufen. Dasselbe that er damals, als Milwaukee hier an St. Paul verlor. Der gewinnbringende 3!un wuroe von Forster gemacht. Er begann mit tinem Hit, Williams folgte. Maskrev vurde von O'Connell abgefangen und Bkorrissey kam dann mit einem sicheren Treffer, der Forster die gewinnbringende Gelegenbeir gab." Eine bescheiden Frage an's Schicksal ist immer erlaub Schreibt dr . H Zutsch oder eng li,ch Bon P o ! t z , st e n - Br u t a ! l ta t in der Bundeshauptstadt und von dem Deckmantel, welchen die Bezirksregierung darüber breitet, berichtet das deutsche Journal" in Washington : Man wird sich noch erinnern, daß der Polizist Daly vor einiger Zeit gewaltsam in das Haus des Wirthes Franz Müller eindrang, die Frau in de? brutalsten Weife nach dem Stationshause brachte und sie unterwegs gröblich behandelte. Es wurde deshalb eine Klage gegen Daly erhoben, und die Angelegenheit kam vor dem Polizei Untersuchungsrath, welcher üb.er diesen Fall mehrere Tage in Sitzung war, aber, wie es scheint, nichts gegen Daly finden konnte. Die Klage wurde daher abgewiesen,' und die Commisiäre stimmten dieser Maßnahme bei. " Als der so überraschende Ausgang b?kannt 'wurde, erregte er unter den Betheiligten große Bestürzung und Unwillen denn fast Jeder erwartete, daß Daly au8 der Polizeimannschaft entlaffen, oder wenig stenS mit einer Gelbbuße bestraft werden würde. Wie wir vernebmen, wird die CitizenS Protectiv-Affociation" den sl loh r sirtii ltrl Wrln ta uu v v vmv vjvyvVY V4iitytii und Daly des Meineids anklagen, was jedenfalls nicht unberücksichtigt bleiben kann; und kann dem Publikum auch Gelegenheit gegeben werden, den Ver Handlungen beizuwohnen, waS bei dem Police - Trial . Board" nicht möglich war. Man wird dann auch im Stande sein, ganz genau zu erfahren, ob Gerechtigkeit gehandhabt wird oder nicht." Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Brandenburg. t MagistratS.Bureauxvorsteher Edm. Schalthorn in Berlin. f In Charlot tenbura der frühere Tbeaterdireltoc F. A. Sauer. t In Beeskow Oberamlmann KortH. I In Ragelm der Veteran aüS den Befreiungskriegen Chr. Neumann. Bei Friedrichöbagen er tränkte sich im Müggelsee der Musketier Steinhaus, in Sonnenwalde erhängte sich der Ackerbürger Friedrich W. In Berlin verunglückte in den Mörtelver ken von Guthmann an der Köpnicker straße der Arbeiter Ernst Schichold ; daselbst ertrank der Steuermann des Ruderklub Hellas", Otto Dornin Forst ertrank in der Reiste Paul Kobabe ; ir Seelow der Häusler N. Jochen. Provinz Ostpreußen. Der Töpfer Heinrich Griesbach, wel cher seine Frau auf'S Roheste mißhanveli und schließlich im Zorne erwürgt hat, wurde zu 15 Jahren Zuchthaus verur tluMD Bcsifc Kolben lau A.dl.
Alumenau wurde in der Nähe der Schön
berg.r Windmühle mit starken Verletzungen am Schädel als Leiche vorgefunden. Pfarrer Hahn in Saalfeld feierte das 25jährige Jubiläum als Superintendent. Der Unterofsicier Melzer vm Königs berg, der Hirt Czwerczyneki von Döhlau und der Losmann Viiemczvk von Giesen haben sich erhängt und der Schmiedege selle Szentat von Jedwilleiten und der Losmann B. von Loyen haben sich er tränkt. Die Frau des Kupferschmieds Paulin in Königsberg, der Matrose Schulz von Alt Pillau und' der von Großaichhagen gebürtige Soldat Watt' busch sind .ertrunken, der Besitzer Kehr: bäum von 3!etsch wurde von seinem Ge spann zu Tode geschleift und der Briefträger Gustav Kühn von Sophienthal starb in Folge eines Sturzes vom Wa gen. Provinz We st Preußen. Der seit dem Jahre 1877 wegen be trügerischen Bankerotts steckbrieflich verfolgte Kaufmann Siegfried Behrend, welcher in Danzig ein Getreide und Holzgeschäft betrieb und unter Hinterlassung von 40,000 M. Schulden verschwand, ist unlängst in der Wohnung seiner Mutter verhaftet worden. ' Behrend war in dem Glauben zurückgekehrt, daß seine Schwindeleien verjährt seien. Lehrer Schön in Orloff feierte das 50jährige Dienstjubiläum. In Danzig beging der Schuhmacher Borgistrowskl Selbstmord, indem er sich aus dem Fenster stürzte ; durch Erhängen machten ihrem Leben ein Ende : in Danzig ' die ledige Marie Lehmann und in den Gefängniffen in Berent und Konitz der 4C Jahre alte Job. Lehrke resp, der Tischler Schleiff. Der Sohn des Thierarztes Neumann in Neuenburg und der Arbeiter Ludwig Panthas von Rubinkowe sind ertrunken, der Arbeiter Unterb:rger von Reuenteich starb in Folge eines Sturzes in ein Maschinenmesser und der Kutscher Jürgens von Smirdowo in Folge von Pferdebissen. Provinz Pommern. Unttr Betheiligung einer größeren Anzahl auswärtiger Schützenvereine beging die Schützenkompagnie der Bürger im )!emitzzr Schießpark in Stettin die Feier des 350jährigen Bestehens der Kompagnie in Verbindung mit dem dies jährigen Königsschießen. In dem Waltsgott'schen Droguengeschäft in Stettiu fand eine Explosion statt. Der Kaufmann Franz Grund m Cöslm und dessen Schwager, der Brauereibesitzer Krosske. wurden unlängst abermals verurtheilt, und zwar wegen Wechfelfülschung resp, wegen Verleitung zum Mein eid zu 2j Jahren Gefängniß bezw. 18 Monaten Zuchthaus. Der flüchtige Buchhalter Bloczynski von der Klützower Zuckerfabrik in Stargard ist in Pe tersburg ergriffen worden. Provinz Sch l e S w i g-Ho l st e in. Der vor einigen Jahren vom Landgerichte zu Flensburg zu 1 Jahr Zucht haus verurlheilte, damals aber nach Dänema k entflohene Schlachte? E. Thiede ist unlängst, als er sich in FlenS bürg ve. steckt aufhielt, ermittelt und fest genommen worden. Dem Steuer mann Herm. Claussen von Süderbolm ist für die bei einem Sturm auf offener See von ihm mit eigener Lebensgefahr ausgeführte Ölleitung der Besatzung emes amerikanischen Schisses Namens des Präsidenten der Ver. Staaten eine gol dene Uhr nebn goldener Kette als Aner kennung überreicht worden. Rentier C. Gehl und Tischlermeister M. Rei mers in Neumünster feierten mit ihren Frauen das Fest der silbernen Hochzeit. Der Arbeiter Sievers von Neumüw ster hat sich erhängt. Der Gastwirth Jürs von Kulpin starb in Folge Sturzes vom Wagen nnd der Schiffer F. Horst von Wilster ist ertrunken. Niedergebrannt sind : auf Hochdonn bei Meldorf das Ruge'sche Anwesen, in Moorflet die Kedenburg sche Dampfmühle, bei Norder Jarup der Sandkrug" des Gastwirths Sören Hanjen, auf Heuert im Kirchspiel Tating das Meusing'sche Haus und in t"num daS Anwesen des Vollziebungö.n.ten Wobnet R h e i n v r o v l n z. Eine Aktiengesellschaft hat in der Nähe des Hüttenwerkes ..Rothe wt" ein großes Terrain zur Gewinnung von Ei senerzen angekauft. Der Schneider Balzer von Slauschendorf, der unter dem Namen eineS Frhrn. ..V. Geiger in Schweppenburg" in der Umgegend zahl reiche Schwindeleien verübt hat, wurde zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der unlängst verstorbene langjährige Prokurist deS Bankhauses Peter Clemen s F. Arnold in Coblenz, hat in seinem Testamente eine Reihe von bedeutenden Vermächtnissen für öffentliche Institute hinterlassen, U.A.12.000M. dem Kemper. Hof, 10,000 M. dem Kloster zu St. Barbara, 10,000 M. den Franziskane, rinnen und 10,000 M. dem Cvangelu schen Stift. Die freiwilligen Feuerwehren Rheinlands und Westfalens sei erten kürzlich in Duisburg, in der sie am 4. AuguN ihr eijlcs Berbandssest abhielten, das Jubelfest des 25jährigen Vestehens des Verbandes. Von den 1 46 Wehren mit 12,0;j0 Mitgliedern, die dem Verbände zur Zeit angehören, nah. men über 100 mit mehr als 4500 Feuer Wehrleuten an den Festlichkeiten Theil. Der Restaurateur aufmann von Köln der Sekundaner Müller von OberWesel und der Hauvtlehrer K. von Ovlden sind ertrunken und der Dachdecker Friedrich Blasberg von Elberfeld starb in Folge eines Sturzes vom Dach. Niedergebrannt sind : m Vernum der Jweshof" nebstBrennerer und m Wyler das Anwesen des Müllers Th. Provinz Hessen Nassau. Die Inhaber der Firma 3!obteuscher & Sobn. ' der Vrivatbaumeister Herm. Noßteuscher und dessen Sohn, der Inge nieur Ernst Noßteuscher, wurden, weil sie bei Erbauung des stadtischen Schlachtbauses in den Jahren 183083 die Stadt Canel um etwa 47,000 M. betro gen baben, zu 18 Monaten Gefängniß und ' 000 M. Geldstrafe bezw. 1 Jahr Gefängniß verurteilt. Braun schweig. Anhalt. Livv'e. Waldeck. Die Wicke'schen Eheleute in Riede feierten daS Fest der goldenen Hochzeit. Im Dorfe Düben wurde seit einiger Zeit der Auszügler Lehmann vermißt, nachdem er zuletzt in Stackelitz gesehen
MHMK q GjjL m4r v
bfer XS... ijL MM 4. ?lr $j 'ÄV0.. u Mx Ary mmpm l- v i L4Vvv.vt ..iS Uvi, r-rfA st mmm$jiim . r7yj r-.-rr.ir ., . r rWI?vMli&. rorx - vi rx 4.' riu-w. 7 - IxtXA ':VTC' Zi$LiS.- -:; . . f l - i-i'iÄf1 v . z: i r Vri X t ::Jnt.''y s v&&t& DaZ beste Mittel gegen Rheumatismus, kikeu iu, Gtflcht. likderreihen, Jroikdeultn. tcht, bekenschuß. ikreuzwed nd pjtkulkidkn, Rüöenschmerzeu, 0,stauchge. Steifen . Quttjchungen. Brühungen, Irische Winden u. LchnittÄnndeu. Zahnschmerzen, Skschwollrne Brüste, psweh. VrkvkN0ta, nusgeiArungenr ynvr, . elenklchmerleu. OhrenKeh, und alle Schmerzen. welche ein augerliches MNte denökhigen. Farmer und Viehzückter ftitden in dem Zt. Jakobs Oel ein unübertreffliche? Heilmittel gegen die ebrecden des Bikhfta,ldeS. Ein Flasche St. JkKs Oel kostet M Cent lMnj schen für $2.00). Ist tn jeder Apotheke zu haben. Für I5.oon?erden z?Sls stlaschen frei nach allen Thei. Kn der er. Staaten versandt. Man adressire: Th Charles A. Vosreler Co.. Baltimore, Mailand. OidbtxbtiV QpaxUuittit und Bequemlickkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas -Oestll! Wenn Sie den b e st e n. r e i n st e n und stärksten s s i g ! Backpulver, (dakwF poäer,) Q$iXQtttt (üävorillF exiracts) und Gewürze, AllkS rein und unvlrsälsckt taben wo! ?en, dann sragen Sie räch H. F. S0LLIDAT S Waaren nud gebrauchen Sie keine andern. s. 8 i Süd Prnlisylmnill Str. 'Indianapolis, I ud. IST Zweiggeschäft in WlchUa, Kan. Indianapolis MArLk c0ArAL 23 Süd Pevnfti'vnlastr. liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror deutlich mäßig. Xliornas , Morris, Präsident. Henry Klaiisrnann's SsA WeMMMp Ztv. 209 und MG 7 Nord Nclv Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Nohrgeflcchte für Stühle. Billiae preise. Prompte Bedienung. worden jt. urzitcy wurve nun oern Amtsgericht die Meloung gemacht, daß man den Verminten im Walde zwischen Düben und Bräsen wenige Schritte vom Wege entfernt als Leiche gefunden habe, öllle Umstände deuten darauf hin, daß an dem Todten ein Mord begangen worden ist. Er war mit Blut bedeckt und der Schädel zeigte an mehreren Stelle Munden, die von den starken Schlägen herrührten. Das in Corbach zu errlch' tende Kriegerdenkmal ist nunmehr fertig gestellt. Es kostet in Summa 5900 M., exclusive deS Gitters, das auf 600 M. veranschlagt ist. Der Wild, und Federdiehhändler Ludwig Schulze aul Cöthen hat sich erhängt. Der 23jährige Richard Hübner, Sobn des Inspektors der Strafanstalt in Coswig, ist ertrun ken, der Maurer Wagner in Dessau wurde von einer stürzenden Wand er schlagen und der Müller Brand in Bil i linghausen wurde vom Räderwerk seine? Mühle zermalmt. Das.Haus des Hans delSmannS ariels u Wolfsbn ist ' twdttsllu. u:. . ' '
' m i
yyA.'hr
mmm
' I , st l X
rv1"
?5 41
n
TAL-.
. -?2-5Zs7Sl
äfL?:-m
Piwv-i7-i5'rjHr---s-; (!
80
G
LuxuA ! Die Becwe Route" (l Sz ST lt und c c c & I NAHN).
Diese auSgkzeichnete Balzn btsördert Passagiere nach Cincinnatif Clovclnud, UulTjilo. und allen Zeu Cnqland Städten. Scblafwage:, . zwischen Indianapolis und New Aork, ohne Wagenwtchsel. Direkte Verbindung nach lissouri, rkansas, Texfis, Kansa, Xebragka, Colorado, Califor. nieu und Mexiko Mtd'ijstk ateo. LV" Man wende sich wegen näkerer In'or matio an D B. Martin, Gen'l Pass Agent. Eleveland. Y J. Nichols, Aen'l West. Agent. S t. L a i l. G'Sdiich. J"Tl 'S n j 1 & I ß R SU kSrzepe H Irjtr &x)m z Lonlsvllle, Nashville. Me.i.;his, Chat t&nooga, Atlanta, Savftnunh, .lackftonville, Mobile :ri New Orleans. tl ist dssheUhast hxr PaZZa.'e n-i.) 6&ben, eine tictUt Stsute ja Palast, Kchlas. und Plor'Blgtn z Chicago und Loaikvi!! uno St Loni r Lonisdill ohw Va'gttwtchZet. Comsort, Schnelllgizit unb Einze, bit die J5i?,M die alle ufcfittet B. M. & 5ö. M. l. X.I. DeHn, Issiftkt 4Bittl i?Lazi,k.g, HirbtH9U ttdfitnsttr-ti vd Ztt Str . Z?dr' V. F. Black, RnirlMn't Vi? t Jw, 35 Lfsätzl tu VÄIDALLÄ Um a c a w T Wtü sit die kärzkstt und begt Lime Sdee Ht. Xotii, ÄliMHOTirl, rLeu am, Iowr, Nobrnwlio, Texavi ArhauwaM, CJolo rado, Now Mexico, Oe oota an Oeilirorii IÄ. Das Vahvbkit ift ton Cteln nn lu Su. nen find an Siahi. Die Wgen dsden die iienefte Verbkkseru2Len. Jeder Zi:z h.k Echlaswaaen. Passagiere, ob sie nun DlÜeke etUt Klasse oder Cattgtauten-SilltU tc;t to:tbrn lorch nsferr iSn5;t eröer :are befördert. Ob SU nsu ein CiUci zu ecra&Ua rru s, ein kkturs.sutdille! or? irzenb r.nt ksenbahnbillet roüen, ksnie St,, vt schrridto 01 a II. lt. Xerixi(. ssifteni ?trtet PzZsgiek.gkt. ndoK , EaUtnjtfln nni J5W 5tt anrU 0. H ill, Ven'l Sext. Si.L?mt, No. ü I.fttt. t(tta.fs!.. t. v.nl . OtllOflßO. Ht. .liOUli H.Tlt PlttsbTirsr Atrll5oal. 8ettTadÜe für dnrH?'dend, ,rd ifitzi'Pfit. Co 1 . Viiih '.St7 m: Zg Betlafcn da Nkk.l.sk.Zntxl..'t !0ig,: Stukk, !sqn!t,g,oNj:g.,SnltzL Iiick0, Sg.India?axl't!'4:Ja"r!'!tlI J,'4:m . , ia..Vi. io I II j- I I f4JX)9! 6:10 e:i). ni.acc'f ii; o:u . fl)lVMl I K-l . 1 ü :r I H it 1 31 . Daton , Piaua , Uttcna , kelmnb.... , Rixat! , 6tufctnlSl. Vheeltng , Pittiburg.... . Harrtldnrg... . Batttacr.... m llUkil v.-m' p 7:io , 9 00 . 9 o , v::4 . ll:' . 8:3U J 2i a:t3 . s:a 9-4 4 6 , U:tO . 6 ÜU . .... 4:iu . i.... to.OO 0 I 5 . Qbbm . I : . ö 03 T Sl I 3:U0 Jint 1 OOBo t:U , 6 5i . O.WI . .1 '.Qt , ashwato.. 7 , 9iS 7:s ai , Wtiüipta ,Nm fiorl.... 0 Ofton TflgltiS- j Ztlii, cut(i.trornvxt'i Sonntag. Pkiann' Valft, chs un totl.Ö2fin bch bis PMkdora, Hsnibg, Philatehia und KnovtUf, (t Wechsel, 8UI in WagVe4sl ch Salti, ashingto ,d VsSen. ry Fahrkarten naS allen Oeßltche Städten wdt allen Hauxt'Kahrtarten.Vureau de Weftenl nnd t de Stadt.Bureau, AS dr Jkltnot nnd ISasttvgton ktraii und im Union Dpot ureau Iudianavolll, n hab. Schlefwagen. arten k0 , tm oraui g, sichert erden durch ixxlUatto bet dantn im Gtadt.Bnre der t Unten Vvo4 a Zndtanaxolt, Ind. ?. N. Verlna, S. S. V. , ordo.e Wa'htn. U nnd Illtuoi Strai. Jnd'rlö. 9xmt$ XSttQtta, Senl. aag,r. Pittlburg. Pa. . . Fd, l.Va?,gie,undX.ae!..A Vitbv. WWWVMj loursyiut.MtwAiBAWT; Chicaco RtT - " Die kür:fte und dtrektefte Linie von INDUNAPOLI8 Bft9 Frankfert, Dlpbi. Montieello, Michigan Ciw, Chicago, nnd allen Orten un uörblichea Jnbiana, Nicht an, nördlicken Illinois, Wisconsin, Iowa, Mwnesota. ebrat'a, KausaS. New Meiieos Dakota, Nedaba, ?irabo, kaliforalen unk Oregon. 2 direkte güqe täglich 2 von Indianapolis nach CHrngo ; ebensa uaa, Michtgan City. Slegantr Vullmanu CIafwaggonk aus den Nachtzüz.'. Gepöckmar5e bis an' Reiseziel ertheilt. Kein ahn hat größer B neralichkett Ut bUltgen Rat al t?ix. S,ler, nnd ntxtrn, nicht ,n vberrreffkn. Stahl,Sli. , Ul, Plarsor nnd Stoßkissen, Lufttremsen nnd a'e oder 5t. rtchtungen, unübertreffttch Lotthe' für Etgra, ten, Land und Tourtnn.ViUt nav irgend Ort, der von ander Bad beruht surfe. Ovn an nördlich, südlich, östlich &m wftUch reife ünfcht, kaufe man nicht da nkehig Qlt, bis an n1r Prs, u. s. ro. gesehen. Weg SZKHereu wende an sich a j. X). Baldwln, DtftrUt Passagttt L,, 2 ?2d Illtnvtl trahe, Indlanar, s. z,z. Jod 8. Carton O. . Oalct., Snral,rtvUek. viniral Vffgi?. ,,. im,, su. cst:,t:j..
