Indiana Tribüne, Volume 10, Number 292, Indianapolis, Marion County, 11 July 1887 — Page 2
SnDiana Tribune.
Erscheint FüglieZ und K onntckgs. t,tt,Kch, .Xrtfian- lofttt durch Hn XtifjsiS f mll pi Boch, Mi eonitagl .XrilitCisll , Bach, ida ,usae ik all. f P,A l&glfchtOt fa S9T3Blttt9lSf 6 f Ofilea 1ZO Q.Utatt)lanbQx Indianapolis, Ind.. 11. Juli 1887. Rusüscke .Werthvapiere. Die Kreuzpeilung" predigt den w i r t h s ch a f t li ch t n Krieg gegen Rußland. Sie sagt an leitender Stelle : Was haben wir gegen daZ . brüske Verfahren der russischen Regierung zu tbun Es liegt auf der Hand, daß die Neichsregierung nur indirect mit Zoll maßregeln antworten kann, die einigermaßen das Gleichgewicht wieder herstellen könnten. Wohl aber soll der d e u U s ch e C a p i t a l i st sich gegen diese Unbill wehren, nicht aus moralischen Ursachen allein, sondern aus Gründen der Selbsterhaltung. Es ist klar, daß alle die Deutschen, welche russische Papiere besitzen, sich ei nes unsicheren Besitzes erfreuen ; . denn dasselbe Rußland, welches auch nicht eine Spur von Bedenken getragen hat, den Besitz und die Rechte der Deutschen auf russischem Boden zu schädigen, wird noch viel weniger skrupulös sein, wenn es ihm paßt, die außerhalb russischer Grenzen wohnenden Besitzer russischer Wettbpapiere zu benachteiligen', und dieselbe russische Regierung, welche in gewöhnlichen Zeitläuften schon in solcher Weise gegen harmlose Besitzer vorgeht, wird sich noch weit weniger scheuen, in Zeiten der Geldbedrängniß den Staats gläubiger im Ausland i h r, E i g e nt h u m zu nehmen. Die Eng länder und Franzosen haben bei ihren geschärften geschäftlichen Organen die Gefahr seit längerer Zeit schon erkannt, und alle russischen Werthe abgeschüttelt. Nur die Deutschen, die sich lei der von den, von der Börse abhängen den Blättern verführen ließen, sitzen mit 23 Milliarden fest. Was soll man nun aber sagen, wenn neuerdings wieder eine neue Eonverti rung von 100 Millionen Rubel russischer Bodencredit-Pfandbriefe von den Firmen Rothschild und Bleichröder übernommen worden ist und zur Realisiruna ausgelegt werden wird. Soll man sich mehr über die Unverfrorenheit wundern, mit welcher der Russe mit der einen Hand bettelt, während er mit der andern die Knute bandhabt, oder über den Pa ttiotismus der berliner Börse staunen, oder endlicb über die Vertrauensseligkeit um nicht ein stärkeres Wort zu brau chen des deutschen Publikums sich är gern. Da? deutsche Volk aber sollte mit dem Verkaufe der russischen Papiere antworten ; denn wie hat Rußland sich gegen die dmch die That bewiesene Bereitwilligkei: der Deutschen, zwei bis drei Mil liarden seiner Wertbpzpiere freundlichst zu versilbern, benommen 'i Es hat seinen Dank durch Herausgabe des Ukas vom 14. üfi. März gegen den deutschen Besitz sowie durch die Prohibitivzölle für Eisen, Kohlen und Eoaks, die ebenfalls ihre Spitze gegen Deutschland wenden, in die Tbat übersetzt. Den Franzosen dagegen, welche die russischen Werthe abgelehnt und sich vollständig kühl gegen alle pecuniaren Anzapfungen von jener Seite verhalten baden, schmeicheln die Russen und schließen sich immer inniger an dieselben an. Wer die Russen wirthschaftlich durch Zucker zu gewinnen suchen will, wird kein Glück haben; hart gegen w .am - . m m m mST y a r t" muv dle Parole )tn, um Ne zu der Erkenntniß zu bringen, daß selbst die Lammesgeduld des deutschen Spießbür- . SW l r T gers em unce oaoen kann. (Leider hat die Kreuzzeit." in vor stehendem Artikel vergessen, anzuführen, daß die letzte russische Anleihe in Berlin unter Leitung der königlich preußiscben Seeband lung abge schloffen wurde. Es hieß damals, Fürst BiZmarck habe das Unternehmen begüw stigt, weil er sich von dem Abschluß der Anleibe in Berlin politische Erfolge ver sprach.) Elektriscke Straßenbahn. Wagen. Der Betrieb von Straßenbahn-Wagen mittels Elektricität macht in der neuesten Zeit ganz erfreuliche Fortschritte. Erst neuerdings hat man in New Iork m diesem Zwecke Versuche mit der Elektri cität angestellt, die ein sehr günstiges Resultat geliefert haben. Ein gewöhnlicher Straßenbahn Wagen auf der Bierten Avenue, der indessen mit Elektricität geladen" war. legte vor einigen Tagen 12 bis 15 Meilen in der Stunde zurück und konnte viel eher zum Halten gebracht werden, als wenn er mit Zugthieren bespannt gewesen wäre. Außer dem wurde festgestellt, daß ein durch Elektricität beförderter StraßenbahnMagen nicht mehr als $4.1 per Tag kostet, während der Pferdebetrieb in dem selben Zeitraume nicht weniger als $7.50 Kosten verursachen würde. In Bezug auf Billigkeit sind demnach die elektrischen Ears" den von Zugthieren beförderten ganz bedeutend über." fcs ist vielleicht noch nicht allgemein bekannt, daß bereits jetzt . in den Ver. Staaten alljährlich mehr als 3,500,000 Pasiagiere auf.Straßenbabnen befördert werden, zu derem Betriebe lediglich Elektricität benutzt wird. In Montgomnh in Alabama ist die Elektricität als Betriebskraft auf 11 Meilen Stra ßenbahn Geleisen eingeführt, und es wird rZon dortber berichtet, daß die neue Beförderungsweise nur bald so viel kostet, wie dieieniae durch l'rnde nVr Maulesel. Auch in Baltimore, in Los Angeles, Port Huron, Detroit, Scranton, Apvleton (Wis.) und Denver sind bereits elektrische" Straßenbahnwagen mgesuyrt, und in ;wolf anderen Städ ten sind ähnliche Bahnen im Bau be rissen. Ferner baben sich in 37 ande ren Städtcn Gesellschaften bildet. welche den Bau derartiger Bahnen
unternevmen wollen.
Auch in Europa sind in der neueren Zeit durch Elektricität betriebene Stra ßenbahn - Wagen immer mehr in Ge brauch gekommen. Die Frankfurt Offenbacher Linie benutzt auf einer Strecke von vier Meilen Doppelgeleise. 14 durch Elektricität betriebene StraßenbahnWagen, die alljährlich ungefäbr99,000 Passagiere befördern. Auch in Brüssel und Hamburg gibt es bereits elektrische Straßenbahn-Wagen. und zwar solche, die nach dem Accumulator-System ein gerichtet sind. Dieses Systems weist überhaupt gegen dasjenige der Kabelbahnen u. s. w. bedeutende Vortheile aus. Man kann die mit Elektricität geladenen Accumulatoren unter die Sitze im Wagen stellen, wo ne Niemand belästigen, ferner lassen sie sich derartig einrichten, daß eS voll ständig in der Macht des Kutschers" liqt, ob er schnell ode? langsam fahren oder gar auf d?r Stelle stillbalten will. Jeder Wagen läuft unabbängig undbraucht mit der Betriebskrast nicht direct von einer gemeinsamen Eentralsielle auö versorgt zu werden. Qx erbält dadurch eine an bedeutende Freiheit in seinen Bewegungen, ein Umstand, der bei regem Verkebr eine nickt zu unterschätzende Be deutunz hat. Jedenfalls ist das System beträchtlich demjenigen der 5kabelbabnen vorzuziehen, da auf letzteren bei jedem einzelnen Unfälle bäusig der Verkehr der ganzen Babnlinie stockt. Für Großstädte hat die Einführung elektrischer Straßenbabnen noch ganz be sondere Vortheile. Man bat keine gro ßen, schmutzigen Pferdeställe nöthig, welche die ganze Umgegend verpesten, und eS fallen die Misthaufen fort, welche aus diesen Ställen fast jeden Tag durch die belebtesten Straßen entfernt werden müsien und die Geruchsorgane und die Zungen belästigen. Die Wallfahrer' Katastrophe bei Vaks.
Die schreckliche Katastrophe auf der Donau, die sich am 18. Juni zutrug und welcher weit über 5:00 Menschen zum Opfer gefallen sind, lastet in Un garn schwer auf allen Gemüthern. DaS zur Ueberfahrt benutzte Fahrzeug war schadhaft und überladen, die Fährleute waren betrunken. Unmittelbar nach der Abfahrt begann das Fahrzeug. zu sinken. Die dadurch unter den dichtgedrängten Wallfahrern entstandene Panik erhöhte die Gefahr und verhinderte die Rettung. Das morsche Fahrzeug wurde sodann von der heftigen, sturmgepeitschten Strömung über zwei Kilometer stromabwärts getragen, während auf demselben furchtbare Schreckensscenen sich abspielten; zwischen den verzweifelten Wallfahrern entstanden Kämpfe. Die Schwimmkundigen sprangen in'sWaffer, andere klam merten sich an dieselben an, dann rangen sie miteinander, bis die Stärkeren die Schwächeren in den Tod stießen. An das Fahrzeug klammerten sich viele an, wobei ebenfalls Kämpfe entstanden. Daher weisen die bisher herausgefischten Leichen Wunden und zerrissene Kleider auf. Alle zeigten schauerlich verzerrte Gesichtszüge. Auch mehrere zur Ret tung herdeigeeilte Kähne kippten um und deren Insassen ertranken gleichfalls. Nach einigen boffentlich übertriebenen Meldungen waren vierhundert Personen aus dem Fahrzeug, von dene hundert siebe, undzwanzig gerettet sind. Der Correspondent eines Budapester Blattes, der Augenzeuge der erschüttern den Scenen war, die sich in Paks in den Tagen nach der Katastrophe abgespielt haben, erzählt unter Anderem Folgent des: Ein Bekannter machte mich auf eine junge Frau aufmerksam, welche wie besesien durch die Straßen rannte, fortwährend mit den Händen gestiklir.e und nach Luft schnappte, als ob sie bei- ? . fi . V ?en wouie. -xxt arme ,nau dar eme sehr traurige Geschichte. Als sie die Katastrophe kommen sah, sprang sie ins Wasser, um sich durch Schwimmen zu retten. Ihr Beispiel verleitete auch andere Frauen, die keine Schwimmerinnen waren, nco in den trom zu jturzen ; als sie jedoch die Fruchtlosigkeit ihres Begmnens miauen, ersahen Ire krampsyast die Hände und Fue der kühnen Schwimmerin und riefen in marke? schütterndem Tone, sie, die Schwimme rm, möge auch sie an's Ufer ziehen. Diese versuchte ihre Last abzuschütteln. denn sie wußte, daß sie Alle sammt und sonders untergehen müßten ; aber je mehr sie schüttelte, desto fester klamme c. ten sich die Bedauernswerthe i an sie; sie Mhlte bereits ihre Kräfte schwinden, sie fühlte, daß sie rm nächsten Augenblicke untergehen mune und sie wollte leben. sie wollte sich ihres jungen Lebe S noch reuen, uro in rvrer nngzt und er zweiflung wußte sie sich nicht anders zu vetsen, is vab ne sie lch an sie klam mernden Weiber in die Hände biß, so lange und mit solcher Kraft, daß die Frauen schließlich vor Schmerz von ihr tauen mutzten und ra den Wellen unter gingen. Die schöne junae irrau rettete dann ihr Leben durch Schwimmen, aber die überstandene Angst raubte ihr den fl!rft,X w unv Äncr a J5,au 9Ianfl fcM im Augenblicke der Katastrophe auf das Ge lanber der uederfuhrsplätte zu schwtngen ; sie setzte sich auf daS Geländer und in dieser keineswegs beneid'enswer the.r Lage wollte sie abwarten, bis ein Kahn ihr zu Hilf? kommen und sie ans Land bringen würde. Aber die Bedauernswerthe machte die Rechnung ohne den Wirth. Ihre minder glücklichen Reisegefährtinnen, denen nicht der gleiche rettende Gedanke gekommen war, wollten nun das Versäumte gut machen und erfaßten in ihrer Todesangst die Kleider der hoch oben Sitzenden, um hiedurch dem Tode zu entrinnen. Diese trachtete ihre unwillkommene und höchst- gefährliche Last abzuschütteln ; je mehr sie sich jedoch wehrte, je mehr sie mit den Händen stieß und mit den Füßen stampfte, desto fester klammerten sich die Unglücklichen an sie. Die Bedauernswerthe fühlte ihre Kräfte schwinden, sie fühlte, daß sie eine solche Last nicht ertragen könne und in ihrem Kampfe umS Dasein kam ihr der höllische Gedanke, ihre Kleider einzeln loszubinden und inS Wasser glei ten zu lassen ; zuletzt zog sie auch daS emo aus, um ia nichts am Leibe zu haben, was als Anhalts Punkt bätte dienen können. Die armen Weiber gingen in den Wellen un ter, einige merkte? wohl die KriuZljg Ms V
der am Geländer sitzenden Frau, ne Ire tzen die herrenlos gewordenen Kleider los und erfaßten die Füße der sich ihrer Erwehrenden, gruben ihre Nägel in ihre Hüften ein und rissen Stücke Fleisches von ihr herab, aber schließlich verließ sie ihre Kraft und sie konnten ihrem verhängnißvollen Schicksale nicht entgehen. Auch die Gerettete schwebt jetzt zwischen Leben und Tod ; die Aerzte sagen, daß sie den erlittenen Blut- und Fleischverlust nicht überstehen werde. So sieht es mit den Geretteten aus. Manche von ihnen verloren den Ver
stand. Andere wurden zu Krüppeln und wieder Andere geben sich so sehr der Verzweiflung und dem Schmerze hin, daß icben Augenblick befürchtet werden muß. daß sie sich ein Leid anthun. Mehrere der Geretteten erzählen, daß die Pferde, welche sich auf der Plätte befanden, in dem Augenblicke der größten Verwirrung mehrere Leute mit den Hufen nieder schlugen und es ihnen unmöglich mach ten, sich zu retten. Besonders groß ist der Berlust an Fragen, deren drei unter dem fürchterlichen Eindrucke der KataUropbe Frühgeburten zur Welt brachten. An Todtemärgen herrschte in Paks in den ersten Tagen nach dem schrecklichen Unglück großer Mangel. raüdwtttyscrsastticyes. . Ueber den Schutz d er Pflan zen gegen Hagel schreibt ein europäisches Blatt: Der italienische Naturforscher Ciro Ferrari hat kürzlich eine Arbeit über den Schutz der Pflanzen gegen den Hagel veröffentlicht, welche wohl geeignet sein dürfte, die Aufmerksamkeit der Gärtner und Weinbauer insonderhei:, aber auch der Landwirthe im Allgemeinen auf sich zu ziehen. Er weist nach, daß nach zahlreichen, zum Theil bis in das vorige Jahrhundert zurückreichenden Beobachtungen festgestellt ist, daß die meisten Gewitter von westlichen Luftströmungen herkommen, und daß der Hagel fast ohne Ausnahme die Richtung West-Nordwest hat. Ferner vertheilt sich nach Ferraris Ausführungen der Hagel stets in geraden, langen Streifen nach der Richtung des Gewitters. Bieten daher die Pflanzen dem Hagel nur die Flanke, so werden sie nur rn verhältnißmäßig sehr geringer Anzahl unter den Hagelkörnern zu leiden haben. Aus allen diesen Wahrnehmungen folgt jedenfalls doch so viel, daß zunächst Spalierpflanzen einigermaßen gegen Hagel geschützt angepflanzt werden können. Für Vaiern steht es beispielsweise fest, daß der Hagel meist in west-südwestlicher Richtung niedergeht. Wenn also die dortigen Obstbaumzüchter und Weingartner ihre Pflanzenreihen in der Richtung von West-Südwest nach Ost-Nordost aufstellen, so ist es klar, daß aller Voraussicht nach die ersten Reihen die folgenden schützen werden, der Hagel also für die große Mehrzahl der Pflanzen ungefährllch bleibt. Man schneide seine Weidenanlagen nicht jedes Jahr ab. Korb-weide-Anlagen, welche jedes Jahr geschnitten werden, nehmen vom vierten Jahre an im Ertrage ab und sind in 8 bis' 10 Jahren fertig. Um dieses zu verhindern, verbinden die Holländer mit dem Korbiveiden-Betriebe den BandstockBetrieb. Sie schneiden den ersten, zweiten und mindestens auch den dritten Jabresaufwuchs. Dann geben sie den Pflanzen 2, 3 bis 4 Jahre Ruhe und benutzen das alsdann gewonnene Mate' rial als Bandstöcke. Hierauf folgt wieder ein- oder zweimalige KorbweidenNutzung, dann wieder Bandstock Betrieb u. s. w. Auf diese Weise erhalten sie ihre Anlagen mindestens 30 Jahre lang ertragsreich. Man kann dort Anlagen sehen, die mindestens 100 Jabre alt sind. Auch schneide man die Ruthen fest an der Erde ab. Je niedriger die Weidenstöcke gehalten werden, desto gesunder und ertragsreicher bleiben sie. Der Forstmann -wird niemals zugeben, daß das Schlagholz im Niederwald-Be triebe hoch gehauen werde. Unter den Neuheiten an Fruchtsorten, welche die berühmteste Obsttüchtersirma Frankreichs, die Gebrüder Baltet in Troyes, in diesem Jahre m den Handel brrngt, verdient, so wird der Weinläube" geschrieben, die Gamay de Juillet eine besondere Erwähnung. Nachfolgend die Beschreibuna, wie sie Baltet gibt : Sehr . starkwüchsige Pflanze von großer Fruchtbarkeit (sie blüht oft dreimal nacheinander in einer Saison); Traube sehr groß und dicht, von mittleren oder sehr großen Beeren mit aschfarbig bläulich schwarzer Färbung. Die Traube ist von guter Qualität und reist n unserem verander liehen Traubenklima gegen Ende Juli bis Ende August, so daß man die Wem lese einen Monat früher unternehmen kann, als dieS zetzt gewöhnlich der Fall ist. Im freien Standorte ist die Traubi viel regelmäßiger- und reift dabei dcq ebenso früh, wie am Spalier. Vom Inlande. JnArrovoGrandeinCa I lifornien hat man kürzlich Kohlköpfe zu ' j ?Ä waren. Em Kürbis wo 300 Pfund. Fast alleGlasfabriken in den Ver. Staaten haben gegenwärtig die Arbeit für den Zeitraum von 30 bis 60 Tagen elngejteUt, um eme Ueberpro duction zu verhindern. yeodoryomas i st in der neuesten Jahresversammlung der 'New Yorker Philharmonischen Gesell schaft zum Dirigenten für die Saison I8tf7 und 1LU7 erwählt worden. An einem der letzten Tage erkrankten in Key West in Florida drei Personen am gelben Fieber und drei an dere starben an derielben Krankbett. Sie scheint sich demnach dort für die Dauer einbürgern zu wollen. Die achtzehnjährige Nel lic Ease von EollinSville in Connecticut zielte im Scherz mit einem Revolver auf einen Bekannten, nnd richtete dann die Waffe gegen sich selbst. Plötzlich entlud sich eine Kammer, und Nellie stürzte todt zu Boden. I m I a hr e 1337 hatte eine Negerin in einer Sparbank zu Baltimore $94 deponirt und daS Geld in derselben m . . uf mjeszinS sieben lassen, biS sie starb. Jetzt haben ihre Erben daS Geld gezo Sen. Es hatte sich im Laufe der Jahre auf SS,S00 vermehrt.
Vor einem halben Jahre kam dle hübsche, zwischen jn und 17 Jahre olle Evangelme G. Trov von Port and, Oregoi, nach San Francisco, da es ihr in tm freundlichen Dorschen der Schwimmfüßler bei ch:em 'a:ec nicht mehr gesiel und sie sich auf eigene Füße stellen wollte, Sie rcriiente sich ihren Lebensunterhalt mir dem Er!teilcn von Unterricht im Malen und dem M.rlen v?n Bildern, welche meist in dm inzwischen eingegangenen Auctionegeschäft von F. E. Andrews v xLiuh Wut
den. Andrews gehörte srüber veqchir denen reiserden Thealergesellschaftcn an, i dre daS Innere des Staates unsicher machten. Dieser Tage nun wu.de' er von Rev. Logan rn der Kirche des her - gen Herzens mit der hü -schen Eyangeline ebelich verbunden, trennte sich jedoch so-. fort nach Beendigung der Ceremonie von seiner Gattin und verjubelte mit ser en Freunden, fünfzig Dollars, welche er für seine Bereitwilligkeit, sich tVs Ehejoch zu beg-ben, erhalten hatte. während auch die junge ?vrau auf die Freuden des Ehestandes verzichtete und sich nach ihrer Wohnung begab. Wie sich in wischen herausstellt, war der Grund zu dieser sonderbaren Heirath die Nachricht, da Evanaelmens Vater dem nächst kommen werde, um seine Tochter wieder '.ach Portland ui holen. Das paßte Evangeline nicht und sie nahm. um der väterlichen Autorität zu entge- . STl . . L t . - . . . ff ' Jt. . . hen. emen harten, ver jico verpslicyien mußte, die Erlaubniß zu ihrer Nückkebr nach Portland zu verweigern. Im Uebrigen war die Heirath nur eine leere Form, da die Malerin ihrem Manne alle Gattenrechte positiv verweigert. Der Stadrratb von Laporte in Jndiana hat die dortige Telephon Compagnie, weil sie das Staatsgesetz nicht befolge und den mit der Stadt abgeschlossenen Vertrag nicht halte, aufgefordert, binnen 20 Tagen ihre Pfosten und Drähte aus der Stadt zu entfernen. widrigenfalls der Pollzeiches dies auf ihre Kojten thun laen werde. Tapltaln ernzman vom Eastle Garden in NewZ)ork hat aus Oberstein an der Nahe von einem ge wissen Paul Kraft ein Schreiben erhalten, worin derselbe mittheilt, daß er gern erbötlg sei. Demjenigen eine Belohnung von oOO Mark zu vezahlen, der imStinde sei, ib.i IsenTodtenschein seines seit angeblich '20 Jahren verstorbenen Schwagers Louis Marker zu übersenden. Bestimmte Nachricht darüber, ob Märker noch lebt oder todt ist, wird gewünscht, um ErbschaftS-Angelegenheiten rcguliren zu können. D e r L u f t b a l l on d e s-Prof." Charles H. Grindv. welcher in Lincoln Park zu Portland in Maine aufgestiegen war, wurde in der Höhe von 300 ) Fuß von einer Luftströmung erfaßt und in die Bai binausgetrieben. Der Professor und ein Reporter, welcher die 'abxt mit ihm unternommen hatte, wären ertrunken, wenn nicht zufällig einige Schiffer in der Nähe der Stelle gewesen wären, an welcher der Ballon das Wasser berührte. Der Reporter wird sich jedenfalls hüten, bald wieder eine Luftballonfahrt mitzumachen. Ein g r o ß e r H a h n rächte kürzlich auf ein zwei Jahre altes Mäd chen einen Angriff, welches in dem Hofe des elterlichen Hauses in St. Jobns County in Florida herumjpielte. Das Kind begann fürchterlich zu schreien, und die Mitglieder der Familie stürzten er schrecken aus dem Hause. Es bot sich ihnen ein seltsamer Anblick dar. Das Kind lag ausgestreckt mit blutüberström tem Gesicht auf dem Boden, während der Hahn auf der Brust desselben stand und laut triumphirend krähte. Er hatte dem Kinde beide Augen ausgehackt. Großartig und echt am e rikanisch hat Oregon zur Feier des 4. Juli illuminirt. Der schneebedeckte Gip fel des Mount Hood, 12,720 Fu über dem Meeresspiegel, erschien gegen Mit ternacht in rother bengalischer Beleuchtung. Eine Gesellschaft von fünf kühnen Abenteurern hatte den Gletscher erkiommen, um die großartige Idee auözufübren. Zwei blieben die Nacht hindurch auf dem Gipfel, um das Feuer im Gang zu halten, und dies ist das erste Mal. daß Menschen eine Nacht auf dem Gip fel des Mount Hood zubrachten. Die Illumination, welche einen zauberbaflen Eindruck machte, war in einem Umkreise oon 150 Meilen sichtbar. Vor Kurzem kam Joel Wotum Mit seinem vceften Henry ColSton aus Owen County m Kentucky nach dem in demselben Staate belegenen County Scott und :auste in der 'Nähe von Kinkaid an der Cincinnatier Süd bahn eine werthvolle Farm. Der Neffe pachtete einen Theil des Grundstücks, aenetb aber bald mit seinem Onkel in Streit, weil einige Rinder Wotums auf Colstons Land gekommen waren. Vor einigen Tagen endete der Streit damit, daß Colston zweimal auf seinen Oheim schoß und ihn tödtlich verwundete. Der Mordthat hatten keine Zeugen beigewohnt, und es gelang dem Neffen, am nächsten Tage nach Georgetown zu kom men und mit dem Frühzuge fortzufah ren. Jetzt wird auf ihn gefahndet.' Die W i ß l a P P e n" haben vor einigen Nächten zu English in Craw ford County, Jndiana, wieder von sich hören lasien. Sie begaben sich nach der Wohnung von James M. Temple, rissen ihn aus dem Bett und ließen ihre Hickory Ruthen auf seinem Rücken tanzen. Sie klagten ihn an, arbeitsscheu zu sein, stemde Sachen gestohlen und gedroht zu haben, daß er die Scheunen seiner Nachbarn in Brand stecken werde. Nachdem sie ihn geprügelt hatten, riefen sie meh rere seiner 3!achba'rn zusammen nnd ersuchten sie, die Künde von der Züchti gung" weithin zu verbreiten. Ihre Pserde waren alle mit weißen Decken beleat und sie selbst in weiße Tracht gekleidet. Ihre Pferde sind militärisch dressirt und halten auf einen schrillen Psiff des Capitains Schritt wie Soldaten. Im Lande der Cherokees im Jndianer-Territorium geht gegenwärtig ein sehr bitterer und heftiger Wahlkampf vor sich. Am ersten Montag im August findet dort die Wahl eines Nachfolgers für den Oberhäupt ling, für Kreisrichter und Bezirksbeamte statt, und um ersteres Amt bewerben sich der von den Vollblut-Jndianern und von
ocm bisherigen oervauvtltng Bushy bead unterstützte Rabbii Bauch undJoel B Mayes, der frühere Oberrichter der Cherokees, ein angeschener Advokat und Fortschrittsmann, der die Haldindianer, die 'Neger und die jungen Leute des Stammes für sich hat. Da letztere Partei die stärkere ist, so erwartet man. daß Mayes erwabll ioerden wird. Nach dem bisherigen Verlaufe dr Wahl CampIgne zu urtheilen,' wird es am Wachltage und nock vorher zu viel Unordnung und Blutoergießm kommen. In einem Washingtoner 5.o.lhause wurde vor einigen Tazen ein offenbar wahnsinniger Mensch Nan-enö Benedict Kriebs verhaftet, welcher zu verschiedenen Malen erklärte, Präsident
tleveland sei ihm 00 Millionen Dol lars schuldig, und er werde ihn umbringen salls er das Geld nicht bezahle. Einmal nahm er ein Stück Seife in die Hand, schleuderte es auf den Fußboden und rief: Wenn ich nichts anderes bekomme, maw' ich ihn hiermit kalt !" Da es ja immerhin möglich gewesen' wäre, daß er Unheil angerich er hätte, hat man ihn einstweilen in das Elisabeth Hosrilal in Washington gebracht. Weitsxt Nachforschungen haben ergeben, daß Kriebs ein vor zwei Jahren aus dem Jrrenyause in Elgin in Illinois nach Zurzem Aufenthalt daselbst entsprunge ner Irrsinniger, ein Zimmermann von Beruf ist von dem man nur so viel weiß, daß er aus der Schweiz herstammt. Sein ganzer Wahnsinn concenirirt sich auf die Idee, daß er sich einbilde:, die Jt.g'erun schulde ihm riesige Geldsummei uk d wolle ihn um dieselben betrü gen. Vorläusig wird er unschädlich ge acht werden. Deatscke Lokal -Nachrtchjeu. Königreich Baiern. Der Fränkische Sängerbund" feierte in Aamberg sein 5jähriges Jubiläum. Dabei waren 145 dein Bunde angehört ge Vereine vertreten. Das Landgericht rn Ba reuth hat den 14jährigen Webers söhn Kormann von Wirsberg wegen Verbrechens des erschwerten Raubes unter Annahme mildernder Umstände zu 1 Jahr Gefängniß verurthilt. Er hatte in Gemeinschaft mit einem lljahrigen Kameraden eine 76jährige Frau auf ofsener Landstraße angefallen, zu Boden geworfen und beraubt ; dabei hatte er ihr gedroht, er werde sie recht martern, wenn sie ihr Geld nickt hergebe. Das Kassendefizit beim lentamt in Ebern, für welches der bisherige Oberschreiber Hans Klee haftbar gemacht wird, soll nach den bis jetzt gediebenen Erhebungen bereit auf 4ij,000 W.. angewachsen sein. Der Mazistratsbeamte Baumann in Fürtb ist seit 8 Tagen ver scywunden, jedenfalls geflüchtet, da die ihm, anvertrauten Kassen nicht in Ordnung gefunden wurden, überhaupt seine Vennögensverhältniffe ziemlich herabgekommen waren. Baumann ist verheira thet, Familienvater und noch nicht 36 Jahre alt. Lluch sein Vorgänger ist in Folge verschiedener Unterschlagungen vor einigen Jahren verduftet. Ein Fall wie man vermuthet, a la Kreth in Nürnberg.balt die Bevölkerung in Fürth fortwäb end in Aufregung. Seit un gefähr drei Wochen wird eine Handels frau vermißt, deren Verschwinden man mit einem Verbrechen in Zusammenhang dringt. Der wegen Verbrechens ge gen die Sittlichkeit und Körperverletzung angeklagte Hugo Düner von Kaufbeuren wurde zu 3 Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust u. zu den Kosten verurtheilt. Anläßlich einer Streitigkeit gab Gast wirth Josef Kainz in Waldkirchen seiner aichtkranken und deshalb auf deu Füßen schwachen Frau einen Stoß, so daß die korpulente Frau zu Boden stürzte. Hierbei verletzte sie sich innerlich derart, daß sie nach zwei Tagen starb. Das Mi litär-Bezirksgericht in Würzburg verur theilte den Unteroffizier Matthäus KrauS des 2. Train-BataillonS wegen Solda tenfchinderei zu 7 Monaten Gefängniß und Degradation. Derselbe trieb oftmals Nachts 12 Uhr seine Leute auö den Betten zum Nachputzen,er gab ihnen Ohrfeigen, schlug und streß sie mit Fau sten ; einem Soldaten Namens Stepp, der ihm seinen Nock nicht recht ausge putzt hatte, versetzte er mit dem Säbel einen zum Gluck nicht gefährlichen Stich in den Leib. - Der Ausläufer des Tu-gefchäfts von Klan & Sichel in Würzburg brannte mit 1400 M. durch und wurde in Tauberbischofsheim fest genommen. Selbstmord begingen: in Amberg der Soldat Eichmüller, rn Do nauwörth der Gendarm Faver Fischer, in Elfershausen die Tochter des Ge meindekassireis Pfull, in Lindenberg der ledige Jofef Anton HodruS, in Mindel altheim der gemüthskranke Pfarrer Neuer, in München der Adjunkt der Ge neraldirektion der Verkehrsanstalten Bäumler, in Negensburg der Stabsarzt Dr. Schuster, in Waldsaffen der Hausler Lorenz Müller, rn Wolfrathhau fen der Oekonom Simon Maur. In Augsburg verunglückte der Schlos serwerwerkmeister Knuile in der Maschi nerie der Bandweberei, in Ansbach wurde der Einwohner Möllmahn todtgeschleift ; bei Dingolsing erstickte daS Kind des Gastwirths Leiner im Bett ; in Dachau siel der Maurer Leonard Bigl durchweinen Fehltritt von dem neuerbauten Schulgebäude herab und blieb auf der Stelle todt. Der Verunglückte hinterläßt eine Frau mit vier Kindern. In Eggenfelden starb der Wechselwär ter Schimmelbauer in Folge eines Sturzes von einem Güterwagen; in München verunglück;? der Spranglerlermeister Windholz durch einen Lturz von einem Dache. In Murnau siel der Güterschaffnex Josef Brev von einem im Laufe befindlichen Fuhrwerk und er litt innerlich derartige Verletzungen, daß er zwei Tage darauf starb. Der Söldner Kronbeck von Niedertunding fiel von einem Heuwagen berab und brach das Genick. In Wasserburg a. I. wurde die 75 Jahre alte Gemeinde; arme Justine Franz von Schöngedt bei Bergham, Gemeinde Aham, auf freiem Felde vomBlitzschlage getodtet, während .m CQ ..CaCm AM V ftM AB AM t cci mutiuyii JLrimuii ycwivirnum vuii Bergham, welcher die Vorgenannte be ? t.i;..li i VgicuciC nur jiait verauor Ivuroe. Königreich Württemberg. Zur Feier des 80. Geburtstages des ifeU VrofeLor Dr.k LischerMH
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Jt MU VV U (Ul 11)111 (JVk)tU Vl'U )Uytllb W 22 sünden leiden, teuren zum Lelbsischutze ten ..K,ltunsSAnker" lesen, he (iftS VXctiTCb cfrlcJtnte uno trslaeritöe SSerfor w
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