Indiana Tribüne, Volume 10, Number 292, Indianapolis, Marion County, 11 July 1887 — Page 1

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Neues per Telegraph. t t t t u ! i Ä 1 1 n. Washington. 1l. Juli. Schönes Witter, bleibende Temperatur.

Grob Unglück. New York. 11. Juli. Gestern Abend um 7 Uhr fuhr die Schaluppe .Mosttty- iu gleicher Z,it m't der Scha luppe Christina- von Rusfle Bar nach Long Island ad. Auf der .Mystkly" befanden sich viele Frauen und Kinder. Der Kapi:ön schwor, er werde früher als die Christina ankommen, und ließ alle Segel aussetzen. Ein heftigtk Windstoß fing sich in den Segeln, so dad da? Schiff umkippte. 27 Personen, sammt. lich Frauen und Kinder stürzt'n in Was ser und ertranken. Gditorielleö. Am leicht'sten schartiz werden scharfe Messer, schneidet man deshalb mit stumpfen besser? Doch DaS Journal" bezeichnet es als merkwürdig", daß die diesmalige Grand Jury, welche fco dem Criminalrichter angewiesen wurde, nochmals die Wahl fälfchungen zu untersuchen, aus lauter Demokraten besteht. Alles, was in der Arbeiterbewe gung des letzten Jahres verkehrt angefangen wurde, verpfuscht, mißlungen ist, -war das Werk Powderly's und seiner Clique. Alles was in der Arbei terbewegung mit Einsicht, mit Verstandniß für die wahren Arbeiterinteressen, mit Energie und Thatkraft unternommen wurde, hat Powderly und seine Clique zu Gegnern gehabt. Alle Fortschritte, Welche wir in der Bewegung fett einem Jahre gemacht haben, sind ohne Powderly, zum Theil sogar gegen seinen Willen eingetreten. Was Powderlv auch sagte oder that, war verkehrt, bestand aus Halbheiten, war unklar und verschwömmen, voller Widerspruch und oft ganz unmittelbar im Interesse des Kapitals. (N. I. Arb. Ztz.) Herr C. C. Hedderich veröffentlicht eine längere Einsendung im Sentinel", welche hauptsächlich gegen Herrn RappaPort gerichtet ist, von persönlichen Angriffen strotzt und das Vorurtheil gegen den SozialismuS als Kampfesmittel gegen die Arbeiterpartei gebraucht. Da Herr Rappaport und Herr Hedderich immer in freundschaftlichen Beziehungen zu einander standen, und da Herr Hedderich bei wiederholten Gelegenheiten sich als Bekenne? sozialistischer Grundsätze erklärte, so kann sich die Tribüne" in keine Controverse mit ihm einlassen. Ein Mann, der seiner Parteistellung persönliche Beziehungen und Grundsätze opfert, ist nicht der Mann, mit dem wir uns in eine Controverse einlassen können. Wir betrachten es überhaupt alS unter der Würde dieses Blattes stehend, die schmutzige Kampfesweise der Parteipolitiker alten Schlages nachzuahmen, oder zu beachten. Was den sozialen Turnverein anbelangt, fo bedauern wir, daß derselbe wiederum in eine öffentliche Controverse wegen der Partelpolitik gezogen wurde. Daß dies geschah, daran ist Niemand schuld als Herr Hedderich. Man wird sich erinnern, daß die Besprechung der Angelegenheit vom Turn verein selbst ausging. Die Gelegenheit, welche Herrn Rappaport geboten wurde, für seine Sache zu wirken, hat er sicher mit der Mäßigung und Zurückhaltung benutzt, welche die Achtung vor dem Verein und die Freundschaft für dessen Mitglieder gebot, obwohl er, da er nicht Mitglied ist, keine Verpflichtung gegen den Verein hat, und jede Rücksicht seinerseits als eine freiwillige zu betrachten ist, die freilich unter Gentlemen sich von selbst versteht. Dagegen hat ein Mitglied strenge Verpflichtungen gegen seinen Verein. Bei Herrn Hedderich ist dies das zweite Mal, daß er den Sozialen Turnverein seinen Zwecken und den Zwecken seiner Partei dienstbar zu machen sucht und unliebsame Controverse heraufbeschwört. Er hat das erste Mal versucht, den Verein den Demokraten dienstbar zu machen und hat diesmal durch, die Thatfachen entstellende Mittheilungen an die Zeitungen den Eindruck hervorzurufen ge wm:, va ver Zonale urnverem eme der Arbeiterpartei feindliche Stellung ein genommen habe. Ohne Zweifel ist ihm Letzteres theil

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weise gelungen, und die wettere Erledp gung der Sache müssen wir deshalb dem Turnverein überlassen. Die Erfahrungen, welche das Volk in den letzten Jahren machte, hat, sollten wir denken, zur Genüge gezeigt, daß nichts Anderes helfen kann, als die politische Aktion. Alles Andere hat die Bewegung um keinen Schritt weiter gebracht und hat nur dazu gedient, es immer klarer zu machen, daß die politische Aktion zur Zeit das einzigRichtige ist. In wie weit sie sich bewähren wird oder nicht bewähren wird, ist eins Sache der Zukunft. Die Folge dieser Einsicht ist die Gründung der Arbeiterpartei. Daß dieselbe mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, ist ja wohl selbstverstand lich. Zunächst hat sie mit dem Unverstand und der Corruption zu kämpfen. Die Ele mente, welche gegen jeden Fortschritt sind, welche, corrumpirt durch das bisherige Treiben der alten Parteien, in der Politik nichts Anderes sehen, als einen Kampf um die Beute, die Elemente, denen wohl in der Sklaverei ist und welche den Troß der Aemterjäger bilden, die Dunkelmän ner, welchen jedes frisch frei frohe Wort ein Gräuel ist, sind leider sehr zahlreich. Diese Elemente zu besiegen ist nur dann möglich, wenn die sortschrittlichenElemente sich die Hand reichen und den zwischen ihnen schwebenden Meinungsdifferenzen nicht gestatten, eine Rolle zu spielen. Es ist ja wohl selbstverständlich, daß außerhalb der Partei jede Richtung für ihre eigenen Prinzipien wirkt und wirken soll. Aber die Verhältnisse in Amerika bringen es nun einmal mit sich, daß die Gründung einer neuen Partei nur durch Compromiß möglich ist. Die neue P rrtei ist da, daß sie nicht das Ideal einer Par tei ist. ist selbstverständlich. Dem Einen wird der Name nicht gefallen, dem Andern wird dieser oder jener Paragraph der Platform nicht zusagen, aber man kann es nun einmal nicht Jedem recht machen, und es kann nicht Jeder seine eigene Partei haben. Mögen nur die fortschrittlichen Elemente sich die Hände reichen, aus dem Zusammengehen derselben wird sich schon im Laufe der Zeit das Richtige heraus ringen. Nur das Wirken in der Partei ermöglicht es, dieselbe Zimmer fortschrittlicher zu gestalten. Drahtnagrigten. Eine Stadt fast ganz nieder gebrannt. Ashland. WiS.. 10. Julk. TaS Städtchen Hurlty wurde von einer furcht baren JtuerSbrunst heimgesucht. Erst vor zwei Wochen irannte ein Häuserge viert nieder. Gestern zwischen 8 und 9 Uhr brach in dem Alcazar Theater, einem Tingel'Tangel. Feuer au?. Eine Kell nerin begab sich mit einer Oellampe in ein Dachzimme. ES scheint raß sie die Lmpe fallen ließ, denn unmittelbar nachher schoß die F'amme auS dem Dache hervrr ' In kurzer Zeit stand daS ganze Holzgebäude in Flammen In den ode ren Räumlichkeiten deS HauseS befanden sich viele Frauenzimmer, deren Hilftrufe weithin hölbar waren. ES war nicht möglich, sie zu litten, und sie fielen den Flammen zum Opfer. DaS Feuer t rettete sich mit rasender Geschwindigkeit auS und in kurzer Zeit waren 150 Häuser niedergedrnnt. Der Schaden ist sehr groß. Fünfzehn Menschenlebeu gingen zu Grunde. K bfL. New ZI ork, 10. Juli. Die neue, langst durch Urabstimmung angenom Mine (Konstitution des KntgtU of Labor Ordens tritt morgen in Keast Von den 1000 AssemblieS, welche gegen dieselbe stimmten, werden aber mindesten 300 sich unter keinen Umftänden untecwlrsen und lieber ihren Thartr einbüßen. Diese Angelegenheit wird daher einen neuen wichtigen Faktor in der Z rsetzung des OrdenS bilden. Die Gegner dcr neuen Konstitution behaupten, dieselbe sei in unconstitutionellee Weise zur Abstimmung vorgelegt worden und wenn man die Möglichkeit gehait hüt e, über die verfchiedtnen Punkte einzeln abzustimmen, so würden verschiedene wesentliche Para graphen, z. B. die auf die Besteuerung und die Vertretung bezüglichen, mit kroßir Majorität verworfen worden sein. Zu der 'nächsten OrdenSconvertion. die im Okto der in MinneapoltS stattsiadet, wollen viele AssemblieS noch nach dem alten Mo du (ein Delegat auf je 1000 Ri!t:r, statt wie jedt ein Delegat auf 3000) Vttwter schicken. Man steht daher einem großen Wirrwarr entgegen. Kuriose Anklagt. Philadelphia. 10. Juli. Eine Frau Louife Eberletn ist, aus einen Antrag

deS HilfSdiflr!ctSanwaltS Kinr.ey. von

der Grandjury wegen Horchen? (eaves dropping) in Anklagezufland versetzt worden. Sie soll, wie eS tn der Anklage heißt, vom 21. Juni 1886 ab fortwäh rend an den Häusern und unter den Fjn stein und Dachtraufen der Häufer der Bürger gehorcht, allerei Klatsch aufge sangen, denselben vor anderen Personeu wiederholt und so den Frieden und die Würde deS Gemeinwesens von Pennsyl vanien geschädigt haben Die Klage beruU auf einem pennsylvanischen EtaatSgesetz. daß jedoch nie zuvor in hiesiger Stadt zur Anwendung gebracht wurde. Ein Revolution. San FranciS ko, 10. Juli. Der Dampfer Maripofa ist von Hawaii ange kommen und bringt Nachrichten über eine daselbst stattzehatte Revolution. Die Revolutionäre, heißt eS, hätten sich der Person deS Königs bemächtigt. Der Zuckerkönig KlauS SpreckelS in San Jranciöko hat seine Hände im Spiel. D i k .rothe'n Teufe V El Paso. Tkk. 10. Juli. Trotz der militärischen Berichte vom Gegen theil, hat der General MileS f. Z nur inen kleinen Theil der Apachenindianer gefangen. Die übrigen, im Ganzen etwa 100 Krieger sind gegenwärtig in einem Thäte 20 Meilen nordöstlich von Sa quana und etwa 40 Meilen südwestlich vom GuzmanSe incampi,t und haben in letzter Zeit aMrlei Unheil vit und ohne blaue Bohnen, angtrichtlt Unweit IanoS sollen z B. 4 Ebelmtttllgräber tm ihnen grausam zu Tode gemartert worden sein, indem den Unglücklichen die Hände und Jübe abgehackt, die Augenlider abgeschnitten wurden, v. f. w. Der ganze betreffende District befindet sich gegenwärtig in schrecklicher Ausregung, die Arbeit ist eingestellt wodurch biS jetzt schon ein Verlust von lausenden von Dollars entstanden ist und die Bergleute bewaffnen stcd. Man erwartet eine blutige Schlacht. Eine Abtheilung m x'canischer Truppen hct sich ebenfalls auf den Weg nach dem Schauvlatze ge macht Traten aus. Eincinnati. 10. Juli. Gambr: nus Assembly der K. of L. au Brauar beitern bestehend, und 800 Mitglieder zählend, beschloß heute auS dem Orden auzutr,ten und sich der intlrnationalen Brauer Union anzuschließen. Ott üabti Bulgarisches. Berlin, 10. Juli. Die halbawt lichen Blätter bewahren über die Erwäh lung deS Prinzen Ferdinand von Coburg zum Fürsten von Bulgarien vollständiges Schweigen und mait'N in der Angelegen heit die Aeußirung der Türkei über die Wahl ab. Da Berliner .Tagebla t" berichtet. Prinz Ferdirand von Coburg habe dem Prinzen Alixander von Battenberg einen Besuch abgestattet. Wie sich Bismark zu der Erwählurg des Prinzen Ferdinand stellt, darüber liest noch gar keine Andeutung vor. SÄtffSvachrtdt,n. Angekommen in : Q u e e n S t o w n : .Aurania" von New York. Plymouth: .Rugia-von New Bork nach Hamburg. New Pork: .Holland von London, .La Bretagne- von Havre. Deutsche Lokalnachrkchten. Königreich Sachsen. t in Dresden : Romanschriftsteller Franz Lubojatzki. Der PostVerwalter Brose in Cainsdorf ist nach Veruntreuung von 1100 M. Dienstgelder flüchtig geworden, gelangte aber nur brs zum Dorfe Zschorkau bei Schneeberg, wo er verbastet wurde. Elf säumigen Steuer zahlern in Crimmitschau,von denen ange nommen werden konnte, daß sie bei redltchem Willen lyrer Abgabenpfllcht zu genügen im Stande seien, ist der Besuch öffentlicher Vergnügungsorte polizeilich verboten worden. Auf dem Albertschachte des Retchenberger Kohlenabbauverein? sind alte Brücke iusammenaestürzt und haben sich die Gewässer des .. r c r rnn' n ' ri r - uoer ver Vrucylteue gestandenen ercyes in die Schächte ergossen. An der Bruchstelle waren sechs Arbeiter beschäftigt, von denen drei sich noch gerettet haben. drei aber um'S Leben kamen. Die Verunglückten sind Ernst Brockauf aus Har tau, Ernst Hoffmann und Franz Täub ner aus UllerSdorf, von denen letzterer eine Frau und sechs unerzogene Kinder, ersterer zwei Kinder zurückläßt. Der Handelsmann Emu Grunert von Cranzahl und der Arbeiter Friedrich Adolph Hiller aus Steinback bei Moridbura be gmgen Selbstmord, indem sie sich unter Eisenbahnzüge warfen, die in vollem Gange waren; der Soldat JunghanS von der 5. Komp. des 107. InfanterieRegiments in Leivng ftat sich ertränkt, . . "

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85 Oft Der Müllergeselle Ernst Leuschke au? Durrröhrsdorf ist ertrunken ; der Waldarbeit Markus Glöckner auS-Sayda wurde von einem fallenden Baum erschlagen, der Gutsbesitzer Fickert aus Walthersdorf wurde von seinem Gespann zu Tode gefahren und der Maurer Helvrg aus etyau brach das Genick bet einem'Falle vom Baugerüste. Durch Zeuer wurden zerstört : Die Wohn- und Mühlengebäude des Mühlenbesitzers Iahn in Burlhardsdorf, die Tafelwaa-gen-und Koirpressenfabrik von Stier und Merker in Cbemnitz, die Anwesen der Grundstücksbesitzer Nieser, Menzel und Höppner in Kötzschenbroda und die großen Oekonomiegebäude des Gutsbesitzers Birkaer in Neubodenbach bei Jiossen. Thüringische Staaten. Bei der Feier des Kriegerfestes in Neustadt a. O. ist in Folge zu schwerer Ladung eine Kanone beim Abfeuern zersprungen. Der Kanonier Riedel, welchem bei demUnfall 3 Finger der linken Hand weggerissen wurden und ein etwa 5 Pfund schweres Stück Kanonenrohr gegen den Leib flog, ist an den Folgen dieser Verletzungen gestorben. Die Veruntreuungen des Kämmereigehilfen Mentz in Sonneberg sollen sich auf etwa 5000 M. belaufen; doch scheint die Stadt keinen Verlust zu erleiden, da dieses Manko durch die Kaution, sowie durch eine Zwangshypothek, eingetragen aus das Wohnhaus des Jnhaftirten, reichlich gedeckt ist. Ueber die Ernteaussichten tm gothaischen Lande wird berichtet: Auf den Anhöhen steht der Roggen recht dünn, dagegen in der Ebene sieht man wundervolle Felder von Roggen, während der Weizen durch den anhaltenden Regen gelb geworden ist. Dasselbe betrifft auch die Kartoffelfelder, da man durch das anhaltende Regenwetter kla gen hört über wasserharte, sowie ange faulte, nicht keimfähige Kartoffeln. Von dem Wiesenwachs verspricht man sich eine ziemlich ergiebige Ernte. Wegen bedeutender Unterschlagungen von Amtsgeldern wurde der Postgehilfe Liebeskind in Zella St. Vl. verhaftet. Der Bauer Stumpf in Venzka b. Hirschberg wmde von dem Schuhmacher Schuster bei einem Wirthshausstreite erstochen. Das Gäbler'sche Ehepaar in Altenburg feierte dr.s Fest der goldenen Hochzeit. Der frühere Bäckermeister Johann Karl Georg Heß von Friedrichsroda hat sich erhängt. Der Feuermann Braun in Eisenach ist durch Kohlenoxydgase er stickt worden; der Schuhmachermeister W. Kallenberg in Gotha erlag einem Schlaganfalle und der Maurer Koll aus Weissendorf siel von einem Baugerüst und starb an davongetragenen inneren Verletzungen. Die Ullmann'sche Mühle sammt Nebengebäuden in Beiersdorf b. Greiz ist niedergebrannt ; das Anwesen war nicht versichert. Aus der Nheinpfalz. Bei zahlreichem Besuche von nah und fern wurde, in Haßloch das Pfälzische Sängerfest" gefeiert. Der Pfälzische Sängerbund umfaßt jetzt 5000 Mitglie der. In Folge des Genusses verdorbener Leberwurst, welche ein Metzger in St. Jngbert geliefert hatte, erkrankten im benachbarten Orte Spießen 45 Personen. Gegen den betr. Metzger wurde die Untersuchung eingeleitet. Das 25jährige Stiftungsfest des Turnvereins m Landau wurde mit großen Festlich keiten begangen. Der Glaser Georg Geß in Ludwigshafen hat sich mit Hinterlassung seiner Familie und vieler Schulden entfernt. Um wenigstens noch etwas vom allgemeinen Schissbruch zu retten, hat seine Frau Klage auf Gütertrennung erhoben. Das Amtsgericht hat den Konkurs über den Abwesenden verhängt. Wie eS heißt, ist der Flüchtling nach Amerika. In Bergzabern erhängte sich die Ehefrau des TagnerS Joh. Barbey ; in Grünstadt erschoß sich der Schuhmacher Konrad Buber in Folge mißlicher Vermögensverhältnisse, in München erschoß sich der Postadjunct G. Bäumler von Ludwigshafen. In Neukirchen erhängte sich der bejahrte Leonh. Münch. Ertrunken sind : in Speyer der Gefreite Hans Vehr, in Neustadt die ' Tochter des Restaurateurs I. Bried, in Namberg das Kind des Bürstenmachers Korz, in Steinweiler das Kind des 1 Bahnwärters Zimmer?

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