Indiana Tribüne, Volume 10, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1887 — Page 3
WÄnK
nzr m 18 gegen alle Schmerzen. Berichte über den Erfolg von St. Jakobs Ct, elöe vor Jahren erzielt wurden und jezt bestätigt erden. Fln temnliej ßulgelenk gehrilt Jnni 1881. Leaver, Aeaoer Co., Pa. Vor einigen Tagen fiel ich vom Wagen und verrenk! mir das Handgelenk in einer fchlim men Weise; die Echmer',en waren furchtbar. Konnte keinen Zinqer bewegen und nickt schla ?en. Nachdem icb t. JakodS Oel angewandt hatte waren alle schmerzen in 10 Minuten ver, schmunden. S. C. Atkins. '5 Jahre später. Beaver. Veaver Co..'Pa., 29. Oktober 1836. Vor etlichen Iahren fiel ich vom Wagen und verrenkte mir das Handgelenk. Ich wurde veranlaßt St. Jakobs Oel zu versuchen und sr in kilrzer Zeit vsftsndig geheilt. S. C..Atkin. Sie eiöeu eineZ coaktcurZ. Bloomington, IllZ., Oktober 1S30. Ich habe viele Aahre an rheumatischen schmerzen in meinem Aenkel gelitten und fjiime durch riichtZ Linderung finden. Trei Einreibunqenmit St. JakobS Oel stellten rndj' fast ganz wieder her. P er e? Ä. F olsom. L 3rt später' geheilt. Bloomington, 323., 13. Okt. 1386. Ich glaube eZ war im Jahre 186, alZ ich , durch Lt. IaksbZ Oel von Rheumatismus be sreit wurde. Derselbe hatte sich im Aenkel sftzesest und ich konnte nicht ohne Stock geben. Nach einigen Einreibungen mit dem au?ge zeichneten Echmerzenstillcr war ich hergestellt und bin seit der Zeit von allen Schmerzen ver .lt.geblleben. Pexc? A.'Folsom. THE CHARLES A. VCGELER CO., Baltimore, Md WWUÄ'VMlK 9 HAMBURGER Vjrs &ru TnnoccM l iurrLiT l 9j?m Alutkrankheiten, Leber- u. Magenlelden i'cu, JO Mcnti et ex fünf ? lasst k $2.00; alle tkrekberca ).i tiotn. THE flURLXS A. YOüELXR 10. BALTIIORE. SD. . H. DOM'S 1. X. u MsVkme. Fa öeste n $ t f en ! Eiscubahn.Zc!t.Tadcr. Hnfunft und Adgang der Ettenbahnzüg' in JndtanavottZ.an und nach Sonn' tag. den 2. Januar 1887. JeffersanvM, WaMfon und Jndiosapsli Liskndads. Abgang: fL n ! n n f 1 ;dI iia.8.. 4.15 Cm 2bad:e.. 10 3) Cm M ad 8.13 ' 36fttcitaaiüuj Bin Jad tu att 0) rt $ ft 51 l 0. v 45 ! 8 f Xli. 7 ' Stx zLtZglv2 Bandatta Line. RaUXfat . 7.90 391 . ffintElsa 3.45 V 4g f 11 6 lim Hat . .00 Caeift r 11 PO Wftr Mail... 80)n atl d ...10.) rag l?kz.... 4 45 ffnirefc 4 lö 0 Schnell, 3 36 CUüclanb, ColLmbni, Kiuktuaatt und Zndta. uavoli Msenbahn (Bet Line.) p 8CH- .. 2 (W.B ndkkso Öl .ll.s5 0a A)ton5 8l ! 7.3 ) Bs R(f 7.L0 ? 0iKn rl.UO ' 8 et8f Hg 6.55 ?1j.ll.2'0 83 tt 3 I. .. Ä 16 - l 2 00 V "it , "I 2 MiHigaa Crpres. 4.30'Srn 1 Btnton Har. Sc.10.X5 Nm Vrißhtwood Didifton, T. T.T.und I. K,aa, tätlich. - 30 Um - 7.3 ' V m 115 m 11.3 )Ba .10 Ulltfl. 3.63 R 5 oa s ttzlich. 7.40 ttM.k..'ös 10.3J g .11 ao B ....... 2 00c 3 4 tSgttch. 5.50 , UjUch.lOJS ff I.'.ttNm Twkwuatt, Judianapolis, St. Louit u. Ehieago Sistniahu. 'Siaciunatt Didiftou. KKoutIv.fi . 2 4-1, Jadtanap ke. 10 4Z i ntinnati ftf 11 33 Cn 4 S'vtk?. 11.4j Poftzug x. St L kpreS. i. i 6 55 Otftern x ... 13 45 , 4 et y . 4.3 m I tSaiich v c 11 10 Lisazeite Are.. 4.45 Nw Ehikago Didifto. K u,l i. 7.10 icagolaUB.:3.0a K Gelittn 5.00 CM glich I t 11.3 R L.fa?,tte ce... S.vO Z-m Louansrort 4i.. 7.10 Cm hic heu . täglich euk.. Z.10 m asayeu, cc ..il S atl p ... ' z Pevna Erpreß,, ö 4i Judtana, Vloomwgto audWkfter? Eisenbahn. PGrat!.. 70 Iin2tl88 4 5 1300 Bu I k ttgll.w 5 anttn 6 täglich Z 50 Ctnt Sx 10.40 fttia&ttc9xAU. 3 9iu 9&tti a: Oeftliche Division. CfHl.isUatl... .4.10Ü I Pacific Expreß... 7 iqL cpnfc.... S ) Ad B I ckz ic 30Jia tlantie .... 2 5)Nm I Wr 3 5,' abash, St. Lsut, & Vürifit. fiel hl ail 7.15 m C 9t 3.15 Ctitch c 7.oo J5 ZtckS rt5g 1 1)Ct 5C0l ttn r..ltt 4ilt D,t B Eh all. 6 45 211 Indianapolis nd viaeenue Listubahu. all k ait i 7.15 8a i tncinail Xcc.10 6i , BUtianil CC . 4.15 Um RaU Kit . 4 5 ) il GKicwati,HamiUonckIndiauapolitGistndahn 2 5, tS R I 4.00 0 ,tvtLkkc 5.80 m b,adxlet. L.10 55 v SinD.r.KN.Y Z.20m nkltl!e Nall. 11.45 flr Jnd, u etSuilli 4) ft Ekncinnatt cc 4 55 Rr Indianapolis, Decatnr & Spriagsield. Dee Pe ail. 8 l;a Vttkuma ic tgl aug Sonnt. 6 3035 Schnell, r t...0 5"K kchnelljuz r e t. MonteZuma Zlte 3 509b ausg Sonnt... 10 1 atl i 66 In Chicago, St. LouiZ Sc Pittsburg. , Wich Äc im. Gi täglich 4 30 geno Sonnt. 9.4 ck ! au,g j P U ) $ 0tnneonntai.C0 Q r täglich ...l.4V!t ctaulg. I Jndiana?. Act. 2.0, zRutaz...... 4.00 tt , üJStn t)!ail...l..3'? Q U P I slttZlich lh.. hicaga Route dia Sotomo. Ghtio SchneZ ,g tiq, 11. 15 0 a Gz?Z 1' Znd Lo. Lchneviug... 4 00 m JTidxl'4 ;. nTt . . 5.tu u. Zndianapolik und et. outt kisenbahv a Oztt. täglich .' 72B Bonn et 8 i. i.soKa uet i i ägkch U c.lC0 9i fitml llrn till... 11. 5 isa V n l lag cc 2. 0 5 LokZlPafi,ng,t lu.o , Day st t C tfifil .3 ;inittopclil (lr 3 40 1 & Chicago. AK.Lint. blcag l. tgl.. .ZS, onoc 9 5i3 ich. iUa L hie. , ail. XU 9m Loaisville,New Älbantz ftwaa k tgl..l'.Z5! I Woncn ficc . r.Wia 8t4 tlp hlcaa. t i4Ü 11.1,1 gttg Ute, Lehnjkfftl. ptt p; ?UxUr4t. in mit I Tchlussagen
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Wie Golösucher.
Roman von A. Katsch k a. (Fortsesung.) Rettungsversuche. Der Uebcrfall der Moschki war ein harter Schlag für die Flüchtlinge und untergrub vollends ihre Kräfte. Anna kam nicht mehr zu sich, sondern lag regungslos am Bodcn. Ihr entstelltes Niärtvrergesicht war fast überall in Aolgc' der Jnsectenstiche blutunterlaufen. Von Zeit zu Zeit öffneten sich ihre Augen und schauten, wie mit stummem Vorwurf zum Himmel empor. Ludow, der neben ihr lag, stöhnte laut, und wenn ihm für einen Augenblick die Besinnung wiederkehrte, so erhöhte dies nur seine Qual. Es schien ihm, als ob ein inneres Feuer ihn verzehrte, und hilflos stöhnteer: Wasser! Wasser! Iswolskij pflegte ibn, ungeachtet der eigenen Ermüdung, so gut es ging und 1 luchte leine Dualen aus jede Weie zu lindern. Zum Glück war dieser Ort, wohin die blutgierigen- Mosquitos sie getrieben, so dicht verwachsen, daß der Wind nicht bis dorthin dringen konnte und sie somit weniger Kälte litten. Zwei Tage hatten sie schon an derselben Steile verbracht. Jswolskij wußte sehr wohl, daß wenn die Krankbeit Ludow's wie Anna's sich hinzog, der Schnee sie hier überraschen mußte und sie dann dem Untergange geweiht waren, aber es kam ihm . nicht in den Sinn, sich allein zu retten. Er errichtete über den Kranken aus Zweigen eine Hütte und zu beiden Seiten derselben brennende Scheiter Haufen, die er beständig nährte, um die Gefährten zu Wärmen und vor den wil den Thieren zu schützen. Bären und Wölfe kamen wohl dreist heran und schauten mit gierigen Augen auf die seltsamen Bewohner der .Taiga, aber das Feuer hielt sie in Zaum und sie wagten keinen Ueberfall. Der Hunger zwang Jswolskij oft, seine Gefährten für einige Stunden zu verlassen; er mußte ja doch die ihnen zur 3iahrung dienenden Wurzeln suchen. aber nur nothgedrungen und mit Ban gen wagte er es, die. Kranken sich selbst zu überlassen. Fast zehn Tage lang waren nun diese Wurzeln die einzige Nahrung der Flücbtlinge gewesen, und die rohe, ungesunde Speise begann auch schon auf Jswolskij zu wirken; er. bemerkte, daß seine Kräfte von Tag zu Tag sanken. Er wußte zwar, daß der Tschekoje nicht mehr weit sein konnte, aber es war ihm unmöglich, genau zu bestimmen, wo er sich befand. Um seine Gefährten zu retten, entschloß er sich zum letzten, verzweifelten Mittel den Fluß, der sie aus der Taiga retten konnte, erst allein aufzusuchen. Er theilte Ludow diesen Plan sogleich mit. Sie wollen gehen . . . das habe ich längst erwartet.... Perlassen Sie uns. Gehen Sie! Gehen Sie!" sagte Ludow, mit Mühe den Kopf hebend und mit seinen fieberbrennenden Augen Jswolskij firirend. , Ich gebe Ihnen mein Wort, daß ich zurückkehre .... Sie müssen begreifen, daß, wenn ich bleibe, wir Alle unrettbar umkommen müssen." Ich verstehe Alles . . . habe es langst verstanden,, weshalb Sie mich überhaupt in die Taiga führten .... aber gehen Sie . . stöhnte Ludow und verfiel in einen neuen Fieberparoxysmus. Jswolskij sah ihn voll Mitleid an. Er fühlte ja diesem gequälten Meschen nach, warum er so aufgebracht war ; die Vernunft jedoch trieb ihn zur Eile ; er sammelte einige Bündel Wurzeln, um diese zur Ernährung der Gefährten zurückzulassen, welche dann für einige Tage versorgt waren; aber er mußte auch noch den Ueberfall wilder' Thiere befürchten, gegen welche jene schutzlos waren. Er kam auf den Gedanken, ihnen ein Lager auf den Zweigen eines großen Baumes zu errichten ; dort waren sie der Gefahr weniger ausgesetzt. Nachdem er einehohe, streiche Ceder ausgesucht, häufte er Reisig und Moos auf deren parallel laufende Zweige und errichtete so einige Arschin über dem Boden ein luftiges Lager. Dorthin brachte er auch seinen Vorrath an Wuneln und schleppte dann mit größter Mühe die bewußtlose Anna und öudow, welcher auch bereits das Bewußtsein verloren hatte, hinauf. Die Sonne war eben aufaegangen; ihre schrägen Strahlen beleuchteten die traurige, ode Gegend wie das Lager der Flüchtlinge. Jswolskij brachte ihnen noch Wasser, tränkte sie und stellte dann eine volle Schale, die er aus Birkenrinde gefertigt, zwischen sie bin, damit sie, so lange er fern toar, trinken konnten. Dann schaute er noch einmal lange die unglücklichen Gefährten an und ging endlich, sich nach der Sonne richtend, in der Richtung, wo er den Fluß zu sinden hoffte. Ein schrecklich schweres Gefühl bemächtigte sich seiner. Es schien ihm, als ob er ein Verbrechen begehe, indem er die Schutzlosen verließ, aber er mußte sich eingestehen, daß wenn er blieb und nicht den Fluß fände, sie Alle umkommen müßten. ,Lebt wohl! Ich kehre jedenfalls zu euch zurück !" sagte er zu Ludow und Anna, als ob sie ihn hätten verstehen können. Rasch durchschritt er den Wald, durch Einschnitte in die Rinde der Bäume seinen Weg kennzeichnend, um seine Gefährten gewiß wieder zu sinden. Hartnäckig jede Müdigkeit überwindend, schritt er vorwärts; vor Ermüdung brannte sein Hirn, strauchelten seine Füße, der Hunger zog seinen Magen krampfhaft zusammen, obscbon er jede Wurzel die er fand, verschlang, um nur den gräßlichen Hunger zu stillen, der durch die Wanderung stärker und stärker wurde, aber der Gedanke an seine Pflicht, die Gefährten zu retten, trieb ihn unaufhaltsam vorwärts. Ich darf jetzt nicht ruhen- vorwärts !" rief er, sich selbst crmutbigend, -. - ..
Gegen Abend gelangte tt an's User eines kleinen Flußchens; er stürzte nieder und trank gierig das kalte -Wasser in vollen Zügen, dadurch Stärkung erhofsend. Einige Minuten lag er im Vergessen da. Plötzlich plätscherte etwas auf und instinctiv schaute er hin. Der kleine Gebirgsbach schlängelte sich murmelnd zwischen den Felsblöcken hin ; durch das klare, durchsichtige Wasser konnte man den Boden deutlich sehen, welcher mit kleinen Steinen besäet war, über welche jetzt eine schwarze Masse hinzog. Fische ! Fische !" rief Jswolskij entzückt aus und sprang zum Wasser. Sie gingen maenweise jetzt . strömauf, um zu laichen; schnell packte er zwei Fische, jeder wohl eine hulbe Arschin lang, die übrigen ließen sich nicht stören, sondern zogen rubiq ibre Straße fort. Freudig hielt die Hand die zappelnde Beute; der Hunger ließ den Menschen zum Thier werden. Jswolskij biß in den rohen, lebendigen Fisch und verschlang ihn mit sammt den Gräten. In wenigen Minuten war der Fisch verzehrt und sein Hunger gestillt. Das ekle Mahl erquickte ihn doch und belebte seine Kräfte neu; jetzt erwachte auch wieder die Hoffnung auf Rettung in ihm. Es war gegen Abend ; die ermüdeten Glieder schmerzten und forderten Ruhe. Er fing noch etwa zehn Fische zum Vorrath und bereitete sich einen zum Abendessen. ' Wohin ergießt sich dieser Fluß? Am Ende in den Tschekoje?' Vielleicht ist die Rettung nahe," sann er, am Feuer ruhend und dem Murmeln des Baches lauschend, der über die Steine bin hüpfte Was jetzt wohl die Gefährten machen?" dachte Jswolskij; nun, mit Gottes Hilfe bin ich wohl morgen wieder bei ihnen " Ermattet versank er in einen tiefen Schlaf und erwachte erst von der durchdringenden Feuchtigkeit des Morgennebels. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und Dunkel deckte noch Wald und Back. Vorwärts !" sagte er sich vor Kälte bebend. Er aß schnell einen gebratenen Fisch, der ohne Salz ihm aber jetzt abscheulich schmeckte. Dann folgte er dem Laufe des Baches, obgleich es ihm nur mit äußerster Mühe gelang, längs dem Ufer im dichten Nebel den Weg zu sinden. Die Morgendämmerung begann, der Wald erwachte; der Nebel ballte sich und stieg in dichten Massen empor, über den Bach zogen Schnepfen mit lautem Psiff dahin. Jswolskij stieß auf einen mächtigen Felgen, der ihm den Weg versperrte; er mußte in's Waldesdickicht, um das Hinderniß zu umgehen. Hinter dem Felsen zog sich ein Wiesenthal hin. Das Aussehen der Öertlichkeit ändert sich ein gutes Zeichen," murmelte er, sich ermuthigend. Noch deckte Alles Ne'bel, aber der Sonnenaufgang mußte ihn zerstreuen. Der Morgenwind erhob sich, die dichte Nebeldecke langsam emportragend. Js wolskij erbebte, als er plötzlich die Um gegend sehen konnte, der Gebirgsbach, dem er gefolgt, durchschnitt das Thal und erqoß sich in einen mächtigen Fluß. Die ersten Sonnenstrahlen spiegelten sich in der krausen Wasserfläche, die goldig glänzte. Der Tschekoje! Der Tschekoje!" jubelte Jswolskij, zum Flusse laufend. Jetzt stand er am Ufer und schaute wie verzaubert in die blau-grüne Fluth. Es war wirklich der Tschekoje der breite Weg, der ihn wieder zu Menschen führen mußte. Die ersten Ansiedlungen konnten nur etwa zwanzig Werst entfernt
sein ; er und seine Gefährten waren gerettet. Nur wer in der sibirischen Taiga umhergeirrt, kann das Entzücken ermessen, welches man bei der Gewißheit empsindet, gerettet zu sein, gerettet vom Tode, durch Kälte und Hunger. Jswolskij kniete nieder und küßte in grenzenlosem Jubel den Boden. Ein Drama im Walde.' -Die eigentlichen Herren der Taiga sind die Bären. Im undurchdringlichen dichten Gebüsch errichten sie ihre Lagerstätte und folgen von dort aus genau Allem, was in der Taiga geschieht, nehmen von dort aus ihre Beute auf's ftonx. , Doch jeder dieser Räuber ist blos in seinem Gebiete Herr; überschreitet er zufällig die Grenzen desselben, so entsteht ein erbitterter Kampf, der nur mit dem Tode des Unterlegenen endet. Ungefähr-hundert Schritte von dem Platz, wo unsere Flüchtlinge lagerten, begann em dichtes Nußgebusch, welches eine undurchdringliche, von den Fäden wilden Hopfens und von dickeren Sten geln der Sargo dicht verflochtene Mauer bildete. Kaum konnten die Sonnenstrahlen das dichte Gezweig durchbrechen: der feuchte Boden war mit einer dicken Schicht smaragh-grünen, wolligen Mooses bedeckt, welches noch die frischgesal lenen Nußbaumblätter verhüllten. Die ses Gesträuch diente dem hier herrschenden Iwan Michailowitsch Toptigin als Ne ndenz. Hier lag er gewöhnlich, die spitze Schnauze im Laube begraben, sich auf dem weichen Moose wälzend oder süß schlummernd. Nur von Zeit zu Zeit, von einem Geräusch aufgescheucht, erhob er den Kopf, öffnete weit die Nasenflü gel und zog verschlafen die Luft ein, um bald wieder in süßen Schlummer zu versinken. Um das Lager umher lagen seine Trophäen : Eber- und Rehknochen, deren frühere Träger dem grauen Räuber zu nabe gekommen waren. Es war ein alter, erfahrener Bär, der auch sogar den Geschmack des seltensten Leckesbisiens, des Menschenfleiches kannte aber er wußte auch, wie chwer solches zu erringen war. Er iatte soaleich die Ankunft der Flüchtlinge in seinem Gebiete bemerkt; schon oft war er Nachts zum Lager geschlichen und hatte mit gierig blitzenden Augen die am Feuer Schlafenden gemustert, aber eben das Feuer hielt ihn fern; mit Wollust sog er .den verlockenden Geruch ein, brummte laut, und schlich
Sann argerlkcy' wieder zü feineni Lagerplatz zurück. Sorgfältig verfolgte der Bär, die ersehnte Beute bewachend, jede Bewegung der Flüchtlinge. Sobald er einmal Menschenfleisch gekostet, wird er der gefährlichste Feind des Menschen; er lechzt dann gierig stets nach Menschenblut, imd die Sibirier nennen daher solche Bären Menschenfresser" und bemühen sich, dieselben um jeden Preis zu töd ten. Nachdem Jswolskij sich auf den Weg gemacht hatte, kam Ludow lange nicht
zu sich. Es dämmerte schon, als der erste leise Seufzer seiner Brust entstieg. Er onnete die Augen, blickte umher und begriff nicht, wo er sei; voll Staunen beobachtete er sem lustiges Lager, das Jswolskij errichtet. Allmälig nur kehrte die Erinnerung zurück, und es wurde ihm klar, daß swolsnj ihn verlassen. Fort ist er verlassen hat er uns!" flüsterte er; umherschauend erblickte er das Wassergefaß und trank gierig das kühle Naß. Das Wasser erfrischte ihn; der Appetit erwachte. Er fand die zurechtgelegten Wurzelbündel und verspeiste einige der mehligen Zwiebeln, was ihm auch wieder etwas Kräfte gab- ' " Anna vattt ein eben solches Lager wie er, nur lag sie etwas tiefer; sie War noch immer bewußtlos und pfeifend ging ihr Athem. Ludow kroch nur mit Müh? zu ibr bin und flößte ihr gewaltsam einige Tropfen Wasser ein. Ihrer Brust entstieg ein Seufzer der Erleichterung. Das Gefühl des innigsten Ailtleidens mit dem unglücklichen Weibe bemächtigte sich Ludow's, so daß er für den Augenvr9rt m vlia ore eigene uuai vergaß. iL? berührte sie und fand, ihren Körper kalt wie Eis; dabei schüttelten sie Fieberschauer, und er hatte absolut nichts, womit er sie hätte erwärmen können; Ludow legte sich dicht neben sie, umfing sie mit seinen Armen, um durch die Wärme seines Körpers ihre Erstarrung zu lösen. Nach einiger Zeit ließen Anna's Schüttelfröste nach der Körper wurde warm, der Athem leichter; das schon erlöschende Leben schien auf's Neue wiederzukehren. Vielleicht ist es uns beschieden, zusammen hier zu sterben," dachte er, das qualvolle Gesicht des Mädchens betrachtend, das jetzt in tiefem Schlummer zu ruhen schien. Ungeachtet allen Elends der letzten Tage, war ihr Gesicht, nachdem die in Folge der Fliegenbisse entstandene Geschwulst abgefallen, wieder hübsch geworden. Die langen Wimpern beschatteten wunderbar die geschlossenen Augen ; die Züge des Gesichts waren streng und traurig, doch glich das regelmäßige, zur. i ä rn r-rc t, t aei.pitzie Proni oem einer anen gnecyischen Statue. Auf den Wangen spielte Fieberröthe ; die langen, schwarzen Haare umrahmten ops und Gesicht, dasselbe halb verdeckend. Lange schaute Ludow ihr ins's Anqesicht und gedachte des Mädchens, wegen vessen er nach Sibirien gekommen. Was thut jetzt Eugenie Nikolajewna? Wird sie nie mehr etwas von mir ersahren?" sann er. Unterdessen war der Tag verloschen. und rings umher zogen sich dunkle Riesenschatten; der Wald war düster geheimnißvoll geworden; nur die Kohlen des verlöschenden Feuers glimmten noch unten, aber auch diese zerfielen allmälig zu Asche. V!an müßte das Feuer zur Nacht unterhalten, um die Bären abzuwehren" ging es durch Ludow's Hirn. Er wollte hinunterklettern, aber die Kräfte versagten vollständig Erschöpft vom nutzlosen Versuche, legte er sich wieder neben Anna hin. Mag geschehen, was geschehen soll !" flüsterte er. In der Taiga herrschte Todtenstille. Ludow vergaß, daß er in der schrecken durchwehten Taiga war, und gab sich ganz dem Eindruck der herrlichen Nacht hin. Der Harzgeruch der Cedern beruhigte die Nerven ; die Zweige, die das Lager bildeten, bewegten sich leise, ihn in Schlaf wiegend über ihm lag der weite Himmel, der jetzt schon weiße, flackernde Lichtstrahlen zur Erde herabsandte. Wie verzaubert lag Ludow in einer Art Halbschlaf da. Jetzt trat zwischen den Zweigen der Neumond hervor und strahlte sein gleichmäßiges, mattbläuliches Licht herab. Höher und höher stieg der Mond ; stand schon mitten am Himmel ; rings um in der Taiga herrschte tiefe, majestätische Ruhe. Ein süßer Traum umsing Ludow. Er sieht sich als Kind wieder' die Mutter küßt und herzt ihn beim Einwiegen und erzählt ihm das Feenmärchen vom Knaben im verzauberten Walde; er bört ihre sanfte, liebkosende Stimme und hält den Athem lauschend an, um ja kein Wort zu verlieren; jetzt träumt er, er sei selbst der Knabe, der durch den Wald wandert, sieht selbst die Ritter, die, in Bäume verwandelt, ihm die Geschichte ihres schrecklichen Schicksals zurau schen Der über Alles hinweghelfende Tröster, der Traum, spannt seine Zaubersittige über ihn aus und trägt ihn in seinen Armen weit, weit aus der wilden, schreckenschwangeren Taiga fort. Schon einige Tage bewacht der Bär eifrig die Flüchtlinge. In der Bestie war, wie bereits erwähnt, das unwiderstehliche Verlangen nach Menschenfleisch erwacht. Aus den nächsten Büschen spähend, entging es ihm nicht, daß Jswolskij seine Kameraden zurückgelassen und fortgegangen war: doch wagte er es nicht, die Schläfer am. Tage zu über fallen; dazu ist der Bar zu feige. Er legte sich xvx Gesträuch nieder. Ohne das Auge von ihnen zu wenden, bewachte er seine auserkorene, köstliche Beute, mit Geduld alle Regungen des Hungers erträgend. - Es dunkelte und geräuschlos bewegte sich der Bär vorwärts; er war bis zum Wiesenplatze vorgedrungen und legte sich leise brummend in das Gras ; die noch immer, glühenden Kohlen, die weit in das Dunkel hinausblitzten, hielten ihn noch fern. Lange lag der Räuber geduldig da. den verlockenden Duft der Beute tief einziehend ; von Zeit zu Zeit beleckte er scton voll Erwartung die spitze Schnauze ; mne stechenden Augey leuchteten mj.t den
Kohlen des Feuers um d5e Wette und von der berabhängcnden Zunge floß reichlich schaumiger Speichel. Dunkler und dunkler wurden die. allmälig sich in Asche verwandelnden Kohlen ; nur selten lief noch ein bläulicher Feuerschein über dieselben hin, jetzt noch einmal und dann wurde Alles dunkel. Der 3!äuber kroch mm vorsichtig vorwärts ; leise knirschten die weißen, glänzenden Zähne: er betrat den vom Monde beleuchteten Wicsenplatz und machte für einen Augenblick Halt Dort oben ertönte ein im Fiebertraum
ausgestoßener Schrei; der Bär zuckte zusammen und wollte schon die Flucht ergreifen, horchte' aber noch einige Minuten, und wieder herrschte heilige Stille in der Taiga: das lauschende. scharfe Obr des Bären körte das reqelmäßige Athmen der Schlafenden. Die funkelnden Äugen hafteten auf der Beute ; nur einen Faden hoch sah er, hellbeleuchtet vom Mondeslichte, zwei Menschenkörper auf den Aesten liegen. Die vcabe der Beute reizte den Räuber. Die Zähne blitzten in dem sich weit öffnenden Rachen. - L Lautlos wie ein Schatten näbcrte er sich dem Baume, dessen Stamm er mit seinen mächtigen Tatzen umfaßte. Im hellen Mondeslichte war Alles genau zu sehen. Auf den Hintertatzen stehend, war der Bär zweimal höher als ein Mensch. Auf dem Rücken zeigte das schwarz-braune Fell einen grauen Streifen; der breite Kopf mit den schmalen Augen und der spitzen waren gie rig emporgerlcytet, der weitgeoftnete rothe Rachen ließ das ganze fürcbter- ' r rrt f ' - pr -v... w . . licve Geoip jenen, eyt ttenerte er, leicht wie ein Akrobat, am Baum empor ; er hatte die Schlafenden erreicht. Kein Laut verrieth seine Anwesenheit; er schwang sich auf ernen Ast und schien prüfend die Beute zu wählen. Die Augen qlübten unbeimllck tusv tcu' ivut yvvvv ...... mi vvu Hintertatzen den Baum umschlingend, streckte sich der Vorderkörper zu den schutzlosen Schlafenden hinüber Weit gähnte der Nachen, die Zähne blitzten ein knirschender Ton, ein unterdrückte? Seufzer und lautes Wehegeschrei einer Menschenstimme schallte durch den Wald ? C j s s VA :"r V j4vrrv vt Der Räuber sog, leise brummend. das heiße Blut aus der durchbissenen Kehle seines Opfers. Ludow erwachte von dem gräßlichen Geschrei Instinctiv suchte er sich in stummem Grauen von seiner "Nachbarin zu entfernen ; etwas Klebriges, Warmes spritzte ihm in's Gesicht Äas Geschrei verstummte ; nur Knir schen zermalmter Knochen und lautes Schlürfen ertönte; der convulsivisch zuckende Körper des Kosakenmädchens machte das luftige Lager schwanken. Ein furchtbares, die Seele lähmendes Grauen bemächtigte sich Ludow's: es wurde ihm plötzlich klar, was geschehen ! vmw &.vyM' vmv mv w vt v. Er erbob ück etwas und sab das Unaeheuer, 'welches seinen Kopf tief in den Körper Anna's, an dem es nagte, verXVCi J V... cm. r. ..c - o jjki jiuuiai ii'vuic jiu; uu vuv uyii schwingen, aber die Aeste brachen unter M M M, icmer zat, uno i,em ajpfer nmliammernd, stürzte er mit fürchterlichem Gebrüll zur Erde ; nur das Echo antwortete rinas umk (ForNetzuna folgt.) Wenn Sie den b e st e n, r e i n st e n und st ä r k st e n f s i 6 1 Backpulver, 0&kmg powder,) Qr ttdCt'r (flavoring oxtracts) und Gewürze, flirt, ,.,m ,,h,r('f(iA( f ,,n rnstl len, dann fragen Sie räch am msv " ' H. F. SOLLIDAY S Waaren nnd gebrauchen Sie keine andern. 96, 98 100 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. ßT Zweiggeschäft in Wlchita, Kan. ii Quick Meal" Gasolin - Oefen, keine Daumschrauben an denen man sich die Fin aer vrbrenn. oder welche die Leute verwirren. Der transri,b'r Ofen Hot zmei Brenn,'. Gerade recht um einen W'schkefi! auf,uftelln, Kauft nicht eh 5iir den .Quick Meai ceieben tabu Durchaus unzefährlich, sparsam und guter Back o'en. VlaSka RefrigeratorSCtT" Heizöfen können bei uns während de So mr untergebracht werden. "Wm. H. -Kennet t to 8on, o. 38 Süd Meridian Straß. Moz ClVt s ? Taool Z3o, Eigenthümer. Das größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Städte. Die geräumige nnd schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bälle, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen zur Verfügung. sssssz Tim "'" ADVERTISERS can learn the exact cost os any proposed line os advertising in American papers - by addresising Geo. P. Rowell & Co., Nwppr Advartiaing Bu tau, lO Spruoa St., New York.. 3n4 lOot. for 100-Pa.Q Pn0jt.
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