Indiana Tribüne, Volume 10, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1887 — Page 1

L s f r? & VS HSKS v uf v ä fcs Li T " ' " ? i Wi w w ( Jahrgang 10. Ossiee : No. 120 Oö QqOIooD Sttchc. Normer 290.

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iu dieser Spalte kosten 5 Cents per Zeile. Anzeigen in velchen Stellen gesucht, oder offerirt werden, finden unentgeltliche Ausnahme. Dieselben binden 8 Lage Zedeu, könuen aber anbeschröutt erneuert werden. Anzeigen, welche ti IKttiag 1 ll!zr adze feien werben, finden noch an, selbigen läge Aufnahme. VeslangL. 33 rl an g t in Va-rn Ux mit Pfertkn umgebe kann. Nähere 51 5 Süs Merid an Strai. 13il B rlan gt deutsch junz Leute für Abonnenten iu sammeln, bet großem 0rdinst. Nachzufka'en AM SU ridian Straz. 13,1 erlangt? Ein gutes Kadcben für Aücbenardeit vege hohen Lohn; sin Waschen, o. 5 srd T.tm Jrs? Strai. lOjl Stellegefuche. Sesucht w'rv Stelle tart einem anständigen Mäd chen in einer kleinen Familie, achju'rage o. 40 nglilhAvenuk. lOjl S, sucht oirb Arbeit von einem ordentlichen M r. ach,uragen Iti Robert Henstl. 21 Ost Sdabash Strafe. 10ll O es acht oir Stelle von einem Sa penter cl mann Nachzufragen in er Office dS Btt. lüj Se luch t wird Stelle von einer Frau um während des T'g ausvart ,u arbeiten. Ziahere o 17 Hearl Straß?. 10l Zu verkaufen. Zu verhandeln oder ,u vk, kaufen: Gin gut i:än Srock,, nebft ferd und Wagen. Billig, achjufrage . IS eabb Straft, dem Derot gegenüber. 11 Zu verkauf: in fast noch neue ettSelle .d rin SKttsch. Räher, in dr Clfic dS. latte, 913 23U Verschiedenes. CollraaeDten rdn nk-gefertigt und (Beide au uropa Inge ge o Robert vf. dff. Notar. 4 Süd eridian Straße. Prompt und billig Bedienung. Hermann Sieboldt, Otffentlicher Notar und VersicherungSAttent Ho. 113 Ost Washington Straße. Deutschen Vereinen! welche beabsichtigen einen Ausflug aufs Land oder ein V i c - N i c ! zu veranstalten, diene zur Nachricht, daß wir eine große Auswahl von Hcllcn lcichten Hüten auf Lager haben, welche wir zu äußerst niedrigen Preisen offeriren. Bamberger r?o. I ü Wasblvgtoultr. Todes - Anzeige. Jreund und Bekannten die traurige Vittheilung. da, uns? geliebt? TScht,rchen M.lla, ' Donnktftag Nachmittag um 2y, Uhr tm Alter von 3 onate und 21 Tagen gestorben ist. . Di rdiiung findet Sonntag Nachmit'ag um 2 Uhr. vom Trauerhaus,. ÄSmithson Straß, au statt, wozu inladen Ottokmpf.r. QUxrt. malt lkempser, S , I Warnung ! Ich pani hiermit Jkderman meiner Frau Mag dalena Herz, aus meinen Namen Etwa z, borgen, da ich für keive von derselben in meinem Name ge acht Schulden aufkomm. AI u.rr.1n Herz, Sozialiftische Sektionen No. 1 und . Oonotag. den 10. Juli '87, ' . Nachmittag 2 Uhr, (Zeschäfts-'Aersammrang und V,amleVayk. Zur Notiz! Ter UaterttiZvcte macht achtungsvoll bekannt daß r am M.ktag. dea 21.InN1887, eine Ferien-Tchule -fürdeutschen Unterricht rönnet, und ,ma? in den Räumlichkeiten de ßllWUWLT UUUlllUUÜ UULLLU Lj "Vaiico BlocLc, Ecke Washington Str. und Virginia Ave. rüadliber Unterricht und Nachhi st im Teutschen von anerkannt guten Lehrern, ee LehrxreiS für ;n,n Surfu von acht Wochn bträgt gX?- Nur drt Dollars. -VN Anmeldung köann macht werden in d-r Office ane lock. Echa:r erden auch amoevommen ' für uchfüdruna, Schreib, cchnn, SKrlKaila ' uucl 'ritio?. an benutz de Elevator. (k. C. Koerner, Prwz'pal.

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e t t e r u s i t e n Washington. 9 Juli. Etelle. weise Regen, unbedeutender Tempera turwechsel. Ein heroisch eö Weib. G alena.JU..9. Juli. Letzten Abend gerieth Jrau Bantsch in Sand Prai'ie mit der Hand zwischen die Walzen einer Futterschneidemaschine. Die zeiquktschte Hand konnte nicht berauögezogen werden. so schnit ihr Mann dieselbe am Ge lenk ab. 'Daraus suhr sie zur Stadt, wo der Arzt den Arm amputiite und suhr bei einer Hitze von 100 Grad im Schatten die 14 Meilen wieder zurück.' Gditoriclles. Powderly will abdanken, aber die Monopolistenpresse will ihn nicht gehen lassen. Sie weiß eben, was sie an dem jetzigen Großmeister" hat, und sein Rücktritt wäre für sie ein fürchterlicher Schlag. (St. L. Tribüne.) Sehr gut sind folgende paar Zeilen aus dem New Aorker Arbeiterorgan The Leader": Der Geistdes Powderly Vater sieht herunter auf Powderly Sohn und sagt : Mein Sohn, wäre ich als ich noch im Fleische war, in Irland geblieben, so hät test du amerikanischen Boden nie anders gesehen, denn als verachteter Einwanderer." Wir veröffentlichten vorgestern die Beschlüffe des sozialen Turnvereins und sprachen in einem editoriellen Artikel unsere Befriedigung mit denselben aus. Daß die von fortschrittlichem Geiste durchdrungenen Beschlüsse den Dunkelmännern nicht gefallen, das sinden wir begreiflich. Es war daher sehr bezeichnend. daß der Telegraph" zuerst einen falschen Bericht brachte, und dann als ihm von Seiten des Vereins die Beschlüsse im Wortlaut zugestellt wurden, dieselben ohne Commentar veröffentlichte. Damit nicht genug, brachte gestern der Sentinel" Folgendes : Weigerten sich, Rappaporl's Partei betzutreten. Bei einer kurzlichen Versammlung des sozia len Turnvereins erlaubte man Philip Rappa Port einen Vorerag über Sozialismui zu halten. Es sind nicht viele Mitglieder im Verein, welche mit Herrn Rappaport politisch überein stimmen. Früher Kimmte die Mehrheit der Mitglieder republikauifch, jetzt sind zwei Drit. tel derselben Demokraten. Nach Herrn Rap paport's Vortrag stellte einer sein r Freunde den Antrag, der Arbeiterpartei beizutreten, die wurde jedoch einstimmig verworfen. Viele der anwesenden Mitglieder glauben, daß es ein .Trick- Rappavort'S war im Interesse der republikanischen Partei. Es dar jedoch ein offenbarer gehlschlag. Nachher stellte Hrrr Herman Lieber den Antrag, daß der V.rein sich weigere, die Arbeiterpartei zu".indosfiren und dies wurde einstimmig angenommen. Unsere Leser, welche mit den Vorgängen vollständig vertraut sind, sehen nicht nur auf den ersten Blick, daß an dem obigen Berichte kein wahres Wort ist, es ist auch leicht erkenn'lich, daß die Entstellung eine absichtliche ist, daß der Bericht aus einer Quelle kommt, welche sowohl dem sozialen Turnverein, wie der Arbeiterpartei feind lich gesinnt ist, einer Quelle, welche im eigenen Jntereffe den Verein den Zwecken einer der alten Parteien dienstbar machen möchte. Die Unterstellung, daß Herr Rappaport einen Trick zu Gunsten der republikani, schen Partei beabsichtige, rührt natürlich von seinen Hassern her, und daß Herr Rappaport von allen Dunkelmännern ge haßt wird, ist sehr natürlich. Von dieser Klaffe Leute ist mehrfach gesagt worden. Herr Rappaport beabsichtige nur, die Deutschen in's republikanische Lager hin überzuführen. Wir unsererseits können uns über eine solche infame Beleidigung mit einem bloßen Lächeln der Verachtung hinweg setzen, dieselbe aber involvirt die An nähme, daß die Deutschen sich irgend wo hin führen laffen, und das ist eine Belei digung für das Deutschthum, die wir im Namen desselben energisch zurückweisen müffen. Es giebt ohne Zweifel auch Deutsche, welche sich führen" laffen, deren Führer gehören aber einer ganz anderen Klaffe an als der freisinniger Zeitungsschreiber. Was die freisinnigen Deutschen betrifft. so wird man schwerlich eine Klaffe sinden. welche in der Politik unabhängiger und selbstständiger ist. Diese Leute lassen sich überhaupt nicht führen", sondern sol gen ihrer eigenen Ueberzeugung. Da mit soll jedoch nicht gesagt sein, daß sie

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nicht, wie das bei verständigen Menschen natürlich ist, vernünftigen Argumenten zugänglich sind. DeS Pudels Kern ist ganz einfach die Feigheit. Leute, welche gerne im Trüben fischen, und natürliche Feinde einer neuen Bewegung sind, haben nicht den Muth offen gegen die Arbeiterpartei aufzutreten, da suchen sie ihr indirekt durch Angriffe auf eine Person zu schaden. Auf sie paßt Borne's Ausspruch : Als Pythagoras seinen neuen Lehrsatz gefunden hatte, opferte er den Göttern hundert Ochsen. Seitdem zittern alle Ochsen wenn eine neue Wahrheit an's Licht kommt." Wir können uns nicht erinnern, daß Herr Rappaport mit seinen Ansichten jemals hinterm Berge hielt. Wollte er der republikanischen Partei helfen, so würde er das offen thun. Seit Jahren aber hat er in diesem Blatte und in öffentlicher Rede für die politische Agitation der Arbeiter gewirkt, und seine energische Theilnahme für dieselbe muß jedem Unbefangenen als etwas Selbstverständ liches gelten. Aber es ist ihm deshalb nicht eingefallen, den Versuch zu machen, einen Verein zu mißbrauchen, und in oer kürzlichen Versammlung des soz. TurnVereins erklärte er ausdrücklich, daß ein Anschluß des Vereins an eine politische Partei dem Verein schädlich, daß aber eine Sympathie-Erklärung am Platze wäre, und diese Erklärung ist auch erfolgt. Die Leute, welche über Herrn RappaPort schimpfen, würden überhaupt nicht für die Arbeiterpartei stimmen. Sie suchen nur nach einer Ausrede. Die Leute, welche sich gerne führen" laffen, welche, wie die Amerikaner sagen, ihr eigenes Eisen im Feuer haben, welche ein Aemtchen haben oder eines erwarten, welche nur ihre eigenen Jntereffen im Auge ba ben und den Kuckuck um die Jntereffen des Volkes geben, sie alle mögen für eine der alten Parteien stimmen. Diejenigen aber, welche die Eorruption Haffen, welche den Wahlschwindel ebenso wie die Temperenzheuchelei verabscheuen, welche dem Fortschritt eine Gaffe ebnen wollen, welche einsehen gelernt haben, daß Parteien einen höheren Zweck haben als den, einigen Demagogen und Faullenzern zu Aemtern zu verhelfen ; welche begreifen. daß menschlicher Fleiß, menschliche Geistes- und Muskelkraft mehr werth sind. als der Maminon, der dem Volke das Lebensblut aussaugt ; welche es müde sind, die Früchte ihres Fleißes den Besitzern des Kapitals zum Opfer zu brin gen ; welche der Ueberzeugung sind, daß die Natur allen Menschen gleiche Rechte verliehen, daß aber Kapitalismus und Monopolismus die Maffe des Volkes an der Ausübung dieser Rechte hindern; welche der Ueberzeugung sind, daß jeder Mensch das Recht auf ein menschenwürdiges Dasein hat, und daß die Natur und die menschliche Schaffungskraft nicht für einige Wenige da sind sie alle werden für die neue Partei stimmen und die bei den alten Parteien der Eorruption, des Temperenzwahns und des Monopolismus in die Rumpelkammer werfen. Draytnai'jriHten. . Vereitelter Raudversuch. . Fort Worth. Tex.. 8. Juli. Gestern wurde der Versuch gemacht, den KansaS Exprißzug dr Santa Je Eisen bahn zvischtn Pendleton und Temple auszurauben. Der Telegrcphist am Ei senbahn-Dkpot muthmaßte. daß ktva nicht richtig sei, als er 8 fremde Männer und 'hr Gebühren btobochtete. Er tele graphirte dem Zugtelegraphisten nach Temple gerade noch zur rechten Zeit, den Zug anzuhalten. Eine bewaffnete Ab theilung wurde dann in den Zug genom men und tarn ging'' weiter nordwärts. Auf halbem Wege, zwischen Pendleton und Temple, sah. man vom Zuge aus ein WarnungSfShnchen schwingen, und auf dem Geleise bemerkte man ein Hin dernitz. AIS der Zug zum Stehen ge bracht wurde, sprangen sechs Männer zur Lokomotive und wollten dieselbe von den Waggon? loökovpeln. Der WachtPosten gab auf die Räuber einige Schüff ab und verwundete einen derselben, wo raus die übrigen flohen. Dir Verwun dete Birne von seinen Kameraden wcgge sühit. Der Räuber konnte man bis jetz noch nicht habhast werden. AuS der Kohköregion. Pit töburg, 8. Juli. Mit der erwarteten Wiederaufnahme oer Arbeit in den KohkSdiflrikten scheint eS doch sehr zu hapern. Die Besitzer der KohkSetabliffe mentS haben beschlossen, eine weitere Be kanntmachung anzuschlagen, worin sie

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Streikern noch bis zum nächsten Samstag Frist geben, zu den alten Löhnen zurückzukehren. Diejenigen aber, welche bis dorthin nicht gekommen sind, sollen aus den Häusern der Compagnie ohne Weite reS hinausgesetzt werden. Gleichzeitig sollen neue Leute auS New Z)ork impor tirt werden. Bis jetzt ist Alle? ruU.. trotz dir Anwesenheit der PinkeetonS. Etliche Nichtunionisten sollen Drohbriefe erha'tm hoben. Hochwasser in KansaS. A tchin so n. Kan.. 3. Juli. Auf dem linken Ufer deS Missouri sind die Verwüstungen, welche daS Hochwaffer anstellt, so bedeutende, daß eine große Anzahl der Bewohner von Ost Atchinson mit Hab und Gut die Flucht ergreifen. Der Fluß steigt noch immer. Der ganze Geschäftsdistrikt von Ost Atchinson oder Winthrop. Mo., nebst dem Bahnhofe und den Schlachthäusern stehen in Ge ahr, zerstört zu werden. Ein betrügerischer Beamter. Washingtons Juli. Im Schatzamt wurde große Aufregung durch die Er, t Deckung hervorgerufen, daß ein Be amter, Namens OScar I. Harvey, bedeutende Bttkügereien begangen hat. Derselbe wurde verhaftet. Er war in der Abtheilung beschäftigt, welche die Anpräche für während deS KeiegeS verloren gegangene Pferde zu untersuchen hat. Vor Kurzem wurde er versetzt und Austin H. Brown kam an seine Stelle. Dieser entdeckte die Betrügereien und eine Untersuch.ng ergab, daß eine Menge Doku mente, auf Grund deren die Ansprüche bewilligt worden waren, gefälscht waren. Die bis jetzt betrügerisch erlangten Betröge belaufen sich auf 510.000 und nur die Entdeckung verhinderte die AuSzah lung weiterer noch dedeutendererSummen. Das Son5ntagSgefetz in St. Louis. St. L ouiS. 8. Juli. Richter Noo nan entschied, daß daS alte Gesetz bez. deS SonntagSverkaufS in St. Louis durch daS neue Gesetz nicht widerrufen werde, und daßin der Stadt St.LouiS der Verkauf von Bier am Sonntaz gestattet sei. Endlich beigelegt. Chicago. 8. Juli. Der Zwist zwischen den Backsteinmaurern und den Conti a'taren ist beigelegt. DaS Schied? siericht hat eine beide Seiten befriedigende Entscheidung abgegeben. Der achtstün dige Arbeitstag w r) beibehalten, und Schiedsgerichte werden eingeführt. Vtx Dabei. Der SozialiömuS in B e l g i e n. London. 8. Juli. Die gegenwörtige Ruhe, welche in den Eisendistrikten und urter den Glasarbeitern Belgiens herrscht, hat in kap'talistischen Kreisen die Hoffnung hervorzerusen. daß die Arbeiter. müde der ewigen Kämpfe, sich für eine längere Zeit fügsam und biegsam zeigen werden. Diejenigen jedoch, welche tiefer dlilen, theilen diese Hoffnung nicht und sehen, wie eS unter der anscheinend ruhigen Oberfläche weiter gährt. Trotz der unermüdlichen Anstrengungen der Regurng. den SozialiömuS mit allen Wur,e!n auszurotten, greift derselbe im mer melr um sich und tat in Belgien, dem Hauptindustriestaate Eoropa'S, die Ardeitkrklaffen so durchdrungen, daß alle Tagelöhner, Handwerker und Künstler den Lehren desselben unertvegt folgenDie Urtheile im LandeSverrathSprozeß. Berlin. 8 Juli. Eine Depesche von Leipzig meldet, daß in dem LandeSv r rathsprozeffe heute Klein u. Greber schulbig befunden und ersterer zu 6-, letzterer zu 5 jähriger Gesangnißstrafe verurteilt wuraen. Rußland droht. PeterSburp, 8. Jul'. Di, Novo Jenempa. ein offizielles Organ, erklärt, daß die Erwählung des Prinzen von Sachsen Coburg Gc tha die Geduld Ruß landS erschöpft habe, welches unter keinen Umständen den Aspirotonen Oesterreichs nachgeben werde. Kaiser und Kronprinz. Berlin. 8. Juli. Hier eing,troffene Nachrichten melden, daß Kaiser Wilhelm sich vortrefflich wohl befinde und am Montage nach Gastein abreisen werde. Der Gesundheitszustand des Kronprinzen hat sich derait gebessert, daß er früher als erwartet hierher zurückkehren wird und die Kar auf der Insel Wight olS über flüssig ausgegeben hat. DaS Unglück am Zug. Bern. 8. Juli. Die User Erdrat sche am Zugirsee dauern fort, und die Gefahr hat sich eher vergrößert alS verminDcr. Bei dem dritten Landrutjch stürzten wieder 6 Häuser in den See, und viele andere wurden beschädigt.

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Jahres Versammlung und Beamten - Wabl ! Dle Jahre. Versammlung und Beamtenwahl ter Jndianapoli Deutsche gegenseitig fteaer Bee sichirungS.Sksellschaft' findet am Dtnstaa. den 19. Juli 1887, bend 8 Uhr im ircuit ourt Zimmer, (südwestlich, Ecke, 2. S:oi) de Marion Count? Sourt House statt. Folgende Eonstitution Veränderung liegt der Versammlung zur Berathung vor : Nikel 4, Par. 1 Uutend: .Richt mehr alS 15 Pro. ,ent dieser Rot müssen sogleich bezahlt werdn. soll, wi folgt abgeändert werden : .Nicht weniger al AI Prozent dieser Note müffn s gleich be,ahlt werd. Im Austrag der Verwaltung, Hermann ledoldt, Sckretär. Jodn Weilacder. Saloon u. Billiardchallr, SS V. Bennsvleiania Gti. Spanien und Amerika. Madrid. 8. Juli. Der Handels vertrag zwischen Spanien und den Ver. Staaten wird bei Ablauf deS Jahres verlängert werden. Französische Deficit. Paris. 8. Juli. Die französischen StoatSeinnabmen für den Monat Juni blieben erheblich hinter den Veransckla gungen zurück, und da? gesammte Deficit für da? abgelaufene Halbjahr beträgt 25 Millionen Franc?. Vom Ausland, Ueber daS schreckliche Brandunglück, welches die etwas über 39,000 Einwohner zählende rumänische Stadt Botoschani, die Hauptstadt des gleichnamigen Districtes und zugleich Mittelpunkt des moldauischen Getreide Handels, heimgesucht hat, werden folgende Einzelheiten mitgetheilt : Am 14. Juni, Nachmittags 2 Uhr, brach das Feuer aus unbekannten Ursachen aus und griff, vom berrschenden Sturme be günstigt, so rasch und mit so unwider stehlicher Gewalt um sich, daß innerhalb weniger Stunden an 900 Häuser ein Raub der Flammen wurden. Der Fun kenregen war in Folge des starken Win des ein so heftiger, daß kurze Zeit nach Ausbruch des Brandes an nicht weniger als an neun verschiedenen Stellen neue Feuerherds entstanden, von welchen aus das Feuer mit solcher Schnelligkeit Verbreitung fand, daß alle Löschversuche ver geblich waren. Auch als aus Roman, Paschluni und anderen Orten Lösch trainö anlangten, waren diese durch die vom Winde durch die Luft getragenen glühenden Bedachungsbleche längere Zeit an einer energischen Aktion gehindert und ist es denselben nach angestrengtester Arbeit erst in den nächsten Morgenstunden gelungen, des gefräßigen Elementes Herr zu werden. Der unmittelbare Brand schaden wird auf 6 bis 7 Millionen ge schätzt, ungerechnet den Nachtheil, welcher auS der durch den Brand verursachten Lahmlegung des Handels entspringen muß. Auf dem Marktplatze, wo daS Feuer zum Ausbruche kam, sind alle Ge schäfte und Geschäftslokale den Flammen zum Opfer gefallen, ebenso die große rumänische Hauptkirche (die Ospe-ria-Kathedrale und die Neumarkt-.Syna goge. Dem Berichte eines Augenzeugen zusolge hat die vom Marktplatze aus gleichzeitig nach verschiedenen Rieh tungen erfolgende Ausbreitung des Feuers eine allgemeine Panik her vorgerufen. Man glaubte es nämlich mit einer Brandlegung zu thun zu ha ben, ein Verdacht, der sich jedoch als völlig unbegründet erwies. We sentlich wurde das Umsichgreifen der 'Flammen durch die sinnlose Angst der Bewohner, durch den Mangel einer ge regelten Feuerwehr und die leichte, beziebungsweise' schlechte Bauart der meisten Wohnhäuser begünstigt. Vorläufig wird von 15 beim Brande verunglückten Pel sonen berichtet, darunter von einer Kauf mannsfrau, welche, inoem sie ihre aus 6000 Francs bestehende Baarschaft aus dem brennenden Hause retten wollte, von dem einstürzenden Dachstuhle begraben wurde. Das Elend in der Stadt, welche außer einer sehr zahlreichen jüdischen Gemeinde auch viele armenische Einwohner zählte, ist grenzenlos.

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