Indiana Tribüne, Volume 10, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint Täglich d Ssnntsgs. rtcanf kostet durch dn Zxlttta V Cent! per Boche, Mi Sonntag .Tkibt b tl pw och. BiU infama 11 Cntl. V Post ingifchtät tn BozailotiaQlang 16 p Saöt. ßftfe 10 O. WarvlanbVr. Indianapolis, Ind., 8. Juli 1837. Das venerland. Im 17. Jahrhundert fertigen einige Jesuit?nväler aus - Chile eine Karte von dem südamerikanischen Feuerlande Terra ?d Fuego) an, und stellten dabei u. A. die Behaupmnz auf, daß die dortigen Einwohner von der3!atur auf ganz ungewöhnliche Weise gekennzeichnet seien, sie trügen nämlich hinten Schwänze, wie die Äffen. Seit jener Zeit ist das ge heimnißvolle Land fast noch niemals von wißbegierigen Entveckungsreisenden durchforscht worden. Was man über dasselbe borte, lautete in vielen Fällen einander so widersprechend, daß man thatsächlich nicht im Stande war, sich über dasselbe ein halbwegs klares Ur tbeil zu bilden. Sogar der berühmte Naturforscher Darwin war von dem Irrthum befangen, daß sich am Beagle lianäl im Feuerlande eine Nasse geschwänzt Menschen befinde, die dazu berufen sei, sein vielbesprochenes fehlen des Glied" in der Kette seiner Ent-wickelungs-Tbeorie zu liefern, doch sah er später selber ein, daß das ihm zur Verfügung siehende Material zu unbe deutend und zu unsicher war, um wissen schaftliche Hypothesen darauf bauen zu kännen. Der nimmer rastende Geist der Wi senschaft sorgt jedoch dafür, daß auch der geheimnißvolle Schleier, welcher bis jetzt noch mancbe Theile des Feuerlandes" umhüllt, gelüftet werde. In den letzten Monaten haben sich zwei Reisende um ibre En:dckungen im Feuerlande große Verdienste erworben. Der eine dersel den, Herr Namon Lista, bar im Auf trage der argentinischen Republik daS ganze Feuerland von der St. Sebastian Bai aus bis zum südlichen Ende durchforscht. Er, hielt sich zwar stets in der Näbe der Küste, drang jedoch tief genug in das Innere des Landes hinein, um einen guten Eindruck von dech Gesammt kdaratter der Binnen Ebene zu erlangen, vcoch erfolgreicher war der Civilinge nieur Don Julio PopPer, der während unserer letzten diesjährigen Wintermonate zu derselben Zeit herrscht bekanntlich in Südamerika der Sommer den nördlichen dritten Theil der Insel zu mehreren Malen durchmessen und mehr als die Hälfte der ganzen Küsten gegend durchforscht hat. Die atgenti nljck e Republik ist überhaupt bemüht, ibr Rachbar'and gründlich erforschen zu lassen und wird wohl bald zu diesem Zwecke eine neue Erpedition aussenden. Der südwestliche Theil der Insel mit seinen Schneebergen, Gletschern, Wäl dern und vorsündfluthlichen" Jndianern ist bisher noch am besten der civili fltten Welt bekannt gewesen. Herr Popper bat jetzt die bedeutend größer; nordöstliche Legion der Insel untersucht, wo breite Pampas" die Stelle der Waldungen einnehmen und alle Ein wohner zu dem Stamme der kräftigen Onas gehören, die aber die ganze Insel nord'.ich von der südlichen Alpenkette der selben turchschweifen. Herr Popper hat im Feuerlande sieben Flüsse entdeckt, welche sämmtlich in einer Emfernung von mebr als 100 Meilen an der nordöstlichen Küste in den atlan tiscben Ocean hineinmündn. Der größte dieser Flüsse, welchem Herr Pop per zu Ebren des gegenwärtigen Präsi denten der argentinischen Republik den Jan.en Juarez Eelman" gab, bat sei nen Ursprung in den ewlgen Schneege silden der Berge an der südlichen Küste der Insel und windet seinen Prad mit ten durch das Land hindurch, bis er den atlantischen Ocean zwischen den Borge birgen Penas und Sunday erreicht. N ch zwölf Meilen von seiner Mündung besitzt dieser Fluß eine Breite von 200 Fuy. tes war mcht möglich, sestzustel len. wie weit er schinbar ist. Das Feuerland ist durchaus nicht so arm, wie man sich gewöhnlich vorstellt. Die Erpedition Poppers hatte eine frische Zusendung von Lebensmitteln in der St. Sebastian Bai erwartet, dieselbe war jedoch nicht eingetroffen. ES trat an die Leute die Notwendigkeit heran. für sich selber Sorge zu tragen. Sie wurden ganz gut fertig. Ueberall gab es wilde Lamas, deren Fleisch einen ausgezeichneten Braten lieferte, Sellerie. Vogeleier, Radieschen und eine Pflanze, deren Geschmack dem des Spargels ähnelt. Ferner gab es eine Unmasse Wilder Enten, Gänse und Schwäne, so daß Niemand zu hungern brauchte, trotz' dem die eingeborenen Cna den fremden Eindringlingen gegenüber entschieden feindlich auftraten. Die Onas sind ihrem Aussehen und ,vrem varatter nach den Indianern Nord-Amerikas nicht unähnlich, nur noch viel schmutziger, roher und wilder. Die verschiedenen Geschlechter.sind nur daran zu erkennen, daß die Männer einen Boaen nagen, ivaoreno ore rauen icvwere Lasten schleppen müssen. In ibrem Ge folge besinden sich stets zahlreiche Hunde, leren Hauptrettlmmuna darm zu beru hen scheint, ihre Herren und deren Kinder vlaqxs durch die Wärme ihrer Kör per vor der Kälte zu schützen. Der größte Weingarten der Welt. Diesen Namen beansprucht die Wein anpflanzung deö Senators Stanford in Californien, und zwar anscheinend mit vollem Rechte. Sie erstreckt sich mehrere Gleiten wert zu beiden betten des We ges, welcher nach Vina, der Residenz w r - c a. n:rr: -r . vieles cciamuen aruuipnarö, mou, UND rr l las Auge des ju cyauers kann nach !ei ner Seite hin ein Ende der Rebenpflan zungen erblicken, so 'weit reichen sie zu beiden Seiten in das Land hinein. Die Reben stehen sich nicht überall gleich. An manchen Stellen sind sie alt und ra - gen wie Bäume in die Lust empor, wäh 'rend an anderen Stellen die iunaen
Vtachpflanzungen durch Geländer gestützt
werden müssen. Der Weingarten hat einen Gesammtumfang von 3500 Ackern Land, doch ist sein Eigenthümer damit noch nicht zu frieden und hat es sich in den Kopf ge setzt, daß er noch 1500 Acker mehr mit Reben bepflanzen muß, sodaß alsdann der Garten 5000 Acker umfassen würde. Stanford ist ein Mann der That und zaudert niemals, wo eS sich darum bandrli, seine Ideen durchzuführen. Noch jedes Jahr werden neue Rebstöcke auf seinem Lande gepflanzt, und er wird es zweifellos durchsetzen, daß seine Wein Pflanzung bmnen wenigen Jahren die ungeheure Ausdehnung von 5000 Ackern erreichen wird. Den iwonsten Anblick unter allen seinen Reben bieten die altgriechischen Sorten, welche sozusagen den Kernpunkt des ganzen riesigen Gartens bilden. Die Reben und durchschnittlich mindestens 5 Fuß hoch und haben Stämme, die dicker stnd, wie ein Mannesarm. tansord läßt um?n an den. Reben keine Neuen Sprößlinge wachsen und sehr sorgfältig darauf achten, daß die neuen Ranken sich nur oben am Stamme ansetzen. Schon jetzt sind mehrere Hundert Leute erforderlich, um den Garten in Ordnung zu ballen, uud ihre Anzahl wird sich voraussichtlich noch bedeutend vermehren, wenn erst alle Reben Trau ben liefern werden. Senator Stanford läfet letzt ein Weinbaus" errichten. welches aus Ziegelsteinen errichtet wer den und eine Fläche von zwei Ackern Land bedecken soll. Die Maue n des Gebäudes sind bereits errichtet, und es sind 140 Pseiler nothwendig, um daS Dach zu stützen. Das Gebäude ist dazu bestimmt, die riesigen Weinfässer aufzu nehmen, die den edlen Saft der Trau den aus der Rtesenfarm enthalten werden. Alles unfertig. Frankreich ist zur See augenscheinlich nicht schlagfertiger, als zu Lande. Wie der Kriegsminister Ferron die Entwürfe seines Vorgängers Boulanger nur eum beneiicio lnventarn übernommen, so bat ein Gleiches auch der neue Marine minister B a r b e V mit den Plänen sei nes Amts Borgänzers, des Admirals Aube. aetban. Herr Barbev hat sich über die Motive, welche ihn zu Unterbrechung der von Aube angeordneten i.ouloner Se eman ö ver veranlaßt haben, fol gendermaßen ausgelaffen : In allererster Linie," so sagt er. ,varen Ersvarungsrücksichten für diese Entschließung maßgebend. Ueberdies lasten die Torpedoboote m ihrem jetzigen Zustande t r e j zu wünschen übrig. Dieselben gehen mit dem Winde sehr gut, gegen den Wind aber Nicht. Letzteres zeigte sich kürzlich, als die Tor pedoboote nach Äjaccio ausliefen. Aber ihr größter Fehler ist, daß sie nicht genüaend Kohlen aufnehmen können. Die Rolle des TorpedobooteL auf hoher See mun die des jvrancttreurs" der der Landarmee sein, stets vorwärtsgehend. Alles auf semem W;ge vernichtend und überall bin nach Bedürfniß sich wen dend. An der Erfüllung dieser Rolle sind die Torpedoboote aber durch Kohlenmangel verhindert. Admiral Aube htte die seltsame Idee, jedem Torpedoboot ein Kohlenschiff beizuaeben. Aber dann könnte das Torpedoboot nicht den eiböhten Anforderungen genügen, da eS sich nickt von der Seite des Kohlenschif frs entfernen dürfte. Das gegenwärtig vorhandene Torpedoboot erscheint aus gezeichnet für die mobile Kustenver t h e i d i g u n g, aber ungenügend, um auf offener See zu openren. Wir studiren ein neues Torpedoboot Sustem für die hohe See, den sogenann ten Typus Balanc", das ungefähr 41 Meter lang ist. Wenn es nach zahl reichen Versuchen unseren Erwartun gen entspricht, so werden wir dalielbe zum einzigen Typus dieser Gattung erheben. Ein anderer Fehler der heutigen Tor pedoboote ist deren ungleiche Ausrüstung. Dieselbe ist von Hafen zu Hafen verschieden, so daß der Ofsicier, welcher ein Torpedoboot in dem einen Hafen bcfeh- . L nr w Ilgl yat, aus em anderes tn emrm iccy barhafen versetzt, bedeutende Aenderun gen findet, zu denen ein neue? Studium nöthig wird. In Bezug auf die P a n z e r s ch i s s e, deren Bau mem Borgän ger etwas vernachlässigt hat, wennschon ich glaube, daß er in letzter Zeit seine Ansichten darüber geändert, dem rke ich, daß wir ebenso für sie, wie für die Tor pedoboote, nach dem besten Typus suchen. Ich weiß heute noch nicht, ob wir nach dem Borgange Italiens riesige Panzer schifte, oder Kreuzer, wie sie m England üblich, bauen lassen werden. Wir stellen vorlaung darüber sehr sorgfältige Unter suchungen an. ' Ich habe keineswegs die Absicht gehabt, durch den Abbruch der Touloner Flottenmanöver mich den Torpedobooten überhaupt feindlich ge genüberzvstellen. Mem Zweck ist, ne zu vervollkommnen, und ich hoffe, da die Versuche, die wir unternommen haben. zu guten Nezultaten fuhren, damit wir I iisi w ?r . . . ? . im nau?nen zaore ciqe eeinanover nue der aufnehmen können." Die Frage ist nur, ob Herr Barbey im nächsten Jahre noch Flottenminister fein wird. Ist er es nicht mehr, so wer den natürlich seine Anordnungen von seinem Nachfolger ebenso über den Hau fcn geworfen werden, wie er selbst jetzt die Pläne seines Vorgängers vereitelt. Deutscke ckwurgerichte. Andauerndes Aufsehen erregt in Deutschland der Fall Ziethen. Letzterer war bekanntlich auf die eidliche Aussage seines eigenenGehilfen wegen Ermor dung seiner Frau zu lebenslänglichem Zuchthause verurtheilt worden, und nur den unermüdlichen Nachforschungen sei neö Bruders nach dem wahren Mörder war es zu verdanken, daß derselbe eben in der Person jenes Gehilfen ermittelt wurde. Die Frage der Entschädigung unschuldig Verurtheilter ist damit wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Der Fall Ziethen legt aber noch eine andere Erwägung nahe. Wie bereits mitgetheilt wurde, hat der Präsident des Schwurgerichtshofeö schon vor der Ent deckung des wirklichen Mörders zu dem Vater ZietbenS geäußert: Die Geschworenen vaben sich zu sejr. durch 3
unselige Verhältniß IhreS voynes oe
einflussen lassen." (Es handelte sich um ein außereheliches Liebesverhältniß des Angeklagten.) Diese Aeußerung, meint die Berl. Volksztg.", deutet auf einen Schaden hin, der sich in die deutsche Rechtspflege je länger je mehr ein schleicht und namentlich an den Fehl sprächen der Schwurgerichte einen erheb lichen, ja den weitaus erheblichsten Theil der Schuld trägt. Er besteht in der Taktik der Anklagebehörden, gegen den einer bestimmten Strafart Angeklagten möglichst Alle zusammenzuscharren, waS auf semen stttlichen Eharalter em schlecht tes Licht zu werfen geeignet ist. Die furchtbare. Gefahr einer solchen Tarn:, namentlich gegenüber Geschworenen, liegt au? der Hand : eS gebort schon eme bedeutende Abstraktionskraft des juristi schen Denkens dazu, um sich, namentlich wahrend einer mebrtägigen, schwierigen Verhandlung, in jedem Augenblicke ge genwärtig zu halten, daß der Angeklagte ein giundschlecbter Mensch und deSbalb doch vollkommen unschuldig an demLerbrechen sein kann, wegen dessen er vor den Schraikken steht. In England, dem Mutterlande des Schwurgerichts, wird deshalb auf daS Strengste darauf ge ballen, dav gegen einen Angeklagten schlechterdings nichts vorgebracht wer den darf, als was sich unmittelbar aus daS Verbrechen bezieh:, daS ihm schuld' gegeben wird. In das Prozeßverfahren der continen talen Länder ist der gleiche Grundsatz leider niemals übergegangen. Und lei der bat sich auch das Bewußtsein von sei ner Nothwendigkeit mit der Zeit nicht verschärft, sondern abaeuumvtt. WaS der Präsident des Schwurgerichtshofes, der in dem Ziethen'fchen Falle faß, an gedeutet hat. dafür lassen sich gerade aus den letzten Jahren die reichlichsten Bt spiele beibringen. DaS gastfreundliche Frankreich. In den leUen Tagen so schreibt die Nordd. A. Z." sind uns wiederholt Briefe mit bitteren klagen über die unangenehmen Erlebnisse zugegangen, de nen deutsche Reisende sich in Frankreich ausgesetzt sahen, und ähnliche Klagen finden sich in vielen deutschen Zeitungen. Besonders schlimm ,s: es, nach emem uns vorliegenden aus sühllichen Bericht, zwei tübinger Stu denten ergangen, welche einen Ausflug ni die Vogesen bis nach Nancy ausge dehnt hatten, und dort nur mit genauer N01H und in wenig zuvorkommender ,vorm dmcd die Behörden dem deutschen fresiendn Pöbel entrissen wurden. Wie die Zeitungen berichten, sind wiederholt auch englische Reisende die Opfer von Belästigungen geworden; und deutschsprechenden Schweizern er gebt es nicht besser wie aus nachstehen der Warnung deS baöler Schweizer Volksfreund- ersichtlich ist: Warnung für Schweizer. Nicht nur in Frankreich, - sondern auch in dessen Tributländern, in den algerischen Pro vinzen, wird für Deutsche und Schweizer die Lage schwieriger. Nachdem von Pa ris von dem betreffenden Ministerium aus allen Commandanten der Hafenstädte strenge Aussicht auf alle Fremden anbefohlen wurde, kommt es nicht selten vor, daß auch Schweizer, wenn sie deutsch reden, sich großen Unannehmlichkeiten aussetzen. Nach Mittheilungen eines Freundes in Setif sollen einem dort in Geschäften weilenden Schweizer bis zu dessen festgestellter Identität 80 Fr. Kosten erwachsen sein. Ich glaube daher es kund thun zu müssen, dan Schweizer, die nicht ganz geläufig französisch spre chen, gut oder besser thun, jene Länder nicht zu bereisen, wenn nicht ganz drin gend nothwendig." Was das Baseler Blatt seinen Lands leuten an's Herz legt, könnten sich (wie die Nordd. Allg. Ztg." hinzufügt) auch viele Deutsche gesagt sein lassen. Zur Befriedigung touristischer Bedürfnisse ist doch wadrltch auch außerhalb deS Bann kreises der Pairiotenliga Raum genug. und wenn die französische Bevölkerung eine Befriedigung darin sucht, sich außer halb der Regeln des Verkehrs unter clvl lisirten Volkern zu stellen, so mag ihr dies Vergnügen innerhalb ihrer Landes grenzen nicht verwehrt werden. Die Consequenzen werden die Franzosen selbst bald am empfindlichsten fühlen. Vom Inlande. Bei Brechin in Ontario County, Canada, starb vor einigen Ta gen ein Ansiedler Namens Arthur Kelly m dem hohen Alter von 112 Jabren. Als er über 100 Jahre alt war, ritt er noch an einem Tage über 25 Meilen Welt. Ein seltenesSchauspielbot sich vor einigen Tagen Nachts den Leu ten auf der Straße in New Nork dar. Ein Polizist hatte in einer Tropsbier Spelunke neun Frauenzimmer verhastet. mit einem Strick aneinandergebunden und sie so nach dem Stattonshause ge schleppt. Die Frauenzimmer wurden am nächsten Morgen zu je sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. Mit demDampfer La GaS cogne" sind kürzlich 18 französische er venweber auS Havre in New Aork ein getroffen, welche c 0 n t r a c t l i ch ange worden waren, m in E. ChassanjonS Seidenfabrik in New Jersey zuarbeiten. Alle achtzehn werden laut Entscheidung deS HafendirectorS Magone im Einklang mit dem Gesetz, welches die Einfuhr von Contractarbettern in den Ber. Staaten verbietet, wieder nach Frankreich zurück gesandt werden. In West Virginien gibt es eine Familie Brown, von der nicht we niger als 15 Personen Pension beziehen, und zwar mit vollem Rechte. Denn von den 31 Kindern der Frau Brown ergrrnen 16 Söhne die Wanen zur Ver theidigung der Union, zwei davon star Äen den Soldatentod und die übrigen 14 wurden sämmtlich schwer verwundet. Alle diese vierzehn beziehen als Jnvali den Pension, und die Mutter gleichfalls eine, da alle ihre Söhne durch den Krieg unfähig geworden sind, zu ihrem Unter halt beizutragen. ES vergeht auch in diesem Sommer keine Woche, ohne daß über Massen'Erkrankungen durch daS landes übliche Verschlingen von Eiscream berichtet wird. Einer der neuesten Fälle ist folamdtt: Auf einem öochzeitSmabk
in Orvingto U Ncwark in New Jersey wurde Eiscream in großen Massen ge-
nojsen. Dreißig Personen erkrankten rn Folge davon unter Erbrechen und lftigen Krämpfen; mehrere Fälle waren so schlimm, daß die Aerzte ihre Patienten viermal täglich besuchen mußten. Der Conditor, welcher das Eis lieferte, bebauptet, er habe sich nichts zu Schulden kommen lassen. Die Legiing eines Kabels im Stillen- Ö.ean von San Francisco nach Australien soll nunmebr so gut wie gesichert sein, obgleich die Ver. Staaten nichts dazu hergeben. Der kürzlich auf der Zleise nach Australien in San Fran Cisco emgetrossene Herr oote, General Direttor der neuen Kabel Gesellschaft, äußerste sich über das Unternehmen in der hoffnungsvollsten Weise. Die Ge 1 T . . r euscvask, die verens incorpornr sei, babe von der kanadischen, bawaiischen und australischen Regierung eine Iah' reS - Subsidie von 840,000 zugestchert erhalten, davon Hawaii 20,000 im Jahre beitrage ; dafür beabsichtige man, das Kabel Hawaii und Sidschi berühren zu lassen. Die Gesammtkosten des groß artigen Uternebmens veranschlagt Herr Coote auf 10,000,000. Der Farmerbund von Ter's, welcher über 300,000 Mitglieder in 110 Counties zählt, hat beschlossen, m einer der großen Ainnenstädte des Staates eme Baumwoll-Börse zu arunden. Zu diesem Behufe hat er sich mit der Stadt Dallas in's Einvernehmen gesetzt. Angesebene Burger von Dallas baben die Angelegenheit jetzt unter Berathung. c r p. -v T , ' c A)er norscyiag isr, em großes sevauoe zu. errichten, worin Baumwolle-Vroben von den verschiedenen County Verbindüngen der Farmer des Staates ausgestellt werden sollen. DaS ortrren und Zusammenstellen der Proben soll in die Hände von besonders tüchtigen Baum wolle-Kennern gelegt werden. Der Zweck des Unternebmens ist, jedem Farmer aus die Vortheilhasteste Welse zur Unterbringung seiner Baumwolle auf dem Markte zu helfen. Außer der Baumwolle sollen auch noch andere Farmerzeugniffe in der Börse, zur Ausstellung gelangen. Nach einem dieser Tage in Washington veröffentlichten Bericht der Kommission für Fischzucht hat diesem der letzten Session 95,42 1,000 Shads (Mamsche) ausgesetzt, viel mehr, als m irgend einem früheren Jahre. Dabei war diese Produktion von keiner Zunahme der Ausgaben begleitet, welches Ne sultat der vermehrten Erfahrung und den verbesserten Metboden m der m c& nicht zuzutreiben ist. Man will jeyt r 1 r rw an verschiedenen surren lscvyrut-Anstat-ten anlegen, von denen eine jede eine specteXe Arbeit übernehmen soll, wie z. B. das Einsammeln von Eiern einheimischer Fischarten und deren Bersendung an andere Stationen, um auf diese Weise gute Fische über daS ganze Land hm zu verbretten. Man hat daver Hauptsächlicb den Umstand im Auge, daß einzelne Fischarten auf diese Weise nach Gegenden verpflanzt werden können, wo sie bisher noch Nicht vorkamen. In Sagnaw in V!ichigan fand dieser Tage die einjävrliche er sammlung der deutschen Pioniere des Saginaw-Thales statt. Wenngleich die Mitglieder vom Lande nicht so zahlreich eischienen waren, wie man erwarte! bat' te, so war doch die Versammlung ziemlich gut besucht. Am achmiuag wur den in der GermaniaHalle mehrere An sprachen gehalten. Der erste ötedner war der Präsident des Vereins, Herr Wilhelm Röser von Freeland, der das Pionierleben am Ttttabawassee-Flusse in treffender Weise schilderte und am Schluß darauf hinwies, wie viel das SaginawThal den deutschen Pionieren zu ver danken habe. Die folgenden Beamten Wurden erwählt : Präsident W. Nöser; Vicevräsident Emil Modres von East Sagmaw; Secretär Carl Move von Saginaw Citv; Schatzmeister Peter Krogmann von Saginaw City. DaS Executiv-Comite vom letzten Jahre wurde wiedererwäblt. Nächstes. Jahk Wird die Versammlung in der Teutö, nia Halle in Saginaw-City abgehalten werden. Ueber ein neues Luftschiff wird aus Washington berichtet: ,,Jm Marinedepartement ist vcn einem .Chicagoer die Anzeige eingegangen, daß er das Problem der Luftschiffahrt gelöst habe und im Begriff stehe, ein großes Luftschiff zu bauen, mit dem er am ersten Juni des nächsten Jahres eine Reise zur Erforschung des Nord, ols anzutreten gedenke. Seiner Schätzung nach wird ein Monat zu der 3!eise genügen, und von dieser Zeit sollen zehn oder vierzehn Tage zur Anstellung von wissenschaftlichen Beobachtungen benutzt werden. Das Luftschiff wird im Stande sein, 200 Per sonen zu tragen und 70 Meilen in der Stunde zurückzulegen. Der Ecsinder ist bereit, Vertreter der Preffe und Gelehrte mitzunehmen. Das Wesentlichste ander neue Erfindung ist ein Cylinder aus dünnen Stahlplatten, an welchem dr Korb mit den Lustschiffern angebracht ist. Zum Aussteigen wird statt des Gases vom luftleeren Raume Gebrauch ge macht. Acht von Elektricität getriebene Schiffsschrauben sollen die Fortbewegung deS Schiffes besorgen." Es ist eigen thümlich, daß nicht einmal der Name deS ManneS angegeben wird, welcher auf diese Weise das Problem der Luftschiff, fahrt gelöst haben will. Einen wahrhaft grausa men Scherz hat sich der Hafenarbeiter Vatrick Mc-ilab: in New York erlaubt. Er saß 'Abends mit seiner Frau und seinen fünf Kindern auf dem Dock am Fuße der westlichen 40. Straße, um frische Luft zu schöpfen. Plötzlich richtete er sich auf und sprang über die Barriere deS Docks in's Waffer. Seine Frau und die Kinder waren furchtbar erschrok ken und eilten nach dem nächsten Sta tionshause, um dort das Unglück zu be richten. Eine Stunde später kam Mc Cabe in triefenden Kleidern nach Hause und sagte, er sei am Fuß der westl. 25. Straße wieder an's Land geschwommen. Er wollte nicht angeben, weshalb er den Sprung in das Waffer gewagt hatte. Eisenwoaren jeder Art Pulver, Munition u. s. w. zu mäßigen Preisen in nemn Laden von B. H. Vanier, Nordost Scke der Morris und Meridian Straße.
Vem VnSlande.
I n Folge des anhalten den 8!egenmangels in einem, großen Theile von Kleinasien herrscht daselbst eine unerhörte Dürre, welche schon jetzt das Aergste für die Ernte befürchten läßt. Am härtesten ist die Provinz Adana betroffen, deren gesammter Bo denertrag bereits vernichtet ist, so daß unter der dortigen Bevölkerung tödtliche Hungersnoth wüthet. Ueber das dort herrschende Elend giebt ein Schreiben Aufschluß.welches ein Herr Montgomery an den Vorsitzenden der Constantinopeler amerikanischen Orientmission gerichtet hat. Dasselbe besagt daß im Umkreise von 20 Meilen um Adana kein Kornfeld mehr anzutreffen ist,und daß die Trocken heit nicht nur die Gerstenernte, sondern auch allen Wiesenwuchs vernichtet hat. In Folge deffen kam ein großer Theil der Hausthiere um, und die wenigen überlebenden mußten in die Gebirge getrieben werden. Aber auch die Baum-woll-Ernte, welche d,e Wohlstandsquk!e der Bevölkerung bildet und allein an türk. Pfd. 800,000 ergiebt, ist zerstör und nicht minder werden dies Jahr auch die Weingärten brach liegen. Es seh.t also durchaus an Nahrungsmitteln, doch auch an Geld und in Folge dessen an Arbeit und .Verdienst. An 100,000 Taglöhner, welche sonst bei den ErnteArbeiten Beschäftigung fanden, müssen seiern, und nicht bisj:r ergeht es der üb rigen Bevölkerung. Wie groß unter solchen Umständen das Elend ist. geht schon daraus hervor, daß arf etwa zehn Menschen ' der Bevölkerung ' acht Taglöhner und Handwerker entfallen. Alle diese Leute sind buchstäblich ohne Nahrung und erhalten sich nur dadurch kümmerlich am Leben, daß sie Stück für Stück ihrer Habe veräußern. Einzelne wohlhabende Familien muffen schon seit Wochen sich von Brod nähren'. Die Pforte hat eine Commission ernannt, welche sich unverzüglich nach Adana zu begeben hat, um die Größe des Nothstandeö zu erheben und den Umfang der seitens der Regierung einzuleitenden Hilfsaction festzusetzen. Es ist dies das erste Mal, daß die Pforte in ähnlicher Sache eine Initiative ergreift,' denn während der Hungersnotb im Jahre 1879 betheiligte sie sich an der Hllfsattion erst nachdem eine solche von englischer und französischer Seite eingeleitet worden war. Ueber die Lage derDeut scben in Rupla id giebt ein Schreiben Auskunft, welches ein aus Rußland heimgekehrter Oberschlesier dem Oberschlesischen Anzeiger" hat zugeben lasten. Es lautet : Sind schon früher die Deut schen im Allgemeinen stets' mißtrauisch behandelt worden, weil eine nationale Abneigung in allen ruffischen Kreisen ge gen alles Deutsche herrscht, so ist jetzt die Behandlung eine geradezu unerträgliche. Wenn der russische Besitzer früher deutsche Beamte auf seinem Gute oder in seiner Fabrik in Diensten hatte, so behandelte er dieselben, wenn sie ihm un entbehrlich und durch einheimische Kräfte nicht zu ersetzen waren, anständig, aber nur, weil er sich seiner ?!othläge bewußt war. Jetzt ist er aber auch in diesem Salle fast roh gegen seine Beamten und zwingt dieselben auf diese Weise, wenn er sie nicht selbst entläßt, aus ibrer Stellung zu gehen. Aber auch der Tagearbeiter, der seine Arbeit stets ruhig und pünktlich vollendete, und sich so emeS bestimmten Erwerbes zu erfreuen hatte, fällt jetzt dem allgemeinen nationalen Haß zum Opfer. Viele Beamte und Arbeiter sind entweder schön aus Nußland zurückgekehrt, oder werden in nächster Zeit ihre Heimath aufsuchen müi''?- " Aus Paris vom 10. Junr wird geschrieben: Der ehemalige Tenorist' Herr Capoul hat sich seit Langem schon vcn der Bühne zurückgezogen, da seine Stimme für die Durchführung ganzer Rollen nicht mehr hinreicht. Aber er bemüht sich noch, in Concerten und bei Wohlthätigkeits-Vorstellungen die Erinnerung an seine einstigen Erfolae aufzufrischen. Das letzte Mal, in einem Concerte, welches zu Gunsten der Opfer ver vytxa omique im rocaoero avge halten würde, scheint diese Bemühung jedoch nicht gelungen zu sein, denn Herr Stoullig. Herausgeber der Dramatischen Revue", einer der sanftesten pariser Nrmker, sah sich veranlaßt, zu schreiben : Peinlich war das Auftreten des Herrn Capoul, der in emer löblichen Absicht, ich gebe das zu, seine vielleicht etwas zu rasch acceptirte Mithilfe anbot." Diese Kritik der noch vorhandenen Mittel des Herrn Capoul, so hart sie auch klingen mag, enthalt lerne persönliche Beleidl gung. Nichtsdestoweniger ließ sich der Tenorist in einer Generalprobe, der Herr c 1 r' . l. r ... i lvuuig anivoynie, oazu yinreipen, aus den Kritiker zuzugehen, ihm zuzurufen : Sie habend eine Infamie gegen mich geschrieben !" und ihm mit der Faust mS Gesicht zu schlagen. Herr Stoullig schickte dem einstigen Bühnenhelden die Zeugen. Dieselben lehnten zedoch ab. Herrn Capoul zu fordern, da des Tenorrsten Handlungsweise vor die Gerichte gehöre. Nachdem wir", schreiben die Herren Fouquwr und Henry Bauer, die Thatsachen genauestens geprüft, erscheint es uns, daß jhre Würdigung des Talents des Herrn Capoul das Recht der Kritik nicht überschritten und jeden falls einen solchen- brutalen und unge rechten Angriff hervorzurufen, nicht ge eignet war. . Unter solchen Umständen und ,m Jntereffe der Standeswürde er achten wir, daß eine Reparation mit den Waffen nicht statthaben könne, und wir laden Sie ein, die Sache da verzubrin gen, wohin sie gehört, da wir sie nicht als einen Ehrenhandel ansehen können." Herr Capoul hat sich mit seine? Handlung jedenfalls keinen Dienst geleistet, denn beute erhebt sich die ganze Preffe ohne Rücksicht aus ihre sonstigen Zwlstigkeiten gegen ihn. Freilich ist heute Lob oder Tadel für ihn nicht mehr von gleichem Werthe wie einst, wo er auf die Gunst der Preffe in seiner Laufbahn angewiesen war. . Stoullig wird sich indesten mit einem Herrn v. Perricres duelliren, der sein Verhalten i in einem Zeitungsartikel zu tadeln wagte. Ueber den unter den merkwürdigsten Umständen erfolgten Selbst mord eineSLuftschiffers, schreibt man der 'W. A. Ztg." aus Barcelona: Der Aeronaut Fernande; hatte sich künlich bei 'einer zufälligen Anwesenheit auf der
wicuccuci' Sparsamkeit uud Bcqu,mllckkelt kann nicht beffer gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Ocfel,! Mozart - Halle ! Itittot lZtt, Sigknthümel.
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Pen finjificn Ulrg sj lManneskraftvo!!siäl:):flhert-is!kllc,i und selbst Ne s5kinbar ,m:'elbsren ISc venf Sesilecbtskranldeit.'n firtrr unv Innrn B ji""3 heil?, ferner, qri-.aue AuM5ru5g ücerNakU:7 darltit! Wtidllchkrtt ! ! btüSrrmiie t?i v j unv ykuuug, zkii ras amwr.t Tn kttung3.in?rr: 25 Aufl.. 2. i:' mit zablrelcheu ledeSl:?u?n Bilktr.:. 7j deutscher .prace o.taa üirt'eiuin j tin25f 5knts ta Pcft tanixö, futa vc;paiU, vcnanci. ms SlcrirtrerDiisr.ps IpiÜr.stit'it. llCiirUonb. Place, naho I;r-adw& r. ttf v V orl . N. Y j FStfi 1JT Obige Buch t auch ,u Haben bei ckd&ablt 9 It t, W eübtelarnaxe ettafet. Luxus! Die Bee Line Koute." (l & ST L U!id C C C & I BAHN). Diese anSgkmchrete Bahn befördert Passagiere noch Cincinnuti, Clcvoland, Oiilliilo. und allen Neu SnglJnd Städten. Schlafwagen zwischen Jndiauapv iö und 55w Zjvrk, ohne Wagenweäisel Diitltk Vkid:7il nng nach ll8ir!, .rkaudas, Texa, Kan-as, Nebraska, Colorado, Californien unb Mexiko. Aied-iglieVattp. Mau wende sich wegen näherer In'or matioa an 1). L. Martin, Gen'l Hass Agent, Eiland. W J. Nichols, Gfh'i W-st. Aaent. St. a ( i . WABASÖ I10ÜTB! Falle Sie die Stadt nach irgend einer Rick' tung hin zu verlassen beabsichtigen, gehen C e zur Vabash Ticket. 5) sfiee, Fo. 56 Mest Wasyigton StraZ,, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und nähere MU theilungen. Besondere Aufmerksamkeit wird Landhäusern nnd Emigranten zugewandt. Nundfahrt'TicketS nach allen Vlätzen x Westen und Nordwesten ! Die direkt,, Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETKO1T uud allen öLUchtu Sl2d!eu Sthlda220uZ. Palaft'SchlaswaggonS, zuverlässiger Anschluß und dollstündige Sicher heit machen die große Wabaib Vohu -diebeliebtste Passagier-Babn in Amerika! ir. r. vvartft, viftrM.Payagier. und Laad.Age Indlana? olt, Znb. I o . Smith, General TiZet.Manazer. k. h a u d l e r. Sen..Pass.. und Ticket-Agt. St. Louis, Mo. Obloci&o, fest. LOTiti t oo FittsbTirg EfcailroR.1. gett-labeZe fix tctäa'&ealx ?d Lolai-Stz,. vom 1 . Win, '.:7 z: gfcgt rlair ta.i C-iui"ii, .Vüpll.. 'ijrf Siuumo. ,Snk,gje?.zkz,,5.nli,gic kb.JKdt'-,?l't!4.Aj, nt.itarab'git,! 6;i3 fll 00 1 0 i 31 . 3. . 3:2 . 6 . 6 UO . ichs 6:4 0 UHtSN. ,Ptaua... . Nrdana . 8: :t3 9:41 11: 10 koluwbu.. wart !ll-303fon etc uitnstai . 4:i I. , h,lig 0:00 . ... , ffittttturg.... 5: . ... , jarriidurg... 1 lSm ... m aUtrnott .... 4b,. j... I3(ltti Atn t 1 I m UflHiHr.M , wiUMltia. 8.03 ,!.... 7.31 m ftsn 3:0öni .. T4alt(ft. X&0U4 aatücntDirnin feonntog. EuCrnann'l falal', 64Uf unk oUlOc8a rch ttl Pittlbvrg. Harritbukg, CJilabiUlta un , Vri, cn chstl, i in Wagch?,l ach Baitimor, ashingto Boston. - rry gartartn ach aBtn Oftttchn CtliUB Unb in iBn Haux.?ahrtatt,u.a btt Wftn nnb tn btmetibt'Burcatt, 9U Ux Jlino: snl BaUlngton Etta&i nnb in Union Dirt Bureau JndlanapoU, iu hadn. Schiafagnrtn tön ,. im Boraut gtftchkN ,rd durch rlUatto bei Un Agent im etokiöunu Ux In Unxtn SEXPOt U 3nbtenapltl, In. H. . er!,, . . P. , ordoii.Z asimj, ton und ZBinoi! Sttß. Jnd',! Boau VttQtt, nl. anager. Piiitdarg, P,. ..,,,. ni. Dskgier u r.., )),MSviie.rikv chicaco Ri'JsF' " Die kürz:fte und direkteste Linie van IiXIAlVA:POII8 nach Franksort, Delpbi, V!onticello, VNchigan Citv, Chicago, and allen Orten un nördlichen Jndiana, Vktcht gau, nördlichen Illinois, Wisconfiu, Iowa, Mwnesota. ebrat'a, Kansa. New Mepcoj Dakota, Nedada, Ealirado, Calisornten und Oregsn. 2 direkte Züqe täglich S von Indianapolis nach Hicago ; ebenso nach Michigaa City. Slegantl Pnllmann Schluss Waggons auf den Nachtzüg Gepäckmarkeu bis an's Reiseziel ertheilt. ein Bah hat grLßer Bi ultch ketten oder billiger Rttn al roir. 03 In, und E?uixirung icbt ß vbrrrffn. tahiGii. , tll Plattor und Stoßk:, öusivrkmsen und a. obern, Gin, richtungen, unüberirkffitch LoNhei'e für Emigran. tn, Land nd DnriknViUt nav irgend tn, Ort, d,r von ander Babnn b,ruh wird. venn an nördlich, südlich, tftUch im westlich , ,s wünscht, tauf man nicht da Vig BUlt( bis an nie, Pr,s . f. . gjh. Wege SZKHre ,d man fich an X. X. Baldwln, Dtftritt Paffagtr Igint. s. 3t kd JLinoi etratc. Jndtauaxo , Jn. Avd 0. Zeso ' . . vaidt.. GkralvkUUe GRikl Paffaai,. hu, iticilt, ZU, ClUiibi SU
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