Indiana Tribüne, Volume 10, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1887 — Page 1
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NeoeS per Telegraph. tt c 1 1 1 1 - a I i t c n. Washington. 7. Juli. Regln k südlichen, schönes Wetter im rördlichen Jndiana. (Da Indianapolis in der Mitti von Jndiana ließt, lo ist eine derartige Meldung etwa unbestimmt. Sin Fürst vo.n Bulgarien
gewühlt. Tir n ova . 7 Juli. Die Sobranje wählte heute den Prinzen fferninand von SachsenKoburgGotha zum Fürsten von Bulgarien. Im Falle die Grobmachte die Wahl nicht bestätigen, beadstchtigt die Sobranje. dem Artikel 3 des Berliner Vertrages weittre Anerkennung zu ver agen und die Unabhängigkeit des Landes zu vrok'amiren. Gbitorielles. Im Verlage der New Jork Labor News Co. ist eine von Laurence Grön und verfaßte Brochure erschienen, welche urz und bündig vom sozialistischen Standpunkte aus die Einseitigkeit der Theorieen Henry George's nachweist. Die Brochure ist sehr gut geschrieben und kostet bloß 5 Cents. Wir in Jndiana können auf die Ver. treter der guten Ordnung recht stolz sein. In Peru haben sie ohne Weiteres einen Mann aufgehängt, der nach einem anderen schoß und obwohl der Getroffene noch gar nicht todt war. Recht naiv heißt es in dem telegraphischen Berichte, daß die allgemeine Stimmung dahin geht, daß dem Gelynchten Recht geschehen. In Perry County haben die Lyncher sogar ihr Opfer erst zu Tode gefoltert, ehe sie es aufhängten. Aber so sind sie, die Freunde der Ords . i nung. Nle tzonttttulwn sag: zwar, oav jeder Angeklagte das Recht eines öffentichen Prozesses hat, aber Demjenigen, der ohne Prozeß gemeuchelt wurde, ist doch Recht geschehen. Die Constitution sagt zwar, daß kein Angeklagter mit unnöthi ger Strenge behandelt werden soll, aber diese Freunde der Ordnung foltern einen Menschen zu Tode. DaS nennt man Recht und Ordnung in Jndiana und keine Stimme der Ent rüstunz erhebt sich gegen diese Bestien ! Wer sind die wahren Anarchisten ? Die Chicagoer schimpfen darüber. daß die dortigen Kohlenhändler sich zu sammengethan und den Preis der Kohlen erhöht haben. Diese Schimpferei ist höchst thöricht, denn die Kohlenhändler haben ganz Recht. Die Nagelfabrikan ten, die Glasfabrikanten und so und so viel andere Fabrikanten vereinigen sich und setzen ihre Preise nach Belieben, natürlich zu ihrem Vortheil fest, warum sollten es die Kohlenhändler nicht ebenso machen ? Sie waren Nanm, wenn sie's nicht thäten, denn die Menschen wollen es doch einmal so haben. Nach der Ansicht unseres Nachbars ist die sozialistische Lehre ein kolossaler Hum bug. Die Leute, welche dazu gläubig mit dem Kopfe nicken, werden hoffentlich mit besonderer Freude einen höheren Preis für ihre Kohlen bezahlen. Sie müffen sich freuen über die Preiserhöhung, wenn sie consequent sein wollen. Wenigstens können wir ihnen die Versicherung geben. daß eine Combination der Kohlenhändler zur Erhöhung der Preise kein Humbug, sondern eine faßbare und fühlbare Wirk lichkeit ist. Mit den Beschlüffen des sozialen Turnvereins, welche derselbe gestern Abend faßte, sind wir vollständig einverstanden. . Daß der Verein seinen Mitgliedern in ihrem politischen Handeln keinen absolu ten Zwang auferlegt, sinden wir ganz in der Ordnung. Was politische Handeln deö Einzelnen muß immer ein freiwilli ges, aus seiner eigenen Ueberzeugung hervorgehendes sein. Dagegen ist der folgende Satz : Während wir die Arbeiterverbindun gen, deren politische Organisationen, sowie auch die Gründung sozialistischer Bereine als Bestrebungen zur Emanzipa tion der Masten aus dem heutigen cor rupten und geistlosen Parteiwesen begrüßen" u. s. w., eine offene Sympathie erklärung für die Arbeiterpartei und die sozialistischen Bestrebunzen und wir gra tuliren dem sozialen Turnveuinzu diesem offenen fortschrittlichen Bekenntniß, das seinen Einfluß nicht verfehlen kann. Die Ansicht, daß es die Aufgabe des Turnerbundes ist, seine Mitgliede? zu be sähiaen, heilsame Reformvorschläge von
unveknünftigen Förderungen zu unterscheiden, ist aanz richtig, obwohl, aufrich tig gestanden, die Thätigkeit in dieser Be ziehung viel zu wünschen übrig läßt. In Zeiten einer großen Bewegung, wie hie jetzige, welche immerhin einen revolutionären Charakter hat, tritt gar oft mangelhaftes Verständniß, zögernder ConservatiSmuS, oder übergroßer Eifer mit unreifen Ideen auf, deren Bekämpfung innerhalb dr Bewegung erst recht Pflicht der fortschrittlich Gesinnten ist, zu deren Prüfung aber man sich auch befähigen mub. Wie gesagt, wir stimmen den Beschlüs sen des sozialen Turnvereins vollständig bei. Wir hatten schon geglaubt, der Hilfe und Bundesgenoffenschaft unseres Nachbaren an der Delaware Str. entbehren zu müffen, denn seit etwa einem Monat schimpfte er nicht mehr über die Sozialisten, Arbeiteragitatoren u. f. w. Aber die Katze kann das Mausen nicht lasten und so nimmt denn das Organ" die Schillingsche Affaire in Terre Haute zur Veranlaffung, um wieder einmal sein Herz auszuschütten und seinem Grimme über die verruchten Sozialisten Lust zu machen. Wenn wir hier einige Aeußerungen unseres wüthenden Nachbarö wiedergeben, so thun wir das aus unserer Vorliebe für den Humor. Bei Durchlefung der folgenden Sätze wird
man nicht umhin können, dieselben höchst humoristisch zu sinden, denn Extreme wirken immer humoristisch, und wenn sich Jemand so recht in eine Berserkerwuth hineinarbeitet, daß er Gift speit und ihm der Schaum vor dem Munde steht,, dabei selbst aber vollständig ohnmächtig ist, so ist die Situation sicherlich eine höchst humoristische. Also unser Nachbar schreibt : Verlangen die Herren Sozialiken und Anarchisten etwa, daß man die Leute mit Gewalj herbeischleppt, um Robert Schillnng mit einem Auditorium zu versehen ? Und sollen die Grand Army, die Polizeimacht und die Feuer wehr etwa nicht das Recht haben, sich doa einer keineswegs zu ihrer Dienstpflicht gebärenden Parade fernzuhalten, wenn in derselben eine ihrer heiligsten Grundsätze und die ganze gegen wärtig bestehende Gesellschaftsordnung bekämdfende Personlikeit die Hauptfigur spielen will? ES kennzeichnet die maßlose Frechheit diesrr Umstürzler, daß sie sich geberden, als ob der Staat, den sie befehden, verpflichtet sei, die Menschen schaarenweise, und wo möglich mit Vayanettea, zu ihren Versammlungen treiben zu lassen. Ihr Märtyrerthum ist, wie ibr Lehrgebäude, ein kolossaler Humbug, und es muß als ein '.erfreuliches Zeichen der Zeit be grüßt werden, daß die Massen der Bevölkerung das nachgerade klar erkennen und demgemäß prompt und entschieden auftreten. Wenn es wahr ist, daß die Massen der Bevölkerung das nachgerade klar erkennm, so können wir nicht einsehen, warum der Herr Nachbar sich so sehr aufregt. Das ist gar nicht gut für seine Gesundheit und erzeugt schlechte Verdauung. Nur zweifeln wir einiger Maßen daran, daß die Polizei, die Feuerwehr und die G. A. R. die Maffe des Vol kes bilden, und was zumal die Polizei und speziell die Metropoli m w w m mm kan-Pouzet anvelangt, so gönnen wir deren Freundschaft und Sympathie dem aufgeregten Herrn Nachbar von gan zem Herzen. Zum Mindesten wird er außerdem be zeugen, daß die bösen Sozialisten noch keinen Versuch gemacht haben, ihn mit Bayonetten zu einer ihrer Versammlungen zu treiben. Für die Zukunft aber wollen wir ihm einige gute Rathschläge ertheilen : Ruhig Blut Anton ! Anton steck den Degen ein ! Draytnac)riHteu. Unfug von Mormonen Missionären. Charlesto n. S. C.. 6. Juli. In hiesiger Stadt treiben jetzt Mormonen Missionäre ein Unwesen, welche? mög licherweise zu ernsten Conflikten führen wird. Dieselben verbreiten die Lehre. daß Alle, welche sich bil zum Jahre 3 nich zum Mormonenthum dekehlt haben, durch ei Strafgericht deö Himmels auögerot tet werden sollen und vor Gott keine Ehe, außer einer solchen, die in der Mormonen kirche geschloffen sei, Gültigkeit haben. Die Bursche erhielten Notiz, binnen 24 Stunden die Stadt zu verlaffen, wollen ader nicht weichen. Sie haben in den un gebildeten Klaffen viel Praselyten ge macht Richter Lynch. Per u.6. Juli. Ein anrüchiger Cha rakter. Namen Ehrtstlanjon. bracht dem Dr. Rorth heute Abend vumitttlU
eines Äkvblverschufft . eint tödtliche Wunde bei. Chistiänson hatte Streit mit seiner Stieftochter, welche gegen seinen Willen sich verbeirathlte und miß' handelte dieselbe. Dr. Rorth kam ihr zu Hilfe und Christianson feuerte einen Schuk auf ihn ab. Christianson wurde derhast't. In der Nacht kamen fünfundzwanzig maSkirte Männer nach dem Ge fängniß, hotten Christianson heraus und führten ihn unter Begleitung einer Heu
lenden und johlenden Menschenmenge nach der Wabashbrücke und hängten ihn auf. Die allgemeine Meinung ist die. dab ihm Recht geschehen.' Tr. North'S Zustand ist ein sehr kriti cher Amerikanische Civilisation. LouiSville. 6. Juli.' Ueber das Lynchen des John DaviS in Eckerly, Perry County, Jndiana kommen jetzt einige Einzelnhelten zu Tage,Iobwohl es chwer ist. nähere Jnformcztion zu er angen. denn die Lyncher drohen Jedem mit dem Tode, der eS uagen'sollte. gegen sie zu zeugen. Am Sonntag wurde die Leiche des DaviS ouSgegraben und man and, daß dieselbe furchtbar verstümmelt war. Zwei spitze Stöcke wa en in den Hatt hinuntergestoßen, und außerdem zeigten sich am Körper viele Schnitt und Brandwunden. ES ist kein Zweifel, daß der Mann entsetzlich gefoltert wurde, um in Geständnib von ihm zu erzwingen. und daß er bereit? todt war, als man ihn aufhängte. Die PinkertonS in der Kohkregion. Uniontoun. Po., 6. Juni. Die Anwesenheit der PinkertonS hat große Ausregung hervorgerufen und mag leicht zu Ruhestörungen führen. Bis setzt ist zwar noch AlleS ruhig. In WestLeisenrlng hatten die Cteeiker eine Versammlung und beschlossen den Streik fortzusetzen. Ver üabti. Kaiser Wilhelm. Berlin. 6. Juli. Der Kaiser ist in Begleitung des Grafen' Leisendorf in EmS angekommen. Er fuhr in einer offenen Kutsche durch die Bahnhosstraße nach dem KurhauS. Die Bahnhofstraße war festlich geschmückt, und der Kaiser wurde von allen Seiten mit begeisterten Hochrufen begrüßt. Auffindung interressanter Briefe. B erl in. 6. Juli. In einem alten Pulte in einer Schule zu Heilbronn hat man zwei Briefe Luther'S an Brenz und fünf Briefe von Melanchton an Lach mann ausgefunden. Antisemitisches. Dresden. 6. Juli. Der Verein dkr Judenfeinde hielt hier ine zahlreich besuchte Versammlung ad und beschloß, bei der Regierung den Erlaß, eine? Ge setzeS, ähnlich dem amerikanischen Gesetze gegen die Chineseneinsuhr, zu betreiben. DaS deutsche Schützenfest. Frankfurt a. M., 6. Juli Gestern und heute widmeten sich die Schützenbrüder dem Preisschießen. Ge stern fand ein großes Conzert statt. Die amerikanischen Abgeordneten zum Feste erfreuen sich einer sehr herzlichen Aus nähme. HochverrathSprozesse. Leipzig. 6 Juli. In dem Prozeß gegen die deutschen Beamten, welche be schuldigt sind, der französischen Regierung Informationen über die militärischen VerhäZtniffe Deutschland geliefert zu haben, hat die Anklage die Vorführung ihre Materials für geschloffm lrklört. Die Jndicien gegen Klein, der ja übri gen selber schuldig plaidirt Hot, sowie gegen Grtbtlt sind sehr gravirend. Laut beschworen Angaben der KriegSbüreauBeamten haben die Angeklagten dir sranzöstschen Regurung Informationen von solcher Art übermittelt, welche die militä rische Stellung Deutschlands in hohem Ärade gefährde. Morgen werden die beiderseitigen Anwälte mit ihren PlaidoyerS beginnen. Furchtbarer UnglückSfall. Zürich, 6. Juli. . Die Hälfte des neuen OuaiS, der soeben in dir Stadt Zug am Ufer des Zuger See vollendet wurde, ist eingesunken. Gegen vnrzig Häuser versanken sammt der Straße in den See. Unter den so versunkenen Ge bäuden befand sich das mit Gästen ange füllte Hotel Zürich. Die Katastrophe trat ganz plötzlich ein und man schätzt die Zahl dtt Umgekommenen aus ungefähr hundelt. Heute Morgen fand man im See eine Wiege schwimmen, in welcher ein noch lebendes K'nd lag. Zjührtger Militärdienst. Paris. 6. Juli. Die französische Deputirtenkammee nahm heute mit 467
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