Indiana Tribüne, Volume 10, Number 287, Indianapolis, Marion County, 6 July 1887 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint Fig litZ d S SNVtkgS Ctau tätlich .Xrtoa- roftt durch fentipirBochi, Mi Ssnntaz . iii ö Cimtl f x Doch. CtiK mfaa. 1 il. V, PS? Bgf4UK U BotaIia$Utf ZS 3. Ofsiee: 1L0 O. Marvlanbttr. Indianapolis, Ind., 6. Juli 1337. DaS Erdbeben in Wernoje. Aus Petersburg wird unterm 13 Juni gemeldet : iliienioje, die Gouvernerrentstadt des Ssemireychenskischen Ge biets, ist nur noch ein Trümmerhaufen, aber genauere Details über die furcht' bare Katastrophe vom 9. Juni stehen auch beute noch aus, trotzdem die Tele-grapben-Verbindung nicht zerstört wurde. ES liegen nur die ofsieiellen Depeschen des 'Gordischen Bureaus vor, welche die russischen. Blätter reproduciren ; bis zu einem Privat-Telkgramm bat sich keine einzige der großen russischen Zeitungen aufgeschwungen. Wenn heute der Golos" noch eristirte, wären sicherlich längst telegraphische Details hier; seit seiner Umerdrückung, die bekanntlich Herrn Kattkoss anss Conto zu setzen ist, giebt eS eben im gesammten Nußland kein einziges, nach europäischen Begriffen, in wirklich großem Maßstabe angelegtes Blatt mehr. So können wir hier denn auch nur die spärlichen ofsieiellen Depeschen als Material benutzen und diesem einige Notizen hinzufügen, welche der NowojeWremja" von einer Persönlichteit zugingen, welche die Stadt Wernoje kennen will. Laut Angabe derselben zählte die Unglücksstadt circa 30,000 . Einwohner, darunter ungefähr doppelt so diel Männer wie Frauen, da die in ihr garniscnirenden Truppen, d. h. die niederen Chargen und desgleichen die zahlreich dort wohnenden Chinesen,meist unbeweibt sind. Zwei Drittel der gan zen Einwohnerschaft (welche übrigens im Städtiverzeichniß des russischen Neiches und danach auch im Nitterschen Handbuch mit nur 11,585 Bewohnern beziffert ist) besteht aus Russen ; die übri . gen sind Dunghanen. Taranschen,Chine riefen, einige Polen,Deutsche und Juden. Die Stadt wies vor dem Erdbeben 2000 steinere und 1000 Holzhäuser, sechs orthodoxe Kirchen, zwei Moscheen und eine Synagoge auf ; die Straßen sind ungkpflastert ; ein Beleuchtung?System eristirt nicht, üöernoje wurde in mitten der nackten Steppe, 60 Werft vom Jli-Flug entfernt, angelegt und bal ein gemäßiges, 'gesundes Klima. Der ehemalige General Gouverneur, Kolpakowski, ließ in der Umgebung viel Wald anpflanzen, der auch trefflich gedieb. Bon Petersburg ist Wernoje über 4600 Weift entfernt. Am Morgen des 9. Juni, gegen 5 Uhr, erfolgte das erste Erdbeben. Der Stoß war so heftig, daß er in wenigen Sekunden du Hauptgebäude der Stadt, das Gouvernements haus, das Gymnasium, das Hospital, die Kirchen und eine Menge ma),tver Privatyauser m Trum n:er legte und unter diesen die unglücklichen Emwobner begrub. Unter den Berwundeten befand sich auch der Gouverneur, General Friede, sowie seine Gemahlin und mder. Die noch steben gebliebenen Häuser und Mauern wurden durch vier im Laufe des 9. Junl ttch wiederholende Erdttöße vollkommen demolirt. Bis über 1000 Werst hinaus eistreckten sich die Erdbeben. In der zerstörten Stadt füllten sich viele der entstandenen Erdspalten mrt Waner. In den entfernteren Bergen haben sich Klüfte gebildet. Die Zahl der bisher als todt ermittelten Personen giebt eine Depesche vom 30. auf 800 an. Die Einwohner sind in alle Winde ausemandergettoben. Um das furchtbare Elend ein wenig mildern zu tön nen, werden in den Petersburger Nedak tionen seit gestern Geldsammlungen tt anstaltet. Gegen das Tractiren. Der Advo at S. H. Jemison in Ma con, Georgia, der trotz seiner Jugend bereits Mitglied der Staatslegislatur m P . . l r ft r war, war rein Vksurworter oerProytol tion. dabei aber ein entschiedener Gea ner des Treatens", wie es fast überall in den Ber. Staaten Mode ist. Seiner Meinung nach rührt die Mehrzahl aller aiz.-rx- ' cil i " ' - auicyc rm anoe nur von oem unstnnrgen Tractiren her. Diese Sitte", so pflegte er zu sagen, ist allerdings ent schieden amerikanisch, und sie bethätigt die Freiaiebiakeit unseres Volles, aber sie ist mit großen Gefahren für Leib unv eele verlnupst und sollte entschie. den abgeschafft werden. Wird Jemand von einem Freunde oder Bekannten eingeladen, mit ihm einen Trunk zu nehmen. dann bält er es für eine Ghttm fache, gleichfalls zu tractiren. Es mag X. t rn r " nvl? angeyen, wenn nur zwei Perionen trinken, in einer aröeren Gesellsckakt aber hat das Tractiren jedenfalls die jOlg, oaß äJttjenigen, welche nicht viel vertraaen können, mit einem Rausck nach Hanse gehen. Dieser Unsitte kann nur dadurch abgeholfen werden, daß Jedermann sich verpflichtet, weder Andere zu :ract,ren, nocy Nch von ihnen tractl ren m lassen." Ein tragisches Geschick wollte es, daß der junge nechtsgelehrte für s:me Ueber zeuauna mit dem Tode büken munte, Er befand sich mit einigen seiner freunde in einer Wirthschaft und amüsirte sich ganz vortrefflich. Seine Freunde KußItn. da er arundsäklick aeatn ieheZ Tractiren war, und nahmen es ihm auch nicht übel, daß er stets nur das trank, was er für sich selber bestellt und bezahlt hatte. Ein Fremder jedoch fühlte sich durch die ihm durch Jemison bewiesene ..Nichtachtung" so beleidiat. dan er leinen Revolver zog und dem unglücklichen scanne eine ugel durch die ungejagte, emilon batte aenua Kraft, um (irf schnell wie ein Blitz umzudrehen und seinen Angreifer auf der Stelle zu erlAiefcen. dock war seine Wunde aleick falls tödtlich, und er mußte derselben nach kurzer Zeit erliegen. Zum Andenen an den Befürworte?

oeö freien- r'.nrsns unv nun m V2)eor gia zahlreiche Ge'elllchaften entstanden, deren Mitglieder sich verpflichtet haben, niemals andere Leute mit berauschenden Getränken zu tractiren. - Jedes Mitglied hat ein Formular zu unterzeichnen, wel ches in der Uebersetzung lautet, wie folgt : Ich schwöre feierlich, daß ich mit Niemand in einem öffentlichen Platze oder sonstwo spirituös: oder malzhaltige Getränke, Wein oder Cider trinken oder Jemand auch nur zum Trinken derselben auffordern werde, ferner verpflichte ich

mich, an keinem öffentlichen Orte oder sonstwo um geistige Getränke in irgend einer Form arten u. f. w. zu spielen. Ausgefertigt im Duplicat zu (Macon, Ga.) am (folgt Datum). Auf der Liück eite des Formulars lst angegeben, wo neue Bewerber bei dem Antitreat-Verein ihre Anmeldungen einreichen rönnen. Der Verein zählt in Macon bereits 70 Mitglieder und hat sich auch schon über den Staat verbreitet, wenigstens eristiren außerhalb Macons schon sieben andere derartige Vereine, die eine ziemllch große Äiitgllederzahl aufzuwetjen haben. In dem Hanptquartier" des Vereins sind zahlreiche Nachfragen über die Organisirung desselben eingetroffen, darunter mehrere Briefe aus den nördltchen Staaten, zwer aus Schottland und Frankreich, ein Brief aus Neu Schottland, und einer von den Bermu da Inseln. Bulgarische Ueberraschungen i (n irrn Verl. Tagebl." An diplomatischen Kreisen wurde jüngst der Ausspruch verbreitet, daß die som merllchen Ueberraschungen sich m Aulaarien einzubürgern scheinen". Im August 1835 wurde die Vereinigung des k?:."... m4 OrnivMf nf1fmrf D UV 4tlUlUllt III X- 4tfclV. fVHjVput) im September des vorigen Jahres spiel ten sich die bekannten schmählichen Er r . . ... r,? tt, k. ergnine ao, oeren izoige oie voaniung des Fürtten Alerander war ; und wenn nicht alle Anzeichen trügen, wären für die gleiche Zeit deS nahenden Som merS wieder gewisse Begebenheiten zu erwarten, die unter Umständen eine neue Wendung in der bewegten Geschichte des jungen Landes herbeiführen könn ten. Wie man weiß, ist die große S o b r a n j e für den 2. Juli nach Tirnowa einberufen. Die eigentliche Veranlas suna hierzu ist in den Schwierigkeiten zu suchen, welche sich für die Regentschaft und die Negierung seit Kurzem wesent' lich vermehrt haben und verschiedener Art sind. Die f i n a n c i e l l e n Ver legenhetten, denen man noch vor meoze ren Wochen die gröpte Bedeutung beilegen mußte, ilnd jetzt insofern nicht mehr vorhanden oder doch nicht drängend, als die Herren in Sosia zu jeder ihnen belie bigen Stunde eine Anleihe abschließen könnten. Diese zu gewähren, ist nämlich die Wiener L ä n d e r b a n k im Verein mit der ihr verbündeten auswärtigen Finanzgruppe bereit, und wenn die bezüglichen Verhandlungen gegenwärtig noch fortdauern, so ist dies nur darauf zurückzuführen, daß Bulgarien einen wohlfei leren Zinsfluß erreichen wll, als die Geldmachte verlangen. Dagegen sind di politischen Schwie rigkeiten in Bulgarien stärker angewach sen, als man gemeinhin glaubt. Dank der stillen, aber unermüdlichen Thätigkeit der Anhänger Rußlands, und au y in Folge der Vorgänge in Serbien, nimmt neuesten die Strömung sehr benächtlich zu, welche eine Versöhnung" ,mit dem Befreie r" fordert. Gleich. wohl läge hierin keinerlei Gefahr, weil die Ruffophilen durch die Energie der jetzigen Machthaber eingeschüchtert sind. würde man nicht auch un patriotischen Lager einer endlichen Lösung der Krise zuvrängen und wären nicht im Schooße dee Regierung selbst Meinungsverschie denheiten eingetreten. Hier giebt es nämlich zwei Parteien, die man als die radikale und die konservative be zeichnet. Die Conservativen wollen im Anschluß an die Rathschläge der europäi schen Friedensmachte die Dmge ruhig gehen laffen, wie sie sich von selbst ent wickeln, das bisherige Regime fortsetzen und im Uebrigen sich darauf beschrän ten, das Land so gut als möglich zu ver walten und die Ruhe und Ordnung zu bewahren. Die 3!adikalen aber haben die Geduld verloren und stellen sich auf den gewagten Standpunkt, Bulgarien müe trachten, daß Europa endlich Far be bekenne." Die Conservativen sind im Nachtheile, denn die größere Mehrheit der Patrioten und auch der Armee schließt sich den Radikalen an und verlangt eine baldige Entscheidung. Die Losung ist kurzweg : Entweder Oder: entweder die Wahl emks Fürsten oder die endgil N'kk : i rr a iityt -tnuuuiuiiuug ciuci uuvcicu wiuuio form. Die leitenden Kreise m Bulgarien glauben nun, den besten Ausweg in der Einberufung der Sobranie erblicken zu sollen, vtegentschast und Negierung werden der Volksvertretung Bericht erstatten und Rechenschaft ablegen ; Nat schewitjch und Stoüoss werden voraus sichtlich gleichzeitig ihre Entlaffung nehmen und der Rest der Machthaber ge denkt die weitere Initiative der Sobranje selbst anheimzugeben." Die Herren wiffen sebr wohl, daß die even tuelle Wiederwahl des Fürsten Alexander ebenso ein Schlag ins Wasser Ware, wie die Neuwahl deS Prinzen von Koburg. Sie werden auch schwerlich ofsiciell derartige Vorschläge der Sobranje machen, aber wenn die Letztere aus freien Stücken eine solche Wähl vornehmen sollte, so will die Regentschast dagegen keine Einwendung erheben. Bekanntlich ist auch die Rede davon, einen ausländischen Ossicier". als Regenten zu berufen. Es ist noch nicht bekannt, wer damit gemeint ist, aber man vermuthet, daß es sich um den früheren deutschen Ossicier, den gewese nen Commandanten der ostrümelischen Milizen, Strecker Pascha, handelt. Nach der Ansicht gutunterrichteter Personen ließen sich die Vorgange in Bulgarien noch immer ohne große Mühe in relativ ruhigen Bahnen erhalten, wenn nicht England wieder einmal das Land als Trumpf" gegen Rußland ausspielen wollte. Da Nußland den Briten in der egvptischen und noch mehr in der centralasiatischen Angelegenheit Vrüael zwischen die Beine wirst, Zo

suchen dufür die Engländer den NUiien am Balkan ein Paroli zu biegen. Die oben erwähnte Stimmung in Bulgarien, die einer baldigen Entscheidung nach der einen oder der anderen Richtung zu drängt, kommt daher den Engländern sehr gelegen. Sie benutzen dieselbe nicht blos, sondern sie nähren sie noch, und Während daö. ofsicielle England vollkom men correkt vorzugehen' scheint, schiebt

das ossiciöse England die ungeduldigen ' bulgarischen Patrioten vorwärts und er muntert sie zu allerlei problematischen Schritten, welche immerhin die Auf merlsamkert ökußlands aus diesen Punkt fesseln und von anderen Punkten zu Gunsten der Engländer abziehen könn ten, für die Bulgaren selber jedoch kaum die erhoffte Klärung der Lage herbei fuhren dursten. So steht die Sache im jetzigen Augen blick. Der Erfolg der englischen Intrigue ist abzuwarten. Inwieweit die Pforte die Engländer gewähren laffen will, weiß man heute noch nicht zu sagen. Es wird voraussichtlich an Bemühungen nicht fehlen, die Bulgaren zu warnen, daß sie sich nicht dam gebrauchen laffen mögen, die englischen Kastanien aus der Glutb zu holen. Vielleicht finden derartige Rathschläge trotz der Ungeduld der Mehrheit der Bulgaren in Sofia und Tirnowa noch Gehör. Im andern Falle müßte man jich allerdings aus Ueber raschungen gefaßt machen, deren Um sang und deren Folgen einstweilen nech nicht zu übersehen sind. Gesetzgebung und Trunksuckt. Es ist vielleicht nicht allgemein be kannt, daß die ärgsten Trinker vor dem Herrn" die Dänen sind. In den statistischen Anlagen zu der Botschaft des Schweiz?? Bundesraths vom 18. Juni d.J. wird ausgesührt,daßBrannt wein von halber Stärke (50 Procent Alcohol) verbältnißmäßig am wenig sten rn Eanaoa getrunken wird, und zwar durchschnittlich nur 3.23 Liter auf den Kopf der Bevölkerung, während fTK . r . ? .- ' . . m Dänemark au; oen ops lö.vv iucr entfallen. Gleich nach Canada kommen der so verstandenen Mäßigkeit des Volkes Finnland mit 3.30 und Norwegen mit 3.90 Liter: ein sprechender Beweis, datz die Kälte oder die Feuchtigkeit oder ein rauhes nördliches Klima überhaupt das Brantweintnnken keineswegs, wie man sich noch vielfach einbildet, gleichsam er zwingt. Es kommen dann die Ver. Staaten mit 4.79 Liter und die briti schen Inseln mit 5.37 aber noch lange nicht Deutschland. Schweden ist im Augenblick noch nicht weit über das norddeutsche Reickssteuergebiet hinaus, nämlich mit 3.14 Liter gegen 8 60 Liter. Aber von welcher riesigen Höhe hat es sich heruntergearbeitet ! Im Jahre 1830 soll der schwedische Verbrauch, immer nach der eidgenössischen Verner Statistik, nicht weniger als 15.43 Liter betragen haben. Das wäre also jetzt kein Sechstel von ebedem mebr. Auch Norwegen stand einst (1833) auf 16 Liter, 1843 noch auf 10. Dann aber begann die dortige Vereinsthätigkeit ihren Einfluß auf die Gesetzgebung zu üben, und binnen vierzig Jahren brachte man es auf ein Drittel herab, wobei die eigentlichen Alkohol-Krankheiten bereits zu verschwinden anfangen. Von Deutschland ist kaum ein viel höherer Verbrauch als gegenwärtiz in der Vergangenheit be rannt ; man muß nur daber berücksichtig gen, daß die in Bern angenommene Zahl die niedrigste überhaupt bisher hervor getretene ist, und z. B. Regierungsrath Dr. Löwenherz in seiner Annahme bis zu 16 Liter aussteigt. Der schwedische Kopf verträgt durch Erbschaft mehr Alkohol als der deutsche und lebt obendrein in einer die Wirkung beschränkenden, weit Höberen durchschnittlichen Kälte. Beide skandinavischen Länder, ebenso wie d,e beiden angellächmchen Reiche, ent halten durch ihre Ergebniffe die dringencste Aufmunterung zu weiterer con sequenter Arbeit an der Aufgabe, zu erst und zuletzt in regsamen Vereinen, dazwischen auch mit wohlbemessener wirksamer Gesetzgebung. Rukland soll noch bener stehen als Schweden, nämlich auf nur 8.03 Liier. Aber bei dem Stande der administrativen Moral und Technik in Rußland traut kein Mensch der annahrenden Richtigkeit sol cher Ziffern, so daß daraus auch nur wenig zu folgern sem wird auf den ein schränkenden Einfluß 'hoher Steuer. Richt besser steht es freilich um die ent gegengesetzte Folgerung, daß Steuerer höhung für den Umfang des Genusses nichts vermöge. Man beruft sich neben Rußland noch auf England. Aber in England hat der Splrltuosenverbrauch doch neuerdings bedeutend abgenommen. Gladstone mußte eine Zoll- und Steuerabnabme binnen wenigen Jahren von rund 70 Millionen Mark konstatiren. als er zum letztenmale ern Budget em brachte. Welchen Antheil daran einer seits die Steuersätze hatten, andererseits die Maßigkeitsarbelt n Enthalt samkeitsvereinen und Volkskaffeehäusern, das ließ sich freilich klar Nicht ausma chen. Eine? also thun und das Andere nicht laffen ! Die deutschen Südstaaten kamen bei jener statistischen Vergleichung von 1884 natürlich bester als der Nor den weg : Baiern mit 4.31, WürtteM' berg Mit 4.87 Liter. Aber, daß der Schnapsgenug dort ebenfalls schon be drohlich wächst, ist aus Württemberg und Baden anderweitig bekannt, und in Bayern, zumal m ferner Hauptstadt, macht das Uebermaß des BiergenuffeS anderswo unerhörte Maffen kurzlebiger Herzkranker. LandwirthschaftlicdeS. Um Maul würfe von einzelnen Theilen eines GartenS fern zu halten oder zu vertreiben, wird empfohlen. tschadfalle aller Art unterzugraben, be ziehungsweise m die Gange zu stecken. Um den Rasen an Gartenweger. stets scharskantig zu erhalten, hat man in Ziergärten neuerdings die Rasenstücke mit Bandeisen eingefaßt, welches ent weder an eingeschlagene Holzpflöcke angenagelt oder durch senkrecht zum Ein schlagen in den Boden angenietete nagel artige Bandeisenstöcke festgehalten wird. Selbstverständlich muß längerer Haltbar keit wegen das Eisen mit einem rost sicheren Ueberzuge versehen werden. Die erstmalige Auslage erspart alle fpSteren

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Kosten deö sonst nöthig? Vidstechensund die Anlage gerath nie in Unordnung. Das beste Dungmaterial für Kürbisse, Melonen und Gurken ist nach Ansicht er abrener Gärtner einfach Hühnermist. I n den Obstgärten in der Nähe von Oswego im Staate New Jork richtet ein Jnsect großen Schaden an, welches wie der berüchtigte Colorado Kartoffelkäfer aussieht. Das Ungeziefer frißt nicht nur die Blätter und die dünnen Zweige, sondern auch die jungen Früchte ab. Trotzdem allgemein anqenommen wird,' daß' die besten Länd.'ieien Onkel Sams bereits in Privatbesitz übergegangen imd, ist es nichtsdestoweniger Thatsache, daß die Ver. .Staaten noch über große Landstrecken zu verfügen ha den, die unter den bestehenden Giseyen von Ansiedlern in Besitz genommen werden können. Allein in Colorado gibt es neun Millionen Acker Bundesland, das von den Behörden noch nicht einmal vermessen' worden ist. In Calisor nien gibt es nahezu 30 Millionen Acker solchen Landes, in Arizona 12 Millionen, rn Dakota 49,000,000, in Florida 7,000,000, in Jdaho 44,000,000, in Minnesota 7,000,. 000, in Nevada 3,000.000, in Mo.itana 74,000,000, in Utah 41.000,000 und im Territorium Washington mehr als 20,000,000. Insgesammt gibt es in den verschiedenen Staaten und Ter ritorien noch unvermeffene Länderrien un Umfang von 322,00 ,000 Ackern. Den Angaben emes fcanzonichen Blattes zufolge ist Vtroleum ein-s ver besten Mutn zur V:rtreldunz von secten. Der Geruch dieses Oels vertreibt Ratten und M.wse aus ibren Schlupfwinkeln: Wasser mit etwas Petroleum vermischt und aus Pflanzen gespritzt, die mit Jnsecten behaftet sind. zödtet die Letzteren sofort. Obstzüchter scheinen m Bezug auf die Vorzüge der Keiffer und L COnteBirnen o:rschiedener Meinung zu fein. Sie stimmen durin sämmtlich überem, daß beide Sorten sehr schön sind und sich besonders zum Einmachen eignen. Die Bäume beider Sorten wachsen sehr kräftig und sind frei von Mehlthau und Ungeziefer, doch gilt die Le Conte Birne nicht als so schmackhaft, wie die Bartlett-Birne ; auch heißt es von der Keiffer, daß sie in Bezug auf Wohlgeschmack sich nicht mit der Le Conte messen könne. Es ist allerdings wahrscheinlich, daß der Geschmack der Birne von dem Boden beeinflußt wird. auf welchem sie wachsen : auch hat das Klima und die Pflege, welche man den Bäumen widmet, viel mrt .der Güte der Früchte zu thun. Deutsche Local - Nachrichten. Nheinp r ovinz. Die seit 400 Jahren sprudelnde Mi neralquelle im Bao Tönisstein ist aus bis jetzt noch unbekannter Ursache plöylich versiegt. Das niederrheinische Müsikfest in Düffcldorf hat einen Neingewinn von über 9000 M. ergeben. Hüt tenmeister Bernhard Queling sen. in Sterkrade feierte das 50jährige Jubi' läum als Angestellter der GutehoffnungsHütte. Die Tochter des Arbeiters Ernst von Dümpten und der Fabrikarbeiter Großmeiler von Sterkrade wurden v n einer Maschine bezw. einem Windmüh lenslügel erfaßt nnv getddtet. Niedergebrannt sind : in Bilk die A!älzerei der G. Stang'schen Brauerei und in Men zeln das Verweien'jche Gehöft. Provinz Hesse n-N u s s a u. Die Drahtseilbahn nach dem Mahl' öerg bei Ems ist dem Verkehr übergeben worden. Der Friseur v. Hilten von Frankfurt a. M. bat sich erschoffen und der Oekonom P. B. II. von Patereberg hat sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um s Leben: em Knabe Namen's Müller von Hanau (ertrunken), der Ar beiter Wilhelm Fey vom Dottenfelder Hof bei Hanau (von einem Pfcrde gebmen) und Konrad Wacker von Langen selbold (in Folge eines Sturzes). In Rehe brannte das Anwesen der Wittwe Th. Baul nieder. . Thüringische Staaten. t Die Wittwe des Geh. Legations?aths Thon, geb. Kirsten, eine )er we nigen noch übriggebliebenen Zeugen de, kla sischen Zelt Weimars. Ver Ka serneninspektor Bandke in Meiningen feierte die goldene Hochzeit. Thurm gen möchte California den Rang ablau fen. In der Gegend von Reichmannsdorf hat sich nämlich eine Gesellschaft gebildet, welche aus dortigem Gestein (Quarz) Gold waschen will. Maschinen zur Wäscherei sind schon bestellt. Aus Grund des Sozialistenaesetzes ist der w zial demokratische Neichstagskandida Cbristensen ausgewiesen und die Zeitung Thüringer Freie Presse" verboten worden. Der Kämmereikaffen Assistent Mentz in Sonneberg wurde verhaftet, da in seiner Kaffe ein Desizlt von 5,000 M. entdeckt wurde. Kürzlich wurde die Tochter des Gutsbesitzers Gottfried Ditt rich in Gottesgrün mit dem Gutsbesitzer Albert in Fraureuth verheirathet. An dem Hochzeititische saßen die Urahne, die Großmutter und die Mutter der Braut. Der Porzellanmaler Christian Herr mann aus Gräfenhain und die Dienst magd Louise Baumbach aus Seebach haben sich ertränkt ; der 58 Jahre alte Friedrich Becker aus Großneuhausen ha! sich erhängt. Von einem Schlagfluß wurden tödtlich getroffen der Maurer Karl Albrecht aus Angelrode und. der Landwirth Franz Lamprecht aus Nip persrode ; der Geschirrhalter Patzer aus Saalfeld wurde von seinem Gespanr, überfahren und getödtet. Hessen-Darmstal)t. Das Thomas'sche Ehepaar in Kost heim feierte die goldene Hochzeit. Der Schiffmann Hansen ist in Mainz ertrunken (derselbe stammt angeblich aus Beech a. d. Ruhr); in Folge von Schlag anfüllen sielen todt zu'ammen : die Acke rer Kröhle und Zaun, beide von Nieder. Saulheim und der Leineweber Ch. Drotl von Wallerstädten. Die Häuser de, Landwirthe Schmidt und Heinz in Die tesheim, und ein Theil des Hauses des Gastwirths Georg Draudt rn Pfung. stadt wurden durch Feuer zerstört. Königreich Baiern. - f in München: der Chemiker Profes for Dr. Georg C. Wittstein, der Vor stand de? bairilchm GellügMchtverems

Z'öh. Martin 'Müller, der Mazor a. Göbel und der Major a. D. V.' Stubenrauch. Der Zeitschrift Ueber Land und Meer" ist angekündigt worden, daß sie in Baiern verboten und strafrechtlich verfolgt werden wird, wenn sie ihren Noman Gipfel und Abgrund" von Gregor Samarow, der die Lebensge schichte des unglücklichen Königs Ludwig II. enthält, in der bisherigen Art und Weise fortsetzt. Der Einjäbrig-Frei willige Theodor Lehner, Sohn des Reichstagsabgeordnetenfür Neustadt W.

N. Amtsgerichtssecretär Lehner in Erlendorf, wurde wegen Betrugs zu ö Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Krämersfrau Lina Widder von Pasing wurde wegen Körperverletzung zu 2 Iah ren Gefängniß verurtheilk. Sie unter hielt hinter dem Rücken ihres Eheman nes ein Lieb.sverhältniß und benutzte eine Frau Namens' Schütz als Brieftragerin. Da dieselbe jedoch schon den zweiten Brief dem Ehemanne der Widder übergab, rächte sie sich dadurch, daß sie dem 3jährigen Mädchen der Schütz Namens Anna eine ätzende Flüssigkeit, YrAe,viA drUu .Crf.... I ' 3 sXi . Myiynii4iby UWt jtlUUlt, 111 V VI C 5 sicht goß, so daß das Kind sein ganzes Leben lang verunstaltet ist. Das große Schützenfest in Kempten ist in der glänzendsten Weise verlaufen. Der Festzug am ersten Tage war ein großartiger Erfolg. Der in Kon, kurs gerathene Kaufmann Karl Notz in Kempten ist verbastet worden. f In LandSbera der Lehrer a. D. Jzn. Tischler. j In RegenSburg der Profeffor der Philologie undGeschich e Jakob Leite!. Der Post, und Bahnexpediteur Josef Stephan von Schechen wurde we gen Unterschlagung zu 5 Jahren Zuchthau? verurtheilt. Der in Nottenburg a. d. T. ermordete Schuhmacher beißt Müller, dic Mörderin ist die Schuhmacherswittwe Gackstetter, bei der er wohnte. Die Gackstetter soll dem Müller den Schädel zuerst einaeschlagen und dann, als Müller noch lebte, diesen die Stiege hinuntergeworfen haben, so das er auch noch das Genick gebrochen haben soll. Der Magistrat in Tölz geneh migte 500 M. zu einem historischen Fes zuge bei Gelegenheit der demnächstigen Enthüllung des Kriegerdenkmals. Wie seiner Zeit gemeldet, wurde Mitte Septemberv. I. die Privatiere Anna Brand maier von Ha.t, Gemeinde Nechtmehring, ermordet und berabut. Die Thäter sind jetzt entdeckt. Es sind die Brüder und Dienstknechte Johann und laver Buck von Münchsdorf. Gerichts Landshut. Johann Buck hat bereits ein Geständniß abgelegt. Selbstmord begingen: der geisteskranke Bauerssohn Joseph Keilhofer von Bischofswiesen, der Nechnungsführer H. Pöümann in Frepsing (wegen eines Desizits in seiner Kaffe), der Glaser Ernst Zottmann von Küps, die Oekonomentochter Theresia Weiß von Nordhofen bei Krumbach, .der Halderbauer Engelbert Natterer von Trunzen und der Müllerbursche Jos. Brummer bei dem Forst' hause Philippsburg. In Bisch ley er trank beim Baden der Oekonomensohn Joh Knobloch, in Jllerttffen Franziska Ott. in Kauffbeuren der frühere Bäckermeiste? EusebiuS Ried, in hulba der Sehn des Bauern Heinr. Gerlach (in der Jauchengrube'). In Englburg verunglückte im Vogl'schen Steinbruch (bei Namering) der Arbeiter Joseph Kreiß ; von einem fallenden Baum wurde die Bauerntochter Barbara Härtl von Großensten erschlagen. Durch vorzeitiges Losgehen vor Sprenggeschoffen wurden aetodtet: ,n Mamaschaff der. Bauernsodn Braun, m Mlesbach (bel emer Prtmrzfeier) der Regenschirm Fabrikant laiy. )ilesä.auer. In Folge eines Sturzes vom Altan starb das Söhnchen des Handelsmanns I. Ziegelmair von Molt a. I. Van einem fallenden tem wurde der Thalle gütler Joseph Hell von Rupolding getödtet. ').'t e ck l e n b u r g. Die Güsirower Zeitung" feierte vor ku'.zem d.n 70. Jahrestag des Erschei ielis ihrer ersten Nummer. f Der ehe"'al.qe Direktor der Domschule, Dr C. W. Naspe. in Güstrow. Der früosxe Erbpächter, jetziger Altentheiler od mnscn und Frau in Horst feierten oas Fest der goldenen Hochzeit. Wegen Brandstiftung wurden der Schuhmacher ,c .t r. ' L uau Blessen aus urimp zu a ayren, seine Frau Wilhelmine, geb. Heitmann, m l Jahr und der Hofgänger Höft aus Lewenstorf zu 2h Jahren Zuchthaus ver Ui theilt. Oldenburg. Der S:randvoigt P. Nicklefs zu Eins loarderdeich ist von einem Schiffer als Leiche in der Näh? feines Wohnortes aus dem Wasser gezogen worden. Das bepar Nüthmann in Alse feierte das Fest der goldenen Hochzeit. Der Arbei ler Anton Schwarting aus Oldenburg, welch r wegen Verdachts, emen Dieb stahl in Gehlbergen bei Bruchhaufen verübt zu haben, zur Untersuchung gezoe zen worden war, wurde in seiner Zelle rrhängt gefunden. Provinz Sachsen. Der Goldarbeiter Allewelt und der Ktllner Friedrich Nißmann in Mag beduig wurden wegen Diebstähle zu 7 resp. 4 Jahren Zuchtbaus verur theilt. Superintendent a. D. Pfar rer Dr. Schollmever rn Domersleben feierte das 5jährige Amtsjubiläum. Der Pferdehändler Adolf Westphal in W 4 A a a iv ii.k. (iiiah (4Wiavai UyilVlli,'(ll IVUIUV IViyVIl UlVlll V' kundenfälschung zu 2 Jahren Zuchthaus, 7 Jahren Ehrverlust und 1000 M. Geldstrafe verurtheilt. Die Wittwe Würcker in Noitzsch wurde ohne alle Ver anlassung von den Handarbeitern Ge brüder V. in ihrer Wohnung überfallen, in den Hof geschleppt und derart mißHandel, daß sie schwer verletzt darniederliegt. Der Steindrucker Theodor Kramer in Erfurt feierte daS 50jährige Berufsjubiläum. Der in Konkurs gerathene Buchdruckereibesitzer Hauthal in Naumburg wurde wegen Wechselfälschungen und betrügerischen BankerottS steckbrieflich verfolgt. Da er aber schon 'seit Wochen angeblich unter Mitnahme bedeutender Gelder von hier ver chwunden war, so gab man schließlich die Hoffnung auf, seiner habhast zu werden. Kürzlich bemerkte indeffen eine in Thüringen reisende Dame von hier den Hauthal im Badeorte Berka an der Jlm und machte die dortige Polizei auf ihn aufmerksam, die ihn auch sofort festnahm.. ?, Die .Wittwe Wilhelmine Waltb'er von Ammendorf bat sich er

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