Indiana Tribüne, Volume 10, Number 287, Indianapolis, Marion County, 6 July 1887 — Page 1
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V ' r "T5? 3C tett ? .r-CÄ-Vr M'M V 5. MYMMWjH f Zahrgang 10. Ossiee : o. 120 Oß QofOIanD Straße. Kunner 287. Jndtemapolio, Zndiaoa, Mittwoch, den . Juli i887.
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tteneö per Telegraph. V k t t i tt ! i $ ! e n. Washington. L Juli. SchöneS Wetter, bleibende Temperatur. Will wikder nominirt werden Albany. N. 6 Juli. Eine Washingtoner Depesche an daS .Evenwg Journal" behaupttt mit Bestimmtheit.
dak Präsident Cleveland für seine Wle. dernomination arbeite. Unglück zur See. New York. 6. Juli. Da, britische Schiff MuSkeia- daS im Dtzemder von Java abfuhr, und bat bis jetzt noch nicht ankam, wird als )erlcren, ausgegtben. E0itorieNeS. Ei hat einmal ein Thor gesagt, Dast der Mensch zum Leiden geboren worden; Seitdem ist dieß, Gott sei's geklagt ! Der Spruch aller gläubigen Thoren worden. Und weil die Menge au Thoren besteht, Ist die Luft im Lande verschworen worden, 6 ist der Blick de Volke kurz. Und lang sind seine Ohren worden. Eine Red von einem Sozialisten zur Feier des vierten Juli ist unamerikanisch, aber ein Prizesight" zum vierten Juli ist amerikanisch. The americaa klea "was at a premium in Terre Haute on the glorious Fourth. (Ind'pU Journal.) Perhaps it was also in Shelbyville In den Depeschenspalten finden sich unter der Ueberschrift Enthüllungen" verschiedene Aeußerungen des im Gefäng nisse besindlichen ehemaligen Vice-Prasi denten der Fidelity Bank, Harper. Drcse Mittheilungen Harper's über die Trans Aktionen seiner früheren Freunde und Collegen, die ihn jetzt im Gefängniß schmachten lasien, sind für das Studium der heutigen Geschäftsmoral und der Moral der Prominenten" recht interessant. Die Resolution des Morton Postens No. 1 der Grand Armv of the NePublic" in Terre Haute wegen der Einladung Schillings enthält folgende Säde : Er ist der Herausgeber eines Blattes, welches sozialistische Prinzipien vertritt. die den ersten Schritt zur Anarchie und der Vernichtung der Regierung bilden, einer Lehre, welche unsere freien Jnstitutionen untergräbt und unsere Flagge verachtet, eine Lehre, gegen welche wir ebenso gerne die Waffen ergreifen, wie wir sie gegen die Rebellion ergriffen." Woraus hervorgeht, daß die Mitglieder des Morton Postens No. 1 in Terre Haute gar nicht wiffen, was Sozialismus ist, und daß sie eine Heerde von Dummköpfen sind, welche gewillt sind, sich wie eine Rotte Söldlinge gegen Fortschritt und Humanität ins Feld führen zu lasien. Jämmerliche Bursche ! Die Londoner Polizei beging durch die Verhaftung einer anständigen Frau als eine "irnproper Person" einen Fehler oder eine Dummheit. Die Sache wurde im Parlamente besprochen und die Regie rung wurde getadelt, weil sie stets die Polizei in Schutz nehme. Ein TadelsVotum gegen den Minister des Innern wurde mit 153 gegen 148 Stimmen an genommen. Darauf hatten die Minister eine Sitzung und kamen zu dem Entschluffe, daß der Minister des Innern ab danken müsse. Man sieht, daß in England der Tadel gegen einen Minister noch von Wirkung ist und daß die Landesvertretung ihn praktisch absetzen kann. Ein amerikanischer Minister hat gegen jeden Tadel eine Rhinozeroshaut und läßt sich nicht verdrängen Aber die Amerikaner bilden sich ein, die wahre Freiheit zu haben. Unser Journal" freut sich riesig darüber, daß die Polizei, die Feuerwehr und die Grand Army of the Republik" in Terre Haute so sehr mit den Füßen strampelten, weil Schilling, den sie einen Sozialisten nennen, die Festrede bei der von den Knights of Labor arrangirtm 4. Juli Feier hielt. Warum sollte sich daS Journal" nicht über eine Dummheit freuen? DaS Journal" freut sich über jeden dünkelhaft nativistischen, reaktionären Streich. Dem Schilling aber ist ganz Recht gefchehen. Er ist gar kein Sozialist, sondern einer von Denen, welche durch ein gewiges Quantum Eonservatismus und durch Schimpfen gegen die Rabiaten" sich die Freundschaft der Dummen und der Prominenten" zu sichern suchen. Er kann daraus. lernen, daß der Eonservatis mus nichts taugt, daß die Feinde der Arbeiterbewegung Alles in einen Topf werfm und Denjenigen, der ihnen schmeichelt, höchstens im S.illen belächeln.
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DraWaWHten. Großes Feuer. Verlust an Menschenleben Eincinnati. 5. Juli. Ein ver hängntbvolle Feuir wüthete hier gestern Abend. Zwischen 9 und 10 Uhr wurde da? ganze Feulrmehrdepartement heraus, gklufen. ES brannte in dem riesigen Malzhause der Weber'schen Brauerei-Co.. einem 6 stöckigen Vasteingebäude an der Ecke von Clay- und 12. Straße. Gebäude und Inhalt sind völlig vrrloren. Der Gesammtschaden biträgt 160 000. die Versicherung nur $110,000. Auße,dem wurden mehrere anstoßende Baulichkeiten durch die einstürzenden Mauern im Be trage von 510.000 beschädigt. Auch Menschenverluste trachte daS furchtbare Feuer mit sich. NikolaS Rose, ein Kostgänger in Theobalds Wirthschast wurde von einer einstürzenden Mauir begraben; seinen Lichnam Hot man noch nicht erlangt. Ein Unbekannter, wahrscheinlich ein Angestellter deS Malzhause. stürzte 4 Stockwerk hinab und blieb todt liegen. Außerdem stürzte Joe Gardn,r ein Arbeiter in HavenS Gießerei, bei dem Versuche, sein Kssthaul gegen da ver hilrende Element zu schüdm, vom Dacht und erlitt töttliche Verletzungen. Enthüllungen. Eincinnati. 5. Juli. E. L. harper, der Blcepranoenl oer verrracylen Fidelitg Bank, der sich noch immer im Gefängniß befindet, erzäh te einem Repor ter. daß zur Zeit der Handy Weizenspeku lation die dritte Nationalbank gar kein Geld mehr gehabt habe.- Damals hätten fünf Männer, darunter er selber d.m Kassier jener Bank je $2 000 versprochen, wenn ,r schweigen würe, doch hätte nur er. (Harpkr) allein sein Versprechen gkhalten Der Kasster der Bank war derselbe Baldwin. dcr zultdi Kassier der Fidelity Bank war Harper erzählt s.rner. daß die Ankunft deS Bank ExaminerS durch die Redereien von I. D. Hearne von der dritten Na tional Bank vcranlalt nnOtn. Um diesen Redereien ein Ende zu machen, fei Frau Baldwin zu Hickenlooper, dem Präsiden ten der Gatcompagnie gegangen und tade gedroht, daß. wenn er Hearne nicht zum Schweigen bringe, sie gewisse T?anSaktio nen zwischen Beiden, Hickenlooper und Hearne. aufdecken werde. Diese Trans aktioncn bestanden tat in, daß Hearie auf Veranlassung Hickenloopet'Z die Bücher der alten dritten National Bank stahl, dam t man nicht auSsinden konnte, wie viel Geld die Gakcompagnie daselbst de ponirt hatte. DieS sei 'geschehen, um eS dem County unmöglich zu machen, mit einer Forderung gegen die Ea'compagnie für lückständige Steuern durchzudringen. Noch nicht excommunizirt. New York. 5. Juii. Erzbifchof Corrigan sagt, er habe noch keinen Be fehl zur Exkommunikation McG'Ynn'S erhalten. Einwand erung. New York. 5. Juli. Dle EinWanderung hat in diesem Jahre sehr de deuteod'e Dimensionen angenommen. Sie betrug in den vergangenen sechs Monaten. 212 655 gegen 148.707 in der entsprechenden Periode des vorigen Iah reS. Wenn dies so fortgebt, so dürfte sich die Zahl der Einwanderer in diesem Jahre aus 500.000 belausen. Da Staatöticket der.Ohioer Arbeiterpartei. ColumbuS, O.. 5 Juli. Der StaatS-Convent der Akbeiterpa:tei, wel cher hier in Sitzung ist, bat heute Mit tag solgendeS StaatS'Tick.t' ausgestellt : Gouverneur. John Seid von Tisfin; Lituttnant'Gouverntur, I. F. McDon ald von Springfield; Oberlichter. Ti mothy O'Conncr von Ctncinnati sür den langen und G. N. Tult.'e von Pai neSville für den kurzen Termin ; Audi tor, O. I. Sutton von Akron; Schatzmeifter, E. N. Harter von Alliance; Generalnwalt. Wm. Baker von New ark; Mitglied de Rathe für öffentliche Arbeiten. Carl A. Roeder von Eleve land. (Die wenigen Zeilen, welche über die Platform telegraphirt weiden, lasien nicht erkennen, von welchem Kaliber die selbe ist ) Pinkertonö. PittSburg. 6. Jnli. Gegen 150 Pinketton kamen heute hier an und be gaben sich nach den Kohlregionen. Die Eigenthümer der Kohkbrennereien sind entschlossen, den Betrieb wieder aufzu nehmen, und haben die Pinkertonö beru sen. um die von ihnen beschädigten Ar Vetter gegen AngrtNe der vlretter zu beschützen. Furchtbare FeuerSbrunst. Erie.Pa..5. Juli. Da Städtchen Clarendon an der Erie und Philadelphia Eisenbahn steht in Flammen. Da Feuer
entstand in der Fabrik von Beacov Bro.
und verbreitete sich schnell. Der Ort besitzt keine eigene Feuerwehr, die von benachbarten Städten gesandten Spritzen können die FeuerSbrunst nicht bewältigen. BiS jetzt liegen 150 Häuser, unter ihnen die bedeutendsten GeschästZhäuser. zwei HctelS und die Postossice in Asche. Der Bevölkerung hat sich ein panischer Schrecken bemächtigt. Der Schaden ist ein un.rsetzlicher. Qtt Üabti. Nihilisten verhaftet. Berlin. 5 Juli. AuS Rußland wird gemeldet, daß wieder 12 Nihilisten, die ein Attentat beabsichtigt haben sollen, unweit deS kaiserlichen Palastes zu KraS noS Selo verhaftet wurden, gerade als der Czar und leine Familie die Reise nach Finnland antraten. Grok Schützens, st in Frankfurt a. M. Franks rt. 5. Juli. Gcsttrn wurde hier der 25. Jahrestag der Grün düng des deutschen SchützenbundeS grob artig Qi seiet r. Die Stadt war mit Fahnen u s. w. geschmückt; fast an jedem Fenster erblickte man grüne Guirlanden. Die amerikanischen Besucher de Festes wurden von einem Comite am Bahnhole empfangen und nach dem mittelalterlichen Rathhause geleitet. Eine glänzende As. faire war die Prozesfton sämmtlicher Vereine, welche von Tausenden von Zu schauern aus beiden Seiten der Route mit gro em Jude! begrüßt wurde. , ES waren auch viele Schützen aus Oesterreich und der Schweiz zugegen. Die Cholera ist da. R o m. 5. Juli. In Rocella. Cala. brien, ist die Cholera ausgetreten. Beeeitö sind 17 ErkrankungSsälle und 9 Todesfälle gemeldet worden. Die Auestchtm sind sehr schlimm, da daS Weiter ungewöhnlich warm ist. Katkoff im Sterben. London, 5. Jnli. Herr Katk?ff rn 'osrau, oas vaupk oer ruiniazen Panslavistenpartei, soll im Sterkxn liegen. Bulgarien. London. 5 Juli. Die bulgarische Landesvertretung (Sobranse) ist zulammengetnten, um einen Fürsten zu wählen. Das Unternehmen dürste schwerlich ge lingen. Rußland wird die Wabl keine Fürsten gutheiben, von dem es nicht über zeugt ist, daß er russische Jnttressen sör dert, und Oesterreich und England wer den gerade einem solchen opponiren. ES ist also nicht viel Aussicht vorhanden, daß so bald eine Wahl erfolgt. ES herrscht vielfach die Ansicht vor. daß Rußland ent cyio en m. du tzsacye ouro) einen Krieg zu erledigen. SchiffSnichrichten. Angekommen in: New York: Nevada- von Liver Pool. Southampton: Elbe voi New York nach Bremen. Plymouth: Niederland" von Phi ladelphia nach Antwerpen. Glasgow: .State of NebraSka, .Devonia" von New Bork. H i e si g e s. Verlangt $10,000 für tbr gebro cheuesHerz Frl. Dora Bella DownS hat John Thoma Wayt aus $10,000 Schadenersatz verklagt. Sie giebt an. dak sie im Januar 1886 den Verklagten kennen ge lernt habe, und daß er schon nach kurzer Zeit vorgegeben habe, sie zu lieben und ohne sie nicht leben zu können. Auch sie habe die innigsten Gefühle für ihn gehag und sie seien übereingekommen am I.Jun Hochzeit zu feiern. Sie hae sich für diese Ereigniß gebührend auSgestatlet aber als der Tag näher heranrückte, sei er zu ihr gekommen und habe gesagt, daß die Hochzeit auf einige Wochen verschoben werden müss'. Mittlerweile habe sie er fahren, daß er bereit eine Frau habe Sie meint daß sie zu obiger Summe de rechtigt sei. denn e sei a ganz unbe rechenbar, ob sie nicht durch liese Ver hältniß manche andere gute HeirathSgele genheit verscherzt habe. Jnterreffant wird die Geschichte übrl gen erst, wenn man erführt, daß Der jenige von welchem die Bescheidene die Kleinigkeit von $U).000 beansprucht, ein Holzsäger ist. Gestern hatten die Jndianapoliser Base Ball Spieler einen guten Tag. Sie besiegten die Washingtoner. IZT Jäger, selbst Sonntagsjäger. sollten niemal die Jagdregel, daß man ohne Patronen nicht schießen und noch weniger treffen kann, vergessen. Ist's nicht so, Herr Bühler?
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81 tt läßlicher Fund. John Lee ud Wm. Truöly an der Ecke der Mulberry und Morri Straße wohn hast, theilten der Polizei mit, dab ste. während sie am 4. Juli unterhalb Sellers Farm fischten, am fflußuser die Leiche eines neugeborenen Kindes liegen sahen. Einige Neger hatten die Leiche schon vor her entdeckt und sie aus den Fund ausmerksam gemacht. Unzweifelhaft liest hier ein KindSmord vor, der indeß schon vor mehreren Tagen verübt morden sein muß, denn die Leiche war bereit? in Verwesung übergegangen. Die Commission zur Errichtung der Zrrenhöuscr hotte gestern Nachmittag eine Sitzung. Sie beschloß dahin zu wirken, daß daZ Loaa?tspcrt Irrenhaus bald fertig gestellt werde, weil es aus allen Theilen Jndiara'S am besten eireicht wkrden kann. Die Fe't'gstellung des JrrenasylS zu Evaansviüe wird wohl wegen Uebtlfluß an Geldmangel noch eiie Zeit lang hinausgeschoben werden muffen. Merrschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrensvitzen etc. bei Wm Mucko. No. 199 Ott Waibinaton Str. tST Die Polizei Commissäre hielten beule Mittag eine Ext a Sitzung. Herr Elam war nicht anwesend. Sämmtliche Oberbefehlshaber der Knüpplgarde, wie Sergeanten und Cap tlne waren Dargeladen und erhielt: neueJnstrult'onen ; welcher Alt dieselben waren, konnte nicht in Erfahrung gebracht werben da sich die Leute sehr zugeknöpft verhielten. James KearinS wurde an Stelle von Thomas Shaugnesiy welcher resignirt ha Uf zum regulären Polizisten errannt. John F Maning wurde als Eztca Polizist angestellt. Der Sekretär theilte mit, daß während des Monats Juni 268 Verhaf. tungen vorgenommen wurden, davon waren 226 Weiße und 42 Farbige. 229 männlichen und 39 weiblichen GeschlechteS, 246 waren Amerikaner, 16 waren Jerländer, 5 waren Deutsche und l w.r Hebräer. Deutsche Lokal - Nachrichten. Elsaß'Loth ringen. Wegen des Ausrufes Vivs 1a Francs!" und Singens der Marseillaise wurde in Straßburg der Schiffsknecht Richard Castellain zu 1 Jahr 6 Wochen, der Schreiner Karl Matter zu 1 Jahr 4 Wochen, Eugen Nau zu 7 Mona ten Gefängniß und der Arbeiter Joseph Matter zu 10 Tagen Haft verurtheilt. Kürzlich wurde in Erstem die Leiche des Fabrikarbeiters Constantin Kissenberger aus Benfeld gelandet. Der. Kopf, namentlich das Gesicht der Leiche, war mit Blut unterlaufen, es scheint daher ein Verbrechen nicht ausgeschloffen. Mög licherweise kann auch ein Selbstmord vorliegen, da Kissenberger seit der Be strafung seines ältesten Sohnes der letztere war einer der jungenBurschen.die seiner Zeit in Benfeld mit der Tricolore umherzogen und sich gegen die dortige Gendarmerie vergangen hatten zeit weise Spuren von Trübsinn zeigte. Die Wirthe der Stadt Nappoltsweiler und Umgegend haben die Weisung erhalten, innerhalb einer bestimmten Frist ihre Wirthshausschilder in deutscher Sprache ummalen zu lassen. Wegen Beleidigung des Stationsvorstehers, bezw. Thätlich, keiten gegen diesen Beamten, während derselbe m Ausübung seine? Dienstes auf dem Bahnhofe begriffen war, wurde der Wirth und Maler Schneider in St. Amann verhaftet. Der frühere Notar Gandar zu Nemilly wurde wegen Unterschlagung ihm anvertrauter Gelder zu einer Gesängnißstrafe von 3 Jahren verurtheilt. Der Fischer Friedrich Schmidt von Jllbäusern und der Fuhrmann Johann Floderer von NappoltsWeiler wurden vom Blitz erschlagen; in Folge von Schlaganfällen starben : der Fabrikarbeiter Urner und der KasernenWärter Weichert in Mühlhausen, und der Wirth Effinger in Niedermorschwei er.
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