Indiana Tribüne, Volume 10, Number 284, Indianapolis, Marion County, 1 July 1887 — Page 1
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NeoeS per Telegraph.
lSettet.u Sitzten Washington. 1. Juli. Sttlltn. Mtist Regkn; Südwind. Eine Hinrichtung. LouiSvill e I.Juli. Heute Mor gen wurde der Neger Alfred Turner egen Ermordung der Zinnie Bowman gebangt. Unter dem Galgen sagte er. daß sein Ztugniß gegen Pattuson.dtr ebenfalls zum Tode verurteilt wurde, und dksstn Prozeß vor der Supreme Conrt schwebt, falsch gewesen und Pat ttrson bei dtm Morde nicht behilflich ge wesen sei. tSbitovielleo. Dai Leben ist eia Darlehn, keine Gabe Du tveißt nicht, tvik diel Schritt du gkhft zum Grabe, Drum nützt klug die Zeit : aus jedem Schritt' Nimm da Bewußtsein deiner Pflichten mit. Jake Sharp, der überführte BoodUx", bewohnt im Gefängniß ein besonderes Zimmer, nämlich den Parlor des Gefängnißdirektors, und seine Frau wohnt bei ihm. Es giebt keine Klassen in Amerika. Weil Sharp schuldig gefunden wurde, faselt nun die ganze Presse wieder von dem wohlthätigen Einflüsse dieses Ereignisses. Unsinn! ES wird fortgestohlen werden, und der ganze wohlthätige Einfluß wird darin bestehen, daß die Spitzbuben eine Zeit lang vorsichtiger sein werden. Die Verhältnisse und unsere sozialen und öffentlichen Einrichtungen erzeugen und begünstigen die Eorruption, und so lange diese Einrichtungen bestehen, wird eS spitzbübische Beamte geben, und wenn noch zehn Mal so viel Verurtheilungen stattsinden, loie bisher stattgefunden haben. In der Opposition gegen die Bestrebungen der Volksmassen nach Besserung ihrer ökonomischen Lage spielt das Eigenthumsrecht eine große Rolle. Wenn man Kulturgeschichte liest,, erhebt sich jedoch vor uns die Frage, wer ist eigentlich der Eigenthümer? Der Mensch oder das Ei genthum ? Sicher ist, daß das Eigenthum das ganze Streben und Trachten der Menschen beherrscht, daß der Mensch der Sklave des Eigenthums geworden ist, daß alle unsere sogenannten Rechte sich nur am Eigenthum äußern, und daß das Erwerben und Erhalten von Eigenthum die Menschheit beherrscht." Man streiche das Wort Eigenthum" aus der Kulturgeschichte und es bleibt Nichts mehr übrig. Herr MeNutt von Terre Haute hielt gestern in der Versammlung amerikanischer Schriftsteller (wir gestehen, daß uns die schriftstellerischen Arbeiten des Herrn McRutt bis jetzt unbekannt geblieben sind) einen Vortrag über das Leben und Wirken des vor Kurzem verstorbenen Advokalen Jonathan W. Gordon, bester be kannt unter dem Namen Major Kordon. Darin sagte McNutt, daß Gordon ein juristisches Werk in Angriff genommen habe über den Werth der Aussagen von Sachverständigen als Beweismaterial (exxert ev!äeiice) und daß das Werk ein sehr bedeutendes geworden wäre, wenn Gordon es hätte vollenden können. Auch an einem anderen, nicht juristischen Werke arbeitete Gordon, das ihn nach der An, sicht McNutt's berühmt gemacht hätte, wenn es zur Vollendung gekommen wäre. Warum aber konnte Gordon die beiden Werke nicht vollenden ? McNutt hat es aus dem Munde Gordon's selbst erfahren. Dieser sagte ihm nämlich einst : Die leidige und Alles beherrschende Brotfrage bildet für mich das größte Hinderniß." Die Brotfrage! Da haben wir's. Hier ist ein Beispiel, durch welches die Lobhudler der Eoncurrenz, Diejenigen welche glauben, daß die Eoncurrenz, der Kampf den Trieb zum Schaffen, zur Her vorbringung alles Großen und Guten bilde, aufs Glänzendste widerlegt werden. Daß dieser Kampf im Erwerbsle ben alle schlechten und wilden Eigenschaft ten weckt und. die Schlauheitentwickelt, beflreiten wir keinen Augenblick. Aber ebenso wahr ist es, daß die Nothwendigkeit des Broderwerbs, und die Schwierigkeit desselben den Menschen an die Pfade des Erwerbslebens bannt, und daß es ihm nur in wenigen besonders günstig gelegenen Fällen unter Eintritt glücklicher Umstände gelingt, diese Pfade zu verlaffen, und auf dem Gebiete der
Kunst und des Wissens Etwas zu leisten. Es hat gegeben und giebt große Philosophen, große Dichter, große . Maler, große Eomponisten, große Bildhauer u- s. w. Im Verhältniß zur ganzen großen Menschenmenge aber ist ihre Zahl doch eine winzig kleine. Was ist nun richtiger anzunehmen? Daß so wenig talentvolle Menschen ge boren werden, oder daß die Verhältnisse die Entwickelung und Anwendung nur weniger Talente gestatten ? Wer sagt uns, daß nicht in Tausenden große Talente schlummern, welche wegen mangelhafter Erziehung oder, wegen des unwiderstehlichen Zwanges, zunächst daS Brod zu verdienen, niemals zur EntWickelung oder Anwendung gelangen? Was laßt uns darauf schließen, daß die Natur, welche Alles im Ueberfluffe schafft, nicht auch Talente und geistige Anlagen in Fülle erzeugt? Wenn wir erstaunen über die uendlichen Fortschritte, welche Kunst und Wissenschaft in dem letzten Jahrhundert gemacht haben., so ist das Erstaunliche daran, daß diese Fortschritte trotz der elenden sozialen Zustände, trotz der Alles beHerrschenden Brotfrage möglich war. Im Auftrage der National-Execu-tive der Sozialisten hat Lawrence Gronlund eine Brochure geschrieben, worin die Jrrihümer Henry George's nachgewiesen werden. Der Zweck der Brochure besteht außerdem darin, bei der bevorstehenden Staatsconvention der United Labor Party einen Einfluß in sozialistischem Sinne auszuüben. Die kapitalistische Prchs freut sich über dieses Ereigniß ganz unbändig nnd glaubt, daß dies zu einer Spaltung der New Jorker Arbeiterpartei führen werde. Da rin jedoch täuscht sie sich. Die Sozialisten werden zwar stets Propaganda für ihre Ideen machen, aber sie werden keine Zwietracht in eine Bewegung hineintragen. Dazu sind sie viel zu vernünftig. Henry George selber sagte in einem Interview über die Sache Folgendes : ' . Persönlich will ich mich nicht in eine Eontroverse mit den deutschen Sozialisten einlassen ; als ein Ganzes betrachtet, sind sie ernste und ehrliche Denker. Sie haben ein Recht auf ihre Meinungen, wie ich ein Recht ouf die meinigen habe. Im Allgemeinen ist ihr Ziel dasselbe, wie das meine : die Verbesserung der sozialen Lage der Menschheit. Unser letztes Ziel, abstrakt gesprochen, ist fast dasselbe, und unsere Wege laufen auf lange Zeit hinaus parallel. Während wir diese Wege marschiren, hat es keinen Zweck, daß wir uns streiten sollten. Wenn wir zu einem Punkte kommen, an welchem wir uns trennen sollten, werde ich bereit sein, meine Meinung zu vertheidigen und an derselben zu hängen, wie sie an der ihrigen. Wenn ich imUnrecht bin und die Ver änderungen, welche ich vorschlage, nicht die gewünschte Wirkung haben, werde ich nicht zögern, andere Veränderungen aufzusuchen, vielleicht in der Richtung der Sozialisten, welche darauf bestehen, daß ihre Vorschläge die richtigen sind, vielleicht in anderer Richtung." DraWagritZtm. Geplante Btrsetzungen. Washington, 30. Juli. Wie eS
heitzt. ist Sekretär Lamar für die Vakanz im BundeSobtrgtricht in Aussicht genom men, während Lamar'S Portefeuille aus Senotiir Eolquilt von Georgia über gehen soll. Letzten? ist ein wüthend Temperenzler und darum hält man es nicht für rathsam. daß Eleveland ihn in 'S Ministerium steckt. Colquitt sat übn. genS. er wisse nicht? von der ganzen Ge schichte. m D er verurtheilte .Boodler. New U o r s, 30. Juni. Jacob Sharp wird im Ludlowgesängnik vom Warben Keating und deffen Gehülfen streng be acht Er ist sehr niedergeschlagen, aber offenbar nicht so krank wie er vor seiner Berultheilung galt. Ein Schließer befindtt sich Tag und Nacht beide Gefangenen, während zwei Andere im Corridor stakionirt sind, um sein Ent eichen zu verhindern. Richter Barrett nnd da? Uitheil am 13. Juli sprechen. Wieder ein Bries von Schnau btlt. Chicago. 30. Juni. Die hiesige .Arbeiter Zeitung- veröffentlicht einen zweiten Brief von Nudolph Schnaubest, der bekanntlich als derjenige gilt, der die Bombe bei der Heumarktaffaire geworfen haben soll. Der Brief ist von Thriftiana. Norvegen datirt. Der Verfaffer erklärt darin, daß er vollständig unsHaldiz
des ihm zur Last gelegten . Verbrechen? sei, er sei zu? Flucht gezwungen worden. weil die Bluthunde der Polizei AlleS ge. than haben würden, um ihn eine? Ver brechenS zu Überführen, von welchem er nicht weiß. HaSkell contra Powderly. Denver. Col.. 30. Juni. Aurnett G. HaSkell. Herausgeber dtS .Laber Enquir r" und Master Workan der hie sigen Distrikt Affembly. schrieb an Po, derly einen offenen Brief, dessen Schluß wie folgt lautet : .Seit Ihrer .geheimen Versammlung nun habt ich (im Deutn? Labor Er quirer) die Beweise dafür veröffentlicht, daß Sie ein Feind der Gewerkschaften sind Dafür, daß Sie dieses abgeleug net haben, brandmarke ich Sie hiermit als Lügner ! Ich habe ferner die Beweise dafür er b?acht, das Sie jahrelang ein aktiv?, thätiges Mitglied der socialistischen Par tei gewesen sind ; dafür, dak Sie da? geleugnlt laben, brandmarke ich Sie a!S Lügner ! und dafür, daß Sie sich den Feinden dergenanttenPattiiangeschlossen haben, biandmarke ich Sie a!S Ver rüther ! In der heutigen Ausgabe meines Blat teS. auf der ersten Seite erscheint der volle Beweis dafür, das Sie auch über JKre HatriSburger Rede mit eherner Stirne gelogen haben. Indem Sie die Arbe ttkpartei zu vernichten suchen, zeigen Sie. dab Sie ein . Verräther an der Sache der Arbeit.'? sind; in dem Sie in Denver Ihre Verrätherei .im Geheimen" ableugnetzn, zeigten Sie sich als schäbig'?, seiger Schubkack ! Ich habe bewiesen und wtrde beweisen, dab Sie auch bei der Beant vortang von zwanzig und mehr vsn den fünftg Fragen, die ich an Sie stellte, gelogen haben. Und jetzt, Herr, klage ich Sie vor den ehrlichen Arbeitern der Ver. Staaten als veträtherischen Schuft, ali Werkzeug der Gettmacht. a!S bigotten Dummkops, ich klage Sie der Heimtücke und der Lüge an. Wagen Sie ei, Herr, mich dieser Write wegen in denGerichten de KnightS of Labor-OedenS zu verklagen. DaS müffen Sie thun, oder Sie müssen Ihr Amt niederlegen. Falls Sie Ihre geö'nliche Taktik schlagen un! seines von Beiden thun, dann sollte man Sie herunterreiken von Ihrem kurulischen Stahl und mit Jußtrilten aus der Ge stll'chast ehrlicher Männer verjagen. Dam tsie'nickt leugnen können, dieses Schreiben erjalten zu haben, sende ich eS Ihnen Ql3 registri ten Vries durch die BundeSpoK. Burnett G. HaSkell. Erdbeben. K o n c o r d , N. H., 30. Juni. Heute Nachmittag um 5 Uhr wurde hier ein hef tigkk Erdstoß verspürt. Im StaatShause erregte derselbe solchen Schrecken, daß die Herrin Gesedgebu sämmtlich davoliesen. Bankerotte. New Vork. 30. Juni. Die Zahl der Bankerctle in den Ver. Staaten bk lief sich in den abgelaufenen sechs Mo naten auf 4952 gegen 5156 in derselben Periode dS vorigen Jahre?. Alles in Ordnung. LouiSville, 30. Juni. Die Bür gerversammlung in Morehead, Rowan Co. ging in aller Ordnung vor sich und 500 Bürger verpflichteten sich mit ihrer Unterschrift Leben und Eigenthum der Bewohner zu schützen. st. of H. LouiSville. 30. Juni. Die hie sigen stnightS of Honor feintm heute den vierzehnten Jahr, tag des Bestehen dS Ordens durch ein Piknik mit stonzeit.
Reden, Feuer?rk u. s. . Ott Qadez. Auch ein C o n g r e ß. Berlin, 30. Juni. In d,r heutigen Sitzung des in Leipzig tagenden Skat CsngreffeS begann an 200 Tischen daS PreiSTournler; Nachmittags fand eine Bootfahrt nach Connevitz statt, sogar aus den Ruheplätzen in den Wäldern wurde gespielt. Die Nachrichten über den Ausfall des Spieles sind noch nicht vollständig. DieunruhigenIranzosen. Berlin. 30. Juni. Der Pariser .Figaro- berichtet, daß Bouwnger alles für einen Staatsstreich Nothwendige vor bereitet halte. Dieser Staatsstreich sollte bei Gelegenheit nächtlicher Uebungen der gesamOten Garnison stattsinden. Der MilitärGouvernur von Paris. General Causster, bekam davon Wind und verbot die Nachtübungen. Man benachrichtigte den Präsidenten Grevy davon und dieser ersuchte Rouvler um jeden Preis ein neues Cabinet zu bilden. Die .Kölnische Zeitung" sagt, die Hal tung der französischen Presse ist unbe greiflich; sie schüttelt über Deroulede dkn ttops, der sie köU seine Hand und
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Fallen der Wir haben eine Reduktion von drei (3) Cents per Psund aller Kassetsorten in unsern Läden eintreten laffen. H. B. LEE. ermuthigt ihn unentwegt zur Fortsetzung seiner Hetzereien. Für Deutschland wird solches Treiben tZglich unheimlicher und uneeträglicher. Der Premier Rouvier muß sich schließlich klar machen, daß der Tag kommen wird, an dem Deuischland's Geduld reißen muß. W I S der Alte zu thun g e . denkt. Berl i n,30. Juni. Der aiser w rd sich am Mittwoch nach Bad EmS bkgeben. wo.. er, eine kurze Badekur bkadsichtigt. um dann nach seinem Liebling?- Sommer auser.thalt Gastein zu gehen. Äuf dies,? Reise will er seinem Schwiegersöhne und seiner Tochter, dem Großherzoglichen Paare von Baden, aus der Insel Mainau einen Besuch abstatten. In Gastein werden die Kaiser von Deutschland und Oesterreich eine Zusammenkunft haben, u welcher sich möglicher Weise auch der Zar einfinden wird. Kaiser Wilhelm befindet sich in vortrefflichem Gesundheit?zustande. Feuer. Stuttgart. 30. Juni. Zu Ebingen im wülttembergischen Schwarzwalde sind durch eine gefährliche Feuersbrunft 16 Häuser eingeäschert worden. Eine anaenebme Stelln n., ! , on -x . . m a 1 1 5 , oU. UNt. ?te Vkpuilkten Commission, welche die von General fferron, dem neuen Kriegsminister, ae machten, Vorschläge unteruchen sollte. tat dieselben abgelehnt, waZ bedeutendes Aufsehen verursacht hat. Schlechte Geschäfts. London. 30. Juni. Die deutschen Handelskammern klagen allgemein über schlechte Geschäfte. SchissSuachrttÄten. Angekommen in : vouryamplon: .saale von New Vork nach Bremen. Plymouth: .Pennland' von New Bork noch Antwerpen. Deutsche ocalscachrichten. ProvinzBrandenburg. Seit einiger Zeit war die Gattin des Tapezierers und Dekorateurs Karl Schabt in Soran, die ihre Mutter in Sagan hatte besuchen wollen, nebst der 4jährigen Tochter des Ehepaares verschwunden. Jetzt wurde in Bergisdorf bei Sagan die Leiche des Kindes ange schwemmt. Ueber den Verbleib der Mutter ist noch nichts ermittelt, doch liegt die Annahme nahe, daß sie mit ihrem Töchterchen gleichzeitig in den Fluthen den Tod gefunden. Der Unternehmer der Erdarbeiten an der Ehauffeestrecke von Schulzendorf nach Vatzlew, der frühere' Mllitärbeamte Rennack, brannte mit einem Posten von 800 M. die er zur .Auszahlung der Arbeiter erhalten hatte, durch. In Driesen ertrank bei einer Kahnpartie der Töpfer Krohn, in Horno siel der Maurer Bönsch aus einem Fenster des 3. Stockwerks und brach das Genick. In Neu Ruppin büßte der Destillateur Schückerk' durch Ervlösion einer Selteröwafferflasche das Leben ein. An Plutvergiftung starb in Schönrade der Haushalte? Joachim Sienknecht. In einer Sandgrube wurde der Sohn des Häuslers Schelpeper'zu Seelow erstickt. In der Oder ertrank der Einwohner Kiehm von Zehden.
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