Indiana Tribüne, Volume 10, Number 280, Indianapolis, Marion County, 28 June 1887 — Page 2
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Jndiana Tribüne. - Erscheint und Sonntags. S&gH4 CTyitJU3 .ZtUSnt kostet dulch ken XrleiiU t per och,, kt snutag .rUK b itU ftf Qocht. ttH lafamni II mtl. ttx YsK us,schuZ In Bctentilafl t pr Ssöee: ISOß. MarvlaudSr. Indianapolis, Ind., L8. Juni 1637. Das mezicsuische Srtionalgetränk. Pulque, das mezicanische Nationalze tränk, wird auö dein Safte der Mague??' Pflanze gewonnen. Ein mit MagueyPflanzen im Alter von 56 Jahren be stadener Hügel bietet einen malerischen Anblick dar. Die MagueZ wachsen über Mannshohe hinaus, doch bildet sich die Frucht in der Mitte der Pflanze nicht weit vom Erdboden. Wenn die reife Frucht abgeschnitten wird, so entsteht ein großes, taffenförmiges Loch in dem Stamm, und in diesem Loche sammelt sich der Saft, welcher, leicht gegährt, das berühmte Pulque liefen. Bei dem Einholen des Saftes ist sehr große Sorgfalt nothwendig. Die Peons reiten auf ihren "BurroS in das Feld hinaus, bewaffnet" mit Schläuchen aus Schweine oder Ziegenhaut und mit Krugen aus Flasckenkürbissen, untersu chen genau jede Pflanze, ziehen den seit ihrem letzten Besuch angesammelten Saft vermittelst des langhalsigen Kürbisses wie mit einem Heber aus dem Herzen" der Pflanze heraus und leeren dann die Kruge in die mitgebrachten Schläuche, die der in der cäye weilende Esel ge duldig trägt. Ist der Saft von allen Pflanzen im Felde entnommen, dann geht es mit der Beute nach Hause, wo der Gährunzsproceß' begonnen wird. Die mericanischen Weinschläuche haben, wenn sie mit dem Maguey - Saft voll' ständig gefüllt sinj), eine sonderbare Form. Sie sehen aus, wie geschlachtete Schweine oder Ziegen. Die Mericaner verstehen die Kunst, die zu Weinschläu wen bestimmten Felle so zuzurichten, daß. man an denselben auch nicht die ge ringste 9!aht entdecken kann. Aufgebläht oder angefüllt nehmen sie vollständig die Gestalt des Thieres an, welchem sie frü der zur Bekleidung" dienten. Ist der Schlauch voll, dann werden die Beine und der Hals mit StrNen fest zuze schnür:, sodan der Saft nicht auskaufen kann. Ein mit derartigen Schläuchen belavener Wagen siebt aus, als ob er mit geschlachteten Schweinen oder Zie' gen bepackt fei. Appetitlich sehen die Schläuche nicht gerade aus, aber man gewöhnt sich mit der Ziit an ihren Anblick und tröstet sich in dem Bewußtsein, daß die im scheinbare Hülle einen werthoollen Inbalt birgt. Manche Amerikaner werden allerdings anfänglich von dem für sie ekelbafienAnblick der Schläuche derart ab gestoßen,daß sie erklären,nie mehr Pulque . rrinken zu wollen, in der Regel besinnen sie sich aber und trinken später tapfer mi:, wenn es gilt, einen PulqueSchlauch ;u leeren. Sie sind alsdann gern bereit, einzugestehen, daß das Pul que ihren stieren" ausgezeichnete Dienste leiste. FastinjedemHotel inMerico kann man Peons treffen, welche den Tagesbedarf des Hause an Pulque in Schläuchen herbeischleppen. Größere Quantitäten des )!ttionalgetrünks werden indeen in großen Stücksäffern versandt, von de nen sechs gewöhnlich einen ganzen Ei jenbahn Waggon füllen. Die Fässer kommen von den größeren HaciendaS der, die ihr Pulque nach weiten Entfer nungen hin versenden wollen. Ueberall in Merico trifft man Schettken, in welchen fast ausschließlich Pulque verkaust wird. In der Hauptstadt des Landes sind sie zahlreicher, als die Bier wirthschaften in manchen Städten der Ber. Staaten. Die Pulque-Kneipen sind häufig mit Blumen lind grellen Male keien geschmückt und zeichnen sich noch obendrein dadurch aus, daß eine jede Derselben einen eigenen Namen führt. Manche dieser Namen lauten poetisch die Hoffnung," die Freude," der Stern." die Eisenbahn," der fünfte Mai," Reform", Zur Erholung" u. s. w. Aehnlicher Namen, gibt es Huw derte in der Hauptstadt allein. Bier als VerdauungSmitrel. Dr. H. A. Hare, Professor der erperi mentalen Therapeuttk und physischen Diagnose an der Universität von Penn srlvanien, sagt, er wiffe in seiner Pra ji häusig nicht genau, welches spirituöse Getränk er seinen Patienten zur Stär kung verschreiben solle. Es handle sich dabei für ihn immer um die Frage, ob auch der Magen des Patienten im Stande sei, das ihm angebotene Getränk zu vertragen. Es ist eine bekannte Thatsache, daß Alcohol in der Proberohre die Verdauuna verzögert, im klagen jedoch be icbleuniat. Diese Vebauvtuna maa al lerdings widerspruchsvoll klingen, ist r " rm (.. i aver :n Avirlnaziett vourommen folge richtig und zwar aus folgenden Grün den : ftn der Proberöbre haben wir eine ae ebene Menge verdaubarer Flüffiakeit. auf welche der Alcohol seine Wirkungen ausüben kann. Die Menge derFlüma keit kann nicht anderweitig vermehrt werden, da sie von den Wänden des Glasaefäkes eingeschloffen ist. Im Magen dagegen wirkt der Alcohol nicht m . C l lf-rf , nur aus die zu veroauenoe tfiunigieu, sondern auch auf die zahlreichen Magen drüsen auf eine so energische Weise, daß der Ueberfluß der erzeugten Magensäfte .. r i w fti . . voUlvmmen ausreii, um cicvegcnnui kung der die Verdauung störenden Ein flüffe aufzuheben. Die Einwirkung des Alkohols auf den lebenden Organismus ist größer, als auf den zu verdauenden Ston. . Tdeoretisch sollte Alcohol niemals in Fällen von Unverdaulichkeit oder Ma genschwäche gegeben werden, in der Pra lii gestaltet jich jedoch dieS Verhältniß an, anders. 9leder aebildete Arzt von einiger Erfahrung verordnet spirituöse rta i - -l .... liCf. Cxf iff (m. iLkrrglue srrv vwi. v. v
ür dtejenigttt Getränke vör. !öele den tärksten Alcoholaehalt besitzen. 5)ln tv phösem Fieber z. B. wird Brandy oder Whisky in dem ersten Stadium der Krankheit verordnet, und zwar nicht nur zur Stärkung und Belebung der Lebens geister, sondern hauptsächlich deshalb, um die Verdauung zu befördern. Diejenigen Männer der Wissenschaft, welche sich mit dieser Angelegenheit eingehend beschäftigt haben, wissen gleichfalls, daß Bier vermöge seines Gehalts an Alcohol die Verdauung nur wenig oder fast gar nicht földert. Mail kann nch dies leicht dadurch erklären, daß der AlcoholGehalt im Bier so ge ring und überdies derartig verdünnt ist, daß er der Verdauung durch Einwirkung auf die Magenwände weder nutzen nach auch dieselbe verzögern kann. Bei dem Verdauung? Geschäft spielt also das im Bier entbaltene Alcohol keine nennenswerthe Rolle. Des Alcohols allein we gen könnte nzan den Genuß von Bier allen an Magen-oder allgemeiner Kör perschwäche leidenden Personen als un nütz abralhen, das Bier enthält jedoch auch andere Bestandtheile, und in diesen beruht hauptsächlich sein die Ge sundheit fördernder Werth. Es sind die bitteren Stosse und die Kohlensäure im Bitt, welche die Verdauung im Ma gen anregen und fördern und gleichzei tig zur Stärkung de ganzen menschli chen Organismus beitragen. Bier, welches die Gesundheit fördern soll, muß Kohlensäure und bittere, to nische Stoffe enthalten. Soweit es sich um die Verdauung handelt, spielt Alco hol im Bier keine Rolle. Die meisten Biere sind in Bug auf ihre Verdaulichkeit zum mindesten un schädlich, in vielen Fällen unterstützen sie jedoch die Verdauung direet und star, ken den menschlichen Körper. NussischeS Wigalaweta. Leber die verschiedenen Stadien, welche Rußlands auswärtige Politik in den letzten Wochen durch laufen hat, bringt die Köln. Ztg." eine aus Moskau datirte, aber in Berlin ge schrieben officiöse Auseinandersetzung, welche u. A. interessante Aufklärungen zur bekannten Affaire Giers-Katkoff enthält. Bekanntlich hatten die Officiösen seiner Zeit die Nachricht, Herr v. Giers habe einen Orden erhalten sollen und ihn schließlich doch nicht bekommen, ins Reich der Märchen verwiesen. Jetzt dementiren sich die Officiösen durch den Mund der Köln. Ztg." folzenderma ßen : Die Verleihung 'des Wladimir-Or dens erster Klasse an Herrn v. Giers war beschlossene Sache; eigen thümliche Verhältnisse machten sie jedoch rückgangig. Katkosf war nach Gatschina gekommen, um sich zu rechtfertigen, und fand anfänglich benn Ezaren keine be sonders gnädige Aufnahme; schließlich gelang es ihm jedoch, dem Ezaren seinen politischen Standpunkt darzulegen, der darin gipfelte : Rußland solle keinerlei Abmachungen oder Verträge mitDeutschland oder Oesterreich abschließen, im Gegentheil diesen beiden Mächten gegen über völlig freie Hand behalten und eine ausgesprochen wohlwollende Stellung zu Frankreich annehmen. Katoff wußte namentlich mit scheinbar so überzeugenden Gründen auszuführen, welcher Schaden Rußland auS irgend einem bindenden Verhältniß zu Deutschland oder Oesterreich erwüchse, daß der Ezar ihm befahl, sich mit G i e r s über diese Verhältnisse auszusprechen und auch dessen ja völlig entgegen gesetzte Ansicht anzuhören. Katkoff begab sich zu Viers ; doch ließ dieser ihm sagen, er sei beschäftigt und könne ihn nicht empfangen. Katkoff suchte hierauf den Departementschef im Ministerium des Auswärtigen Sinoffjeff aus, der anfänglich glaubte, Katkoss sei bei Giers gewesen, um sich zu entschul digen und die Bemerkung einstießen ließ, der Minister babe wirklich emigen Grund, sich verletzt zu fühlen. Katkoff erwiderte hierauf, es Um ihm fern. Herrn v. GietS um Entschuldigung zu bitten; er sei nur aus ausdrücklichen Wunsch des Czaren gekommen, um Herrn v. GlerS seinen politischen Standpunkt klar ;u legen. Als Giers am folgenden Tage zum Vortrag beim Czaren erschien, fragte ibn dieser, ob er Katkoff gewro chen, und war ungehalten darüber, daß der Minister ihn Nicht empfangen. GlerS nabm die Gelegenheit wabr. um den Czaren um seinen Abschied zu bitten, wobei er betonte, daß sein Rath unter den jetzigen Umständen wohl kaum noch von Nutzen oder Einfluß sein könne. Der Czar nahm diese Bitte sehr übel und erwiderte Herrn v. Giers, dag der Czar seine Minister ernenne und sie ebenso auch verabschiede, wenn er es für i ; x t . ii t . viee, nicyr wenn es zenen ge rade einfiele, zu gehen. DaS Nächste war denn, dah der Czar die bereits vollzogene Urkunde, welche Herrn v. GierS ar.r .! r-v v . . r ? reu iaoiinir-roen veriieo, zerrr. Hauc-il arbeitete nun eifrig an dem Sturz des errn v. Giers und wünschte Graf Jgnatieff an dessen Stelle ni sehen. von welchem aber der Czar nichts wissen wou:e a er mit diesem Anwärter nicht durchdrang, versuchte Katkoff, den Berliner Bolscyaster, den Grafen Schu welch die ungebunden, haltlosen und durchaus unzuverlässigen Verhältnisse der franzö niwen epuvilk m das ungünstigste Licht stellte. Diese Krisis versetzte dem Einfluß und der Politik Katkosss an lei :endcr Stelle einen schweren Schlag und bewies die Nichtigkeit der Giers'schen Anschauungen." Die,e Darstellung zeigt, daß die russiche auswärtige Politik von Tag zu Tag den merklichsten Schwankungen ausge seht ist. Man gewinnt daraus auch den Eindruck, daß die angeblich in PeterS i , l " vutq zungn wieoer yocvgelommene freundlichere Stimmung gegen Deutsch land schwerlich eine dauernde sein wird. Meuchlings abgethan. Die französische Kammer, so schreibt die Franks. Zeit.", nimmt sich zur Berathung des Militärgesetzes recht viel Zeit. Nach der noch immer nicht beendeten GeneraldiScusston kommt die erste Lesung, die nicht glatt verlaufen wird, da der Entwurf zahlreiche wichtig Vunkte enthält, über die ein Utigr
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walosl. an die stelle von(Liers zu brin gen. Mitten in diese Ränke siel wie ein Blitz aus beiterm Himmel die f ra nz ö sische Ministerkrisis, welche
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KamSf entdrettnttt Wtro. x?a ött o sion am 14. Juli, dem Nationalfeste, ae schlössen zu werden pflegt, so wird es viel sein, wenn bis dorthin ie erste Lesung ! zu Ende ist. Die Spätjahrsession wird ausschließlich dem Budget gewidmet werden müssen, so daß die zweite Lesung leicht erst im nächsten Jahre stattsinden kann. Von der Kammer wandert dann das Gesetz in den Senat, der sich jedenfalls die Mühe nehmen wird, daS Gesetz einer ebenso gründlichen Prüfung zu unterziehen, wie die Kammer gethan. Wenn der Senat, wie vorauszusehen ist, an dem Gesetze Aenderungen vornimmt, o wandert es wieder an die Kammer zu rück und wird möglicher Weise den Weg zwischen Kammer und Senat noch etliche Male zurücklegen müen. Unter diesen Umständen kann es noch Jahre dauern, bis das Gesetz überhaupt in Kraft tritt und die Regierung hat recht klug gehandelt, als ne dasselbe ruhig der parlamentarischen Behandlung überließ und nur der Abkürzung der Berathung sich zu wioersetzen beschloß. Auch der Kriegsminister rechnet nicht auf das bal dige Inkrafttreten des Entwurfs. In zwischen versucht es die Nechte m der Kammer, den Entwurf auch moralisch hinfällig zu machen : alle ihre mieden zielen dahin, und sie haben bisher nur schwache Entgegnungen gefunden, da eö auch auf Seiten der Republikaner sehr viele Gegner des ganzen Entwurfs oder wenigstens einzelner seiner Theile gibt. In dem Verfahren der Regierung und m dem Verhalten der blechten glaubt man nun die Spuren eines Einverständ nijzes zu erblicken und es wird behaup tet, das Fallenlanen der Boulanger schen Militärreform sei eine der Stipulatwnen des zwischen der Rechten und dem Vllnisterium Rouvier abgeschlossn nen Waffenstillstandes gewesen Frauenrechte in Japan. In den Zeitungen von Tokio wurden kürzlich Berichte über skandalöse Vor fälle veröffentlicht, welche sich im Hause eineS Ministers des Mikado ereignet hatten. Die Frau des Ministers, eine bübsche, junge Dame, die im Vassar College in Amerika studirt hatte, war dabei ertappt worden, wie sie sich mit einem D;ener des Hauses verging. Nach den japanischen Gesetzen hätte ihr Mann das Recht gehabt, sie auf der Stelle zu todten, er zog es jedoch vor, die Unge treue, bedeckt mit ihrer Schmach, nach ihrem Elternhause zu schicken, wo sie ge aenwärtia noch immer verweilt. Trotzdem die Frauen in Japan nicht so barbarisch behandelt werden, wie m anderen asiatischen Ländern, läßt ihre Lage dennoch viel zu wünschen übrig. In ganz Japan gilt das Gesetz der kv. .. m w 1 t eujcyyelt nur sur soiwe grauen, die un ter strenger Oberaufsicht gehalten wer den. Dabei geschieht es durchaus nicht selten, daß Töchter auf Geheiß ihrer kl tern, oder Frauen auf Verlangen ihrer Männer sich der Prostitution hingeben müssen, um Geld zu verdienen. Gesell schaftliche Nechte sind für das weibliche Geschlecht in Japan überhaupt nicht vorhanden. Noch vor zwölf Jahren durften Angehörige des weiblichen Ge schlechts nicht einmal darnach streben. erne gute Schulbildung zu erwerben. Seit dieser Zeit ist indessen einigen ,,be vorzugten" Japanerinnen die Erlaubniß ertheilt worden, auf boheren Lehranstal ten zu studiren, und es hat sich gezeigt. daß die Frauen Japans mindestens ebenso cultur und bildungsfähig sind. wie die Frauen anderer Länder. Die jungen Mädchen, welche in den Colleges m Japan und im Auslande studirt ha ben, erweisen sich als so intelligent, wie man es nur erwarten konnte. Es berrschen gegenwärtig in Japan zwei Strömungen hinsichtlich der Rechte der eingeborenen Frauen. Die conser vative Partei ist dafür, daß die Frauen aus künftig so gebalten werden sollen, wie in früberen Zeiten. Die liberale Partei dagegen dringt darauf, daß man den grauen un Lande dieselben box rechte einräume, deren sich das Weib; liche Zelchlecht in allen anderen civili sirten Ländern erfreut. Zwar existirt die liberale Partei erst seit zwei oder drei Jahren, sie bat aber mit einer sol r rm . r ' i .1 cyen Energie unv Welsyeu gearoelier, dak ste jetzt fast die gane intelligente Bevölkerung des Landes hinter sich bat. Cs ist ihr sogar gelungen, mebrere sMi ali&tx des Ministeriums für sich w ge winnen. sodaß den Frauen gewisse Vorrechte von Amtswegen" zugesichert worden sind, die ne bisber noch nickt besa ßen. So ist die persönliche Freiheit der Frauen gesetzlich hergestellt und den ffraue und Töchtern von Staatswegen die Erlaubniß ertheilt worden, össent liche Versammlungen und Unterhaltun gen zu besuchen, was ihnen bisher nicht gestattet war. Der Vorfall mit der Frau des Mini sters hat der conservativen Partei eine starke Waffe zur Bekämpfung der ge fährlichen Neuerungen" in Bezug auf Frauenrechte in die Hand gegeben, und man mutz es dieser Partei zugestehen. daß sie ihren Vortbeü mit großer Cner gie ausnutzt. Indessen kann sie gegen den Strom der modernen Civilisation für die Dauer nicht anschwimmen, und sie wird es wohl erleben müssen, daß die japanischen brauen dieselben Vorrechte gennßen werden, wie ihre glücklicheren Schwestern m anderen Landern, die be reits von der modernen Civilisation be leckt" sind. Ein pensionirter Maulesel. ?tn Mount 2Wnnn in Alakam he indet sich ein Maulesel, der einzig in M,r 9fr 5st,k? t'Annt . .vitti.v V I V Reicht alauden. dak er fitf rmrrft nubrrft ? u v "T " T ""M" I enerslifd)tft Aiisscblaaen mit (,in,n ftin U l "7 - - i "j w - j w w ... . V trfiiion Vs,r Vsti vA fin.n ClMtl vMpvit vvv vutvy UKtl VIVIIlllil ausgezeichnet habe, dies ist jedoch nicht der Fall. Ein jeder rechtschaffene Maul esel leistet in diesen beiden Fächern" so orzugiicyes, ray es den einzelnen Indwiduen des Geschlechts fast unmöglich ist, sich in dieser Beziehung durch hervor ragende Leistungen auszuzeichnen. Der Maulesel, über welchen wir jetzt schreiben, ist ein regulärer Pensionär der Bunde -regierung, und erhält seine Pen sion in Gestalt ausreichender Futterra tionen und warmer Stallung.Mexiaue so heißt der Held unsere Artikels hat eine lange.verdienstvolle Lausbahn hinter sich. Die Bücher der Cbronica. vulo die Armeelisten, welche
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i'jjyQf"iffv j uker die Pferde Und Maulesel rn Nett, sten der Vundesarmee Buch führen, wü sen nach, daß er ein verdienter Veteran ist. Welcher bereits den mericanischen Krieg mitgemacht und auch in dem leyten großen Bürgerkriege Proben seiner Nützlichkeit abgelegt hat. Sogar der berühmte Gen. Sherman gibt ihm solgendes ehrende Zeugniß : Ich habe diesen Maulesel gesehen, und ob nun die Geschichte wahr oder falsch ist, die Soldaten glauben, daß er in Big Springs, wo sich jetzt die Mount Vernon Baracken befinden, zurückgelassen wurde, als Gen. Jackson dort im Jahre 1819 oder 1820 sein Lager auf schlug. Eme alte Sage erzahlt, dap er früher fuchsrotb gewesen sei, doch ist er jetzt weiß von hohem Alter. Das Quar-tiermeister-Departement würde sich einer Undankbarkeit schuldig machen, wenn es dirsen Maulesel verkaufte oder die sorge für denselben den mildherzigen OfMie ren des Postens aufbürdete. Ich empfehle, ihn im Departement zu behal' ten und bis zu seinem Tode zu füttern und zu pflegen. Ich glaube, daß er in Zrort Morgan war, als ich mich dort im Jahre 1812 befand." Soweit der tapfere General. Als unsere Krieger nach dem glücklich beendeten Feldzuge in Mexico wieder nach der Heimath zurückkehrten, befand nch auch Merlgue m ihrem Gefolge Er gelangte auf diese Weise bis noä' Uampa in Florida, rco seine militärische Carriere vorläustg em Ende nahm. Er führte dort ein beschauliches Dasein, bis dcr Revolutionskrleg ausbrach, vlvin war es mit dem friedlichen Leber? vor bei. Er mutzte wieder mit, in die man ermordende Schlacht," unv beiorgte die ihm aufgetragenen Pflichten mit grotzer Gewienhaftigkett. Sem Tha-tigkeits-Gebiet erstreckte sich von Tampa bis nach Key West. Nachdem er wä rend des Krieges manchen Sturm erlebt. kebrte er nach Tampa auf Posten" zu rück, und verblieb dort so lange, bis die dortige Garnison im Jahre 1882 ausgehoben wurde. Er wanderte mit derselden weiter, bis er in Mount Vernon in Alabama anlangte. Zlune eit daraus erhielt der Com mandeur von Mount Vernon den Be fehl, alle dienstuntauglichen Zugthiere zu verkaufen. Von dem Befehl wurde natürlich auch der greise Mexique be.' troffen. Dcr Commandeur legte jedoch für ihn bei dem negsdepartement ein gutes Wort ein. wies auf seine Verdienste um daS Vaterland hin und bat. ihn zu pensionnen. Diesem Wuniche wurde Folge geleistet, und Mexique hat jetzt auf seine alten Jahre keine Sorgen mehr. Leider ist sein Glück nicht vollständig. Er erhielt einmal von einer Stute, deren nullen er angegriffen hatte, emen fc heftigen Hufschlag, daß er bis auf den heutigen Tag sich von den Folgen nicht erholt hat. Man schätzt sein Alter au! 70 Jahre. m Deutsche Lokal - Nachrichten. Oldenburg. Das dem Kaufmann Job. L'iHeu zu Detern gehörige und von den Fabnkar beitern Äurgarth und Voel bewohnte Haus ist niedergebrannt. Man vermuthet Brandstiftung. Der ProduktenHändler Graf aus Sande hat sich im Zustände momentaner Geistesstörung im Jade-Ems Canal in der Nähe von Belfort ertränkt. Der Strandvoigt P. ittick lefs- in Bleren ist kürzlich von seiner Wohnung weggegangen, um auf einer in die Weser hineinreichende Schlenge eine Bake zur Warnung für Schiffer zu stecken. Da eine solche Arbeit nur wenig Zeit erfordert, so soll er beim Weggehen gesagt haben, er komme gle:cb wieder. Aber er ist seither nicht mehr gesehen worden und es ist anzunehmen, daß er bei der Arbeit verunglückte. Die Oltmanns'sche Gerberei in Ostern bürg ist durch Feuer zerstört. Der Schaden am Gebäude wird auf 7(KX M. verauschlagi ; anVsrräthen und für v -10,000 M. darin verbrannt. Der Eigenthümer G. Jürgens nebst Frau in Toyens beging daS Fest der go'.oenen Hochzeit. Freie Städte. Der bekannte Hausmakler E. Hildesheim in Hamburg, ist unter dem Verdachte, Gelder unterschlagen und eine Anzahl (sheckS gefälscht zu haben, verhaftet worden. Das Deficit wird aus mehr als 200,000 M. geschätzt. Die Entdeckung der Unterschlagungen wußte er dadurch Hinzubalten, daß er seinen Jnterejienten die Renten rechtzeitig aus beiahlte.' In seinem Besitze ist verhält nißmäßig nur wenig Geld vorgefunden worden. Er war vielfach verklagt und standen eine ganze Reihe von Pfändun aen ihm bevor. Als Mitschuldiger des Zimmermanns Christiansen in Ham bürg, der den Barbier Jackstedt im Octo ber v. I. erstochen haben soll, wurde der Schloffergehilfe Schubel ausAltona verhaftet. Der früher im Dienst der in Valentins kamp" 83 wohnenden Schuhmacherswittwe Metzelt stehende Werkführer Margaul in Hamburg versuchte letztere zu erstechen und als Hilfe herbeieilte, erschoß er sich selbst. Der Hauptpastor Dr. I. E. Lindenberg in Lübeck, 83 Jahre alt. feierte den 60. Jahrestag seiner Anstellung als See! loraer. T hüringische Staaten Der in der Mauergasse wohnend? Bauer Vräulin in Memingen hat sich erhängt. Familienzwist soll ihn zu dein verzweifelten Schritte getrieben haben. Die Loge Karl zum Nautenkranz" in Hildburghausen beging daö Fest ihres 100jährigen Bestehens durch Festloge und Festtafel. Eine große Zahl von Theilnehmern war aus Altenburg, Vamberg, Gera, Leipzig, Meiningen, Pößneck, Sonneberg und Suhl zur Feier er schienen. Etwa 1500 Lehrer aus al len Gauen des deutschen Reiches waren in Gotha zu den Verhandlungen der 27 Allgemeinen Lehrerversammlung erschienen, die im großen Saale des Schüpen bauses von dem hiesigen Oberlehrer Mörle eröffnet wurde. G-h. Staaterath Gebhardt Gotha begrüßte die Versammlung im Namen des Herzogs Ernst ! und der Staatsreg'erung, welche dem ' er (,r i. . . r. fc- . . i f ' . . . . -voiisiaMwejen nel vmvaivlen tv.$tgen gebracht hätten. Im Namen d? .Stadt Gotba begrüßte Oberbürgcrttleister 'Sftnerdorj die Sbeiknebmcr .des (5on-
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gteffeS. FePgrüße waren unter ttndc ren auö Wien und Jerusalem eingelau sen. In der ersten Sitzung erklärte sich der Congreß fast einstimmig für Abschaffung der öffentlichen Schulprüfungen. Die Hebamme Gundermann auö Gräfenroda wurde wegen fahrlässiger Tödtung zu 2 Jahren Gefängniß verur tbeilt. i Kunstgärtner Wagner in Gera. H e ff e ii - D a r m st a d t. f Gebeimrath Dr. Walker in Darmstadt. Der geisteskranke Landwirts Heinrich Henkel in Neu-Jsenburg batte sich vor mehreren Wochen aus seiner Wohnung entfernt und wurde seitdem vermißt. Man fand kürzlich die Leiche desselben im Heusenstammer Wald in einem Moore. Der Lohrer Lory in Ridd feierte unter großer Betheiligung aller Oltsangehörigen sein 50jährigee Dienstjubiläum - Der Bau eines Volkstheaters in Worms ist jey: voll-, ständig gesichert. In einer kürzlich star:-. gehabten Sitzung des Ausschuffes wurde ein Projekt vorgelegt, nach welchem die Gefammtkosten sür den Bau auf V0, 000 M. berechnet sind. Königreich Baiern. i Maschinenfabrikant Joh. Haag in ölugsburg. In Neffelwang wurde der Lser Himmer irrsinnig. In Revier Oehrdurg wurde der Waldausseher Schmiit erschoffen aufgefunden. t Der frühere Landrath AmbroS. Wiesend in Kulmsee. Der Sohn der Feldwebelseheleute Voitl, kürzlich zum Priester geweiht, hielt in der Kirche zu 3!vmphen durg seine erste Predigt, welcher auch seine betagte Mutter anwohnte. Die alterau gerreth m solche freudige Ausregung. daß ste m der folgenden Nacht starb. Ihr Sohn hielt die Grabrede. Der Metzger Mathias Neisinger von 1'langern wurde wegen Todtschlags zu 14 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Der wegen sei' ner Rohheit allgemein gefürchtet? Mensch hatte im Wirthshause den Mühlbur schen Pellkofer, weil dieser ihm auf ei nige herausfordernde Aeußerungen keine Antwort gab, durch einen Stich !n's Herz getödtet. In Tölz wurde der Grundstnn zum Kriegerdenkmal gelegt. Die Festrede hielt Profeffor Dr. Sepp, der den in Tölz gebürtigen Helden Win zerer und die bayerischen Heerführer Tann und Hartmann, sowie die Heldenthaten der Armee feierte. Selbstmord begingen: in Ansbach der Unlerofsijier dcr 3. Escadron des dortiden Ulanenregiments Hoedt und dee Ulan derselben Escadron Wolfaana Reillinger von Pegnitz; in Bidingen tfr-iii. er -.i . , an oer ozoner enevlir vapyi; in ceu Ulm der Kaufmann Otto Bräuninger, bei Weibersbrunn der Sohn des dorti gen Schmieds, bei Wiggersbach der Kä leyandier iLngeloert catierer. In Bamberg ertrank der Knabe Jacob Levi, in Birkhausen wurde die Magd Katha rina Duscher vom Bliß erschlagen, in Furth i. W. der Sohn der Müllerstoch ter Seidl, Wolfgang, vo einem gefällten Baum erschlagen. In Frankenhofen ertrank die Magd Kath. Stein, in'Ki tzingen der Marktstefter Bote Hutzel mann. In Neukirche't bei Sulzbach wurde der Oekonom Joh. G. Uebler von seinen scheu gewordenen Stieren zu Tode geschleift. Bei Pfaffenhcien verun glückte der Buchbauer Jetzendorf in Folge des Durchgehens seiner Pferde. In Regensburg stürzte die Tochter des Stadtmusilus Stark aus .dem Fenster des dritten Stockwerkes und war sofort todt ; in Folge eines Sturzes vom Dach starb in Tüßling der Zimmerpolier Joh. Kirner. Königreich Württemberg. 1 Landtagsabg. Pfarrer Fr. Hopf in Calw. f Der Pädagog Prälat Karl Schmid und Zvrhr. v. Groll, beide in Stuttgart. Der Kaufmann G. Meinhold in Heilbronn stürzte sich in einem Anfall von Geistesstörung auS ernem Fenster des dritten Stockes und wurde todt ausgehoben ; der Wirth und Waldschüt) Johann Geo. Gaisec von Kniebis b. Freudenstadt hat sich erhängt. Tödt lich vom Schlage getroffen wurden : der Schuhmacher Schlagenhauff in Balin gen. die Taglöhnerin Burkert im Schlosse zu Langenburg und der Hopfenhändler und Mefferschmied C. Lobmüller von Rottenburg. Die Fabrikarbeiterin Ma rie Luise Maier von Bietigheim und der i- r . t i. - r o rtr'.t zayrlge Loyn oes ausmanns leo in Cannstatt sind ertrunken: der Müllerbursche G?org MattheS von Großaltdorf starb rn Folge eines Sturzes vom VJlub lenboden und der Sohn des Bauern und Gemeinderathes Leicht von Wittersbau sen b. Sulz a. R. wurde von einem Foh' len erschlagen. Das Anwesen des Landwirtbs Dengler in Mötzingen und die .ekonomieaebäude des Gutsbesitzers Benedikk Müller in Segelbach wurden durch Feuer zerstört. Großher zog thum Baden. Altbürgermeister Deichler von Unter öivisbeim erschoß auf dem Anstand die ftrau des FeuerwehtkommandantenBmd schädel. Zu Bürgermeistern wurden neu bezw. wiedergewählt : in Albert Oito Willimann, in Bühl (Stadt) Jo hann Fraaß. in Dill-Weißenstein Ge meinderath Küfermeister Haug, in Düh ren Gemeinderath Heinrich Brehm, in Jttersbach Friedrich Kapplec (der Neffe des bisherigen Gemeindevorstands UJt. Kappler), in Kreenheinstetten Quirin Schell, in Mühlingen Gerinderath Jo sef Wegmann, in Schapbach Hofbauer Josef Hirmann und in Volkertshausen Gemeinderath Martin Mayer. Der Arbeiter Philipp Beutel von Weinheim bat sich erhängt. Michael Grunm von Neunkicchen kam in Aglasterhausen durch einen Sturz vom Wagen um'S Leben. Zn Wieblingen schlug der Blitz in da? Haus dcr Wittwe Sumnna Bender, ver mundete den Sohn derselben lebensge fährlich und zerstörte einen' Theil des Hauses und des Mobiliars. In Hottin gen brannte das Anwesen des Fridolin chlagetter und in Schlageten das der Händlerin Josefa Schuler nieder. Aus der Nheinpfalz. Die beiden Söhne Oswald und August deö Bäckermeisters Jakob Blum von Pw masens haben sich dem kathol. Missionär berufe gewidmet. Der Uhrmacher A. Heß von PirmasenS wurde wegen eineS Sittlichkeitsverbrechens verftet. Zu Rimschweiler wurde der einzige Sobn de PolüeidienerS ausser Szraße crg?
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