Indiana Tribüne, Volume 10, Number 276, Indianapolis, Marion County, 24 June 1887 — Page 1

VH sVctf(fW A'yhMv : wy Zahrgsng 10. Oss.ee : üo. 120 OK Narylauö Sttsße. LOON 276. AndianapoliS, Jodlaoa, Freitag, den SU. Juni ,37.

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Sonntag, den 26. Juni. Großes s IPp Bitt vil-VU l II tin . ii n i n j n' i I luflf 1lQUf VMV - Hrnfl Hinn P 1 ir II hlliü iX U UUU IIIUUIU n Feirr deZ 33. Ltiftn-gSf fte? de, Ja ,,,,,, - - diauapol ö Mäaarro''. Große-S Vokol-. und Jufiru' m tttal Vo.'Ze't ' rdund.n mic V:tts'.l.n mannigs ch.r rt. t Vri1chleßen.Wett:auf.n.Tosfschlaa'P.Weuruvrn. oaelschieien. Saufen. sow'e Fan, u. s. w. ?..ritt für Zerren . . . i2en:s. .. ,, ....... "OT Damen und Kinder srei. ur Person, n. eich iniaduagSkart ven,,n, i ... . I kieaugit.drn dk, Sunrrchor. somi an so!. gead.n LlStzen .u htde: Lande, R.ck.r. a. . - Smil TO.irtin' Dslt&ffC. M XJ ill - - I ,dm.r.K aller, tfjaiici roich'i reih!, Hr. I,ii'klhk'. Ludwig WSlr. 14 Jn)iana . Ka rnst Ä 0 U . I Mr uiif om Union Xerot tem Pari. Ndr cna. K und 3 Ndr lamittg. üSsahrt nachr Ltavt: S, 2a. ballen an der r.n,ung tr Nosl und Oash. lngipn Straß und istaflachuieti x'. a w . - . rr . .,a für M untfabrt 30c kindie IOC Jodn Weilacder. e f (T.sstrtfc CkoW Slllooll U. BllllllioVUllc, CD C. OmnfoiOattla CtV

Neues ver Telegravd. E3 k t t r - u ff I I $ 1 1 ti. Washington. 24 Juni. Schönrs, etwas wäkmtees Wetter.

Die Socialisten und die New Yorker Arbeiterpartei. New York. 24. Juni. Die Sozi, listen sind mit der Platform der United Lbor Partei nid t zufrieden, und wollen versuchen bei der Convert on in Syro cuse am 17. August eine Aenderung hei beizusüdrm. Die Par'ei steht zu sehr unter unter dem Elr.flusse von Henry George und daö Ezkcutiv'Comite der Soz'alisten wird eine von Lawrence Grönland verfaßte Brochure veröffertlichen, worin die Irr. tdümer Henry George nachgewiesei ro irden. Evrtoriclleö Horace Greelcy schrieb vor 33 Iah n. tom nickts Anderes fibna bliebe. " UM Zusammenstoße der lLlsenbahnzüge zu vermeiden, so wisse er ein probates Mit tel: Man binde aus den Kuhfänger jeder Lokomotive einen Eisenbahndirek tor das wird helfen ! rieth er. .y.mtnWt-. Nach ziemlich zuverlässigen Berichten, denen allerdings die offizielle Bestätigung noch fehlt, soll das Jllionoiser Obergericht die Gewährung eines neuen Processes für v. or j.:n rvc viiivugvc umiy V gut iyu, schlössen haben." to ffci ( tl(AiA 9 ? v...v. Pv..v ..g..v c.. .z. absolut Nickt nseben. ' ' -"r ,...(-"7..r mit welchem Rechte die Sozialisten Kapi tal unbezahlte Arbeit nennen, da doch der Geschäftsmann auch arbeiten müsse, um Geld ZU Verdienen. Nun ja, der Geschäftsmann muß ar beiten, sagen wir sogar, schwer arbeiten, wenn das so gefällt. In Volkswirthschaft i:x Sinne dbtx ist iwiscken Arbeit und . . .' " ' ' m ZKiDiii venn cocj ein unieriwreo. zuenn z. B. ein Schuhmacher ein Paar Stiefel macht, so ist in Folge seiner Arbeit ein Paar Stiefel mehr in der Welt. Wenn er aber das Paar Stiefel auf Bestellung ge macht hat und dafür fünf Dollars be kommt und der Besteller arbeitet recht schwer, um dasselbe für sechs Dollars ,u verkaufen und es gelingt ihm auch schließlich, so hat der Besteller zwar gearbeitet und einen Dollar verdient, aber darum ist weder mehr Geld, noch sind mehr Stiefel in der Welt. Mit anderen Worten: Die Arbeit, welche dazu verwendet wird, Produkte zu erzeugen, schafft neue Werthe, die Arbeit aber, welche dazu verwendet wird. Pro dukte mittelst Kauss und Verkaufs aus zutauschen, schasst keine neuen Werthe. ES ist klar, daß, wenn Jemand einen Rock macht und bekommt dafür, sagen wir z?hn Dollars, und der Rock geht durch fünf Hände und Jeder macht einen Prosit daran und Derjenige, welcher den Rock schließlich zur Benutzung kauft, bezahlt crnunvR vc..,. v4. jva3 ivvuwtv vuUi, vD k.wuf lilllliCv nock derselbe Nock ist. l5s ist klar, hab nelqioum oer vxz i um einen vica ver mehr: wurde, daß durch die anderen Tranöalttonen aber der Reichthum der '"t S mql vermeyrt wurde, sondern bloß Hände gewechselt hat. I rf- , . & M m m . a ix vemnacy bloß die prooultwe Ar hfY. rnIA KWffV itnS Withkum . 7 t ftboffL l? Nvrnn?ti yl?k,-;, r.hr 11 ' -r--.. -vv., r. .r f. f i u mag i noo? o iqroer uno anstrengen? in, schafft weder neue Werthe noch neue Reichthümer, sondern bewirkt blofc die Ansammlung derselben in einzelnen Händen. Wenn ich heute ein Grundstück für jausend Dollars kaufe und die Stadt ' . '. Wachst UNd eS WU0 rMgSherUM gebaut. Ir. w o ret vn.-.j l. r W nn oa iiunüjma Nll, sinig Je I. P n. n - . . . woyt zwtt z.aujeno Dollars wmy lem. i w. :x v:. ' fi. i.n r. . vyn? vag aj resyalv ül? geringe? rven richte. Und ti ist ganz genau da? tLrUN0ttUU, C9 Ist Weder großer noch bksstt geworden. Wvhl CiUX küNN I ' " w m m r-m . - m ich durch die Zunahme der arbeitenden Menschen in Ux Stadt cUx Ux Umge Umge bung, welche alle Platz zum Wohnen haben müssen, aus dem Arbeitsverdienste Anderer eine größere Miethe erzielen. ES ist klar, daß wenn ein Rock zehn Dollars werth ist und dafür an den Con sumenten verkauft wird, kein Mensch etwas raver verdienen konnte, wenn wpw 'V" "u!, vcnsaus zeyn Dollars dafür bekommt. DaS ist aber Derjenige, Ux ihn macht, ebenfalls zehn nicht der Fall. Der Arbeiter, welcher I für die Herstellung eines Gegenstandes

eine gewisse' Sumne bekommt kann filt

dieselbe Summe den Gegenstand nicht wieder kaufen. - Es ist also klar, daß der Preis der Arbeit nicht den Werth derfel ben repräsentirt. Unter heutigen Verhältnissen kann Niemand durch seine eigene Arbeit viel erwerben. Nehmen wir einen Schuh macher. Vielleicht kann er sich, wenn er allein arbeitet, ernähren. Er wird jedoch j viel mehr verdienen wenn er einen Gehilfen beschäftigt. ' Vergrößert sich sein Ge schäft so, daß er mehrere Gehilfen beschäftigen kann, so ist er vielleicht in der Lage Kapital anzusammeln, und kann er recht viele Leute beschäftigen, so mag er vielleicht ein sehr reicher Mann werden. Würde er aber jedem Arbeiter den ganzen Ertrag seiner Arbeit geben, so bliebe für ihn nichts ttbrig. Sein Ge winn, d. h. sein Kapital das er ansam melt, besteht in dem was er dem Arbei ter weniger giebt, als was derselbe durch seine Arbeit erzeugt. Das Kapital bildet den Unterschied zwischen dem Preis und dem Werthe der Arbeit und ist also das Produkt unbezahlter Arbeit. Der Lohn des Arbeiters beläuft sich im Allgemeinen auf die Summe deren er be darf, um nach landesüblicher Lebens Ynexl notsibsttftirt tmt ftsttmlt kalten m3 Umstände z. B. durch Verbesserungen an Maschinen, das Quantum dessen, was er produzirt noch so sehr steigen, so steigt deshalb sein Lohn nicht, im Gegentheil sein Lohn wird trod vermehrter Produk tionskraft fallen, denn die erhöhte Pro duktionSkraft des Einzelnen macht Arbei ter überflüssig, und die vermehrte Eon eurrenz unter den Arbeitern drückt den Lohn herab. Wenn also, wie gezeigt, bloß produktive Arbeit Werthe schafft, unproduktive Ar, beit aber bloß den Austausch von Werthen bewerkstelligt und das Ansammeln von Werthen in einzelnen Händen, so ist es klar, daß alles Kapital das Produkt un bezahlter Arbeit ist. Würde der Austausch direkt stattsinden, d. h. hätten wir wie in alten Zeiten, noch den Tauschhandel, statt daß das Geld die Vermittlerrolle spielt, so würde das Je dem sofort klar werden. Denn to nn Jemand z. B. recht viele Schuhe, Röcke, Tische, Stühle u. s. w. ansammeln würde, ohne daß er selbst je einen Schuh, einen Rock oder Tisch gemacht hat, so würde es ihm sofort klar werden, daß er die Pro dukte der Arbeit Anderer besitzt. Die Rolle, welche das Geld spielt, verdunkelt den ökonomischen Prozeß, ändert aber an der Thatsache nichts, daß Diejenigen, welche die in der Welt vorhandenen Reichthümer erzeugen, nicht Besitzer der selben sind, wohl aber Diejenigen, welche sie nicht erzeugen. DrahtnaHriHtev. Der Chicagoer Streik. Chicago. 23. Juni. Die Arbeiterführer außerhalb der Backsteinleger Union sollen sehr unzufrieden m t der Art sein, wie letztere den Streik gklkit-t hat. Ein Arbeikerorganisator soll sich geäußert haben. .Die andiren Bemerk schalten sollten von jetzt an den Streik in die Hand nehmen; viele herverragende Gewkrkschafller sind aber der Mtinung. eS wäre gut, wenn die Backsteinlegei Union vor Ällem zkrstö't würde, da die selbe von ä ßerst silbstsüchtiaen und deS potifchen Elemerten cor trrOirt werde, welche die ganze Bewegung in'S Berber, den ziehen könnten.Die tevö'stehende Nt!onalconvertion. welche am 28. Juni di,r stattfind.t. wird zu diesrr Angelegenheit Stellung zu nehmen haben. Die Eonvertion wird vielleicht von den Backsteinlegern fordern, dob sie idre Union aufgeben und sich alö Zweig der internationalen Bccksteinlegir Union reorganisiren. So wie die Back ftetnlegki'Union jetzt ist, weigern sich die Bauschreiner und die Bauhandlanger, mit ihr gemeinsame Sache zu machen. Letzte Nacht hotte die Backsteinmaurer Union eine Versammlung und zu später Stunde wur'ie brschlossen, die Forderung auf Auszahlung an Samstag und da mit den Streik aufzugeben. Es hieß, daß dieö auf den Wunsch vieler Bürger und Geschäftsleute geschehen sei. welche unter der langen Arbeitseinstellung lit ten. VamU i)t ader die Wleberaus nähme der Arbeit nicht gesichert, denn e besteht noch dir Lockout der Cortrak toren. Wieder ein Grubenunglück.! S cranto n, Pa.. 23. Juni. Gestern Nachmittag fand in der Holden Kohlen grübe zu TaylorSville eine schreckliche Gasezploston statt, ö Männer erlitten

so schÜÄlät Liandwunden, daß an ein

Äuskömaea kaum zu denken ist. Die Nacken de? Opfer find : Wetkin Morgan (bet 7 Kinder). David Reese (Wrwlr, 7 Kmdir). John Brvan (hat 3 Kinder) Pdilip Mulderig (ledig) und Jfaae Aster (ledig). Die Explosion ereignrte sich 200 Fuß untkr der Erde. Eine Anzahl Arbeiter wurden durch die Wucht der Szploston gegen da? Dach der Kammer geschleudert. in welcher sie arbeit,ten, und leicht ver letzt. 1 Die entführte Erbin. San Franziöko. 23. Juni. Die mysteriöse Anna I. Butterfield ist auf gesunden worden. Sie ist ohne Zveisel die vermißte Frau Brook selber. Die Erbschaft, die sie in Denver erhoben. roenn wirklich etwa? daran ist. ist ver schwunden. Der Cincinna tier Bankkrach. Cincinnati. 23 Juni. :Bunde Comptroller Trenholm .nahm heute Besitz von der Fidelitv Nationalbank. Heute Nachmittag wurden Harper und.HopkinS vor BundeSkommissör Hooper gebracht. der iknen zu wissen gab, daß ihre Bürgen sich zurückgezogen hätten. Ta um 10UU Abends noch keine neue Bürgen gefunden waren, wurden Beide nach der Jail ge bracht und eingeschlossen. I. W. WiÜhire, der Makler, welcher mit den ChrckS der Bank nach Chicago ging, um den dortigen Zusammenstur u v'rhindern, wurde heute ebenfalls ver hastet. Er ist angeklagt, sich mit den Be amten der Bank zum Zwecke der unge sttzlichen Bttwendung der Gelder ver: bunden zu haben. Er stellte $35 000 Bürgschaft Ver Üab Die egyptische Frage. Constantinopel,23 Juni. Die Türkei steht vor einer bedenklichen Alter native betreffs der egyplischen J'ae. Rußland nämlich trott der Türkei iri Krieg, falls der zwischen der ürlei und England geschlossene egyptische Vertrag m der jetzigen Form von der, Pforte be stötigt wirse. Andererseits ober weigel sich die englische Regirrung entschieden ngend tta? a.i dem Vertragsentwurf zu ändern und will lieber m t der Türke brechen. Man steht m!t Bangkn in die nächtte Zukunft. Die Noth in Kleinasien C o n st a n t i n o p e l . 23. Juni. Auch hier treffen erschütternde Bericht über die HungerSnoth ein, welche in einem Theil Kleinasiens, besonder in den Distrikten Sdana und Kutahia in Folge von Miß ernte herrscht, und wegen tu in bekannt lich dcrtige Missionäre sich bereit! rat Armrila um viire gewann yaven. r Sul'an hat heute einen VabinetSroth ad geha'ten, in welchem die Angelegenhei und die zu treffenden HilfSmaßregeln er ö-.teit wurden. Niederlage e i n e S Anti s e m i t e n. Wien. 23. Juni. Be nsoway. dr Führer der Antisemiten, ist bei dr W h mit großer Mehrheit geschlagen wordep DieS bekundet einen bedertknden Rück gong der antisemitischen Bewegung. DieStimmung in Irland. London. 23 Juni. Da Judi läum dir Königin in Verbindung mi der sicher bevoistehenden Annahme de ZmangSbill Hot in ganz Irland eine skh bittere Stimmung hervorgerufer. Dies Stimmung äußert sich vielfach und selbst in Kreisen, in denen man bi setzt au allerlei Rücksichten zurückgehalten bot Uiderall bört man Flüche und ausr i zende Sprache, und es gehölt durch au? nicht zu den UnWahrscheinlichkeiten daß die Annahme der ZwangSakte daS Sigral zu einer allgemeinen Rebellion geben wird. em vlnslandß. Im Bezirke Aärwangen, Eanton Bern, soll em Genchtspräsiden gewählt d. h. zur Wahl vorgeschlagen werden. Einem der Eandidaten, Notar Fritz Müller in Langernhal, wurde nun, wie man dem Schweiz. Sandels Eou rier" schreibt, vorgeworfen, ' er thue nichts als kegeln und jassen, gehe dann beim und prügele seine Frau". Fritz Müller laßt sich so etwas aber nicht ge fallen, er erklärt Jeden für einen elen den Lügner, der ihm so etwas nachrede, und läßt sich von seinem Mtethiherrn be scheinigen, daß er mit seiner Familie im besten Frieden lebe. Darauf erfolgte rm vberaarg. Tagbl." ern Eingesandt: Mit Befriedigung haben wir gelesen. - dag Herr Notar Muller seme Frau nicht prügelt ; daher dürfte erder richtige Can vrvar lein." silani überrasckende E r scheinungen, die für weitere Kreise Inte resse haben dürften, traten kürzlich bei der Behandlung eines NegerS m Tage, Derselbe litt an Unterschenkelgeschwüren mbat .in bie ßiinit W tn Lerpua gekommen, &tx vurden

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81 ött PH (ES IX GARTEN Ecke Meridian und Morris Str. Groszes Druidisches Sommernachtsfest gegeben vom . Octavian-, Humboldt- und Mozart-Haio, ant Donnerstag Abend, 30. Juni 1887. Eintritt 10 Cents Person. Schluß: . . . Tanzkränzchen. ihm Theile seNrer eigenen icywarzen und gelegentlich auch Stücke von weißer Haut angeheilt". Nach einiger Zeit wurde dies Hautstück dunkel und schließe lich so schwarz.wie die ursprünglickeHaut des Negers. Nun wurde der Versuch umgekehrt und Negerhaut auf einen Weißeii verpflanzt. Schon nach einigen Wochen begann das schwarzeHautstück zu erblassen, und nach etwa 12 bis'14 Wo chen war ,die Negerhaut gerade so hell geworren, wie die weiße Haut des Ein heimischen. Dr. Krug, der Assistent von Thiersch. hat nun eine größere Nei he von Hautstücken in den verschiedenen Stadien des Schwarz- und Weißwer denS mikroskopisch untersucht und wich tige Thatsachen gefunden, welche über die Vorgänge bei der Färbung, sowie bei der Ernährung der Oberhaut Aus schlub aeben. Nach erner Meldung des Juschni Kraj" brach am 19. Mai in den bei der Station Jusowka, Vachmu ther Kreis, gelegenen Schachten, der süd russischen montan-industriellen Gesell' schaft ein Strike von mehreren Hundert Arbeitern aus dem Grunde aus, weil die Verwaltung den Arbeitern eine ver sprocbene Zulage von 20 Kopeken für je den Wagen Kohle nicht zahlen wollte und außerdem ein Magazin eröffnet hat, in welchem die Arbeiter gezwungen waren, angeblich für theure Preise ihren Bedarf an Lebensmittcln zu kaufen. Die sinkenden Arbeiter veranlaßen die Arbeuer in den benachbarten Schachten sich ihnen anzuschließen und übersielen, nachdem die Zahl der Sinkenden auf 1200 angewachsen war, die in der Nähe sich befindende englischeBrauerci. Sie tranken in derselben einige hundert Eimer Bier aus und plünderten dann das Brauhaus des jüdischenMillionärsSchi wotinski. Nachts og die Menge in die Fabrik Jusi's, wo sie einen dem jüdischen Kaufmanne Gotz gebörigen Keller ver wüstete. Jbre Absicht, die dort zahlrei chen Weinkeller sämmtlich zu plündern wurde durch bewaffneten Widerstand seitens der Fabrikarbeiter (Ausländers vereitelt und die betrunkene Menge end, lich durch 50 dieser Arbeiter, welche ihnen reitend entgegentrat, auseinander getrieben. Während des dabei entstan denen Kampfes wurden 3 Arbeiter ge tödtet, 40 schwer und viele leicht verwuw det, 40 Mann gefangen und in den Ma gazinen der Fabrik eingesperrt. Die neue französische Regierung ist gegenwärtig mit der Her stellung des Gleichgewichts im Budget ohne die verpönten neuen Steuern be schäftizt. Demnächst bildet auch das Militärgesetz den Gegenstand ihrer Sorge. Im Wesentlichen findet dasselbe ihren Beifall in der Form, wie es von der Militär-Commission gebilligt worden ist. General Ferron ist bemüht, die von dem General Boulanger getroffenen Verfü gungen in Betreff der Ausrüstung des Heeres mit demselben Eifer wie sein Vorgänger zu verwirklichen. Er hat eine ! Beschleunigung in der Herstellung des an i . r - . t , , neveiirgeweyrs von nernem aiiver an ! geordnet und röill die Vermehrung der Kavallerie, die erst spater erfolgen könnte, wenn sie durch das neue Militärgesetz angeordnet würde, dadurch vorweg nehmen, daß er ein besonderes Gesetz darüber vorlegt. Das Budget, wel ckes die Ausgaben um wenigsten um 60 Millionen verringern wird, kann auch von den Republikanern nicht abgelehnt werden, so daß den Gegnern der Regie rung für den ersten Augenblick jede Ge legenheit zur Herbeiführung einer yeum Krisis fehlen wird.

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