Indiana Tribüne, Volume 10, Number 270, Indianapolis, Marion County, 18 June 1887 — Page 2

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ndiana Tribüne. Erscheint KiglilZ vsd S snntags. I tajUf .IrilSnt" kostet durch den XilftiD BtI pt Bdch, tu OsnstgZ.,kHt-'S CivU x och. Qcib ittfaxata li 3ntl. 41 PsA tcstjilt in i8;tiil5i;a?l32 i" ? Saat. Osilest 1Z0.MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 18. Juni 1837. Skegerauewanderung aus dem üden. clin Cnrrmnm fc ) Pun" cu5 Abbeville in Süd Earlolina beklagt iä bitter darüber, dak die Neaer nach wie vor in Massen aus ibrer Heimath auswandern, um in anderen Gegenden ihr Glück zu versucken. Vor kurzer Zeit seien aus drei Eounties in Süd Earo .- r lina allem ouuu Vttatx zu ammen nacv vtrkanias aeroaen, das ihnen durch der-A-7 I I WM schledene Schriften als em wabres Pa ravles getautem woroen war. , - ...... t t Bei der volttlschen Haltung der ..Sun" ist von vorneberein die Annabme ausgeschlossen, daß es sich bei dem Corre ,. ' t m . w I jpondenten darum bandle, kapital gegen die nn üden herrschende Parte; zu schlagen. Er schreibt: j&amm wandern die llceaer auö? Die Antwort fällt nicht schwer. In er. fter Reihe weil ihnen m den Südstaaten das 'tlmmrecht verkümmert wird. Das Vorrecht, stimmen zu dürfen, ist dem Herzen eines Negers so theuer, wie Speise irr n je w . t? c f c ooer ctyiay, man rann nco cvduzio vor- . t ' . , rr I neuen, wie wer es ivm lvur, nch am Stimmen veiblndert zu sehen. Darin ist es für die Neg unmöglich, sich NeÄ't zu verschaffen, besonders in solchen Fällen, wo sie als Kläger gegen Weiße austreten. Man könnte dieses mit einer Unmenge von Beispielen beweisen. So ereignete eS sich z. B., daß ein Neger einen Weißen verklagte, weil der Letztere idm die ausbedunaene wltt the für em ibm geliehenes Pserd nicht bezablen wollte. Der Neger hatte 12 Zeugen, welche sämmtlich die Nichtigkeit jeiner Angaven velchworen. 'er elee behauptete, er habe dem Neger gleich. falls ein Pferd geliehen, und auf diese Weise gleiche nch die Rechnung aus. Es wurde bewiesen, daß der Weiße überi u . CI1 ..W drti.Ci V CfTio W.a

vuft 4?ci- wiujj wut iw emichiieß!, muen aus vericvieoenen )eintelligente Jury das Urtheil zu Gun- bieten gesucht werden. Zunächst waren sten des Verklagten, und der Neger unmittelbar nach dem Krieae Tausende

mußte obendrein die Kosten bezahlen, Die Geschworenen w o ll t e n einfach

vui -jz-tn giauocn, ,vgui um wurde aver in der oamatö vieiverorerEid nicht. Wen Meinung nicht ausgeführt, die

In einem anderen Falle wurde eine verheirathete Siegerin von einem Weißen durch eine Ritze in der Wand des BlockIlilrt- Wrn( 4tam Md..

'w"11 ilt vvyu, muiy .uchic, vlelmeyr oie viTfuuung oerietoen lings erschoffen. Ihr Mann ging in die in unabsehbare Ferne gerückt ist, so entStadt und klagte den Richtern sem Leid. schlicken ftch nachträglich zablreiche Sa-.

Er bekam den Bescheid, es laffe sich vor-

:aung" ,n oer Tache nichts tyun. er den angegebenen Gründen aber verschon Mörder strolchte noch einen ganzen Tag hne Auswanderung auszuführen. Man rn der Nach 'arschaft herum und traf m hier also mit einer Art Nachaller Gemüthsruhe die Vorbereitungen option zu thun, für seine Flucht. Ehe sich die Verfol Weiterhin war es schon zu französi

ger" aus den Weg machten, war er längst über alle Berge und wurde Nie mals gefangen.

Gui anderes Mal say em Neger beim Pis, ibr Glück zu versuchen. Dieser Welschkornschälen vor seiner Hütte. Em Zug nach Westen, über welchen zifferWeißer ritt vorbei und schlug ihn mit mäßige Nachweise übrigens feblen, ist

emem Knüttel über den Kopf. Die Bertesung war io zmioer. oaß oer Sieger sterben mußte. Das Urtheil der Coro-ners-Jury lautete, er sei an Gehirnentzündung" gestorben. An die VerHaftung des Mörders dachte kein Mensch, Alle diese Vorfälle ereigneten sich binnen .urzer Jeu m emem einzigen ownhiv. Die dritte Ursache für die Auswanderung der 'Aegcr ist das logenanme Stock Law". welches jetzt in den mersten Südstaaten zur Geltung kommt, f l r . c - m r r er e t ttruyer curfie oa )iey uverau m yerumiau,en, woyin es mouie. er sem Land vor dem Vieh beschützen wollte, mußte dies durch Zäune thun, Die Neger hatten auf diese Weise für tyr wt srele eive uno konnten q .k. ir f . ? ? n- r. r0 r , f . . owaio o vizit uye, chweme u. w. halten, als ihnen ihre Mittel erlaubten, Jetzt hat dies aufgehört. Das Stock Lato'; hat die Nothwendigkeit, Zäune um die Felder errichten zu müffen, aufgehoben, und die Neger dürfen sich jetzt nickt mehr so viel Bteh halten, wie frü her, weil es ihnen jetzt einfach an Weideland fehlt. Die vierte Ursache für die Unzufrieden heit der Neger besteht in dem Pfand gesetz (Lien-Law). Dasselbe sicherte in i r. - r r rv l er x (in msxrungl,chen Form den blut. armen. u der S lave, befreiten Ne. JÄftWÄW 'r 'r"n " ?."llWn:3 ztjrlituuuk vr .uttv? uui hui uu ein Drittel der von dem Pächter erzielten flrfv,rA ..k... 7.: aw:.i gUmP mann, der ihm die Mittel zur Be ..Wv.aQw ..k??. W amen'. cut, day der (srundeigenthumer aus die ganze Ernte des Pächters das erste An recht hat. Das Land wird jetzt zumeist nur noch gegen baares Geld verpachtet, und zwar oft zu emem so hohen Preise, daß dem Neger nach Bezahlung der Pacht von der ganzen Ernte nichts übrig dlerdr. Uebrigens f:hlt es auch nicht an aevigenlosen Leuten, welche den Negern in ver Ferne eine glänzende Existenz versprechen und sie dadurch verleiten, zum Wanderstabe zu greisen. DaS Telephon als KrankbeitS Ursache. Gri Kettorraaender Ant in Boston machte neulich die Bemerkung, daß die Einführung des Telephons eine ganz ' M bedeutende Zunahme von ramyetten nx Folge gehabt habe. Hauptsächlich feien eS Nerven-, Gehirn- und Lungen krankherten. deren Ursache dlrect aus daö Telephon zurückzuführen fei. Er sagt : Die erste rage, die ,ch an emen Patienten richte, der an einer dieser Krankheiten leidet, ist die : Haben Sie in Ihrem Hause oder in Ihrem Ge lSäftSplatze em Tel?von, und btnufccn

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SZk düZftldt Msig r Lüuttt du nr Vort bejahend, dann befehle ich ihm so .'ort, sich von dem Telephon fernzuhalten. Wird meinem Verlangen Folge geleistet, dann tritt bei dem Patienten in der Ne gel fast augenblicklich Besserung ein. Es ist jedoch eine lange Zeit und eine sehr sorgfältige Behandlung nothwendig, um eine Heilung zu erzielen, wenn eine Telephon-Krankheit' chronisch gewor den ist. Oft habe ich einen Patienten gefragt,, wie häufig er an das Telephon gehe. Es geschieht nicht selten, daß er mir antwortet : ixin Drittel memer Lebens zeit bringe ich im Bett zu, ein Drittel mit dem Lauttn ttim Telephon und ein Drittel mit Schreiben oder mit Erledi auna anderweitiger Geschäfte." Daß unter solchen Umständen das Telephon 'uf die Gesundheit einen ganz bedeutenden Einfluß ausüben muß, ist selbstver: slanonw. Auch in Bezug auf Sitte und Höflich seit hat das Telephon als kein Weltver besserer gewirkt. Als der Fernsprecher auskam, pflegte man sich durch denselben p w: cm 's . i.ti au? eme annanoiae xun c ui unieraiten. I ' w m Jede Unterredung wurde mir emem p- , r r x. w . rv r. sreunoncoen : cy oanie zynen. Adleu," geichlonen. etzt wird durch das Telephon oft geflucht nach Noten. Man hat vor dem merkwürdigen Jnstru- . . s w if. t 1 . menr icinc cyeu meyr uno ryur na?. durch raumtlche Entfernung geschützt, rn seinenAeußerungen durch dasselbe keinen .wana mehr an." Der gelehrte Herr Doctor mag ja so vital haben, aber day das Telephon so viele rankbetten au, dem l2ewiNen" haben soll, ist denn doch etwas stark. Man kann sich die Schwindsucht an den X...-.. . . t. ? kk, jjuir uivjttn, uuu vu.u uu vuv -ccuyyvu f f zu laujcn. AliSwandernng SnS Elsasi. Lothringen. Die soeben veröffentlichte statistisch, Nachweisung über die Staatsangehörig keit der reicksländischen Bevölkerung er giebt die auffallende Thatsache, daß d i e eingeborene Bevölkerung sich von 1880 bis 1835 um nicht weniger als 49.254 Versonen vermindert bat. Diese Abnahme ist auf die stets steigend Auswanderung zurückzuführen. Die Gründe, aus welchen sich ein so Ver hältnißmäßig hoher Procentsatz der Be völkerung zum Verlaffen der Heimaih und zur Uebersiedelung nach Frankreiq rf . - fr... . f . r i-'-s. Ti aus politischen wie sinanciellen Gründen zur Auswanderung entschlossen ; letzte Franzosen würden nach ein vaar ?labren. Elsaß-Lotbringen wieder zurückerobern, Da diese Hoffnung sich nicht verwirk. W r , , T f sT'. T ' "C1 C f. st milien, die bereits früher geplante, aus sch.n Reiten allgemeiner Gebrauch, tat die iünaeren Arbeitskräfte ..ins Zvrankreich" gingen, um dort, namentlich in hjz ute geblieben und hat vielleicht noch eme erhebliche Zunahme durch den Umstand erfabren, daß von Seiten der französischen Unterstützunqsgesellschasten diese Art von Auswanderung mit reichlichen Geldmitteln und lockenden Versprechungen nach Möglichkeit gefördert toird. Ein Hauptgrund, der immer noch Y?U iunae Msan Lotkrinaer über die Grenze führt, ist in der Scheu vor Militärvflich t zu erblicken. Wer s-,ck jibut an tr Militärvslicht ,'owohl in Frankreich als in Deutsch'.anv ' 7 ' vorbeidrücken will, läßt sich einfach vor erreichtem 17. Lebensjahre emen Aus' wanderunaSschein voneer deutschen Re aieruna aeben und länt ück in Zvrankux$ nieder. Die Naturalisation wird sodann daselbst erst in einem Alter nach. . . . . . gesucht, wo die Heranziehung zum Mi!i' r entweder gar nicht oder nur auf ein vaar Wochen ni aewärtiaen ist. Nach annäbernder Schätzung beläuft sich die abl dieser ..Drücker" in die Tausende. Schließlich mag auch noch erwäbnt werden, daß die sranzösilchen Truppen auch heute noch einen ansehnlichen Theil ihres Unteroffleiermaterlals aus Lothringen erganzen. Die SrXLJl L rfZZf" den letztern gemachten Anerbietungen iwiv vdivuw v utuuM,uii uu uwutw (ki i m j Heute nack, Frankreich ,u $ usgelprochenen AbstchV sich dort der Unt.risicie?,u!bbn ,u widmen. Vom deutsch . nationalen Stadtpunlte au! ist es alz eine erfreu i;x. o-t.x. ... wr. w:. CaS h nrT LZn7 durch Auswanderung der eingeborenen - n..:,-.?... a.;. L:a.A. m allermngwr Zeit weichende Kinwan sonen) ausgefüllt werden. Deutsche Bergleute. Man schreibt aus Westfalen : Der i Dortmund erscheinende ..Zolkebote be. hauptet, ein Theil der westfälischen Berg werksverwaltunaen aebe damit um. eme I2stündiae Arbeitsschicht einzufübren. Bis vor einigen Jahren war in den rheinisch-westfalischen Gruben nur eme achlslunvize Schicht uvttch. Dann gelang eS den Grudenverwaltun gen nach und nach, die achtstündige Schicht vor Ort" durchzusetzen, d. h. die Bergleute zu zwingen, das zeitraubende Ein- und Ausfahren, welches T m P. i. 0 . .. r trüber innerbalb der acktstündiaen Schicht stattfand, vor und nach derselben auszuführen, so daß jetzt neun st ün . . . . i m nr v ; g e Schichten siannnoen. ie!e er längerung. der Arbeitszeit war eine der Ursachen jenes Krawalle auf der Zeche Germania , welcher eme größere Anzahl von Bergleuten auf die Anklagebank und ln's Gefängniß führte, aver auch das Verhältniß der Arbeitgeber oder viel mehr der Grubenbeamten zu den Berg leuten in wenig ansprechendem-Bilde wste. Die Weidung d:s olksvoten-

jvT'tfy-'wji U'oiS jeht nicht widerrüftn wotdett: ist sie richtig, so kann man in dem Plan derGrubenverwaltungen nur einen Hohn auf die heute von fast allen politischen Parteien unterstützten Bestrebungen er blicken, das Loos des Arbeiters zu der besiern und die in vielen Industriezweigen zu lang bemeyene Arbeitszeit zu vermindern. Die achtstündige Arbeitszeit des Bergmanns in unseren Koblengruben erschöpft die Arbeitskraft desselben vielleicht mehr, als eine elfoder zwölfstündige Schicht in anderen Betrieben. Der Bergmann muß in den Tiefbauanlagen dir Steinkohlenberg werke stets in sehr hoher Temperatur, in fast vollständiger, nur durch den trüben Schein der Lampe erhellter Dunkelheit und in einer trotz ?r besten Lüstungs anlagen doch immer sehr ungesunden Atmosphäre arbeiten. Von den Tempe ralurverhältnissen kann man sich eine Borstellung machen, wenn man erfährt, daß vor drei Jahren in einer Grube ein Snike ausbrach, weil die Bergleute es sür unmöglich erklärten, bei der dort herrschenden Wärme acht Stunden hin durch zu arbeiten, und daß das Ober bergamt die Beschwerden der Arbeiter als durchaus berechtigt anerkannte und aus der Untersuchung Veronlaffung nahm, durch Polizeiverordnung fest zusetzen, daß in Gruben, bezw. in Thei len derselben, wo eine Wärme von 29 Grad Celsius (SS Grad Fahrenheit) und mehr vorhanden sei. kein Bergmann länger als sechs Stunden be schäftigt werden dürfe. Es erscheint als selbstverständlich, daß, wenn bei 29 Grad Celsius die Arbeitszeit höchstens sechs Stunden betragen darf, sie bei 23 Grad nicht aus 1 1 Stunden ausgedehnt werden kann. Aus diesem Grunde wird die angeblich geplante Verlängerung der Schichten auch bei der Bergpolizeibehörde Widerstand stnden. Vom Zulande. uh o l o Countv in Cali fornien sind bereits in San Francisco diesjährige Feigen eingetroffen. Ein merkwürdiger See ist ber Silver Lake," welcher sich sechs Meilen von Traverse City in Michigan befindet. Aus dein Wasier steigen fort während mit Naturgas gefüllte Wasser blasen. Wird eine "derselben angesteckt, dann erplodirt sie mit einem lauten Knall und blitzt auf, wie eine leuchtende Kugel von oer Größe eines Menschen kopfes. In Paducah, Ky., wurde vor einiger Zeit ein junger Mann Na mens W. F. X. Wlney wegen Fälschung in's Gerängniß ffpzrrt. . Er hat während seiner ganzen Gefangenschaft dem Gefängniswärter durch seme Äerrüat' heilen das Leben sauer gemacht und thm es gegenwärtig dadurch, daß er sich sei neun Tagen geweigert hat, Speise Uni .- . ... !- T . e tC 'Tl rani zu sich gu neymen. mi i oeren so schwach, dav man demnächst sein Ab leben erwartet. E s klingt fast unglaublich, and doch scheint es wahr zu sein, daß im verflossenen Jahre eine einzige Fabrik in Newark, N. I , in runder Summe ein hundertundfünfzig Millionen Korkzieher hergestellt und verkauft hat. Dabei ist sie nicht die einzige derartige Fabrik in den Ber. Staaten, obgleich sie der Größe nach den ersten 3tang unter den anderen einnimmt. Angenommen, daß alle übrigen nur 50 Millionen herstellen, so muß jeder Bewobner der Ver. Staaten jährlich vier 5korkzieber verbrauchen, und' '. L w wenn man annimmt, oay zeoer orizieher doch mindestens für 50 Flaschen aushalten sollte, so müßten in den Ver. Staaten jährlich 0,000 Millionen Fla schen geöffnet werden. Natürlich wird ein großer Theil des Fabrikats nach dem Ausland erportirt. Vor einigen Tagen brannte William Oakey aus Erie in Illinois mit seiner Geliebten Lois Fritz durch und wollle sich mit derselben heimlich trauen lassen. Die Beiden machten den Versuch, sich in D!orrison eineHeirathslicenz zu verschaffen, hatten jedoch damit keinen Erfolg, weil das Mädchen erst 17 Jahre alt war. Sie begaben sich dann nach Fulton, wo ihrer ein ähnliches Schicksal wartete. Sie wollten ihr Gluck werter , ' v c . r . . verjuxen uno waren geraoe oaoer, roer ter zu reisen, als der wüthende Vater des Mädchens, der ihnen gefolgt war. ne einholte. Die schöne Lois zeigte sich jedoch der Situation gewachsen. Sie warf ihre Arme dem Vater um den Hals und weinte und flehte so lange, bis sein Herz erweicht wurde. Er wil ligte in die Trauung ein und besorgte sogar selber den Beiden den Trauschein. Ein traurigesEnde hat ein junges schönes Mädchen Namens Mary B. Hill, eine Tochter von M. H. Hill von Jamestown, N. ?)., welche auf der Cornell-Universität bei Jtbaca studirte, gesunden. Sie befand sich auf dem Heimwege von der Kirche und gingandem Stande der Cascadilla Schlucht entlang. ?lm Geben wandte sie sich um, um mit Je mand zu reden, der ihr nachfolgte. Plötzlich wich der Boden unter ihren Füßen, und die Unglückliche stürzte in l- " r i r . fxi r. i. c : c rz. s vle 0U tfim iieic viuiyi yiuuv. wurden sofort Aerzte zu Hilfe gerufen. und man brachte das Madchen, so schnell dies geschehen konnte, nach ihrem Zlm mer im Sage College Gebäude. Die Aerzte constatirten einen Nippenbruch und eme Verletzung am iNle, oa jie zedoch nicht über anderweitige Schmerzen klagte, so wurdeangenommen, daß der Zustand der Patientin durchaus nichts Bedenkliches babe. Am folgenden Mor gen war sie jedoch todt: sie hatte sich mnertich veroluier. Wie vorsichtig weibliche Ansiedler auf Bundesland in Bezug auf daö Heirathen fein müssen, zeigt auch folgender Fall : Eine jugendliche Jung frau Namens Fur.k belegte eine Viertel section Land bei Mitchell, dem Haupt orte von DavisonCounty im südöstlichen Dakota, und tcA darauf acht Monate lang ansässig, zti Monate länger, als nach dem Gesetz erforderlich ist. Sie verwendete über 5400 auf Verbcsserun gen und reichte dann im Landamte die Anzeige ein, daß sie ihren Titel endgiltig festgestellt haben wolle. In der Zwischenzeit heirathete sie einen Mann Namens Bürger, welcher zu ihr auf die Farm zog. Ihr Landanspruch wurde als vollkommen in Ordnung befunden.

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li "'iyyUytyrL ÄikLbtt'-LanbcomMar' Spatks ettthteli ihr aber den Titel vor, wei sie als ver heirathete Frau ihn nicht beanspruchen könne. d ihr die Appellation an den Secretär des Innern etwas helfen wird,, ist fraglich, denn in allen vorhergehenden Fällen dieser Art ist die Entscheidung noch jedesmal zu Ungunsten der Bittstellerin ausgefallen. In Wheeling. W.Va.,sind dieser Tage zufällig Papiere im Werthe von $150.000 gefunden worden. In ! r- . . r . . rw r l ommer iött2 rauchte eines noenos ein in Lumpen gekleideter alter Mann au? einem elenden, mit Lumpen, Knochen und altem Gerümpel angefüllten Wage?? bei dem Oertchen Triadelphia auf, ' bettelte sich ein Nachtmahl und über-'. nachtete in seinem Fuhrwerk an der ; Landstraße. Am nächsten Morgen wurde er sterbend gefunden ; Leute, die offenbar wußten, daß er Werthsachen bei sich ührte, hatten ihn niedergeschlagen uno den Wagen durchsucht. Er starb wenige Stunden nachher, ohne zur Besinnung gekommen zu sein. In seinen Kleidern eingenäht, fand man mehrere Briefe und Papiere, doch nahm sich Niemand die Mühe, sie näher anzusehen, obwohl ihr Fundort anzeigte, daß sie irgend welchen Werth haben mußten. Sie wurden an die Countybehörde abgeliefert und haben ettdem m der Ofnce des Countvratbs in einem Fache geruht, bis ein Zufall einen der Clerks veranlaßte, sie durchzu sehen. Sie bestehen aus Wechseln, Bonds und Besitzurkunden von Land in Vermont, lauten auf den 9!amen Lovell Gore und belaufen nch dem Nennbetrags zufolge auf obige Summe. In Allentown, Pa., hatte am diesjäbrigen Ostersonntag eine Frau Namens Stecke! dadurch Aufsehen erregt, daß sie m eme Kirche trat und den Pastor mit einem Korbe voll Ostereier beschenkte. Am letzten Sonntag hat sie die Geschichte wiederholt, aber in einer neuen und verbesserten" Form. Als der Prediger geraoe dabei war, seine andächtigen Zuhörer zu entlanen, trat Frau Stecke! wieder in die Kirche. Sie batte em weißes Kleid an, um dessen Taille malerisch ein gelbes Band geschlungen war, das bis aus den Boden binter ihr nachschleifte. Um den Kopf hatte sie ein flammendrotbes Tuch gewickelt, das züchtig über ibrer Brust gekreuzt war. Ueber dem Tuch aus den, Kcpse prangte ein kindliches Spielzeug, em Erpreßwagen, deen Deichsel nach vorn zu in die Höhe ragte. Der Wa-. gen war mit Laub geschmückt und mit Orangen, Citronen, Zwiebeln und anderen Früchten und Gemüsen gefüllt. Eine groe lebendige Gans, die mit ibren ausgestreckten Slugeln fest an die Wa genräder gebunden war, befand sich gleichfalls in dem Wagen. Die Gans schien sich sehr unbehaglich zu fühlen und gab ihrem Unwillen nach Ganseart Aus druck, Frau Stecke! kümmerte sich jedoch darum nicht, stellte ihre Gabe" wieder vor den Pastor hin und verließ ftiü schweigend die Kirche. Avm Auslande. Der Erlös für die französischen Krondiamanlen in Summa ca. 7 Millionen dürfte Vielen überraschend niedrig erscheinen. Für die Brlllantenschätze, welche d;e prachtlieben den Herrscher eines der reichsten Völker Jährbunderte hindurch zusaminengetragen, sieht diese' Summe allerdings recht unbedeutend aus. Die Erklärung hierfür ist aber nicht schwer zu finden. Von dem Kronschatze sind nämlich die Kleinodien, welche den höchsten Werth repräsentiren, als Staatseigenthum zurückbehalten worden uno zwar aus dem emfachen Grunde, weil für sie die Preise, die man sür sie in Anschlag hätte dringen müen, keinesfalls erzielt worden wären! So hätte beispielsweise der Ztegent", dieser größte Diamant der Erde, mit 12 bis 14 Millionen bewerthet werden müffen. Und wer hätte wohl den berübmten Degen, den 3!avoleon 1. und nach ihm alle Herrscher Frankreichs getragen, und den man als das herr lichste Meisterwerk der Juwelierkunst bezeichnet, nach seinem historischen und künstlerischen Wertb, der sich gar nickt in Ziffern fassen läßt, bezahlt! Ebenso Ware für die anderen geschichtlich merk würdigen Kleinodien, wie für die Neli quienbroche Ludwig XV., für die Ubr. die Ludwig XI V. vom DeY von Algerien geschenkt wurde, für den Nosendiamant a w r. x .... . . .. ' v.r au ütrn oeruom:en namine, cqtu andere Edelsteine bei der letzten Versteigerung zum Verkauf gelangten, suc das wunderbare Schild des indischen Elephantenordens und andere derartige Kostbarkeiten gewiß nicht ein Preis geboten worden, dessen ihre Geschichte sie werth er cyemen takt. Ein Bew e i s dafür, daß die russische 3!egieruna vorläufig alle Pläne auf irgendwelche Einmischung in die bulgarischen Verhältniffe aufgegeben, ist in den Versetzungen der ehemals in Bulgarien dienenden russischen Ofsiciee gegeben. Ofsiciere, die in der russischen Armee Hauptmannsrang hatten, befehligten bekanntlich in der Armee bulgarischen Regimenter und Brigaden. Gleich nach ihrer Zurückberufung beließ man die meisten, welche in Bulgarien höhere Stellungen bekleidet, zunächst in Odessa, um sie für eine damals für sehr möglich gehaltene Besetzung des Fürstenthums sofort zur Verfügung zu haben. Als aber eine solche nach dem serbisch-bulga rischeu Krieg in die Ferne gerückt schien, theilte man jene Ofsiciere ihren ehemaligen russischen Regimentern zu, in denen sie verhältnißmäßig untergeordnete Ste l lungen einnahmen. Als man nach Entthronung des Fürsten Alexander abermals an eine Besetzung Bulgariens dachte, hielten sich jene Ofsiciere wiederum in Bereitschaft, um, wenn nvthwenbig, den Fürsten Dolgoruki,'den ebema ligen Militärbevollmächtigten in Berlin, letzigen Gesandten m Pechen, zl beglel ten, der als außerordentlicher Commiffar für Bulgarien bestimmt war. Fürst Dolgoruki, bekanntlich ein sehr kluger Kopf, erkannte ganz richtig, daß in Bulgarien nicht viel Ruhm zu holen sei, und zog eS deshalb vor, den General KaulharS die bulgarische Suppe ausessen zu laffen. Seit den letzten Monaten scheint man nun an eine Verwendung jener Ofsiciere für Bulgarien nicht mehr zu denken. Man wollte ihre dort in Höhe ren Stellungen geleisteten Dienste aner kennen und eiuannie nmtilzüZ Jotilt

W vö!i ttMn zli (5oMrnäNdeukitl sellftstaN' diger Schürzen, Zleserve- oder Linien Bataillone, als welche sie fast den Rang von Regiments - Commandeurs haben. Da man aber hierdurch nicht gern ältere, immer in der russischen Armee gebliebene Ofsiciere schädigen wollte, so gab man ihnen selbstständige Bataillone in den entlegensten Gegenden des' Reiches, zu denen im Allgemeinen kein groker An drang ist Indem man jene Ofsiciere so nach Turlestan und Ostsibirien ver setzte, dachte man jedenfalls nicht mehr an eine Verwendurg derselben in Bulganen. Eine kleine Geschichte, die zeigt, wie oft und in welcher Weis die griechischen Gesetze gegen die Aus fuhr von Antiken übertreten werden, entnimmt die Kunst Chronik" dem Temps". Vor ungefähr vier oder fünf Jahren fand ein Bauer in Palissia lunweit Athen) eine Marmorstatue. Der sranzostsche Gesandte, emer der gewiegtesten Kenner des ganzen diplomatischen Corps, dem er sie um 12,000 Franks zum Verkauf anbot, während er sie im Uebrlgen vor Jedermann sorgfältig ver barg, erkannte m derselben em Meisterwerk des vierten Jahrhunderts. Die französische Regierung setzte volles Ver. trauen in seine Kennerschaft und er schloß ohne Weiteres den Handel ab. Offen durfte er das Gesetz, welches, wie das italienische, die Ausfuhr von Kunstwerken verbietet, nicht übertreten. Er wußte es aber so einzurichten, daß der Bauer an einem bestimmten Tage, zu ' r. . i . . . s. . . emer oenimmien lunoe Mit einem Mit Feldfrüchten beladenen Wagen an einer emsamen Slrandgegend zufällig im Angesicht von Salamis sich einfand, daß zufällig um dieselbe Stunde der französische Regierungsdampfer dort anlegte und zufällig einen Mann, der die verlangte Summe ber sich führte, an Bord batte. Im Uebrigen wusch er seine Hände in Unschuld ; die, Figur wurde ohne Störung aus den Rüben und dem Kohl, m die sie vergraben war, herausgezogen, ohne Störung verladen und in aller Stille nach Paris geschafft, wo sie im Louvre unter der Bezeichnung ein junges athenisches Mädchen" steht. Bon einem F e l s st u r z wird Wiener Blättern aus Hallein in Salzbürg (an der Giselabahn) unterm 24. Mai berichtet : Heute Äkorgen um 5 Uhr löste sich vom großen Wärmstem ein ca. 100 Centner schweres Felsstück los und stürzte unter donneräbnlichem Getöse den Berg herab. Der kolossale Stein knickte auf feinem Wege die größten Bäume, zertrümmerte den nördlichen Theil des großen Wasjereservoirs der gräflich Arco'schen Brauerei in Kaltenhausen und siel dann zwischen dem Ma schinenhaus und der Schmiede dieses Etablissements zur Erde, sich tief in den Boden bettend. Hätte nicht im letzten c.f tu j. t. i n r p, e nugenonae em inacoilger a chenstamm, an welchen der Stein anprallte, demselben eine andere Richtung gegeben, so wäre das Ungethüm direkt auf das Maschinenhaus gestürzt, was sicher die Zertrüminerung des großen Dampfkessels und dadurch unabsehbares Unheil zur Folge gehabt hätte." Ein zweiter Felsstunwnd aus der Schweiz gemeldet. Derselbe fand gegenüber Spirinzen im Schaecken Thal, Kanton Uri, statt. Eine a. 350 Meter breite Felsmaffe stürzte von der halben Berghöhe herunter. 2 Hütten mit 5 Personen sind verschüttet. Einzelne Stürze dauern fort. In der braun schweigt schen Siadt Seesen (am Harz) bewohnte ein biederes Storchenpaar seit vielen abren ein auf dem Kirchthurm erbautes Nest. D:e (z,he war anscheinend stets friedlich u.d glücklich gewesen. Auch im Jahre 188.-, ging Alles gut, die Störchin legte ihre Eier und brütete fleißig. Da kam es eines Tages zu einem heftigen Streit zwischen den Gatten, und der unhöfliche Gemahl biß schließlich seine schönere Hälfte und vertrieb sie für immer aus dem Hause. Er selbst brütete die Eier aus, zog die Jungen auf und ging mit ihnen imHerbst fort. Im nächsten Jahre kam er wieder, bezog die alte Wohnung, nahm aber keine neue Gattin,' sondern lebt nun schon im zweiten Jahre als Einsiedler. Der Ukas, welcher Ausländern die Erwerbung von unbeweglichen Besitz in Rußland verbietet, liegt jetzt im Wortlaute vor. Als Zweck des Ukas wird die Festigung des russischen Grundbesitzes in den westlichen GrenzProvinzen angegeben, und der Ukas bezeichnet sich im Eingange selbst als temporär, so daß wohl noch schärfere Maßregeln zu erwarten sind. Zu ergänzen ist, daß auch der Erwerb von Arrende- oder P a ch t r e ch t e n auf dem Lande verboten und die Verlangerung bestehender Pachtcontrakte untersagt wird ; für Polen wird sogar die A d m i n i st r a t i o n von Gütern durch Ausländer verpönt ; wenn man aber weiß, wie enorm groß die Zahl oer Ausländer, namentlich der Deutschen ist, u.IX. fIt 0r...l..t., T ? ftt.Äu4t. 4)UlljCty(llCil U19 V2Ul?fuvV" in den Ostseeprovinzen und als Administratoren in Polen leben, wird man das tief Einschneidende dieser Maßregel zu würdigen wiffcn. Zwar wird den gegenwärtigen Gutspächtern und Ädministratoren die Eintragung ihrer Schuldforderung auf die ihnen verpachteten oder von ihnen administrirten Güter allergnädigst gestattet, doch soll dies weder zum Eigenthumserwerb noch zum Btsitz oder zum Nießbrauch dieser Güter -durch die Ausländer führen. Daß die heute noch nicht angesessenen Erben ländlichen Grundeigentbumes zum Verkauf ihres ererbten Eigenthums an Russen oder zur Duldung der Zwangsversteigerung genöthigt werden, wurde bereits hervorgehoben ; intereffant ist, daß die Kosten der in letzterem Falle einzuleitenden Vormundschaft von dem zu ergebenden Meistgebot in Abzug gebracht werden sollen, und es dürfte keinem Zweifel unterliegen, daß die bekannte Höhe russischer Kostenrechnungen von dem Kaufpreise oft wenig übrig laffen wird. Selbst russische Zeitungen, wie die Nowosti" nennen den Ukas eine diini lex", aber sie weisen mit unverkennbarem Behagen auf das Bei spiel hin, welches von Preußen gegeben sei und die guten Sitten derReuffen ver dorben habe. Ein Schuldner mit ei nem schlechten Gedächtniß. Demnächst wird die Wiener Gerichte ein seltsamer Vroceß beschäftiaers. Ein Herr aus der

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