Indiana Tribüne, Volume 10, Number 269, Indianapolis, Marion County, 17 June 1887 — Page 2

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gggtfejaa Zndiana Tribüne. Erscheint SäglitZ und Ssvnteg. fl tätlich .Xrtofin- kofitt durch d XrlarD m t ,,r lSoch, M otag ,riHt-b v 4 vo mA nii ... r v ir. Uyll VIV W W4t Hu Vofi 3214t tn za,ahln :erl 3t. Offtct: 120 O. MarvlandSr. Indianapolis. Ind., 17. Juni 1887. 2iinfcfor in Nöthen. Auf dem canadischen User gegenüber Von Detroit beenden sich drei kleine Städte, WindZor, Walkerville und Sand wich, welche zusammen 10,000 bis 12, 000 Einwohne? haben und sich etwa sechs Meilen weit am Ufer des Flusies b.nstrecken. Das bedeutendste dieser Städtchen ist Windsor. Es hat gute Hotels und Straßenbahnen, leidet aber Zeit längerer Zeit unter dem Zudrang amerikanischer Verbrecher aller Art, die sich vor der Gerechtigkeit in den Ver. Staaten flüchten mußten. Einer der bekanntesten dieser Verbre chen war Ben Bigelow, welcher sich nach Windsor .geflüchtet hatte, um hier die Früchte semer Arbeit" in aller Ge mächlichkeit und Gemüthsruhe zu gerne ßen. Er hatte ein Frauenzimmer bei sich, die für seine Frau galt, und lebte so friedlich, daß die kanadischen Behör den keine Gelegenheit hatten, ihm den Aufenthalt zu verweigern oder gar ihn zu verhaften. Er hatte Grundeigentum im Werthe von 520,000 gekauft be wohnte ein schönes und bequemes Haus und hatte außerdem mindestens 810,000 an baarem Vermögen. Er hielt über die amerikanische Verbrechercolonie in der Stadt genau Wache und machte es sich zur Pflicht, jeden Neuangekommenen Verbrecher aus dem Heimathlande aus zusuchen und ihm einzuschärfen, daß er sich während seines Aufenthalts in der Stadt aller Gesetzwidrigkeiten zu ent Kalten babe, widrigenfalls er es mit ihm Bigelow persönlich zu thun baben würde. Die Mahnung half, und die amerikanische Verbrechercolonie in Windsor war durch ihre Friedfertigkeit berühmt. Da starb im vorigen Monat der Häuptling" der Verbrecher, und wie mtt einem Zauberschlage war die ganze Situation verändert. Es war. als ob die Flüchtlinge nur auf den Tod Vigelows gewartet hätten, um ihren bösen Gelüsten freien Lauf zu lasten. Das erste Verbrechen wurde am 4. Mai an der 17jährigen Luella Jnnes, der Toch ter des Eapt. Richard Jnnes, verübt. Das Mädchen hatte in Sandwich eine Musikstunde gehabt und befand sich eben auf dem Wege nach ihrem Elternhause in Windsor, als es von dem amerikaniscben Verbrecher William Smith auf offener Straße angefallen und zu Boden geworfen wurde. Durch die Hilferufe der Bedrohten wurden zum Glück noch rechtzeitig Akenschen herbeigezogen. Der Verbrecher wurde verfolgt und nach einer Jagd von mehreren Meilen in einem dichten Waldgestrüpp gefangen. Er wurde prozessirt und von den canadischen Gerichten zu vierjährigem Zuchthaus veruttheilt. Kaum hätten sich die Bürger der Stadt von dem ersten Schrecken über diesen Vorfall erholt, als in das HauS des alten Eapt. John Horn, des GroßVaters der von Smith überfallen: Luella Jnnes, ein Einbruch verübt wur de. Die Räuber drangen Nachts in fein Schlafzimmer und drohten ihm mit dem Tode, wenn er ihnen nicht alles Geld im Hause ausliefere. Der tapfere Greis ergriff eine Art und 'wollte sich wehren, erhlelt aber von den Schurken eine Schußwunde in einen Schenkel. Dann plünderten sie das HauS und machten sich mit ihrem Raube von dannen. Der Eapitain muß in Folge der Verwundung noch bis auf den heutigen Tag das Bett hüten. Einige Tage später ereignete sich ein neues Verbrechen. Mary Auriatt, die ! r . . f -T- i C - - r ioiayr,ge ocyrer oes sra.zoicyen" Farmers Edward Auriatt, war Nach mittags auf das Feld ihres Vaters ge gangen. Es war Niemand in der Nähe, plötzlich stürzte sich auf sie ein feinae kleidete? Herr", wie sie später erzählte. und verübte an ihr ein schändliches Ver brechen. Es gelang ihm, nach der That unbemerkt zu entwischen, und bis auf den heutigen ag t er noch nicht gesan gen. Wieder waren nur wenige Tage vergangen, als Patrick Stuart, ein Sohn dcS Eigenthümers des Stuart Hotels" in Sandwich, Nachts im Schlaf durch ein Geräusch erwachte, welches aus dem Hause William Tasters, dem Hotel gerade gegenüber, zu stammen schien. Er kleidete sich schnell an, nahm seinen Ne volver und lief binüber. Drei Räuber waren gerade dabei, daö Haus zu vlün . dern. Sie schössen ihm eine Kugel in die Brust und flohen. Die Kugel prallte an einem Taschenbuch ab, soda der mu thige Stuart die Verbrecher noch eine Strecke wett verfolgen konnt?, doch ge lang es ihnen, zu entfliehen. Aehnliche Vorfälle wiederbolten sich so häusig, daß die Bürger der Stadt den Beschluß faßten, sich an die Provincialreaierung mtt der Bttte um mehr GrenzPolizei für Windsor und Umgegend zu wenden. Sollte diesem Gesuch nicht freiste geleistet werden, dann werden sie die Handhabung der Justiz in ihre eigene Hand nehmen. Erbittert genug sind sie dazu. Für Schwimmer. Mit Anbruch der Badesaison liest man in den .eitunaen wieder sehr bäu fig von Unglücklichen, welche während des Badens ertrinken. Es sind nicht . r. r . ! irnnur oes iviininens uiuunuigc .p tonen, die auf diese Weise zu Grunde aeben, vielmebr aeben soaar häusia aan ausgezeichnete Schwimmer ihres Lebens verlustig, well sie im entscheidenden Moment ibre Besinnung verlieren. Sie werden durch den Schreck förmlich wie durch einen Schlagfluß gelähmt oder machen so wilde Rettungsversuche, daß . 71 o i i c L.fxf :

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' Die Fähigkeit, während eines vlötzllchen Unfalls zu Waer den Kops oben zu behalten, kann nur durch Uebung und durch Erfahrung erworben werden. In den Schwimmschulen kann man wohl das Schwimmen erlernen, aber nur durch Uebung gelangt man dahin, daß man weiß, wie man sich bei plötzlichen Unfällen zu verhalten hat. In einigen europäischen Schwimmschulen werden jetzt die Schüler in Booten weit in's Wasser hinausgenommen. Der Lehrer bringt das Boot plötzlich in's Schwanken, so daß es umkippt, und die Schüler in's Wasier fallen. Manchmal versetzt er auch einem derselben einen Stoß und wirft ihn in's Wasser. ! Auch anderen ähnlichen Unfällen wer den die Schüler absichtlich ausgesetzt, i 9 rr r damit sie lernen, was sie im Äugenvtm der Gefahr zu thun haben. Daß sie nicht zu Grunde gehen, ist selbstverständ' lich. )Oafur paßt der Lehrer zu gut aus. Es handelt sich vor Allem darum, der ? Tragkraft des Waners zu vertrauen. Das Auflegen eines Fingers auf ein Ru der oder dem Stand des Bootes reicht gewöhnlich schon aus, um der ruhigem Wetter einen menschlichen Körper über das Wasser zu halten. Ein erfahrener Schwimmer wird es nicht versuchen, auf ein umgestürztes Boot zu klettern, sondern sich nur an ihm festhalten, damit dasselbe nicht mit dem Gewicht seines Körpers beschwert werde. Auf diese Weise kann ein balb mit Wasier gefüll tes Boot vielen Personen das Leben retten, wenn es ihnen nur gelingt, den Rand desselben zu erfaffen. Selbst schlechte Schwimmer können auf diese Weise vor dem Tode gerettet werden. Das Ministerium Nouvier. ..?rar.kf. Ztg.- vom 31. Mai.) Gerade vierzehn Tage nach dem Sturze des Ministeriums Goblet verkündet das Journal omcief die Liste feines Nachfolgers. Eine unerbört lange Krisis! Das Schlußergebniß ist aber auch nicht mmder bemerkenswerth. Vor Allem: der unruhige und reclamesüchtige Generat Boulanger ist definitiv beseitigt, die brennende Fraqe Boulanger alw zum Heile Frankreichs und im Interesse der tuhe Eur.vaS gelöst, wofür wir die Franzosen ebenso beglückwünschen dür fen, wie sie sich selbst. Daß als einziger Minister eus dem Eabinet Goblet Herr klourens bleibt, der bekannte Gegner Boulangers, macht die Niederlage des letzteren noch deutlicher. . An dem Ministerium Nouvier ist zu nächst auffallend, daß es nicht aus sögenannten Größen zusammengesetzt ist. Herr Nouvier hat dadurch die Feindschaften, die an jede Berühmtheit sich heften, aus die sette geschoben und seinen Eollegen wenigstens den Willkomm der nicht voreingenommenen Leute verschasit : Wir wollen es zuerst abwarten, was sie leisten können." Aus diesem Grunde wabrscheinlich hat er es vermieden, seiner Regierunq em zu stark opportunistisches Gevräge zu geben ; es findet sich dann, auker ihm selbst, nicht em einziger Name, der unter dem Ministerium Ferry eine Nolle gespielt hat. Das war klug, denn dadurch wurde eine Quelle der Anfeindung abgegraben, die immer noch nicht ganz versiegt ist. Eine andere Eigenthümlichkeit des Ministeriums 3!ouvier ist, daß nur ein Senator drinsitzt. Da ihn der Schritt der Se natsmehrhett bei Grevy schon zum Boraus der Unterstützung des Senats versicherte, indem ihm nur die, von ihm erfüllte, Bedingung gestellt wurde, daß er den General Boulanger fallen lasse, so brauchte er den Senat nicht durch Concessionen auf dem Gebiete der Persönlichkeiten zu gewinnen, sondern konnte seine Mitarbeiter nach Gutdünken größtentheils aus der Kammer wählen. Sein Bestreben ging nun dahin, von dem rechten Flügel der Radicalen so viele Elemente zu sich hcrüberzuzlehen, als möglich wäre, und dann die c:wa hu:idert unabhängigen Deputirlen sich anzuschließen. Bon den radicalen Führern mußte er freilich absehen, aber er geWann doch vier Radikale, die ihm einen gewisien Anhang in der radicalen Linken und unter den unabhängigen Radicalen r f. r r t ? , ncyern. uine gewisse repuvillaniscye Eoncentration" macht sich also auch im Ministerium Nouvier geltend, aber sie i -.. w r l t. cyaralierisirr stcy ais verscyleoen von oer bisherigen dadurch, daß sie im Wesen gemäßigt ist und die äußerste Link e a u s s ch l i e ß t, die denn auch dem Ministerium Nouvier sofort den Krieg " a r a rr. in nt angelunvigr yar. uas linislerlum Alou vier ist kein Geschäftsministerium, son dirn ein politisches ; aber es wird seine Politik auf den Kreis des Kammerbeschlusies vom 17. Mai beschränken: Ersparnisie, Budgetreform und administrative Reformen. Ein vielversprechender Anfang im Sparen ist bereits geschehen ; Herr Nouvier hat ein Ministerium un' terdruckt. Posten und Telegraphen sind wie früher mit dem Finanzministeriuw vereinigt worden. Der Premier, Maurice Nouvier, ist am 17. April 1842 zu Air. geboren, ist it - ... , aiio ein veryannlkmaßig nocy zunger Mann. Er studirte die Rechte und ließ sich als Advokat in Marseille nieder, wo er auch journalistisch gegen das Kaiser reich thätig war. Im Jahre 1871 wur. de er in die Nationalversammlung und später in die Kammer gewählt, wo er sich der republikanischen Union anschloß. Gambetta machte ihn in seinem Eabinet vom 14. November 1331 zum Handelsminister, der er bis zum Sturi.e des Eabinets, 26. Januar 1882, blieb. Im Ministerium Ferry trat er als Handelsminister an Herissons Stelle, am 13. Oktober 1831, und bieb es bis zum Sturze des Eabinet 30. März 1385. Seither war er zweimal Vorsitzender der Budgetcommission, ein gewichtiges Zeugniß für seine Autorität in Finanzsachen. Auch als Führer der Freihandelspartei bat sich Nouvier einen Namen gemacht. Nouvier hat natürlich zum Präsidium die Finanzen übernommen und läßt Po sten und Telegraphen in seinem Neffort durch einen Unterstaatssekretär, den De putirten Etienne, verwalten. DaScalifornische Welngesetz. Anfang? dieses Monats ist in Ealifornien ein Gesetz in Krast getreten, wel ches bereits im Monat Februar d. I. von der Leaislatur dcSStaates ange

fsasssagwre

nommen worden wär. 'as sejey trifft die Neinbaltung der kalifornischen Weine und enthält strenge Strafen gegen alle Uebertreter desselben sowie sthr ausführliche Bestimmungen über W?eine überhaupt, die von einer gründlicher Sachkenntniß'zeugen. In der ersten Section des Gesetzes wird erklärt, was unter herben, süßen, alcoholisirten Weinen unter Champagner zu versteh.' sei. In der zweiten Seetion werden die legitimen A!ethoden be bufs Gährunq, Aufbewabrung und Ber i stärkung der Weine aufgeführt, wobei gleichzeitig die Anwendung von Obst'äften, Änilinfarben, Salicylsäure und Glycerin beider Herstellung von Weinen verboten wird. In der dritten Section werden die Hilfsmittel angeführt, die bei der Weinbereitung zulässig sein sollen. So darf reine Tanninsäure angewendet werden, um Gährung zu erzeu gen, Wasser darf während der Gährung, nicht aber nach Vollendung derselben in den Wein gegoffen werden, Schwefeldämpfe sind nur zum Desinsiciren der Fäffer und zur Verhütung von Krankheiten des Weines gestattet, und gelatin artige Substanzen dürfen nur zum Klä ren angewendet werden. Kein californischer Wein, mag er nun Elaret, Burgunder, Sauterne. Port, Sherry, Madeira, Angelica oder sonst wie heißen, darf verkauft oder zum Verkauf anzebotcn werden, wenn er nicht nach gesetzlichen Vorschriften hergestellt ist. Ist der Wein unrein, dann darf der Verkäufer um Schadenersatz verklagt werden und verfällt in eine Strafe von 850 bis 8500 ach Gefängnißhaft bis zu 30 Tagen ist zuläffiz. J:der Weinbändler, welcher reinen kalifornischen Wein in Fässer oder in Flaschen füllt, erhält von der Staats regierung gedruckte Zettel, die auf die Gefäße oder Flaschen zu kleben sind und bekunden, daß der Wein echt sei. Jede ungesetzliche Benützung der Zettel wird streng bestraft. Sie werden vom Staate zum Selbstkostenpreise für Druck und Papier geliefert, sind also durchaus nicht Steuerzettel im gewöhnlichen Sinne des Wortes. Man hofft, daß das neue Gesetz der Verfälschung californischer Weine ein Ende bereiten und letzterem einen großen Nuf verschaffen werden. Vom Inland e. Im letzten Jahre wurden im Staate Maine sechshundert Bären getödiet. In Missouri werden d i Bewohner von Trenton und Umgegend seit einer Woche von Schwärmen von Canthariden", einer Art spanischer Fliegen, belästigt. Dieselben zerstören nicht pur sehr rasch die Vegetation, son dern peinigen auch die Menschen in fast unerträglicher Weise. Mindestens ein tausend Menschen sind von den giftigen Insekten bereits gestochen worden. Man wagt es Abends nicht mehr, Licht anzuzünden, aus Furcht, die Insekten dadurch herbeizulocken. Eine wich.tige Entscheidung bat der Vundes'Vezirksrichter Foster in Topeka, Ks., erlaffen Der deutsche Brauer Ziebold zu Atchison war auf Befebl des taatsrichters Marti m's Gefängniß geworfen worden, weil er einem Einhaltsbefehle desselben zum Trotz Bier gebraut und verkauft hatte. Durch einen Habeas Corpus-Befehl des Bun-oes-Bezirksgerichts ist nun Ziebold in Freiheit gesetzt worden. Nichter Martms Einschreiten wird in der Entscheidung verurtheilt, weil er sich an die frii her erlassene Entscheidung des Bundes Kreisrichters Brewer nicht gekehrt habe. Die Prohibitionisten sind wüthend. ! Für die 70 Aktieninhaber des Metropolitan Opera House"',in New Aork ist das Theater in der letzten Zeit ein theurer Spaß gewesen. Sie haben an Salairen für die Schauspieler, für n:ue Scenerien, Kleidungsstücke, Steuern, Reparaturen, Licht, Beheizung und verschiedene andere Ausgaben insgesammt nahezu 8445.000 ausgegeben. Die Einkünfte des Theaters betrugen nur wenig über 8235,000, so daß ein Desicit von etwa 8210,000 übrig bleibt von dem auf jeden Actionär ungefähr 83000 zur Deckung entfallen. Für dieses runde Sümmchen hatten die Actionäre das Recht, 61 Vorstellungen in Logen beizuwohnen. Jede Vorstel lung hat demnach jedem Einzelnen von ihnen beinahe 850 gekostet. Der beste Sitz im Hause, die Logen natürlich ausgenommen, kostete für jede Verstellung anderen Leuten höchstens 84.00. Wenn den Aktieninhabern das theure Vergnügen Spaß macht, können sie dasselbe in der nächsten Theatersaison wiederholen. Die New York erGesellschaft gegen Thierquälerei thut sicher manches Gute, steckt aber oft ihre Nase in Geschichten, die sie nichts angehen, Der Agent dieses Vereins brach dieser Tage, mit einem Haussuchungsbefehle bewaffnet, in das Haus eines reichen, in der Mottstraße wohnenden Chinesen Nameks Mo Kee ein urd verhaftete ihn, weil sich im Hause ein ILjahriges Dienstmädchen befand, von dem der Agent behauptete, es werde von Wo Kee als Sklavin ge halten. Der Chinese gab zu, das Mädchen besinde sich bei ihm schon vier Iahre, sei aber keine Sklavin, sondern ein Dienstmädchen, und werde von der Fa milie stets gut behandelt. Als das Kind nach dem Polizeigericht geführt wurde, trug es eine Blouse von dunkelblauer und Höschen von hellgrüner Seide, und seine fast bis zum Boden reichenden Zöpfe waren mit rother Seide umwunden. Jedenfalls halte es im Hause Wo Kees weniger Noth gelitten, als viele freie Kinder" in New York. Bis zur gerichtlichen Erörterung der Angele genheit ist es der Fürsorge der Anti Kinder-Quäler-Gesellschaft anvertraut worden, unter welcher es sich wahrschein lieh höchst unglücklich fühlen wird. Die Frau von Henry Rausch feierte dieser Tage in Letart in der Näh? von Parkersburg in West Virqi nien ihren 100jährigen Geburtstag. Die alte Dame hat eine so zahlreiche Nach, kommenschaft, wie schwerlich eine zweite Person in Amerika. Sie hatte sich im Alter von 13 Jahren mit Henry Rausch veryeiralyer uno vensetven im ause der Jahre mit 13 Kindern beschenkt, von . denen zur Zeit noch acht leben. Im Alter von ItlÄabien wurde Frau Rausch

zum ersten Male Mutter, und t er. freut sie sickeiner Nachkommenschaft von

sechs Genermionen. Ihr ältestes Enkel-! iind, W. A. Noberts, steht bereits im ' Alter von 82 Jahren und ist der Stamm Vater von fünf Generationen. Die Ju bilarin hat nicht weniger als 52 Ur-Ur- j enkel, und die Zahl ihrer gesammten ; Nachkommenschaft beläuft sich auf 608. Frau Nausch ist noch frisch und munter, ihre Augen sind hell und klar, wie die einer iunaen 5vrau. und sie 'länt keine Gelegenheit vorübergehen, sich außer-! halb des Hauses zu zeigen, ebenso gut, ! wie irgend einer ihrer Ur Ur-Urenkel. Unläßlich der Geburtstagsfeier war die tadt voll von Fremden; sämmtliche Nachkommen der Jubilarin waren zu dem Feste vollzählig erschienen. Von einem alten und hochgelehrten Studenten an der John HopkinsUniversität in Baltimore wird berichtet : Ein großer Gelehrter muß zwar bis zu seinem Lebensende studiren, es kommt aber doch selten vor, daß ein solcher sich in reiferen Jahren noch einmal neben junge Leute auf die Schulbank setzt. Ein solches Exemplar birgt die Joln? HopkinsUniversität. Unter den graduir-! ten Studenten des Umversttats vUqi sters befindet sich auch Dr. Sam. A. Binion. Dr. Binion ist ein Nüsse und stehts bereits im vorgerückten Lebensalter. Er hat in Italien und Spanien romanische, in Deutschland und Frankreich klassische und semitische Sprachen studirt. Nchd?m er zehn Jabre lang dem Studium der Philosophie und Theologie obgelegen, kam er nach Amerika und studirte Medicin, erwarb hier den Doktortitel und begann zu practiciren. Trotz alledem konnte er es nicht unter lassen, sich in Baltimores Universität als Student der Affyriologie ein'zuschrei' ben. Er versteht etwa 20 Sprachen und ist ein vortrefflicher Egyptoloz ; er schreibt jetzt ein neues Wert über Egypten, welches so ausgestatten werden soll, daß es 8200 kosten wird. Da die Werke von Ehampollion und Lepsius in die Tausende kosten, so wird Dr. Binion? Buch schon Abnehmer sinden." Eine Ackerfläche, welche an Morgenzahl um 50 Procent größer als Irland und fast ebenso groß ist. wie England, hat die mexikanische Regierung an die Herren Henry P. Elifford von Stew ?)ork und I. A. Berges von San Francisco abgetreten. Es dürfte dies das größte L mdgeschäft sein, das jemals mit Privatleuten abgeschlossen wurde. Das abgetretene Gebiet erstreckt sich längs der Sierra Madre von der Mitte des Staates Durango bis an die Grenze der Ver. Staaten in einer Aasdebnung von :M Meilen Länge und 126 Meilen Breite. Nch dem Wortlaut des Vertrses sir.s ,le neuen Besitzer verpflichtct, das a.inze Land vollständig vermessen zu lassen und mit der Ausbeutung etwa aufgefundener Mineraljchätze innerhalb z?vei Jahren vorzuzehrn. Dreihundert Landvermeffer sind zu diesem Zwecke bereits in Dienst genommen worden, und die Vermeffung allein soll 9500,000 kosten. Die Käufer beabsichtigen, auf dem Lande Schmelzofen zu erbauen und Farmen und Viehzüchiereien zu errichten. Ein großer Theil des Landes ist bisher Wüste, kann aber durch Bewässerung fruchtbar gemacht werden. In den Schluchten wächst vor treffliches Gras für Rindvieh- und Schafheerden. Die Felder wurden bisher aus Furcht vor den Indianern nicht bebaut. Vom Auslande. Ueber die Bekämpfung ber Neblauskrankheit im Jahre 1886 u. 1887 ist dem Neichstage eine umfassende Denkschrift zugegangen. Aus derselben ergiebt sich, daß innerhalb Deutschlands Neblausherde während des Jahr 1886 in den seit 1831, beziehungsweise 1834 als reblausbehafteten Gegenden der preußischen Jtheinprovinz, ferner in Württemberg und endlich in Elsaß Lothringen entdeckt worden sind. In Preußen wurden entdeckt: Im Atbale 17 Herde mit 147 infizirten Stöcken und auf dem rechten Nheinufer in den Gemarkungen Ockenfels und Linz 20 Herde mit 140 infizirten Stöcken. Dieselben sind als Ausläufer der früher entdeckten Hauptherde in, diesen Gegen den anzusehen. In den beiden Jnfektionsgebieten zusammengenommenen stellt sich im Jahre 1886 die Zahl der Herde um 51, die Zahl der insizirten Stöcke um 2427 niedriger als im Vorjähre. In Württemberg sind gegen Ende August 1886 die Nebpflanzen der Königlichen Lustschlöffer Wilhelma" und Villa Berg", sowie die Weinpflanzung des Oekonomieraths Boffert in der Nähe von Stuttgalt, auf welchen Anlagen bereits 1876 eine seither für erloschen erachtete Infektion ermittel worden war, von Neuem als reblausbehaftet er-, kannt worden. Die Sachverständigen nebmen an, daß es sich hierbei um Ausläuser beziehungsweise Ueberbleibsel der alten Herden handelt. Die Vernichtung sämmtlicher kranker Neben, die Desin fektion der Herde und deren Umgebung, sowie die Verhinderung der Abgabe von Neben und Schnittlingen von den verschont gebliebenen Theilen der erwähn ten Anpflanzungen ist in Uebereinstimmung mit dem bei den sonstigen Jnfektionen beobachteten Verfahren herbeige führt worden. Der Verhaftung zweier Beamten der französischen Ostbahn in Altmünsterol liegen nach der Straßb. Post" solgende Thatsachen zu Grunds : Am 11. Mai Nachts wurde in Altmünsterol ein deutscher Grenzpfahl mit der Aufschrift: Vivo ja France, a baa la Trusso" (Es lebe. Frankreich, nieder mit Preußen !") versehen und au ßerdem mit schwarzer Oelfarbe besudelt. Da die Aufschrift offenbar mit Schablo nen hergestellt war, welche bei Anferti gung von Aufschriften auf Waarenkistett u. s. w. verwendet werden, lenkte sich der Verdacht zunächst auf Bedienstete der französischen Ostbahn. Der Polizei gelang es, zwei Bedienstete der genann ten Gesellschaft als Thäter festzustellen und zwar in der Person der als Wagen notirer angestellten Schmidt und 3tein

z bold, welche beide trotz ihrer deutschen Namen Franzosen sind. Schmidt, noch ledig, ist in Petit'Eroix, der ersten Hal testelle auf französischer Seite, stationirt, kommt aber jeden Mittag und Abend mit dem Zuae nach Altmünsterol ium

Cssett tir.b Schläfen bei semec vaseiost wohnenden Mutter; sein Vater war bis vor etwa zwei Monaten in Altmünsterol stationirt, hatte sich aber wegen seiner Preußenfrefferei derart in Altmünsterol unmöglich gemacht, daß ihn die Ostbahn gesellschaft selber in das Innere von Frankreich versetzen mußte. Neinbold ist in Altmünsterol stationirt und gleichfalls ledig. Nachdem das Beweismaterial gesammelt war, erfolgte die VerHaftung Beider. E i n H au s für das zwölfte Kikid versprach ein Rentier in Bähren seid in Schleswig-Holstein einem dortigen Eisenbahn-Angestellten vor mehreren Jahren, als diesem nach und nach eine Anzahl Kinder geboren wurde. Dieses Versprechen wurde bei der Geburt des zehnten und auch des elften Kindes wiederholt und auf wiederholte Anfragen des Eisenbahnbeamten, ob der Rentier denn auch das Versprechen ernst gemeint habe, soll dieser stets erklärt haben, daß er das Versprechen des Hauses ernst genommen und dieses dem glücklichen Va ter halten würde, sobalo das zwölfte Kind geboren sei. Es ist verschiedentlich über den Fall berichtet worden, auch

daß, als das zwölfte Kind anlangte, der Privatier sich geweigert, das Haus zu geben und sein Versprechen als im Scherz ersolgt bezeichnet hat. Der Angestellte klagte und die Eivilkammer des Landge richts entschied nach längerer Zeit und vielen Terminen zu Gunsten des Klä gers. Der Beklagte legte beim Oberlandesgericht in Kiel Berufung ein und dieses hat jetzt dahin entschieden, daß, da aus den Verhandlungen und Zeugender nehmungen das Versprechen als ein ernstgemeintes sich darstelle, dieses als bindend zu bezeichnen und die Berufung abzuweisen, der Vater des zwölften Kindes aber berechtigt sei, sich von den Häu fern des Beklagten eins auszuwählen. Das englische Handels amt bat am 18. Mai eine Statistik über die Einwanderung in Großbritannien veröffentlicht. Als Nachtrag ist dem Werke eine Specialstatistik über die Ein Wanderung von Fremden in das Ostend von London beigefügt. Während der Jahre 18711881 hat sich die Zahl de, Ausländer im Vereinigten Königreiche von 113 auf 133,000 vermehrt. Davon bilden die Deutschen etwa ein Drittel. Im Ostende Londons betreiben die Aus länder meistens das Bäcker-, Schneider und Tischlerhandwerk, und sehr häusig sind sie Eigarrenarbeiter. Die englischen Bäcker werden durch die deutschen fast ganz verdrängt. Die Zahl der deutschen Bäcker in London bat sich während der 10 Jahre fast um 100 Procent vermehrt. Von 4000 Bäckermeistern Londons sind L000 Deut'ch?, welche aus Rücksichten der Billigkeit fast ausschließlich deutsche Gesellen beschäftigen. Im Tischlerhandwerk sind 4000 Ausländer, zumeist Deutsche." Die jüdischen Arbeiter sind ziemlich auf das Ostende Londons be schränkt, haben aber dort die Anfertigung billiger Kleider fast monopolisirt. Aucb im Schuhmachergewerbe sind viele jüdische Arbeiter beschäftigt, deren Zahl infolge der Judenverfolgungen in verschiedenen europäischen Ländern in den letzten Jahren erheblich angeschwollen IZl o Die Sticke re iiu du strie in St. Gallcn ist, so schreibt neuerdings das Luz. Tagbl.", niedergeritten,und nie mehr wird sie sich ans eine anstän dige Höbe emporzuschwingen vermögen. Die Habsucht vieler Fabrikanten und Kaufleute, welche, um möglichst viel W Profitiren, nach dem Grundsatze billig, aber schlecht" drauflos pfuschen und eine Unmasse geringer Waare auf den Weltmarkt warfen, haben den Credit der Industrie untergraben und ihr den Todesstoß versetzt. Die Fabrikanten bringen kaum mehr Arbeitslohn und Maschinensins heraus und mancher würde das Geschäft sofort liquidiren, wenn er es nur könnte. Das Gros der Sticker aber fristet geradezu ein kümmer liches Dasein. Es giebt zur Genüge solche Arbeiter, die kaum mehr einen Wochenlobn von 12 bis 20 Fr. bei strenger Arbeit verdienen ; nur die ge schicktesten und flinksten bringen e? noch täglich auf 5 bis 6 Fr. Zur Zeit bestehen in der Schweiz 450 Curorte. Sie vertheilen sich auf die Cantone, wie folgt : Bern 90, Graubünden 50, Waadt 30, St. Gallen 30, Appenzell 25, Luzern 25, Schweiz 20, Solotburn 19, Unterwal den 19, Wallis 18, 'Aargau 18, Baffel land 15, Uri 13, Thurgau 12, Tessin 10, Glarus 8, Freiburg, Neuenberg, Schaffhausen und Zug je 7. I m Herzen Frankreichs, in Lyon hat sich o Graus die deutsche Neiterei zu zeigen gewagt ! Die Grenze ist von den Barbaren ohne Kriegserklärung überschritten worden, und ist es denselben auf bisher nicht aufs nn t v l f.--. c i gtuuuc gelungen, umiy uii j französische Departements unbemerkt sich I tu hr &nmmpt' ttnh rif hnmTritarts V V Mt..fr. MIIV VIVVIIIHVVV hindurchzuschlagen. Man denke sich das Staunen und die Wuth der braven Lyoner Patrioten bei dieser unerwarteten Erscheinung ! Die Saone blieb vor EntseZen ivle gefesselt stehen und roagte es nicht, ihr trüben Waffer mit der durch die Noffehufe der Deutschen entweihten Nhone zu vermischen! Aber bald hatten sich die Lyoner von. ihrem ersten Schrek ken erholt und sielen mit patriotischer Begeisterung über die frechen Eindrmg linge her, ihre Noffe wie Stücke mürben Holzes zerbrechend. Und die Polizei hatte den traurigen Muth gegen diese Helden, welche ihre heiligsten Güter, Vaterland und Familie, vertheidigten, mit den Deutschen gemeinsame Sache zu machen und drei der Patriot? zu ver haften. Dieses ist ungefähr die von französischen Blättern gegebene Version eines Straßentumultes in Lyon, welches, in gutes Deutsch übertragen, einfach solgendrmaßen erklärt werden müßte : Eine ölotte von Lyoner Gaffenbuben, welche die bei der Lohengrin-Premiere erworbenen Loi beeren ihrer Pariser Kollegen nicht schlafen ließen, glaubte iyren Patriotismus im schönsten Lichte erscheinen lassen, wenn sie gegen die chsvaux de bois" eines deutschen Karousselbesitzers eine Demonstration veranlaßten und bei dieser Gelegenheit die unschuldigen Thiere, auf welchen die Herren Gamins dem edlen Neitersport zu fröhnen pflegen, zertrümmerten. Intervention der Polizei beschrSiikte

enzral Garten !

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