Indiana Tribüne, Volume 10, Number 267, Indianapolis, Marion County, 15 June 1887 — Page 2
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Zndlana Tribüne.
Erscheint FöglitZ und S onstags t tlUt XziSUnc kostet durch bin Xtljii3 kts xr lösch, bi Convtagl xiitt Civil per Qoch. Cib lufssta II f ül. Cx Po? aaichv ta BxaI8a9bttf H V Saök. Qsffee: 120 S. Warvlandür. JndisspoliS, Ind., 15. Juni 1887. Kamps um eine Million. Vor ungefähr zehn Jahren war in Hoboken, 91. I., ein reicher Sonderling und Geizhals Namens Lewis gestorben, dessen Testament ebenso auffallend war, wie sein ganzes vergangenes Leben. Der Mann mied jede Berührung mit der Außenwelt auf eine wahrhaft auffallende Weise und darbte und hungerte, wie der ärmste Bettler. Nach seinem Tode stellte es sich heraus, daß er sein ganzes Vermögen der Bundesregierung vermacht batte, damit sie mit diesem Gelde einen Theil ihrer Schulden bezahlen könne. Die Nachlassenschaft war aber eine volli Million Dollars werth. Das merkwürdige Testament wurde damals natürlich von allen Tagesblät ttrn besprochen, und es fanden sich bald einige geriebene Schwindler, welche auf den Gedanken kamen, den ohnehin so reichen Onkel Sam um diese Erbschaft zu betrügen. Sie standen bisher indem Ruf, seh? ehrenwerthe und wohlhabende Leute, sogenannteSiützen der Gesellschaft, zu sein, und dieser Umstand sollte ihnen bei ihrer Erbschleicherei zu statten kommen. Sie gewannen für ihren Plan ein blühend yübsches Weib, die Wittwe eines Spielers, der gleichfalls Lewis gebeißen hatte, und bewegen dieselbe mit leichter Mühe, sich für die Wittwe des verstorbenen Millionärs auszugeben und daraufhin die Auslieferung der Erbschaft zu verlangen. Der P'an war äußerst fein angelegt. Die Schwindler wußten sich über alle Thatsachen aus dem Leben deö Verstordenen Sonderlings in Kenntniß zu setzen, und besonders genau war seine" Witt we mit allen Einzelheiten aus seinem Vorleben vertraut. So oft sie auch in's Kreuzverhör genommen wurde, es ge lang niemals, sie eines Irrthums zu überführen. Aus jedem Verhör ging sie siegreich hervor, und selbst die ärgsten Zweifler mußten gestehen, daß sie mit jedem Gerichtstermin ihre Stellung mehr reiezngle. Endlich handelte es sich noch darum. festzustellen, ob der Heirathsschein, den sie vor Gericht auftuweisen hatte, echt war oder nicht. Das Formular des Certisica:s war aus der Druckerei eines gewissen Tibbals hervorgegangen und trug das Datum 1858, in welchem Jahre angeblich die Heirath der Frau mit dem Millionär statlzefunden hatte. Tibbals wurde auf den Zeugenstand gerufen, und man legte ibm das Document vor. Das Formular ist erst im Jahre. 1872 der 1873 gedruckt , sagte er mit großer Be stimmtheit. Ich kann das beweisen. denn ich habe die Platte noch aufbewabrt." Das Schriftstück war auf eine sehr sorgfältig Weise gefälscht worden, aber diesem Beweis gegenüoer tonnten die Schwindler nicht aufkommen. Sie setzten sich zwar nach dem Verhör sofort auf helmliche Welse mit Tlbbals m Verbm dung und suchten ihm für theures Geld die Platt: abzukaufen, doch gelang es den Vertretern der Regierung, ihnen zu vorzukommen und sich in den Besitz der Platte zu setzen. Da nun das falsche Spiel beinahe verloren war, erbot sich die schöne Wittwe, als Staatszeugin gegen ihre Mitverschworenen aufzutreten. Sie kam zwar in's Gefängniß, aber sie wurde bald freigelassen, angeblich, weil sie als . Staatszeugin nicht bestraft werden dürfe. Es beißt sogar, daß verschiedene Beam ic ihr halfen, aus dem Bereich der Justiz von vcew Jersey zu gelangen. Schließlich fand sich auch die wirkliche Wittwe des verstorbenen Millionärs ein, die bis dahin unbekannt mit ihren Kindern m der benachbarten klemm Ort schaft Jamaica gewohnt hatte. Es ae lana ihr, einen vollgiltigen Beweis dafür zu führen, daß sie die rechtmäßige Gattin des Sonderlings gewesen war, und daraufhin erhielt sie runde $300, 000 von der Erbschaft ausgezahlt. Auch für die Advokaten war der Streit um die Erdschast ein gefundenes Zrressen gewesen. Die Verschwörer hat rcn sich die Dienste sehr guter Advokaten gesichert, um den Schwindel erfolgreich durchführen zu können. Natürlich kostete dies emen Hausen üJelo. Ader auch die Advokaten und Richter der Gegenpartei machten ein glänzendes Geschäft. Der Districtsanwalt Keasbev allein sackte an Gebühren 827,000 em. Die Erbschleicherin blieb längere Zeit verschwunden, damit über die Geschickte Gras wachse. Jetzt hält sie sich wieder in New vjoxl aus, wo sie em ,eder De tectiv kennt. Sie kleidet sich noch im mer sehr elegant und kokett und sieht recht hübsch aus,da sie es versteht.sich die modernen Toilettenkünste dienstbar zu machen. Auch beißt es von ihr, daß sie nach wie vor auf Trug und Schwindel . AI P" , , ? , ausgebe, nur opernr" ne j,e$i vorcyn ger, als vor zeyn ayren. Industrieschulen in New Perk. Vor drei Jahren begann die New Aorker Gesellschaft zur Beförderung des Jndüstrie-Unterricht"ihre Wirksamkeit in einem sehr bescheidenen Maßstabe. Noch im voriaen abre betrag die Anzahl ihrer Schüler nur 1904, doch war dieselbe im April dieses Jahres bereits aus 4övs ge üiiam. Die Anstalt wurde zuerst in einem Hause an der östlichen 11. Straße eröffn . '. - i". - fT X. V-i .13 ... et, das aiccai erwies ncy jzcoaf ai zu fUin. und es stellte sich die Nothwendigkeit herausT'ein größeres Gebäude zu miethen. Wie töelelliqast erwaro Daraufhin auf 8 Jahre die Nutznießung des alten Gebäudes deö tbeoloaischen Semi nars am University Place, für welches
fit jäbrlia, 6000 an mmt vavu.
Die TchUlö labil jetzt r Stl&m tut
Zeichnen, 6 in Bauschreinerei, 12 in der Kochkunst, 6 im Nähen und besitzt außer dem einen Kindergarten und eine Klasse zur Ausbildung junger Mädchen in Hauswirthschaftlichen Arbeiten. Besonders zahlreich werden die praktischen Abthei lungen," d. h. die Koch-, die Näh- und die Zimmermanns-Schule besucht. Die Leiter des Unternehmens versuchen jedoch die Schüler auch auf die Wichtigkeit des Zeichen-Unterrichts aufmerksam zu ma chen, damit dieselben im Stande sind, selbstständig Pläne für Bauten u. s. w. zu entwerfen. Außer der Schule auf dem Universi-täts-Platz hatte die Gesellschaft auch industrielle Ferienschulen in anderen Stra, ßen New i)oxU sowie auf Staren Island im letzten Sommer eröffnet. Dieselben waren von mehr als 400 Schülern besucht, in denen von 25 Lehrern Unterricht im Zeichnen, Modelliren, Bauen, Holzschnitzen, Näben und Kochen ertbeilt T m ' x i Tl rouroe. as neiuiiar war 10 gunnig, daß seitdem auch in den öffentlichen Schulen von Hobolen und Staten Island der Unterricht in diesen Fächern eingeführt worden ist. Ein wie reges Interesse philantropische Bürger an diesen Schulen nehmen, erbellt aus dem Umstand, daß die Gesellfchaft für Jndustrie-Unterricht" im letz ten Jahre an freiwilligen Gaben $28, 000 einnahm. Die Leitung des Unter nehmens befindet sich in fähigen Händen, und scheint der Bestand derselben für lange Zeit gesichert zu, sem, wahrschem lich ist es sogar, daß es noch stetig ai Ausdehnung zunebmen wird. Vmerikaniscke Fabrikinspectoren. Im Sitzungssaale des Common Coun;il zu Philadelpbia trat am 9. Juni die erste Nationalconvention von Fabrikinspectoren zusammen. Bekanntlick gibt es bis jetzt nur in den Staaten Masia chuselts, Ohio, New Jttsev, New Aork, Connecticut und Wisconsin Gesetze bezüglich staatlicher Beausttchtiaung von Fabriken. Da indessen diese Gesetze in verschiedenen Punkten von einander abweichen und bezüglich ihrer Durchführun gen da und dort auf mancherlei HinderNisse stoßen, so fand man es für zweckdienlich, die Inspektoren der genannten Staaten in einer Convention einander näher zu bringen, damit dieselben ihre Ansichten austauschen und auf eine einbettllche Fabrikgesetzgebung besonders betreffs der Kinderarbeit in ihren respec tiven Staaten hinwirken können. In Massachusetts, wo das Fabrikinspections Gesetz schon seit 10 Jahren in Kraft ist. giebt es emen Ehef-Jnspector und 11 Hilfs-Jnspectoren, in New Jersey und Ohio je 4, in Connecticut und Wisconsin je einen und in New Jork 10 Inspectoren. Nachstehende Delegaten waren zu der Convention erschienen. Aus Massachu setts: Nufus R. Wade, Boston ; John T. White, Boston; I. W. Dyson, Wor. cester ; H. A. Derter, Fall Oliver : Jot. H. Chadwick, North Adams; S. C. Hunt, Salem ; W. S. Buxton, Spring f- n c -v . r " n. sr neio. i'iu juDto: Henry jorn, Ko lumbus ; H. C. Traphagen, Cincmnati ; Wm. Seth McDonnell, Akron ; Jobn H. Ellis, Eolumbus. Aus New Jersey : Lawrence T. Fell, Orange ; GoldMith P. Hall, Bridgeton; John D. Arcy, Trenton; John C. Craigin, ?!ewark. Aus Connecticut : John I. Jenrnngs, Bristol. Aus New ork : I. G. Cow nelly und John Franzy. Nachdem die Convention sich durch die Wahl des Herrn Nufus N. Wade aus Boston zum Präsidenten, Lawrence T. Fell aus Orange, N. I., zum Vice1ir!thrf0w itriS CwrH Sftrtrn Hirn (3pr j.i4.vw..v v trv.t.y vt ßtt. wretär resp. Schatzmeister, 'constituirt batte, bielt letzterer eine Ansprache, in der er sagte : Das Amt eines FabrikInspektors ist verhältnißmäßig neuen Datums. Das Volk un Allgemeinen hat bis jetzt nur eine sehr, beschränkte Kenntniß von dem, was mit der Em setzung von Fabrikinspectoren bezweckt wird, und ein höchst geringes Veritändniß von dem, was diese Beamten für leme Wohlfahrt zu thun vermögen ; des halb tst.es, ehe wir be; unseren Unter nehmungen einen wesentlichen Erfolg erzielen können, zuvörderst nothwendig, das Volk betreffs der Wichtigkeit unse res Amtes aufzuklären." Hierauf be sprach Herr Dorn die wem unsichere und den Anforderungen der Gesundheitslehre wenig entsprechende Bauart der Fabrik aebaude und die Gefahren, welche aus unpraktischen und unsicheren Nettungs Vorrichtungen für Branbsalle 'den Fabrikarbeitern erwachsen. In Bezug auf das Verbot der Zlinderarbett erklärte Redner, daß die betreffenden Gesetze auf gesunden ttaatsmannischen Principien basiren. Der Zweck dieser Convention, fuhr Herr Dorn fort, sei der, die Kinder aus den Fabriken wieder in die Schule zum Unterricht zurückzubringen. Herr Wade war der nächste Redner. Derselbe gab einen Ueberblick übe? die Fabrikgesetze des Staates Massachusetts und erklärte bei Besprechung des Zehn stunden Gesetzes, demselben liege das Motiv zu Grunde, den Gesundheitszustand der Bevölkerung zu heben, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob durch die Verkürzung der Arbeitszeit die Leistungsfühigkeit der Maschinen verringert werde oder nicht. Sodann erklärte 3tedner das erst kürzlich von der Massachusetts' Le gislatur angenommene Gesetz betreffs genügender Ventilirung der Arbeitssäle und Anbringung sanitärer Vorrichtungen in Fabriketablissements. Der Schluß der Rede lautete folgendermaßen : Unser Fabrikinspektions-Gesetz enthält ganz genaue Bestimmungen darüber, wie die Treibriemen, die Treibwellen, dieTrommeln und andere das Leben der Arbeiter gefährdende Maschinentheile angebracht resp, versichert sein müssen ; es enthält Bestimmungen betreffs Sicherheitsvorrichtungen für die Oeffnungen an Auszugschächten, betr. Sperrvorichtungen für Elevator-Fahrstühle im Fall, daß die Tragketten resp. Tragseile zerreißen oder an den Aufzugsmaschinen etwas bricht ; eS enthält ferner einen Paragraphen, welcher vorschreibt, wie die Treppen- und Rettungsleitern construirt und wie viele Feuerlöschmaschinen in jedem Stockwerke vorhanden sein müssen. Außerdem hat der Fabrik'Jnspektor die Vollmacht, falls er es in einer Fabrik für nöthig erachtet, dem. Besitzer die Weisung zu ertheilen.
dtt'THUren an den Hauptetngclngctt so einrichten zu lassen, daß diese sich nach auswärts öffnen." In der Nachmittagssitzung, welcher auch zwei Damen beiwohnten, hielt zuerst Herr Jennings aus Bristol, Conn., einen Vortrag über die Fabrikgesetze sei nes Staates und erklärte, es gereiche ihm zur Genugthuung, constatiren zu können, daß die Fabrikbesitzer fast sämmtlich mit der Abschaffung der Kinderarbeit zufrieden seien, ökedner verlas dann die Formulare, welche von den Eltern der Kinder, die in Fabriken arbeiten sollen, mit der amtlichen Unterschrift versehen, vorgewiesen werden müssen, ehe die Fabrikbesitze? die Kinder einstellen dürfen. Auch die Arbeiterbevölkerung im Allge meinen sei mit den Bestimmungen über die Kinderarbeit in Fabriken einverstanden, eine unrühmliche Ausnahme ma chen nur die aus Canada herüberkommenden Franzosen. Folgende Resolutiou wurde eingebracht und angenommen : Beschlossen, daß der Präsident ein Le-
gislatlv' oder Executlv-Comlte ernenne. beitehend aus je einem Delegaten der Staaten, welche in dieser Convetion vertreten sind. Die Pflicht dieses Comites soll es sein, correcte Exemplare aller gegenwärtig bestehenden Fabrik- und Werkstätten-Gesetze zu sammeln, sowie statistisches Material. Beschienen, daß das genannte Comite wenn möglich in dieser, wenn nicht, in der nächsten Convention der Fabrikinspek toren einen Plan vorlege, durch welchen eme etnbettliche Mbrugesetzgebuug für alle Staaten erzielt werden kann." Amerlranttcve Bulcane. Capt. Dutton, Chef des Bureaus für vulkanische Geologie in Washington, erklärte kürzlich in Bezug auf den großen vulcantZchen Ausbruch in Sonora : Es ist eigentlich erstaunlich, daß wir in der letzten Zeit auf dem Gebiete der Ver. Staaten nicht mehr vulkanische Eruptionen gehabt haben. Es ist jetzt festgestellt worden, daß der Berg St. Helena ,m Territorium Washington bis zum Jahre 18 13 ein lebhafter Vulcan war, welch:? große Massen von Asche und Lava ausstieß. Man kann keinen Zweifel darüber hegen, daß rn den Ver. Staaten noch vor einigen Jahrhunderten viele vulcanische Ausbrüche stattgefun den haben. Ich kann aus persönlicher Erinnerung mehrere Ocrtlichkeiten angeben, wo derartige Naturerscheinungen in ganz großartiger Weise sich ereigneten. Ein solcher Platz befindet sich in der Nähe von Fillmore in Utah, ein anderer am Fuße des Berges Trumbull, einer an dem Ab hange des Grand Canon, noch ein anderer in de? Näh? -von Fort Stanton in Neu Vkexico an der teranischen Grenze, und ein weiterer bei Grant Station an der Atlantic- und Pacific Bahn, 60 bis 70 Meilen westlich von Albuquerque. Aehnlicher Stellen gibt es im südlichen Arizona noch viele. Ich habe mit eigenen Augen ein Stück Lava gesehen, in welches ein Stück einer indianischen Töpferwaare eingebettet war, ein Beweis, daß der Ausfluß von Lava stattgefunden haben mußte, als das Land von den Indianern eingenom men worden war. Vor zwei Jahren besuchte ich einen verloschenen Vulcan in Clid Californien, welcher so neuen Datums war, daß mehrere durch seine Hitze getödtete Bäume noch nicht Zeit gehabt hatten, zu verfaulen. Nach den gegenwärtig giltigen Bestimmungen steht den in Diensten der Bundesregierung stehenden Geologen nicht das Recht zu, sich behufs weiterer Forschungen aus dem Gebiet der Ver. Staaten zu entfernen, wenigstens dürfen sie es ohne ganz specielle Erlaubniß auf Kosten Onkel Sams nicht thun. Ueber das neuliche Erdbeben in Sonora haben wir indessen bis zum 3. Mai d. I Erkundigungen eingezogen. Wir haben darüber mehr als 200 Berichte erhalten und besitzen genug Material, um über die Stärke und die Richtung der Erdwellen genaue Auskunft geben zu können. Es ist daraus ersichtlich, daß der MittelPunkt des Erdbeben? sich etwa 60 65 Meilen südlich von Arizona in Mexico befand. Mit dem Erdbeben in Charleston ließ eS sich indessen in Bezug auf Hefligkeit nicht vergleichen." Zwei Paar Hofeu. Unsere tapfere Vundesarmee befindet sich gegenwärtig m einer ganz gewaltt gen Aufregung, die durch zwei Paar Hosen verursacht worden ist, welche an geblich durch die Nachlässigkeit einiger Vaterlandsvertheidiger aus eme gera dezu empörende" Weise ruinirt worden sind. Ein Zlecrutirungsofsicier, der vor einigen Monaten sich in Chicago auf hielt und das dortige Regierungsarsenal .emer grundlichen Untersuchung unterzog, machte die welterschütternde Entdeckung, daß zwei Paar Soldatenhosen von hel ler Farbe und altem Muster", wie er pflichtschuldigst angab, ohne ieden erficht lichen Grund beschädigt worden waren. Der über diese Frevelthat empörte Ofsicier konnte diese Gelegenheit unmöglich vorübergehen laen, ohne semen Pflicht eifcr von der glänzendsten Seite zu zei gen. Er stattete über die zwei Paar Hosen sofort einen ausführlichen Berich an seine Vorgesetzten ab und richtete an dieselben das Gesuch, durch em Kriegs gericht feststellen zu lassen, wer eigentlich an der Beschädigung der Hosen die Schuld trage. Die Geschichte mit den Hosen dürfe unmöglich der Kenntniß der heimischen Behörden sowie der Welt im Allgemeinen entzogen werden. Der Bericht gelangte auf dem gewöhn lichen Instanzenwege an den assistirenden General'Admtanten Robert Williams welcher sofort einsah, daß das Unglück mit den Hosen zu wichtig sei, als daß man die Uebelthater, welche dasselbe verschuldeten, straflos ausgehen lassen könne. Er erstattete über den Vorfall gleichfalls einen ausführlichen Bericht, und zwar an den Superintendenten des RecrutirungsdiensteS in New Jork. Dieser ffrübelte über die hochnothpeinliche Frage" nach und hielt es für angebracht, über dieselbe an das Kriegsministerium in Washington zu berichten. Der Ball war in's Rollen gekommen. Es wird zwar nicht gemeldet, ob wegen dieser tfofe eineaebeime CabinetMung
stattgefunden habe, doch fand dieÄngelegenheit jedenfalls im Kriezs-Departe-ment eine sehr ernste Würdigung. Der Generalmajor, der das s!)!ilitär-Com-mando über das unglückliche Departe ment führt, in welchem die Gejchich'e mit den Hosen Passirt war, erhielt den Befehl, die Angelegenheit durch ein Kriegsgericht uutersuchen zu lassen. Die Aufgabe siel natürlich dem Generalmajor Terry zu, welcher über das Departement von Missouri commandirt, zu welchem auch der Staat Illinois mit der Stadt Chicago gehört. Dieser tcpfere
Krieger sah sich durch Recht und Gewisen verpflichtet, das verlangte Kriegsgericht, bestehend aus einem Major, einem apliain uno emem Lieutenant, m wx . Uchster Weise anzuordnen. Die Folge war folgende? A?meebefehl," den wir in möglichst wortgetreuer , Uebersetzung wiedergeben : pecialbesehl No. 59 ; Hauptquar: ier des A!issouri-Departements, Office des assistirenden Generaladjutanten,Chicago, Illinois, den 23. Mai 1837. 1. Auf Grund von Jnstructionen Seitens des Kriegssecretärs wird ein Kriegsgericht, bestehend aus Mawr James A. Lee, Quartlermemer der Ver. Staaten-Armee, Capitän Louis S. Tesson, Militärarzt in der Ve?. Staaten-Armee, Premierlieutenant Philip Reade vom 3. Jnfanterie-Regiment beordert, nch an der itecrutirungsstelle in dieser Stadt, No. 9 Südl. Clark Straße, am Mittwoch den 25. d. M. um 2 Uhr Nachmittags oder später, sobald dies thunlich, einzufinden, um über die beschädigte Verfassung von zwei (2) Paar Hosen, von heller Farbe und nach altem Muster, eine Untersuchung agzustellen und in ihrem Bericht anzugeben, ob Capt. Frank D. Garritty vom 17. Infanterie Regiment, recrutirender Ofsicier, für den Zustand der Hosen verant wortlich zu halten sei. Auf Befehl des Generalmajors Terry. Robert Williams, asfistirender GeneralAdjutant. Ofsiciell: H. C. Corbin, asfistirender General-Adjutant." Das Schriftstück ist außerdem mit allem ofsiciösen Pomp ausgestattet und trägt eine Menge Stempel uud einzelne mit rother Dinte geschriebene Stellen. Eme so hochwichtige Angelegenheit kann natürlich nicht über das Knie gebrochen werden, und das Ziriegsgericht wird wahrscheinlich mindestens noch zwei Monate Zeit brauchen, ehe es über den Befund seiner Untersnchung einen officiellcn Bericht erstattet. Unterdessen können die Bürger der Ver. Staaten ruhig schlafen. So lange sie das Vateriand unter dem Schutze so gewmenhaster Vertheidiger wissen, hat es mit demsel den gewiß keme Gefahr! Vom Inlande. Der bekannte Washington ner Kunstfreund und vielfache Millionär W. W. Corcoran ist kürzlich beim Mittagessen von einem Schlaganfall betrof fen worden. Seine linke Hand und sein linkes Bein sind infolge dessen gelähmt. kr steht im hohen Alter von 89 Jabren. DerBezirksrichter vcey zu Dubuque in Iowa, der sich zuerst gkgen d,e Prohibitionsspitzel o ablehnend verhielt, gab jetzt ihnen gegenüber bereits klein bei und bewilligt nun die von ihnen verlangen Einhaltsbefehle gegen die dortigen Wirthschaften. Unter den Passagieren des Dampfers Chateau Scoville," welcher in diesen Tagen im Castle Garden landete, befanden sich' 25 Araber, welche nach Philadelphia Weiterreisen wollten. Da sie mit Geldmitteln versehen, waren und außerdem Waaren zum Verkaufe mitbrachten, wurde ihr Weiterreise kein Hinderniß in den Weg gelegt. Ein verrückter Farmer Namens David M. Pepper kam in das Armenhaus von Wilmington. Delaware, und begann ohne jede Veranlassung, einen Krüppel unbarmherzig durchzU bläuen. Ein hochbejahrter Insasse der Anstalt Namens Samuel Parker wollte den Krüppel beschützen, wurde aber von Pepper todtgeschlagen. Der Mörder sitzt. Unser Consul in Buenos AyreS hat in einem seiner letzten Berichte eine lange naturwissenschaftlichökonomischeAbhandlung über das Llama und das Alpaca, das Guanaco und das Vicunna geschrieben. Er glaubt. daß diese Thiere mit ihrer langen, prachtvollen Wolle die Llamas finden auch als Lastthiere Verwendung sich ganz leicht in den Wüstengegenden von New Merrco, Arizona und Teras einbürgern lassen könnten. Ein merkwürdiger Kampf fand vor einigen Tagen in dem nicht weit von Versailles in Zkentucky gelegenen kleinen Dorfe Cicero zwischen Negern statt, oyn )!wyman, ein früherer Sträfling und der Schrecken der ganzen Gegend, war nur James Ford und Charles Morton Streit gerathen.
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ausgetheilt waren, erschien Twymans Mutter auf dem Kampfplatz und überredete ihren Sohn, mit ihr heimzugehen. Dann aber bewaffnete sie sich mit einer Axtund begab sich nach dem Hause von James Ford, um daselbst den Streit zum Austrag zu bringen. Es kam zwischen ihm und ihr zu einem Kampf, in welchem die Frau mehrere töbtliche Stichwunden mit einem Fleischermesse r erhielt. Den Baltimorern ist jetzt die Sonntagsfreiheit vollends abgeschnitten. Während in der Stadt selbst schon längst ein eiserner Sonntagszwang herrscht, konnte man sich bis jetzt Sonntags Nachmittags in verschiedenen sehr anständigen ländlichen Biergärten in der Nähe der Stadt noch vergnügen, ähnlich wie die New Jorker am Sonntag nach Jersey City und Hoboken ziehen. Tausende der besten Männer und Frauen Baltrmores pflegten vrs jetzt am onntag mit ihren Kmdttn solche Platze vor w s.v. ... t..c..A. ctCZj. T. s.k...
Ulk VylUll UtUlycil. UVU UIU ItpiCU 1 .vym ivnvni 9 u u tu uifr ii tyi ky ii u . uhv ! Sonntag wurden die Plätze ganz uner-1 mrt einer Marke versehen, welche dies ö e r a c (D ep a r t ewartet von ländlicher Polizei überfallen, ! Unterschrift des kontrcllirendenSanitäts-,. ment Dordogne) suchte dre Bevölkerung . . . . ... - . - - 1 r . . - r . X ' pinsln f.3 . tV a. 4vt.f trttA
dre Wrrtbe und rbre (ebrlten wurden o mrers tragt. U)re Ä5er enduna an ore
verhaftet und wegen Sabbathsbruchs ' einzelnen Truppentheile geschieht von der Prs berichtet wrrd, darrn deutsche vor ländliche Friedensrichter aeschlevvt. Fabrik aus. Die täglich fertiggestellten Musiker angestellt waren.
und mußten vor denselben für ihr Erscheinen vor Gericht Bürgschaft leisten, WieausOttawain Canada berichtet wird, beabMigt em Shndicat
'0 i li i s ch t i Capi!al!s!en, die Caiia dische Jntercoloniale Eisenbahn" anzukaufen. Der Bau der Bahn hat der ölegierung der Dominion ein Capital von 844,000,000 gekostet, und im ver gangenen Jahre haben die Betriebskosten derselben die Einnahmen um S160, 000 überstiegen. Ein Herr F. Kamper befindet sich gegenwärtig als Vertreter der deutschen Capitalisten in Ottawa. Cr beabsichtigt, große Eisenwerke in Poctra in Neu-Schottland zu errichten uno dort die deutsche Methode der Eisenfabrication einzuführen. Falls die Re-
gierung auf die Bedingungen des Syndicats eingebt, wird dasselbe eine Brücke über den St. Lorenz-Strom bei Quebec erbauen und Die Norouser Linie von Quebec bis Montreal erwerben. Die canadische Zteaieruna ist nock au keinem Entschlüsse gekommen. UeberMissionärein einer chinesischen Spielhölle wird aus New i)cii berichtet : Capt. McCullogh vom 6. Bezirk hob neulich Abends umer Bei stand von 38 Polizisten die chinesischen Spielhöllen in den Häusern No. 6, No. 1ö und No. 20 Mottstr. aus und ver. bastele dabei 46 Chinesen, außerdem Wurden8ö00 in amerikanischem Gelde, ein großer Betrag in chinesischer Münze, Karren und andere Spielqerätbe mit Beschlag belegt. Drei der. Verhafteten, ;. C. Thoms, Ju Gong und Guv Ä!aine. welche modern gekleidet waren und Rosen in ihren Knepflöchern auf der linken Brust trugen, behaupte ten, A!iissionäre zu sein. Sie seien nur deshalb in die Spielhölle gegangen, um ihre vom Spielteufel verführten Landsleure zum Christenthum zu bekehren. Die Misfionäre" wurden entlassen, dagegen wurden vrer der Spieler sowie dre d?ei Spielbalte? unte? je L500 Bürg schaft zum Pcoceß festgehalten." Die geheim nißvollen Chinesen Dye Way und Ah Foo, die mit dem Dampfer Normandie" von Havre nach New ))ork kamen, sind auf Anweisung des Zolldirectors Magone in Frei herr gesetzt worden. Den Andeutungen dieses Beamten zufolge waren die Leute gar kerne Verbrechens angeklagt, fondrrn vom amerikanischen Consul in Havre als mittellose Seeleute eines amerikanischen Schisses hirüberbefördert worden. Die franzosischen Gendarmen hatten sie, gleich Verbrechern geschlossen, an Bord des Dampfers gebracht, jedoch waren sie dort nicht, wie irrthümlich gemeldet wurde, in Eisen gelegt worden, sondern konnten sich frei bewegen. Ihrer Landung in New Aork waren nur deshalb Schwierigkeiten rn den Weg gelegt worden, weil man gegen das Anti-Chinesen-Gesetz zu versto5cn fnrchleie. Da dasselbe einer früheren Entscheidnng des New Jorker Bundesrichters Brown zufolge auf Seeleute keine Anwendung findet, so erfolgte die Freilassung der beiden Gefangenen. ES ist wohl auch noch n ich: dagewesen, daß ein Wittwer aus dem Nachlaß seiner Gattin Dienstbotenlohn verlangt, und doch ist ein solcher Fall erst kürzlich in New ork vorgekommen. Iosepb Jcßberger, ein in der 16". Ward New Iorks ansässiger Deutscher, verlangt aus dem 2,300 betragenden Nachlaß seiner verstorbenen Gattin 81,692.97 als Entschadrgung für seine Dienste, die er ihr in der Eigenschaft eines Mädchen's für Alles" geleistet. Wie Jeßberger angiebt, mußte er sämmtliche Hausarbeiten verrichten und sein Geschäft da rüber vernachlässigen, da seine Frau, eine Hebamme mit uter Kundschaft, von einem Dienstmädchen nichts wissen wollte. So trug er seinen Theil zum Erwerd des kleinen Vermögens wacker" bei, als sei?e Frau aber gestorben war, stellte es sich oeraus, daß sie das ganze Besitzthum ihren Kindern aus der ersten Ehe vermacht batte. Dies will sich Jeßberger natürlich nicht gefallen lassen und hat in Folgc dessen eine Klage gegen die Erben um Erstattung seines Dienstmäd-chen-Lohnes eingereicht. Man ist allgemein gespannt, welche Entscheidung die Berichte treffen werden. Vom Auslande Jeder deutsche Soldat, oer künftig in's Feld zieht, wird vor dem Ausmarsch ein Verbandpäckchen er halten, das ihn in die Lage versetzt, bei Verwundungen den ersten Verband selbst anzulegen. Mit der Anfertigung des größten Theils dieser Verbandpäckchen ist eine Berliner Firma in der Oranienburgerstraße seitens des Kriegsministeriums betraut worden. Jedes dieser Verbandpäckchen enthält eine Cambricbinde, zwei Kompressen aus entfettetem Mull und eine Sicherheitsnadel. Diese Gegenstände sind in eine Umhüllung von wasserdichtem Verbandstoff eingenäht. Die Binden sowohl als die Kompressen werden, bevor sie eingenäht werden, mit einer Sublimatlösung (Quecksilberchlorid, daS stark deeinfizirend wirkt) getränkt. Man kann sich einen , Begriff von dem Umfang der Lieferung macyen, wenn man erwagt, daß ca. iu,den. ;uie ne.trmmung der Dlnden und Kompressen sowohl wie auch das Sublimat erfordern die größte Sauberkeit und Umsicht bei Anfertigung von VerbandPäckchen. Deshalb sind auch, wie die Post berichtet, die 200 Mädchen, die dieselben herstellen, mit weißleinenen Mänteln bekleidet, während zugleich in einem Vorraum zu den Arbeitssälen Reihen von Waschgefäßen aufgestellt sind. Für die Garderobe der Arbeiterinnen ist wiederum ein besonderer Raum bestimmt und ebenso ist ein besonderer Saal für sie hergerichtet, in dem sie ihr Essen ein nehmen, da es ihnen auf's strengste verboten ist, während der Arbeit zu essen. Die Herstellung der Verbandpäckchen geschiebt unter steter Controlle der MilitärVerwaltung, die ein eigenes Büreau neben den Arbeitssälen hat, in dem der mit der Controlle beauftragte Sanitätsossizrer mrt dem ihm beigegebenen phar , die Abnahme bewirkt. Je 10 Berband. i iai. .,,k ...c.....tA.-..f rnicuiiiujui uuv iiiuuuu wc Hjcuimu AAiiitt jt Aft w tixumIT jX (T) a k r M f Packete werden unter mrlltarrjcher Bewachung zur Post geleitet. Täglich werden über 15,000 solcher Verband- ' väckchen hergestellt. .
r. Psaff. Arzt, Wundarzt fe Gsburtöhelfer. Osfee : &55 Maditton Ave Sxch Nun d : Morgen oa 3 tii 9 Uhr. XaSmtttaL von Z 5t Uhr. ,d ro 7 b Hr. SSS ?elebo 2sl. W)h2ANg : lil K. Alabama Ht. 2 T!don 36. C. PXNGPANR'S hcntfqe uch - Handlung ! $d. n Süd TllabarnaSr. Bücher aller Sprachen. Xr Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pensvv,nlastr liefert ausqez:ichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für bydraulische Elevators, Maschinen und Motore, sowe zum Feuerschutz. Kosten außerordentlich mäßig. 1?Zitti. A. 3XorrI, Präsident. John P. Jährling, He?? cn - Schneider Nermgen, Reparaturen, Färben, C"" Alle Arbeit garantirt. Vko. Mi Süd BllinoiS Cir. m r -o r. Ät 0 r e l l M a e n z i e. oer den deutschen Kronprinzen behandelt, ist ein .'!ann von 50 Jahren und genießt als Halsarzt einen europäischen Nuf. Cr strroirte in London, Paris und Wien, gründete 1853 in Golden Square zu Lonvon ein Hals'Hospital, das erste in England, und erhielt im selben Jahre vom Wundarztcolleg dcn Preis für ein Werk über Halskranlheitcn. Im Laufe der Zeit ward er Professor, am Londoner Hospital und hat durch sein Werk über die Krankheiten des Kehlkopfs und der Nase", welches ins Französische und Deutsche übersetzt ward, seinem bis dahin in England eiwas verachteten Specialfache gebührende Achtung verschafft. Sein neuestes Werk über vie menschliche Stimme ist ein praktischer Leitfaden für Sänger, die sich ihre Stimme gesund erhalten sollen. Mit der V ie rz ig - C ent i-meter-Kanone, dem schwersten bisher im Krupp'schen Etablissement fertiggestellten Kaliber, hat man die größten Leisiungen erzielt, welche bisher überhaupt mit einem Geschütz erreicht worden sind. Bei senkrechtem Auftreffen würde in der Nähe des Geschützes eine schmiedeeiserne Panzerplatte von 104 Centimeter, also über einen Meter Stärke, und noch auf 1000 Meter Entfernung eine solche von 97 Centimeter Stärke glatt durchschlagen werden. Nicht minder haben auch die Leistungen des neuen Schnellfeuer-Ge-schützes alle Erwartungen übertroffen. Dasselbe, ein Pivot-Geschütz mit Panzerschütz von ganz eigenartiger neuer Construktion, verfeuert Vollgeschcsse, Shrapnels und Kartätichen mrt erner Feuergeschwindigkeit von 7 bis 13 Sekunden pro Scbuß und hat sich als fähig erwiefen, binnen einer Minute noch bis zu 1500 Meter Entfernung ein gebotenes Ziel mit 1000 bis 1840 Shrapnelgeschössen von 354,000 bis 616,000 mkg. lebendiger Kraft zu .überschütten. Kein Torpedoboot würde einen solchen GeschoßHagel von gleichem Durchschlags-Vermö-gen .zu widerstehen vermögen. Alle Theile die'es Geschützes, dessen Bedienung drei Mann erkordert, funktionirten tadelfrei. So wird aus dem Königreich Krupp berichtet. Dabei wird es Wohl nicht bleiben, meint die Berl. Volkszeitung", wir brauchen noch größere, noch schneller feuernde Kanonen. Eine harte Strafe. Der Sohn eines Ccmmerzienrathes so berichtet eine BerlinerLocal-Corresponderiz wurde seiner Zeit, als er ein Billet zum. Ausstellungspark der Jubiläums ausstellung vorwies, welches nicht auf seinen Name lautete und einem Freunde gehörte, der cs ihm zur Benutzung geliehen batte, an der Kasse der Ausstellung angehalten. Das Gericht, dem die Anzeige gemacht wurde, verurtbeilte ihn in eine Geldstrafe von 10 Mark wegen versuchten Betrages. Der junge Mann, der sich jetzt als Einjährig Freiwilliger mel' den wollte, wurde vor wenigen Tagen vor die Polizei gefordert, und es wurde ihm daselbst eröffnet, daß er in Folge seiner Verurtbeilung sein Recht, als Einjährig-Freiwilliger zu dienen, verW r e s. Z. m i t g e t h e i l i wurde, erstach im November v. I. ein 17jährrger Realschüler in der Pension des Nealschuldirectors Sonnenberg in Ludwigslust sein m Stubencollegen, einen 15jähr'igen Mexikaner. Dieser Tage wurde die Sache vor dem Schweriner Landgericht verhandelt. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Das Gericht nahm an, daß derselbe in Nothwehr ge handelt habe. Die Landmacht der Niederlande darf nicht gegen ihren Willen in den Kolonien verwendet werden. So wr 4 r... k: k.r a r.rr - ; K75P&HÄ reviiion nie zweite Kammer belchlo Nen. VlltVtl VlivUV UliUjUUltH, WH, IVt. UVIV Schneidig: Lieutenant: Sage Ihnen, gnädiges Fräulein, 'ne Strepll Chase ist verflucht gefährlich, fast so ge ' Ehrlich wie gnä' Fräulein.
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