Indiana Tribüne, Volume 10, Number 265, Indianapolis, Marion County, 13 June 1887 — Page 2

Zndiam Tribüne. Erscheint Fa g liH nd S stAgs.

CTt tlfU wtilHnta Mtt luiS) den Xxltitf Ciatl ptt Woche, bis Sanrtag irtia 5 Cisil Vtt Boche. fJtifc is,m 1 Cictl. V VZt injjtchwtt in Bsta2Sea3laafl l' P S. Offitc: ISO O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 13. Juni 1837. Auch ein Advokatenknlff. Bekanntlich wurde vor nicht langer Zeit ein ausführlicher Bericht in den Zeitungen über die Heldenchat eines Ad vokalen in Georgia geliefert, der in Sturm und Nacht einen gefährlichen Ritt durch Wald und Sumpf zurücklegte, vxi noch im letzten Augenblicke einen zum Tode verurtheilten Mörder vor dem Galgen w retten. Neueren Angaben zufolge erscheint die Heldenthat" des Aovokaten in einem ganz anderen Lichte. Jacob Leggett von Tatnall-County in Georgia war im April d. I. zum Tode vermtbeilt worden, weil er seine Geliebte L'llian Grigsby in einem Anfalle toller Eifersucht auf der Heimkehr aus der Sonntagsschule mit einem Taschen messer erstochen hatte. Die Hinrichtung war auf den 13. Mai d. I. festgesetzt. Der Aoookat William Clifton hatte sich fehl für den Fall interessirt und den Angeklagten unter der Angabe vertheidigt, derselbe leide an Geistesumnachtung und sei in Folge dessen zur Zeit der Mord that unzurechnungsfähig gewesen. Es gelang ölifton, bei dem Gouverneur Gordon e'nen Aufschub der Todesstrafe auf 30 Taze zu erwirken. Mit der zeitweiligen Begnadigung in der Tasche, begab sich der Advokat auf die Reise nach Reibsville, wo die Hinrichtung stattfinden sollte. Er übereilte sich dabei durchaus nicht und kam in ReidSville noch am Abend vor dem zur Hinrichtung bestimm ten Tage an. Dort begab er sich in das Haus eines seiner Bekannten Namens H. W. Mattor und legte sich ruhig schla fen,obne von dem Aufschubsbefehle auch nur ein Wort zu sagen. Am nächsten Morgen stand er ungefähr um 8 Uhr auf und that, als ob ihn die Hinrichtunz noch immer nichts angehe. . Ungefähr um 10 Uhr Vormittags kam der Sheriff in's Haus und unterhielt sich mit dem Advokaten über die revorstehende Hiiliichtung.doch hüllte sich Letztere über den eigentlichen Zweck seiner Reise noch immer in Schweigen. Um 11 Uhr wurden die Vorbereitungen für die Hin richtung begonnen. Der Gefangene wurde auf das Schaffott geführt seine Hände und Füße wurden gebunden, und um seinen Hals wurde der Strick gelegt. Es hatten sich etwa 600 Personen versammelt, um der Hinrichtung beizuwohnen. E'n Prediger las einen Psalm aus der Bibl vor und hielt ein inbrün stiges Gebet für den Sünder. Mr. Clifton, der Advokat, spazierte unterdessen gemüthlich herbei und sah sich die Geschichte an. Der Shriffwar gerade dabei, das Signal ;um senken der Fallklappe zu geben, als Clifton mit lauter Stimme ausrief: Herr Sheriff, ich habe eine Depescbe vom Gouverneur für Sie. Jacob Leggetts Hinrichtung ist um 30 Tage verschoben 1" Man kann sich leicht denken, welche Aufregung diese Ankündigung unter den Anwesenden hervorrief. Dieselbe steigerle sich noch, als Cot. W. N. Winn, der am Fuße des Galgens stand, dem Advokaten eine Zeitung aus Savannah überreichte, worin bereits der ganze Bericht über die Aufschiebung der Hmrichrung gedruckt war. Clifton stieg auf die Platform und las den Bericht mit großem Behagen den Anwesenden vor. Als man ihn fragte, wie er es über sich habe bringen können, den armen Galgencandidaten bis zum letzten Augenblick in Todesangst sich quälen zu laffen, machte er die lahme Ausrede, er habe es für billig gehalten, Leggetts Benehmen zu sehen, um sich zu überzeugen, wie derselbe in den Tod gehen würde. Auf diese Weise habe er gehofft, neues Beweismaterial für Leggetts Wahnsinn zu erlangen. Das Verfahren des Advotaten wnd allgemein als gemein und herzlos verdammt. Kentuckier Kohlen. Das County Hopkins im südlichen Kentucky ist eines der ausgedehntesten Kohlengebiete in den ganzen Ver. Staa ten. Die bereits in Betrieb befindlichen Kohlengruben sind die St. Charles, die Crofton-, die Clifton-, die Empire-, die Mercers-, die Dower-, die von den Knizhts of Labor betriebene DiamondGrube, die Hecla und andere. Lange Zeit war man der Ansicht, daß diese Kohlen keinen Coke liefern würden, doch hat jetzt die Gesellschaft, welche die Clifton-Grube bearbeiten läßt, mit Erfolg Coke gebrannt. Sie besitzt jetzt ungefähr 50 Oefen und baut 60 mehr, da das von ihr gelieferte Product im Allge--meinen sehr begehrt ist. Das Bekannt werden dieser Thatsache hat zur Grün dung der Grand Rivers - Company geführt, welcbe sich gleichfalls nrit dem Cokebrennen beschäftigen will. Es stellt sich heraus, daß die ganze Umgegend von Nortonville in Hopkins-County auf ei nern mächtigen Kohlenlager ruht. Bei dem Graben eines Brunnens m vtorton ville ist ein Jlötz von sieben Fuß Mäch tigkeit gesunden worden. Schon vor Jahren begannen die Ge brüder Norton aus New Aork das Land in der Umgegend anzukaufen und bezahl ten für den Acker 82 bis 530. Jetzt ha m M L M AAA cxr H . den t oorr w,uuu naer im Besitz. Nortonville ist ein niedrig belegener. flacher Platz, doch befindet sich dort die Kreuzung zweier großer Bahnnetze, der . . rt , rr'. (" L n rt t&i. ouljer lvtnon ver xouisuiue Nashville und der Chesapeake und Odio Bahn. ES ist nichts ungewöhnliches daß den Ort an einem Tage fünfzig Paffagier- und Frachtzüge paffiren. Dieser rege Aufschwung des Eisenbahn Verkehrs ist eingetreten, seitdem die kurze und direkte Route von !1cashvtlle nach icaao vollendet worden ist. - Biests Babnnetz hat jetzt den Weg für von Nashville auS direct bis

udä) zwei gropen uralten des'Westens, Chicago und St. Louis, eröffnet. Das andere Bahnnetz ist dasjenige Huntingtons und bietet in seiner jetzigen Vollendung eine ununterbrochene Lmie bis zu der Küste des Stillen Oceans. Es gebt von Mempbis aus über Liltle Rock durch Texas, Neu Mexico und die Südküste von Californien abwärts, während es gleichzeitig von Memphis nach New Orleans vermittelst der unter dem Namen Dick Wilsons bekannten neuen Bahn führt. Ein Reisender, der Hop-kins-County neulich besuchte, schreibt : Mit diesen Bahnen wird die 'Gegend voraussichtlick einen geradezu phänomcnalen Ausschwung nehmen. Sie ist nicht nur mit Kohlen angefüllt, sondern man findet auch längs der Flüsse Tennesjee und Cumberland ungeheure Eisen lager, und zwar vom besten Eisen. Diese beiden Babnen sind Verhältniß wäßig neu, aber der Handelsverkehr auf ihnen ist bereits ungeheuer. Wenn ich auf dieses Kohlengkbiet, das Alabamaer Kohlengebiet, einschließlich Birmingbam und die Warren- und die Tenneffee Koblenfelder blicke und überall dabei auf die ungeheuren Lage von Eisenerz stoße, dann drängt sich mir unwillkürlich die Ueberzeugung auf, dak dieser Landestheil bestimmt ist, in Zukunft sich durch fabel haften 3!eichthum auszuzeichnen."

Glücklich losgeworden. Es ist ein groß:? Irrthum, zu giern ben, daß General Boulanger vor seinem Sturze das Götzenbild aller Franzosen war. Wie die konservativen über ihn dachten, ergab sich aus den kürzlich mitgetheilten Bemerkungen des Figaro." Unter den Republikanern aber hatte er gleichfalls viele Tadler. Das Journal des Debats" schrieb mitten in der Krisis einige Aufsätze gegen ibn, denen folgende Stellen entnommen sind : Es ist nicht außer Acht zu lassen, daß derKriegsminister in Frankreich nicht nur der oberste Leiter der Heeresverwaltung ist, er ist nicht nur dafür da, die Gesetze über die Heereseinrichtungen vorzubereiten, in semer Eigenschaft als Mit glied des Cabinets diese Gesetze vor dem Parlamente zu vertreten und zu erlautern, den Geschäftsgang der ihm untergeordneten Dunstzwelge mit Rücksicht auf Staatshausbalt und Volkswirth schaftliche Ziele zu sichern und zu überwachen ; durch die Verfassung sowie besondere Entschließung des Präsidenten der Republik ist bestimmt, daß der Kriegsminister die in anderen Staaten getrennt dem Mmlster, dem Eyes des Generalstabes und dem Staatsoberhaupte zustehenden Befugnisse sämmtlich in seiner Person veremlgt ; ibm ist Alles un terstellt, was sich auf die technischen und alle andern Einrichtungen des Heeres, den militärischen Unterricht, die Mannszucht bezieht ; er hat vor Allem dafür zu sorgen, daß das Heer stets möglichst vollkommen für einen Krieg gerüstet ist. Seiner Pflicht gemäß bat Boulanger Wohl vor allem sein Augenmerk auf Sicherung der M an n zucht im Heere gerichtet, und wir haben allerdings geseten, ean er aus diesen luancvten mit einer unerhörten Strenge, z. B. durch Dienstentlasiung, durch öffentliche Ta-' delertheilung. gegen mehrere höhere Of freiere vorgegangen ist, die sich erlaubt hatten, die eacfce von Untergebenen zu verfechten, d'.e der Minister allzu leichtfertig seinen politischen Ränken geopfert baite, wir nennen nur General Sckmitz, General de Courcy und General Saus: rnr. Eme Reihe von ministeriellen Ber fügungen beweist dagegen, daß man es mit den Reglements nicht so genau zu nehmen braucht, wenn es gilt, dem volketbümllchsten Minister, den wir seit 20 Jahren" hatten, neue Anhänger zu gewmnen. War es Wohl danacv angeltzai,. im Heere die Achtung vor den Vor gesee.l erhalten, daß Boulanger gleich, als er zur Macht gelangte, durch ein vtundjchreiden alle 0s freiere anwies, alle Beschwerden an ihn, mit Umgehung ibrer CmvsbefehlShaber,' zu richten? Sollte es auch die Autorität der Borgefetzten über die Soldaten erhöhen, als er ' r ' r ' .-, n t . . in sreigeoignereise den unleromcleren und Soldaten erlaubte, bis in die Nackt hinein außerhalb der Kaserne zubleiben. was ja natürlich Einfluß auf Zustand und Leistungsfähigkeit der Truppen am nächsten Morgen haben muß ? Soll etwa das Ansehen des Commandeurs dadurch gehoben werden, daß jedesmal, . i. ' ,.,. wenn oie raoicaien süiancr eine untersuchang verlangen und Gott weiß, wie oft sich das wiederholt hat, irgend ein Beamter des Kriegsministeriums beauftragt wird, die Handlungiweise des betreffenden Divisions- oder Corpscom mandeurs zu controlliren und dessen Aussagen aus ihre tichtigkeit zu prüfen ? Es soll wohl die Mannsucht und den militäuschen Geist im Heere beben und stärken, wenn General Boulanger, wie dies während dis letzten Manövers vorgekommen ist, kurzweg Officiere maßregelt dafür. daß sie pünktlich ihre Dienstanweisungen befolgten, was dann einigen Reservisten, denen die Hitze etwas unbequem wurde, veranlaßte, ihren Vorgesetzten geradezu den Gehorsam zu verweigern 'i Solcher Beispiele könnten wir noch eine große Zahl ausführen. Man wird uns vielleicht einwenden, die der Neuzeit entsprechende demokratische" Mannszucht dürfe nur auf der Theorie des freiwil l:g geleisteten Gehorsams" beruhen. Und in der That, eine solche Art von Mannszucht scheint es zu sein, die der in ho hem Maße fortschrittliche" Minister Bou langer dem Heere beizubringen trachtet; d.'ß er dies nicht nach seinem Wunsche e'.reicht hat, dient unsern Osficieren zur Ehre, die sich nach wie vor die Achtung und Zuneigung ihrer Untergebenen zu bewahren gewußt haben. An anderer Stelle ist die 3lede von Boulangers immer wiederbolten Credit fcrderungen. Eine stattliche Zahl von Millionen Franken soll verwendet wer den, zur Wiederherstellung des KriegsMaterials" ein großartiger Plan, bei dessen Erwähnung die ofsiciösen Blätter nicht müde werden, die vorberechnende Sorgfalt" des Kriegsministers zu feiern. Wir unserseits können an diesem Plan nur eine neue Probe von Mangel an Folgerichtigkeit und von der Leichtfertigkeit erkennen, mit der sich Ge neral Boulanger ins Ungewisse stürzte. Da wurde ein großes Wesen gemacht von dem neuentdeckten Melinit, einer Sprengmasse, deren Eigenschaften man

yöchn unzureichend erforscht' yatte unv viö, wie es scheint, weniger gefährlich für den Feind als für unser eigenes Geschütz und dessen Bedienungsmannschaften ist. Ferner ttigt der Minister eine ganz besondere Vorliebe zu dem neuen Gewehr kleinen Kalibers, mit dem in der Schießschule von Chalons Versuche an gestellt worden sind. Wir sind weit mt' fernr, die Vorzüge dieses Gewehrs zu leugnen ; die Ateinung erfahrener Leute geht jedoch dahin, daß durch dasselbe die Frage des Gewehrs der Zukunft" noch keineswegs gelöst ist. Solchen Fragen gegeriüber erfordert die allereinfachste Klugheitsregel, daß man. um nicht un nützer Weise Geld zum Fenster hinaus zuwerfen, in aller 3luhe das Ergebniß eingehender Versuche abwartet. Solckcs Verfahren paßt jedoch Leuten vom Schlage Boulangers nicht, die mit Ueberstürzunq stets dem ersten Antriebe folgen. Der Minister scheint übrigens zu glauben, das Budget sei reich genug, um seine Irrthümer zu bezahlen. Der Zustar.d unserer Finanzen erlaubt es da gegen nicht, in kurzer Zeit unser Heer mit diesem neuen Gewehr zu versehen, und so könnte es leicht geschehen, daß uns ein Krieg überrascht mitten in unsern Umänderungen des Kriegsmaterials, sowie anderseits mitten in der 3!eugestaltung unserer Heereseinrichtungen im Allgemeinen." Vom Jnlande. In Port Stanley in Canada, sprang neulich ein Mann Namens John Jackson am Ende des Hafendam mes in das Wasser mit den Worten : Ich will nach Cleveland schwimmen !" Der Versuch gelang nicht, und Jackson ertrank, trotzdem man sich alle Mühe gab, ihn zu retten. Ex-Gouverneur ChaunceyF. Cleveland von Connecticut ist in seiner Wohnung zu Hampton, Connecticut, im Alter von 88 Jahren gestorben. Der selbe war Gouverneur von 1842 43, Congreß-Nepräsentant von 185253, Präsidenten-Wahlmann im Jahre 1800 und Sprecher des Repräsentantenhauses von Connecticut im Jahre 1863. In der Nähe von Sand Veach in Michigan ist ein junger Far mer Namens Michael Morris unter der Anklage verhaftet worden, seinen eige nen Onkel ermordet zu haben. Das Motiv deö Verbrechens war der Wunsch des Aiorders, die Farm seines Onkels Lawrence Brennan an sich zu bringen. Morris hat das Geständniß abgelegt, daß er den Mord wirklich vollbracht habe. Eine m u t h i g e Frau ist die Gattin des Farmers Keen in Keens Station bei Fairfield, dem Hauptorte des County Wayne im südlichen Illinois. In Keens Station machten kürzlich zwei wohlbewassnete Männer Namens H. M. Shepler und Jack Gregory auf den Far mer Keen einen Mordangriff. Es ge lang ihm, sich vor den drohenden Ge Wehrmündungen durch einen Haufen Holz zu decken, bis seine Frau mit der Flinte herbeieilte und die Angreifer verzagte. Keen hatte einen Bruder des Gregory gerichtlich verfolgt und derselbe war zu drei Jabren Zuchthaus verurtheilt worden. Dies war der Grund zu dem Ueberfall. Der Sandwich Kalauer scheint sich ganz gehörig in die Dinte hineingeritten zu haben. Die in seiner Hauptstadt Honolulu erscheinende Gazette" beschuldigt ihn öffentlich, daß er sich von Opiumhändlern habe bestechen las sen, und zum Beweise dafür veröffent licht sie die Afsidavits von 14 Personen. In denselben wird der König angeklagt, daß er am 20. December V.'J. 320,000 in einem Korbe in Empfang genommen habe, einige Tage später babe er einen Check überSl0,000 erhalten, und kurze Zeit darau,' 530.000' in Goldmünzen, die in einem gebratenen Schwein ver steckt waren. Kalakaua habe dann noch 81.000 mehr verlangt, und auch diese Summe sei ihm von einem Chinesen Jkamcns Aki übergeben worden, wofür er das Versprechen leistete, dem besagten Aki eine Licenz zum Verkauf von Opium zu ertheilen. Trotzalledem habe ein anderer Chinese, ?!amens Chung Lung, die Licenz bekommen. Aki sah von seinem ganzen Gelde nie auch nur einen Cent wieder. Die Angelegenheit ist dem chinesischen Gesandten zur weiteren Ver anlassung" unterbreitet worden, doch ist es sehr fraglich, ob derselbe dem Kalauer etwas anhaben kann. Aus New Orleans wird gemeldet, daß die Bundesbehörden eine Untersuchung betreffs des brutalen An griffs auf Frau Hudson, die Postmeisterin zu Clio Tangipahoa, La., eingeleitet häben. Frau Hu:son ist eine respektabel aussehende Frau mittleren Alters ; auf ihrem Gesicht waren die Spuren brutaler. Mißhandlungen bemerkbar. - Sie erzählte den Vorfall wie folgt: Am letz' ten ÄNttwoch betraten vier bewaffnete Männer den Laden, in welchem da Post amt sich befindet. Einer der Männer versetzte ihr mit einem Knüppel einen Schlag über den Kopf, wodurch sie zu Boden gestreckt wurde, dann trat er sie mit Füßen und mißhandelte sie in sonstiger Weise. Inzwischen hatten zwei andere Männtr, die mit Revolvern und Messern bewaffnet waren, ihren erwachsenen Sohn ergriffen und bedrohten ihn

mit dem Tode, falls er sich einmischen sollte. Endlich ließ man sie los und sie flüchtete sich, worauf die brutalenBurschen den Sohn mißhandelten. Sie entfern ten sich später, nachdem sie den beiden Opfern gedroht hatten, sie würden ermordet werden, falls sie ein Wort laut werden ließen. Am folgenden Tage flüchtete sich Frau Hudson nach New Or leans. Es scheint, daß ihre Angreifer früher Feinde ihres Mannes waren, welcher gezwungen wurde, das Land zu verlassen urd sich jetzt in Südamerika aushält. Die Ursache der jetzigen Miß Handlungen soll sein, daß der junge Hud son Briefe eines jungen Mannes in Clio an ein junges Mädchen, in daS Hudson verliebt war, aufgefangen hatte. Der junge Hudson wurde auf Grund dessen verhaftet und unter 8250 Bürgschaft gestellt. Frau Hudson ist unter dem Schutz von Bundesbeamten nach Clio zurückgekehrt. Verhaftungen sind bisher noch nicht vorgenommen, doch sind den Bundesbeamten die Persönlichkeiten der brutalen Burschen bekannt. 'Ueber zwei seltsame chinefische Gefangene - wird auS New Aork

berichte?: An Bord des hier an seinem Dock angelangten Dampfers Normandie" befinden sich zwei Chinesen in Ei sen, nämlich Due Way und Ah Foo, ohne daß die Gründe ihres Hierhertrans portS bekannt sind. Die Officiere des Dampfers wissen nur, daß die Beiden mit dem amerikanischen Vollschiff- Samaria" aus San Francisco in Havre angekommen sind, daß Due Way der Koch und Ab Foo der Steward dez amerikanischen Schiffes war, daß Beide kurz vor der Abfahrt des Dampfers von zwei französischen Gendarmen an Bord gebracht wurden, und daß der amenkanische Consul Dufais die Passage für sie

bezahlte, mit dem Austrage, die Gefangenen dem Zollcollector in New Voik zu überliefern. Ein Angestellter der Compagnie Generale Transatlantique", zu welcher der Dampfer gehört, begab sich sofort nach Erlangung dieser Information zu Collektor Vkagone, um diesen um Jnsttuction betreffs der beiden Gefangenen zu ersuchen, Herr Magone erklärte jedoch, er könne vorläufig noch keine Disposition treffen, da er selbst nichts Näheres über die beiden Chinesen wisse, als daß der amerikanische Consul in Havre ihn von deren bevorstehender Ankunft informirt und ihn gebeten habe, sie hier festzuhalten. Der Consul habe wahrscheinlich dem Staats Departement in Washington weitere Information zugehen lassen und er werde sofort dorthin telegraphiren und um Orders bitten. Herr Magone sandte denn auch eine bezügliche Depesche an den SchatzamtsSekretär, erhielt aber von diesem als Antwort die Jnstruction, die Leute vorläufig festzuhalten und weitere Nachrichten, ob dieselben Sträflinge seien oder nichts nach Washing ton gelangen zu lassen. Es scheint demnach, daß in Washington noch kein Bericht des Consuls Dafais einge laufen ist und man dort ebenso wenig über die mysteriösen Gefangenen weiß, als hier. Collector Magone wies den Agenten der Compagnie Generale Transatlantique" an, die beiden Chinesen vorläufig an Bord des Schiffes zu halten, bis weitere Dispositionen getroffen sein werden. Man vermuthet, daß die Leute auf dem Vollschiff Samaria" während der Fahrt von San Francisco nach Havre entweder Meuterei oder ein anderes Verbrechen begangen haben und deshalb dem Ver. Staaten Consul überliefert wurden, welcher sie dann zur Processirung hierher befördern ließ. Weiteren Nachrichten von Consul Dufais wird mit Spannung entgegen gesehen Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Brand en bürg. Der Garnagent Alex. Steinthal in Berlin bat fallirt und ist verschwunden. Bei Strablau ertränkte sich die 2tjäh rige Marie Schulz. In Berlin starb der in der Borsig'schen Fabrik angestellte Schlosser Goltz in Folge eines Stu'zes ; daselbst wurde die in einem Confektions geschäft angestellte 3tosa Trojandt über fahren und tödtlich verletzt. In Folge eines unglücklichen Sturzes kam daselbst der Klempnergeselle Hermann Theurer um's Leben. In Meuro-Stolle bei Calau wurde der Arbeiter Teschner auf der Eisenbahn todtgefahren. In Spandau ertrank der Arbeiter Ernst in einerDung' grübe. Provinz Ostpreußen. f Domherr Harwarr in Hrauenburg. Der Gemeindevorslehir Böttcher von Agill wurde wegen Urkundenfälschung zu 3 Monaten Gefängniß verurthei'.t. -Maurer Hahn von Königsberg hat Selbstmord begangen. Der Maurer Kasseweki von Jns.-.rburg starb in Folge eines Sturzes und der Wirth M. von Marggrabowa ist ertrunken. In Ruß brannte die Brauerei von A. Loll & Co. fast gänzlich nieder. Provinz We st Preußen. Der Landwirth Joh.Behnke vom Vorwerk Czyskowo, welcher als Verwalter der Schulkasse Gelder unterschlagen batte, erhielt 6 Monate Gefängniß. Der Rentier Herm. Wiens von Fütstenauer weide ist ertrunken, und die Tochter des Gastwirths Weuhorn von Neuteich wurde von einem Windmühlenflügel erschlagen. In Czvskowo brannte (in Folge Blitzschlags) das Haus des Käthners Wirkus nieder und in Vorschloß Stubm das Haus des Stellmachers Jankowski. Prov inz Pommern. Der Kaufmann Werner Polke in Stettin wurde wegen Unterschlagung zu 18 Monaten und der Kommis Ernst Staberow daselbst zu 3 Wochen Gefängniß verurtheilt. Der frühere Stadtsekretär Hain in Bublitz und der Ackrbürger Grawunder wurden wegen Unterschlagung zu 2 Jahren bezw. 14 Tagen Gefängniß verurtheilt. Der Arbeiter Friedrich Lucht von Stettin hat sich er bänat. Durch Unalücksfälle kamen um's Leben : der Fuhrmann Jühlke von Ahlbeck (überfahren), der Kaufmann G. Voß sen. von Triebsees (in einer Torfgrübe erstickt) nnd die Hospitalitin Henselin von Ueckermünde (ertrunken). In Wamlitz wurden 14 Gebäude ein Raub der Flammen. Provinz Schleswig Hol st e i n. Der Lohgerber Joh. Morwitzer in Schleswig, der Mitte Febr. seinen 100, Geburtstag feierte, ist gestorben. Der Hilsspostbote Padberg in Flensburg wurde wegenSittlichkeitsverbrechen zu 3 Jahren Zuchthaus veruttheilt. f der Herausgeber der Zeitung", Buchdruckereibesitzer du Ferrang in Preltz. Der Aahnarbeiter Preus von Neumünster hat sich erhängt, nachdem er Tags zuvor we gen zahlreicher Diebstähle verhaftet worden war. Ein Sohn des Ztadema chers LarS Hansen in Hadersleben starb in Folge eines Sturzes und der Bremser Jarren von Lägerdorf wurde überfahren und getödtet. In Aarupgaard brannte die Tolderlund'sche Meierei nieder, in Barsbüttel das Gewese des Landmanns Rohrs und in Saltrupholz die Katenstelle des Fischers Jakobsen. Prov.in z Sch le sien. Redakteur Zborek vom Katholik" in Benthen iü. Schl. wurde wegen Bismarköbeleidigung zu fi Wochen Gefängniß verurtheilt. Die unlängst verstorbene Wtttne des öandelsmanns Keil

,n Friedeberg hat 11,000 M. zu wohlthätigen Zwecken testamentarisch vermacht. Der Kaufmann Kowallik aus Bielschowitz, welcher verfaulte Heringe feilgeboten hat, wurde zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Strafkammer in Liegnitz verurtheilte den Rit tergutsbesiter Hirschfeld von NiederBrockendors wegen Beleidigung des Amtsrichters Trautwein in Goldberg zu 300 M. Geldstrafe. In Kornitz hat der Häusler Giron sein noch nicht I Jahre altes Kind erschlagen. Giron, der erst kürzlich zwei Selbstmordversuche gemacht hat, wurde verhaktet. Der Oekonom Auaust Stiller von Gebiras

dorf wurde WegenSittlichkeitsverbrechen zu 1 Jahr Zuchthaus verurtheilt. Die seit 1875 bestehende Simultan schule in Zarbece ist aufgelöst'worden. An ihre Stelle sind eine katholische und eine evangelische Schule getreten. Der Wirth der Restauration auf der Landkröne" bei Gorlitz, Kaukuns, und der Kellner Daniel von Ratibor haben sich erschossen, letzterer aus Furcht vor Strafe, weit er einer Dame aus Unvorsichtigkeit in's Gesicht geschossen hat ; der Schmied Karl Bohle von Qüilitz hat sich erbängt. DurchÜnglücksfälle kamenum'sLeben: der Stationsdiätar ötobert Köhler und der Tischler Theophil Mode von Bres lau ivon einem Zuge ersaßt resp, ertrunken) der Sohn des Holzhändlers Artelt von Alt-Läfsig (aus dem Wagen geschleudert) und der Klempner Oswald Merkel von Pövelwütz (in Folge eines Sturzes.) Provinz Posen. Vier Mitglieder der Familie Brasch in Bromberg wurden wegen Verleitung zum Meineid verhaftet. Der Briefträger Aohn von Schöndorf wurde wegen Unterschlagung verhaftet. Der Schuhmacher Burchard in Schubin wurde von dem Schuhmacher Meier erstochen. In Gorzuchowo erhängte sich der Wirthschaftsbeamte Heinrich Pohl. Der Arbeiter PH. Jarecki von Posen wurde von einem Maschinenriemen erfaßt und getödtet. Ein Raub der Flammen wurden : in ichkowo ein Einwohnerhaus (dabei wurden die Frau des Knechtes Zaborowski und vier Kin der desselben unv eine bejahrte Frau unter den Trümmern des Hauses begraben), in Peikowo der Gutshof und die Polack'scbe Besitzung, in Retnica das Gehöft des Wirthes Joseph Wiwias, in Silz der größere Theil des Gehöfts der Wittwe Je'chka und in Suchatowko das Anwesen des Besitzers Friedrich. Provinz Sachsen. Der Schubmacker Karl Mineklich in Halle hat seine Frau erschlagen. t Stadtrath Helm in Halle. In Giebichenstein erhängte sich der Hand lungsreisende 3taue. Barbier Ber minger in Prettin feierte seine golden Hochzeit. Provinz Hannover. Der Redakteur der Hannoverschen Post", H. N!eier, wurde wegen Beleidigung der Eisenbahnverwaltung zu 10 Tagen Gefängniß, ev. 100 M. Geldstrafe verurtheilt. f In Nebenstadt der LehrerSchulze. Köthner Christ. Meyer in Winsen a. d. A. feierte seine diamantene Hochzeit. Maler Kurze in Wunstorf ist verschwunden. Der Hofbesitzer Gerke von Bünte und der Mattenhändler Münte von Einbeck haben sich erhängt. In Folge unglücklichen Sturzes star ben : der Sohn des Lohndieners Brinkmann in Hannover, die Wittwe des Maurers Rollwage von Bockenem, der Hufner Mever (Hagenow) von Holtorf und der Bleicher Pleis von Portenhagen; die Wittwe Dorothea Mühlenbrück von Grabow ist ertrunken. Niedergebrannt sind : in Hage ein Theil des Böttcher Schmidt'schen Anwesens, in Lorup das Haus des Kolonen Schmitz und 14 be nachbarte Häuser und in ?!euefehn daS Von dem Kapt. I. Schön bewohnte Haus der Erben des Johann L. Büß. ProvinzWestfalen. 1' Domkapitülar Lünnemänn in Mün ster. Der Posthilfsvvte Herm. Wort, mann in Münster ist wegen Unterschla gungen zu 13 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Wirth Brink mann in Hollen ist meuchlings ermordet worden. Lehrer Fischer in Neu-Asten berg feierte das diamantene Jubiläum seiner Amtsthätigkeit. Der Lotterieein nehmer Lampe von Jserlohn hat sich auf dem Grabe seiner jüngst verstorbenen Frau, deren Tod er nicht zu überleben vermochte, erschossen und der Polizeidie ner S. von Warstein hat sich erhängt. Der Bergarbeiter Fr. Keunecke von Dort mund, der Ackerer Stenbiock von Hot mar, der Kutscher Josef Abenhofen von Milte und der Eisenbahnlademeister Hoffmann von Siegen wurden übersahren und getödtet. In Unna brannte daS Haus des Fuhrunternehmers Geh ring nieder. Rheinprovinz. -j-Jn Jackerath der ketzte dortige Bete ran auS den Freiheitskriegen von 1813 bis 1315, Heinrich Nixen. Die ledige Elisabeth Küsters in Lintorf wurde wegen Kindesmordsversuchs zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Die Firma Nie dick & Co. in Lobberich hat auS Anlaß der Ernennung des emen Theilhabers derselben zum Commerzienrath ein Kapi tal von 40,000 M. zur Versorgung de? Invaliden und Hinterbliebenen der Ar beiter der Firma gestiftet. Ferner hat der Commerzienrath I. Niedick Person lich für die Weber des niederrheinischen Seiden Industrie-Bezirks einen Fond von 30,000 M. überwiesen. Der L5 Jahre alte Johann Krauthäuser in Mülheim a. Nh. wurde bei einer Schlägerei durch einen Ziegelbäcker so schwer verwundet, daß er bald - darauf starb. Hauptlehrer Ludwig und die Lehrer Tannhäuser und Hartmann in Ober hausen feierten das 25jährige Dienst jubiläum. Capt. Balk nnd Frau in Wesel begingen das Fest der goldenen Hochzeit. . , . ( . n . ?T? n n j -y v v g y v v - " I t Konzertmeister des Hoftheaters, C. Wipplinger in Cassel. Der frühere Müller Joh. Krämer in Eltville feierte die goldene Hochzeit. Der Banquier Heinrich Thiel in Frankfurt a. M. ist wegen Beschwindelung zu 6 Wochen Ge fängniH verurtheilt.--Der ZeitungSerpe

1843. 1887. R, Browning. K. C. Browning Browning & Son, Apotheker und kändler in Dioauen, Edmtkaiien, krztli? Jnstrm,nten, Bandag,n. Vlatzmaaren, eürfien, km men, feinen ParfLmenep, ToiletUnar titeln, (Scroütien. Färbeftoffen tc. A alten VIflt. Apotheker Holle ! 7 & 9 Oft" Washivgtzn Straße.

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