Indiana Tribüne, Volume 10, Number 265, Indianapolis, Marion County, 13 June 1887 — Page 1
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Neues per Telegraph. YBtittf sichren Washington. 13 Juni. Schönes etwa? roörmere? Wetter.
Ein Duell. Paris, 13. Juni. M. Clemenceau und M. Toucher. Lttzterer Redakteur dkg Nationale", hotten ein Pistolenduell. Jeder feuerte zwei Schüsse ab; dit Folge war, dak vier Löchk? in die Natur ge schössen wurden und die Duellanten einen unschuldigen Zeitocrtfiib hc tten. Gditoricllcs. Powderly sangt an kindisch zu wer den. Man kann auch sagen verrückt. Wir betrachten es immer mehr als ein Glück für Davitt, daß er in Irland und nicht in Amerika ist. This H a f mnntrv vmi l-nnw lrec COUntT), )OU know Die Götter verblenden, wen sie verderben wollen. Man lese in den Depeschenspalten, was Powderly in Boston gesprochen hat. Powderly möchte sämmtliche Mit alieber des Ordens der KniatS ok Labor " . . . I. . tütnaen. dent (j)cnu e DerarncvetiDer u) tränke zu entsagen. Trauriges Menu ' ii I schenkind! 1T V T 1X1' Cl. 3 f ' ii fi r I j: ?ib!;ilÄ; fe v i- jv. Europa, und besprach die Arbetterbeweöunö M icvcnsaus vrzetnenv, vaß em hoher Prälat nach längerer AbWesenheit außer Landes bei seinem ersten -sagen wir öffentlichen Auftreten die SUbei: weguna zum Gegenstand der Bespreckuna wäblt. Es leiat sich eben, dak die Arbeiterfrage die Alles absorbirende Tagesfrage ,u. Sonderbar, oder vielleicht auch nicht sonderbar ist es, daß nachdem der Cardi öl , k v r n p r r l nal Partei für die Kn.gHts of Labor ge. nommen hatte, er sich in Aeußerungen er - . .f i . . .H. c ... O. . . t. r. ... I geyl, ive.a?e nur oen einen mea yaoen können, die Organisatign der Arbeiter als überflüssig erscheinen zu lasien. Cardinal Gibbons sagt, daß nach all seinen Beobachtungen der amerikanische I Arbeiter sich besser kleide, sich besser nähre, besser wohne als der europäische. Obwohl der Unterschied heute nur noch es,. .: ;r .v v, cv-t- ... in sehr geringer ist, und von ahr zu
3Y f m Y I -w s t wa v a$r Uemer wird, so wollen w:r bte UjfCHcr Unfec 3n!itutionin fassen und Wabrbelt dieser Bebauvtuna dock rncktK,. m...K. e.-..
i bestreiten. Es wäre auch nichts dagegen einzuwenden, wenn der hohe Prälat mcht hinzugefügt hatte: Dem Manne, der nicht zufrieden ist, ist nicht zu trauen." rr 3 r rr i. t t -xn. c v i I ??s sll doch whl zunächst bedeu n. ui d mikani che Arbeiter aOe tt.
sache habe, mit seiner Lage zufneden zu em. Darauf brauchen wir wohl kaum eine QsVrn. t ofi CTSl OtU1 mai!Imi I Ou v"b vvynnjkvv i lm Hockmg.hale oder in den oblenI. I rea onen von Nennsvlvan a. welcke unter iMn,r9h,rthr tot sin KZ 70 (Wa I " o'i-7- i i p bei.m vhv,, m.v.v.., ii. - aus aniworien. ZiUU) au o kUle, lvelllZe eonwnBtat 6.. töN Und Baute beschäftigt sind Und fÜ? kios. Knststn?? ttrrur Z!1 nW8l 9. ' ' " per Tag Verdiene, Werden diese Frage beantworten köNMN. SK Wisse ' . .. ... Wohl gam amau, ob der amerikanische Arbeiter mit seiner Lage zufrieden sem - kann oder Nicht. Und Wenn nun diese Tausende oder vielleicht Millionen mit ihrer Lage nicht wfrieden sind, warum ist ihnen nicht m trauen? Haben sie nicht das Recht, unzuM,n n. r,;n ..s .mt ls j ! M.v .tllllQt M.V W.MV I -inpr SRpn.nrt hr,r Qn . ftr,. M W MMQ YV VMV Ö I ben? .j., f v c. er . . Cs lst ja wohl wahr, daß Derjenige, welcher unter allen Umständen zufrieden ,st, em sehr harmloser Mensch ist. Er thut Keinem weh, und da man in der Welt, wie sie jetzt ist, nun einmal Hammer oder Amboß sein muß, so spielen die Leute, 1tYsefiy fies Vrtm?f bertnitnert tmmr 9Tmfirt6 I ,vvvr '"V ' :? :: : : T '"7 ' 1 " " 0 ' allerdings keine-große Rolle und I 1 , . rm nni m .. ZU leln uno aur ii rosöammern tu lai! meroen remem geiayrucy. van rönnen keinen Grund einschen, warum Demjenien, roc Niil Uil vezergr, ners me I ... e i :ii n .ri r n . c I va nTmürtft ... r:s. ... JiVUl Vt llWVp JU ilV4(il, llWk trauen ist. Mit der .ukriedenbeit wird mcktS er. tZelt. die aroke beweaend-Krakt ; Yr o ' vv- u -iWelt ist die Unzufriedenheit. Allerdings. V or r t. n , . , . ' uberung des Kardinals auf Dieiemgen Bezug hätte, welche schon Hunvernaulenve over ttu:onen velltzen I nd doch immer nicht genug kriegen kön
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nen und nicht müde werden, ihre Mitmensehen auszubeuten, bloß um immer noch mehr zusammenzuscharren, so würden wir vollständig beistimmen. . Aber es ist von den Arbeitern die Rede, und die Mafr nung, zufrieden zu sein, geht an die Ar beiter. Warum aber sollen denn bloß diese immer zufrieden sein? Warum ruft man den Reichen nicht zu: Seid zufrie
den mit dem, was Ihr habt ! ?" Warum findet man eö nicht gefährlich, wenn die Leute, welche Geld haben, unzufrieden sind, und nach immer mehr streben? Warum findet man bloß die Manner gefährlich, welche der Masse des Volkes zeigen, daß es ganz unmöglich ist, daß Einzelne reich werden, wenn nicht gleichzeitig Andere arm bleiben, daß an der arbeitenden Masse des Volkes ein Unrecht begangen wird, indem unsere gesellschaft lichen Einrichtungen es gestatten auf ganz gesetzlichem Wege vermittelst des Kapitals die Arbeitskraft des Volkes auszubeuten? Es mag unter den Unzufriedenen Man ner geben, und ohne Zweifel giebt es solche, welche die Bewegung der Nnzu friedenheit sich selbit zu Nutzen machen wollen ; es giebt räudige Schaafe in jede .fteerbe. Aber im Aüaemeinen verdie- . . nen cte reuie. rueicce K08 xsenoiauna und Vorurtheil das Volk über seine Lage ' - ausklären, und ihm rathen unzufrieden I in fitn. Va3 TlirT-rtin RrttfuS 0 vvihi www wiuvi Die Unzufriedenheit ist die Mutter des Monomischen Fortschritts. Wenn die unjufneben gesen wären, stünden wir heute noch, wo wir vor tausend Jahren standen. Zufriedenheit ist Stillstand, Unzufriedenheit ist Bewegung und Fortschritt. DrahtnechriHten. Die b ö sen So z ia list e n. Baltimore. 12. Juni. Cardinal KiikknnS h.t fiiT (in rft 9lrhinl ö,vv""i' vi.. H.h iviii . v.q. ..... Uintr dttht hon fflirnhff fff a U hab, ffrankreich. Belgien. J,a " itn und Holland bereist, und er babe akfunden, daß die Ardeiter nirgends besi r aesteKt seien, als in Amerika. .Bedenkt" sagte er dafe wir ALe Antheil an diesem Lande haben, das unS Freiheit . rn h. ttstemo fltcoi. em scanne, oer man Susrteoen x. x niajt zu trauert. Vte f0 i"nb ft!Tn ?an' lVUi 'wt ""'h' m mftI. B h. u wivuuu iuipu(u. vuu tguc uns vor ihnen un") bewahre unsere Rt' publik.m r m n , . . v w ' v ' ' v"w'wlt"' v bend ein. Red., worin .k sag,.. 2 "'Z" Königin KaprZolani nicht mit königli chen Ehren zu empfangen. Er selbst. wenn auch nicht individuell, (0 doch als CSnti hi inr Ornitii(ntinn r,ttrMnlv r "yr als rrgrno em onar au, ruen. s. v trt c ..int 3uann '"a' " 0cn rnuß U teflnfe und sagt!, ernünschte jeder r:-t i e ci . t ix . Getränke zu genießen. Zum Schluß er fix. ,r hslf, Uintn ihatn NN.n , ,,inin Umnän6(n ,,f ain,en werde. j f a fl t t r 0 D ctntg E? iN' hr& m .'..: . i,;. rnA.n K.. c.:x ttu, . j., x. O""'. I U4IH WUtttll WU'iUIUII UU R. B . Erfind.r des avionatischenPa tent-EisenbahnsignalS. wurde heute Mit tag in der Nähe deS Central-RundhauseS von einem Käsezug niedergerannt, und sem Kopf wurde vom Rumpfe getrennt Sherman's neue Erfindung war soeben von oer Vaynge,eu,all angenommen Wülü"?' u" utw Bunnn JUg worden, und an wurde gerade zur Zeit die Erfindung geiiriks ni l?nndt'tv,v Nlnt?.r., ntt i V I ' . v .. v . . .vm.. w cheneci ldv. welcher mit mehreren An. deren den Zug leit.t?, wurde daS linke Lein in der Nähe des Knie, abgefahren. und ir liegt fetzt in kr tifchem Zustande im Hospita'. Die Mfln(r Nygale. Ar. T. 12. Juni. Die nturren Bertcyte oe langen vte An tozr ß die anfängliche Meldung von der I ... . . neimnn Anzahl der auf dem Kriegs uß befindlichen Indianer eine sehr irrig I cm . . . .... rw . . . , war. 'lan yor am telven age ,n wen I - .k,r tt,n Z-K-Zl. . fr UVWII mimiix. 'B I(Uih vu ritoriumS ganze Banden aMandlscher RothhSute gesehen. Im Santl Barbara, und im Pata i . c. ..24 . ' " 1 "L" . " .i. i(ii ein uiiauui iiu iiiuii. tv.vub oW Zis.l von den Indianern zu dem Zweck? angezündet worden sind, dte Ber. 1 0sltr ut .u icitcrr. Gestern Nachmittag kam eine Meldung.
daß Lieutenant Nutt und seine Leute ein Scharmützel mit einer Jndiankrbande gehabt hätten; zur Zeit, wo der Coueur die Truppen verließ, wurden die Indianer von Hügel zu Hügel gejagt. ES wird immer gewisser, daß die In dianer daS SierraMadreGebirge erreichen ollen. Die Gegend wimmelt aber von Solda.en und es ist kaum an zunehmen, daß diesmal die .Jagd" auf die Rothhäute lange dauern wird. Die Baua rbetter. Chicago. 12. Jimi. Wenn die CarpenterS ihren Beschluß, wieder neun Standen täglich arbeiten zu lassen, aus führen vollen, so werden die meisten ihrer Arbeit r an den Streik gehen. St. Paul. 12. Juni. Die TradtS und Labor Asskmbly hielt heute eine all gemeine Versammlung ab, und beschloß einen Streik im ffalle die Forderungen der Bauarbeiter nicht bewilligt werder. Oct Habet. Die kaiserliche Familie. Berlin. 12. Juni. Da? Besinden deS Kaiser? hat sich rtvaS gebessert; er schlief gut letzte Nach'. London. 12. Juni. Die B. richte über daS Bksinden deS Kkonprinzen lau ten widersprechend und von verschiedenen Seiten wird noch immer behaupttt. seine Halttrankheit sei gesäir icher Natur. Ausgewiesen. London. 12. Juni. Albert D-Pit, der Corrispondent deS Pariser Jizaro. begab sich nach Bcnfeld im Elsaß, um mit Dr. Siefs rmann sich zu besprechen. Die Betörden theilten ihm mit, daß er inner halb 24 Stunden das Land zu verkästen habe. Er wuedevon zwei MilitSrbeamten an die Grenze geleite'. Michael Davitt. London. 12. Juni. ES gelang Davitt. die Polizei zu täuschen und eine Versammlung von elroa 6000 Menichen zusammenzubringen. Er sagte. daS Volk solle seine Redefreiheit mahnn sich be traffnet versammeln und die Einbrecher behandeln, wie sie eS verdienen. Diese Äeußerungen fanden ungeheuren Beifall. Auch in Westphalen deb t'ö. München. 12. Juni. Zu Witt n. in Westphalen, hat man einen Erdstoß wahrgenommen. Altkatholiken-Synode. Bern. 12. Juni. Die Altkatholiken Synode, welche hier tiote, fand gar keine Beachluna. Es waren nur 25 Priest? zugegen. Die Verhandlungen der Synode wurden nicht in den Zeitigende richtet. Auch d a S n och ! Riga. 12. Juni. Die russische Rt aieruna drobt. aum die Benukung von deutschen Gebet und Gesangbüchern in lutherischen Kirchen zu verbieten. Die Unterdrückung deS deutschen Un terricht; in der Universität Dorpat steht unmittelbar bevor. BlSmarckS gegenwätt'ge Politik, das Eik-verständnik zwischen Deutschland und Rußland unter allen Umständen aufrecht zuerhalten. läßt die deutsche Bevölkerung in den Ostlee Provinzen völlig hoff nungöloS. SchissSnachrickten Angekommen in : New York: .Trave- vor. Bremen, Lesstng- und .Europa- von Hamburg. .LaBritagne- von Harr. Anchoria von Glasgow. London: .vammon'a- van Nkw Pork nach Hambur. Havre: .La GaSlozne-von New Pork. Q u e e n s t o w n : .Aurania" von New York. .Both-a" von Boston. .Egypt" und .Republic" von New York. H i e si ge s. Wir wünschen unsere Mittheilung vom Samstag bezüglich der Schulroth? wähl dahin zu berichtigen, daß Herr Ro bert Kistner in keiner Verbindung mit dem Kistner'schen Schuhgeschäst an Süd Illinois Straße steht, sondkrn in der Heß'jchen Loungefabrik beschäftigt ist. . tzr DaS gestrige schöne Wetter war den Vereinen, welche Vergnügungen im Freien veranstaltet hotten, sehr zu Gute gekommen. Im Schützenpark ging eS äußerst ge müthlich zu, denn eS hatten sich die Schützen und ibreJreunde eingesunken; in Hambrechl'S Grsve picnictm die Schwel zer und sie verbrachten einen Äußerst an genehmen Tag. und auf einem freien Platze in der Nähe von Jrvington war ein Picnic für die freisinnige Sonntag? schule arrangut worden, bei dem sich Groß und Klein sehr gut amüsirte.
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81 OK Vom Auslande Der Affifenhof der Ar dennen verurtheilte vor wenigen Wochen in einem Fälschungsproceß einen 75jäh rigen (Kreis, deffen Name einst in der Geschichte der Theater und Salons viel fach genannt wurde. Der Angeklagte nennt sich Gerard von Melcy und war der Gatte der berühmten Sängerin Grisi, dle sich mit dem Tenor Mario, der vor zwei Jahren in Rom gestorben ist, ajsociirte. Die Grist selbst in 1359 in Berlin gestorben. m Jahre 1346 verlangte August v. Melcy in Folge des sensationellen Duells mit Lord Castle reagh die Scheidung von seiner Frau. Die Grisi, welche die Ursache des Duells war, wurde in dem Scheidungsproceß verurtheilt, ihrem Gatten eine Rente von 10,000 fl. auszuzahlen, was aber niemals geschah. Seit dieser Zeit, also seit 41 Jahren, hatte sich Herr v. Meley in die Ardennen zurückgezogen, wo sein Later ihm ein Schloß und große Grund stücke hinterlaffen hatte. Aber Herr v. Nelcy verstand sich nicht auf Geschäfte, :r war wiederholt nahe daran, sich für bankerott erklären zu müsien, und sein Sturz wurde nur durch die Großmuth seines Bruders verhindert. Armand v. Nelcy gewährte dem Verlassenen Gast sreundschat in seinem Schlosse Chan be'y and bezahlte während 16 Jahren seine Schulden. Im Jahre 1883 erkrankte Armand lebensgefährlich, und da sein Lruder voraussah, daß er im Testamente nicht bedacht sein werde, die Erben ihn iber unerbittlich aus dem Schlöffe jagen würden, fälschte er einen Schuldschein von 250,000 Francs, den Armand ihm angeblich ausgefolgt haben sollte. Als sein Bruder gestorben war, producirte er den Schuldschein, deffen Fälschung sofort erkannt wurde. Der 75jährige Greis kam vor die 5'ssisen, und dieselben verurtheilten den ehemaligen Gatten der Grisi zu einem Jahre Gefängniß. Folgende Sensations geschichte erzähl: die- Neckar . Ztg." Oberndorf, 18. Mai. Ein bisher todt geglaubter Veteran aus dem deutsch französischen Kriege, gebürtig von einem Hofe bei Aichbalden diesseitigen Ober amts, welcher seither in der Gefangen schuft in Algier schmachtete, kam dieser Tage auf hiesigemBahnhofe an,um von hier aus nach siebzehn Jabren die Hei math wieder aufzusuchen. Derselbe war von der südlichen Sonne und der schweren Arbeit er mußte am Pfluge das Pferd ersetzen so gebräunt und unkenntlich geworden, daß ihn der Schultbeiß nicht sofort anerkennen wollte. Seine alsbald herbeigerufene Frau, die sich inzwischen wieder verheirathet hatte, erkannte ihn sofort als ihren ersten Mann. Aus der Gefangenschaft in Al gier entkam der Bedauernswerthe da durch, daß er mit noch anderen Sklaven deutscher Abkunft den Pflug verließ und sich der .ag m den Waldern versteckt hielt, während er bei Nacht weiter reiste und so endlich in die Heimath kam. Nach deffen Aussagen soll noch eine grö ßere Anzahl Deutscher gefangen in Al gier schmachten. Dem Kriegsministe rium ist von ihm hierüber Meldung ge macht worden." Die ganze Erzählung klingt münchhausenartia. DieDeutscheGesellschaft in New Orleans sagt in ihrem vierzig sten Jahresbericht über die deutsche Ein Wanderung in Louisiana: Im letzten Jahre (1. Juni 1836 bis 31. Mai 1887) kamen etwa 1200 bis 1400 deutsche Einwanderer in New Orleans an, alle indircct über New Jörk, Baltimore und Galveston. In der Zahl sind auch solche einbegriffen, die aus den Nordwest-Staaten der Union kamen. In den 40 Jahren vom 1. Juni 1847 bis zum 31. Mai 1887 landeten in New Orleans 274,918 deutsche Einwanderer, von denen mehr als die Hälfte die Hilfe der Deutschen Gesellschaft in Anspruch nahm. Mehr als 60,000 erhielten durch dieselbe Arbeit, sehr viele in diesem Zeitraume in New Orleans gelandete deutsche Einwanderer begaben sich aber von dort nach den westlichen Staaten des Nordens. Die New Orleanser Deutsche Gesellschaft hat zur Zeit 107 Mitglieder und ein Vermögen von mehr als 816,000.
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