Indiana Tribüne, Volume 10, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1887 — Page 4
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Hiesiges.
Indianapolis, Ind., 9. Juni 1337. divilvandöreaiSer. (Btt ir5r1m arnia flnft kli 11 R 11 Butt.) O t b u 1 1 c n. John Stuhlfant. Mädchen. 9. Juni. Allen Gkisendorf. Mädchen. C. Juni. Georg Lowden, Knabe. 8. Juni. Fred Baylie, Mädchen, 6. Juni. Wash. Cook, Knabe. 8. Juni. W. B. Lang. Mädchen. 30. Mal. H e i r a t b e n. Samuel D. Maisch mit Maggie Lieblich. Henry Staff mit Sarah Rowe. John Fauft mit Elizabeth Young. Friedrich EgeluS mit Lillie Sonderegger. Paul Pudky mit Louifa Cou,t Qrlom Ball mit Minnie Graffter. Georg Clast'ky mit Tillie Eck. Clayton PoltZ mit Mamie ShitldZ. Horace Pattison mit Ella Armentraut. Thomas Purcel mit Elisabeth Pnrcel. Frederick Sehet mit Mary Parker. Albeet Schulz mit Maey Danke. Thomas F. BylnS mit Mary Carlin. Tod ! still. Emma Wann. 27 Jahre, 7. Juni. Cook. 8. Juni. Jlisf. 7. Juni. Eliza Rice. 51 Jahre. 6. Juni. Benj. Hofman. 20 Jahre. 8. Juni. m , Seit 10 Jahren hat die Anaevdang von St. JakobS Oel Tausende zusri'den gestillt A. V. Burk. Händler. Whitesater. N. ?). kS Morgen Abend Sitzung der Builder'S Exchange. Kaufe Mucho'S lfBest Ilavanra Cigsars". ClamS in der Ochaale bei (Schaffner. t3 Heute Abend Sommeenachtsfist der Elizabeth Loge K. Sz L. of H. im Phönix Galten. Die besten Bürsten kaust man bei H. Sömedel. No. 422 Virginia Avenue. Nüstern zubereitet aus iede erdenkliche Art bei Schaffner. Die Greer.tzmn (Howard Co.) Nat. GaS etc. Co. mit M.000 Capital lies sich im StiatZfekretariat inko,po. rinn. Die alten Deutschen tranken immer noch Eins, wahrscheinlich mar'S Aurora Lagerbier, sonst hätte sich der Katzenjammer eingestellt. Man versuche dieses delikate Getränk in der Deutschen Bier halle. No. 251 & 253 Ost Washington Straße. Frank O'Brien.Eigerthümer. Austern in Kannen bei Ochaffner. S-Der Jndianap zlis Base Ball Club hat gestern wieder Keile bekommen. Er wurde von dem Chicagoer Club mit 8 gegen 3 besiegt. Große Ci Öffnung und OommernachtSseft, 338 Oüb Meridian Otraße, Samstag, II. Juni. Berlanat Mucdo'S ..Lest Havanna Cigara". kS Die Druiden haben ihr Beisamm lungölokal von der Marmont Halle nach dem Boston Block an Delamare zwischen Market und Court Stcake verlegt. Die feinsten Früchte wie Drangen, Bananen, Feigen, Datteln, Kastanien, Trauben u. s. w. bei Ochaffner. Herr Richard Pertuch hüt als Turnlehrer des Unabhängigen Turnver inZ resignier. Er hat die Turnlehrer stelle der Philadelphia Turngemeinde an genommen. fö Die dritte jährliche Convention der .Jndiana Retail Lumber Dealers Association sand gestern statt und er wählte folgende Beamte : Präsident C. C. Fester. Jndiana poliS. Vice-Prästden W. P.Blair. Brazil. Sekretär und Schadmeister W. B. Allen, Indianapolis. Direktoren J.B. Friend. New Al bany; Albert Dilliugham. Jndianapo US; LouiZ DeitherS.Fort Wayne. Am Abend amüstlten sich die Herren bei einem Bankett im Denison HauS. Scheidongsklageu. Elizabeth Rowe klagte auf Scheidung von ihrem Gatten George. Sie giebt an dafe er sie ost geschlagen und so grausam behandelt habe, daß sie zu andern Leuten ihreZuflucht nehmen mukte. Sie verlangt die vier Kinder und $500 Alimente. William Gratznowtty will von seiner Julia, die ihn schon vor zwei Jahren ver lassen hat. geschieden sein.
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SEts. SCts. CUMINGHAM No. Ein Taubstummer verletzt. Ein Taubstummer wurde gestern Abend in der Nähe der Leota Straße von einer Lokomotive der Big Four E senbahn aus die Seite geschleudert und schlimm verletzt. Man brachte ihn in? St. Vincent Hospi tal und auS Briefen, welche man an seiner Person fand, ersah man, das; er Thomas Covanaugh heißt. Er war nicht ,m Stande seine Wohnung anzugeben. Seine Verletzungen sind nicht lebensge fährlich; er hat keine Knochen gebrochen Der kleine Stadtberold. Dr Versicherungsagent W. E. Grubb ist am Gehirnfieber gestorben. Er hctte vor 14 Tagen an einem Umzug des Jron Hall Ordens in ColumbuS, O. theilge nommen und sich dabei den Sonnenstich geholt. Heir Albert F. Kopp ist von einer längeren Krankheit wieder- so weit hlrze stellt, dak er seinen Berusspflichtin nach. kommen kann. Schmeckst du prächtig sagte der Sachverständige indem er sich den Mund abwiscbti und Iub sich noch ein GlaS Auriira Lagerbier, welches bei rank O'Brlen. No. 251 & 253 Ost Washington strafet zu haben ist. geben. Der Straßenbabusteeik. Gestern wurde der St aßenbahngesll schaft dadurch ein Streich gespielt, daß die Drehscheibe jenseitZ des Jlusies ver nagelt und das Geleise an der I B & W. Keeuzung aufg,r sien wu,de. Heute Abend sind.t auS Sympathie für die Streiker eine Masienveesammlung in der Mozalt Halle statt. HaU'S $100 Belohnung. $100 Die Leser der .Jndiana Tribüne" nur den sich freuen, zu erfahren, dak es wenigsten? eine gefürchtcte Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all ihren Stzdlen hat kunren können, und tat 1)1 der Katarrh, all's Katareh-Kur ist die einzige jetzt in der medizinischen Brüderschast bekannte positive Kur. Der K. trrh ist eine Constitutionskrankdeit und etfordert eine constitutionSgemäkige BeHandlung. Hall'S Katarrh'Kur wird 'ingenommen und w.rkt direkt aus das Blut und die Schle'mhautflächen des FvstemS. dadurch die Grundlage der Krankheit ztlflörend und dem Patienten Stürke gebend, indem sie die Konst'ta tion aufbaut und der Natur in ihrer Arbeit hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ih'ren Heilkräften, dah sie hundert Dollar sür j-den ffall an bieten, den sie nickt heilt. Laßt Euch die Liste der Zeugnisse kommen. Adressirt F. I. Cheney & Co., Toledo. D: S" Verkauft von Apothekern, 75 CtS. Katarrh-5tur. lö Heute Abend findet eine wichtige Versammlung der MöbelorbeiterUnion statt, zu der sich alle Mitglieder einfindcn sollten. kS- Die Baucommission der neuen Irrenhäuser hotte gestern Sitzung. Da daS övanöville JerenhauS f,rtg gestellt ist, wurde ein Comite ernannt, welche? die Abrechnung des Cort aktrrs P. H. McCormit zu prüfen laK Merrfchaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Ciaarrenfpitzen etc. bet Wm Mucko. No. 199 O Washington Str. Christ Andkkson, ein Farbiger wurde unter der Anklage seinem Aebeit geber JameS W. Bennett 176 Pattekfon Straße $40 gestohlen zu haben, eingesteckt und Charles TbomaS. ein junger Far biger wurde unter dem Verdachte die Wohnung von D. M. Bradbuy er brachen zu haben, vorhast t Große Eröffnung und QommernachtSfest, 338 Oüb Merldian Qtraßr, Oamftag II. Juni. Prosit deö Kleinhändlers in die Taschen
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Die Turner und die Vrbelterpartei Der Soziale Turnverein kalte aus gestern Abend eine Versammlung berusen, um die Frage zu besprechen: .Welche Stellung nehmen die Turner der Arbeiterpaitei gegenüber ein Die Debatte war eine Äußerst lebhaste und interessante und währte bis beinahe elf Uhr und da wir voraussetzen, dab viele unserer Leslr sich sür dieselbe inte resstren, so widmen wir derselben heute einen großen Theil unseres Raumes. Herr Clemens Vonnegut, sr. eröffnete die Debatte. In Bezug auf die gegen wältigen Zustände sprach sich Herr Bonnegut. wie folgt auS : Die. UnabhSngigkeitSlrklSeung bezeichnet die Erhaltung des Lebens, der Freiheit und das Streben nach Glück als unveräußerliche Rechte. ES hat sich aber hier und in aller Welt herausgestellt daß diese Ziele von der Menge nicht mehr erreicht werden können. DaS Eigenthum ist beschützt, ab.r d'e Nichtdesitzenden. deren Zahl sich immer mehr vergrößert, müssen für die Besitzet den zu Preisen arbeiten, die ihnen geboten werden. Das Spiel des Handels und der Spekulation in LebenSbebüifnissen md beschützt, nicht aber die Existenz des Arbeiters. Monopole werden beschützt. wodurch der Reichthum sich in den HSn den Wenig, r immer mehr anhäuft und der großen Menge er tjogen wird. Der Arbeiter hat daS Recit zu arbeiten, aber die Miit?l zur Arbeit häufen sich in den Händen Weniger, welche das Recht haben. A'beit zu geben oder zu verweigern, und die Produkte der Arbeit für sich zu be hallen und damit zu spekuliren. Der Eine gewinnt, der Andere verliert und die große Menge muß darbend zuschauen. Ein solcher Zustand ist eine Schande sür unsere Civilsation. Der Turnerbund erklärt, daß man eS nicht dem Zufall und dem Bestreben des Einzelnen überlassen dürfe, sich eine menschenwürdige Stellung zu verschaf sen." Trotz dieser gewiß zutreffenden Schilderung sprich sich Herr Bonnegut dahin aus, daß eS ihm nicht rüthlich erscheine. daß der Turnverein als solcher sich der Arbeiterpartei anschließe, weil viele Tue ner noch jung und unerfahren seien, weil eS Zwiespalt unter den Mitgliedern er zeugen könnte und weil die Ziele der Ardeitirpaitei nicht klar genug seien. Nach Herrn Bonnegut sprach Herr Herrmann üubir. Drselbe sagte im Wesentlichen Folgende? : Wir befürworten und erstreben die Ent oickekuna des Bolksstact? auf wahr' hast humaner und volkstümlicher BasiS. ES ist unsere Aufgabe. unS über die jeweiligen politischen, sozialen und religiö sen Fragen zu unt, reichten, damit wir am Tage der Wahl als selbstständige, vor urtheilSlose Menschen uns re Stimmen abgeben können. Seit der Gründung des Turnerbundes hat derselbe wie auch der hiesige Ber ein, in allen wichtigen Vorgängen Stellang genommen. Welche von den j?w:iligen Parteien den Grundsätzen des Tur nerbundeS am Meisten entspricht, da zu entscheiden wurde dem individuellen Urtheil überlasien. und so sollte eS auch in Zukunft gehaben werden. Herr Lieber besprach sodann die Grün? säke deS TurnerbundeS und bemerkte dazu : Dies sind nach meiner Ansicht ver nünflige, wie erreichbare Fcrderungen und sind auch weitgehend genug, daß selbst der eifrigste Sozialist sich vorläufig damit begnügen könnte. Aber ob diese Reformvorfchläge dvrch die jüngst gebil dete Arbeiterpartei erreicht werden könn nen, darüber habe ich heute noch meine Zweifel." Herr Lieber sprach dann dagegen, daß sich einzelne Klassen als Partei organi siren und meirt, daß eine Partei Volks sache sein müsse und-daß zum Volke nicht der Arbeiter allein, sondern auch der Far mer. der Kausmann, der Künstler u f. w. gehöre. TaS Sterben nach Besserung der Lage der Arbeiter sei human und edel, aber die Parteiorganisation als Klaffe sage ihm nicht zu. AuS diesem Grunde, meinte Herr Lieder, fei er nicht dafür, daß der Turnverein sich der neuen Partei onfchließe. Nachdem die beiden Herren gesprochen hatten, wurde beschlossen, auch Nichtmit gliedern da? Wo.t zu geben. Herr Rappaport ergriff darauf daS Wort und sagte ungefähr Folgendes: .Sie scheinen, .meine Herren, die Sachlage nicht richtig aufzufassen. ES kann sich nicht darum handeln zu ertschei den, ob .sich der Turnverein der Partei anschließen soll, oder nicht. Dergleichen eraitet und vulangt kein vernünftiger Menfch. Nicht nur, daß eSnicht rath fam wäre, Ihren Mitgliedern einen
Zwang aufzuerlegen, Sie könnten die8
ja auch gar nicht durchführen. Was man aber billiger Weise von Ihnen als Turner erwarten darf. daS ist ein freund liches Wort des Willkommens, eine freundliche Begrüßung der Partei. Gerade darum, weil Ihr Verein stets ein fortschrittlicher war.' weil er eine Meinung in öffentlichen Angelegenheiten zu haben beansprucht, darum geziemt eS sich nicht für Sie, hier zu schweigen. Die Platform der neuen Partei er töricht in vielen Punkten der Platform des TurNkrbundes. die neue Partei ist deshalb moralisch berechtigt, von Ihnen ein Wort der Ermunterung zu erwart?. Soziale Reformen lösen sich nicht von selbst. Zwei Wege stehen dazu offen: Der eine ist Gewalt und Revolution, der andere die politische Aktion. Letztere kann nur durch eine politische Partei aus geütt werden. Paßt Ihnen in der neuen Partei nicht Alles und mir selbst paßt ja schließlich auch nicht Alles, so können Sie an der Sachlage nichts ändern, wer.n Sie sich vornehm zurückziehen, . oder eine ablehnende Haltung annehmen. Dann ist es vielmehr Ihre Pflicht innerhalb der Pa,tei Ihre Ansichten zur Geltung zu bringen und zu versuchen, die Partei auf Ihren Standpunkt zubringen. Füh icn te na) stark genug, Ihre eigene Partei zu gründen, wohl und gut dann i 1 in , ist eö Ihre Pflicht, dies zu thun. Kön nen Sie dies aber nicht, dann können Sie nur dadurch wirken, daß Sie ver suchen, der neuen Parte! durch thötige Mitwirkung die Gestaltung zu geben. die Ihnen erwünscht ist. Andernfalls können Sie lange warten bis eine Par tei entsteht, die Ihnen in allen Stücken paßt. Es ist die Bemerkung gemacht worder. daß eine Arbeit rpart i eine Klaffenpal' tei ist. Darüber, meine Herren, brauchen Sie sich doch wahrlich nicht zu wundern. ES krümmt sich der Wurm, wenn man ihn trit'. Sie geben ja zu, daß der Ar beiter bedrückt ist, wer also soll denn dann die neue Partei bilden ? Sie können doch nicht erwarten, daß der Kapitalist, der sich bei den' bestehenden Aerhättaiffen recht wohl befindet, eine neue Partei gründet. Im Uibtigen ist nickt gesagt, daß bloß der ein Arbeiter ist. welcher sägt, hämmert oder feilt. Arbeiter ist Jeder, welcher nützliche Arbeit vernichtet, sei c3 geistige Arbeit oder Handarbeit, wenn es nur für die Menschheit nützliche Arbeit ist. Ader, wie gesagt, es kann Ihnen nich zugemuthtt werden, sich einer Partei als Verein anzuschließen, ein solches Verlan gen wäre thörichr. Adir als Turner ist es Ihre Pflicht, die Partei, welche in so vielen Punkten mit Ihren fortschrittlichen Prinzipien übereinstimmt, durch ein freundliches Wort zu weiteren fortschrittlichtn Bestrebungen zu ermuntern. Ist schon der Unverstand der Massen ein großes Hinderniß, mit dem die Partei zu kämpfen hat, wie soll die Partei auf einen hohen Standpunkt gebracht werden, wenn die Vernünftigen sich vornehm zurück ziehen?" Herr Eonrad Binder erklälte, daß er für die Arbeiterpartei stimmen werde. HerrStempfel meinte, man könne nicht erwarten, daß eine neue Partei gleich bei ihrem Entstehen allen Anforderungen entspreche. Gegenüber den beiden alten korrupten Parteien aber halte er eS für leine Pflicht, mit der Arbeiterpartei zu gehen. Herr George Krthe sprach sich ebenfalls gegen eine Klaffenbewegung auS und meinte die Arbeiterpa'tei biete keine Ga rar.tien für Reformen, worauf ihm erwi dert wurde, daß politische Parteien über Haupt keine Garantieen bieten, und daß sich eben Jeder durch seine eigene Thätigkeit innerhalb der Partei diese Garantie holen müsse. Herr Albert Grumann sprach daraus deS Längeren über die allgemeinen Ziele der Arbeiterbewegung, auch Herr Kürst und Herr Kerz sprachen in dieser Richtung einige Worte, worauf noch zum Schlüsse Herr Janke daS Wort ergriff. Er fa.te. daß wenn Jemand sich nicht thätig an einer Sache vom Anfang an betheilige, dann habe er nachher, wenn nicht alles nach seinem Kopfe gegangen sei, kein Recht sich zu beklagen. Wenn die Turner keine Arbeiterpartei, sondern eine Volkspartei wünschten, dann hätten sie eben bei der Convention in Cincinnati ver'rt n sein müssen und hätten dort für ihre Ansicht wirken sollen. Wenn man eine Sache vom Ansang an vernachlässigt hat, dann darf man sich nachher nicht beklagen. Herr Rappaport erwähnte nochmals. daß eS sich nicht um einen Anschluß der Turner an die Partei, sondern bloß um ein Wot der Sympathie bandle und Herr Lieber und Herr Vonnegut erklärten, daß sie dagegen nichts einzuwenden hätten. Damit war die Dedat'.e zu Ende und der Sekretär wurde beaustragt, in der nächsten GeschSstSversammlun über den Verlauf der Debatt: zu sprechen. Erstaunltcher Erfolg. ES ist die Pflicht, fcbcr Person, welche Boschee'S German Syrup gebraucht hat. dessen wunderbare Eigenschaften ibren Freunde mitsutheilen. Derselbe heilt Schwindsucht, Husten. Croup. Asthma, Lungenentzündung, und in Wirklichkeit alle Hals und Lungenkrankheiten. Drei Dosen schassen Linderung in jedem Falle. 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