Indiana Tribüne, Volume 10, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1887 — Page 3

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Das Gespenst der Ehre.

Roman don Hans Wachenhusen. (Fortsesung.) Von Henrike ! Sie ist endlich hier !" rief diese, die Handschrift erkennend, in freudiger Ucberraschung. Und unter den Eucalyptus zurücktretend, öffnete ste den Brief, las mit Verlangen, erbleichte aber plötzlich. Was ist' Dir?" fraqte die Mutter besorgt. Was schreibt sie?" Lies!" bat Meta, ihr das Papier gebend. Ich bin eigentlich thöricht!" setzte sie für sich hinzu. Die Vkutter reichte ihr mit ernster Miene das Billet zurück. Henrike schrieb, sie sei gestern mit der Fürstin eingetroffen, könne sie aus Gründen aber erst gegen Abend aufsucben. Jbre erste Begegnung sei ihr Bruder Berthold gewesen. Traurig genug, wenn ich als Schwester sagen muß: keine angenehme," fügte sie hin zu, denn er ist noch immer nicht ge heilt von seiner unseligen Leidenschaft." So ist unsere Ruhe wieder dahin," seufzte Frau von Schrader. "Ist denn kein Vernunftsgrund im Stande, ihn zur Einsicht zu bringen! .... Laß Dich übrigens nicht beunruhigen, Kind !" setzte sie hinzu, Meta die plötzlich so bleiche Wange streichelnd. Wlr werden ihn zu vermeiden wissen." Noch ehe die Sonne sich über die Golfe der Küste senkte, erschien Henrike in einfachem Kleide, den Schleier über dem Antlitz. Meta hatte sie sehnsüchtig und mit so unruhig pochendem Herzen erwartet ; sie empsing die Freundin in der Thür des Hauses und Beide sanken einander in die Arme. Erst als die Mutter in den Flur trat, um sie zu überraschen, lösten sich ihre Arme. Meta scdaute mit einem ba.ng? fezr Aenden Blick Henrike an, und diese derstand den Blick. Schweigend und ebenso trübe gestimmt, erwiderte sie denselben. Sie verstanden sich, als sie in's Haus traten. Man sprach nicht .von dem, was sie in ihrem Billet geschrieben; Niemand wollte dies berühren, schon damit Wer ner nicbts erfahre ; erst als Henrike ihre Freundin wieder hinauszog, um mit ihr die wunderbare Abendröthe anzuschauen, die sich purpurn mit goldigem Strahlenkran; auf das ruhige Ä!eer gelegt, preßte Meta ihren Arm. Du schriebst von Deinem Bruder," sagte sie mit unruhiger Stimme. Was sucht er gerade hier?" Henrike blickte noch schweigend vor sich hin, als scheue sie sich vor der Antwort. Hier?" wiederholte sie. Ich sagte ihm heute, als ich ihm begegnete, Du seiest glücklich vermählt." Er wußte, daß wir hier sind? Wir leben so zurückgezogen." Ick vermutbe so! Es ist ein Unglück, daß er Dich noch immer nicht vergessen kann ! Es ist ein Mensch, an dessen eiserner Stirn Alles abprallt. Wärst Du nicht Reinburg's Weib geworden, er würde es verschmerzen! Hättest Du jenes unglücklicke Wort nicht gesprochen ! Er klammert sich daran wie ein störrischer Knabe. Ja, hätt' ich es nicht gesprochen !" flüsterten Äketa'ß Lippen. Aber, mein Gott," rief sie in höchstem Unmuth, bin ich denn nicht Herrin meines Willens, meines Herzens? Selbst Du, seine Schwester, nahmst und nimmst Partei gegen ihn, wie soll ich also Ich liebte Werner damals schon, aber Bertbold war so wüst und drohend, daß ich nicbt den Muth hatte Ich bekenne Dir, seit ich Deinen Wink erhielt, ist mir die Rube verloren, in der icb so glücklich war!"' Ihr werdet hier lange verweilen?" Meta schaute sie betroffen an. Ich dachte selbst heute schon daran, aber als ich Werner davon sprach, mußte rch zum eyten Male em unsanftes Wort von ihm hören. Auf meinen Wunsch gingen wir hierher und er fühlt sich wohl hier; er jagt auf den Bergen und zieht sogar Nachts mit den Fischern binaus, um bei Fackelschein den SeeIgel zu stechen, den Langoust zu fangen. Werner hat Freude am Leben, aber auch die Einsamkeit in diesen Bergen und Schulchten hat jetzt Reiz für ihn ; er entbehrt hier den Umgang so wenig wie ich und wir haben deshalb noch keinen gesucht Glaubst Du wirklich, daß Berthold im Stande wäre, mir feindlich gesinnt zu sein?" fragte sie plötzlich. Dir nicht ! Nein !" Aber Werner! Mein Gott, so ist e: denn unversöhnlich, er, um den wir schon so viel gelitten!" Meta preßte die Hand an die Stirn ; ihr, die bisher so herzensglücklich gewesenward's plötzlich so unheimlich, so bange. Was kann er noch wollen, seit ich Werner's Frau bin !" rief sie nervös, und da siel ihr das böse Zeichen von heute Mittag ein, das sie so furchtbar erschreckt; bleich und rathlos stand sie da. Laß Dich nicht so beunruhigen," bat Henrike. Berthold ist nicht schlecht, nein, gewiß nicht! Es that mir selbst wehe, als ich Dich wenigstens warnen mußte! Ich will Alles aufbieten, um ibn zur Vernunft zu bringen ! Laß die Deinigen nichts von Deiner Vesorgniß wiffen, denn sie ist unnöthig. Irre ich nicht, so treibt meinen Bruder Hauptsächlich der Ehrgeiz, Dich zu überzeugen, daß Du Unrecht thatest, als Du wähntest, er trachte nur ' nach Deinem Vermögen. Wie-es geschehen, ich weiß es nicht; er scheint in glänzenden Verbältnissen zu sein: wie ich durch den Diener der Fürstin in Erfahrung gebracht, hat er in unserem Hotel die Zimmer genommen, welche die Fürstin zu haben wünschte ; rrgend em glückllcher Zufall muß ihm " ' Mir ist es erklärlich! Ich las heute in der Zeitung von einem Deutschen, der in Monte Carlo eine halbe Million gewonnen. Ich sah ihn dort unbemerkt, als mich die Neugier einmal durch die Spielsäle trieb; mit ihm sah ich jene blonde Schwedin, die Du erinnerst Dich in Deutschland Aufsehen er regte, ein Fräulein Westerström, dieselbe, die er vor unseren Augen aus dem Strom .rettete. Jch..laubte tu

meiner Beruhtzung, er sei mehr als Dankbarkeit, was sie in jenen Sälen so aneinander - feffelte, und war auch überzeugt, 'daß sie Beide das Ufer hier schon verlassen." Eine halbe Million in seinen Händen !" sprach Henrike besorgt vor sich hin. Und er hat sicher auch jetzt noch kein Gedächtniß- für die Eltern! Aber ich. muß fort," setzte sie unruhig binu. Es dunkelt schon! Ich will Deiner Mutter und Reinburg Adieu sagen. Der Weg am Ufer ist so lang!" In nervöser Stimmung zog sie Meta mit sich Haus zurück. Als sie niit einbrechender Dunkelheit, Werner's Begleitung' ablehnend, die Höhe hinab schritt, war's ihr, als bemerke sie dicht unterhalb des Hauses, hinter dem . hohen Aloen- und Palmengebüsch einen dunklen beweglichen Schatten. Sie erschrak. Aber der Schatten war verschwunden; es mochte der Abendwind gewesen sein, der die großen' schwertförmlgen Blätter durcheinander ge schüttelt. XXII. Auch Henrike war, als sie zu der Fürstin wieder in den Salon trat, eine Ueberraschung vorbereitet. Noch unter dem Eindruck der Vorstellungen, die sie auf dem Wege beschäftigt, sab sie der alten Dame gegenüber einen Herrn in elegantem Gesellschaftsanzuge, mit bleichem intreffantem Gesichte sitzen, bei dessen Anblick auch sie die Farbe verlor. Stephan Einbeck erhob sich ohne Zeichen der Ueberraschung und trat ihr mit respectvoller Verbeugung entgegen, ohne merkbare innere Bewegung, mit gewohnter Beobachtung der Formen; nur unter seinen halb gesenkten Lidern blitzte ein Augenblicksstrahl hervor, der seine Befriedigung verrieth, sie wiederzusehen. Während die Fürstin auf der Eauseuse verblieb, richtete er in der Mitte des Salon stehend, einige Höflichkeitsworte an sie, und mit halber, der Fürstin nicht vernehmender Stimme setzte er hinzu: Lassen Sie mich hoffen, daß mein Begegnen hier Ihnen kein lästiges sei!" Liebes Fräulein," vernahm Henrike die Stimme der Fürstin vom Sopha, Herr Einbeck erspart mir da die A!ühe, ihn vorzustellen. Er war während meines vorjährigen Winters in Paris einer meiner liebsten und unterbaltendsten Gäste." Henrike antwortete nicht auf seine Frage. Sie zeigte sich ihm unbefangen, so weit sie es in Erinnerung an das Vorgefallene vermochte. Inzwischen entging ihr die Beobachtung nicht, daß sein Antlitz, wenn auch noch bleich, seine Haltung, wenn auch noch ein wenig ge beugt, eine räthselhafte Veränderung zeigten. Ich hatte die Ehre, das gnädige Fräulein in Deutschland zu sehen.

Durchlaucht," sagte er, sich mit Hennke an diese zurückwendend, ebe ich mich zur Wiederherstellung meiner Gesundheit ei ner so rigorösen Kur unterwarf. Ich gestehe, ich brn nie freudiger als diesmal hierher zurückgekehrt, wo die Blinden meinen Tritt kennen!" setzte er mit einem halben Blick auf Henrike fort und küßte in einer intimen Weise die Hand der Fürstin, die diese ihm wohlwollend überließ. A!an erzählte mir, Einbeck, Sie, der größte Viveur, den man auf den Boulevards, in den Theatern, im Bois de Boulogne kannte, Sie seien melancholisch geworden und hätten sich in irgend eine ferne Einsiedelei zurückgezogen, um dort heldenmüthig dem Tode einen Kampf anzubieten, aus dem Sie, wie ich sehe, siegreich hervorgegangen." Ein bittender Blick Einbeck's suchte Schonung für seine Vergangenheit Angesichts des Mädchens, und die Fürstin, eine joviale Natur, verstand ihn. Apropos," rief sie abbrechend, Sie haben Trauer, hörte ich, und sind der Erbe einiger Millionen geworden. Was denken Sie zu beginnen?" Ich habe schon begonnen, Fürstin, nämlich um das Herz eines der liebenswerthesten, edelsten Mädchen zu werben, aber unglücklich!" Farceur!" lachte die Fürstin, wahrend Henrike sich leicht erröthend wieder erhob und sich am Tisch zu schaffen machte. Ich habe überhaupt kein Glück mehr," fuhr Einbeck in tragikomischem Tone fort. Sie erinnern sich, Durchlaucht, des jungen Prinzen Siegismund, der uns in Paris eines Abends in Ihrem Salon klagte, man habe in der kleinen Residenz seines Vaters das dringende Bedürfniß, ein Hospital zu bauen, aber es sei kein Geld dafür vorHanden. Ich hatte an dem Abend im Club noch die Chance, bunderttausend Francs im Baccarat zu gewinnen, und übergab dieselben dem Prinzen. Er ist seitdem m seine Heimat zurück gekehrt und sandte mir vor Kurzem als Dank ein Adelsdiplom. Ich konnte es bisher aus Achtung für ibn nicht ab lehnen, aber aus Achtung für mich auch nicht annehmen, und es einem Andern zu schenken, bin ich doch auch nicht befugt." Andere haben es schon billiger erwerben ! Liebes Fräulein," wandte sich die Furstm zu Dennke, aeben Sie doch meinem Freunde ein Pröbchen von Ihrem musikalischen Talent. Einbeck ist ein Schwärmer für A!usik und selbst ein großer Virtuose ! Er ist durch die Hände der ersten Aceister gegangen." Henrike, froh, eine Beschäftigung zu sinden, setzte sich an das Piano und Einbeck lauschte mit steigender Andacht. Gerade mein Liebling! Chopin's Variationen über Don Jucnr!" Er versank tiefer und tiefer in das Anhören, schaute dann entzückt auf das Mädchen, V r i 4 eryov ncy uno rrar mrner ne. Henrike, als fühlte sie seine Nähe, übertraf sich selbst im Spiel, während er, die Arme auf der Brust gekreuzt, ihren Händen folgte und wieder in das Anschauen ihres Profils versank. Als sie geendet imd ermüdet sich zu rücklehnte, beugte er sich und ergriff ei nes der 3!otenhefte, auf dessen Titel er schon lange zerstreut hingeschaut. Ich finde eine Meisterin," sagte er. Darf ich. ein Schüler, dem um skiner

Gesindheil willen iiö Aerzte seit tröstlosen A!onaten die Uebung der A!usik grausam untersagten, so anmaßend sein, Ihnen ein Quatr6miLn3 vorzuschlagen?" Er stellte das Heft vor sie. Henrike fühlte sich .beengt durch .sein Begehren. Sein Auftreten war ihr schon peinlich gewesen und seine Andeutungen batten sie überzeugt, daß er nicht absichtslos gekommen. War's nicht genug gewesen, daß sie Berthold hatte begegnen müssen!.... Die Fürstin aber bat: errö-

thend räumte sie ihm den Platz neben sich und im Wetteifer flogen ihre Hände über die Tasten. Als ne geendet, erhob sie sich hastig. fieberhaft erregt. Banger war's ihr schließlich geworden, wenn sie sich dachte neben wem sie sitze, wenn seine Hand die ihrige berührte, sie machte Fehler, ward verwirrt und athmete endlich wie erlöst auf, als sie sich erheben konnte. Einbeck empfahl sich zeitig, nickt ohne einen letzten bedeutsamen Blick auf sie. der ihr deuten sollte, was sie zu verstehen zitterte, und mit schwer bedrucktem Herzen erreichte sie ihr Zimmer, um zum Diner Toilette zu machen. Aber schon an der Tafel sollte sie ihm nicht nur wieder begegnen. Einbeck, ein bekannter Gast in diesem Hotel, hatte sich seinen Platz neben dem ibngen bestellt, und mit Herzklopfen sah sie, daß er sich des Stuhles an ihrer Seite bemachtigte. Ick bitteum die Gnade, Sie nur wenige Ä!inuten allein sprechen zu dürfen," bat er leise, als die Fürstin eben mit ihrem Nachbarn plauderte. Ich verpflichte mich, nichts von meiner Person zu reden! Darf ich Ihnen morgen früh zufällig im Garten begegnen?" Henrike sah sich in der peinlichsten Verlegenheit, aus der sie die Fürstin absichtslos mit einer an sie gerichteten Frage rettete. Sie blieb ihm die Antwort schuldig und Einbeck's Unterhaltung ward seitdem matt und geistlos. Auch als man sich nach der Tafel trennte, ward ihm keine Antwort auf eine neue stumme Frage. Henrike verlebte eine trostlose Nacht. Von ihrem Verlobten war seit einem Monat kein Brief mehr gekommen, auch von den Eltern nicht; nur der Bruder mußte ihr in den Weg kommen, und sie fürchtete sich auch vor diesem. War, was sie in der Nacht als eine Möglichkeit beunruhigte, die Fürstin in ihrer Herzensgüte mit Einbeck s Absichten bekannt und billigte sie dieselben? War er vielleicht gar mit Wissen ihrer Eltern gekommen?.... Die Frage warf sie schlummerlos auf dem Lager umher, und berührte wirklich der Schlaf ihre Augen, so schreckte sie die Erinnerimg an den Schatten auf, der in der Nähe von Meta's Wohnung an ihr vorüber gestrichen. Am frühen Morgen trieb es sie wi-. der ihren Willen in den Garten. Einbeck trat eben hinter einer Aloengruppe hervor und begrüßte sie mit einer gewissen Feierlichkeit, ihr dankend für das Gebör, das sie seiner Bitte ge schenkt. Es ist zu meinem Bedauern nichts Frohes, was Ihnen zu überbringen gerade mir durch Zufall die Mission geworden ist," begann er, neben ihr schreitend, ohne aufzublicken. Gestatten Sie mir die Frage : Sie erhielten keine Nachricht von Ihrem Verlobten?" Henrike schaute ihn befremdet und unruhig an. ,Seit mehreren Wochen nicht!" antwertete sie mit unsicherer Stimme. So durfte ich annehmen! Er war im Begriff, in fremde Dienste zu treten, wenn ich nicht irre?" So schrieb er mir in seinem letzten Briefe!" Henrike's Unruhe wuchs. Der Ton seiner Frage klang ihr so sonderbar. Auf die Gefahr hin, Sie zu betrüben, gnädigstes Fräulein," fuhr er im Tone des Beileids fort, muß ich der Ueberbringer einer Nachricht sein..." Ihm ist etwas zugestoßen?" Erblei chend und innehaltend, fragte sie mit angstvollen Augen. Herr von Breden hatte allerdings ein kleines Rencontre mit einem Herrn, dessen Name und Person unbekannt geblieben ist," Sprechen Sie die Wahrheit! Sie wollen mich schonen! Sein langes Schweigen...." ' Ihre Lippen zitterten ; sie suchte in seiner Miene zu lesen. Es sind allerdings seitdem Wochen vergangen !" Einbeck sprach so gedehnt und mit immer gesenkten Augen; er hielt inne, als zaudere er, fortzufahren. Sie foltern mich! 'Was ist geschehen?" Sie faltete, vor, ihm stehend,. die Hände. Es war, wie ich sagte, eine Ehren sache, die..." Er lebt? Ich verlange nur dies zu wissen! Sprechen Sie!" Ein einziger Blick Einbeck's verrieth ihr das Gegentheil. Henrike verstand ihn; haltlos suchte ihre Hand nach einer Stütze. Einbeck bot ihr die seine, sie aber wies dieselbe zurück. Ihre Au gen bedeckend, stand sie wankend da. Einbeck bemächtigte sich ihres Arms und führte sie zu einer Bank; schweigend, mit allen Zeichen der Theilnahme stand er, die gefalteten Hände senkend, vor ihr. Es war für mich eine verhängnißvolle Aufgabe, Ihnen diese Nachricht zu bringen," sagte er mit weicher, mitleidsvoller Stimme, aber fern und allein unter fremden Vkenschen, die von der Civilisation kaum gestreift..." Er schwieg, als koste ihm jedes Wort Ueberwindung, und als Henrike jetzt endlich das Taschentuch in den Schooß sinken ließ, blickte er auf zwei geschlossene Augen, deren Wimpern noch thränenfeucht. Sagen Sie mir Alles!" bat sie, ohne aufzublicken, in schmerzvoller Resignation. Er war ja mein Glück, mein Leben! Die Welt ist für mich jetzt öde und todt!" Ihr Kinn sank auf die Brust, ihre Hände lagen krampfhaft verschlungen im Schooß. In Ehrerbietung vor ihrem Schmerz ließ er sich in die andere Ecke der Bank nieder und schaute sinnend vor sich, als gönne er ihr Äuße, denselben zu über windunL77malb vMeckter' Seiten-

blick ließ il)n den graAvollctt Zug um ihre Mundwinkel erkennen. Es ist wenig, was ich Ihnen noch u sagen vermag, aber ich übernahm ja in Ermangelung eines Andern diese Trauerbotschaft. Wird jedoch dieses Wenige Sie nicht zu sehr erschüttem? Ich stehe Ihnen zur Verfügung, sobald Sie den ersten Schmerz übcrwunden." Henrike schüttelte schweigend . das Haupt und er begann nach einer Pause, als habe er selbst erst der Sammlung bedurft : Nach Monate langem trostlosem Aufenthalt in einem öden, zwischen Felsen begrabenen Bade Siebenbürgens, dessen Wunderwirkung ich die Widerherstellung meiner Gesundheit dankte, suchte ich auf Anrathen der Aerzte noch für wenige Wochen zu einer Nachkur die Herkulesbäder von Mehadia an der ungarisch-ru-manischen Grenze auf. Es war das wider Erwarten ein sehr unruhiger Aufenthalt für einen Mann wie mich, der jeder Betheiligung am gesellschaftlichen Leben entsagen mußte. Es hatten sich dort ungarische Cavaliere und öfterreichische Cavallcrie-Officiere zusammengefunden, hohes Kartenspiel forderte manches Opfer, es ging oft lebhaft zu bis in die Nächte hinein, wenn von benachbarten Garnisonen ganze Cavalcaden in dem von hohen Felsen umschlossenen Thal erschienen. Ich, der zur Einsamkeit Verurtheilte, mußte mich fern von ihrem Treiben halten und fand nur Zerstreuung in der Unterhaltung mit einem Fremden, der in Orsowa an der Grenze seine Berufung in serbischen Kriegsdienst erwartete, und inzwischen bei einem Pfarrer die Sprache zu erlernen suchte. Er kam täglich nach Mehadia und mied auch seinerseits die Gesellschaft hier. Rittmeister von Breden nannte er sich und ich hatte keine Ahnung...." Eines Tages vermißte ich ihn ; er kam auch am nächsten nicht. Ich machte also ohne den schon gewohnten Begleiter meine Promenade. ... Es schmerzt mich, jetzt einen Moment berühren zu müssen, der mir heute so erschütternd vor Augen steht! Herr von Breden sollte, ich schicke dies voraus, mit einem der Offlciere der an jener Stelle zusammenstoßenden Landestheile Oesterreich, Rumänien und Serbien in einen Streit gerathen sein, und diese traurige Vermuthung erschien mir bestätigt, als ich ihn auf' meiner Promenade mit einer Schußwunde in der Brust, die Waffe noch in der erkalteten starren Hand, in einer Waldeslichtung am Boden liegend fand." Ein Schmerzenslaut unterbrach ihn .... Henrike verhüllte schluchzend ihr Antlitz. Sie erhob sich, wankend mit von Thränen geblendeten Augen, tappte sie fort durch den Garten dem Hause zu. Auch Einbeck hatte sich erhoben. Ihre unsichere Fortbewegung überwachend,blieb er an ihrer Seite und übergab sie in der noch vnbelebten Vorhalle einer Dienerin der Fürstin, die ste vom Fenster aus bemerkt und athmenlos herabgeeilt war. Die Stimme seines Dieners rief ihn zu sich. Derselbe stand schon seit Acinuten in respectvoller Entfernung von ihm. Herr von Einbeck, die Fürstin sandte nach Jbnen; sie wünscht Sie zu sehen!" Ich komme!" Einbeck versank wieder in sich und erst als es wieder lebhaft in der Halle wurde, erhob er sich träge und mit zerstreuter Miene. (Fottttvung folgt.) Schaffner'S deop-sea Attstern Zikaden in allen begen (yrocerl,s.

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