Indiana Tribüne, Volume 10, Number 261, Indianapolis, Marion County, 9 June 1887 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint FiglilZ und S stzgs. frVt3Uch .TrUHn tot durch dn Zxißtta XU .t xr och, di Sonntag imtlinfb f ixtl tu Vochi. Cttb4 iusa II fUl ysfi agi4til in oe?S,ail p ' 3W. Ssfleel KttQ.Marvlanblkr. JndiauapoliS, Ind., 9. Juni 1687. Tezanische NangerS. - Die texanischen Rangers bildeten ;ur Zeit des letzlen RebellionskriegeS einen Theil der conföderirten Truppen, welche gegen die Union kärnpsten. Gen. Robett E. Lee hatte schon längst sein Schwett dem Gen. Grant ausgeliefert, als die wilden teranischen Rangers im ter dem Befehl ihres Äenerals Kirby Smith noch immer im Felde standen. Sie führten gegen die Ver. Staaten Krieg auf eigene Faust, bis sie es schließ lich für rälhlich sanden, gleichfalls die Waffen niederzulegen. Lange Jahre nach Beendigung des Krieges gad'es in Texas keine Staatstruppen, besonders keine Rangers mehr bis im Jahre 1874 der damalige Gou verneur Richard Coke sich der Aufgabe unterzog, zum Schutze der an Mexico anstoßenden Grenze, das Institut der Rangers wieder in's Leben zu nistn. Gegenwärtig zählen dieselben nicht mehr als insgesammt 250 Mann, doch ist diese Truppe für alle Zwecke genügend. Ein manischer Ranger ist nicht immer ein Teraner von Geburt. Abenteurer auS allen Gegenden der Ver. Staaten kommen nach Texas, um sich den berühmten" Rangers anzuschließen. Arme Leute sind von vornherein von dem Beü tritt zu der Truppe ausgeschlossen. Wer ein Zlanger weiden will, muß vor Allem sein eigenes Pferd, eine Winchester Büchse, die nothwendige Feldausrüstung und mindestens 3100 Geld bei sich haben. Er wird für die Zeit von sechs Monaten eingemustert und erhält 830 an monatlichem Sold sowle $11 an Rationen für ein Pferd. Ein Corporal der Rangers erhält 833 Sold den Monat, ein Sergeant 850, ein Lieutenant $75 und Rationen für zwei Pferde, ein Eapitän 8100 und gleichfalls doppelte Pferde-Rattonen. Emen Höhe: ren Rang, als denjenigen eines Capitains gibt es nicht; wirken mehrere Compagnien zusammen, dann übernimmt der älteste Capttam den Oberbesebl. Der Ranger ist Polizist und Soldat zugleich. Er hat die Befugnisse eines Hilfs!her:ns m jedem County des Staates und darf Flüchtlinge von dem Gesetz verhaften, ohne daß er dabei einen Hafts befehl aufzuweisen braucht. Eine Liste dieser Flüchtlinge wird von Z.it zu Zeit jedem Ranger mit dem Befehl übermtt' telt, dieselbe genau seinem Gedächtniß emmpragen. Die Dienste, welche diese Rangers bisher dem Staate geleistet haben, waren sehr werthvoll. Während' ganz Arizona unv Vuw TttiKv zayreiang mm Dimu rigen Apachen heimgesucht wurde', blieb Texas von Jnoianerwirren fast vollständig verschont. Die Promptheit, mit welcher die Rangers mtt den femduchen Llpans, Klckapoos und Eomanches auf räumten, war für die Apachen und Na vajos eine gesunde Lehre, sich nicht über die Grenze in das Gebiet des einsamen ternes zu wagen. Auch die Grenze zwischen Texas und Mexico wird von den Rangers auf auf ausgezeichnete Weise bewacht. wobei ihnen freilich der Umstand sehr zu Statten kommt, daß auf eine weite Strecke hm der Rw Grande die Grenz scheid? zwischen beiden Republiken bil det. Die mericanische Polizei arbeitet dabei mit den Rangers Hand in Hand. Wünschen Letztere z. B. einen Mann zu verhaften, der über die Grenze nach El Paso ia Mexico geflohen ist, dann ersuchen sie die mericanischen Behörden, ihnen den Mann auf die Brücke zu brirn gen, auf welcher sich die imaginäre Grenzlinie zwischen beiden Ländern hifindet. Gelingt es den Mann zu fangen, dann wird derselbe von den Mericanern auf die Brücke gebracht und den Rangers über die Grenze" in die Hände geicyoven. caturtlcv stnd dle Rangers )itx zu oenjttven Gegendiensten" bereit. Mezicanische Zustände. Einem aufmerksamen Beobachter der Zustande in Merlco kann die Wabrneb mung nicht entgehen, dafc das Land noch mindestens um 100 Jahre hinter der europäischen und der amerikanischen Cultur zurück ist. Der Geist des nach lässigen Sichgehenlassens scheint alle Schichten der dortigen Bevölkerung zu durchdringen. Spricht man zu einem Mexrcaner von irgend einem Unternehmen, dann Hort er wohl müde und träumerisch zu, gibt aber fast unabänderlich zur Antwort menana (morgen) !" Er will sich die Geschichte überlegen; das Wott Elle ist in feinem Wörterbuch unbekannt. Viele der aescheidteren Mexikaner se ien auch ein, daß es auf die Dauer nicht so fortgehen kann, wenn die Republik nicht gar zu arg hinter der modernen ' Cultur zurückbleiben soll. Sie lieben zwar die fremden nicht, iüiit den iju ropäern, unter denen bekanntlich beson ders die deutschen und französischen Kaufleute eine hervorragende violle ein nehmen, können sie sich zur Noth noch befreunden, doch hassen sie fast instinctiv die Ameriganos", d. h. die Bürger der Ver. Staaten. Trotzalledem scheint auch bei ihnen mit der Zeit das Verständniß aufzudämmern, daß sie eben aus die Qthaßten Amerikaner am , meisten angewiesen sind, wenn sie nicht ewig still eben und in Zustanden leben wollen die in vielen Punkten sehr lebhaft an das graueste Mtttelalter" erinnern. Man will neuerdings die Wahrneb mung gemacht habn, daß amerikanische Ideen m Mexico, wenn auch langsam, - so doch stetig Fuß fassen. Wollte ein junger Ausländer noch vor wenigen Jah ren sich um eine Anstellung in Mexico bemühen, dann wurde unabänderlich an n die Frage gestellt : .Sprechen Sie

vemicy over sranzostscy?" Heutzutage

ist dies schon anders. Die Kenntniß der englischen Sprache ist in erster Reihe erforderlich, wenn irgend Jemand in einem mexikanischen 'Handelshause eine Anstellung erlangen will. Von den landwirthschaftlichcn Maschinen, wie sie in allen civilisirten Län dern der Welt, besonders aber in den Ver. Staaten, allgemein gang und gäbe sind, hat man in Ä!exico kaum eine Ahnung. Den Priestern wird der VorWurf gemacht, daß sie besonders die ax men Indianer in Unwissenheeit halten. um bezjer über dieselben herrschen zu können. So wlrd ihnen nachgesagt, dap. sie den Indianern befohlen haben, keine Pflüge mit zwei Handgriffen ;u benutzen. Ist kein anderer Pflug zur Hand, dann muß der eine Griff vollständig abgebrochen werden. Die ganze Ardett m Merico wird überhaupt auf die denkbar primitivste Weise gethan. Alle Lasten, die nicht von Eisenbahnen befordert werden kon nen,werden auf den Schultern von Jndianern,und Maulthieren transportlrt. Die Indianer sind durch langjährige Uebung im Stande, ganz ungewöhnlich schwere Lasten auf ihren Schultern fortzuschleppen, doch halten sie bei der Arbeit mit einer Schaufel oder Art mtt emem ge wohnlichen Arbeiter in den Ver. Staa ten keinen Vergleich aus. Auch bei dem Bau von Gebäuden wird alles Material auf den Schultern herbeigeschleppt. Alle feineren, beneren machen, die man für Geld anderswo kaufen kann. fehlen in svcenco fast ganzlich, oder stnd aus dem Auslande importirt. Sogar eine gewöhnliche Flasche, die man in den Ver. Staaten in der Regel fortwirft. wenn sie leer ist, gilt in Mexico als ein kleines Capital und wird nicht unter 12 Cents verkauft. Scdweizerische LtatSklugheit. Das Branntwein-Monopol in der Schweiz, dessen Einführung nach dem Eraebni der Volksabstimmung vom 15. Mai bevorsteht, ist nicht nur eine wich tige steuerpolitische Maßregel, sondern es soll auch eine hervorragende bandelspo litische Bedeutung erhalten. Wie Pro fessor Dr. Julius Wolf in Zürich in einem Aufsatze darlegt, beabstchtigr namlick der schweizerische Bundesrath, sich in dem Absätze, den er als Leiter der Monopolverwaltunz dem ausländische. Spiritus anbieten kann, ein ;ollpoliti,a) vor züglich verwendbares Machtmittel zu schaffen. Es ist berecbnet worden, daß zur Deckung des Consums der Schweiz, unter Berücksichtigung des bei der Bertheue rung in Aussicht stehenden Rückgang? des Branntweinverbrauchs, in Zukunft doch noch immer jährlich rund 100,000 Hektoliter' reinen Alkohols vom Aus lande werden bezogen werden münen. da die inländische Fabrikation nur 05,' 000 Hektoliter liefert. Der Bezug vom Auslande wird durch das Gesetz in die Hand der Bundesverwaltung gelegt, und diese hat sich demnach schlülstg zu maeben, ob sie diese 100,000 Hektoliter aus Deutschland, aus O e st e r r e i ch Ungarn oder aus anderen Staaten beziehen will. Es wird, nach Prosessor Wolss Angabe, bereits erklärt, daß oer Vunv jerlem Staate den Vorzug zu geben bereit sei, der ihm durch größere Concessionen handelspolit i s ch e r Art entgegenkomme. Be mnntllcb benndet sich die Schwen handelpolitisch zur Zeit in einer mißlichen Maae. Sie bat durch den Handelsvertrag mit Frankreich einen großen Theil ihres Zolltarifs auf mäßige Sätze bis zur abre 1892 gebunden und anderen Staasen dvrch Meistbegünstigungsverträae ein edn aus diese selben Satze eingeräumt, -cibrcnd die Nachbarstaaten, vor Allem Detitschland und Oesterreich, gegen die .v.chtigsten Schweizer Exportartikel imrner böher gesteigerte Zölle einführen. ann die Schweiz, ganz abaeseben von !"-en Prcductions-und Consum-Berhält-nissen, wclche sie naiurgemäß zu einer Begünstigung des freien Verkehrs füb ren, nur in sehr geringem Umfange mit keiornorsplanen antworten. Es ist desbald wobl verständlich, daß die Schweiz mit der Einführung des Vranntweinmonopols gerade gegenüber ihren schlimm'ten zollpolltlschen Gegnern ein neues bandelspolitisches Kampfmittel zu gewinnen wünscht. Der Vorgang zeigt aber zuqleich, wie die einmal zwischen den europäischen Staaten entfachte Handelsfeindseligkeit slcy immer Wetter verbreitet. Zu den bisher angewandten Kampfmitteln, den Schutzzöllen, Eisenbahntarisen, Export' Prämien und ähnlichen Maßregeln wurde, wenn der schweizerische Bundes ratb in der Tbat die oben geschilderte Politik einzuschlagen gesonnen ist, noch c rr. r ' . . ' ' oer umjanuB eines Staates treten, nur von demjenigen Lande zu kaufen, an welches er auch in entsprechendem Make die Eueugniffe seiner Gewerbthätigkeit verlaust n lann. Sehr schmeichelhaft. Nachfolgend eine Vrobe von den VLr theilen, die wäbrend der lekten framn. fischen Ministerkrisis von den d e u tsche n Blättern über Aoulanger gefällt wi'iuni nno . Man bat in Paris selbstverständlick in erster Reibe von Seiten der des Generals Boulanger und von Seiten falMi. CIJ .L.il r; m.rr. i . m r r mim viuwn'yitz oen Versuch ge macht, den Glauben zu erwecken, als ob sein Verbleiben im Kriegsministerium in Deutschland besonders ungern gesehen ooer gar als eine lLesayr betrachtet würde. Nichts kann falscher sein, als dies. Ob der französische Kriegsminister diesen oder einen anderen Namen führt, ist für uns die gleichgiltigste Sache der Welt. Jeder französische Kriegs, minister, er mag welchen Namen immer haben, wird pflichtgemäß darauf bedacht sein, die französische Armee zu heben, die französische Wehrkraft zu stärken, um im gegebenen Falle ein Gegner zu sein, den wir zu respectiren Ursache haden. Das ist seine Pflicht, nicht mehr und nicht weniger. Es kann unS also, da wir voraussetzen müssen, daß Frank reich unter allen Umständen einen Pflicht bewußten Kriegsminister haben wird, vollständig gleichgiltig sein, ob dieser Kriegsminister nebenbei auch noch eine politische Rolle im Innern Frankreichs sv.ielt oder nicht. Wir glauben sogar.

daß ein solcher polttijcher rtegs minister uns noch der angenehmere sein kann, weil dessen Kräfte mehr zersplittert sind, als die eines KriegsMinisters, der sich nur um seine Armee kümmert. Wenn wir ein Interesse daran baben, ob General BoulangerKriegsminister in Frankreich bleibt oder nicht, so geschieht dies lediglich unter dem Ge sichtspunkt, daß wir ein Interesse darn haben, zu wissen, ob ein großes uns be nachbartes Reich eine stabile und Dauer versprechende Regierung und Regierungsform besitzt oder nicht. Ist man

inFrankreich dahin gekommen, denKclegs minister sich durch Straßenzurufe octroyiren zu lassen, so giebt es in Frankreich eben keine zuverlässigeRegierung, so sehen wir Frankreich den Tagen der Commune wieder sehr nahe gerückt. Das erregt unsere Theilnahme, doch nicht unsere Furcht, denn schließlich sind es die Fran zosen, die ihre Haut dabei zu Markte tragen, und nur die Franzosen. Boulanger mag gehen ober bleiben, das fällt für uns in keiner Weise in's Gewicht, wenn es sich darum handelt, die Eventualität eines deutsch-französi schen Krieges in Betracht zu ziehen. Die Frage Boulanger ist für uns durchaus eine interne französische Frage, aus wel cher wir einzig beurtheilen können, auf welchem Wege die französische Republik sich befindet, ob sie die Kraft hat, sich der Gegner von der Linken zu erwehren, oder ob sie zum dritten Male ein Ende mit Schrecken sinken will." Vom Inlande. D i e S t ad t P h i l adelphia soll jetzt auch eine Hochbahn erhalten, wenigstens sind seitens eines Vereins von Eapitalisten. an dessen Spitze der reiche Klciderhändler John Wanamaker steht, die einleitenden Schritte dazu gethan worden. Der Lehrer Richard Owen von New Harmony in Jndiana war einer der 00 Bewerber um den von König Leopold von Belgien für das beste Werk über die Popularisirung der Geographie" ausgeschriebenen Preis von 25,000 Francs. Der Preis fiel zwar dem Stu dienlehrer Anton Stauber vom Gymnasium zu Augsburg u, doch ist Richard Owen unter den Verfasiern der besten Abhandlungen ehrenvoll erwähnt, eine Anerkennung, die ihm und unserem Lande Ehre macht. Endlich hat auch einmal eine der staatlichen Richter in Iowa wieder eine vernünftige Entscheidung in Bezug auf Prohibition abgegeben, näm lich der BezirksrichterZ Ney in Du buque. Er hat erklärt, daß er keiner der vielen Klagen, welche in seinemGerichte anhängig gemacht worden seien, um Jnjunctionsbefehle" gegen Wirthe zu erzielen. Gehör geben oder sie in irgend einer Weise berücksichtigen werde, so lange das oberste Gericht der Ver. Staaten in ähnlichen Fällen seine Meinung nicht abgegeben habe. Nach dieser Entscheidung des Richters Ney werden die Wirthe seines Gerichtsbezirks auf lange Zeit Ruhe vor den tyrannischen Jnjunctionsbefehlen" haben, denn man glaubt nicht, daß vor dem A!ärz des nächsten Jahres eine Ent-sch-idnnz Oberbundes'Gerichts er folgen wird Ein reicher und tvohlbekannte? Itanchbesitzer Namens Sam Marsball von Petaluma in Ealifornia wurde neulich in Haft genommen weil er den Versuch gemacht haben soll, einem Mädchen ?!amens Alice Howard Vit riol in's Gesicht zu schütten und sie mit tels Grünspans zu vergiften, den er in Wein gethan. Marshall ist ein ältlicher Wittwer, Alice Howard dagegen jung und hübsch, trotzdem sie sich als In sassin eines übelberüchtigten Hauses kei nes guten Rufes erfreute. Marshall hatte lange Zeit dem Mädchen den Hof gemacht, sie sagte ihm aber, er sei für sie zu alt und gefalle ihr überhaupt nicyt. Troyalledem verfolgte er sie mit seinem Liebeeanträgen, und suchte sie zu tödten, als sie denselben keine Folge leisten wollte. Er verbrannte nur die Kleider des Mädchens, muß sich jedoch jetzt wegen Mordversuchs verantworten. Der Prohibitionsfeldzug im Staate TenneNee, wo in einigen Monaten das Volk ebenfalls über einen Prohibitionszusatz zu seiner Verfassung avilimmt, nat nun in vollem rn te ve gönnen. In Chattanooga ist eine große prohibitionistische Massenversammlung abgehalten worden, deren Hauptredner der berüchtigte Schimpfbold Sam Jones von Georgia war. Auch am anderen Orten des Staates hatten die ProhibltiONisten bereits Äcasenversammlungen : sie ver fügen über große Geldmittel und haben die gewandtesten Prohibitionsredner aus anderen Staaten als Stumpredner angeworben. Auch ist es ihnen bereits gelungen, einen Eouvent" der Bauern von Ost-Tenneffee dazu zu bringen, daß er sich in feie, lichen Aeschlüsien für den Prohibitionszusatz erklärte. Die Gegner der Prohibition in Tenneslee haben keine Minute zu versäumen, wenn sie bei der ,' bevorstehenden Volisabstimmuug nicht den Kurzeren ziehen wollen. Eine neue Greueltbat ha ben die Ritter von der Ruthe (Knights of the Switch) in Jndiana begangen. ES war um Mitternacht, als eine Bande l? l r Ti F. I - vieler eoem meiner" vor das Haus ei nes gewissen Lynch geritten kam, der in vcott Townshlp, ungefähr sieben Mei len westlich von Corhdon, wobnt. Die Regulatoren" drangen mit Gewalt in das Haus, holten die Frau Lynch und deren Tochter Mary in den Hof bin aus, entblößten dieselben von allen Kleidungsstücken bis auf die Haut, zogen dann Ruthen hervor und mißhandelten die beiden Frauen, bis dieselben vor schmerzen ohnmächtig wurden. . Das an den wehrlosen Frauen ausgeübte Verbrechen war um so brutaler, als Frau Lynch demnächst ihre Niederkunft erwartet uud in Folge der erlittenen Be schädigungen vielleicht sterben wird. Der Angriff auf Mutt und Tochter soll deshalb erfolgt sein, weil Beide in schlechtem Rufe" standen. Die Tugendbolde von der ritterlichen Ru the" haben den Galgen so ehrlich verdient, wie irgend ein anderer roher Ver breche?. In der Nabe von Ben i nettsville in Jndiana wurde dem sechs jährigen Söhnchen des Bernard Green

ras' rechte MM vurcy einen icvwer mit

Holz beladenen Wagen fast vollständig zermalmt. Der Vater versuchte zuerst, einen Wundarzt herbeizuschaffen, konnte aber keinen bekommen und beschloß nun, das zermalmte Bein selber zu amputiren. Die Instrumente, die ihm zu diesem Zwecke zur Verfügung standen, waren ein altes ökasirmesser und eine Säge. Er legte sein Kind auf den Tisch in der Küche, entfernte erst die zerquetsche Fleischmaffe, wuch dann sorgfältig alles Blut ab, nahm das Rasirmesser zur Hand und schnitt an der Stelle, wo er es für angebracht hielt, das ganze Fleuch vom Bein bis auf den Knochen ab. Dann sägte er mit der Säge den Knochen durch, stillte die Blutung, so gut es anV , i -.r i . , ging, u iio nayie vle Wunoe Mll ielve zusammen.. Der kleine Kerl hielt brav Stand, bis der Vater fertig war. Green r v r . r f legre lyn oann in eine utsche uno suyr mit ihm langsam nach Jeffersonville zu einem Wundarzt. Hier erzählte er dem Dr. Payton, was vorgefallen, und zeigte demselben den kleinen Patienten. Der Arzt meinte, die Operation sei so gut gemacht worden, daß das Kind mtt dem Leben davonkommen werde, er Dr. Payton hätte sie selber kaum bess-r machen können. Ein A l l e r w e l t s r e i s e n der" ist ein'16jähriger Bursche, welcher vor einigen Tagen in Council Bluffs in Iowa eingetroffen ist. Der Bursche ver steht es, sich auf eine sehr billige Weise durch die Welt zu schlagen. Seine Hei maty benndet sich m Sidney in Auttra nen, wo er vor einigen Monaten sich an Bord eines Schiffes stahl, das soeben im Begriffe stand, die Reise nach London anzutreten. Es gelang ihm, sich so gut zu verbergen, daß er erst nach einigen Tagen entdeckt wurde, als es bereits zu spät war, ihn zurück an's Land zu brin gen. Er mutzte daraufhin auf dem Schiffe den Kellner spielen, bis er nach London kam. Hier gefiel es ihm nicht. und er beschloß, nach den Ver. Staaten auszuwandern." Er schlich sich wieder an Bord eines Dampfers, der nach Montreal in Canada bestimmt war. Als man ihn fand, war es wieder zu spät. um ihn an's Land zurückzubringen, und so mußte er wohl oder übel nach Mont real mitgenommen werden. Von dort reiste er nach Detroit und nach Council Bluffs, stets aber, ohne sich einTicket ge kauft zu haben. Viermal wurde er unterwegs abgesetzt, versuchte aber stets sein Glück von Neuem, bis er in Council Bluffs ankam. Er hat noch 51.50 in der Tasche, und ist überzeugt davon, daß dieses Capital" genügen werde, um seine Heimkehr nach Australien zu vollenden. . Vom Auslande Aus Brüssel wird de, Weser-Ztg." geschrieben : Im vorigen Jahre ist in Banana an der Einmün dungdes Kongo der erste Gasthof für Reisende erbaut worden. Er nennt sich' Kongo Hotel", es wird aber in demsel ben nur portugiesisch gesprochen, auch nur in Reis die Rechnung aufgestellt. Eine der hiesigen Chronique" vorliegende Originalrechnung dieses Gasthoses berechnet für drei Reisende, die sich während dreier Tage in ihm aufgehalten, vic Preise ulfu . 0 Ziininc 30(0 NeiZ, 3 Tage Pension 27,000 vkeis und Ertra 1340 Reis, im Ganzen 31,430 Reis oder 274 Francs ein ganz anständiger Preis. Der von dem Kongostaat mit telst staatlicher Träger eingerichtete Transportdienst längs des Cüdufers des Kongo war zwischen Matadi und Lou koungou unterbrochen. Mangelnde Trä ger, Hungersnoth, fehlende' Sicherheit batten dem Dienste ein Ende gemacht. Nach einem Kongo Telegramm ist der Transportdienst wieder vollständig im Gange, gleichzeitig ist am Nord User des Fluffes eine zweite Trans' Portstraße eröffnet worden. Der schwei zerische Missionar Chatelain hat in der portugiesischen Provinz Angola die am Fluffe Koan;a belegene deutsche land wirthschaftliche Station Bornsus besucht. Er schildert sie als die schönste des ganzen Gebietes, sie besitzt zwei große Anpflanzungen von Zuckerrobr: läbrlich werden 1000 Tonnen von mehr als 2(0 Liter destillirt. Die Station bat einen Viehbestand von mehr als 1000 Stück. Fünf Kilometer Eisenbahnschienen ziehen sich durch die Pflanzungen hindurch längs der mit Bananen bepflanzten Alleen. Pflanzen und Ernten erfolgt mittelst freier Arbeit. Bon Morgens U Uhr ab sind Hunderte von Negern und Negerinnen in der Station an der Arbeit. Der Tagelohn beträgt 45 Centimes, wovon 15 in Baar und 30 Centimes in Waaren gezahlt werden. Auch betreibt die Sta tion den Handel mit Boabab und BaumWollenfaser, die die Eingeborenen täglich in die Station bringen. Dr. Juncker ist hier eingetroffen und will zwei Tage hier verweilen ; er ist von dem Könige em pfangen worden auch der Erforscher des Oubangi, Grenrell, hat seine Ankunft angesagt. Einen entsetzlichen Mord erzählen di; Mosk. Wed." und Now. 58.", einen Mord, begangen auf Anregung einer ganzen Dorfgemeinde. Der Sachverhalt ist folgender: Frau Tutschkow, welche nach dem Tode ihres Gatten die Führung der Landwirthschast auf ihrem, im Gouvernement Peusa (Kreis Jnffar) belegenen Gute Dolgorukowo übernommen hatte, konnte lange Zeit mit den Bauern nicht zurecht kommen. In diesem Jahre hatte sie den Entschluß gefaßt, einen Verwalter anzustellen. Dieser Verwalter trat am 17. März sein Amt an. Seine erste Sorge war, sich um die Unordnungen, die von den Bauern begangen wurden, zu kümmern, Das nächste Resultat seiner Thätigkeit war, dak er, der Verwalter, ermordet aufgesunden wurde. Wie sich erweist, war der Mord nicht von einzel nen Personen beschlossen worden, son dern von der ganzen Dorfgemeinde, eingerechnet den Dorfvorstand, der bei der Ausführung des Mordes denn auch tbä tigen Antheil genommen hat. Die Vetersb. Zeitung" bemerkt dazu: Wie muß es mit der intellectuellen, morali schen, religiösen Ausbildung einer Bauernschast bestellt sein, die unter Führung der Dorfobrigkeit den Beschluß faßt, eitun ihr unbequemen Gutsverwalter durch gemeinsamen Meuchelmord aus der Welt zu schaffen und diesen teuflischen Beschluß, ebenfalls unter Führung

ihnr unmtitelöarett Vötgefttzlett', auch

ausführt ? Welche Abgründe von Berwil derung Gottlosigkeit und Gesetzlosigkeit enthüllten sich in einem solchen Vor gange. Wenn irgend wo an der deut' schen Grenze. ein französischer Spion in deutsche Hände fällt, widmen unsere lei tenden Blätter seinem Schicksal Tausende von Zeilen, strotzend von sittlicher Entrüstung ; der entsetzte Tod dieses Verwalters, den Rohheit, Niedertracht und Unverstand auf das Grausamste hingemordet haben, der uns denn doch etwas näher angeht als ein beliebiger Monsieur Schnäbele, wird in kanzleimäßiger Kürze, ohne irgend ein Wort auch nur des Bedauerns registrirt." D i e abnorme Witterung des Mai mit seinen Regengüffen, Hagelschlag und Gewittern hat namentlich in der Lausitz schwere Katastrophen herbei geführt. Besonders ist das Flußgebiet der Neisie schwer heimgesucht worden. So wird aus Görlitz unter dem 18. be richtet : Das Waffer ist außerordentlich rasch gestiegen ; die Uferstraßen sind überschwemmt. !n den Nachbardörsern sind mehrere Menschen ertrunken ; auch ist großer Verlust an Saaten und Vieh zu beklagen. Das ganze Neiffethal ist überschwemmt, die Bahnverbindung mehrfach unterbrochen. In Dittersback ri ... crir t eil - n r rH ili oer '4sarrer oei rinemieiillngsverucy mit feinen Kindern und Dienstboten er trunken. Ferner aus Zittau : In der Umgebung Zittaus ging ein schwerer Wolkenbruch nieder. Es entstand infolge deffen eine große Überschwemmung, bei welcher mehrere Menschen ertrunken sind. Der Vahnverkehr stockt. Das Unheil ist ebenso groß wie dasjenige des Jahres 1tt80. . Militär wurde berufen. Die Hochfluthen der Maudan und Neisie haben einen großen Theil der Zittauer Gärten verwüstet. Die mechanischen Webereien sind vorläufig außer Betrieb gesetzt. Der Bahnverkehr wurde durch Dammrutsche undBrückeneinslürze theilweise unterbrochen. In Wittgendorf sin) acht Einwohner ertrunken. Die Hirschfelder Flachsspinnerei steht noch unter Wasser, Hainewalde, Dittelsdorf und Seifersdorf wurden arg verwüstet, nach Seifhennersdorf sind 100 Mann militärische Hilfe abgegangen, ebenso nach Hirschfiide. Auch aus der Erfur ter Gegend werden vom 17. Mai Nach richten von heftigen Gewittern gemeldet, die bedeutendes Hochwaffer im Gefolgi hatten. In Ningleben am gleichen Darum wurde ein am Zornflusse arbeiten der Muldenhauer vom heranströmenden Hochwaffer mit fortgerissen und ertrank. Im benachbarten Bußleben konnten bei Ankunft der Hochfluthen die Schleusn nicht schnell genug gezogen werden, so daß mehrere Höfe überschwemmt wurden. In Kirchheim hat die hochangeschwollene Wipfia ein Opfer gefordert. Ein 20ab riger junger Mann, der Sohn des dot tigen Amtsvorstehers, war in den Fluß gesprungen, um einen Hund zureiten und ertrank. Im Jlmthale ist ein Wol kenbruch niedergegangen, so daß die Jlm fast einen Meier stieg. Die Weimar-Berka-Blankenheiner Bahn mußte wegen gefährlichen Steigens des Henst baches den Betrieb einstellen. Auch im Thüringer Walde hat das Unwetter an vielen Orten namhaften Schaden verursacht. Aus dem Bttterfelder ökretse wird berichtet : DaS heftige Ge witter vom 10. Mai hat verschiedenes Un glück herbeigeführt. In Sondershau sen entzündete der Blitz das Kur'sche GeHöft, gleichzeitig wurde eine Frau getrofsen und getödtet. Das Wohnhaus brannte vollständig nieder. In die Te lephon-Leitung zwischen der Ztlchter'fchen Fabrik und der Grube Hermine" schlug der Blitz ebenfalls ein und betäubte ei nen dabei beschäftigten 5)err, Aus München. werden tu mge interessante Details berichtet, welche König Otto betreffen und die auf den traurigen Zustand schließen lassen, in dem der bayerische König sich befindet. Vier Aerzte sind ihm beigegeben und müssen in Fürstenried verweilen, um stets in der Umgebung des irrsinnigen Königs zu sein. Von sechs zu sechs Stunden tritt je einer dieser Aerzte den speciellen Dienst um die Person des Königs an, d. b. begiebt sich in das Appartement desselben und leistet ihm unausgesetzt Gesellschaft. Kürzlich nun überkam ei nen dieser Aerzte, der schon ein paar Stunden dageseffen batte, ohne daß ihn der König eines Blickes, geschweige denn auch nur eines Wortes gewürdigt hätte, die Lust, 'sich doch zum mindesten mit einer Eigarre die Zeit zu ver treiben. Rasch entschloffen zieht er eine Havanna aus seiner Tasche, schneidet die Spitze ab und wendet sich an den König mit den Worten : Majestät,, gestatten huldvollst, daß ich rauche V Der König schweigt ; er betrachtet sich in dem gegenüber besindilchen piegei, oyne den Arzt auch nur anzusehen. Der Arzt wiederholt : Majestät, darf ich mir vielleicht die unter thänigste Bitte erlauben, rauchen zu dürsen ?" Beharrliches Schweigen des Königs, der abermals in den Spiegel blickt Der Arzt beginnt wieder : Euer Majestät gestatten mir nochmals' die Bitte um huldreiche Erlaubniß, eine Cigarre zu rauchen ?" Keine Antwort. Endlich kommt dem Arzt eine gute Idee: er brennt seine Cigarre an. Jetzt blickt ihn der König erstaunt an und sagt : Nu raucht das L doch !' Nach diesem Intermezzo raucht der Arzt seine Cigarre ruhig zu Ende. Eine der taglichen Zerstreuungen' des Königs Otto ist es gegenwärtig, nach Vauernburschen zu schießen. Da ihm dies augenschein lich großes Vergnügen bereitet, hat seine Umgebung einen Modus ge funden, um diese Jagd nach Bau ernburschen so harmlos als möglich zu gestalten. Man händigt jeden Mit tag dem König eine blindgeladene Flinte ein ; König Otto tritt an das offene,nach dem Parke seiner Residenz führende Fenster ; wenige Minuten nachher tritt ein Bauernjunge aus dem Gehölz und geht quer über den Rasen. Der König drückt ab, der Vauernjunge fällt zu Bo den, Leute eilen herbei, die den scheinbar Todten forttransportiren, und befriedigt von diesem Erfolge seiner Jagd, zieht sich der König wieder in seine Appartemerns zurück. Es braucht wohl nicht erst versichert zu werden, daß der betreffende Bauernjunge, sowie man ihn auS dem Parke getragen, munter auf beiden Fü ßen steht, sich sehr wohl fühlt, baare 20 Pfennige für seine unühuna grbajs

Besser als diamanten

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Täglich. Täglich, ausgenommen Sonntag. PuHavn'I Valaft, Schlaf, und Hotel-Uag durch bi Ptttibvra. Harrilburg, Dhiladelxbta uvd ew vort, ,l? Äechjel, lo in öagwchj,i ach LaMmor, Vashington und Boston. jrr Fahrkatt nach all Okftlich Vtädt Kndtn 2 Hauxt.Sahrkart,n.vrau de Wft und in d Stdt.ur,au, dr JKtnoi nd Washington StraK und im Unwn Depot ureau Jadtanarolt. ,u haben. Schlass,ag,n.attn ttv , im oraui gesichert erde durch rxlrkti bei dn aenten r cradt.Bureau dder im Nnin ttvd in Jndteapoli. Ind. . . erina, . . P. . ordoit.Z a,d.. to nd Jlltnot Straß, 'n 82i(l CXcGcca, Senl. vanagkr, Piitibtg, pa. . Zt. ,Id, l.affgtkundiclt... m . a " j I & I R R Di, tttr.rfl, iil dkSe0klZ ich lx)ulsville, Nashville, Mernphis, Chat tanooa, Atlanta, Savanuali, Jackonville, Mobile and New Orleans, I H dortheilhast fnr Paffazi nach dem Süden, tne direkt Stont zu nehmen. Palaft, Schlaf, and Parlor-Sagen zische Chicago und ZöoniZdiÜ uud St Loui aul LonUdill oljUv Wagenwechsel. Tomsort, TchneUigkeU oud Sicherttt ltt die JStfP die alte zudellAsfige b. Ml. & B. M. M. 11. Xt. Dorluff, Met ,ral Pisaix.zt, ma. ajhtngtd Uni attnul fen., gnddiH TV. F. Black, BnperlnUa UnL

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