Indiana Tribüne, Volume 10, Number 258, Indianapolis, Marion County, 6 June 1887 — Page 3
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nAlvlbUKbLK 7 mnnccM . k m mm a& m. Mb m. jspN iivun 17 gegen Leberleiden. Brrichte über die Ersolqe oon Dr. Augusl Äönia'4 Hamburger Tropfen, welche vor Jahren erzielt wurden uno jetzt destatizt werden. Finden ftete nwendung Januar 1882. Cedar FaUS. WiSe. Jbre Dr. August Koniz'Z Hamburger Trop fen haben mich von einem Leberleiden befreit an welchem ,ch Jahre gelitten hatte. Franz Michel. 6 Jahre spZter-hellen ftetZ 2 Feb. 1887. Gebar fiaE3, WiSc. ?eqen Leberleiden giebt es nichtZ besseres wie ix. Auquit Köinq'Z Hamburger Tropfen Ich wende sie schon seit Jähren an. Fra; lchel. kuszezkichnkte Crsolge ßeöeili. Woodbur.). Kirni., 5 Juli, 1373. 24on seit lZnzerer Zeit war ich unwohl und sein der anqemändten Mittel besserte meinen Zustand: schließlich gebrauchte ich Tr. August Ääni-.V Hamburger Tropfen ur.a in kurzer Zeit ar ich wieder hergestellt. John L o r e u j N i p p o l d t . ach 11 Jahren. Woodburv, 1. "Slixi, 13S7. In meinem aufe dürfen Tr. Äuauft Aiim.VS Hamburger Tropfen niemals fehlen, da sie wir in vielen Krankheiten schon geholfen haben. Sie sind da-i beste Hausmittel, welches ich je malZ gebraucht bade. JohnLorenzNippoldt. TKE CHARLESIA. V0GELER:C0., Baltimore, Md. gegen beumatismus, ?keuralgka, nrostbeulm. Heiruschuß. Kreuzweh, ückruschmerzen, tvkrstauchnngen, Brubungen, Schnittwunden. Zahnschmerzen, opfweh. randwunden. iet iO tnit; in allen xstheken zu taben. TH.K IHARLkS A. TOCKXSH 10-, BALTIiOKi, KI. Wenn Sie den d e st e n. r e i n st e n und stärksten 5ssiE! Backpulver, (taking powder,) Crttactff (tlavoring extracta) und Gewürze, MeS rein und unverfälscht haben wollen, dann fragen Sie nach H. F. SOLLIDAT'S Waaren nad gebrauchen Sie keine andern. . 8 100 Süd Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. t& Zweiggeschäft in Wlchita, Kan. 1848. R. Browning. 1837. R. C. Browning. Browning & Son, Apotheker und Ländler t Dioauen, Chemikalien, arjUitcn Instrumenten,' Bandagen. Slaewaaren, ürsten, Stirn wen, fernen Parfonrerren, Toiletten ti!eln, Gewürzen, Firbeftofstn . Am alten Pla?e. Apotheker Holle ! 7 & 9 Oft Washington Straße. Vft? tmt ttaiJ M w Den cillMN Ulcg lManneskrastoöllstkndiaherzuftellen,! srssj-uvsrs WwCwwwWV innb fal&st tit Weinbar nnbeiltaren ftlfo doul lEeschlechtskraNkbeiten sicher und dauernd zr -. . Tu n t kflT-JT) IllCUITtt ctuc( vjniuiic aufiirivuitj) viHuu darkeit! Weiblichkeit ! ßbe! Hiuderine der-. seibeu und öeilunfl, jeUi das gediegene Buld Terkttungs-user:" rrun..'"-eurnk ' mit zablreichen ledensireuen Bill er. Wixl .n , deutscher Tpracbe geen iins.'niur?z r-cn25j' ffitf ta Wost-tzmpZ, sorgsam verpackt, sreiq .renanrr. . i rlcreiiire: Deutsches Heilinstttui.licitruoni Place. nahe Uroadway. New TOrK. n. i. jnjrijrJTJrs OMsil Buch itt'auä tu baden bei BuiLlndUrd i s e r, ö üblelaa-ai Snake. StOAN'S Drug Store, (psiyekk.) vo. 22 West Wasbingtonstr. Neuer Laden; gute, reine and frische Waaren. Neppte werden mit Sorgfalt avgesertigt und nach irgend einem Theile der Stadt gelufert. Oeo. W. Hloao fc Co., S niid Deutsch gesprochen. Bau und Unterlage - Filz! Zwei- und dreifaches Asphalt DachMaterial, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer, Dach-Farben, feuerdichter Asbest -Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. H. C. SMITHER, (Nachfolger von Sirnl & Lmither.) 109 Welt Marvlandstr. gXJ X lV don 661. . E DOMS I. X. L. OsVllMC, Aas öeie S9 fStWM
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Dlts Gespeust der Ehre. Roman von Hau Wachenhnsen.
(Fortfesung.) 'yu was die langen Umschweise !" hörte er Einbeck endlich ausrufen, als dieser in der That seine Enthaltsamkeit gänzlich vergessen zu haben schien. Mir ist, als sei ich schon feit Jahren Ihrer verehrten Familie befreundet, als liebe ich Ihre Tochter schon ebenso lange! Ich sinde wob! kaum eine günstigere Gelegenheit, Ihnen einen Herzenswunsch auszusprechen, und bitte in aller Form um die Hand derselben ; mein Vermögen Wird sich nach dem Tode meines Vaters auf einige Millionen beziffern ; ich habe das Gar'sonleben satt, das ja doch keine innere Befriedigung hieter, und bin be reit, meiner Frau ein Heim zu bereiten, wie sie eben selbst es sich wünschen mag !" Eine Stunde später überraschte de, Oberst seine Gattin mit einer Umar mung, die diese erschreckt auf seine Wein, laune setzen wollte ; er aber begann, ih ren Scharfblick zu loben, und verlangte, sie möge nur die Tochter, wenn sie zurückkehre, darauf vorbereiten, daß Herr Einbeck in aller Form um ihre Hand ge beten habe. Die Oberstin sank erschreckt in den Seffel und starrte ihn an. Sie wußte nicht: War das Rettung, oder war's ein neues Unglück. Wie Du Dich erschrocken stellst über etwas, das Du doch sicher willkommen heißest!" rief nunwillig. Sprich mir nichts in die Quere mit dem Rittmep ster ! Hier heißt es : zugreifen ! Und damit Du weißt, warum : Die game Schuldenlast unseres Herrn Sohnes habe ich mir auspacken laffen. Einbeck ist überflüssig. Dir zu sagen, wie so im Besitz dieser ganzen Forderung, er kann uns morgen an den Vettelstab bringen. Ein Ueverlegen giebt's deshalb nicht mehr ! Einbeck kommt schon morgen, um sich das Jawort zu holen !" Und jetzt," schloß er pathetisch, habe ich meine Schuldigkeit gethan, der Nest ist Deine Sache. Ich will mich ein Stündchen ausruhen, denn der schwere Wein macht mich müde. Ueberlege Dir, wie Du un ser Kind heute Abend noch auf Alles vorbereitest !" Als Henrike heimkehrte, begann die Oberstin, der Tochter von ihren zerrütte ten Verhältniffen zu sprechen. Henrike hörte sie trauernd, aber ruhig an. Die Mutter tadelte Berthold, sprach von der unermeßlichen Vaterliebe, die zu einem solchen Opfer fähig gewe fen, aber diese erl?ge auch den Kindern gleiche Opferfreudigkeit auf. Endlich kam sie auf den schwersten Punkt : sie habe immer noch gehofft, daß Berthold sich verlobe, aber sie verzweifle daran. Etwas Anderes und Freudiges sei nun statt desien vorgefallen. Was sie schon kommen gesehen, als der interessante Fremde mit dem bleichen Gesicht lhnen immer gefolgt, sei eingetroffen. Herr Einbeck, den sie ja kennen gelernt, habe um ihre Hand gebeten, der Vater habe sie ihm zugesagt, weil er dadurch von seiner Schuldenlast befreit werde, und Einbeck erwarte heute noch ihr Jawort. Mit hochklopfendem Herzen erwartete sie der Tochter Entscheidung und die ruhige Miene derselben gab auch ihr Be ruhigung. Jetzt ' aber entzog Henrike ihr die Hand. Weißt Du nicht, Mutter, was ich Ottomar schulde V' fragte sie. Nicht nur mit meinem Hrrzen schulde? Was wäre aus mir geworden, wenn er nicht mit eigener Entbehrung für Euch die Kosten des Obdachs, der Pflege an jener traurigen Stätte bestritten hätte, die ich leider gestern wieder sehen mußte ? Nur ein Zufall hat mir dies zu meiner Beschämung verrathen ! Fern sei es mir, dem Vater einen Vorwurf daraus zu machen, denn ich erkannte wobl seine Lage schon, als ich heimkehrte, und mein Bemühen war es. Euch mit nichts zur Last zu werden, denn Kurt ist noch ein Kind und wird Euch noch viel Sorge machen. Was Berthold gethan, zu tadeln, ist des Vaters Sache; Berthold aber wird unser Unglück sein durch des Vaters Schwäche und verhüten würde ich dies nicht, selbst wenn ' ich das Opfer bringen dürfte, das dieser von mir begehrt. Ihr habt mich fremd in Eurem Hause gemacht, aber ich bleibe Eure gehorsame Tochter, auch wenn ich nicht mehr bei (u& bin, und ich bin zu schwach, Euch zu helfen, ich will mit Euch leiden, ohne Euch auch noch eine Sorge zu sein! Der Vater er spare mir, auch i h m dies zu sagen ; es schmerzt mich tief, daß er sein graues Haupt auch noch mit diesem Gram be lade!" Sie erhob sich und wandte sich ab. Die Mutter starrte ihr sprachlos nach. Als Henrike jetzt auch das Zimmer verließ, erhob sie sich fieberhaft zitternd und eilte hinaus. Im Wohnzimmer fah sie den Gatten in ruhiger Stimmung beim Frühstück sitzen, ihm gegenüber Berthold, schon zum Ausgehen bereit. Sie will nicht !" rief sie außer sich, die. Arme erhebend. Sie will fort, uns verlassen ! Und waS ich von ihr hören mußte ! Wir hätten uns nicht um sie aekümmert, sie ihrem traurigen Schicksal überlaffen, ohne für sie zu sorgen ! O, ich hatte ja keine Ahnung davon! Man sagte mir ja nichts ! Wie hätt' ich verantworten können!" In diesem Momente trat Berthold ins Zimmer und wandte sich an den Obersten. Ich komme. Dir zu sagen, daß ich heute abzureisen gedenke." Nichts wäre mir erwünschter als daö! Hast Du etwa selbst deine Angelegenheit ten geordnet?" .Ja ! 'Ich habe mein Abschiedsgesuch verens forrgeianor unv mia) aucy von Meta verabschiedet." Ja, zum Teufel, wohin Z Und wo mit ?" Er lachte höhnisch. DaS Ziel meiner Reise behalte ich vorläufig für mich. Ich kam, Dich um das nothdürftigste Reisegeld zu bitten." Und wie viel brauchtest Du denn zum Beispiel?" Gieb mir tausend Mark ; sie werden mir genügen. Du sollst fortab nicht mehr von mir belästigt werden." ..Puh! Und woher nehmen?" DeS Obersten kurz seschoreneS Haar ftrKubt?
sich, seine Stirnyaut icyov ilcy aus uno nieder. Ich habe durch Dich so viel Schulden, daß es gar nicht mehr lohnt, an sie zu denken, aber anch noch das baa re Geld !" Du sagtest mir, Du habest ein Papier von dreitausend Mark verkaufen müffen." Etwa für Dich ? Weißt Du, daß dies unser Letztes ist V1 Es soll Dir gute Zinsen tragen, was Du mir giebst!" Berthold sprach das mit einer Sicherheit, daß der Oberst, der auf einen Stubl aewnken, horchend aufschau-
te. Du wirst Dich überzeugen, daß ich mehr Energie besitze," als Du glaubst ; ich bin entschloffen, durchzusetzen, was ich will, aber ohne Geld kann mir nichts gelingen." Du bist entschlossen...?" Der Oberst wandte das zweifelnde und doch geneigte Auge nicht von ihm. Seinen Abschied hat er, grübelte er ; was wird mit ihm ! Gelingt ihm dies Eine, was er nicht bekennen will, dennoch, so wäre er versorgt, und ich Aber eine Summe wie diese! Und wenn Du nun mit weniger zu frieden wärest ?" begann er zu capituliren. Der Mutter dürfte ich davon nichts sagen." Sie würde mir mehr geben ! Ich wiederhole Dir, das Geld soll nicht umsonst ausgegeben werden. Ich reise noch heute Abend." Gut denn !" Der Oberst sprang auf und schlug auf den Tisch. Aber unter der Bedingung, daß Du mir wenigstens Deine Reiseroute sagst!" Ich gehe nach der Schweiz !" Der Oberst trat schweigend an sein Pult, zog ein unter Papieren verstecktes Päckchen mit Banknoten hervor and warf es auf den Tisch. Meinetwegen denn ! Verloren bin ich ja so wie so !" Berthold steckte das Geld ein, preßte die Hand seines Vaters und stürmte fort. Der Oberst versank in trübsinnige Gedanken, aus denen ihn ein Geräusch nahender Tritte störte. Papa, die Mutter schläft, ich darf sie nicht wecken!" vernahm er die Stimme Henrike's, die mit dem Hütchen aus dem Scheitel ernst, doch freundlich auf auf ihn niederschaute. Habe ich Euch wehe gethan, so verzeiht mir ; Ihr wißt, ich durfte und konnte nicht anders." Der Oberst hörte sie fast verstört an. Er schloß, während sie sprach, mehrmals die Auaen: er wollte zürnen, aber ihre Stimme klang so mild und bittend ihr Blick ruhte so kindlich ruhig auf ihm, daß er seine empörten Nerven besänftlgte. - Meine Kinder können nichts für mich und ich muß Alles für sie können!" stöhnte aus scbwer vedranater eele. ..V, xcb sehe die Zukunft so schwarz ! Mein Sohn rennt planlos m die Welt hinaus emem Hirngespinnst nach, meine Tochter ver dingt sich gleich einer A!agd,und ich sinke zusammen unter der Last meiner Vor würfe! Wenn dieser Mann jetzt kommt! " Er verhüllte sich schaudernd das Gesicht. Ich schrieb ihm, Vater, er möge Dir nicht zürnen, ich sei verlobt " ..Für einen Lüaner muk er micb dann halten !" fuhr er mit glotzenden Augen m mJ . - . (- r . . aus. Aju weißt, oay ,cy nichts wissen wollte von diesem..." Er verbiß das Wort und legte beide Hände vor sich geballt auf den Tisch. Es wird Alles besser werden, als Du fürchtest !" tröstete sie ihn, die Hand auf seine Schulter legend. Meine Zeit ist kurz," fuhr sie mit weicher Stimme fort. Ich bin nicht mehr von mir selbst abhängig ! Ich habe soeben eine Stelle als Gesellschafterin angenommen. Äern hätte ich die Mutter noch umarmt, aber sie siebt so leidend aus und schlief so fest!"' So leidend !" Der Oberst erhob sich und wischte eine Thräne aus' seinem Auge. Leb wohl, Vater!" Henrike nahm seine Hand. Sag auch Kurt meinen Abschieosgruß! Er solle nicht werden wie Ich weiß nicht, wo ich sein wer de, aber Ihr sollt hoffentlich Gutes von mir hören !" unterbrach sie ihren Gedanken. Er wandte sich ab, sie aber faßte seine Hand fester in die ihrigen ; sie wollte weiter sprechen, doch die Stimme versagte ihr, und so wartete sie denn bange, auf em Lebewohl von ihm. So geht denn !" rief er endlich, die andere Hand über das abgewendete Gesicht legend, mit gebrochener, fast schluchzender Stimme. Geht Alle k Was kann mir noch geschehen, wenn ich allein bin !" . Sein Arm, seine Hand zuckten in der ihrigen. Henrike schloß die Augen ; sie stand schwankend, aber da that die Stutz uhr im Nebenzimmer eben ihre vollen, hohlen Schläge, und gemahnt von ihrer Pflicht, beugte sie sich mit feuchten Augen über feine Hand, küßte diese herzlich und eilte hinaus. Wenn ich allein bin!" die Worte quollen jetzt gleich Thränen von seine Lippen. Ich armer, unglücklicher Mann !" Er sank auf den Stuhl, seine Arme sielen aüt den Tisch, und seine Stirn legte sich schwer auf dieselben. XVI. Es giebt nichts Heilsameres, Kräftigenderes, als die große, weite Welt für ein bedrängtes Gemüth, vorausgesetzt, daß eö in derselben nicht allein sei. Meta hatte in einer der reizendsten kleinen Villen am Como-See, die, versteckt unter den schattigsten Laubaehängen, ihre Gärten in die blauen Wellen hinabsenkte, einige Monde verbracht, und nur an Werner denkend, vergaß sie bald, waS Trübes und Beunruhigendes hinter ihr lag. Als man in den deutschen Zeitungen endlich vom Eintreten des Herbstes schrieb, sehnte sie sich weiter gen Süden und verbrachte einige wonnige, friedvolle Wochen auf Capri. Da aber begann die Mutter neue Zeichen der Unruhe an ihr zu entdecken ; sie hatte keine Lust mehr an ihren Lieblingsplätzchen, an ih rer Lectüre und verlangte nach Neapel zu gehen. Damit Du es weißt, Mutter !" sagte sie dieser eines.Abend, Werner schrieb mir in seinem letzten Brkefe auö Smhrna, er habe, keine Ruhe mehr ohne mich ;
er verlangte zu wien, wo er uns'smoen solle, und ich gab ihm ein Rendezvous drüben in Neapel. Wir werden uns nicht erst verloben ; unsere Hochzeit soll ganz plötzlich ein iait accornpli sein und ich rechnete darauf, daß Du damit einverstanden. Wir schließen unsere Ehe vor dem Eonsulat und dem evangelischen Pfarrer." Jrau von Schrader dachte in dem Momente wohl heimwärts, aber auch sie überwand ihre Bedenken. Sag mir offen : er ist also schon in Neapel ?" fragte sie lächelnd.
So glaube ich, Mutter ! Wir reisen morgen, nicht wahr?" Deine Ungeduld sagt mir mehr als Dein Mund, also meinetwegen !" So empsing sie denn Werner in der schönen Golfstadt und so kam es, daß er schon nach Kurzem, die Mutter in 3!eapel zurücklassend, mit seiner jungen Gattin wieder in Capri eintraf, um die erste glückliche Woche mit ihr dort zu verleben. Der Winter fand sie in Rom inmitten der großen Fremdencolonie, ein in seiner gegenseitigen Hingebung beneidenswerthes Paar, das von der Gesellschaft der hier zusammengeströmten Fremden gesucht und verzogen ward. Sie schwärmte für die heilige Stadt und Werner war gern einverstanden mit ihrem Wunsch, bis zu den großen OsterZierlichkeiten hier zu verweilen; und doch waren kaum vier Wochen hier vergan f en, als Meta zu bemerken glaubte, daß ein Antlitz oft ernster, seine Stimmung ungleich trüber ward, daß er zuweilen in schlechter Laine heimkehrte und Gelegenheit suchte, sich zurückzuziehen. Es schien über Nacht ein Reif auf die junge Ehe gefallen hu sein. Ueberraschte sie thn, wie er einsam und verstimmt, mit bewölkter Stirn in seinem Zimmer saß, da lächelte er sie an, wußte selbst keinen Grund für seine Launen zu finden, küßte sie und scherzte mit ihr. ' Es verging aber nur kurze Zeit, da erschien auch ihr Gemüth zuweilen getrübt und that dann er besorgt dieselbe Frage an sie, so schüttelte sie lächelnd daS Haupt und antwortete, eS gebe in Rom soviel schwer ernste Dinge zu sehen, die zum Nachdenken stimmten, um sie würdigen zu können. Werner hatte zu Anfang oft allein die Kaffeehäuser besucht, in welchem die Fremden zu verkehren pflegten ; er hatte auch mit anderen jungen Deutschen oft die Promenade aufgesucht, wenn Meta ausruhen wollte, denn das Leben in Rom hat seine Mühseligkeiten. All mälig aber zog er sich zurück, vermied diese Sammelorte, besuchte allein den Monte Pincio und liebte sichtbar die Zurückgezogenheit. Er finde kein Genüge mehr in diesem Umgang, sagte er seiner Gattin, und diese bemerkte, daß er-auch im Theater die jungen Leute gern vermeide, die ihn nicht eben in seiner Loge aufsuchten. So vergingen Wochen, während wel cher Werner immer mehr Menschenscheu zeigte, im Beisammensein mit ihr auch plötzlich aus der heitersten Laune in sein seltsames Wesen zurückverfiel, und noch immer war es zu .keiner Erklärung gekommen. Beider Schweigen brachte es so m einer wirklichen Erkaltung, die aber oennoch nur eine äußere, denn es fehlte nicht an Stunden, in welchen sie sich. Alles vergessend, nur dem Glück ihres beiderseitigen Besitzes Hingaben. In solchen Stunden lag Meta die Frage aus der Zunge, denn das Eis sollte brechen , aber, nicht auf Kosten ihres Stolzes, und das verschloß ihr immer wieder den Mund. Werner mußte wis en, wen er in ihr besaß ; glaubte er Urache zu haben, mit ihr umufrieden zu ein, so sollte er sprechen. Mied er nur ihretwillen den Umgang mit den jungen Fremden, so war dies eine Schwäche, die sie nicht verzieh. Sie hätte ihn auch gebeten, Rom mit ihr zu verlassen, aber daS wäre ihrerseits eine Schwäche, ein Eingeständniß gewesen. Die Mutter, die abseits im Hotel wohnte, durfte nichts erfahren ; schon der Gedanke, daß sie darum wisse, beschämte sie. Hatte ihr Herz in Werner eine falsche Wahl getroffen, konnte ihr Gatte so schwach sein, ihr zu mißtrauen, sie wollte dasür büßen, ohne Klage, ohne Zeichen der Reue ohne die letztere sicherlich, denn sie liebte ihn selbst in ihrer Unzufriedenheit mit ihm. Inzwischen gab ihr sein Benehmen gegen sie die Ueberzeugung, daß sie doch die Ursache seiner Verstimmung nicht in sich zu suchen habe. Er herzte, küßte sie mit der alten Innigkeit, dann aber geschay es wohl, daß er die Augen schloß, sein Haupt an ihre Brust lehnte und zu überwinden suchte, was ihn quälte, und in einem solchen Augenblick erfaßte sie seine Hand und bat endlich ! Sag' mir, was Dich betrübt ! Du bist so anders, hast einen Kummer, den Du mir verschweigst ! Gab ich Dir Anlaß dazu?" Nein, nein!" rief er. Aber frage nicht ! Es wird vorübergehen ! Weißt Du nicht genug, wenn ich Dir betheuere: Du bist mein Alles ? Kümmere Dich nicht darum ! ES ist eine Grille, wenn ich mir zuweilen sage: ich möchte wie Mohamed'S Sarg zwischen Himmel und Erde schweben, denn die letztere ekelt mich oft an, und dennoch möcht ich sie nicht entbehren ! Frage also nicht ; es wird vorübergehen!" Wollen wir den Gesandtschaftsball absagen, Werner ? Du weißt, diese Soireen sind für mich ein Frohndienst, aber wir haben in der Gesandschaft so viel Liebenswürdigkeiten genossen, daß wir nicht verletzen dürfen." Werner fuhr sich mit der Hand über die Stirn. Er nickte zustimmend, aber zögernd. Ich erschrecke," sagte er, wenn ich denke, daß diese Soireen erst ihren Anlauf genommen haben." Sag' mir endlich, Werner," bat sie, ist Dir hier irgend etwas Unangenebmes widerfahren? Wir sind erst so kurze Zeit verheirathet und dürfen jetzt und niemals Geheimnisse vor einander haben." Werner schloß einen Moment die Augen, dann blickte er auf, aber doch mit sorgenvoller Stirn. Er nahm ihre beiden Hände. Ja!" sagte er ernst, wir dürfen keine Geheimnisse vor einander haben. l und dennoch hast Du ein? vor mir!"
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Wie ich Er legte den Arm um sie. Gestche. Du hast schon bemerkt, daß ich mit einigen der jungen Männer, mit denen der Verkehr uns hier zusammenführte, auf kühlem Fuß gerathenbin!" Meta schwieg verlegen. Sie sann vor sich hin. Ja, ich bemerkte es !" gestand sie erbleichend. Du hast auch die Ursache errathen ?" fragte er mit bewegter Stimme. Ä!eta zauderte mit pochendem Herzen. Ich habe dem Herrn von Pernegg in der Gesandtschaft keinen Dank dafür gewußt, daß er so wenig Takt hatte, mir neulich unaufgefordert eine Ändeutung zu machen hinsichts jener Beleidigung, die Du vergeben, und ihn seitdem gemieden. Werner schaute mit sichtbarem Schmerz auf sie, die endlich die Aufrichtigkeit zu diesem Bekenntniß getrieben. Also Herr von Pernegg! So wußtest Du und Du schwiegst " Es hat mir heimlich manche trübe Stunde schon bereitet, aber mich tröstet
der Gedanke, day ich recht hatte, wenn ich das Herz über die Welt stelle." Das Herz über diese Welt! Du hattest recht, ja! Jcb wollte, dieses Recht wäre das giltige ! Erinnerst Du Dich dessen, was ich Dir damals sagte ? Und kannst Du sag' mir die volle Wahrheit! Dich ganz freisprechen von dem Vorwurf, daß dieses Urtheil oder Vorurtbeil der Welt Einfluß auf Dich geübt?" Meta blickte ihn mit großen, ernsten Augen feierlich an und legte die Hand auf die Brust. Ja, Werner, ich kann eS !" Sie erhob sich und stand vor ihm mit gefalteten Händen. Wie darfst Du anders glau ben! Nur die Vorstellung, daß Dich etwas verstimme, etwas Dein Glück trübe, was ich nicht zu überwinden vermag, bereitete auch mir heimlichen Kum mer." Werner schüttelte finster das Haupt. Du täuschest Dich über Dich selbst!" sagte er. Ein Weib will den Mann, den es liebt, ganz verehren können ! Der geringste dunkle Punkt auf seiner Ehre erscheint ihr auch für sich selbst eine Demüthigung ; er sinkt im Werth vor ihren Augen ; und hätt' er ihn selbst unschuldig getroffen, darf er ihr Mitleid dulden Mitleid anstatt.' " Er bedeckte die Augen, dann plötzlich sprang er heftig auf. Was es mich gekostet hat, eine mir in Anderer Gegenwart zugefügte absichtliche und gröbliche Beleidigung durch leere, wie ein Hohn klingende Worte als gesühnt auf mir ruhen zu laffen, darüber schweige ich ; mein Herz half mir über meine Skrupel endlich hinweg, wenn ich Dich sah, mein Glück an Deiner Seite in die Wagschale warf gegen das, was Du ein Phantom nanntest. Aber ich fühle es, heute mehr als damals : ein Mann kann nicht ohne seine Ehre leben, wäre sie selbst nur angefallen worden, wie die Börse eines Wanderers durch den Wegelagerer ! Und wenn mich die ses Bewußtsein überkommt, stehe ich da hilflos, als seien die Arme mir abgefa!' len und könne meinen Gegner nicht greifen, denn ich sehe Dich und bin ent wassnet!" (Fortlebung folgt.) ClamS in der Schaale bei Otbaffner. ör.? Arzt, Wundarzt und Hkömtsyelfer. Office und Wohnung: Z?o. 280 Ost Market Otraße. Sprechstunden : 2 4 Uhr Nachmittag. 78 Uhr Abends. tU Telephon ööO. "Quiek Meal" Gasolin - Oefen Jteine Davmschrauben an denen man sich die Fin ger vetbrennk, der weiche die Leute verwirren. Der traniserubare Ofen hat zwei Brenne,. Gerade recht um einen W'schkeqet auf.ustellen. Kaust nicht h tbl fcen n.ui(t U?,al" nrSrhrn tnht. Surchus unzesähklich, sparsam und guter Lack Alaska NefrigeratorS nur untergebracht erden. Wm. XX. Beunett 8s Son, 0. 33 Süd Meridian Straß. cciioTcn rönnen v uns avren sei com . i . r mv . . . m Besser als Diamanten ist daS - Geschenk der See! Advokaten Bureau von Te iny & Grosso, i Limmer 6 und 7 Talbott 3t atm Block Jndianavoli. 4. prii 1887. ) Marshall 5. Wood 3k Co.: erehrte Herren! Ich kaufte heute ein Schachtel Ihre Heilmittel genannt Ocean Wave Lim,-. Vem Frau und ich gebrauchten und fanden dak S ein auSge,etchnete Heilmittel ist. Ich litt feit io,.4 an agen'qmer, und uvrdauttchrtt. Manchmal fand ich zwar temporär rnemal aber dauernde Hilf, der der ersuch den ich mit. Ocean Wav, Line- gemacht habe, überzeugt mich daß dies. Atttel mir dauernde HM, bringt. Ich hoff, daß St eiegtnheit habe damit vielen Leidenden Hilf zu rrngen Slchtungkvollst J.E. Denn, SrSen. Anwalt. Geld zurüSerstattet sollte dieses Mittel nicht hellen. Wie wer. den unser Versprechen nicht brechen. aiai-slrnn O. Woods & Co. No. 9 Süd Meridian Straße. Jndtanapolt. Ind. PreiZ tzl. Per Post $1.15. Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequemlickkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Ocfeu! John P. Jährling, Heveen - Schneider Reinigen, Reparaturen, Färben, t&- lle Arbeit garautiit. ttv. 1 O&b Illinois Ct.
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