Indiana Tribüne, Volume 10, Number 258, Indianapolis, Marion County, 6 June 1887 — Page 1
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xtH r täWsT, Atm !iM WWW ww v !i Jahrgang 10. Office : Ho. 120 Ost EtorfjlimD Strssje. Knrmer 258. Jnbisospolio, Jnvkaoa, Montag, des . Juni 1887.
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Neues der Telegraph.
etlirsutftchten Washington. 6 Juni. Südwind, hübsche? Wetter, ftatioklSre Temperatur. 4. I u l i. Greencastle. 6. Juni. Die biestgen Knihts of Labor beabsichtigen, am 4. Juli eine große Demonstration zu veranstalten. EinUnjchuldiger' gelyncht. LouiS ville. 6. Juni. Der in Eckerty, Pttky Co. von Lynchlrn ge hängte John DaviS war offenbar un schuldig. Sein B uder Clay. der offenbar der Schuldige ist. ward: noch nicht erwischt. GditoricUes. Am Samstag Morgen starb der ehemalige Vlceprästdent Wm. A. Wheeler. Australien ist noch sehr dünn bevölkert, aber es hat bereits sein Proletariat. Die Lage der Arbeiter, schreibt man aus Melbourne, ist hier eine überaus traurige. Tausende von Familienvätern, wie unverheirathete Arbeiter, tüchtige Handwerker und von dem Willen, arbei ten zu wollen, beseelt, müffen feiern, da sie keine Beschäftigung finden können. Die Regierung erklärt, nicht im Stande zu sein, der Noth abzuhelfen, wenn auch hier und da besonders Bedürftigen Almosen gereicht werden. Unter den Arbeitern selbst ist eine starke Bewegung im Gange, sich durch Gründung von Gewerksvereinen zu organisiren. Natürlich, was nützt das viele Land Denjenigen, die es nicht haben? Und wenn Jemand kein Kapital hat, muß er um Lohn für Den schaffen, der es hat. und wo Lohnarbeit besteht, da besteht auch ein Proletariat. - Das Philadelphia Tagblatt" weist darauf hin, daß Großbrittanien in Asten innerhalb der letzten fünfzig Jahre einen Gebietszuwachs von über 700,000 Quadratmeilen erlangt habe. Auch in anderen Welttheilen hat Großbrittanien sein Gebiet mächtig ausgedehnt. Durch diese Ausdehnung des brittischen Reiches gewinnt dasselbe aber weder an Staatseinkünften noch an militärischer Stärke, ja verschiedene der Colonieen verUrsachen dem Mutterlande noch Kosten. Der Zweck, welchen Brittanien mit dieser fortwährenden Vergrößerung seines Gebietes zu erreichen sucht, ist derselbe, der mit weit weniger Glück die deutsche Regierung veranlaßte in fernen Weltthei len Kolonien zu gründen. Die europäi schen Kulturländer suchen Absatzgebiete für ihre Waaren. Es war . eine Zeit, da England mit den Erzeuzniffen seiner Industrie den Weltmarkt beherrschte. Heute haben 'sich die meisten europäischen Länder und auch Nordamerika in dieser Beziehung voll ständig unabhängig von England gemacht. Um nun die Industrie Englands einigermaßen auf ihrer Höhe zu halten und da dieselbe schon seit Jahren bedenkliche Zeichen des Rückganges kund giebt, sucht dasselbe nach neuen Märkten für seine Jndustrieerzeugniffe. Aehnlich aber, wie es in England geht, so geht es auch in anderen Jndu prieländern. Die Arbeit ist vermittelst der zahlreichen Maschinen so produktiv geworden, das Quantum der Erzeugniffe ist so groß, daß man nicht mehr weiß wohin damit. Der Lohn des Arbeiter? ist im Verhältniß zu dem, was er erzeugt, so klein, daß Letzterer selbst nur einen geringen Theil seiner Erzeugniffe wieder verbrauchen kann. In Folge dessen häufen sich die Waaren an, und während die große Maffe des Volkes , an Allem Man gel leidet, ist fortwährend ein riesiger Ueberfluß von Allem vorhanden. Es ist dies ein Zustandden wir Ueber Produktion nennen. Diese künstlich er zeugte Ueberproduktion ist chronisch ge worden. Selbstverständlich ist Ueberproduktion ein falscher Ausdruck. Denn die Bedürf niffe der Menschen lassen sich vermehren. Annehmlichkeiten und Bequemlichkeiten weist Keiner zurück, der nicht muß. Wir können nie zu viel fabriziren. Die Verbrauchsfähigkeit der Menschen vom öko nomischen Standpunkt aus, bleibt aber unendlich weit hinter der Produktion zu rück. Der Arbeiter bekommt in der Form des Lohnes so wenig von den Produkten, die er erzeugt, daß dem Fabrikanten eine riesige Menge derselben übrig bleibt, für die er vergeblich Absatz sucht. Dann
entsteht eine Pause im Verkauf und in
der Arbeit, Panik nennt man es, die Waaren liegen da, Arbeitslosigkeit ist die Folge, und die Fabrikanten versuchen, ihre Waaren um jeden Preis los zu werden. Eine Folge davon ist das Sinken des Arbeitslohnes. Diese Krisen kommen von Zeit zu Zeit immer wieder, denn während die Pro duktionskraft sieb vermebrt. werden die cn er . .e,- tc :r.4 i 4VIUYCVI4 iiiiyk tylVDl. W tyltVl VM" I .l i cm w.tr .r zuiage leme uuemoealen xueirnjrne meyr, fast zeder Zoll auf der ganzen Erdkugel, soweit dieselbe zugänglich ist, ist bekannt. In Ländern wie Indien, China u. s. w.. welche immer noch große Absatzgebiete für die europäische Industrie bilden, entwickelt sich langsam aber stetig eine einheimische Industrie. Das Gleiche ist der Fall in Süd-Europa. Wenn aber diese Länder allmählich aufhören, Kunden der bisherigen Industrieländer zu sein, was sollen denn diese mit den Erzeugnissen der In dustrie anfangen ? Man sieht, das Mißverhältniß zwischen Produktion und Verbrauch führt Zustände herbei, welche auf die Dauer absolut nicht haltbar sind. Jetzt kommt so alle zehn bis fünfzehn Jahre ein Krach. Wenn die Dinge aber so fortgehen, wie sie bisher gingen, müffen die Krachperioden immer länger dauern und immer häusiger kommen, bis einmal ein großer Generalkrach das ganze ökonomsche Gebäude unserer Zeit einstürzt. Doch hoffen wir, daß die Menschen zeit!g genug zur Einsicht kommen, damit das Elend, das jetzt schon groß genug .ist, nicht bis in'ö Riesenhafte wächst. er Redekteur frei der bedeutenderen (täglichen) Ardeiurblätter sucht ta gleicher Eigenschaft, a möglich jed'ch an mem Wochenblatte Stellung, drefs, ,n t er Redaktion d. Blti. dlu Drahtnachrichten. O'örien und die amerikanischen Jrländer. New York. 5. Jni. O'Brien rahm an der Samstag Abend ihm zu Ehlen stattgefunden Maffenvttsammlung nicht Theil. Er erklärt sein Ber fahren damit, daß die Veranstalter An Gecrge'scher Theorieen waren, und daß er möglicher Weise durchZseineTheilnahme die irische Nationalliga den heftigsten An griffen ausgesetzt, und vielleicht Parnill in große Verlegenheit gebracht hatte. Bei dir heutigen Sitzung der Central Labor Union zog John McMackin bitter über O'Brien !o und erklärte, er werde nicht die Segel ausBtsehl einer kirchlichen Macht odcr korrupter Politiker streichen. Resolutionen wurden gtsaßt, welche einen Tadel gegen O'Brien aussprechen. Bei der Versammlung der Anti Voverty Society heute Abend sp-ach Mc Gltznn ebenfalls gegen O'Brien und sagte, daß er bedaure daß O'Brien sich habe abhalten ltiffen zu. erscheinen. Er fei im Htrzen ein Landlord und agitire gegen LanSdown bloß deshalb, weil der selbe 10 bis 20 Prozent höhere Pacht bc-4 rechne, als er. Bei der Nennung O'BrienS wurde vielfach gezischt. Cardinal Gibbon.. New Ä o r k. 5. Juni. Cardinal GibbonS ist von Europa zurückgekommen und ist der Gast des ErzbifchosS Cotrigan. Bauschreineram Streik. St. P a u l. 5. Juni. 125 Mitglieder der .Brüderschaft der Bauschreiner" leg ten heute die Arbeit nieder, eil die Baumeister und Cortraktoren sich weiger Un, die Einführung des neunstündigen ArbtitStrgeS zu bewilligen. Der Streik wird wohl weitere Ausdehnung gewinnen. ES gehören hier (tia 1000 Bauschreiner zur Brüderschaft, und außerdem eine bt Nächtliche Änzahl Tischler, welche bereit ebenfalls zur Erzwingung des Neunstun den'SyflkmS streiken. Einige Baumeister zeigten sich geneigt, die Forderung zu gewähren, die meisten aber erklären, in diesem Jahre sei jedenfalls nicht daran zu denken. Der Cbicagoer Turnbezirk. Ottawa, Jll. 5. Juni. Heute fand hier die regelmäßige Bezirkstagsatzung stat. Eine Abstimmung darüber, ob John Gloy. der Vorsitzer deS abgesetzten VoroitS oder Philip Stein, der Vorsitzer des neuen.den Vorsitz führen solle, wurde bahrn erledigt, daß der Sprecher deS Ottavu Turnvereins den Vorsitz führte Die Wahl der Beamten -A mit 45 gegen 39 Stimmen zu Gunsten der Confer vativen aus, dagegen wurde dir radikale Lincoln Turnvtrein VorortSverein. Wieder ein Eisenbahn raub Jorth Worth. Tex , 5 Juni. Um 7 Uhr 45 M. letzte Nacht als de TexaS und Pacific Exprebzug Benbroo verließ, sprangen vier maSkilte Männer auf die Lokomotive, zwangen mit vorge ha'tenem Revolver den Lokomotivsühttr
den Zug anzubalten. Eintr von ihnen
begab sich sodann in die Expnßcar und nahm alle? ?tld, was da war, sodann nahmen sie auS dem Postwagen die registmten Sachen. Darauf verlieben sie den Zug. Die Passagiere wurden nicht belästigt. Die Räuber erbeuteten zwischen 1300 und 1400 Dollar?. Ver Qabel. cc st 9 Befinden des Krönp r i n z e r. Berlin. 6. Juni. Dr. Mackenzie. der berühmte englische Chirurg, welcher sich an der. ärztlichen U, tersuchung deS Halse deS Kronprinzen bitheiligte, hat an den Herausgeber der .Deutschen Rund chau geschrieben, eS fei von Dr. Virchow durch mikroskopische Prüfung zur Genüge kstgtstellt worden, daß der Kronprinz nicht den KrebS habe, und daS betreffende Gewächs in feinem Halte überhaupt nicht bökariiger Natur sei. ES sei kein Grund zu der Annahme vorhanden, sagt der Doktor, daß dieser Fall, wie alle ühn ichen, durch sorgfältige Behandlung nicht geheilt werden könne. Da indeß der Hals des Kronprinzen sehr reizbar fei. so fei eS von der gröbten Wichtigkeit, daß die K r nicht mit übermäßiger Hast betrieben werde. Dr. Mackenzie wird übrigens nächster Tage wieder hier ein r ffen, um den Kehl köpf des Kronprinzen von Neuem zu un tersuchen. Die nächste Op ration am Kronprinzen soll am Mittwoch stattfinden. Dr. Mackenzie trefft schon am Dienstag in Berlin ein. Mittlerweile wird der Patient mit einer innerlichen ttalirimjodid'Sabe be handelt und muß Gurelungen mit chlcrsaurem Kali vornehmen. Er hat noch immer großen Schmerj beim Schlucken Die Aerzte hoffe?, daßste bei der neuen Operation im Stande ein werden, da? Gewächs vollständig ziv ertslrnen. 'Die Kronprinzessin sitzt beständig ander Seite deS Kronprinzen und steht darauf, daß alle ärztlichen Vorschriften ausgeführt erden. Von dem Erfolg dir neuen Operation wird die Betheiligung des Kronprinzen am Jubelfeste der Königin Victoria abhängen. Unglück in einem Zirkus. Berlin, ö. Juni. Während der Vorstellung in einem ZiekuS in Neschen (?) erhob sich ein furchtbarer Sturm, der den Zirkus einriß. Eine Panik entstand unter den Zuschauern, viele wurden von den herabstürzenden Lampen verbrannt, viele zu Tode getreten und Hunderte auf andere Weise verletzt. Eine revolutionäre Rede. London, ö. Juni. Michael Davit! hielt heute in Bodyke eine Rede vor einer großen Versammlung und sagte er bedaure, daß er so schwach gewesen sei zum Frieden zu mahnen. Er rathe dazu, sich den Exmissionen mit Gewalt zu widersetzen, jede Heimstätte sollte in eine Fe stung verwandelt wirken. Die Rede macht viel Aussehen, und mag zu vielen gewailsamen Austrlttm führen. LchtssSnachrtlvtea. Angekommen in: New York: AlaSfa" von Liver Pool. La Normandie von Havre, Ethiopia" von Glasgow. Havre: La Beurgayne von New York. Philadelph ia: .Brilish Pr!nccß" von Liverpool. New V ork: .Polynesta von Ham bürg, Umbria" von Liverpool, Zaanz dam" von Amsterdam. Deutsche Lokalnachrichten. Hessen D arm stadt. t in Darmstadr. Justizrath Karl Volhard, in früheren Jahren Mitglied der Zweiten Kammer, und der Lehrer i. P. Johannes Jost. Der Holzhändler Wollinger in Bingen wird seit Kurzem vermißt. Von einem Besuche seines Schwiegervaters in Budesheim war derselbe Abends gegen 11 Uhr von dort weggegangen. Sein Schwager hat ihn halbwegs hierher begleitet. Seitdem wurde er nicht mehr gesehen. Man vermuthet, daß er in die Nahe gerathen und ertrunken ist. Unter dem Verdachte, sich mehrerer Vergehen gegen die Sittlichkeit schuldig gemacht zu haben, wurde der Lehrer Bittmann m Hainhausen vechaf tet. f Der frühere Bürgermerster Mar, tin Beck I., der sein Amt in dem unri.hi gen Jahre 1848 übernahm, in Hofhtim. Seit Samstag nach Ostern ist der Leh rer Wölfle in Lützel-Wiedelsb.ch spurlo verschwunden. Der Geschäftsreisende Zinser, in Diensten des LederhändlerS Kahn in Darmstadt, hat sich erschossen. Der Pächter Josevh Hofmeister von Hofheim wurde von einem umstürzenden, schwer beladenen Wagen erschlagen, der vermißte Jakob Steffan VIll. aus Lampertheim wurde als. Leiche in WormS aus dem Wasser gezogen und der Bäcker und Landwirth Reichenbach von NiederRoden von seinem durchgehenden Ge spann zu Tode geschleift.
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