Indiana Tribüne, Volume 10, Number 256, Indianapolis, Marion County, 4 June 1887 — Page 3
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gegen Neuralgie. Jtf Berichte über die Erfolge von Ct. JakobZ Oel, welche vorLahren erzielt wurden und jetzt be stätigt werden. Nrnralgielnnd LSHmnug geheilt. Nad. 1880. Cxringsield, Tenn. Keine Frau litt 13 Monate an Neuralgie und Lähmung, kein Mittel wollte ihr helfen. Nachdem sie ungefähr eine Flasche St. Jakobs Oel aufgebraucht hatte konnte sie wieder gehen. Jos. P. Murph?. L Jahre später. Tauerndlgeheilt. Cxrinzfield, Tenn., Oktober 17, 1SS6. Meine Frau war gelahmt und konnte keinen Schritt gehen. Ehe sie ein Flasche Ct. JakobS Oel aufgebraucht hatte war sie im Stande im Hause herumzugehen. I os.P.Murxhy. vöftenleide geheilt November 1880. Ccott Texot. Putnam Co., W. Va. Ehe ich anfing St. JakobS Oel zu gebrauchen war ich bettlägerig in Folge von Hüftenschmer ten ; jetzt bin ich im Stande mit Leichtigkeit tm Zimmer herumzugehen. ThomaZ Tormeu. 6 Jahre später Tauernd gehellt. Scott Depot. Putnam Co..W. Va.,25 Okt., 1836. LmLlf Tage war ich bettlägerig tn Folge rheumatischer Schmerzen in der Hüfte. Nickt brachte mir Linderung biZ ich eine Flasche St. JakobZ Oel anwandte. Nach einer dreimalig gen Anweiidunz war ich geheilt. Thoö. Tormey. Kk?rslgke und NhenmatiSmuS geheilt. Tower Hill, Avpomator Co.. Va., Nov., 1P86. Jahre lang hatte ich an Neuralgie und Rheu VatiSmuZ gelitten. Tag und Nacht quälten mich acute Schmerzen. Ich versuchte Ct. Ja ksbs Oel und alle Schmerzen verschwanden. Robert A. Stylt. THE CHARLES A. V0GELER CO.. Baltimore. Md. AMuÄKoenlK HAMBURGER BRUSTTHEE Vrust, Lunaen und der Kehle. Kut Qrijinal .?ctckktkn. Vreil, 23 Genti. 2 alle Slpctbtffit v sahen. TBS CHARLES X. TOUCLXU CUn ItALTIZ'iUr, BD. JD3XEL&31ILEXr'f? KHes -Säii ! ara.1t Ul JtTant t tlUIl ttZ Es ist erstaunlich zu sehen wie die Preise von Kaffee jetzt beständig steigen mit Anzeichen von noch größeren Preiserhöhungen. Wir offeriren unserm 3121 Kaffee, eine seine Mischung zu 31 Cents das Pfund. Er ist etwas extrafeines und nach den jetzigen Preisen höchst preis würdig. Sie können sich daraus verlassen, daß dieser Kaffee ausgezeichnet gut ist. D. & Bi. Mueller 300 OS Wasbingtonftr., Ecke der New Jersey Str. Mozart -Oalle! jstoob Bos, Eigenthümer. DaS größte, schönste und ältefie derartige Lokal io der 3labt. Die geräumige und schön eingerichtete fcal'e steht Vereinen, Logen und Privaten zn? Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Vedia. gen zur Verfügnag. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten fsigl Backpulver, (baking powder,) Crtrslclf, (flavoring extracts) und Gewürze, Alles rein und unverfälscht haben wollen, dann fragen Sie nach H. F. SÖLLXDAT'S Waaren nud gebrauchen Sie keine andern. , 8 &T 100 Süd Pcnnshlbania Str. Indianapolis, Ind. Zweiggeschäft in Wlchita, Kan. 1848. 1887. R. Browning. R. C. Browning. Browning & 8on, Apotheker und Ländler in Xuoflucn, lzemikalien, ttrjtliin Instrumenten, Bandagen. Glalvaaren, ürsten, Stirn men. feinen Parfümerien, Totlettenar tttel, S,mkr,en, Färbestoffen ,e. Am alte Platze. Apotheker Halle ! 7 k 9 Ost Washington Straße. Eine kinderlose Cye M!UMMtMM,!i:iMIIIIMUM,!!MM1. ist qeirih eine übersuZ träume ix man che3dxaar. TZie und cturq tiescin Uebel in kurzer e i t abgebelfen n erden Iü a, zrigt der ..Siettun'gb-uker," 2J Zti'-t, mit jallrei naturaetrtuen 5?U:rn, welcher von dem elten und e , - c . C . .. z . . t IC Ist ICH w ai. V V- uvtvu -- mv f " Exruch Schillers: D ' r u m prüfe, wer sich ewig bindet," wohl beherzigen, und das vor treffliche T'uch lesen, ebe sie den wichtigsten SSritt deZ Leben Z tbun ! Wird für 25 LentZ In P ostmarken, icrccbl in deutscher wie in englischer Sprache, frei und ftfv.jsa:n t x p a it t ersaadt. Iresse Deutsches Heil-institat, 11 Clinton PUce. New Tork. N. T. W. H, DOII'S I. X. Tu ffufcsllie Pa Sefte Qüv töefeni
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Das Gespenst der Eh: t.
Roman ton Hau Wachenhusen. (Fortsegung.) XIII. Meta saß noch am Abend desselben unruhigen Tages in der stillen Gaisblattlaube des Hotelgartzns. Die Mut ter schlief bereits, sich von leichtem UnWohlsein erholend. Sie selbst hatte keine Nuhe im Zimmer gefunden ; sie flüchtete hmaus vor dem qualenden Be Wußtsein, eine Thorheit begangen zu ha ben. als sie nicht den Muth gehabt, Bertbold's Werbung gleich anfangs zurück zuweisen. Plötzlich schrak sie zusammen. Sie vernahm das Knirschen des Kieses in dem großen Gartensteg, sah eine Man nergestalt hinter dem hohen Bosquet hervortreten und sich auf sie zu bewegen. Sie verzeihen meine Zudringlichkeit, gnädigstes Fräulein," hörte sie die Stimme Werner's, der bereits wenige Schritte entfernt vxr ihr stand. Vorhin zurückkehrend, sah ich Sie aus dem Portal treten. Ich wagte nicht, Ihnen nachzueilen, um Ihnen meinen Gruß zu bringen. Sie haben mir etwas zu sagen, Herr von Neinburg V Er schaute sie an, als habe er ihr ja immer e:was zu sagen. Sie bnngen mir guie Nachricht?" Werner's Antlitz kleidete sich in tic fen, feierlichen Ernst ; seine Stimme war unsicher, als er antwortete : Mein armer Vater schwebte noch zwischen Leben und Tod, als ich ihn verlassen mußte !" Sie mußten? Geht denn die Kindespflicht nicht über Alles?" V!ein, nein, gnädigstes Fräulein ! Ueber die Pflichten des Sohnes gehen die des Mannes !" Seine Stimme klang so tief ernst, daß es Meta durchschauderte, aber der Gedanke an das, was sie heute gethan, richtete sie aus. Sie vergaß, daß sie mit ihm allein in dem dunkeln Garten stand. ' Herr von Hollmayer hat versprochen, Ihnen die gebührenden Entschuldigun gen zu senden?" sagte sie mit Feierlich keit. Werner zuckte die Achsel. ,Es genügt Ihnen nicht?" fragte sie befremdet. Werner schwieg, vor sich niederblickend. Gestehen Sie mir, Herr von Rein bürg, Sie kehrten in feindseligen Absich ten so schnell hierher zurück ; nur diese bestimmten Sie vielleicht, gar das Ster bebett Ihres Vaters zu verlassen! Sprechen Sie die Wahrheit, Sie wissen, ich schätze Sie!" Die Wahrheit ! Ja !" ver setzte er dumvf und mit gepreßter Stimme. Ich zittere in der Furcht, jeden Augenblick' die Nachricht zu erhalten, daß der Einzige, der mich liebt, die Augen geschlossen. Der einzige Sohn verließ den sterbenden Vater, als mein Vetter athemlos auf unser Gut hinaus gesprengt kam, um mir zu melden, es sei unter seinen Kameraden das Gerücht verbreitet, ich sei einem Rencontre mit Herrn von Hollmayer unter einem Vorwand feige ausgewichen Sie ken nen jeyt die Wahrheit !" V!eta sah den Schmerz, den er ihr zu verbergen suchte. Welch' trauriger Mißbrauch des Begrifss von Ehre," sprach sie vor sich hin. Un.tt0glich kann Lieutenant von Holl mayrr daran schuld sein." Ich selbst trug die Schuld, indem ich " Er blickte sie traurig und vorwurfsvoll an. Sie selbst! Ich verstehe Sie! Mußt' ich in meinem Wunsche, Gutes zu stiften, ein Unglück zu verhüten Verzeihen Sie mir, Herr von Reinbürg !" Sie reichte ihm herzlich die Hand. Er beugte sich über dieselbe, um sie zu küs sen, und sie gestattete es ; im Ueberquel len ihres Herzens duldete sie sogar zer streut, daß er diese Hand in der seinigen behielt, zuckte aber plötzlich bestürzt zusammen,, als sie des jungen Mannes Augen so heiß aufflammen sah, als seine beiden Hände die ihrigen umklammerten und diese an seine Brust zogen. Herr von Reinburg!" zürnte sie, die andere Hand gegen ihn ausstreckend. Sie vergessen sich !" Seit man, von welcher Seite es auch geschehen sein mag, meine Ehre zu ver letzen gesucht, darf ich keine Erklärungen mehr annehmen!" rief er hoch erregt. Es geziemt mir nicht, Ihnen davon zu sprechen, aber Eins muß heute gespro chen sein. Eins, das Sie schon wissen : daß ich Sie liebe, daß ich Sie anbete, daß ich von Ihren Lippen wissen muß, ob ich hoffen darf. Ihr Wort soll mir ein unverletzliches Gebot sein, nur spre chen Sie heute ! Ich flehe Sie an!" Meta hatte ihm hocherregt zugehört ; als er sich noch einmal über ihre Hand beugte und sie ungehindert mit heißen Küssen bedeckte, richtete sie sich auf; feierliche Weihe trat auf ihr bleiches Antlitz. Hören Sie mich an, Reinburg!" rief sie. Ich sagte Ihnen, was dieses Serz mir abgerungen, das Sie vom er ßen Augenblick ab schätzte ; aber gehört eö auch Ihnen in inrnger Zuneigung, fragen Sie nicht, warum es keinen Willen über sich selbst, über diese Hand haben darf, die jetzt eben nur aus aufrichtiger Fnundschaft in der Ihrigen lie gen durfte, so lange nicht unverbrüchli cher Frieden zwischen Ihnen und ihm herrscht!" ie vermied den Na men mit sichtbar steigender Unruhe. Sie sagten, es sei eine Versöhnung un möglich geworden! Widerrufen Sie das! Es muh Friede sein; ich würde kein Auge schließen können, denn Sie wissen nicht Um meinetwillen, Neinburg, bringen Sie lhrem Stolz dies Opfer !" Sie schaute ihn verwirrt, zitternd, flehend an, bange um seine Antwort. Meinem Stolz!" rief Werner in bitterem Tone. Meinem Stolz!" Ich kenne ja nur den einen, Sie zu be sitzen, und ." Seine Stimme ward plötzlich weich und klang wie der Hauch einer von Glücksgefühl überströmenden Serie, als er das letzte Wort aussprach, ich wage ja nicht, zu fragen, mit Un dank zu lohnen, was mich so unaussprech lich beglückt " Sie werden also morgen dieHand.
zur"Versöhnung annehmen, die er Jynen bietet ? Er hat es heilig versprochen !" Werner beugte die Stirn, um ihr zu verbergen, was in ihm vorging. Zur Versöhnung!" Er schüttelte den Kopf. Ich fühle es, daß zwischen uns eine solche nicht möglich, selbst wenn ich sie begehrte !" Und weshalb?" . Werner antwortete- durch einen Blick, den sie verstand. Aber Sie werden die Erklärungen entgegennehmen, die er Ihnen zu geben
versprach....... um memetwmen." Die er Ihnen versprach !" Auffte, gender Argwohn klang wieder aus seiner Stimme. Und wenn sie, wie ich fürchte, ungenügend, wenn, nachdem man schon Gerüchte so kränkender Art verbreitet " Sie werden sie annehmen. Rein bürg! Um meinetwillen!" flehte sie mtt gefalteten Handen. Ich wm es. Mcta!" rief er mit Emphase; Ihre Liebe soll mich für Alles entschädigen! Sind Sie mit nur zufrieden ?" Mit thränenfeuchtem Auge schaute sie ihn an, und wie eben der 3!acbtwind die Zweige über ihnen hin und her. schau kelte, und das matte.Abendlicht auf ihr Antlitz siel, sah Werner dasselbe in fast blmmllcher Verklarung, ist preßte ihre Hand an seine Lippen. Ich bm es!" flüsterte sie Gute Nacht!" Aber ehe sie ihre Hand der semlgen zu entziehen ve? mochte, fühlte sie auch ihre Lippen heiß und stürmisch von den seiliigcn berührt. Schwmdelnd, mtt vor Scham über sich selbst geschlossenen Augen rang sie sich los und tappie vorwärts in den Lichtkreis des Gartens. In ihrem Zim mer warf ue sich auf das Sopha und verhüllte ihr Antlitz. XIV. Bis spät in die Nacht hinein hatten die Kameraden mit Berthold gefeilscht um die Erklärung, die er dem Herrn von Reinburg zu geben bereit, bis dieselbe endlich vereinbart war. Er bedauerte in derselben nur, daß er sich in Gegen wart der Kameraden zu einer Beleidi gung habe hinreißen lasten. Die Abitte galt also eigentlich nur diesen, während er selbst einaestand, Werner beleidigt zu haben. Am frühen Morgen empfing Werner diese Erklärung aus dem Munde eines der Ofsizrere, der ihm seinen Besuch abstattete. Werner erbleichte über den Wortlaut, der ihm keine vollziltige (Genugthuung sein konnte; der junge Lieutenant erklärte indeß sehr kühl, nur zu dem auto risirt zu sein, was er ihm aus seinem Notizbuche vorgelesen, und verabschiedete sich mit militärischer Höflichkeit. Die Hand vor die Stirn gepreßt, stand Werner da, als er allein. Er hatte den Beauftragten entlasten mit der Aeußerung, er werde noch am Vormittage feine Annahme oder seine Zeugen schicken. Seine Zeugen! Das Blut des sonst so besonnenen jungen Mannes kochte. Nur von diesen Freunden seines Gegners konnte jenes Gerücht ausgesprengt worden sein. Der Ueberbringer dieser Erklärung hatte ihn zwar versichert, daß sie, die Zeugen jenes Vor falls gewesen, in dieser Erklärung eine genügende Satisfaction erblickten, aber wer hinderte sie, denen seine Ehre gleich giltig, wenn nur ein ihnen unangenehmer Eclat vermieden ward, auf seine Kosten das Gegentheil zu glauben. In finsterer Entschlossenheit verließ er seine Wohnung. Der Portier überreichte ihm eine Depesche, bei deren Oeffnen seine Hände zitterten. Von dem Inhalt hing es ab, ob er an daL Krankenlager des Vaters zurückeilen und nochmals vor den Gesetzen der Ehre fahnenflüchtig werden solle. Beruhigt schloß er das Papier. Hoffnung, aber noch keine Entschei dung über das Leben des Vaters !" murmelte er. So habe ich Zeit für daS des Sohnes!" Im Flur trat ihm die Jungfer der Frau von Schrader entgegen. Das gnädige Fräulein lasse ihn dringend um seinen Besuch bitten, meldete sie mit einer gewissen Spannung im Gesicht. Verwirrt schritt Werner durch das Vorgemach. Die Thür zu dem Zimmer stand halb geöffnet; auf der Schwelle sah er Meta vor, sich bleich, in schwarzer Seidenrobe. Das Augl groß und fragend auf ihn geheftet, stand sie inmitten des Zimmers. Herr von Neinburg," empfing sie ihn mit merkbarem Beben der Stimme, ,n feierlicher Haltung, ich wartete vergeb lich auf Ihre Botschaft." Werner sah zu seinem Erschrecken im Hintergrunde des Gemachs einige große sorgfältig mit Garderobe gefüllte Koffer, deren widerspenstige Deckel den Inhalt verriethen. Betroffen starrte er sie an. Sie sehen, daß ich' mein Versprechen halte," fuhr sie in derselben gemeffenen Haltung und festerem Tone fort. Die Mutter ist eben im Begriff, sich von der einzigen Familie zu verabschieden,, die uns hier so lange feffeln konnte. In einer Stunde reisen wir. Ich wollte nicht für immer auch von Ihnen scheiden, ohne Ihnen ein Adieu zusagen! " Schweigend deutete sie nur mit dem Auge auf einen Seffel. Meta!" bat er mit tiefbewegter Stimme. Sie zürnen mir mit Un recht. Noch trifft mich kein Tadel !" Ich habe seit heute kein Recht mehr, Ihre Handlungen zu tadeln nur so weit meine Person zu denselben in irgend welche Beziehung gebracht werden kann, bin ich zu der Frage berechtigt: Hat jener Offizier, den ich vom Garten aus nach Ihnen fragen hörte, Ihnen die Entschuldigung überbrackt, die Herr von tzollmayer Ihnen zu senden versprochen?" Ja! Aber in einer Form, die einem Mann von Ehre nicht genügen !" Ich laS bei Ihrem Eintreten auf Ihrer Stirn, was Sie zu thun entschlof sen: ich war darauf vorbereitet, als Sie zauderten, mir beruhigende Nachricht zu geben. Ist Ihnen meine Person, mem ' Ruf vor der Welt so wenig heilig, daß Sie nicht anstehen, dieselben den bösen Zungen preiszugeben? Habe ich so wenig Werth in Ihren Augen, daß ich zum Zankapfel zweier Cavaliere werden darf?" Ihre Stimme zitterte vor Ent rüstung. Meta," rief er, die Hände zu ihr erbebend, erkennen Sie meine 2a&!
Meft Erklärung, vle Herr von Hoü mayer mir sandte, ist o, ich weiß ?? das Resultat einer langen, gegen mich gerichteten Berathschlagung, die man ausbeuten wird, um mich in meiner Ehre zu kränken ! Ich bin verloren vor der Gesellschaft, in der Jeder sich zum Richter über mich aufwerfen wird ; verloren in meinem eigenen Bewußtsein; ich werde keine Ruhe vor mir selber sin den, so lange dieses Brandmal auf mir haftet! Ja, ich bekenne es!" schloß er im Uebermaß seines Schmerzes, ich war eben im Begriff, von ihm die blutigste Genugthuung zu fordern, denn ich weiß, ich fühle, er haßt mich, er wird mich immer Haffen! Es giebt keinen Frieden zwischen uns Beiden, es sei denn, er könne seinen Haß in Verachtung gegen mich wandeln! Ueben Sie Gnade, Meta! Es giebt Dinge, über die kein Weiö m Gericht sitzen darf!" Er trat zu ihr, suchte ihre Hand, aber sie entzog ihm dieselbe, selbst sein flehen der Blick fand ihr Antlitz kalt und re gungslos. Herr von Hollmaver überraschte mich gestern durch einen Act der Hochherzig keit, der mich zweifeln läßt, daß er so unwürdiger Handlungen fähig!" sprach sie, von ihm zurücktretend. Aber wäre es so, ich sagte Ihnen, daß ich vor wemgen Jahren erst meinen einzigen Bruder, die Freude, den Stolz der Mcklter, im schönsten Jünglingsalter diesen verdammlichen Gesetzen übertriebenen Ehrgefühls zum Opfer fallen sah ! Gott behüte mich, unschuldigerweise die Veran laffung zu Conflicten zu werden, deren Austragung ich als Rohheit betrachte." Werner ! Ich bin Ihnen die volle Wahrheit schuldig! Jener Mann, der Sie beleidigte, warb um meine Hand, ehe es meinem Herzen bewußt ward, daß es Ihnen gehöre. Ich that ihm unrecht, sogar wehe, denn mit der Aufrichtigkeit einer Kindheitsgefährtin verschwieg ich ihm nicht, daß er nur mein Vermögen begehre. Er schwur mir auf den Knieen, daß er mich liebe, und die intimen Be ziehungen unserer Familien, der Dank, den die Mutter und ich seinem Vater schuldig, zwangen mich zu einer rücksichtsvollen, ausweichenden Antwort. Er errieth den Vorzug, den Ihnen mein armes Herz gewährte, und ich bin es also, die schuldlos diese Feindschaft zwischen Ihnen gestiftet. Er haßt Sie; ich Weiß es ; er sucht Sie zu vernichten, und was ich in bester Absicht that, um das
Schlimmste zu verhindern, zwingt mich jetzt, ich erkenne es, von Ihnen ein Opfer zu begehren, über deffen Größe ich nicht mit Ihnen rechte. Wählen Sie also zwischen dem Phantom, das Sie Ehre nennen, und dem, was Ihnen gestern mein Herz verrathen ; ich kenne als Weib den Preis nicht, den' Sie auf Beides fetzen. Nur EinS weiß ich. Eins steht vor meiner Erinnerung unlöschbar, jenige unselige Stunde, um welche man vor zwei Jahren meinen armen Bruder, den lebensfreudigsten Jüngling, das froheste beste Knabenherz, denn er war fast noch ein Knabe, mit klaffender Brustwunde in unser Haus trug ! Noch sehe ich, wie im Arm der unglücklichen Mut ter sein treues, schönes Auge brach, noch fühle ich den Druck seiner schon erkalten den Hand, noch sehe ich . die bleichen Lippen, wie sie bebend der Mutter, der Schwester ein Lebewohl hauchten ! Ein fast kindlicher Zank um ein Nichts kostete unö dies theure,'unersetzbare Leben, und warf mich auf das Krankenbett, an welchem die arme Mutter auch um ihr letztes Kind noch mit dem Tod? ranL ! Jener unsagbare Schmerz ist noch nichl vergessen, wird es nie sein, und wiederum verlangt das Schicksal von mir ein Opfer ja, ein Opfer, denn was ich Ihnen gestern schweigend gestanden, ich bekenne es heute : ich liebe Sie, Werner; aber ich kann stark genug sein, mein Herz zu überwinden!" Sagen wir uns heute Lebewohl, Werner ; eö muß sein, nur für kurze Frist. Ich melde Dir, wo Du mich sinden sollst. Du wirst ihn inzwischen meiden. Kehre an das Krankenbett Deines Vaters zurück, dort erwarte Nachricht von mir... Wirst Du thun, wie ich Dich bitte ? Um meiner Ruhe willen sollst Du's mir versprechen !" Mit heißen Thränen schmeichelte sie ihm sein EinVerständniß ab, und Wer ner gab dasselbe endlich. Meta," rief er, sie an sich preffend und ihr in die freudetrunkenen Augen blickend. Gott gebe, daß es am besten sei, wie Du es gebietest ; Du weißt, seit ich daS Eine Dir versprochen, habe ich Dir gegenüber keinen Willen mehr! Aber nur heute laß mir Deinen Anblick noch ; er soll mich vergessen machen, daß ich Dir gehorchend soeben einen schweren Gang zuthun gezwungen!" schloß er mit wieder umdüsterter Stirn. Ist es geschehen, so treibt es auch mich von hier. Auch Du wirst noch nicht scheiden wollen, ohne Deiner Freundin Adieu gesagt zu haben !" Du hast recht, Werner!" Meta fühlte sich beschämt. Sie hatte die arme Henrike über sich selbst vergessen. WaS wird aus ihr?" flüsterte sie vor sich hin. Sie ist so arm und unglücklich !..." Der Mutter Rückkehr störte die Beiden. Geh!" bat Meta leise. Heute Abend erwarte ich Dich!" Bei Hollmayer's sieht's recht traurig aus!" Damit empfing die Mutter sie im andern Zimmer, sich erschöpft in einen Sessel werfend. Aber was ist mit Dir geschehen ? Du bist so erregt !" Du wirst Alles erfahren !" Meta wandte sich verlegen ab. Erzähle erst !" Dieser kränkliche junge Mann, der Euch Beide mit seiner Aufmerksamkeit verfolgte. Du erinnerst Dich, Cinbeck nannte man ihn mir, hat gestern um Henrike' Hand angehalten. Die Eltern sind dafür, denn er soll sehr reich sein. Habe ich recht gehört, so ist er im Besitz großer Forderungen an Berthold; es wurde mir ja Alles so athemlos erzählt ! Es hat nun heute Morgen schn einen heftigen Auftritt mit Henrike gegeben ; namentlich Berthold soll sie wieder sehr rauh behandelt haben und wenn ich recht gehört, hat sie das Haus verlassen ! Mein Gott, was ist aus dieser Unglück lichen Familie geworden und was wird noch aus ihr werden! Ich habe erst heute einen richtigen Einblick in dieselbe gewonnen! Ich kann's nicht mit ansehen, wenn wir doch nicht helfen kön nen! Wir wollen fort, damit ich aar nichts mebr sebe!"
Meta legte der Mutter den Arm um ven Nacken und schmiegte sich an sie. Mo ,en, Mutter ! ich habe Werner oersproä .wl " Wer .r? Ah, seid ihr wirklich schvn so vtt ? Und was wird der junge Hollmayer sagen? Hätust Du ihm doch gleich rein.n Wein eingeschenkt, anstatt ihm thörichte Hoffnung zu lassen ! Er ist ein recht rabiater Mensch geworden !" Ja, hätt' ich daS unselige Wort nicht gesprochen !" hauchte Meta trübe vor sich hin. Es beunruhigt mich, daß Henrike noch nicht bei Dir gewesen ! Und was wird's mit Reinburg?" setzte die Mutter ernst fragend hinzu. Meta beugte sich über sie und flüsterte ihr in's Ohr. Ich wollte, wir wären schon fort !" wiederholte Frau von Schrader, unterbrach sich aber verlegen und erschreckend, denn in der Thür erschien Henrike, bleichund verstört ; ein Zug von Hohn und Trotz svielte ::m ihre tief eingegra denen Mundwink'! und schweigend, ohne einen Gruß, star.te sie auf die Ueber raschten hin. Eine Heimathlose kommt, um Euch Lebewohl zu sagen!" rief sie endlich, als Meta ihr theilnahmsvoll entgegentrat. Ich verstehe jetzt Alles," sprach Frau von Schrader, mit traurigem Nick m auf die Mädchen blickend, vor sich hin. Eine von diesen Beiden sollte die Schulden des Sohnes bezahlen! Er thut mir in der Seele Kid, der Unglück liche Vater, den die schwäche für txn Einen zur Grausamkeit gegen die An dere treibt !" Sähest Du ihn jetzt, dessen Du noch auf Deinem Sterbebette gedachtest!" XV. In des Obersten Hause war's inzwischen wirklich stürmisch zugegangen.
Während Berthold gegen Abend die Kameraden aufgesucht, um mit ihnen die halbe Nacht zu berathen, wie er durch inhaltlose Worte ein seinen Gegner betreffendes Versprechen erfüllen könne, klam merte der Oberst sich an die von seiner Erau angeregte Idee, wie der Ertrinnde an den Strohhalm. Auf Verthold'S Verlobung war kaum noch zu rechnen. Je mehr er sich in diese neue Sache hineindachte, desto mehr nahm sie Gestalt an. Die Frauen sind viel scharssinniger als wir in solchen Dinyen," sagte er sich, als er am Nachmittag Hut und Stock nahm, um sich die Sache draußen im Freien zu überlegen. Und das Glück schien ihm heute günstig ; ein capitaler Zufall führte ihm gerade Einbeck auf der Promenade m den Weg, und wie es schien, war der Zufall diesem ebenso willkommen. Er langweile sich, sagte er, sei zur Langeweile verurtheilt durch die Kur, der er sich unterwarf, um seine angegriffene Gesundheit wieder herzustellen ; die Aerzte hätten ihm jeden Genuß verboten ; er gehe deshalb mit dem Gedanken um, sich eine liebenswürdige junge Frau m suchen. Der Oberst horchte auf. Bereitwillig blieb er an Einbeck's Seite und zu seiner angenehmen Ueberraschung lud ihn der selbe junge Mann, der eben von seiner Enthaltsamkeit gesprochen, zu einer Flaich e Wein im Kurbause ein. lFortttdung folgt.) Centra! Garten! . Ecke East und Washington Str. Hübscher Aufenthaltsort für Familien. Gute Getränke und aufmerksame Bedienung. FETE, WAGIN Z, Eigenthümer. 8WAWH Drag Store, . (Sp,tyeke.) S5o. 2S Wsst Wasbingtonstr. Neuer Laden ; gute, reine und frische Waaren. Recepte werden mit Sorgfalt, angefertigt und nach irgend eiuem Theile der Stadt geliefert. Oeo. W. Sloan & Co., B7 Ts irird Deutsch gesprochen. i, Quiek Meal" Gasolin - Oefen. Keine Daumschrauben an denen man sich die Fin ger rbrennt, der eiche die Leute verwirren. Der tranöserilbar Ofen hat zwei Brenn'. Gerade recht um einen Wschkeff! aufzustellen, Kauft nicht ehe Ihr den Quick Weal eseben l-abt. durchaus ungefährlich, fparsam und guter Back o,en. Alaska R,frig?ratorS tXT" Heizöfen können bei unö Shrend deS Som, mrS untergebracht erden. Wm. H. Bonnett & Hon, 5!. 38 Läd Neridian Straß. Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequemlickkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oesttt! Bau und Unterlage - Nlz! Zwei- und dreifaches Asphalt DachMaterial, Dach-Filz, Pech, Kohlen-Theer Dach-Farben. feuerdichter Asbest Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. H. C. ßffllTHEJK, (Nachfolge? von SimI 3t Smither. Z 160 Weü Marvlanbar. Telexhon 861.
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