Indiana Tribüne, Volume 10, Number 255, Indianapolis, Marion County, 3 June 1887 — Page 3

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nAIYlDUnULK $2 TOslDCFM MUfS I 1 V W I I fc-I gegen Magenleiden. 43 Berickte über die Erfolge von Tr. Auaust Sniq'S Hamburger Tropfen, melcke vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. Licherer Erfolg Teptemder 1876. Ct. Boniface, Pa. Mein SoSn litt seit längerer Zeit an einem Magenleivcn. welches keinem der vielen ane wandten Mittel weichen wollte. Auf Anratkcn eines Freundes gebrauchte ich Tr. August tt'6 nig'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war er wieder herzestellt. Thomas O tt. ach 11 Jahren obiges Zeugniß bestätigt. et. Boniface. 8. Februar, 1S37. Vor Jahren litt mein Cohn an einem hefti tigen Magenleiden. Ein Nachbar rieth mir, ihm Tr. August 5ZönZ'Z Hamburger Tropfen zu geben, ich befolgte den Äath und er wurde geheilt. Heute ist er ein gesunder und kräfti ger junger Mann. ThoZ. Ott, Postmeister. Lange gebraucht Juni 188. Manchester, N. H. Schon seit Jahren gebrauche ich Dr. August Äönig'S Hamburger Tropfen, sie wirken immer auszezeichnet und sollten in keinemHaufe fehlen. H erman Rittner. Nach S Jahren. Manchester. N. H.. 2. Febnm?. 1337. Vereitroilliz bezeuge ich, daß Dr. August König'S Hamburger Tropfen mich von Unver daulickkeit, etc. geheilt haben und kann ich die Anwcndunz dieses ausgezeichneten Heilmittels nicht warm genug empfehlen. Herman Rittner. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. ö fkf M SV tZkgen Rhkumatlsmus, Nknralgia, FroSbrnlk, Hkzrnschnfz. Kreuzweh, ttückeusch merzen, Verstauchungen, Brühuugen, Schnittwunden, Zahnschmerzen, Kopfweh, randwundea. Pi S0 Cent, in alle vothckea , habe. THX C1L1BU3A. YOGUX& CO, BALIiao&X, MS. -KXLxrn.ILIlBr 9 m Uhss Wadöw ! Es ist erstaunlich zu sehen wie die Preise von Kaffee jetzt beständig steigen mit Anzeichen von noch größeren Preiserhöhungen. Wir offeriren unseren M M Kaffee, eine feine Mischung zu 31 Cents das Pfund. Er ist etwas extrafeines und nach den jetzigen Preisen höchst preis würdig. Sie können sich darauf verlaffen, daß dieser Kaffee ausgezeichnet gut ist. L&E.Müller ftn. 200 Ost Wasbingtongr., Ecke der New Jersey Str. Mozart - Halle! t7aool 13 ow, Eigenthümer. DaS größte, schönste und kltefte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten znr Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen znr Verfügung. Wenn Sie den besten, reinsten und stärksten fsig. Backpulver, Gelang powder,) Qjctxacte, (stavoring extracts) und Gewürze, Alles rein und unvnsälscht haben wollen, dann fragen Sie nach H. F. SOLLIDAY'S Waaren nud gebrauchen Sie keine andern. 96, 98K100 Süd Pcnnsylliama Str. Indianapolis, Ind. Zweiggeschäft in Wlchita, Kan. 1843. 1887. R. Browning, R. C. Browning. Browning & on, SlrotZeker und Händler in Drgun, Chemikalien, strjtuen Instrumenten, Bandagen. Elalmaaren, ürsten, Im men. feinen Parfümerien, Zoilettenar ltkeln, ,mür,en, Järbeftoffen ,e. Am alte Platze. Apotheker Halle ! 7 & 9 Oft Washington Straße. Eine kindcrlosc Eye WIIUUtl!'".ill..tU: .ll...i!.!.u...i.it.',".",""" ...ll. ....... gewiß eine überaus traun G.alt für man- , orrij ,, mtMirm n, ll'sicl 4t ttibrten deuts.tvHeil-Jnstitut inAe Ioik herausge, qeba ird, auf lie klarste Weist. Junge Leute, iie ia den Crand der tf!c treten wcUeu, soUleu ln Erruch Schillers: X'ium prüfe, wer sich ewig bindet. wohl beherzigen, und taS er treuliche Buch lesen, ebe fie den wichtigsten Schritt teS Lebens tbun ! Wird für 25 Len in Pemarken, scwebl in deutscher wie in englischer ' Errache, frei und sorgsam verpackt ersaadt. Llrrene iteutsctu-s IltiMnstitat. 11 Clinton riace. New York, N. Y. W. H. DOM'S I. X. L. j GasollSWe Aas öejle Qüv töeUnl

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Das Gespenst der Ehre.

Roman vonHanö Wachenhusen. (Fortsesung.) XI. Henrike konnte sich, seit Ottomar fort, nicht des Gefühls erwehren, daß ihr el terliches Haus kalt und unfreundlich ge worden, daß es wenigstens nicht so sei, wie sie es zu finden gehofft, seit sich wieder ihre Gedanken mit demselben beschäft,gt. Ottomar hatte von Wien aus ge schrieben, und in den zärtlichsten Worten. Er erwähnte, es sei ihm eine prächtige Stellung in einer fremden Armee offerirt, aber er zaudere, sie anzunehmen. Auch Henrike's bemächtigte sich unter diesen Umständen eine Unruhe; sie suhlte sich nur glücklich während der Stunden, die sie täglich mit Meta verleben konnte. Aber auch dieses Freundschaftsbünd niß sah sie plötzlich bedroht. Meta lud nämlich eines Tages zu ihrer Ueberraschung auch Berthold ein, sie zu einer Spazierfahrt am Rhein zu begleiten, da die Mutter sich nicht wohl fühlte; er sollte ihr Beschützer sein. Er war auch, wie er den beiden Mädchen im offenen Wagen gegenüber saß, von sprudelnder Laune ; seine oft ein wenig derbe Weise, die Dinge zu bezeichnen, ergötzte Meta ; sie hörte ihm aufmerksam zu, und Henrike war glücklich, ein so frohes Verständniß zwischen ihnen zu sehen. Meta sprach unterwegs den Wunsch aus, die Fahrt in dem heute so angenehmen Wetter zu verlängern, und .so zog sich denn stundenweit ihr Weg durch den schönen Nheingau, am Ufer zwischen den in den Strom gestreuten Auen, den In sein und den Weinbergen entlang. Wie schön es hier ist!" rief Meta mit begeistertem Auge, als der Weg sie durch die Weingehänge führte, von deren Rücken die Capellchen mit ihren Mut tergottesbildern, die Kreuze mit dem Heilande herabschauten. O, wunderbar schön ist das Thal !" fuhr sie fort, als der Wagen sich in dasselbe versenkte. Das alte Kloster dort mit feinen Herrlichen Bogen Wie heißt eö 5" rief sie dem Kutscher zu. Kloster Eberbach! Oben ist's Gefängniß, unten in seinen Kellern liegt der herrliche Steinberger Wein, an dem wir soeben vorübergekommen !" Ich muß es sehen ! Laßt uns abstei gen !" rief Meta entzückt. Und dort auf der Höhe das große Gebäude mit seiner hohen Parkmauer V Das Irrenhaus !" war die Antwort, während der Kutscher die Richtung zu dem kleinen Wirthshause im Thale nahm. Meta hatte nicht bemerkt, wie bleich inzwischen Henrike geworden, wie sieden Schleier tiefer über das Antlitz gezogen und sich in den Wagen zurückgelehnt Sie hatte das Kloster erkannt, ehe Meta die Frage gethan, auch das große Gebäude, von deffen Fenster sie auf das romantische Thal und auf die jenseitigen Ufer des Rheins so oft hinabgeschaut. Schweigend und besorgt um Henrike's plötzlich so seltsame Wandlung, aber sich diese vollkommen erklärend, ließ Meta den Kutscher halten und Berthold hob zunächst üe aus dem Wagen. Was' ist Dir nur, Henrike !" flüsterte er dieser in's Ohr, als sie mit sichtbarer Schwäche sich seinem Arm überließ Ruhe Dich drinnen aus ; ich werde nach einem Zimmer fragen." Er reichte ihr aufmerksam den Arm und geleitetete sie in das Häuschen. Hier übernahm sie Meta, während Berthold nach Waffer und Wein rief. Es wird ja schnell vorübergehen," tröstete Henrike. Wenn ich nur wenige Minuten " Sie unterbrach sich, selbst beschämt über sich und ihre Schwäche. Meta küßte in aufrichtigem Theil nahmsgefühl ihre Stirn, die sich mit leichtem, kaltem Schweiß bedeckt hatte ; Henrike's Hand zitterte, als sie dieselbe, dankend der Freundin reichte. Berthold, der auf das Unwohlsein der Schwester kein großes Gewicht gelegt, machte Meta den Vorschlag, die großen Klostergallerien und dann die Bogengänge desselben zu besichtigen. Met folgte ihm bereitwillig, als habe auch sie das Bedürfniß, mit ihm ungestört zu sein, aus den Kellereien in die Gewölbe des Klosters. Bertbold," begann sie plötzlich, ich folgte Dir hierher, weil ich Dir Wichtiges zu sagen habe ! Herr von Rein bürg ist zurückzuerwarten! Du hast die Pflicht jedes Ehrenmannes, zu versöhnen, wo Du verletztest!" Berthold hörte sie mit spöttischer Miene an. Den Namen will ich nicht aus Deinem Munde hören ! Es ist auch nicht Frauensache, sich in unsere Angelegenheit zu mischen. Auch Du scheinst vergessen zu haben, was Du mir versprachst." Ich V Meta's Antlitz ward bleich. Du! Ich gab Dir mein Wort, ihn nicht nur nicht sür einen Feigling zu erklären, weil er unter willkommenem Vorwand abreiste, ohne Genugthuung zu fordern, denn ich habe meine Kameraden nicht beauftragt mit dem, was sie so voreilig thaten sondern ihm selbst auch eine für mich demüthigende Ehrenerklärung zu geben, wenn Du mich erhören wollest, denn ich dulde ihn nicht in meinem Wege! Ich drängte Dich nicht um eine sofortige Entscheidung ; tch bat Dich nur um GeWährung der Hoffnung, der Zuversicht auf Deinen Besitz, den mir dieser verhaßte V!ensch streitig zu machen bemüht, ein Mensch, der sich als Cavalier unter den Schutz der Frauen flüchtet, wo er mit der Waffe in der Hand die WiederHerstellung seiner Ehre " Berthold, beleidige nicht von Neuem!" rief Meta entrüstet, ihn unterbrechend und unter dem hohen Bogenfenster einen Schritt vorthuend. Wie ich Dich anflehte, so mußt' ich auch zu ihm sprechen ! Ein Blutvergießen um meinetwillen wollt' ich verhüten. Glaubtest Du, auch meine Ehre vor der Welt mit Füßen treten zu können ?" Das sei fern von mir !" antwortete er mit Feierlichkeit. Aber hat nicht auch er dieselbe Pflicht gegen Dich? Und wer giebt ihm das Recht, mir ent-

reißen zu wollen, was zu meinem isiucc mir unentbehrlich, wenn nicht Du selbst ihm dieses Recht gabst, und ich schwor Dir, dann gehöre mir sein Leben, oder ihm das meinige ! Ich kann nicht mehr ohne Dich sein; Du allein bist jeder meiner Gedanken, seit Du mir sagtest : Habe Geduld, bis ich selbst über mich zu verfügen das Recht haben werde, dann will ich Alles thun, waS zu Deinem Glücke führt." Nicht weiter!" stieß Meta heraus. Sie preßte die Hände an die Stirn, um ihre Leichenblässe zu verbergen. Ich

sagte Dir..." S,e stockte... Gieb meinen Worten keine andere Deutung !" Du zweifeltest an der Wahrheit mei ner Liebe für Dich, Du gabst mir damit das Recht, Dich hiervon zu überzeugen." Berthold !" Meta raffte sich in aufsteigender Angst zusammen ; sie richtete sich hoch auf Und schaute ihm Vorwurfsvoll in's Gesicht. Durftest Du mich damals vor Deinem Gewissen nicht verstehen und muß ich Dir bekennen, was ich schonend verschwieg ? Glaubst Du, in einer Stadt, in der man so geflissentlich von Anderen Uebles zu sagen bemüht, wiffe man nichts von Deinem Treiben, das Deinem Vater schlaflose Nächte bereitet? Du könntest der beste Mensch, der tüchtigste Offizier sein, hörte ich von Dir sagen, wenn Du Dich aus Deiner Gleichgittigkeit gegen alle Satzungen und Bedingungen des Lebens aufrafftest, denn Du verschwendest ohne eigenen Genuß, ohne wirklich leichtfertigen Drang oder Hang nach solchem! So sprachen Andere von Dir und welche schonendere Antwort konntest Du von mir erwarten? Du fandest, als wir uns im Leben wieder begegneten, daß ich eine reiche Erbin sei! Von Deinen Gläubigern gedrängt, überlegtest Du, daß es gerathen sei, dieselben' durch eine gute Partie abzuschütteln, und ich zürnte Dir deshalb nicht; Du thatst damit eben nichts mehr oder weniger, als Andere an Deiner Stelle auch zu thun gewohnt. Ich zürnte Dir selbst nicht, als Du eine Leidenschaft vorgabst, zu der Dein träges Naturell sich nur durch Nothwendigkeit hinaufschrauben ließ..." Du bist verletzend !" unterbrach sie Berthold heftig. Ich schwöre Dir..." Sein Antlitz entfärbte sich. Ehrlich, wie er von Natur war, vermochte er die Wahrheit ihrer Rede nicht ganz zu bestreiten, und wiederum fehlten ihm die Worte, um ihr zu betheuern, daß er dennoch die Wahrheit gesagt. Du sollst mir nichts schwören, denn ich würde keinen Schwur von Dir annehmen ! Wie groß Deine Liebe zu mir sein muß, das ermeffe ich daraus, daß Du meinem Wunsche kein Gehör giebst, daß Du mich in den Mund der Leute brachtest durch jenen häßlichen Auftritt, und Du willst es noch mehr thun, indem Du mich vor der spottsüchtigen Welt gewiffermaßen zum Siegespreis eines Zweikampfes zu machen gedenkst! Es mag das im Sinne der Männer unserer Zeit liegen ; aber in dem meinigen liegt es, daß Du Dein Unrecht bereust und Herrn von Neinburg erklärst. Du habest ihn nicht verletzen wollen." Wie Du ihm das Wort zu reden verstehst ! Und was wäre mein Lohn für diese Demüthigung, so frage ich immer wieder ?" Mein Dank und der Deiner Angehörigen!" Dank!" svottete er. Du weißt nicht, was es für einen Mann heißt, u Verzeihung zu bitten!" Ich weiß, was es heißt. Andere ohne Ursache zu beleidigen! Ist das eines Mannes würdig V Berthold rang mit einem Entschluß ; seine Nasenflügel bewegten sich heftig, seine Brust arbeitete. Was Du verlangst, ist unmöglich... ohne Dich !" Meta warf einen langen strafenden, fast verachtenden Blick auf ihn ; er sah das nicht, denn der seinige haftete am Boden. Wohlan denn! Ich verlaffe Euch morgen in aller Frühe, wie schwer es mir werden mag, mich von Henrike zu trennen ! Weder Du noch die Deinigen sehen uns wieder!" Sie schritt entschlossen über die alten Steinplatten des Gewölbes, so fest ent fchloffen, daß ihre Tritte durch dasselbe hallten. Berthold aber vertrat ihr den Weg und warf sich vor ihr auf die Knie. Meta, Du weißt nicht, was Du von mir begehrst!" rief er verzweifelt. Du selbst verletztest mich soeben auf's schwerfie, indem Du meine Liebe zu Dir der schnödesten Motive beschuldigtest! Ich leugne ja nicht, daß ich Dich erst lieben lernte, lieben mußte bei unserem Wiederbegegnen ; aber waS soll ich thun, um Dir zu beweisen, daß diese Liebe aufrichtifl und wahr ? Ein Anderer werden, w,e Du verlangst? Ich will es, ich schwöre es Dir! Aber ich will erst hören, daß Du mich liebst, Meta !" Er umschlang ihre Knie, ehe sie eS zu verhindern vermochte. Ich thue, WaS Da begehrst. Alles, Alles, aber nur. wenn Du mich erhören willst ! Schütze mich vor dem Aeußersten ! Ich war em Narr, als ich so sinnlos mich den Wucherern verschrieb ; ,ch wußte rncht, was ich that, denn ich wußte nie, was Geld ist ; aber war ich ihr Narr, sie sollen die meinigen werden, wenn... Aber ich faffe den Gedanken an dieses Wenn nicht ! Du mußt mich lieben oder ick erschieße ihn, der es wagt. Dich mir llremg macyen zu wollen ; lch todte mich mit derselben Waffe vor Deinen Auaen. ja vor Deinen Augen, ich schwöre es !" Benyold i" tote rang mit ihm und es gelang ihr, sich ihm zu entwinden, durch ihr zürnendes Auge den erhobenen Arm zu entwaffnen. Es ist entschieden!" sprach er zusammensinkend dumpf vor sich hin. An meinem Leben ist nichts verloren, aber Du, ich schwör's, Du soll?, das seinige verlieren!" Seine Stimme klang fo hohl, so aus der Tiefe der Brust herausgepreßt, seine Augen starrten sie so wild und wüst an, daß sie erzitterte bei der Vorstellung, weffen er fähig sei. Aber sich sammelnd, rief sie im Tone des Entschlusses, während doch der Schmerz um r r r . . ' . v iyre vleiqen Kippen oevte : Wohlan denn, so lade auch die That auf Dein Gewissen, die Du planst! Ich bin zu schwach. Dich daran zu verhindern, aber stark genug, um einen Mör- ' der zu verachten ! Noch heute Abend reise ich mit der Mutter, um nickt mei-

nen iSMen hier von Dir vor Ver Geselljchaft gebrandmarkt zu sehen! Ich gab Dir gern die Freundschaft wieder.

die uns als Kinder verband, aber ich verachte den Mann, der fo gedankenlos die Seinen in Noth und Entbehrung brachte und jetzt aus thörichter Eifersucht vor einem Verbrechen nicht zurückschreckt... Vor einem Verbrechen, das den Fluch auf Dich und die Deinigen herabruft!" Sie wandte ihm den Rücken und schritt hochaufgerichtet durch das Gewölbe. In der hohen Bogenthür aber fubr sie zusammen. Berthold, der ihr gefolgt, rief ihren Namen dicht hinter lhr so flehend, daß sie inne hielt. Meta, nimm mir wenigstens die Hoffnung nicht ! Nimm sie nicht zurück ! Ich verspreche zu thun, was Du begehrst ; noch heute will ich es, wenn Du mir nicht mehr zu zürnen versprichst, wenn Du mir gestattest, Dich zu lieben und durch mein Herz o, es ist nicht schlecht, glaube mir ! Dir zu werden, was Du verlangen magst !" Seine Bitte klang so rührend, fast kindlich, daß Meta, von Mitleid weich gestimmt, sich zu ihm zurückwandte. In dem Moment aber gewahrte sie durch das glaslose gewölbte Fenster Henrike, die auf dem von Ginster und Gesträuch bewachsenen Wege sich näherte und suchend umherschaute. Ich danke Dir !" flüsterte sie versöhnt mit warmem Händedruck. Habe vor Allem Muth und Vertrauen " in Dich selbst, wollte sie hinzusetzen, aber Berthold bedeckte ihre Hand so lei denschaftlich mit Küssen, daß ihr das Blut unter seinem Druck zum Antlitz stieg, und jetzt auch war Henrike's bleiches, erstauntes Antlitz an dem mit wildem Geranke umrahmten gothischen Fenster erschienen. Sie riß sich los und eilte an dasselbe. Henrike's Augen schauten sie und dann den Bruder so seltsam an, daß sie den Blick zu Boden schlug. Berthold sah mit Unwillen die Schwester, aber er faßte sich schnell, innerlich zufrieden, daß Meta ihm verziehen,und ihre letzten Worte in günstiger Weise deutend. Ich war recht kindisch!" lächelte Henrike, deren Antlitz noch die Spuren heftiger Erregung trug. Aber was führt Euch hierher in die düsteren unheimlichen Gewölbe ! Wie grabesduftig hier die Luft ist !" Sie wandte sich wieder wm Ausgang, um Meta die verlorene Ruhe wieder gewinnen zu lassen. Es wird spät; laßt uns heimkehren!" bat Meta, der das Herz doch noch so bange klopfte. Sie trat hinaus auf die altersmorsche Steintreppe, und sich auf das bemooste Gestein lehnend, um dem Herzen Ruhe zu schaffen, schaute sie zu den Thürmen hinauf. -Die Sonne neigte sich schon tiefer über die grünen Auen des Rheinstroms, die Giebel der Villen, die Thürme und die Höhen des Taunus mit rothgoldigem Lichte färbend, als sie am Ufer entlang die breite Chauffee dahin rollten. XII. Der Oberst verlebte inzwischen eine unruhige Stunde, als er den Fremden empfangen. Mit banger Neugier und Mißtrauen blickte er in ein Gesicht, das frisch und hübsch gewesen sein mußte, aber den Stempel der Verlebtheit deutlich zur Schau trug. Sie haben wohl nicht mich, sondern meinen Vater erwartet, Herr Oberst," antwortete der Fremde mit einem müden Lächeln auf seinen Empfang. Gestüt ten Sie mir die Andeutung, daß derselbe, da er mich auf meiner Reise hier wußte, ersucht, Ihnen meine Aufwartung in einer delicaten und, wie ich vor ausschicken muß, mir sehr peinlichen Sache zu machen. Nur schuldiger Gehorsam konnte mich zwingen Ich bitte deshalb desto mehr um gütige Nachsicht " Wo will denn der nur hinaus?" brummte der Oberst lautlos. Er macht mir so viel Complimente, als wäre er mir was schuldig !" Um Verzeihung, Herr Einbeck," unterbrach er ihn, darf ich bitten, zu dem Zweck Ihres Besuches zu kommen ?" Einbeck's welke Züge bewegten sich in einem Lächeln, bei welchem er weiße schöne Zähne zeigte ; er richtete die hohle Brust auf. Dieser Zweck, Herr Oberst Ich geizte um die Ehre, einer so reizenden Familie näher zu treten, mit einem Worte: ich wollte um die Erlaubniß bitten, Ihre gastliche Schwelle öfter öetreten zu dürfen." Oho! dachte der Oberst überrascht. Er will meine Verhaltnisse ausspioniren! Es ist wohl überflüssig, Herr Einbeck," sagte er mit Achselzucken und trauriger Miene, Ihnen von unserer gegen damals so ganz veränderten Lage zu sprechen, da Sie doch im Auftrage Ihres Vaters kamen." Ich bitte um Verzeihung! Noch mehr im eigenen Interesse !" unterbrach ihn Einbeck schnell und verbindlich. Also im eigenen! Unser Haushalt ist ein sehr beschränkter geworden, seit dem schmerzlichen Verlust, den wir erlitten. Drei erwachsene Kinder. Und dazu die Lage, in die ich durch meinen Sohn gerathen ! Ich mit meiner armseligen Pension!" Der Oberst hielt es sür gerathen, sich fo klein wie möglich zu machen. Ich begehre nichts, als einen freundlichen Empfang !" Der Oberst mißtraute all' der Artigkeit. Darf ich scheuen, vorher von unseren Geschähen zu reden ? Sie wissen, daß über denselben die beste Freundschaft in die Brüche gehen kann Eben deshalb wünsche ich nicht davon zu reden !" Wie Sie wünschen !" Dem Obersten ward der Gast-rmmer unbegreiflicher. Aber Sie gestatten eine Frage, Herr Einbeck ; Sie sind gewiß im Besitz eineö Briefes, den ich Ihrem Vater schrieb ?" Nur der Abschrift, Herr Oberst ! Ich habe selbst noch keinen Blick darauf gewerfen !" Einbeck zog ein Portefeuille hervor, reichte ihm ein Papier und gab sich die Miene, als bemerkte er nicht, wie zener beim Lesen die Farbe wechselte. Heimlich aber beobachtete er dennoch auf deS Obersten Stirn, in seinen starren Auaen .die ..Wirkung ds stummen Aus

russ : ich Cset ! Wie konnt' ich so was schreiben. Mit halb geschlossenen Augen und unsicherer Hand reichte er das Papier zurück. Und jetzt begann Einbeck den Obersten, wie wenig dieser auch hierzu aufgelegt, in eine Unterhaltung zu verwickeln. Er zeigte sich als Gesellschaftsmensch, in welchem der Unterhaltungsstoff übersprudelte ; sein Witz war lakonisch, scharf zugespitzt ; er verrieth eine durch eigene Anschauung gewonnene Weltkenntniß, warf mit gewandter leichter Zunge absichtslos und ungezwungen

Brocken aus allen modernen Sprachen in seine Rede und begleitete diese mit einem trockenen apathischen Lächeln, das seine welken Züge kaum belebte. Nur unter den halb verdeckten Augen blitzte ein lebhafter Geist heraus ; seine Haktung blieb dieselbe träge und selbst seine Hände betheiligten sich kaum an seinen Worten. Aber das ist ja ein charmanter Mann ! dachte der Oberst endlich von ihm eingenommen. Sie gestatten, Herr Einbeck, daß ich Sie mit meiner Frau bekannt mache !" Er überraschte diese im Nebenzimmer, wie sie eben das neugierige Ohr vom Schlüffelloch zurückzog. Ich habe Alles gehört, Philipp !" flüsterte sie. Ich erinnere mich des Namens gar nicht !" Ich auch nicht ! Komm nur !" Er zog sie mit sich, die eben zum Ausgehen angekleidet war. Mit großen scheuen Augen nahm sie eben Einbeck's Artigkeiten hin, als auch Henrike mit dem Hute auf dem Scheitel eintrat. . Betroffen schaute sie den Fremden an und sein bleiches, kränkliches Erscheinen erregte ihr halb Mitleid, halb Furcht. Einbeck richtete seine ganze Aufmerk samkeit auf sie ; er sprach ihr Galanterien, aber nicht im flachen, landläufigen Sinne, und seine Worte verriethen, daß er den Umgang mit Frauen gewohnt. Die Oberstin warf einen sonderbaren Blick auf ihre Tochter, als er sich entfernt. Ein eigenthümlicher, im Grunde ein interessanter Mann," sagte sie; und für sich setzte sie hinzu : er sieht aber aus, wie ein früh bestrafter Sünder. - Er kommt jedenfalls aus der großen Welt ; aber für mich hat er doch etwas, wenn auch nicht gerade Abstoßendes."... Seine Augen sehen aus, wie ein pagr halbgeöffnete Austern!" unterbrach der Oberst die Tochter, und auch er setzte für sich hinzu: Glücklicherweise hat meine Frau den Eingang unserer Unterhaltung nicht belauscht ! Wenn er mir an den Hals will, trägt er jedenfalls eine sehr feine Schnur in der Tasche. Die Oberstin sandte Henrike mit einem Auftrag aus. Philipp," sagte sie, zu dem Obersten tretend. Dieser Mann " Der Oberst schaute sie mißtrauisch an; sie konnte vielleicht dennoch zu Anfang schon gelauscht haben. Ermnerst Du Dich nicht auch, diesen Herrn schon hier gesehen zu haben? Er verfolgte im Kurgarten Meta und Henrike mit seiner Aufmerksamkeit. Wenn unsere Tochter nun der Magnet wäre, der ihn zu uns gezogen! Ich habe ein scharfes Auge m dergleichen." Der Oberst lauschte auf. Das wäre toll genug !" rief er 1ächelnd. Reich muß er sein, aber " Er unterbrach sich; er durfte seiner Frau nicht sagen, unter welchem Vor wand er gekommen, wenn von einem solchen die Rede sein konnte. Jedenfalls war es aber eine capitale Idee von seiner Frau, schon der schuldigen großen Summe wegen. Ich werde ihm morgen meinen Ge genbesuch machen !" Er maß unruhig das Zimmer. Henrike würde jetzt vernünftiger sein, als damals ; unsere Verhältnisse können ihr kein Geheimniß geblieben sein." Du hältst es also wirklich auch für möglich, Philipp 5 Er ist kranklich und macht einen gewissen Eindruck, der bei einem jungen Mädchen nicht gewinnend." Bah, das findet sich! Der Herr Rittmeister wird Wohl gesuhlt haben, wie viel er uns noch werth ist!" Der Oberst war seiner Frau dankbar für den Gedanken, aus den sie ihn ge brackt (ForNebung solgt.) Dr. PUTZER Arzt, Wundarzt nvd HeSurtsyelftr. Office und Wohnung: L7o. 280 Og Market Qtraße. Sprechstunden : 2 4 Uhr Nachmittag. 7 8 Uhr Abend. tU" Telephon SSO. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Peunfvlvaniastr liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trin ken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen, und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Tliomiu? A. 3Iorris, Präsident. II Quiek Meal" Gasolin - Oefen Heine Daumschraubtn an einen man sich die Fin aer verbrennt, oder roelche die Leute verwirren. De tranSIerilbare Ofen hat zwei Brenne . Gerade recht um elnen W??cyrent au?, neuen, aus: nicht eb Ihr den .Quick Meal gesehen labt. Durchaus ungefährlich, sparsam und guter Back o?cn. Alaska NtfrlaeratorS. Heizöfen können bei uns während deS So, mers untergebracht werten. Win. IT. Bonnott & Bon, 5!o. 33 Süd Meridian Straße. Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequemlichkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch -Gas -Oefen!

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