Indiana Tribüne, Volume 10, Number 254, Indianapolis, Marion County, 2 June 1887 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint FögliH ud S SVVtSgS. GMi tätlich .TriöSne" loftt durch den XrlMtil rt-s ntS xr ZiSsch,, fcl ontag .riHt-K Iiiil r Dsäi. sin in?&a 15 ,ts. r, v3 i?Lii: in E::czi;a;icni o 581 Lr. OfUc 120 S. MrdlandSr. Indianapolis, Ind., 2. Juni 1837. . - x T. a cf. l üuo omoilvnco suvch Ein junger Californier war von dem Ehrgeize beseelt, ein hervorragender 99fltU vielleicht gar kclU oder Staats - Gouverneur zu werden, Daheim in Stockton hatte er zwar eine ganz gute Stellung, aber sein Sinn strebte nach Höherem. So beschloß er, nach Tombstone in Arizona auszuwan dern, welches damals gerade in dem Rufe stand, eine aufblühende Stadt zu fon. Als er sich der Stadt näherte, sah er überall die gebleichten Gebeine von Nin dern, manchmal sogar von Menschen, herumliegen, doch war er jung genug, um sich darüber bmwegMtzen. Als er .in Tombstone eintraf, befand sich die Stadt m emer sehr leohaften Verfassung. Besonders in den Schnapshöhlen herrschte em sehr rezeS eben, und es wimmelte in ibnen von Cowboys, professioncllen Spielern und Strolchen aller Art. Äer rnnge Mann hatte nur

wenig Geld, dafür aber einen Empfeh- formen zurück. Ich war von dem Ehrlungsbrief an einen hevorragenden geiz geheilt, Bundessenator oder Staats-

Äurger" in tombstone, welcher aucy io fftwSTI4 iynr iUn V (SnXii rtrwi I vuiiyivv v, '-""'"" mit v iuu waiuu muuuiiiu ui v.t -, rr rv rm r t . rt i . L. ! - C 1 ss r..- mAt 4i I ? Klart ! ?r r-l eT ö V!me: f0 10UU Arbeit m dem Store beginnen. Ich war," so erzählte der Calisor

nler, tu? omvitone gecrenyasr geuei- stellte es sich bei der letzten Ministerdet. Wenn ich in den Straßen der frist bekanntlich beraus. dan er nur

Stadt spazieren ging, blickten mir di Cowboys immer mit sonderbaren Augen nach, und einige atmen sogar mit sehr verdächtigen Bewegungen nach ihren Revolvern im Gürtel. Später erfuhr

' x l r r Ik I den können. Ich trug einen hübschen, runden Hut mit schmaler Krämpe, wie er gerade damals in San Francisco Mode war. Zwei Tage nach meiner Ankunft in der itadt setzte ich mich auf eine Kiste vor

q, oav te mx gern einige Ziitge.n m Gruppen der Kammer gegen seine Wieden Leib gefchosien hätten, wenn sie da deranstellung als Kriegsminister. Auch für nur eine Entschuldigung hätten sin die Conservativen erklärten sich gegen

oem aoen, m weicyem icy ipaier aroei ergiebt sich aus den nachfolgenden Betm sollte, und hörte den Nevolverschüssen obachtungen, welche der militärische Sachzu, welche in den Wirthschaften in der verständige des ..Berl. Börsen Curier"

umgegeno aue ÄUgenouae neien. ie rt cr r r r r tr. lüst war iQnmi, roiern emem iLMly. vsen, uno nac? emer Wene versie: icy auf meiner Kiste in einen sanften &summer. Wöklick erwackte icb. vy luiimi v jtvutiw itivuutv iwa l Bcr nur stand em ries7ngroßer Kerl mit Ln ci!, ,i v,TA, w,ivw, ... vvv v L;, cJl u,s'0;nr; s , . Hc.FbiS aarT Va MI ? I irniui wvuavu cjuuvt iua vrnv i;umiuv Brust hervor: sein Backenbart reichte ihm bis unter die Augen, und unter seinem breitkrämpigen weißen Hute quollen . c r.:? ..e . . I . I wjii vic ov rauv vi uu vc wwm fc w. Wac babt Ihr da auf dem Kopfe ? 04 fragte mich der Cowboy mit eisig kalter stimme. Das ist ein Hut," antwortete ich ft,v, . IS rtT-arff (äinit All? UUIUIUUIIU. UUUU lUUV VMUV UUV , . rr r I naym den Hut, besah ihn von allen SeiVii . J"1" yVVvMn 1 r I 4ai V V m lt I wan oenMt m die Hoye uno ia)o Loch hinein. Die Geichichte schien ihm Epaß ;u machen, und er wiederholte sie mindestens ein halbes Dutzend mal. Ich erlaubte mir die Bemerkung, außer die. sem Hut hatte ich keinen andern, und ich sei ihm, dem Cowboy, sehr dankbar dafür, dav er mir meine Kopfbedeckung auf diese Weie ventihrt Habe. DerZliese guckte mich einen Augenblick verdutzt an, doch schien es mir, als wolle er seine Äugen eme ganze iwigleik lang aus mich ycsten. Kommt mit in den Store," befahl er dann mit rauher Stimme. Ich folgte ihm wie ein Lamm. Reiche mir einmal die Hüte da heruw ter," befahl er barsch dem Ladendiener, desien Beine zu zittern begannen. Unl beeile Dich," fügte er hinzu. Der Clerk war wie em Blitz die Leiter hinaufgeklettert, so daß dieselbe unter seiner Last förmlich erbebte. Dann warf er alle ute. die uoeryaup: im Laden vorhanden waren, von dem obersten Brett herab und ersuchte den Cowboy, seine Auswahl zu nenen. U)erseloe suchte einen stachen wernen Hut aus, dessen Krampe wenigstens anderthalb svuß brett war. stülpte dann das Ungeheuer aus meinen Ziops, warf em Sä Stück dem Clerk hm und sagte zu mir : ..Traae dies, und wenn ich Dich jemals mit einem andern Pappdeckel auf tmi XV . f . i V -c w Ich erklärte ihm, ich fei über den neuen Hut ganz entzuckt, ch hatte eben die Abncht gehabt, emen solchen Hut zu , . . r,r r . , v. kaufen, al ich die Chre hatte, ihn, den ü?emcen, icnuui 5u uukii. Der Cowboy hieß Hamsting Johnson und war in ganz Arizona und 3!ew Merico bekannt. Er fand Gefallen an mir, und alle Leute waren der Ansicht, daß die Freundschaft Johnsons mir dereinst noch zu meinen Glucke verhelfen werde. Am Abend desselben Tages begab ich mich in eine 3!estauration, um etwas zu , ' m , ., r effen. och yatte Mir em easitear oe M, rv . C . ..Va W t 1 W Ti

nen l'eid um chloy, steckten zwe, Revol- "i"yi" m- uJZ ver und ein Bowiemchr, welches mir dungenes Cliquenwesen kunstlich hervor- : .. rJ' . r,; c: gebrachte Kundgebung, an der sich na

illikV V 4VU V V p MMV) Q V VII I V I

IteUl uno Ivar grruve vwv,, vih uiviivivoauvHC $u Biffen hinunterzuschlucken, als der mich Hier besinden sich die Nedactions'Bubedienende Kellner mit einem fürchter- reaur dieses viel genannten Hetzblattes,

lichen Gcheul zusammenstürzte. Einer der Kunden des Hauses hatte ihm aus irgend einer Ursache eine Kugel durch den rechten Oberschenkel gejagt. Der Avvetit iurn Essen war mir in einem Augenblick vergangen.- Ich eilte, e. r f. ff u:js. sTVi.m Ivnnan irtTf. 0 U)lltU III IC llltlilt -stillt uui'.u iviu ten, durch die Hinterthüre in's Freie bmaus. den naben Beraen m. Dort

blieb ich dke ganze vkacht und behielt zur Vorsicht stets meinen neuen Hut an. Der Tag, an welchem ich meine Stelle antreten sollte, war gekommen, es wurde aber nichts aus dem Geschäft. Mein zukünftiger Principal war beim Pokerspiel mit Andern in Streit gerathen.und erschossen worden. Sein Laden wurde nie mehr aufgemacht, und ich konnte' mich nach einer andern Stelle umsehen. Endlich fand ich Anstellung als Bar, keeper" in einer Wirthschaft. Dieselbe war die arönte in Tombstone. Die

..Bar" war 60 Fun lang, und Tag und WniM wnrke m dem Y.ota.1 ae titelt uno . f . 9 A L. gezecht. Mindestens jeden zweiten Tag kam es zu einer Schießerei, in welcher idviivi) ?l1?ss?n fnVf nHor Vriirnn i.livlv nn wni vjv.vv.v vvv w...1 hgt Kurden. Jedesmal, wenn das 'Schi.be anW' v w , 1 J7.V-.TOfcS LÄÄW tt vpii' v C t. Kam Jemand in die Wirthschaft hm em und forderte etwas tfeine zum Trinken, dann stellte lhm der Wlrth gewohnlichen Whtsky vor. Wollte der Fremde den Whtsky nicht, dann erhielt er eine Tracht Prügel und wurde hmausgeworfen. Oft kam ein Cowboy mit gezogenem Revolver an die Bar", hielt ihn mir vor das Gesicht und fragte, ob er einen Drink" haben könne. Er bekam, was er wollte, und ging, ohne zu bezayten. Mein Wirth war darüber ärgerlich. .Emes Tages sing er mit einem solchen Kunden Streit an und erhielt dafür eine Kugel m den Z?ovf. Ich werde sem To desröcheln nie veraessen. Noch in dersel ben Nacht verließ ich Tombstone und fuhr von der nachiten Station aus nach Call Gouverneur ;u werden. Wliitt. fuM titA v " ... Während General Boulanger bis vor ounem nnA slTa nersckütterlick und als der stärkste Mann in Frankreich galt. uht weniae freunde batte. Der Vräüdent und die leitenden Staatsmänner des Landes wollten nichts von ibm wissen, und mit Ausnabme der radicalen Linken krotestirten alle revublikaniscken ' - . j ' . ifc. sodak sein Stur, ein aukerordentnch iäber war. Der Mann war eben thatsächlich nie der Liebling und die offnuna des französischen Volkes aewesen. Wie es kam, daß er eine Zeit lang eine große Rolle zu spielen schien, ' . , augenscheinlich an Ort und stelle ge macht hat. Derselbe schrieb vor de. rists : . . i Ör0B Popularität, deren sich . nt , er , X. an der General Boulanger nach den Berichten der ranzosi chen Pre e er reuen r . . . r f v,t.i r;rta v, IV, Uiiu v It I ll-V vwv wuiivuui . vv Menge, sobald er öffentlich sich zeigt, zu . . t. .7. " r. . - m ML"""! VJ vluyi V. f J"? ArÄ.X ff ff Ä t,tiV ub, V. tuvu uu 11 -ov vm m-,' .... ,t ... cvr- t . . -n i. SÄSIÄ türlich bei größerem BolkZauslauf der Pariser Mob zweifelhaftester Sorte lärmend und johlend betheiltgt. Vie Chauvinistenpartei bedürfte nachdem die wenigen hervorragenden Persönlichketten, die sich zuerst dazu hatten derlei n v i v ivy ,. v.' V7r mirinff5ft Iim. V MllViif V V V rj snmmimwVF ". .. . . von die em wüsten Treiben zurück nd die ganze haltlose m.,.,.,,zss:,.s:. en war - einer Persönlichkeit in maßgebender Stelle als öffentlichen Vertreter ihrer Bestrebungen. Es war cin gewandter Coup, sich zu diem Neclamehelden der chauvinistischen tei einen General auszusuchen, der ls Kriegsminister zugleich der Chef der gesammten französischen Armee ist, also das Instrument in Händen hat, mit dem der Chauvinismus seme Ziele zu errei chen strebt. Mit dem Moment, wo Boulanger das politische Programm der Patriotenliga und der ganzen wüsten Hetzercoterie zum seinigen gemacht und dies aller Orten öffentlich ausgesprochen hatte, hatte der Chauvinismus vor den Augen des französischen Volkes und des Auslandes den Stempel der staatlichen Legallnrung erhalten. Nachdem es der Patriotenliga und Consorten gelungen war, Boulanger zu dieser vlolle zu bestimmen, wurde es nun mebr ibre Aufgabe, mit allen nur möa lichen Mitteln der völlig organisirten Straßenclaque, der sortgesetzten Lobhu delei in der Setzvresse u. A. m. den General a tout prix auf seinem Posten zu erhalten. Auch hier haben diese Leute außerordentlich geschickt agitirt. Eö ist gerade zu spaßhast, zu beobachten, in welcher ' 0 3 eise sich dieje von jener Preffe ausge len. Der Schauplatz derselben ist häusig bie Gcfe bcr avenue de Popera und Ux rue de la paix, an welcher sich w ;t hir&pn. k?mnet Mi I vi.vuu v7v..m.qv f.v.iv. oUl hebt, dessen obere Etagen der General Boulanger zu einem fabelhaften kreise für den von ibm geschaffenen. großen V!ilitärclub gemiethet hat, und auf deffen Eäbalcon m goldenen Lettern die Inschrift prangt : "Cercle natio nal des arrnees l'rancaises de terre et de rner". Schräg gegenüber ist am Eingang der rue de la paix, m frappi rendem Gegensatz zumNamen der Straße, auf mächtigem, über einen großen Theil Ic., - r o rr . r. "i ... w ... r-x.:-oes zgaues ncy ausoreuenoen cyrioe I ? t C X f 4 T n PnTrnr nli a" 4 T a und hier ist der Ausgangspunkt für jene Boulanger chen Kundgebungen zu su chen. Wenn der Minister zu vorher kundgegebener Stunde vor dem Cercle vorfährt, erscheint auch rechtzeitig seine getreue Claque, um ihn vom Wagen bis I C Mtiltitr wt4 V 3 v "tWft ifon 7 1 irrt i - umuym uti viiit uvttut f iyo LouIariFer!" Vive la France u l A das rAllemagne " zu geleiten,

das am nächsten Tage den Parisern unv

der leichtgläubigen Provinz als die unverfälschte Stimme des BolkeS aufgetischt wird. Außer diesen Beifallskundgebungen und den Lobeserhebungen in der Preffe, hat jene dem größeren Ruhme Boulanaers dienende Partei noch ein weiteres Mittel angewendet, seine Popularität zu heben. Es ist das die enorme Verbrei tung seiner Bilder. ES giebt kein Schaufenster, in dem sich Photographien, Oeldrucke oder Sculpturen besinden, in welchem man nicht Boulanger schwarz oder bunt, mit Federhut und Zirdensster nen oder zu Pferde m der Campagne Uniform mit dem Fernglas in der Hand, große Truppenmaffen hinter sich, oder als Büste in Thon geformt oder in Stein gehauen, fände. Auf der Straße werden gedruckte Biographien des Generals mit seinem Bilde feilgeboten, die ebenso wie jene Zeitungsartikel, die widrigsten Lobhudeleien und plumpsten Lügen enthalten. Es ist ganz unver ständlich, wie sich die gebildete Pariser Bevölkerung, der doch nicht mit Unrecht viel Esprit, die Lust, Lächerlichkeiten herauszufinden, und gerade die Sucht nach Neuem nachgesagt werden, so lange solche widerwärtige und hohe Neclame vormachen läßt, ohne dagegen zu reagi ren. Es ist auch dies wieder ein sprechendes Zeichen, wie die öffentliche Mei nung in Paris von jener kleinen Clique von Schreiern und Hetzern terrorisirt wird, die sich öffentlich spreizen, als hatten sie den Patriotismus allein gepach tet. lniwischen bat sich nun die össentJ t T I 7 T II liche Meinung gegen die widerliche Neclame und den patriotischen" Terrorismus aufgelehnt. Boulanger hat die Erfahrung machen müffen, daß man durch bloß?? Geschrei noch lange kein groß Mann wird. Vom Jnlande. Eine neue Eisenbahn durch den amerikanischen Schwarzwald soll von Rapid City in Wyoming aus gebaut werden, und Creek County in Wyoming und die Counties Fall Nlver, Custer, Pennmgton, Lawrence und Bette m Dakota durchschneiden. Der Schaden, welchen die Waldbrände auf der Halbinsel von Michlgan wahrend der letzten beiden Wochen angerichtet haben, beziffert sich einschließlich des durch die Einäscherung des Dorfes Linden verursachten Verlustes auf S7,000,000. In dem District herrscht große Noth. In Ettsabeth, N. I. schickte die Frau von Friedrich Meyer in die Hörning'sche Apotheke nach Senna Thee." Der Apotheker verstand jedoch JameS Thee", welches der gebräuchliche Name für Stechapfel ist. Die drei kranken Kinder der Frau tranken von dem gifti gen Thee., das älteste Kind trank eine ganze Taffe voll und wurde in der Schule schwer krank. Es siel auf der Straße hin und wurde total blind. Die Aerzte haben sofort Gegenmittel angewendet und hoffen die Kinder zu retten. Einzelne Stellennachwei sungs-Vureaur in der Stadt New Zlork treiben nach Angabe des tüchtigen GeHeimpolizisten Groden vom Castle Gar den folgenden schamlosen Schwindel. Sie halten Straßendirnen, welche sich als angebliche Dienstmädchen Wohl viermal des Tages verdingen laffen, aber den Dienst natürlich nirgends antreten und mit den Besitzern der betreffenden Vureaur die Gebühren theilen, welche von den betrogenen Arbeitgebern entrichtet werden. Im Nachweisungs-Bureau im Castle Garden kennt man derartige Dirnen genau und verschafft ihnen deshalb keine Plätze. Unter den Passagieren des Dampfers Aller", welcher vor einigen Tagen in Castle Garden landete, befand sich auch der 58jährige Kaspar Baumgart von Urspringen im Großherzogthum Sachsen - Weimar, welcher anscheinend an Geistesstörung litt. Der Mann zeigte dem Hilfs-Superintendenten Heinzmann seinen Paß vor und erklärte, er habe Urkundenfälschung begangen, und des halb habe ihm der Bürgermeister als Strafe ein zehn Jahre höheres Lebens alter in dem Paß vorgemerkt. Er schwol hoch und theuer, er sei erst 43 Jahre alt, und man fand fein Benehmen so sonder bar, daß man ihn zurückhielt. Er wird wieder nach Deutschland zurückgesandt werden. Ueber ein Kesselexplosion wird aus Natchez, Miss., berichtet : In der Natchez Baumwollfabrik explodirte der Dampfkessel mit furchtbarer Gewalt und demolirte das Gebäude fast vollstan dig. Die Arbeiter hatten sich zur Zeit in der Fabrik bereits eingefunden, und als sie den Knall hörten, bemächtigte sich ihrer em panischer Schrecken. Die Feuerwehr wurde reaumrt, und eö ge lang ihr, das Gebäude zu räumen. Wie sich herausstellte, waren vier Arbeiter kamens Geo. A. McNeal, A. N.Foster, Jesse Hathcock und Ernest Alexander, der letztere ein vceger, von den umherfliegen I den Trümmern getödtet worden, wäh ' v n.t v nr.t..'i. nr' reno jiecen anoere Aroener cyiimme Verletzungen davongetragen hatten. Der den Eigenthümern durch die Erplosion erwachsene Verlust beziffert sich auf 840,000." Auf sonderbare Weisesuchte sich kürzlich der alte Farmer Nevel Ouken in Warester County im südöstlichen Mary land in einem Flüßchen Zu ertränken. Ehe er den verzweifelten Fall von der über den Careys Creek führenden Brücke that, fesselte er 7ch die Füße und band sich das eine Ende eines langen SeileS um den Leib ; das andere Ende befestigte er an der Brücke. Diese eigenthum lichen Anstalten entsprangen dem Wunsche, daß sein entseelter Körper mit Leichtigkeit sollte gefunden werden kon nen. Er erreichte indessen seine selbst mörderische Absicht nicht, denn wenige Augenblicke, nachdem er den Sturz ge than hatte, kamen zufällig einige seiner or rr . ri r r rr t nachvarn voroer, die iyn m yaivloolem Zustande wieder auf's Trockne zogen. Outon scheint die That in einem Anfall von Schwermuth begangen zu haben. Ich bin Martin Hearn und hierhergekommen, um jeden Mörder dem Garaus zu machen !" Mit diesen Wor ten lenkte eines Morgens ein Jndividu um die Aufmerksamkeit deS Schließers Donnelly in den TombS zu New Jork

auf sich. Der Mann schwang eine Axt

fnn oer recyren Hand und versuchte mit

emem yamn,er die ehernen tave der Thür zum Eingange n den Tombs zu zerschlagen. Nachdem es durch geschickte Manipulationen gelungen war, den Mann, der sich brüstete, bereits 1100 Menschen in's Jenseits befördert zu ha ben, die Axt und den Hammer abzuneh men, ließ man ihn ein und machte ihn alsdann unschädlich. Der Nichter überwies ihn später den Wohlthätigkeits Commissären, um seinen Geisteszustand untersuchen zn lassen. Abe Vanderveer, ein bekannter Hotelbesitzer in Coney Island bei New yoxi, gab vorige Woche seinem Sohn, der in der letzten Zeit Spuren von Geisteszerrüttung an den Tag gelegt hatte, die Summe von 8500 und befahl ihm. mit dem Gelde eine Vergnügungsreise nach Kansas zu unternehmen, verr Banderveer glaubte, daß die Reise und ein Wechsel der Umgebung dem jungen rm . i r m r r . . scanne wieoer zu seiner vsemnoyeit verhelfen wurden. Einige Tage spater wurde er jedoch benachrichtigt, daß em junger Mann, wie man glaubte, sein Sohn, ln Carson rn Jndiana auf einem Eisenbahngeleise in besinnungslosem Zustande gesunden worden sei. Der junge Mann war offenbar beraubt worden, da Geld und Werthpapiere fehlten. Man fand in seinen Taschen nur noch emige Papiere, die genügten, um seine Identität festzustellen. Herr Vanderveer hat einen andern semer Söhne sofort nach Carson gesandt, doch hat derselbe bisher noch keinen Bericht an seinen Vater erstattet. Zwe: rafflnrrte Se lbstmoroe sind zu melden. Die fünfundachtzigjährige Frau Nithvin war in Newark bet Wilmington in Delaware bei ihrem Sohne, dem Besitzer des Deer Park Hotels, zum Besuch. Am frühen Mor gen Morgen begab sie sich unbemerkt m das Badezimmer, entkleidete sich, legte sich in das Badewanne, drehte den Hahn auf und ließ sich das Wasser in den Mund laufen. Sie hatte ein Stück Gummi in ihren Mund genommen, um sich am Schließen desselben zu verhmdern, und hielt mit aller Ausdauer still. Das Wasser füllte ihre Lungen, und sie verschied. Man traf nur etwa drei Zoll Wasser in der Badewanne, als die Leiche gefunden wurde. Bernhard Schombs, ein wohlhabender 60jähriger Deutscher m New Orleans, dem sem Arzt em Hirn leiden in Aussicht stellte, begab sich in der Morgenfrühe nach dem Fuße der Bordeaux Straße, miethete von emem Holzauffischer einen Nachen und fuhr bis m die Mitte des Stromes, dann zog er die Nuder ein und ließ den Nachen treiben. Er öffnete dann ein mitgebrachtes Bündel, entnahm ihm ein eisernes Gewicht, befestigte die Leine an demselben und das andre Ende der Leine an seinem Nacken, winkte mit der Hand den am Ufer Befindlichen zu, sprang in den Fluß und kam nie wieder zum Vorschein. Er hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder. Schombs wohnte seit 35 Jahrer in New Orleans. m i wm Vom AuSIaud, Der Maharadscha!) Dhu ieep Singb, deffen Verkehr mit Katkow die Engländer zu beunruhigen scheint, wird in Petersburg erwartet. Dhuleep Singh beschuldigt England, ihn um ei nen großen Theil seines ErbeS betrogen zu haben. Sein Vater Nunjet Singh hatte den Afghanen das Pendschah entrissen, aber nach seinem Tode zog die eng lisch e Regierung das Land ein und ließ den Sohn nach England bringen, wo er englisch erzogen wurde. Dhuleep Singh kam jedoch mit seinem Jahresgehalt (an geblich 600,000 M.) nicht aus, machte Schulden, und als die englische Regierung dieselben nicht mehr bezahlen wollte, begab er sich nach Indien. Er wurde aber in Aden auf Befehl Lord Dusserin's verhaftet, welcher ihm verbot, nach Indien zu kommen, und so hat sich Dbuleep Singh über Paris nach Rußland bcgeben, um auf diesem Wege nach Afgha nistan zu gelangen und von dorten Engländern Schwierigkeiten zu bereiten. In Paris hatte sich der indische Prinz von der britischen Botschaft einen auf Patrick Casey lautenden Paß zu v schaffen gewußt, allein dieser Paß wurde ihm in Berlin mit einer Reisetasche, welche auch 30,000 Frs. enthalten haben soll, entwendet angeblich durch britische Detectivs, wie Casey in Paris demdortigenCorrespondentendeö Daily Chronicle" erzählte. Als Dhuleeps Reclamationen erfolglos blieben, schrieb er an einflußreiche Personen in Moskau, von welchen er alsbald die Versicherung erhielt, daß er nach Rußland kommen und dort ohne Paß reisen könne. Die ihn begleitende Person ist ein Hindu, halb Diener, halb Privatsecretär, welcher verschiedene Namen, worunter auch den Jfon Merlandv", führt. In UZaris soll es Dhuleep gelungen sein, mit der Nischen Revolutionspartel Berbmdüngen anzuknüpfen, welche begreiflicher Weise jede Gelegenheit aufgreift, um England zu schaden. Der Maharad. schah soll im Geheimen verschiedene Sendschreiben an unzufriedene Häuptlinge in Indien gerichtet haben, worin er dieselben energisch auffordert, gemeinschastliche Sache mit Rußland zu machen. Einige der in Paris lebenden indischen Nationalisten sollen entschlossen sein, nach der afghanischen Grenze abzugehen, um dort Dhuleeps Pläne zu för dern. Traurige Scenen sind es, welche sich in den ersten Maitagen im Wiener Universitätsgebäude zugetragen haben. Die deutsche Studentenschaft der österreichischen 3keichshauptstadt hat ihrer Entrüstung über das Gebühren des berüchtigten Professors Maaßen einen wenn auch ungehörigen, so doch psychologisch begreiflichen Ausdruck gegeben. Dieser Renegat des Deutschthums und des Protestantismus ist bekanntlich in das feudal - czechische Lager der Regierungsmajorität übergegangen und hat im Herrenhaus, wie früher schon im niederösterreichischen Landtag, sich als Fürsprecher der bedrückten czechischen Ration aufgespielt. Zuerst debütirte er als solcher vor Jahren, indem er im niederösterreichischen Landtag, in welchem er in seiner Eigenschaftals damaliger Rektor Sitz und Stimme hatte, für die Errichtung einer czechischen Schule in Favoriten, dem 10. Bezirk der Stadt Wien, eine Rede hielt. Anläßlich dessen

wurden seitens der deutschen Studenten

schuft Wiens zum ersten Mal Demonstrationen gegen ihn ins Werk gesetzt. Damals wurde er getröstet durch eine Anerkennungsadresse, welche ihm die Czechen in französischer Sprache überreichten ; da Maaßen kein C;cchiich versteht und die Czechen kein Deutsch verstehen wollen, mußten Letztere zum französischen Idiom ihre Zuflucht nebmen. Maaßen aber nahm die Adresse dankend an. Neuerdings hat er sich nun der Czechen im österreichischen Herrenhause ausdrücklich gegen die Deutschen sy v . rm . i angenommen, iss vraucyl kein Wor oarüber verloren zu werden, daß' inr.ei halb der Universitätsräume oder gar auf der Straße tumultarische Borgange, wie sie sich seit drei Tagen in Wien abgespielt haben, unmöglich geduldet werden können. Die studirende Jugend, deren C:npsindungen wir allerdings in diesem Falle vollauf würdigen zumal die ter Rechtswissenschaft obliegende akademische Jugend muß Ordnung und Gesetz in allererster Linie respektiren. Es würde wohl angemessener, und wirksamer sein, wenn die deutschen Studenten Wiens sich von den Vorlesungen Profils .'r Maaßens ein für alle Mal fernhallen wollten, damit dieser mit seinen geliebten Czechen allein beisammen sein kann. Zur Sache selbst sei nur wiederholt, daß der Herr Professor ein protestanticher Mecklenburger ist, der erst zum Ka'holi zismus und sodann zum Czechenthum übergetreten ist. Aus Messina wird der Wiener Allgem. Ztg." geschrieben: Achille Predazzi, ein Knabe von 10 Iahren, hatte hinter einer Hecke eine Dyna mitpatrone gefunden, welche, wer weiß wie, dorthin gelangt war. Seines Fundes froh, steckte er ihn in die Tasche und ging damit auf den Spielplatz, woselbst er den sonderbaren Fund seinen Kameraden zeigte. Einer derselben, der Sohn eines Minenarbeiters, erkannte sofort, daß es sich um eine jener Patronen handle, nach deren Besitze er sich so oft schon gesehnt und erklärte den froh aufhorchenden Gespielen, daß sie nun ein prächtiges Spiel spielen könnten. Kurze Auseinandersetzungen genügten um den Czaren, die Nihilisten und die Polizisten zu'wählen und das Spiel begann. Der Czar" ging im Vollbewußtsein seiner Würde stolz seines Weges, zwei Nihi listen" traten ihm entgegen und warfen ihm die Dynamitpatrone vor die Füße. Ein furchtbarer Krach, und zuckend lag der Knabe mit zerfetzten Gliedern in seiem Blute. Das Attentat war ein allzu ?;ut gelungenes. Daö Opfer dieses Spiees ist nach zwölsstündigem Todeskampf leinen Qualen erlegen. Ein Sensations-Proceß erster Ordnung hat sich in Udine abgespielt. Dort hatte vor etwa Jahresfrist der Bruder die Ehre seiner Schwester dadurch gesühnt, daß er den Verführer niederstach. Der Verführer war in diesem Falle aber weniger strafbar, als die Verführte selbst, die eine Vergangenheit voll des Makels hinter sich halte und sogar schon mit den Räumendes Zuchthauses bekannt war, freilich ohne daß der zweite oder überhaupt nachmalige führer" etwas davon wußte. Der Fabrikdirektor Badi hatte die Bekanntschaft einer hübschen Udinerin, Fräulein Tvso (der in 7!ede stehenden Heldin), gemacht und sich Knall und Fall mit derselben verlobt. Die reizende Braut stand Folge dessen eben im Begriff, vorzeitig Mutter zu werden, als der Verlobt? die Verbindung plötzlich aufhob und sich, da er über die Antecedentien seiner Dutcinea sehr Anrüchiges vernommen (dieselde war nicht blos des Sittenvergehens, sondern sogar des Diebstahls überwiesen gewesen), überhaupt weigerte, die Ehe mit Fräulein Toso einzugehen. Den erzürnten Bruder, der die Ehre seiner Schwester bei Badi reklamirte, warf derselbe zum Hause hinaus, worauf jener wiederkam und den mißrathenen Schwaaer kurzer Hand niederstach. Die Geschworenen von Udine svrachen unier ungeheurem Jubel des Publikum den Mörder des Fabrikdirektors frei. DerVariser Correspow dent der Times" theilt folgende bisher unbekannt gebliebene Episode aus dem letzten russisch tüikischen Kriege mit: Um die starke En:täuschung der Russen nach dem Berliner Congreß zu begreifen,muß man den folgenden Zwischenfall kennen, welcher beweist, daß Nußland am Ende des Krieges sich für den absoluten Mei ster der Türken und der europäischen Türkei hielt. Graf Schuwaloff, welcher damals russischer Botschafter in London war, rieth telegraphisch zum sofortigen Einmarsch in Konstantinopel. England würde nicht einen Finger gegen die Besetzung der türkischen Hauptstadt regen, vorausgesetzt, daß Gallipoli nicht besetzt und die' englische Flotte nicht blockirt ...-.- T P . rv-i wuroe. emgemay ging von i. Petersburg der Befehl nach San S'.efano und an General Jgnatieff, Konstantinopel zu besetzen, möge es kosten was es wolle. Dieses in Chiffern verfaßte Telegram ging durch türkisches Gebiet und kam dort den Türken zu Gesicht. Man versuchte, die Chiffern zu deuten, aber es gelang nur theilweise. Dennoch ersahen die Türken so viel, daß der Czar die Besetzung Konstantinopels befohlen hatte. Um Zeit zu gewinnen, brachten sie die Chiffern der russischen Pepescbe so durcheinander, daß sie völlig Unverstandlich wurde und in dieser Fassung wurde sie nach San Stefano weiter geschickt. Dort versuchte General Jgnatieff vergebens, sie zu entziffern, und bat nach zwei Tagen harter Arbeit, um eine Erklärung. Mittlerweile erhielt svmsurus Pascha den Auftrag, das britische Kabmet über die Pläne Nußlands zu informiren und um die Hilfe Großbrittaniens zu bitten. Das englische Kabinet wurde in aller Eile zusammenberufen und darauf Lord A. Loftus in St. Petersburg angewiesen dem Czaren oder dem russischen Kaiizler zu erklären, daß England eine Besetzung Konstantinopels durch die Zlussen als einen casii3 belli" ansähe und er (Lord Loftus) in diesem Falle um seine Pässe ersuchen müsse. Daraufhin anderte der Czar seinen Entschluß, und als die Depesche des gerrn Jgnatieff, welche um Aufklärung bat, nach St. Petersbürg kam, hatte der Kaiser den Plan, Konstantinopel mit Waffengewalt zu besetzen, schon aufgegeben." Das Dorf Wendershausen in der Rbön war kürzlich der Schau-

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