Indiana Tribüne, Volume 10, Number 254, Indianapolis, Marion County, 2 June 1887 — Page 1

U' I r t i r jrzti. A'SJdK OC7 W r r ÜAMtfli ) Jahrgang 10. Ossiee : No. 120 )tt Mardlav Steche. Nunner 254. rfn JnbieJapolio, Znviana, Donnerstag, den 2. Juni 1887.

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erlangt: in Jung von 14 iil 16 Jahren, um die äckeret zu erlernen. Einer der etmai Erfahrung hat, wird Vorgezogen, Nachzufragen o. 311 Mafia chusettZ Avenue. djn Verlangt erden einig Jungen ,um ufmarten tm Circle Hau. öju verlangt wird ein gute Mädchen für Hausarbeit gegen hohen Lohn. Näher? in der Office dS. 9311. da verlangt: Sin junger starker Mann, in einem rocrrq. Geschäft. st Madtson Ave. 51 erlangt: Ein Mädchen für Haularbtit. E.B. Feibleman, 242 Ost Ohio Straße. 4ju verlangt in gute Lkädchn roelcheS kochen und waschen kann in einer kleinen Familie, welche zwei ädchn hält. No. 440 Nord New Jersey Str. 4ju verlangt: Sin Jung von 16 Jahren, um ein Pferd zu besorgen und im Hause zu helfen. No. 13 Birainta Avenu. 4jtt klangt in Jung und in Mädchen im Eirel Park Hotel. 3ju Verschiedenes. D ol Im achten werden ausgefertigt nd Seide au 9uxova ing zogen von Robert emxf, iff. Notar, 4 Süd Meridia Straße. P:omxte und biZtg Beditnug. Herrn. SIetolIt:, Qeffentlicher Notar und Bersicherungs-Attent No. 118) Oft Washington Straße. Der Mai mit seinen schönen Blumen ist hier und entzückt die Menschenkinder. Bamberger erfreut viele Herzen und schmückt zahllose Köpfe mit seinen prachtvollen SommerHüten, für Männer, Knaben und kleine Kinder. fto 18 30 Wasbington0r Lebewohl. Allen Freunden und Bekannten sage ich vor meiner Abreise nach Vtilwauke herzlich Ledewohl. Tmil Gröner. Frauen Hilfs-Bcrcin. Samstag, &. Juni 1887, Nachmittags 8 Nhr. Geseafisversarnrnlunz t Gewerbeschule-Verein! Am nächgen Tonntag Morgen von 1 613 12 Uhr, und Nachmittags von 2 bi 4 Uhr.' sowie Montag bend findet im Gebäude des Deutsch. Englischen chulverein in der Maryland Straße in AuSstel lung vrn Arbeiten von Schülern der Gewerbeschule statt, zu der alle Freund und Sönner der Anstalt eingeladen rordn. TVm. Kotlio. Präsident. Mttllcr's Apotheke Meinen Freunde und dem geehrten Publikum im Allgemeinen diene zur Nachricht, daß ich die seit lan. gen Jahren o Herrn L.H.Müller gtführte Lxo theke, Südwest Eck Washington und East Strafe, käuflich übernommen hab. Ich werde stet? demüht sin, den vortrefflichen Ruf, den mti Vorgänger derAxothek erworben,, er halten und wird S mein eifrigst Bestreben sei, bi reinlichst Sorgfalt auf Anfrttgung von Rezex ten zu verwenden unv nur reine und frischt Droguen und Mdtkamnt orräthig ,u halten. I. George Müller. Kirchen-Feft. Der Frauen-Verein der Ev. Reformirten SlemS Gemeinde, Ecke der Noble und Ohio Straße, wird am Donnerstag, den. 2. I n u i, Abend?, ein Siöcream- und Erdbeeren Fest zum Besten der Gemeisde abhalten, und zwar in Ret chvein'S Halle, Südwest Ecke der Market und Noble, wozu das ganze Publikum eingeladen ist. WgNSVp Ossiee: Zimmer No.8 FlctlhcrSharpc's Mo W ohnung: Ecke College K Home Ave. ET Telephon 848. Gemral Garten! Ecke East und Washington Sir. Hübscher Aufenthaltsort für Familien. Gute Getränke und aufmerksame Bedienung. PETER WAGNEB, Eigenthümer

Neues per Telegraph. W e t t t r 6 f t $ i i. Washington. 2. Juni. Schönes, etwa? wärmeres Wetter.

Panik in einer Kirche. Chohuahus, Mexiko, 2. Juni. Gestern Nachmittag fiel in der Kathedrale eine Kerze um und steckte den Altar in Brand. Die Kirche war mit Menschen angefüllt, welche beim Anblick deS FeuerS in wilden Schrecken gerieth. Alles drängte nach den AuSgSngen. in Folge dessen viele Kinder ihren Tod sanden, und viele Frauen schwer verletzt wurden. Feuer. S h o a l S, Ind.. 2. Juni. Heute Nacht brannte der Mohr's Block nieder und die Gebäude aus beiden Seiten geriethen ebenfalls in Brand. Der Schaden ist beträchtlich. Man vermuthet Brandstiftung. Gbttorielles. Präsident Cleveland befindet sich auf eine Sommertour. Es wurde gestern telegraphirt, daß er eine vierpfündige Forelle gefangen habe. Dem Berichte, daß er auch am Sonntage sich mit Fischen beschäftigt habe, wird von seinen frommen Freunden mit heiliger Entrüstung widersprechen. Derartige Dinge sind für die Zukunft des Landes von großer Wichtigkeit. Dinge, welche eine europäische Polizei meist nur in Folge spezieller Gesetzgebung zu thun wagt, das erlaubt sich die amerikanische Polizei ganz von selbst. In Folge der Arbeiterbewegung kommen in Amerika polizeiliche Uebergriffe vor, die man noch vor wenig Jahren sich nicht hätte träumen lasten. - Wem man vor ein paar Jahren ge sagt hätte, dab die Polizei einem Verein verbiete, gewisse Lieder zu singen, der hätte darüber höhnisch gelacht. Aber in Chicago hat die Polizei dem Frauenverein Lassalle gelegentlich einer Unterhaltung das Singen der Marseillaise und das Begleiten komischer Vorträge auf dem Piano verboten. Der Verein mußte sich die Anwesenheit von zwei Polizisten als Aufpasser gefallen lassen. - Für dergleichen besteht nun allerdings kein gesetzliches Recht, aber dem Wirth, in dessen Lokal die Unterhaltung statt fand, wäre im Nichtbefolgungsfalle einfach die Lizens entzogen worden, was die Chicagoer Stadtbehörden nach Will kür thun können. Das ist ein Fall. Ein anderer Fall ist der folgende : In Newark, N. I. hielt Johann Most einen Vortrag. Daraufhin erließen die Polizeicommissäre folgenden UkaS : Nachdem es zur Kenntniß der Kom Mission gekommen ist, daß eine unter dem Namen Herr Most" allgemein bekannte Person die Crlaubnm erhielt, am Sonn tag, den 22. vJiai, m emer Halle vor emer Versammlung eme Rede zu halten. deren Inhalt emen durchaus ausrüher; schen und revolutionären Charakter trug. und die Kommissare fernerhin derartige Versammlungen für ungesetzmäßig und für die allgemeine äLoylsayrt schädigend halten, so wird hiermit den Wirthen und Besitzern von Hallen, welche das Abhal ten solcher ungesetzmäßigen Versammlun gen in ihren Lokalen gestatten, eröffnet, daß denselben die Licensen sofort ohne vorherige vcachricht entzogen werden." Ueber diese Ungeheuerlichkeit waren selbst die kapitalistischen Zeitungen Newarks entrüstet, und wagten die Ansicht auszusprechen, daß die Polizeicommissäre denn doch nicht das Recht hätten, sich eine Censur anzumaßen, und nach eigenem Ermessen Reden zu gestatten, oder zu verbieten. Wir haben immer geglaubt, daß eben sogut, wie in Amerika Jeder das Recht hat, nach Belieben einen Redner zu hören, oder fortzubleiben, auch Jeder das Recht hat, zu sagen was er will. Die Bundesverfassung sowohl, wie die Verfassungen der Einzelstaaten garantiren Rede- und Preßfreiheit, aber was küm mert sich die Polizei darum? Eine Rede Most's ' ist gewiß nicht nach Jedermanns Geschmack, auch nicht nach dem unserigen, aber wer ihn nicht hören will, kann doch zu Hause bleiben. Es scheint, als ob der Kampf der unter drückten und um die Früchte ihrer Arbeit beraubten Klassen um ihr gutes Recht den Machthabern das letzte Bischen Ver stand raubt, das sie noch haben. Jahre lang haben sie sich in dem Glauben ge wiegt, daß eine Bewegung der Massen in Amerika eine Unmöglichkeit sei, daß die Masse des Volkes sich einreden lasse, daß die Reichthümer der Millionäre und Kor

porationen.wie reife Früchte vom Baume herab den Betreffenden in den Schooß fallen, daß das Volk sich den Schacher, den Betrug, die Bevormundung ewig gefallen lassen und nur froh sein muß, wenn ihm die großen Herren gestatten, die Knochen abzunagen, nachdem sie selber den Braten gegessen. Nun, nachdem das Volk auch in Ame rika aus langem Schlummer erwacht ist, nachdem die arbeitenden Massen einsehen

gelernt, daß sie es sind, welche alle Reichhümer Produziren, nachdem in ihnen das gerechte Verlangen wach wurde, die Früchte ihrer Arbeit selber zu genießen, nachdem auch die kleinen Geschäftsleute den Druck des Großkapitals fühlen, welcheö Alles monopolisirt, jetzt stehen diese reichen, herrschenden Protzenklassen rathlos da und Wissen sich nicht anders zu helfen, als daß sie mit Verhöhnung alles Rechtes durch ihre Handlanger brutale Gewalt üben. Wären sie nicht so gottsträflich dumm und bodenlos unwissend, hätten sie Etwas gelernt, dann wüßten sie wohl, daß einer großen Volksbewegung gegenüber GewaltMittel am Allerwenigsten angebracht sind, daß eine große Volksbewegung die man gewaltsam unterdrücken will, einem mächtigen Strome gleicht, den man einzudämmen versucht und dessen Fluthen dann um so mächtiger vorwärts drängen. Aber sie haben nichts gelernt, und wo die Dummheit im Besitze der Macht ist, da artet sie zum barbarischen Wahnsinn aus. Wir sehen die Zeit kommen, in der man nicht nur einem Most, sondern auch einem Henry George einem McGlynn, einem John Swinton das Reden zu verbieten suchen wird, trotzdem dieselben keine Herren", sondern Mister" sind. Aber man wird dem Volke auch in Zukunft gnädigst gestatten, sich in dem Wahne zu wiegen, daß es in einer freien Republik lebe, und wer das nicht glaubt, der ist ein gefährlicher Mensch. DrahtnaHriHten. Der Oberschwindler Kissane. San Francisco, 1. Juni. End lich ist e3 gelungen, den wahren Ausent Haltsort des mehrerwähnten Millionärs, Schwindlers und Abenteurers William Kiffane, alias William K. RogerS, aus findig zu machen. Derselbe ist keines wegs nach Britisch-Columbia gegangen. sondern befindet sich noch immer aus sei ner .Ranch" unweit Sonora. HilsS Bundesmarschall HopkinS ging vor drei Tagen dorthin, um dem Kerl eine Vor ladung, in. .dem Proceß der .Chemical National Bank" gegen ihn, zuzustellen. Jeder Bürger in dem County, welchen der Marschall fragte, wo Kissane zu fin den sei, antwortete, derselbe sei nach British. Columbia gegangen und schimpfte furchtbar über Kissanes Bersolger. Der Marschall entdeckte. den Halunken, der in ganz SonomaCounty sehr angesehen und beliebt zu sein scheint, aber doch, und überreichte ihm die Vorladung. Obiger Proceß ist nur der erste einer ganzen Reihe anderer Processe, welche gegen den Schwindler und Massenmörder erhoben werden sollen. Ein Dynamit'Attentat. S c t t d a l e. Pa.. 1. Juni. Gestern früh machten streikende KohkSarbeiter den Versuch den Schacht einer Kohlengrube zu Davidson mit Dynamit zu zerstören, während 4 Männer drunten arbeiteten. Das Dynamit wurde den Schacht hin untergeworsen, explodirte und beschädigte die Wände des Schachtes, verletzte jedoch keinen der Leute. Letztere verfolgten die Attentäter und gaben mehr als 12 Schüsse aus sie ab. von denen jedoch keiner tras. Man hofft immer noch stark, daß eö der Executive der Kohlengräber-Association, welche gegenwärtig in Everson in Sitzung ist, gelingen werde in wenigen Tagen eine Schichtung des Kohksarbeiter-StreikS h erbeizusühren. Ver Qabel. Großes Feuer in Hamburg. Hambur g, 1. Juni. Am Strand brach lebten Abend Feuer aus. Die Hübner Quays wurden vollständig zerstört. Zwei britische Schisse im Hasen ver brannten. Daö französische Ministe rium. Paris, 1. Juni. Henry Rochesort behauptet, daS.Ministerium sei mit der Absicht Deutschland zu gefallen, zusam mengesetzt worden und verlangt dessen sofortige Abdankung. Man verspricht dem Ministerium keine lange Dauer. Der Pariser Janhag el. P ariS, 1. Juni. DaS militärische Fest, welche? gestern Abend im Opern

Haus stattfand, war, waS die Zahl und Erscheinung der Besucher betraf, ein glänzender Erfolg. Allerdings blieben auch die schon vorher von Mund zu Mund angekündigten tumultuarischen Demonstrationen, wegen des AuSschei den? Boulangers auS demKeiegsministerium, nicht aus, indek verlief die Sache harmloser, als Manche besürchtet hatten. Boulanger selbst, war nicht auf dem Feste zugegen, da er kurz zuvor die Stadt verlassen hatte. Desto zahlreiche? waren seine .Freunde", d. h. der Pariser JanHagel, um da? Gebäude herum versam melt. Immer mehr, wuchs der Volks Hausen an. Tausende schrieen : .Restg

nation! Restgnation! .ES lebe Bou langer ! Wir werden ihn schon haben !" u. s. w. Um 11 Uhr NachtS wurde die Menge so unruhig und drohend, daß die Wache, welche in einem Hose bereit stand. hinauöberusen wurde, um das Voll aus einanderzujagen. Das geschah unter vielem Zischen seitens der Volksmasse. Um Mitternacht hatte sich jedoch abermalS ein noch viel stärkerer Volkshause, als zuvor, zusammengerottet und drohte, den Gästen, wenn sie das Opernhaus verlassen würden, Unannehmlichkeiten zu bereiten. Soldatenabtheilungen postirten sich aus allen Straßen und in der Nachbarschaft. Eine Zeit lang hieß es. da? Volk werde nach dem Elyseepalast marschlren. Die Hochrufe auf Boulan ger dauerten fort, während die Masse sich nach dem Börjenplatz bewegte. Die britische Gesandtschaft erhielt eine Extrawache von 50 Polizisten. Dem vereinten Vorgehen der Polizei und des MilikärS gelang eS indeß, das Volk abermals zu zerstreuen, ohne daß eS zu einem Krawall kam. ES herrscht jttzt vollkommene Ruhe in der Stadt. Der Aetna speit wieder. Rom, 1. Juni. Heute früh begannen an dem mittleren Kraler des Aetna wieder Eruptionen. Dicke Rauchwolken und Massen Steine und Asche kommen empor. und der Ausbruch nimmt fortwährend an Stärke zu. Aus Belgien. Brüssel, 1. Juni. Letzte Nacht wurden Sozialisten, welche durch die Sttaßen zogen, von der Polizei angegriffen. Zahlreiche Verhastungen wurden vorgenommen. Versammlungen von mehr als fünf Personen in den Straßen wurden verboten. Im Distrikt von Monö herrscht wieder Ruhe. In Serraing und aus beiden Seiten der Maas sind die Kohlengräber wieder an der Arbeit. Schiffsnachrichten. Angekommen in : Moville: Demonia" von New York nach Glasgow. Queenötown: Arizona-, City of Rome von New Z)ork. Soutbampton: Belgenland von Nev Voil nach Antwerpen. New o r k : .Nevada" von Liver Pool, .Circassta" von Glasgow und Westernland" von Antwerpen. H i c fi ge ö. Von Straßenrüubern überfallen. B. Golden, ein jüdischer Hausirer. befand sich gestern Abend auf der Brookville Landstraße aus dem Wege zur Stadt, als er plötzlich von Wegelagerern überfallen und niedergeworfen und seiner Baar schast im Betrage von $17 sowie seiner Uhr beraubt wurde. In dem Kampfe mit den Schurken erlitt er schlimme Verletzungen. Er flüchtete, nachdem sich die Strolche entfernt hatten, in ein nahege legeneS Farmhaus und verbrachte dort die Nacht. Von dort aus wurde die Polizei benachrichtigt und einige Polizisten wurden zur Ausftndpng der Straßenröuber ausgeschickt. Vor einigen Wochen wurde eine Frau in Bartholomew County von Straßen räubern überfallen und um $25 beraubt. Gestern Abend fand man zwei Männer welche sich Albert Davidson und Edward Mahone nannten in einem berüchtigten Hause an Virginia Ave. und sie wurden unter dem Verdachte verhaftet, den Raub verübt zu haben. Eine berechtigte Klagt. Miether der Marktstände in der Markt und der Tomlinfon Halle haben beim Mavor und beim City Clerk darüber geklagt, daß die Markt-Ordinanz nicht strikt durchgesuhrt werde. Sie halten sich namentlich darüber auf. daß man, trotzdem Ne theure Miethe sür die Stünde bezahlen, eS doch noch erlaubt, daß Andere für 10 Cents per Tag außerhalb der Gebäude ihre Waaren feilbieten dür fen. Diese Privilegien verkaust der Marktmelster zu seinem Vortheil. DaS stadtrüthliche Comite wird am Samstag Abend die Klagen in Erwägung ziehen. Der Grundeigenthumöagent I. H. McPhee wurde aus Veranlassung von Abraham Cline unter der Anklage der Erlangung von Geld unter falschem Vorwandt, verhaftet. Kläger giebt an 120 Acker Land in Lake County unter der Bedingung von McPhee gekauft u haben, daß dasselbe vollständig unbelastet sei. Er bezahlte $500 dasür, und nun stellt eS sich heraus, daß das Land mit Hypotheken schwer delastet lfl.

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