Indiana Tribüne, Volume 10, Number 252, Indianapolis, Marion County, 31 May 1887 — Page 2
gnftiana Tribune. Erscheint $&aH3 nd Sonntags ffVi 3U$ .XrtJane- toHet ch X Ü XU Ct Doch, tt eonmtac fixU f tt Dacht, eti infamai li f intl. 5 PsI B2ttUU in BßiaaKijahia I r Z, f!ex i0 GatolantQi
Indianapolis, Ind., 31. Mai 1887. Neber den Brand von VperieS toiib folgendes Nähere geschrieben : Die furchtbare Katastrophe, welche die schöne Stadt heimgesucht bat, laßt sich erst jetzt, da der Brand beschworen ist, in ihrem ganzen schauerlichen Umfange ermessen. Bon den 900 Häusern der Stadt brannten in den Vorstädten 250, in der inne ren Stadt 150 nieder. Ganz Eperies aber gleicht einem entsetzlich verheerten Trümmerhaufen, denn das Eigenartige an dieser bettagenswertben Katastrophe, welcher eine blühende Stadt zum Opfer siel, ist, dak der fürchterliche Orkan die Funken auf eine halbe Meile Entfernung, jedoch in launenhaften Zickzackli nien forttrug, so daß in den Wog?n des Feuermeeres, welche vom Sturmwinde gepeitscht wurden, in unbegreiflichem und unberechenbarem Toben emzelne mächtige Objekte untergingen, während geringe verschont blieben. Das Feuer brach vor 11 Uhr Bormittags in der Grabengasse im Hause sJlo. 362 aus, in welchem eme Dienstmagd glühende Asche auf dem Boden ausgeschüttet hatte, welche, von einem plötzlichen Luftzuge ergriffen, bald den Dachstuhl in Feuer setzte. Wegen Wassermangels konnte der Brand nicht bewältigt werden, und der Sturmwind, welcher sich eben erhob, schleuderte Funken raketenförmig umher, so daß alsbald in drei verschiedenen Richtungen - Flammen, emporschlugen. Das wüchende Element war nun nicht mehr zu bewältigen. Dasselbe griff im mer verderblicher und mit wahnsinniger Napidität um sich, so daß binnen 15 Minuten die ganze Stadt einem riesigen Glutheerde glich. Die Hauptstraße feil deten zwei Feuerreihen, und so ungeheuer breitete sich das Feuer aus, daß die Flammen in der Mitte der breiten Straße zusammenschlugen. Die stolzen schönen Bauten der Hauptstraße wurden alle Opfer des Brandes. Das einen Stock hohe Stadthaus ist bis zum Erdbod niedergebrannt. Das Redouten gebäude stürzte bis in den Keller ein. Bon dem- zweistöckigen Sparkaffengebäude, von dem zwerstöckigen Kollegium sammt der Kirche, sowie von der schönen Svnagcge blieben nur die nackten Wände stehen. Das Komitatshaus brannte gänzlich ab. Die Hästlinze im Gefäng niffe befanden sich, während schon der Holzkeller unter ihnen und das Archiv über ihnen brannte, in ihren Zellen. Dank der soliden Bauart des Gefängnisses erlitten die Häftlinge dennoch keinen Schaden. Das Post- und Telegra Vhengebäude ist der Erde gleich gemacht. Das Gerichtsgebäude stürzte ein und das Archiv siel zum Tbeile dem Elemente zum Opfer. Das Stefaniekloster, in welchem sich Mädchenzöglinge befanden, ist total eingestürzt. Ein Mädchen, das vor Schrecken vom zweiten Stocke hinab sprang, ist schwer verletzt und liegt boffnungslos darnieder. Drei andere Pensionärinnen werden vermißt. In einem Hofe des Klosters verbrannte ein Sarg sammt der Leicbe, welche eben hatte bestattet werden sollen. Hinter der Stadt bis zum griedhof liegt die Zigeunervorstadt, welcbe vollständig einqeäschert ist. Der Friedhof selbst, welcher eine Stunde Weges von der Stadt entfernt ist. bat gelitten, Baume sind verbrannt. Grab steine geborsten, von den Grabkreuzen ist nur d,e Asche vorbanden. Dre Krrch Hoskapelle ist bis zum Boden niedergebrannt. In ihr verbrannte ein We:b, das dort Zuflucht gesucht hatte. Die Kapelle . stürUe em und aus den ae schmolzenen Glocken flössen heiße Erz ströme auf die Leiche. Aus einem Hause warf eine Mutter ihr Kind zum Fenster brnaus, doch war es bereits halb der kohlt. Die Mutter selbst wurde wun derbarer Weise gerettet. Die ganze 'Stadt bietet ein Bild fürchterlichster Verwüstung. Zahlreiche Famrlren kampiren im Freien; die meisten Abge brannten haben nichts als das nackte Leben gerettet. Das Elend spottet jeder Beschreibung. Das Rettungswerk war durch einen entsetzlichen Wassermangel erschwert, da eine Wasserleitung absolut nicht vorhanden ist und die Brunnen wafferarni sind. Die Stadt verlangte vor zwei Jahren eine Wasserleitung, welche jedoch von der Regierung nicht bewilligt wurde. Leider waren viele Häuser unversichert, besonders in der Vorstadt. Bisher bat man sieben verkohlte Leichname gefunden, docb fürchtet man, dag beim Abräumen des Schuttes weitere Verunglückte um Vorschein kern nun werden. Die Zahl der Bermißten ist bei der ungeheuren Verwirrung un ermeßllch. Die Stadt und ,hre v)tm kerung sind ruinirt. Noth und Elend herrschen überall. (khlromantie. Die Chiromantie, d. h. das Wahrsa gen aus der Hand, ist jetzt wieder einmal in fashionabeln amerikanischen Kreisen Mode geworden. Natürlich sind eS besonders die Damen, welche sicb für diese geheimnißvolle Kunst" interessiren. Die Necromanten" und Wahrsager aus der Hand in den Großstädten unseres Landes ziehen sich diesen Umstand zu Nutze und berechnen ihren Kunden fabelhaft höbe Preise, die auch gern und willig bezahlt werden, weil schon dadurch allein alles gemeine Volk- verhindert wird, die elegante Mode" mitmmachen. Die Kunst das BZabrsagenS ist für Denjenigen, der einrge Menschenkenntniß besitzt, durchaus nicht schwer. Er braucht nur die Gesich:szüge seines Kunden einen Augenblick zu studiren, um Dame streicht, die ihm mit verdrossenem Blick und verschleierter Stimme ihre
für feine Wahrsagerer yenug Materral zu gewinnen. ' Hier einige Beispiele : Ah, Fräulein", sagt der Wunder mann, indem er leise über den Arm der
Hand zur Umermcvung yrngereicyk ycu, aus den Linien Ihrer Hand kann ich ein tiefes 'eelenleid berauslesen, das Sie um so liefer empfinden, als Sie 5V)iavwA.V n Vsv st. V rt ff ftt H ff
V4k V MVVIt VV IV W vV j fV steht." Und dabei seufzt er schwer auf, ' als empsmde er mit der Unglücklichen tiefes Mitleid. Die Dame, die vielleicht an Hysterie leidet, fühlt sich durch diese Mittheilung angenehm berührt und bezahlt gern dem tiefen Seelenkenner" den von ihm geforderten Preis. Eine alte Jungfer kommt, die fchon die Hoffnung aufgegeben hat, je unter die Haube zu gelangen. Der Wahrsa ger blickt ihr erst tief in die Augen und r . Tt f . V i Prit t ln oav ut jici uno unleriucyl oann cie Linien ihrer Hand. Plötzlich blickt er wie erstaunt in die Höhe. Fräulein, an Ihnen ist eine Künstlerin ersten Ran geö verloren gegangen", ruft er begeiftert aus. Warum war ich nicht so glücklich, Ihnen das flüber sagen zu rennen; sie hatten eme glänzende Laus' babn auf derBübne gemacht!" Die alte Schachtel füblt sich ungemem bei dem Gedanken geschmeichelt, daß sie eigentlich" berufen gewesen sei, in der Welt eine große Rolle zu spielen. Sie zahlt dem Wahrsager gern den ausbedungenen Preis, und würde ihm auch noch mehr geben, wenn er es verlange? sollte. Das ist moderne Chiromantie." Nittum ein Menschenleben. In Reidsville in Tatnall - Eounty, Georgia, sollte am letzten Freitag ein gewier Jacob Leggett wegen Ermordung seiner Frau gehängt werden. Die Verbreitungen sür die Hinrichtung wa ren bereits getrogen, als noch un letzten Augenblick bei den mit der Hinrichtung betrauten Beamten Zweifel an der geistigen Zurechnungsfähigkeit des Frauen morders aufstiegen. Col. William Clifson, ein hervorragender Advokat auS j r r r m ? " ! P. savannay, ver yeriff, oer isesangnibausseher und andere Beamte in Tatnall' Countv richteten an den Gouverneur Gordon auf telegraphischem Wege das Gesuch, die Hinrichtung deS Mörders sc lange zu verschieben, biS man sich von seinem geistigen Zustande vollkommen überzeugen könne. Unter solchen Umständen erachtete eZ ver Gouverneur lS ferne Pflicht, dem Verlangen, wie es in der Depesche ange geben war, Folge zu leisten, und er be schloß, die Hinuchtuna vorläufig bis aus den 17. Juni verschieben zu lassen. Dies geschah jedoch am Borabend des Hinrichtungstages, und es entstand die bange Frage, ob eS möglich sein werde, die Kunde von der Begnadigung rechtzeitig nach Reidsville zu bringen. Tatnell.Coumy ist vom Weltverkehr fast ganz abgelegen. BiS zu der nächsten Eisenbahnstation ist es von Reidsville 45 Meilen weit, und es besteht zwischen dieser Stadt und der Außenwelt nicht einmal eine telegraphische Verbindung. Und dabei sollte die Hinrichtung bereits am nächsten Tage stattfinden. Gouv. Gordon befand sich in Gesell schaft des Nichters Nisbet gerade in Macon, als ihn das Gesuch um Aufschiebung der Hinrichtung traf. Er begab sich in ein Privathaus und schrieb dort eine Depesche an den Sheriff von Tat nell-County, den armen Sünder noch bis zum 17. Juni im Gefängniß zu halten, damit mittlerweile sein geistiger Zustand gehörig untersucht werden könne. Diese Depesche konnte natürlich nicht direct bis nach Neidsvllle befördert werden, sondern wurde nur bis zur nächsten Telegraphen-Station, nämlich nach Johnsons Station an der Savan nah, Florida und Western'Bahn gesandt. Bon dort aus mußte sie notbge drungen durch einen Eilboten an daS Ziel ihrer Bestimmung befördert werden. Gouv. Gordon beschloß zur Vorsicht, gleichzeitig auch dem Anwalt deS Verur theilten, Col. Clifton. Kunde von der Begnadigung zukommen M lassen. Der selbe antwortete von Savannah aus, er werde sich sofort auf den Weg nach Reidsville begeben und diesen Ort rechtzeitig zn erreichen suchen, falls dieses überhaupt möglich sei. Der Advokat hielt Wort. Er dampfte mit dem nächsten Zuge ab und gelangte bis nach Walthourville rn Liberty Eountv, von wo aus es noch 41 Meilen nach Reidsville ist. Es war dunkle Nacht, als er dort anlangte, und der Weg zu seinem Cnduele rührte durch gefährliche Sümpfe und düstere TannenWälder. Trotzalledem zauderte er keinen Augenblick, sondern miethete ein Pferd und jagte in die dunkle Rächt hinaus. Was er unterwegs. erlitten, weiß noch kein Menscb. Leggett stand, deS To.des gewärtig, bereits auf dem Schaffott, als ein Rei ter auf schaumbedecktem Rosse herangesprengt kam und schon von ferne mit er nem weißen Taschentuch winkte. Der Verurtheilte war gerettet. ES war Col. Cliston, der noch im letzten Augen blicke eingetroffen war, um dem Sberiff die Kunde von der Aufschiebung der Hmuchlung zu bringen! OSa ddrände. Wahrscheinlich in Folge der großen Dürre, welche heuer im wunderschönen Monat Mai" fast überall geherrscht bat, sind die diesjährigem Waldbrände viel früher aufgetreten, als dies sonst zu geschehen pflegt. Sie ziehen von Wald zu Stadt und von Stadt zu Mald und zer stören auf ihrem Pfade Alles, was sich ihnen entgegenstellt. Ein Funke von einer Locomotive oder von einer Cigarre Verursacht oft ein wahres Feuermeer. Mühlen und Fabriken, Farmgebäude, Brücken, Zäune und die Ernte auf den Feldern weiden vernichtet, und in dem Toben und Rasen deS wilden Elements gehen nicht allein die Thiere in Feld und Wald, sondern häufig aucd Men schenleben zu Grunde. Das Gebiet, über welches ein Waldbrand dahingesaust ist, wird ost in eine vollständige Wüste verwandelt. Seine Oberfläche besteht nur noch aus Staub und Asche, und kein gesundes Pflanzenleben kann darauf gedeihen. Je weiter sich die Civilisation über das Gebiet der Ver. Staaten erstreckt, desto häufiger treten die 'Waldbrände auf. Dampfbote befahren jetzt fast einen jeden schiffbaren Strom, und die blan ken Schienen der Eisenbahnen dehnen sich tief bis in Gegenden hinein, die bis vor 2X72 kaum dsS lut erneö Weiken
gezeyen. Und wie der Schlot des Darrpfers, so sprüht auch der Rachfang der Locomotive rothglühende Funken aus, die nur zu leicht auf dürres Gras fallen und mit Blitzeseile weite Strecken in Brand setzen. Jäger, Fischer, Natur, forscher und Touristen treiben sich oft in Wäldern umher und bringen dort die Nächte am flackernden Lagerfeuer zu, ohne am nächsten Tage beim Verlassen des Lagers die unter den Kohlen glim menden Funken auszulöschen. Ein ein ziger Windstoß genügt oft, um die Funken weiter zu treiben, zwischen dür reS Gras oder trockenes Unterholz, und der Waldbrand ist fertig ! Es ist bereits zu wiederholten Malen nachgewiesen worden, daß jedeS Jahr mehr werthvolles Holz durch Waldbrän de zerstört wird, als durch die Axt des Holzfällers. Auch wurde gezeigt, daß das durch Feuer ge ödtete Holz bald allen Werth verliert, weil es entweder in Fäulniß gerüth oder von Würmern zerfreffen wird. Besonders schnell ziehen die Waldbrände durch Waldüngen, die aus harzreichen Bäumen, wie z. B. aus Fichten, Niefern, Lärchen und Tannen bestehen. Die Gipfel dieser Bäume werden gründlich ruinirt. und wenn sich je ein Nachwuchs an Ort und Stelle zeigt, dann besteht derselbe doch nur aus wenig werthvollen Pappeln, Weiden und Weißhölzern. Es ist bisher in unserem Lande noch fast gar nichts geschehen, um den mit so erschreckenden Regelmäßigkeit wieder kehrenden Waldbränden Einhalt zu ge bieten. Und doch hat die Erfahrung in anderen Ländern gezeigt, daß es bis zu einem gewissen Grade leicht möglich ist, derartige Unglücksfälle zu verhindern. So werden z. B. in den meisten euro paischen Ländern alle Holzfäller angehatten, alle Zweige, Aeste und Splitter der gefällten Waldbäume bis zu einer gewissen Zeit fortzuräumen. Geschieht dies nicht, dann werden die Uebertreter der Vorschrift zur Bestrafung gezogen. Auch die canadische Regierung hat zur Verhinderung von Waldbränden so wirkfame Maßregeln getroffen, daß dort derartige Brände fast nie mehr vorkommen, obgleich sie früher ebenso häusig waren, wie bei uns. Man klagt in den Ver. Staaten soviel über die sinnlose Ausnutzung" unserer Wälder, bedenkt aber nicht dabei, daß das Feuer mit it ren noch viel mehr aufräumt, als dre Art. Gold in Arizona.
Samuel L. Sanders, ein früherer kalifornischer Goldgräber, wohnt schon seit einer langen Reihe von Jahren in der Stadt Phoenix in Arizona, die im Salt River-Thale liegt. Vor einiger Zeit hatte ein gewisser Joseph Drew contractlich die Bohrung eines artesischen Brunnens übernommen, und Sanders schaute ihm eines TageS bei dieser Ar beit zu. Eben brachte der Bohrer eine Quantität sandigen KieS auS der Tiefe, auf den der erfabrene Minengräber einen forschenden Blick warf. Der KieS sah aus, als ob er ungewöhnlich goldhaltig sei. SanderS raffte davon so viel auf, als er in beiden Händen halten konnte, legte eS in ein Waschbecken, das sich gerade zur Stelle befand,und eilte zur Wasserleitung. um den Ki?S durch Auswaschung auf Goldgehalt zu prüfen. Als er mit dieser leichten Arbeit fertig war, stellte sich berau?, daß der KieS wirklich in un gewöhnlichem Grade goldhaliig war. Auf dem Grunde des Waschbeckens lag ungefähr ein Eßlöffel voll fchwarzen Kiese?, zwischen dem zahlreiche Goldkör ner blinkten. Dieselben bestanden au genscheinlick aus solidem Metall, und manche derselben waren so groß, wie ein Stecknadelkopf. Mit fieberhafter Hast holte sich San derS noch mchr von dem KieS, den er wieder auswusch. DaS Resultat war genau dasselbe, wie daS erste Mal. Dann wurde von der Pumpe gerade eine Quantität Sand in die Höhe ge pumvt. Der Sand wurde direct aus der Pumpe in das Waschbecken hinein gethan und ausgewaschen. Er wieS einen noch reichhaltigeren Goldgehalt auf, als der Kies.' Die Nachricht von dem neuen Goldfunde verbreitete sich mi blitzartiger Schnelligkeit durch die ganze Stadt. Jedermann eilte herbei, um sich von der Wahrheit der Wundemehr zu überzeugen, und bald war der Brunnen von einer fo dichten Mcnschenmenge umdrängt, daß es thatsächlich nicht mehr möglich war, die Arbeit mit dem Bohrer sortzusktzen. Wer einige Sachkenntniß besag, war nach einem Blicke auf die von Sanders gewonnene goldene Beute übcrzeugt.daß der Kies mindestens ?5 bis 520 plv Pfanne liesern werde. Ein bestimmtes Urtheil konnte indessen nicht gefüllt werden, weil nur einige Hände voll Kus ausgewaschen worden waren. TerBobrer batt erst eine Tiefe von 41 Fuß unter der Erdoberfläche erreicht, als er auf das eigentliche Goldlager stieß. Wie tief dasselbe reicht, ist bis jetzt noch nicht festgestellt worden, doch sagte sich Jeder, daß eine derartige goldbaltige Kieselschicht unter dem Platz, auf wel ' chem allein . das städtische CourthauS steht, bei einer Mächtigkeit von auch nur einem Fuß Millionen von Dollars Präsentiren würde. Eine fabelhafte Aufregung bemächtigte sich sämmtlicher Bürger der Stadt. Jeder derselben, der auch nur einen , ganz kleinen Bauplatz sein eigen nennt, betrachtet sich schon als Zukunfts Millionär. Es ist allerdings möglich, daß das Salt Niver-Thal von den Supsrstition Mountains" biSzuni 3tio Gila in einer Breite von 10 bis IS Meilen auf einem Goldlager ruht) über deffen Reichthum erst spätere Untersuchungen bessere Auskunft liefern werden. Vorläufig ist das Goldsieber nicht allein in Phoenix, sondern auch in der ganzen Umgegend ausgebrochen, und es werden bereits überall Vorbereitungen getroffen, um nach dem edeln Metall in der Tiefe der Erde zu graben. Deutsche Lokalnachrichten. Thüringische Staaten. t Generalintendant des HostbeaterS viyl. v. ven i Weimar. iiici ! meiste? Müller in Jmmenroda hat in der j Kirchenbaulotterie 50,000 M. gewon- ! nen. Im Juli findet in Altenburg die ' allgemeine Landeslehrer-Persammlung, verbunden mit dem lOOlährigen Jub' e?:Q crr r-: ; j. r -
läum. tes andesseminürS, "natt. Selbstmord durch Erhängen begingen: der frühere Dienstmann Louis Baucd von Fockendorf bei Altenburg, der Acke rer Theodor Wellendorf von Geschwenda, die Dienstmagd EmilieSchinköthe von Jmmenroda und die Wittwe Anna Mar garetbe Koch von Kleintabarz; der Bote Pfannkuchen von Gera hat sich ertränkt. In Gräfenhain starb die Tochter des Zimmermanns Schaeser an Brandwunden und in Grümpen bei Schalkau wurde der Märbelmüller Malter von einem scheugewordenen Stier zu Tode geschleift. Hessen-Darm stadt.
Der Bureaugehilfe, zuletzt Buchhalter firw.'f i cm . i-rs ! oerm naoiiicyen aerwerr rn varnistadt, Wilhelm Olff, wurde wegen Un terschlagung zu 4 Monaten Gssängniß verurtheilt. Gestorben der Ministerialrach i. P. Geheimrath Fischer in Mainz. Gestorben Bürgerme.sterAdjunkt Apolheker Hermann ?kuhr in Oppenheim. Der Tunchermeister Krebs in Oppenheim brach das Genick beim Fall von einem Gerüste und wurde todt aufgeho ben. In Darmstadt erbängte sich die unverehelichte M. Raths und in Gonsenheim erschoß sich der Besitzer des bekannten Pensionats Leniaberg, Herr S. in einem Anfall von Schwermuth. Königreich Baiern. t Magistratsrath Heitzer in NegenSbürg. Rittmeister Martin Povp vom 6. (bevaurleger - Regiment in Regensbürg wurde plötzlich vom Irrsinn befal len und mußte nach der Irrenanstalt Karthaus Prüll verbracht werden. Der Sohn des Metzgers Neinwald in Noth wollte sich den feierlichen Empfang der von Schwaden beimkehrenden 3t kruten ansehen, lief, so schnell er kennte, an denBahnhof und that dort stark erhitzt einen kalten Trunk, in Folge dessen er eine Stunde darauf eine Leiche war. Die Schuhmackerswittwe Magd. Rösch in Sckwabing wurde wegen grauenhaf. ter Mißbandlung ihrer außerehelichen Tochter Magdalena zu 1 Jahr Zuchtbaus verurtheilt. Der Maurer Sebastian Oberlcitner von Mang wurde von dem Bauern Reindl von Konradig, bei dem er eingebrochen war, als er sich ge gen denselben zur Wehr setzte, mit einem Zaunpfahl erschlagen. Der des Mor des angeklagteSchuhmacher Mich. Papst von Straßenbessenbach wurde freigesprochen. Selbstmord begingen : in Bavreuth der Soldat Wagner der 7. Komp. und der Schuhmacher Krämer, in Kalkenbach der Gütler, Ritter in Kelheim der Wagnergesell Joh. Hornbeck, in Winzer dieJnwohnerswittwe Reiniger, in Würzburg der Weinhändler Wilh. Hagemann. In Berchtesgaden wurde der Schlossermeister I. Karl Stanggassinzer jr. von einem herabfallenden Baumstamm erschlagen ; bei Beilngries ertrank der Eisenbahnbeamte Jakob Brunner ; in Eltmann wurde der Sohn des Flößers Melchior Gutenberg todtge fahren, in Jngolstadt verunglückte der Stationsdiener Mosandl, in Langeneck ertrank der Wirth Maier, in Leoprechting kam der Inwohner Jos. Grübl in der Holzwaarenfabrik um's Leben ; in München verunglückte der Spengler Späth durch einen Sturz aus dem 2. Stockwerk. Bei 3!eustadt a. D. wurde im Machringer Steinbruch der dort beschäftige I. Kaiser von einer Steinschicht erschlagen, ebenso im Steinbruch an der Jnnstraße bei Passau der Polier Karl Fruth. In der Donau bei Regensburg ertrank der Brunnenmacher Fiederer. in Sillin wurde die GütlerStochter Striedl übersabren und getödtet. Bon einem Pferde wurde der Schmiedemeister Simon Bergbauer von Straßkirchen erschlagen. Königreich Württemberg. i in Stuttgart : OberregierungSratb I. v. Neher und der evang. Pfarrer a.' D. Meyding. Mittaröeiter deS Neue,! Tagbl." Die elek:rotechnifche Fabrik in Eannstatt ist niedergebrannt. DaS Fest der goldenen Hochzeit feierte Johann Bleicher und seine .Frau Luise, geb. Baumeister in Buch'au; die Klemm'sehen Eheleute in Gruppenbach ; der 76 jährige Zimmermann Köhnlein und seine 68jäbrige Ehefrau in Langenbura und der Stadtwundarzt Caspar und Ehefrau in Metzingen. Der 54jährige Johann Enslen zu Oberdorf und der ehemalige Schwanenwirtb Wilhelm Diebold zu ?tottenburg hahen sich erhängt. Vom Schlage gerührt wurde wäbrend der Arbeit der Maurer Magnus Heimann von Bube heim und blieb auf der Stelle todt: in Heilbrvnn ertrank beim Nachenfahren der Metallgießer Friedrich Kreutzer von Nürnberg und in Oberndorf der Gewehrfabrikarbeiter Karl Friedrich Männer beim Baden ; der Arbeiter Oppeiiländer von Hertmannsweiler wurde von einem Felsblock und der Sodn des Bauern A. Oberle von Riederwangen von einer fallenden Tanne erschlagen ; der Schuh' macher Josef Kupferschmied von Weilheim brach das Genick. Großherzogthum Baden. . Oberlehrer Schnöder in Achkarren feierte sein 5(.'jähriaes Dienstjubilaum. Der Landwirth HeUinger in Leiben stadt wurde von dem Sohne des Adler wmbs Jlzböfer tödtlich verletzt. Maurermeister Math.' Stöcklin in Bruchs! wurde wegen falscher Anschuldigung zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Apotheker Rutland und Frau in Odenbeim sind wegen Mißhandlung ihrecKindes verhaftet worden. Der Kauf mann G. Jost in Mannheim wurde we g?n Heirathsschwindels zu einem Jahr Gefängniß verurth?llt. Zu Bürger meistern wurden qewählt: in Ettlingen Privatier Adolf Groß, in Oberstenwei ler Gmeinderath Biesenberger, in Rastatt Rcchlsanwalt Stigler, (natlib.) an Stelle des bisherigen ultramontanen Bürgermeisters Hirtler und in Urloffen Andreas Späth. Der Landwrrtb Martin Kaiser von Binningen, der Wirth Fahrenbach von Schuttmhal und d6li Jahre alte Stefan Becker I. von Untergrombach haben sich erhängt; Schuhmaeher Reinhold Kaufmann von Haltingen und der Arbeiter Ernst Fröschle, von Schabenhausen haben sich erschossen und der Fabrikarbeiter Jakob Zipf von Mukkenthal hat sich ertränkt. Durch Un glücksfälle kamen um's Leben : der Ar beiter Hellmuth von Distelhausen (zwi schen zwei Wagen zerdrückt), der Schuh, macher Schenck von Grünsfeldhausen, der Dienstmann Wolf von Heidelberg und derMaurer Ruppert von Kirchheim
(iir Folge eme? Sturzes), der 27Fayre alte Adolf Gamp von Gurtweil und der Bote Karl Metz von Rastatt (Brandwunden erlegen.) Aus der Rheinpfalz. Der Kommis der Seidhard'schen Buch, brnvlung in Speyer, Hugo Sevdel, bat Selbstmord begangen. Beim Abbruch oes dem Gemeindefchreiber öl. Backaus zebörigen Hauses in Dirmstein wurde tin Topf Mit kiner großen Anzahl alter Gold und Silbermünzen österreichiscyen, französischen und italienischen Ursprungs aus dem 13., 14. und 15. Jahrhundert gefunden. Seit einiger Zeit wird der Sohn des Einwohners Gustav Könlein in Ludwigöhafe vermißt und wird be fürchtet, daß er ertrunken ist. In Mar kammer starb an einem Schlaganfalle Franz Jäger. Derselbe hat den Armen deS Ortes 13,000 M. testamentarisch vermacht. Von dieser Summe werden 1000 M. sogleich und von dem übrigen Kapital alljährlich am Sterbetage des Erblassers die Zinsen unter die Arnien vertheilt. Die Cigarrenfabrik Behrens & Karthäuser in Oggersheim hat ihren Betrieb eingestellt und ist in Liquidation getreten. Der Student Karl Pasquay in Zweibrücken hat sich erschossen. In St. Julian erschoß sich der Ackerer Peter Theodald, der schon seit Jahren von seiner Frau und Tochter getrennt lebte, in Pirmasens erhängte sich der Schuhma eher H. In Frankenthal ertrank der 14jährige Georg Roll, in Seebach stürzte der 17jährige Sobn des Steinbrechers Jakob Knippel imEbel'schenSteinbruche in eine 18 Fuß tiefe Höhlung, so daß er sofort. todt war.' Der vohn des Zim mermanns Peter Scholl wurde als Leiche im Rhein gefunden. E l s a ßL o t h r i n g e n. Das Bankhaus Levy in Jngweiler hat seine- Zahlungen eingestellt. Der Bier? hrauereibesitzer Emil Haag in Jngweiler ist unter Mitnahme einer großen Geld summe und Hinterlassung seiner Frau und einer respectablen Schuldenmasse nach Amerika enlflohm. Wagenfabrikant Wiederkehr in (olmar. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Wäldeck. fDer letzte alte Waterloo-Kämpser des Amtsbezirks Harzbarg, der Altvater Nelle in Schulenrode. Der vor einiger Zeit in Konkurs gerathene Kaufmann Robert Bockenmüller in Hasielfelde, deffen Firma durch ein bedeutendes Branntwein und Harzkäse'Erportgeschäft weit bekannt war, ist wegen Wechselfälschungen verhaftet worden. t Hofmusikus A.Döhnel in Detmold. Bezüglich des Standortes des in Corbach zu errichtenden Kriegerdenkmals ist die Stadt in zwei Lager getheilt. Die eine Partei spricht sich für den Platz der abzedrann ten Pfarre aus, die andere für den Marktplatz. Um die Schwierigkeit ge wiss rmaßen durch allgemeine Abstim niung zu lösen, hat das Comite eine Li ite in Umlauf gesetzt, in welche jeder !lürcr einzuzeichnen ersucht wird, welden von den beiden Plätzen er für ge e neter halte. Voraussichtlich wird sich die große Majorität für den Pfarrplatz enlscheioen. Das Pbilipp Seese'sche Ehepaar in Ballenstedt feierte seine gol dene Hochzeit. Das 25jährige Dienst jubiläum begingen : der Polizei-Oberin ioektor Evers in Braunschweig, der bermaschinenmeister Mittendorf in der Wattermann'schen Druckerei ebendaselbst und der Direktor des Franzisceums, G. Srier, in Zerbst ; der Schleuseninspektor L. Schuhmann in Bernburg feierte sein 50jahriges Dienstjubiläum und der Schuhmacher Johann Daniel Urban in Braunschweig sein 50jähriges Meisterjubiläum. Vertreter der Gothaer Versicherungs'Gefellschaft TH. August Meyer in Braunschweig durchschnitt sich die 'Lulsader und der Arbeiter H. Geheke aus Emtinghausen hat sich ertränkt. Die Tochter Steinbrechers August Brandt in Regenborn ist ertrunken. Mecklenburg. In Medeweger See wurde die Leiche des Direktors der Maschinenanstalt in Güstrow, P. Thielmann, welcher im vergangenenWinter spurlos verschwand, aufgefunden. Das Ackerbürger Fritz Perminsche Ehepaar in Goldberg feierte kürzlich daS Fest der goldenen Hochzeit. In Wulkenzin zerstörte eine Feuersbrunst daSPfarrhaus nebstPfarrwittwen baus, das Geböft des Ortsvorstehers Pafelk, sowie diejenigen der Bauern Maaß, Schreiber, Segert und Lemper, von den Geböften deS Bauern Krüger blieb das Wohnhaus stehen. Außerdem wurden nock acht Büdnereien eingeäschert, im Ganun' 34 Gebäude. Dadurch sind 37 Familien obdachlos geworden. ' Eine große Anzahl von Großund Kleinvieb ist in den Flammen umgekommen. Das Feuer wurde von zwei ,,ochen"spielenden Mädchen von 6 resp. 8 Jahren verursacht. Der Bruder des .bekannten Afrikareisen den Wißmann, ein junger Student aus Rostock, fuhr in einer gemiethete Jolle mit dem Bootiubrer H. Jungmanm zu einer mehrstün vijen ustfahtt in nordwestlicher Richtung in See. Die Genannten sind nicht ach Waremünde ' zurückgekehrt, : wohl aber fand man am folgenden Tage das oot beim Dorfe N'enhagen angetrieben. Unter diesen Umständen kann kaum noch in Zweifel obwalten, daß die beiden Insassen ertrunken sind. v Freie Städte. ' Der verstorbene Kaufmann L. R. -chröder in Hamburg hat ein Vermögen von wehr als 10 Millionen Mark hin erlaffen. Das Testament ist wenigstens vorläufig auf diesen hohen Betrag abgetempelt worden. Der Drechslergeselle Xail Rabe aus Barmbeck wurde bei hellem Tage auf der Langenreihe in St. vauli von einem Unbekannten erstochen, ohne daß irgend eine Provokation seiner seitS oder ein Streit stattgefunden bätte. Frl. Hesse von Hamburg hat sich er tränkt und der unter dem Namen Der blaue Wolf" allgemein bekannte Hafenarbeit stürzte sich aus dem Fenster sei ner Wohnung auf das Straßenpflaster und wurde todt aufgehoben. Der Ma sä) in ist Veddies vom Schleppdampfer Triumph" ist ertrunken und der Krähn meist Krohn wurde zwischen einem Festmachepfahl und einem Damvfkrah nen zu Tode gequetscht. Der 53jährige Thomas Olffen in Hamburg wurde we gen Anreizung zum Verbrechen der Brandstiftung zu 3 Jahren Zuchthaus
"Quiek füeal" Gasolin - öefen. fleht Darmschrauben an denen wa sich die ?in ger brenn,, oder reiche die Leu verrohren. ? ttanifcttidorc Ofen hat zwei brennt . (3tade rt$t um einen W'schkeq! auf,ustelln. jtauft nicht ehe 3f den .Cuii 3Xf al- eikhen labt. SrchkZ ungefährlich, sparsam und gutr ?k o'en. Alaska R'fcigkratorS Heizöfen können bet unö Shred de Som tuti untergedracht wirken. Wm. XI. Uennott on, 9le. 3S Süd Meridian Strafe.
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kögltch. r Tögttch.autgenovimen 5onataz. Pllan' valaft, Gchlaf ud otllLtgn durch btö PtUIdrrz, Larriiburg, Ph:la'hta und Rtw vSkk, oh Kitchzel, Slo in Oag,chl,l ach BaUimor, Sashingt d SoSon. In V w m v wmf W9W rftsMftft ' Wtraii ttS im TTniftw TstrAf ffvrta mm0mmjww wt j tf v imm m Jdiaar!i, u hode. echlasrvagArt? kZn tat Botu gesichert K(Mn durch pUtattw tti den Hat n ten , Stadt. uru der t Unc Dexot ,u Jndtenaro!:, Jh. . N. öttlg, B. S. V. , ?kordo.e 3aU. fn d JSinoi Straß. 5tznd'r-l. V,ß Oett, St.il. Ozzzr. Z!iUöburz. Va. . K. S, d, L Qafiaeiit und vjt.... TtniHt. f JI&I.SB ZU Uxtt th be5e Cit 4 ; Louisville, Nashville, llcrnphis, Chat ; I tanooa, Atlanta, Savannnh, Jack- , i tonvüle, Mobile and New j Orleans. Ct tfi votthellZast fer psssagiere ua Im Cidn, ei-e direkte TliiU zu ttizn. yalafi, Cchlaf- end ?arWrOsgtN zwischen khieags und Loaitdille nd Et LoniZ vnd LontsdUl ohn. Wsgenwechsel. Losfsrt, SchnelligkeU vud OiHerhe!t biete die ff die alte znverNssig, D. & M. M. !l. Dorlni Krtf.nt ra! Pafsairst. x,rdZt E?ftinfftc und Z:iis Ctr., Z, "W. F. Black, Bnperintcn lest.
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