Indiana Tribüne, Volume 10, Number 244, Indianapolis, Marion County, 23 May 1887 — Page 2

Zndiam Tribune. Erscheint FögtitZ und Sonntags.

nfttitSghchi .rUäne Kfiet durch den Xi!tsD Cintl t Qcch, M ConrntOßl vZtillf Ct) ft! Doch. CiH lufoarni II Hell. Cx Vs iBjtltlt ta Q0:antiatU4 ? p? 2r Owee: 120 O. Qarvland0r. JndiüRSpoliS, Ind., 23. Mai 1887. Das Indianer-Territorinm. Im 50. Congreß wird Kahrscheinlich bie Frage wegen der Besiedelung des Indianer Territoriums wieder einmal zur Berathung kommen, da mehrere Handelskammern in Kansas wegen die ser Angelegenheit an die Congreßmit glieder aus . dem Osten Rundschreiben gerichtet haben. So lange es sich nur darum handelte, Abenteurer, wie die Oklahoma Boomer" Payne, Couch und Consorten aus dem Jndlaner-Territorium fernzuhalten, konnte die Regierung über das, was sie zu thun hatte, in kemem Zweifel fein. Es galt einfach, das Gesetz auszuführen, um das mit den Indianern vereinbarte Uebereinkommen aufrecht zu erhalten. Es ist allerdings richtig, daß die Oklaho-ma-ändereien von den Creeks und den Seminolen der Regierung der Ver. Staaten abgetreten worden waren, doch war dies unter der ausdrücklichen Be dingung geschehen, daß keine Weißen sich auf diesen Ländereien niederlasien sollten. Die Regierung war in Folge dessen verpflichtet, alle unberechtigten Eindringlinge von diesem Lande zu verjagen. Die Oklahoma-Angelegenheit, wie sie in der zweiten Session des 49. Congresses aufgekommen war und im demnächsti gen 50, Congreß auskommen wird, trägt entschieden einen anderen Character. ES handelt sich jetzt darum, ob die CreekS und Ceminolen freiwillig darauf eingeden werden, auf die Clausel, welche die Besiedelung ihrer früheren Landereien durch weiße Einwanderer verbietet, Terzicht zu leisten, so daß die Regierung das Recht erhält, über diese Ländereien nach Belieben zu verfügen. Ursprünglich war es bekanntlich die Absicht, das Jndianer-Territorium nur für die Nothhäute zu reserviren, und zwar nur für solche Stämme,' die von ihren Wohnplätzen und Reservationen aus im Interesse der weißen Ansiedler auf einen andern Platz gebracht werden sollten. Nun hat aber die Erfahrung gelehrt, daß die meisten Indianer aus dem Norden und aus Gebirgsgegenden im Indianer Territorium durchaus nicht gedeihen können. Die Geschichte der Poncas, der nördlichen Cheyennes und der Nez Perces allein beweist, einen wie großen Mißgriff die Bundesregierung beging, als sie diese Stämme von ihrer Heimalh aus nach dem Jndianer-Terri torium verpflanzte. Jedesmal brach unter Ihnen eine ganz fürchterliche Sterblichkeit aus, so daß es eine Pflicht der Menschlichkeit wurde, sie dort nicht länger zu belassen. Einer von diesen Stämmen, der der nördlichen Cheyennes, bracd aus der Reservation aus, beging schreckliche Verwüstungen, um die Flucht nach seiner Heimath im Norden wieder antreten zu können, und wurde schließ lich nach einem blutigen Gemetzel von den Bundestruvven iurückaeiagt. Zuletzt bat der vom Bunde angestellte Agent selbst die Sleaieruna, die Chevennes nach dem Norden zurückzuschicken. Es macht einen großen Unterschied, ob man Apachen auS Arizona nach Florida und Ala bama schickt, oder Sioux oder CrowIndianer aus dem nördlichen Valota und Montana nach dem Indianer er ritorium bringt. Die Rotbbäute in diesem Territorium haben so viel Land, daß sie davon un möglich Gebrauch machen können. In vielen Fällen haben sie desselbe an Vieh züchter zu Weidezwecken vermiethet, obalri& sie nack dem Uebereinkommen mit der Bundesregierung dieö nicht thun durften. Man denkt jetzt nicht mehr daran, die Indianer möglichst von dem Verkehr mit allen Weißen abzuhalten. Als der Westen noch sehr dünn besiedelt war, mußte man nothwendiger Weise darnach trachten, im Interesse der Pio niere die Indianer möglichst entfernt zu halten, doch hörte diese Nothwendigkeit mit dem Zeitpunkte auf, als das Grenz land" immmer dichterer besiedelt wurde. Es bandelt sich ietzt vor Allem um die ftraae. ob es für die Indianer selber nicht besser wäre, wenn sie einen Theil rt--r' r v ' oa. iyrer uverMiilgen xanccicien an oit uie üieruna verkauften. Sie würden da' durch in den Besitz von Mitteln gelangen, die ihnen eine behäbige Existenz sichern könnten. Die Zvraae wegen deS Indianer-Terri-toriums wird demnach vor den 50. Congreß in einer ganz andere Form zur Be rathunz gelangen, als dieS noch vor zehn zayren oer tfau geioezen wäre. Zur SchifffahrtSkunde. Vor einiger Zeit war im Scientisic American" die Behauptung aufgestellt . & r CT i r 1.. worven, vay ein großer ttmyi imucii , ri i. ? m voller sayrr txi vann ausgeyanen tnnrt. wenn er bereits mebrere Meilen weiter zurückgelegt habe. Diese . - . o- j. f.:r r Behauptung rouroe xn üau,ncjcn ici fA zweifelt, und mebrere Schinscavitäne erklärten daraufhin, sie könnten . l'T . . r ' . I. .W.i-!.?I!ffl ihw schisse vmnen ei ooer vier rvisss längen zu jeder Zeit zum Halten brin aen. 1 Tsl !nt,s?znte Anaeleaenbeit wurde Herrn Nash, dem Secretär des Board of Pilots" in New Jork, zur Begutach. tung unterbreitet. Herr Nash versieht uine Stellung bereits seit 15 Iabren und hat manchen harten Kämpfen beige- .. . r t O iT. V... m i .... ve,ni, we:c?e von cgi, uuiiyguimiucu um die ihrer Leituna anvertraujV4 V w w -7 - ----- - u ttn Schiffe sicher an die Küste zu brin ($r eint?, ein Schiff, welches 19 knoten in der Stunde zurücklegt, müßte r 's Of.t.vkM.CTa. minXltin2 i 4 Vet rUvigriii xJüVvuHk miuvunii uvuf ici Meilen weiter fahren, wenn auch die Maschinen rückwärts arbeiteten. Ek wurden zwei der besten Lootfen im

ganzen Hüfett tzlelchsallS Um ihre Mel nung befragt. Jeder derselben war un gefähr derselben Meinung, wie der Se, cretär. Der Eine sagte, seine langjährige Erfahrung im Seewesen berechtige ihn zu der Behauptung, daß zwei große Schiffe mit einer Fahrgeschwindigkeit von 19 Knoten per Stunde bei trübem Wetter sogar dann einen Zusammenstoß nicht vermeiden können, wenn sie bei einer directen Fahrt gegeneinander auf eine Ent' fernung von vier Meilen das Gefahrsignal geben und ihren Lauf zu hem

men suchen. Sie müßten dann mehr auf ihr gutes Glück, als auf ihre Lenkungsfähigkeit vertrauen, wenn sie der ihnen drohenden Gefahr aus dem Wege gehen wollten. Der andere Loote erzählte : Der Eapitän eines großen eisernen Dampfers versuchte einmal mehrere Erperimente, um sich zu überzeugen, wie bald er sem Schrn zum Halten bringen könne. Dasselbe hatte keine besonders tüchtigen A!aschinen und konnte höchstens 12 noten m der tunde zurücklegen. Als es sich im vollen Laufe befand, befahl er, die Arbeit an den Maschinen emzustellen und die Richtung nach rückwärts einzuschlagen. Dabei machte er die Erfahrung, dan das (ächrn noch volle vier Meilen weiterfuhr, ehe eö gelang, seinen1 Lauf Einhalt zu gebieten." Erst rn der vorigen Woche hatte man im Hafen von New Dork ein neueS Bei spiel von der verhältnißmäßigen Unlenk barkeit der großen Oceandampfer. Die Auranla" von der Cunard Lirne war nicht im Stande, vor dem South West Spit" ander Mündung des Hafens einzuhalten, trotzdem sie auf eine weite Strecke binaus gewarnt worden war. und zwar lediglich nur deshalb, weil der Strom wegen der Frühiabrsfluth etwas stärker war, als gewöhnlich. Wer rettet Oesterreich 1 (Au, der .Bcrl. 8I!iU." In der Generaldebatte, welche im österreichischen Abgeordnetenhaus die Rudgetberalhung einleitete, haben meh rere Redner es offen ausgesprochen, daß Oesterreich in großer Gefahr schwebt. Am schärfsten der alte Parlamentarier Carnen. Earnert ergreift nur einmal im Jahr das Wort, und zwar in der Generaldebatte über das Budget, um in seiner kernigen Sprache cm Bild von der allgemeinen Lage Oesterreichs zu zeichnen. Seit Graf Taaffe an der Spitze der Negierung steht, sind es nur dunkle Farben, die er für sein Bild wählt; diesmal so dunkle, wie noch nie. Er führte aus, da an der Unterdrückung des Deutschthums Oesterreich untergehen müsse. In ähnlichem Sinne legte der Abg. Plener dar, daß ein großer Theil des künftigen Geschlechts ohne (ötauoen an Oesterreich und seine Existenz aufwachse, und der Abg. Knotz erklärte so gar, Teutschland werde sich seme alte Ostmark wieder holen muffen. Erleuchtete Staatsmänner in den Reihen der deutsch - österreichischen Liberalen sehen also den Zerfall Oesterreichs' voraus, und sie glauben, daß für die Deutschen die Verewigung Mit dem Veutjch: Reiche die letzte Zuflucht bleibt. In den Reihen der Gegner fand sich Nie mand, ihre Meinung zu bekämpfen. Man stellte sich an, als ob man sie nicht hörte. Wenn die Geschichte von dem Ver schwinden einer Nationalität berichtet, o handelte es nch itets um Verhaltnme, rn denen nur zwei Nationen mit einander rangen. In Oesterreich aber, stehen den Deutschen acht Nationalitäten mehr oder weniger feindlich gegenüber, dre zusammen an Kopfzahl die Deutschen kaum um mehr als erne Millum übertreffen. Wur die Deutschen würde der Zerfall Oesterichs ein schmerzliches Ereigniß sein. Für die andern vcationalrtaten ist es das gleichgiltigste Ding von der Welt. Die Ruthenen würden zufrieden sein, wenn sie sich an Rußland anschließen können, die Rumänen m der Bukowina würden jeden Augenblick bereit sein, sich dem Königreich Rumamen, die Italiener im Tnentino sich dem Königreich Italien einverleiben zu laffen; die Polen Galizims be trachten Oesterreich als einen Zufluchts vrt, den sie nur bis zur Wiederherstellung Polens zu benutzen beabsichtigen, und die Czechen dünken sich groß genug, ein eignes onigreicy zu onoen, uno giaum r .c den schon viel zuzugestehen, wenn sie die Personalunion anerkennen. Es giebt alfo keine andere Vcatwnalitat, welche die bisherige Aufgabe der Deutschen über nehmen und als Bindemittel im Reiche wirken könnte. Wird den Deutschen die Durchführung dieser Aufgabe unmöglich gemacht, so ist der Zerfall des Kaiserreichs unaufyatlfam. Jahrhunderte alte Staatswesen bre chen jidoch, ohne daß. Kriege ins Spiel kommen, nicht so leicht zusammen, wenn auch vieles darin faul ist; am wenigsten in der heutigen Zeit, wo der Krach unzählige Jntereffen verletzen würde, deren Vertreter, um zu retten, was sich noch retten läßt, stets geneigt sind, das mor sche Haus noch einige Jahre zu stützen. Daraus hat erne verzweifelte Staatsweisheit den Schluß gezogen, daß Schul den eine Bürgschaft für den Bestand der Staaten sind. Wenn dieser Satz wahr wäre, so hätte Oesterreich noch glänzende Aussichten, denn Taaffe bat so gewirth schaftet, daß seit 1881 die Ehrlichen Zin sen für die Staatsschuld um zwölf Millionen gewachsen sind, während für die Förderung des Wohlstandes nichts, gar nichts geschehen ist. Auch in der schlimmsten Lage glauben die Bürger eines Staates nicht an des sen Untergang, so lange sie sich einig wiffen. Graf Taaffe hat aber das Ge gentheil hervorgerufen und den Zwie spalt unter den Bürgern bis zur Gewaltthätigkeit verschärst. Um nun weiterem Unheil vorzubeugen, ist er auf das eigen thümliche Mittel verfallen, den Deutschen in Städten mit gemischter Bevölkerung jede öffentliche Feier zu verbieten, damit nur gar nicht ein deutsches Lied oder die schwarz-roth-goldene Fahne das Nationalgesühl der Herren Czechen beleidige. Die Deutschen leben in Böhmen unter einem wahrhaften Belagerungszustand, der eine bleibende Errungenschaft für sie werden wird, sobald die Gerichte aus nahmslosnnit czechischen Richtern besetzt sind. Das bezweckt nämlich der jüngste Sprachenerlaß des Justizministers Pra zak. Die Regierung. hat sy oftdaS Recht

gebeugt, daß die czechifchen RWer eö auch von ihr lernen werden. Wenn in einem Staate mit zerrütteten Finanzen Unfriede, Ungerechtigkeit und Aberglaube herrscht, ist wohl Grund zu der Besorgniß, daß der Staat seiner Auflösung entgegengehe, und mit Recht werden in Oesterreich die Fragen aufgewerfen : Ist noch Rettung möglich? Wer wird der Netter sein ? Carneri hat ohne Ministerwechsel die Rettung für unmöglich erklärt, aber wohlweislich eö unterlassen, diejenigen zu nennen, denen er das Steuerruder anvertrauen möchte.

Um deutsch-liberales Ministerium müßte einer slavenredellion gewärtig sem. Darum glauben wir, der Netter muß an höherer Stelle gesucht werden. Der Kaiser, der die traurige Lage des Reiches mitverschuldet hat, hätte bei dem niedrigen Bildungsstande der Slaven und der Unterwürfigkeit der Aristokratie allein die Macht, allmählich eine Umkehr zu Stande zu bringen. Für ihn und sein Reich wird eö aber verhängnißvoll werden, daß er fein Vertrauen allein auf das Heer fetzt. Der Kaiser und seine Generale glauben, durch die Disziplin flets Herren s Heeres bleiben zu können. Sie vergessen nur. da die in den letzten Jahren eingestellten Rekruten in einer Zeit herangewachsen sind, welcher der cationatltatenoad bel.iahe fremd war. Die Probe wird bedenklicher werden, wenn die unter dem Ministerium Taaffe Erzogenen zur Einstellung gelan gen. irs widerfpr,cyt der menschlichen Natur, daß der in Haß und Verachtung der Deutschen beranaewacksene Eiecben. jüngling vor dem Feinde dem Befehle t...ifi.. - rsrr - r i oes veui en untx ireuoiae voiae leisten sollte. Daher sieben scklimme Enttäuschungen sehr wahrscheinlich be vor. vermag der Kaiser aber nickt ha Reich zu retten, so geht eS in der Stunde der Gefahr unter. fOojn Inlande. Ein fettes Menschenkind ist Sadie Moter in Lanöford, Pennsylvanien. Sie ist erst 10 Jahre alt, wiegt aber bereits 195 Pfund. In Greenwood, Arkansas, feierte ein Negerprediger feinen 102. Ge burtstag dadurch, daß er eine 62jährige Schöne, die Wittwe Edie Smith, an den Traualtar führte. Mit versch ied ene n Dampfern wurden kürzlich acht PauperS, die im Laufe der vorigen Woche von Europa in New Jork eingetroffen und von der Ein Wanderung? Commission am Landen verhindert worden waren, nach Europa zurückgesandt. In der Legislatur von New Jork ist eine Bill welche verfügte, daß künftig hin gestattet fein sollte, Gäste in Hotels erster und zweite? Klaffe zu j e d e r Zeit, also auch an Sonntagen, spirituose und gegohrene Getränke zu dem Mahl zeiten zu verabfolgen, mit 64 gegen 17 Stimmen verworfen. Das alte ver rückte Gesetz bleibt demnach bestehen. Die Zahl der in letzter Woche im New Jorker Hafen gelandeten Einwanderer betrug 12,919, gegen 9,14V in der entsprechend Woche des Vorjahres. Die Gesammtzahl der vom 1. Januar d. I. bis zum Schluß der letzten Woche angekommenen Einwanderer beläuft sich auf 133,177, gegen 89,136 in der gleichen Woche des Vorjahres. Am Flußufer in der Nähe von Caledonia in Minnesota wurde vor einigen Tagen das Skelett eines Mannes gefunden. In einer Hütte nahebei fand man Kleidungsstücke, in denen sich T5000 in Papiergeld und Münzen befanden. Man glaubt, daß das Skelett das eines Räubers ist, welcher vor einiger Zeit jene Gegend unsicher machte. Ueber Geronimo und die mit ihn in Fort PickenS in Forida interrnrten Apachen hat General Lieutenant Sheridan einen Bericht erhaltender im Wefentlichen folgendermaßen lautet: Die gefangenen Indianer werden streng bewacht. In den Kasemalten, in welchen sie untergebracht sind, herrscht die größte Steinlichkeit. Die Arbeitskraft der Indianer kann ohne Zweifel auf verschiedene Weise vortheilhaft verwendet werden, namentlich bei Gartenarbeiten." Die Wittwe deS Generals Grant hat jetzt im Ganzen von der Web' ster'schen Verlagsbuchhandlung in New Jork bereits 5394,459 als ihren Antheil an dem Gewinn aus dem Buche ihres ManneS erkalten. Der riesige Erfolg des Grant'schen Buches steht auch in BeZiehung auf den Geldpunkt unerreicht in der Geschichte des Buchhandels aller Culturvölker da. Nach dem Willen ihres Gatten hatte Frau Grant einige Personen zu entschädigen, welche durch die Gaunereien Wards ihre Habe theilweise einbüßten. Aber sie ist und bleibt, dank den von ihrem Manne in seinem letzten Lebensabschnitte bewiesenen Schrmstel lerfleiße, eine sehr wohlhabende Frau. Hoffentlich vertraut sie von dem Gelde nichts ihren drei Söhnen an. Bon dem letzten Crdveoen im fernen Südwesten wird Folgendes berichtet : Die CumberS Mesa in New Mexico ist ein rauheS Hochland, das zahllosen Schafheerden als Weide dient und denen ihr.e Hirten, die oft Wochen lang ihren Herren aus dem Gesichtskreise entschwinden, Tag und Nacht folgen. An einem Ux letzten Tage machte sich der Schafzüchter Cubers Gonzales auf, um seine Heerden zu besichtiaen, erreichte die Mesa um 3:10 Uhr Nachmittags und kletterte auf einen Felsen, um Umschau zu halten. Plötzlich verdunkelte sich der Horizont, ein leichtes unterirdisches Rollen schien von Südweft herzukommen. und der Felsen, auf dem er stand, begann heftig zu schwanken, während gleichzeitig ein lauter Krach erfolgte. Gonzales wurde von einer tödthchen Schwache be fallen und rollte hinab. Als er sich wieder erholt hatte, gewahrte 'er, daß der von ihm verlassene FelS .sich gespalten hatte und einen klaffenden Riß von zehn Fuß Breite auswies.' was den von ibm gehörten Krach erklärte. Er bestieg dann sein , Roß und suchte nach den Schafen. Er fand viele derselben zerstreut und ängstlich blökend, aber keine Spur von den Hirten. Weiter reitend fand er zu seinem Schrecken die Leiche eines derselben auf den Boden ausge streckt und eine Meile davon auch die anderen Beiden, ebenfalls todt. An den Leichen war keine Spur von Gewalt zu leben, und die. Körper waren nicht steif

ühVtoum erkalttt ein Aeweis, day der Tod sie erst während der Anwesenheit ihreS Meisters auf der Mesa überrascht hatte. Die Gesichter der Hirten trugen den Ausdruck eines entsetzlichen Schreckens, und die aufgestellte Theorie ist, daß die drei Männer vor Angst und Entsetzen über die ihnen unerklärliehe Elementarerscheinung gestorben feien. Dreiundzwanzig Meilen unterhalb New Orleans bei Woodlawn im Sprengel (Countv) Plaquemine in Louisiana hat ein Wahnsinniger Na-

mens Cd. Wilson großes Unheil ang?richtet. Er erfreute sich früher in Mas I sachusetts emeS großen Vermögens, verlor es aber, zog nach Louisiana und erhielt an oben genanntem Platze eine Stellung auf einer Pflanzung. Seit sechs Jahren war er dort. Das viele Grübeln über den Verlust seines Vermögen? machte den sehr gebildeten Mann allmälig verruckt. Seit einigen agen verließ er seine Wobnung nicht mehr, betete und sang daselbst und verweigerte Jedem den Eintritt. Da man fürchtete. daß er ferne Wohnung und andere Ge väude auf der Pflanzung anzünden würde, so begaben sich am 15. Mai einige der Eoantybeamten auf den Platze, um ihn zu verhaften und nach einem Irrenhause zu bringen. Der Aufsehe? über die Pflanzung, Herr vcavmond Busch, der vorher stets großen Einfluß auf Wilson gehabr hatte, näherte nch auf daS Ersuchen der Beamten der Woh nung des Verrückten, um ihn zum Her auskommen zu überreden. Doch Wilson feuerte beide Läuse seines Gewehrs auf ,hn ab und verwundete ihn schwer an reiden Beinen. Am folgenden Morgen bot Sheriff Thibaut Mannschaft zur Verhaftung des gefährlichen Narren auf. Unter den ihm Hilfe leistenden war auch Geo. Osmund, Redakteur eines dortigen Blattes. Thörichter Weise griff der Sheriff das Haus am bellen Tage von vorn an: da schoß Wilson wieder zweimal, und die Rehposten fuhren dem unglücklichen Osmund in Hals und Brust, tödliche Wunden verursachend. Der Sheriff ließ nun Feuerbrände in Wilson's Wohnung schleudern, um ihn auszuräuchern. Nach Kurzem stürzte Wilson aus dem Hause, in einer Hand einen Eimer mit Waffer, in der anderen einen Revolver, und begann zu schießen. Nun schoffen die Angreifer ebenfalls; Wilson wurde durch einen Pistolenschuß verwundet, worauf ihm der Sheriff durch einen Büchsenschuß den arri machte. Der vou dem Narren tödlich verwundete Osmund war selbst ein arger Schießbold. Bis vor Kurzem gab er em Blättchen in New Orleans heraus, erschoß dort vor einigen Monaten den Registrsrbeamten Brewster und verwundete einen Andern, entging aber auf Grund der Nothwehr.Theorie der Bestrafung, siedelte dann nach Plaquemine über und gründete dort ein neues Blättchen. Jetzt aber ist er ebenfalls durch einen Schuß bold umgekommen. Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Brandenburg. In Bernau wird am 16. Juni d. I ein große Hufsitenfest gefeiert werden Im Hause seines Schwagers, des Fleischermeisters Ernst Quasdorf in Forst, ermordete der Privatschlächter Moritz Müller aus Eifersucht seine Frau mit einem Schlächtermeffer. Der Forstaufseher Köhn in Friedrichshagen brachte dem Einwohner von Köpnick, Merlitz, den er beim Holzdiebstahl erwischte, eine gefährliche Schußwunde bei.- In Alt Küstrinchen, Neu-Küstrinchen und Lietze göricke herrscht die Diphtheritis in be denklicher Weise. Eine Menge Kinder sind derselben zum Opfer gefallen. Prr mierlieutenant R. Kund in Landsberg wurde zum Vorsteher der wiffenschaftlichen Station in Kamerun ernannt. Ungefähr 150 Morgen der städtischen Forst in Nauen sind durch einen Waldbrand vernichtet worden. Kreisgerichtsrath a. D. Riel in Soldin hat der Stadt 13,500 M. zu gemeinnützigen Zwecken vermacht. Im Schleusenkanal zu Bran denburg ertrank der Mummenstecher Herschke ; in Hennigsdorf wurde auf der Straße der Koffätenbesitzer Fischer Beh rendt von einem Schlagflusse getroffen und getödtet ; in Ketzin wutde de Ar beiter des Besitzers Hornemann, Ma chetski, von einem Pferde erschlagen', der Maurermeister Weigel von Ikathenow verunglückte durch einen Sturz von einem Bau ; der Grubenarbeiter Jannasch von Spremberg wurde im Braunkohlenberg werke zu Reppist verschüttet. Provinz Ostpreußen. Der Besitzerssohn Ferdinand Grollmuß von Gubitten, der im Januar d. I. den Knecht Aug. Salewsk durch eine Unachtfamkett erschoszen hatte, wnrde zu 1 Mo nat Gefängniß verurtheilt. t Der Veteran aus den Freiheitskriegen von 1313 15 Gottlieb Fischer in Jüdischen. Verurtheilt' wurden : wegen Brandstiftung bezw. Verleitung dazu der Arbeiter Ludwig Schramm von Königsberg zu 18 Monaten Zuchthaus und der Besitzer A. Jacobeit, deffen Sohn und der Arbeiter Samuel Albien, sämmtlich von Groß Weißensee, zu 3 Jahren Zuchthaus, resp. 4 und 21 Monaten Gefängniß, wegen Meineids bezw. Anstiftung ' dazu, der Maurer Drauth und der Zeitpachter W. Poweleit von Alt-SusZemilken zu ein Jahr Gefängniß resp. 2 Jahren ZuchtHaus und die Frau des Wirths Brauer von Friedrichsdorf zu 8 Jahren Zucht? hauS, wegen Straßenraubs der Losmann Karl Lehmann von Julienbruch und dessen Sohn zu 2 resp. 1 Jahren Gefängniß und wegen Jagdvergehen und Ur, kundenfälschung der Besitzer Hermann Neumann von Poppendorf zu 18 Mona ten Gefängniß, Provinz Westpreußen.Die Auswanderuny der Polen, besom der aus dem Kreise Strasburg, nimmt in diesem Jahre einen Umfang an, wie nie uvor. Dienstleute, Handwerkerund kleme" Besitzer machen Alles, waS'sich nur veräußern läßt, zu Geld und bege den sich in ganzen Partieen über'S Meer. Der Schutzmann Bernhard Heinrich in Danzig wurde wegen widerrechtlicher Verhaftung zu 3 Monaten Gefängnir verurtheilt. Lehrer Pfahl in Weichsel' münde feierte das 50jahrige AmtSjubiläum. Der Hotelbesitzer Meister in El bina. welcher einen KellerlehrlinL der

artig' mißhandelt hat, dap derselbe m Lähmung verfallen ist, wurde zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. f Der Rendant des Bisthums, Robert Stvpczynski, in Kulm. Der Eigenthümer Adam Formella von Wohlendorf wurde in Lauenburg in Pommern wegen Dieb' stahls verhaftet, als er mit seiner Familie unter einem falschen Namen rei send dort eintraf. Sein Besitzthum hatte Formella vorher auf Jahre hinaus verpachtet, da er nacb Amerika zu verduften beabsichrigte. f Der Verleger der Gazeta Torunska", Buchdruckereibesitzer ?;.c n..z,..zk: :ek,. 5?:

y)Vi, iiuvvyitsti uiyvtiii iirnuv der Flammen wurden : in Mienthen die j Oekonomiegebäude desRittergutöbesitzers . PäSler, in Echilno das Schulze'sche ! Gasthaus und m Schwarzdamm das Anwesen des Besitzers Konh. Provinz Pommern. t Der Chefredakteur der Ostsee-Zei-. tung", Emil Müggenburg in Stettin. Der wegen Wechselfälschung entflohene Kaufmann Neinhold Hirte in Cöslin ist im Sächsischen ergriffen und eingeliefert worden. Bei einem Tanzvergnügen geriethen in Blankenfelde mehrere dortige Burschen mit solchen von Carlshof in Streit, wobei der Arbeiter Wißmann von Carlshof dem Arbeiter Baumgart vonBlankenfelde mit einem dicken Knut tel derart über den Kopf schlug, daß er sterben wird. Die 18 Jahre alte Tochter des Neffke in Schmelsin wurde verhaftet, da sie nach ihrem eigenen Ge ständniß die Urheberin des großen Bran des ist, der im Mai 1885 den größten Theil des Unterdorfes einäscherte. In Stettin erschoß sich der bei der Firma LouiS Lindenberg angestellt gewesene Handlungsgehilfe Karl Raßmann und beging der Arbeiter Ludwig Beldt Selbmord, indem er sich aus dem Fenster stürzte; der Steinsetzer Hamann von Pasewalk hat sich in einem Anfall von Geistesstörung nebst seinem 3jährigen Töchterchen ertränkt und der Eigenthü mec I. Krüger von Sandhof und der Arbeiter H. Birr von Stolp haben sich erhängt. Der Weichensteller Geske von ebenda wurde zwischen zwei Puffern zermalmt und der Matrose Knuth von Schwinemünde in Folge eines Sturzes vom Mast. P r 0 v i n z S ch l e sw i g . H 0 l st e in. Müller Scbmidt und Frau in Hohen westedt feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Bürgermeister Meßtorf inUetersen feierte sein 25jähriaes Amtsjubi läum. Ein Raub der Flammen wurden : auf Frörupfeld bei Flensburg die Kathenstelle des H. Jeffen, in Göttin das Anwesen des Hufners Kunst, in Hemme in Folge Blitzschlags der Voll macht'sche Hof, in Kritschelund dasHaus deS Käthners H. Carstensen, in Lurup die Käthe des Altentheilers Lohse, in Steinklinken das Haus des Käthners Hase, in Thiset bie Landstelle des I. Pe tersen und in Wandelwitz das Anwesen des Landmanns Hopp. Provinz Schlesien. Gestorben im Alter von 103 Jahren die Magd Josephine Fitzek in GroßSirehlitz, welche mehr als 50 Jahre ununterbreche in einer und derselben Fa milie gedient hat. Gestorben Stadtrath Höbe! in Hirschberg Von der Strafkammer in Liegnitz wurden verurtheilt : der Jnftrumentenbauer Leberecht Bußler wegen Wechselfälschung zu 13 Monaten Zuchthaus, der Schuhmacher Krujche wegen Majestätsbeleidigung zu 2 Jahren Gefängniß und der Heilschäfer" WilHelm Pusch von Royn wegen Kurpfusche rei zu 15 Monaten Gefängniß. Der Steuerbeamte Tins in Patschkau wurde auf dem Wege nach Ober-Pomsdorf todt in einem Wafferloche gefunden. Der Drechslermeister Lübke in Sagan beging mit seiner Frau das Fest der goldenen Hochzeit; gleichzeitig feierte derselbe.das 50jährige Bürgerjubiläum. Der verstorbene Kämmerer Conradt in Schönau bat der Stadt 50,000 M. mit der Bestimmung letztwillig zugewendet, daß . dieselben unter der Bezeich nung Kämmerer Conradt'sche" Stif tung" verwaltet, und die Erträge zu Schulzwecken verwendet werden. Die verwittwete Mühlenbesitzerin Holz brecher von Paulsmühle bei Oppeln wurde zum Tode verurtheilt, weil sie ihren Ehemann vergiftet hat ; ferner wur den verurtheilt : der Kaufmann E. Klin kert von Breslau wegen betrügerischen Bankerotts zu 1 Jahr Gefängniß, die ledige Mathilde Goldberger von ebenda wegen Meineids zu 6 Monaten Gefäng niß, der Diener Gustav Müller und der Maler August Drescher von ebenda we gen Urkundenfälschung zu 3 Jahren Ge fängniß bezw. Zuchthaus, die ledige Marianne Muziol von Lendzin, die ihr 1j Jahre altes Söhnchen zu Tode ge prügelt hat, tu 15 Jahren Zuchthaus und der Fleischermeister H. Rädisch von Mallmitz bei Sprottau wegen Verlcitung zum Meineid zu 3 Jahren Zucht haus. Der Bahnwärter Thäslcr ließ sich bei Herzogswaldau von einem Zuge uoersayren und wurde getodtet und der Schuhmacher I. Binneck von Preiskret schäm und der Kutscher Gustav Kunert von Skeyden. haben sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Arbeiter Neinhold Krauts von Ares lau (in Folge eines Sturzes), die Arbeiter Sylvester Czerwinski von AltZabrze und Schneider voll Neuhof (er froren), der Stellenbesitr Gottwald von Blasdorf (von einem Bullen gespießt) und der Maurer Trautmann von Zie genhalS (ertrunken). Provinz Posen. In Lopienno ist an Stelle des LehrerS Sarnowski, der die Bestätigung der Re gierung nicht erhalten hatte, der Privat schreibe? v. Unruh aus Liffa zum Bür germeister gewählt worden. s In Wilkonicki in Folge GenuffeS von trichinö sem Fleisch hinter einander der Vogt O.-J. C.!T- ri.-- - . I rrr . niae, ceien cyivlegereilern, vie cakthiebe'schen Eheleute von Ruda, und lchließlichFrau Lücke. Außer diesen liegen noch mehrere Personen krank darnieder, so in Wikonicki ein Knabe Und ein Bruder des Lücke und in Ruda drei Schwe ütrn htt Verau Lücke. Krnhst fetor! ,n I j- w -w ww w-w f-www-ww rww-wwvw rWV W Domachowo feierte daS 50jäHrige Amts 1 jubiläum, aus welchem Anlaß ihm vom ' König der Rothe Adlerorden verliehen wurde. Der Sohn des Schiffers Zan- ' der von Bromberg ist ertrunken, der . S,hn der Lehrerwittwe Seefeld in Pu i nitz starb in Folge eines Sturzes in einen Qsklwmvf und der BrettsSneider No

Notiz für Contraktoren. Illinois Qtraße Tuun, l. cffik, de städtischen Eivil.?ngfi'rS) Jndtanap'k, den 12. Mat 17. Hiermit wird NZch richt gegeben, doß rsiegelte Offerten für den Uwbau deS Jllinoi Straße Tunnel, den jetzt in der Office dkS Stadt.JngenieurS befind lichen Plänen un Sx,isikation,n gemäß, m Ei. fendahnomite, dem Etdtanma't und dem Inge, nieurin der Office des Unterzeichneten im outt Haufe der Stadt JndianaxoliI ntiegin genemin werdenl Cff'iU werten lii 4 Uhr achmtta-S. der. 25. Vait87 entgegen genommen. Da Recht, ine oder alle Offerten ,urückzwisen, ird vorbehalten. Z H. Shearer.

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