Indiana Tribüne, Volume 10, Number 242, Indianapolis, Marion County, 21 May 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint Kö g lieZ und S onnta gs.

r?Vtiü3 fxrt5ftn kostet durch in XiltttU Cicil , Boche, U Conmtaal - .tUt" b x, flS4. 3tX ,s, 1 . " r, YS? lagtjcht ta Sv:,KlsiaZ!ng I I" 2,. Qiüttt 1Q0 Q. QarvlandQr. Indianapolis, Ind., 21. Mai 1887. Wollte Wittwe sein. $m October voriaen Nabres kam Miß Lilly F. Brown in Oakland, Calisor rnen, m den Besitz von $50,000, welch r . r m r . - , I ior von lorem aier vereror wpicch i i ' . I ien. ' ie freute ncv aam xoniauq uoer 'diesen großen Haufen Geld und faßte den Beschluß, von jet an recht lustig" zu leben. Nur that eS ihr leid, daß die gesellschaftliche Etiquette ihr manche Freiheiten verbot, die sie gern genossen haben würde. Als sie im Brunswick House" in Oakland boardete," machte sie einer ih rer Freundinnen, einer Wittwe, die sich gleichfalls in diesem Hotel aufhielt, den Vorschlag, mit ihr gemeinsam eine Ver gnügungsfahrt nach dem AosemiteThal zu unternehmen. Die Wittwe ging da rauf bereitwilligst ein, meinte aber, es würde viel schöner sein, wenn sie B e i d e als Wittwen die Fahrt unternehmen könnte!. Sie würde alsdann in ihrem Auftreten viel ungenirter sein. Eine Wittwe," so sagte sie, kann überall hm, wo sie nur fcnu, und Liebschaften und Spaß haben, ein junges unverhei ratbeteö Mädchen muß jedoch in ihrem Auftreten sehr vorsichtig sein." ' Mch Brown seufzte. Ja, wenn man nur Wittwe sein könnte,ohne sich erst den Mühsalen "deS EhelebenS unterworfen zu haben," klagte sie. Ein Freund,Capt. Richard Aggar, der mit seiner Frau gleichfalls in dem Hotel wobnte, wurde von den Damen ins Ver trauen gezogen. Er begriff die Ge schichte vollkommen und war unhöflich genug, laut aufzulachen. Wenn eS nur darauf ankommt," sagte er, dann kann Uebelstande leicht abgeholfen werden, Es giebt in San Francisco zu jeder Zeit Hunderte vonMnnern, welche im Ster den liegen. Ich werde Ihnen einen solchen Mann verschaffen, Miß Brown." Das Mädchen, welches qern Wittwe werden wollte, war über den Borschlag ihres Freunde ganz entzückt. Sie gab ihre sofortige Zustimmung zu dem Plane, und der Capitän machte sich auch unverzüglich aus den Weg, um sein Berspre chen zu erfüllen. Er begab sich zu seinem Freunde Dr. Anson A. DuPuy und theilte demselben mit, um was eS sich handle - " - Einen s o l ch e n Mann habe ich gerade auf Lager," sagte der Arzt. Es ist Frank McKee, ein junger Buchdrucker, der an der Schwindsucht leidet und be reits an der Schwelle deS Todes steht, Ihre Freundin muß sich jedoch beeilen, wenn sie feine Wittwe werden will, sonst stirbt er ihr unter der Hand. Ich glaube kaum, daß er noch zwei Tage leben wiid." Scbon am näcksten Moraen wurde die Trauung in der Ofsice deS Arztes durch einen Friedensrichter vorgenommen. Der Bräutigam" ließ Alles geduldig mit sich geschehen. Er war so schwach, daß er während der Ceremonie fast vollstän dig daS Bewußtsein verlor und im Wa aen nacd fSauf aebrackt und dort in's Bett gelegt werden mußte. Die junge Frau" wartete ungeduldig auf den Tod ihres Gatten. Sie war nicht geizig gewesen und hatte ifyrn 31000 in baarem Gelde gegeben, damit er seine letzten Lebensstunden sich nach eigenem .Gefallen verschönern könne. DaS für ihn viele Geld übte indessen, eine merkwürdige Zauberkraft auS. ES schle? beinahe, als ob dasselbe für seine Krank

beit wirksamer wäre, als die gesammte men, welche die Kriegsbereitschaft verMedicin deS gelehrten Herrn DoctorS. I schlingt, können 'verwandt werden, um

Er dachte nicht mehr an den Tod. Seine tyrau war jung und hübsch, er hatte die Tasche, voll Geld war es.da nicht Un sinn, zu sterben ! Es siel ihm dieS Nicht einmal im Traume em. Als richtiger Jünger der schwarzen Kunst lebte er nun . r-, . -- t ! an:i :.v luuig IN oen ag incin. aiu jtvcu Tage steigerte sich sein Woblbesinden, und er wurde zusehends dicker und fetter. : DaS irdische Thränenthal", daS er noch vor Kurzem in verzweifelter Resignation hatte verlassen wollm, war jetzt für ihn rnit einer lieblichen Morgenröthe ange haucht. 5i?ur seine 5?rau maöte ibm Kummer : sie ging ihm geflissentlich auS dem We ' rrt nn i i. -c Cl - ... ct. Vluuf einigen yicii ita t ic zu fällig auf der Straße. In fchwärmeri schen Worten erklärte er ihr, daß er sie . auS ganzem Herzen liebe, und daß e ihn zum Glüallchlten aller lerollyen ma(btn würde, wollte sie mit ihm ihr Leben theilen. Sie wies das Anerbieten kalt nh f Anfovifd) zurück, erklärte sich aber gern bereit, ihn bis zu seinem Tode mit Geld zu unterstützen, wenn er das Ge heimniß ihrer Ehe an Niemand verrathen volle. Leider" erhielt dennoch ein schlechter Mensch" Kenntniß von ihrem Berhältniß zu dem schwindsüchtigen Setzer und drohte ihr mit Verrath, wenn sie ihm das Geheimnis nicht mit Geld abkaufen würde. In ihrer Angst wand . te .sie sich an einen Advokaten und suchte bei ihm Hilfe. Er mußte ihr eingestehen, daß er ihr nicht helfen kön ' ne. So lange ihr Mann" lebe, sei sie seine Frau und dürfe-die ihr so unlieb same Last 'nicht von 'ihren Schultern la den. . : . Eines TageS saß MrS. McKee, to'it sie ietzt beißt, ruhig in ihrem Zimmer, a!S an die Thüre desselben bescheiden angeklopft wurde. -Ihr Gatte trat ein und warf auf sie einen traurigen, vor wurfsvollen Blick. Seine Frau zog sich äraerlich einige Schritte zurück. Was oNen Sie hier?" fragte sie ihn mit ei. lizem Tone Der arme Mann wollte antwort:, dcö wurde er von einem heftigen Husten überfallen, der ihn fast zu ersticken droh tt J Der HuNen war Musik in den Oh.' ren -der Frau, und ihre Augen leuchteten schadenfroh auf. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer. ES Hellte sich

heraus, Latz der Hujtenansau nur durch ein Primchen Tabak verursacht war, das sich dem jungen Ehemanne in die unrechte Kehle" verint hatte. Ich wollte Ihnen nur sagen," sagte McAee in versöhnendem Tone, f,ba& ich die Geschichte von unserer Henath gewiß nicht in die Zeitungen gebracht habe. Das haben andere Leute ge than." Mit einem Ausdrucke deS Unwillens ließ sich die Frau auf ein Ottomane nie der. Also schon die Zeitungen wissen von meinem unglückseligen Verhältnisse zu er zählen?" sagte sie. Der Mann war entschieden interes sant. Um sein blasses, von der Krank heit entstelltes Gesicht ringelten sich krau se, schwarze Locken, und seine dunkelbrau nen Augen hatten einen feuchten Glanz.

Trotzalledem würdigte ihn seine Frau kaum eineS Blickes. Urne lange Pause folgte, m welcher t.:v ru ü. fix. i : .?. i rriinr , i vjmucu w m mi siiuiwri r rr . M - - . gen bullten, iüer ranke heftete sein Blicke lange und eindringlich auf die schlanke und elegante Frauengestalt, welche ihm gegenüber auf der Ottomane ruhte. Hätte sie die Sprache seiner Au gen verstehen wollen, so würde sie viel leicht weichherziger geworden sein, sie un terließ es aber geflientlich, ihm in das kummervolle Antlitz zu schauen, Schließlich wurde das lange Still schweigen sogar dem verliebten Schwind süchtigen peinlich. Er erhob sich reichte seiner ihm gesetzlich angetrauten Frau die Hand zum Abschiede und sagte leise: good bv." Mit kalter Stimme antwortete sie auf den Gruß, machte jedoch keine Bewegung, um auch ihre Hand in die seine zu legen. Schweigend verließ er das Zimmer und begab sich in seine Wohnung zurück. Seme Frau" wartet aber bis auf den heutigen Tag noch auf seinen Tod. Ernste Worte. -Ikugiero Bonghi, ein früherer Minister 3 Königreichs Italien, ein treuer Die rn der Krone und ein Führer der Con servativen, hat in der Revue Jnterna tionale" einen bemerkenswerthen Aufsatz über den europaischen Militarismus ver öffentlich:. Er schildert eingehend die verschiedenen Kriegsrüstungen, berechnet die Kosten der stehenden Heere in Srie denszeiten auf 5 Milliarden Francs, wozu noch ein ebenso großer Verlust durch Bahnlegung der besten Arbeitskräfte hmzutrete, und weist daraus hin, daß in Folge der riesigen Heeresaufwände alle nützlichen Staatsausgaben ungebührlich beschränkt to den mün. 25 fenicr fast 3 Mtlltonen Menschen jährlich unter den Fahnen stehennd .n emem allge. wemen Kriege 13 Millionen auf eman der losgelasien werden konnten, so habe M 'das Mißttauen der Machte gegenemander fct jur Unettiraahtct : jewett. Und das Schlimmste sei, daß selbst 2 Ö10!6!?!111!11 bf!n cntIefts liehen Zustanden noch kein Ende machen würde. Bonghi hält es für undenkbar, daß Deutschland gänzlich Frankreich, oder daß umgekehrt dieses Deutschland zerstö re ; für undenkbar und für unerträglich mit dem Gesammtinteresse der europäischen Staaten. Also jeder Krieg zwt schen Frankreich und Deutschland würde nur neue Kriege in fünf, in zehn, in zwanzig Jahren gebären. Die ande ren Verwicklungen. d:e den Frieden be drohen, liegen im Osten. Rußland strebt darnach, alle slavischen Völker unter sei em Scepter zu vereinigen. Warum ? Ist da russische Reich nicht hinreichend groß ? Und lohnt eS der Mühe, ganz Europa umzustürzen, um dieses einzige Reich zu gründen, das kaum geschaffen. sich notwendiger Weite wieder auflösen müßte? Trotzdem scheint es, als gebe eS kein Entrinnen. Während aber die Lasten für den Militarismus die Völker erschöpfen, und während die Politik der Großstaaten immer verworrener wird, verbreitet sich in den niederen Schichten ein revolutionärer Geist und die bürgerlichen Klaffen'werden von Mißtrauen erregt. Jene Sum die Uebel dieser Gesellschaft zu mildern ; I sie dienen nicht dazu, um die äußeren Schwierigkeiten zu. lösen; sie sind nur geeignet, die inneren Schwierigkeiten noch zu steigern. Gerade im Verbalt niß zu den Heeren, welche die Staaten I c.u , : ort. -1l c . . v i allen, ivaiyicii jene itutuciuttic, vic schließlich nur durch die bewaffnete Macht von revolutionären Unternehmun aen abgebalten werden können. Der Zwiespalt greift nur tiefer damit in die Staaten ein. Und die Regierungen, welche im selben Augenblick, wo sie die mmtar; chen Lasten steigern, Gesetze ae gen . die . Socialisten machen, gleichen Leuten, die Holz ins Feuer werfen, da I nt 3 fcfTr rnif fsrtmrtt itrtX V t ni&. v vii , vv ttvwyzeitig Waffer bereit halten, um es auszu löschen." Man muß den eingeschlagenen Weg oerlajstn, wenn man zene Gefahren ver. I meiden will, mit denen die heutige Poli tik über kurz oder lang die Gesellschaft bedrobt. Selbst iene Staaten, die beHäupten, den Frieden zu wollen, sind thatsächlich kriegerisch. Statt dessen müßte, ein wahres Friedensstreben die Mächte beseelen; und alsdann würde schließlich auch Frankreich dahin gelan gen, stillschweigend auf Elsaß-Lothringen zu verzichten ; ist Frankreich aber den allgemeinen europäischen Aufgaben wie der gewonnen, so könnte auch die orien talische Frage zu Gunsten der Civilist tion gelöst werden. Die erste Woraus setzung für alle diese Fortschritte wäre, daß man die militärischen Lasten nicht steigert, sondern vermindert ; und der jenige, der den ersten Schritt nach dieser Richtung thäte, würde vielleicht gar nicht so bedroht sein, wie man annimmt, . Diese riedensideen, welche ich so eben ausgesprochen habe, und welche die Massen, in der Höhe und in der Tiefe, alle im Herzen tragen, diese Ideen wer den fast lächerlich erscheinen inmitten all der Kriegsdrohungen, die uns umgeben. Es bleibt nur wichtig, zu er rathen, wie lange das Lacherliche als eine ernste Sache und umgekehtt erschei nen wnd, und wie lange noch ein Vorgehen, daS so zeder Vernunft bar ist, wie daS der europaischen Großmächte, vernünftig l erscheinen wird Ich für meinen Theil bln überzeugt, daß em so ungeheure Verdrehung der Wortbedeiz.

rungen nicht ewig dauern und daß man wohl oder übel diesen Stand der Dinge andern wird. Nur sollte man nicht war, ten, daß das mit Gewalt erzwungen wird, und zwar durch eine Gewalt, die von unten kommt. Mir mag man gestatten, das zu sagen, mir, der ich ein überzeugter Vtonarchist bin." Das Beispiel der ameri k an ischen Republik, die so civi' lisirt und so reich ist, und die mit der Entwicklung ihrer Produktion daS Gleichgewicht der armen und der begü

terten Klaffen in Europa bedroht, diefeSBeispiel ist vor allem für die Monarchien gesayr l i ch. Es ist unmöglich, datz dre Voller sich an die Idee gewöhnen, es müsse sich als materielle Consequen der GeipeS entwicklung, so wie sie rn Europa vor sich geht, ein Zustand latenten oder offenen Krieges ergeben, der nicht mehr weichen könne und der alle andere sociale Thätigkeit absorbirt. Früher oder später werden die Völker nach der Ursache die ses Uebels forschen, und sie werden mei nen, dieselbe m zenem Theile deS Mm tarismus zu finden, welchen die Dyna stien noch als Bermachtniß der Bergan aenhett bewahren. Wenn unsere volkS thümliche und bürgerliche Gesellschaft, die nach Arbeit und Frieden begehrt, zu der Ueberzeugung gelangt, daß sie ihr Streben nicht anders befriedigen kann. als indem sie eme Negierungsform em setzt, bet der sie allein Herrin ist, und wo kein anderer Wille, als der ihrige respektirt wird, so wird sie vielleicht mit Unrecht annehmen, daß diese Form die repub likan ische Regierung? form ist ; aber es ist sicher, daß sie mit derselben einen Versuch machen wird." Diese ernsten Mahnungen eines über zeugten Monarchisten werden natürlich hi fcpn S?rtrtsllMiw slllf unsrutt??. yvi v w Boden fallen. Oom Znlande. Eine Frau in Berlin in Ca nada gab unlängst ihrem einundzwan iigsten Kinde daS Leben. Die Mutter sowie das Kind erfreuen sich der besten Gesundheit. Der Vater hat sich gedul dig in sein Schicksal ergeben. DaS neue Licenaesed in Minnesota tritt am 1. Juli in Kraft. Von dem Tage an werden die Wirth , r f i . m i iwn' . o icyaslen in r. Paui uno linneapvtt je 51000 und in den übrigen Theilen des Staates je 5500 jährlich als Licenz gebühr zu bezahlen haben. In Point Pleasant in West Virginien kaufte Charlie Harris eine Flasche mit Patentmedicin und gab da von zwei Theelöffel voll seinem zwölfjäh ngen Kmde zu trmken. Kurze Zeit dar auf starb der Knabe unter allen An zeichen einer Vergiftung mit Arsenik. Der deutsch amerikanische Geschichtsforscher- H. A. Rattermann hielt sich in letzter Zeit in Columbia, der Hauptstadt von Süd-Carolina, auf, um der früheren deutschen Einwanderung m zenen Gegenden nachzuforschen. Er hat dort eme ganze vlerbe von deutschen Namen gefunden, welche unter den er sten Ansiedlern von 1674 bis 1705 vor kommen. JnTexaS hat es im ganzen Rio Grande-Thale so heftig geregnet, daß der Rio Grande stark angeschwollen ist und immer noch steigt. EineS der größten Fährboote auf dem Flusse ist ge sunken und das Zollhaus wurde fortgeschwemmt. Glücklicher Weise schemt Je dermann in der Umgegend auf das Unglück vorbereitet gewesen zu sein, denn eS gingen dabei keine Menschenleben zu Grunde. In CanawauguS imStaate vkew mxl stand kürzlich eme ffrau Na mens SimmonS mit einer Gabel auö Stahl am Fenster, während draußen ein heftiges Gewitter tobte. Plötzlich er tönte ein lauter Krach. Der Blitz hatte in daS HauS und in die Gabel einge schlagen, und die Frau blieb in Folge dessen zwei Stunden lang bewußtlos. Von den übrigen Bewohnern des HauseS wurde Niemand beschädigt. Selbst ländliche Aerzte in Missouri scheinen nicht viel von Temve renzlerinnen zu halten. Kürzlich hielten Aerzte Miffouris eine Zusammenkunft in Macon City im nordlichen Staats roerle. )vamen ves emverenl-mauen Vereins baten um die Erlaubniß, An sprachen an die Versammlung richten zu dürfen. Nach längerer Verhandlung entschlossen sich die Aerzte, den Frauen die Nednerbühne auf 10 Minuten, und zwar n der Zeit, ,n welcher die er sammlung e:ne Pause machte, emzuräu men. Die Temperenzlerinnen wiesen vlejeS schadlge Anerbieten" grrmmrg zu rück und zogen ab. Die amerikanische Oper spukt immer noch im Lande umher. .Sie hat jetzt ein Gastspiel" in San Francisco beendet und geht nach Los Angeles, um dort fünf Vorstellungen .in den neuen AusstellungSgebäude zu geben, dessen Bühne zu diesem Zweck umgebaut und vergrößert worden ist. Eine Anzah reicher Bürger von LoS AnaeleS im Umgegend bat einen GarantietondS auf gebracht und auf diese Weise die Gesell schast vor eventuellen Verlusten sicher gestellt. Die Leute, welche der National Opera-Compagnie in San Francisco eine Caution von 18,000 gestellt haben, um dieselbe vor einem Desicit zu schützen. werden wahrscheinlich gezwungen sein, einen Theil der Summe zu zahlen, für r.x , L.j.n!ii ... i . t " v 1 ' we ic u? verpsiicyrer yaoen. Ueber Pension - Blutsau aer wird au Kentucky berichtet: 3 Bundesgericht zu Covmgton wurde die ser Tage H. W. BoSleY von Lawrence bürg der Berechnung blutsaugerische' Gebühren für Betreibung von Pension ansprücden schuldig befunden. ES ward der Beweis erbracht, daß er in einem Falle S50 forderte und erhielt, während er nur S10 berechnen durfte. ' Derselbe yar m awrencevurg Jahre lang au solche Weise PensionSbereötiate be schwindelt. ES ist dieS die zweite Schuldigbesinduna wegen eine lolö Vergebens in der gegenwartigen Session jenes Bundesgerichts, woraus man ent nehmen kann, wie allgemein unter den PensionS - Agenten der Brauch herrscht, Pensionsberechtigten zu hohe Gebühren abzunehmen. DaS Urtheil ist über die sen Schwindler noch nicht gesprochen, eS wird aber jedenfalls zur Warnung für solches Raubgesindel streng genug aus falle' . .

Vor ungefähr zwei Jahren wurde das von dem berühmten Künstler Paul Nembrandt im Jahre 1640 gemalte Bild: Le Doreur (der Vergolder)" nach New Pork gebracht. In Gemäß. heit der Tarisgesetze hätte daS Gemälde alS Antiquität zollfrei eingeführt werden können, doch hatte der damalige Zoll'. collector die Einfuhrgebühr auf S12,160 festgesetzt, und der Adressat deS Bildes hatte diesen Betrag auch ohne jeden Protest und ohne die in solchen Fällen gesetzlich vorgeschriebene Appellation an

zumelden, bezahlt. Im Laufe diese? Mnatö unterbreitete der Eigenthümer dieses GemälveS dem Finanzsecretär eine Petition, worin er die Rückvergütung der gezahlten Zollgebühr verlangte. Die Angelegenheit wurde dem Schatzamts Solicitor zur Prüfung überwiesen, und derselbe hatjnrn entschieden, daß insofern kein Vrund für die Zurückerstattung der gezahlten Summe vorliege, als den oben erwähnten gesetzlichen Bestimmungen zur Zeit der Einfuhr deS BildeS nicht entsprechen wurde und zudem der betreffende Anspruch bereits verjährt sei. Während Boulanger der Milizcompagnie Gate .CitY Guards" zu Atlanta m Georg! rn einem hochtrabenden Briefe die Erlaubniß gab. bewaffnet nach Frankreich ' zu ' kommen, hat ihr Capitän Burke vom amerikani schen GesandtschaftS.Secretar White in London kürzlich folgenden Bescheid er halten: Ich bm vom Gesandten beauftragt, den Empfang ihres Briefes zu r rij r tr nrr r - . oenarigen, oezugiicy oes äuuniazes der Gate CiY GuardS", als militärische Organisation England zu besuchen und dabei ihre Paradewaffen mit sich zu füh ren. Herr PhelpS läßt Ihnen melden, daß er sehr bedauert, die gewünschte Erlaubm nicht erbalten zu können, aus Gründen, welche dem StaatSminister in Washington bereits mitgetheilt worden ftns. Daraufhin telearaphlrte Burke an die amerikanische Gesandtschaft in London : Ist d-i abschlägige Bescheid der englischen Nrgierung an die Gate EitY GuardS" endgütig f Und nun kam vom Gesandten PbelpS selber die ebenso deutliche alS einsilbiae Antwort: Ja!" Capittän Burke und seine Mithelden sind wüthend. Er sagt: DaS ist ein In v 3 ult für tHn Bolontar Soldaten der er. Staaten. Frankreich, Belgien, Deutschland und Italien haben einge willigt, uns zu empfangen, und wenn wir uns den Küsten Großbritaniens Nähern, verlangt man, daß wir unsere Uniformen ausziehen, unsere Waffen ablegen, die amerikanische Flagge ver stecken und aleich Landstreichern durch England schleichen sollen." Allgemein lst man der Ansicht, daß die geräuschvolle amerikanische Theilnahme für Irland der Grund für diese Ablehnung ist. An eine große Anzahl Personen in Atlan ta und anderen Städten des Südens sind bereits Fahrkarten für die in Ge ell cha t der Gate Crtv Guards" zu unternehmende Reise nach England und dem europäischen Festlande verkauft. Vo QnSland, DieVerwandlung der Gala '.hea aus dem Werke der Kunst in die le. bende Erscheinung bildet die neueste Se henöwürdigkeit im Castan'schen Panopti--kum in Berlin und ist mit solchem Ge schick inscenirt. daß der Vorgang auf den Beschauer wahrhast verblüffend wirkt. In einem dunklen Raum sieht man sich einer von einem Rundbogen umschlösse nen Nische gegenüber ; der Interpret der Scene , erinnert in kurzer Zeit an die . v r um. . augriecyiikve cytye, nacy welcher ver König Pygmalion die Aphrodite anfleh te, der von ihm aus Elphenbein verfer tigten Statue einer schönen Jungfrau Leben einzuhauchen und die Göttin den Wunsch des Bildners gewährte mit dem Bedingen, daß er die Liebe dieses WeibeS gewinne. Während dieser Erzählung er scheint innerhalb eines viereckigen Aus schnittes im Hintergrunde der Nische die aus GipS gebildete Büste der Galathea benannten Werkes ; allmahlig gewinnen ihre zuge Farbe und Leben und, ohne daß der Beschauer die Grenzlinien der Wandlung wahrgenommen, sieht er sich einem un blühenden Leben prangenden schönen Frauenbilde gegenüber. Indem vann roener vericyler wiro, wie oas ve lebte Gebilde wieder zum leblosen er starrt sei, macht mandieWttbrnehmung, r c r ' r w r , ' m .. m. va Die m aen lrarven m Bu te er bleichen, bis dieselbe wieder in der frühe ren weißen Erscheinung vor Augen steht. Von gleich überraschendem Eindrucke ist der noch daraus folgende Vorgang : Vvg malion bittet Galathea, noch einmal möge sie leoend vor tin Auge treten ; wieder schwindet das Weiß von der Büste, aber anstatt des belebten Frauenbildes erscheint nun an derselben Stelle em Körbchen mit Blumen. Die Illusion einer Verwandlung ist vollständig ; sie ;ri r r i. n . r r ' iii eme iieoensmurvige Augenvien' dung, bei welcher wohl kein Beschauer Herrn Castae dafür zürnen wird, daß sie mit rechten Dingen vor sich gegangen. Aber fragt'ihn nur nicht, wie ? . EinB erliner Blatt,welches stets eine ganz besonders demüthige Loyalität zur Schau zu tragen befllffen ist, leistete sich neulich folgende herzerfrischende Anekdote : Fürst Bismarck spielt nicht blos die erste Geige im euro päischen Conzert auch die Drehorgel weiß er zu führen. Das mag ein Bild gewesen sein, das seinen eigenen Werner verdiente, als nämlich' der eiserne Äanzler einen Moment lang zum wirklichen Dreborgelkünstler wurde, ohne freilich. die Benesizien dieses minimen Standes mit in den Kauf zu nehmen. Die Anek dote kommt auf dem Umwege über England, wo sie mit allen Zeichen der Wahrscheinlichkeit wie folgt eolportirt wird : Vor Kurzem wurde im Hause deS.Prinzen Wilhelm der Geburtstag eines seiner Söhnchen gefeiert, und auch Fürst Bismarck stellte sich bei dieser Gelegenheit mit einem Geschenke, mit einer Dreh orgel ein. Einige Tage später kam der Reichskanzler ins Palais, und nachdem der kleine Prinz ihm gedankt, klagte er dem Fürsten, er könne nicht viel drehen, weil ihn die Arme schmerzen, der Fürst möge ihm doch einmal selbst was vor svielen" Der Kamler tritt zur Orael ! und besinnt mit solchem Sckwunae u werkeln, daß sämmtliche Prinzen des 'Hauses herbeieilten und entzückt den ' energischen Klängen lauschten. Die Kleinen begannen auch bald nach den Klänaen der Orsel m tmen und bei

diesem Anblick meinte Prinz Wilhelm, der Vater, lächelnd zum Reichskanzler : Es ist doch merkwürdig, auch dieser kleine Zukunftskai ser tanzt schon nach Ihrer Pfeife." Aus Sachsen, 30. April wird geschrieben : Ein durchaus ungünstigsS Zeichen für die wirtschaftliche Lage ist die Wohnungsnoth in den Fabrikvordörfern und Vorstädten der gro ßen und mittleren Städte. So sind in den kleinen Orten in der Nähe von Chemnitz durchaus keine halbwegs billi

aen Arbeuerwoynnngen mehr zu haben. da die Arbeiter alle hinaus aus der Stadt drängen, wo bic Mlethspreise noch viel theurer sind. Es wird zwar in den Vororten überall stark gebaut, doch entspricht das Angebot so wenig der Nachfrage, daß die Logis schon sämmt lich ikn Nohbau vermiethet sind. Aehn lick. wie um Cbemniv. siebt eS bei Zwickau aus. Zu all dem Elend aber kommt noch daS Einrücken der schlesischen billigen Arbeitskräfte auch in unsere Gegend. Wie diese Einwanderung be trieben wird, das mögen die Leser aus folgender Anzeige ersehen, welche wir in einem sächsischen größeren Lokalblatte sinden : Weil hauptsächlich Landmägde nicht zur Genüge zu beschaffen sind, em pfehle schlesische Arbeiterfamilien, welche auf drei Jahre und länge? contractlich gemiethet werden, wo die Frauen Mag bearbeit verrichten." (Folgt der Ort und Name dieses Gesindevermiethers.) Solche Annoncen sprechen für sich selbst, mehr aber noch gegen das jetzt Herr schende Arbeitssystem, die Gangarbeit. Die ganzen Familien werden auS einer Gegend in die andere verschleppt und wehe ihnen, wenn sie die Contracte, welche sie selbst kaum lesen können, nicht peinlich halten. Lohnabzüge, schlechte Behandlung, plötzliche Entlastung ist daS Lo?s der Aermsten, die nebenbei aber, meist unwissentlich, den. Lohn ihrer Ne benmenschen, der heimischen Arbeiter und Arbeiterinnen, herniederdrücken und so zu dem eigenen noch anderes Elend hinzufügen. Obgleich nachgewiesen ist, daß nach der griechischen Verfassung die Mündigkeitserklärung des Kronprinzen um dre; Jahre verfrüht war, hat die Regierung doch in der Kammer einen Gesetzentwurf eingebracht, durch welchen dem Kronprinzen eine jährliche Apanage von 200,000 Drachmen ausgesetzt und zwei ausgedehnte Staatsdomänen geschenkt werden sollen. Ein neues Re gentschaftsgesetz bestimmt, daß nur für den Fall, daß der Kronprinz verhindert wäre, in Abwesenheit deS Königs die Regentschaft zu übernehmen, dieselbe, wie dies bisher der Fall war, dem Ministerrathe zu übertragen ist. Außer diesen beiden Gesetzen legte der Minister Präsident noch einen Gesetzentwurf vor. wonach die Prinzen un? Prinzessinnen deS königlichen HauseS nur mit Bewilligung deS Königs eine Ehe eingehen können. Fräulein Morde, di beliebte Opernsoubrette des Stuttgarter Hofkbeaters, ist eine Nichte des Polizeivioirnninärs Schnäbele. Als solche ist sie vem Schicksal, interviewt" zu werden, nicht entgangen. Ein Correspondent der ttrlf. Ztg." besuchte die Dame und be richtet nun : Auf mein Befragen fchil derte sie mir ihren Onkel als einen von glühendem Patriotismus beseelten Fran ;osen, ver sein Alles daran setzt, seinem Vaterlands zu dienen. Er hat es seiner iichte arg übel genommen, daß sie sich für immer in Deutschland. niedergelassen und sich der deutschen Bühne gewidmet bat. Wegen der hieraus entstandenen Differenzen beschränkt sich der Verkehr zwischen Beiden schon seit Jahren auf den Austausch formeller Mittheilungen in dringlichen Familienangelegenheiten. Uin mir vorgelegener, in französischer Sprache abgefaßter Brief Schnäbeles, oatnt Pont-a Ätouffon, 17. April '87" (ein Glückwunschschreiben zur Verlobung , einer Nichte) zeigt eine elegante und sichere Handschrift. Der Stil verräth .i: en gebildeten und mit der Feder ge wandten Mann. Die Unterschrift ist ij'me. (Guillaurne) Schnaebele. Auf oer Photographie Schnäbele's, die mir gleichfalls vorgelegen, hat derselbe das Aussehen eines behäbigen Pastors oder eines sogenannten psrs uodlo.beim Theater. sm Gesicht ist glatt rastrt ; um den Mund bemerkt man einen gut wüthigen, freundlichen Zug, auS den Äugen hmgeaen blitzt List und Wer fchmitztheit. Das grau melirte etwas cünne Haar ist auf der Seite gescheitelt. Schnäbele, der jetzt anfangs der fünfzi' aer Jahre steht, trägt auf den Bilde schwarze , Kleidung ; das Knopfloch ist mit dem Band der Ehrenlegion ge schmückt. Er besitzt nach der Mittheilung r ' oiiii. ' ri...fr m i inner itiajie eme uaruto; vxtxtft von Auszeichnungen; die letzte ist ihm vom König von Belgien geworden.' Schnäbele ist verheiratet und hat zwei Söhne, die beide noch studiren. Bezüglich Frau lein Mordes sei bemerkt, daß dieselbe, eine geborene Straßburgerin, deutsche Htaatsangebörige ist. - Man schreibt dem ..Berl. Tagbl.": Es ist charakteristisch für den neuesten Nihilistenprozeß, daß sich alle Angeklagten ohne Weiteres schuldig be kennen, indem sie hinzufügen, was sie . .it t.-.. r 1 geiyan, wiiien ne aus ueoerzeugung gethan, und daß sie ferner eingestehen, noch Complicen zu besitzen, die sie jedoch um ke'nen Preis n.'nnen würden. Außerdern ist es, wie es scheint, den Ange klagten darum zu thun, zu constatiren, daß ihre Handlungen rein nihilistischer Natur gewesen seien, damit nicht durch die verschiedene Nationalität der Ein zelnen (Polen) der Glaube entstehe, na tionale polnische Jntereffen wären im Spiel. Gleichzeitig zeigten die durchweg sehr jugendlichen Verbrecher das Bestreben, durch ihre Antworten größtmögliche Männlichkeit und Energie zu dokumentircn. Einer der Angeklagten, auf welchen sich hauptsächlich daS Intereffe concentrirt, ein Student im vierten Cursus der juridischen Fakultät, ist mit der goldenen Verdienstmedaille decorin. Auf die Frage, ob er das Gift in die Bomben gethan, antwortete er sofort : 3fa, ich that's !" Waren Sie sich über die Folgen vollkommen klar?" Selbstverständlich ! wenn nicht, würde ich'ö überhaupt nicht gethan haben." Haben Sie Complicen gehabt?" Ja, aber verrathen werde ich dieselben nie und nimrner !" -Einer Lbrer

Notiz für Contraktoren. JllinolS Qtraße Tunnel. csstck'dt? statischen E!il.?ng'i'urSj JndtanapkU. dn 12. W 18i7. Hiermit mird Nachricht gegeben, deß versiegelte Offerten für den llmbau Ui Illinei (träfet Turn.l. den jetzt in btt Office be EtadtJngnieur befind lichen Plänen un Spezisikationen gemäß, vom Ei sndahr,lomite, dem Ct,dtamalt und dem Inge, nieurtn der Ossie dei Nnterzeichneten i Eourt hause dir Stadt Jntianaxoli! ntigkn gknommtn erden. Offerten werden bis 4 Uhr ZZaHmMajS. dkN 23.

82ailS87 tntgejen genommen. Da Recht, eine oder Ue Offerte zurSZweisn, wird rorbehatttn. Z 45. Shearer. Wenn Sieden besten, re in sten und stärksten G ? 7 i g ! OaSpNlver, (daking powder,) QgttdCt'f (flavoring extracts) und k würze, Alles rein und unvkrfülscht haben wollen. dann sragen Sie räch W. F. SOLIIDAY'S öaaren Nitd gebrauchen Sie keine andern oo, oo a ioo Siid Pennsylvania Str. Indianapolis, Ind. KT Zweiggeschäft in Wichita, Kan. Wr. O. G. Psass, Orzt, UJundarzt (Geburtshelfer. Office: Mtt(lion Ayo, x'ßchft bs: o?z, rs b'.i ß UZr.achmittagt o i lil fcStnfc ? tti dr. C7" U5o 981. Oohnung : Nm Alabama 8t. ?ieVdo 630. Henry Klansmann's "T Cr - m&m9 CIo. 2(l3tinb S0I Nord Nklo Jcrsky Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgesiichte für Stühle. Oilliae Vreise. Vrompte Bedienung. i u i ADVERTISERS can learn theexact cost of any proposeel line of advertising in American papers hy addressmg Geo. P. Rowell & Co., . Nwppr AdTrtitin'g Burtau lO Spnxs St.. Hw York. nd lOot for JOW'ao P"M,hlt Freunde und Complicen entstoy, wie wir wissen, ins Ausland. Woher bekam er die Mittel dazu?" Ich verschaffte sie ihm; er verkaufte meine goldene Me daille !" Und warum flohen Sie nicht selbst?" So etwas muß ein Jeder mit sich selbst abmachen. Ich wollte nicht fliehen, lieber wollte ich für die von mir vertretene Sache sterben !" Lord Wolseley wieö die ser Tage mit Stolz darauf hin, daß England jett sofort zwei starke Armeecorpö" mobil machen könne. Dam bemerkt nun die konservative Wochenschrift Saturday Review höhnisch: Der Kriegsminister Stanhope mag sich glück lich Ichätzen, wenn man seine hochfliegenden Pläne für die Mobilisirung zweier Armeecorps nicht allgemein die Stanhope'sche Windbeutelei nennt. Wir stehen nicht an, zu erklären, daß die uns von jener Autorität (Wolselev), welche beim Banquet d-S PreßclubS sich fo sehr rühmte, daS theatralische" Element in der britischen Armee beseitigt zu haben, versprochenen zwei ArmeecorpS nur dadurch auf dem Plan erscheinen können, indem man den altehrwürdigen Kunstgriff benutzt, Nr. 1 auf der einen Seite heraus marschiren und auf der an deren Seite als Nr. 2 wiederauftreten zu lassen. Es bedarf übrigens nicht einmal amtlicher Information über die Angele genheit. Ein Armeecorps läßt sich nicht wie ein Licht unter den Scheffel stellen, und ebenso wenig kann das Rohmaterial dazu in Schubladen oder Pultfächern versteckt werden. Es ist geradezu absurd, davon zu reden, zwei Armeecorps aus dem bestehenden Material bilden zu wollen. DaS Publikum hat bereits so sehr allen Glauben an die Fähigkeiten deS Kriegsministeriums verloren, daß es nicht eher an die Möglichkeit der Aufstel lung von zwei Armeecorps für den Noth fall glaubt, bis es sie vor Augen sieht. ChiOeni in Kannen bei Oöatfztx

l'M,

V-VWV'U' VVtU'V

I. A. WlmStoNl 2 Ost Washington Str. . Empfiehlt seine große Autwahl in EI.&D.SfaoI Ranges für Hotels und private. lb Lyrnan Gasolin-Oefen die bkpkn d,r Welt. Die vorzüglichen Ciö . Bekälter au? dartem Holz. Argand NangeS n. Kochöfen und FJffiUER-IIEERDE. WABA8B ROUTE ! Fall ZU die Stadt ach irgend einer Rich. tuuz hin ,u verlasse beabsichtigen, gehen Cte zur Vabash Ticket.Office, Zlo. 5 Z?eS Majylsgton StratZ,. Indianapolis, und ertraaen die kakrdreise nah näbtrrn fXii

theUunge. Besondere Rusmertsamkeit dtrd Land-Käusern und Emigranten zugewandt. NundsahrtTicketS nach allen Plätzen im Westen undNordwestm! Die direkteste Linie nach FOKT WAYNE, TOLEDO, DETKOIT und allen östlichen St2dten OthlrzaggoS, aläft'Schlafdsezs?, znderlässiger Anschluß und dollpundige Sicher heit machen die ttrotzs Wabajh Qahn die beliebteste Passagier-Babn in Amerika! F. I. Wo.d. DtstriU.Paagier nd Land-Ägeu I n k i a x l i , I d. I o . S m h, Scneral Ticket-Manager. T. E h a u d l e r, en..Pass.. und Ticket.Agt. St. LoniZ. Mo. '" SjjLOUISyUlt.HtWitlBÄMYK CHI CÄ60 Rrj Die küki:ste und direkteste Linie von INDIANAPOLIH nach Frankfort, 5tlpbi. Monrieello, Michigan Ciiv, Chicago, nnd allen Orten U nördlichen Jndiana, Nicht gan, nördlichen Zllinoii, Wiicoufin, Iova, Mwnesota, s!ebrat'a, Kansas, Htto MerieoZ Dakota, edada, Gwido, Califoruien und Orezon. L direkte Jüqe täglich S von Indianapolis ach ibicago; ebenso ach Mtchigan Cith. Slegantt Pullmann Schlafe vaggon ans den Nachtzuz. GepZckmaikeo bis au's Reiseziel ertheilt. ftctnt ah tza größer k,mltcht,tt,n tttl rtchtungen, uvkbrtrkffttche Lonh:' süe Emtgra,. tn, Land und Tourtsten.tU,t aq Kg,d timttx Ort, In von anderen adien derüh, wnd. Senn an nördlich, lüdlich. tftltch kn eftltch ia retjen wünscht, kaufe man nicht da !tg, lil an unser Pr,s . s. v. gefth,. I3flB il$mra ende man fch an T. X. Baldwlu, Distrikt Pajsagt, Ijtiu, . G Kd Jätnot traZ, Jdaap, U, Jv. Sohn 0. Oarsom. . Q. 0ldc. ,,al,LrwaUr ial Caffaeiet . CMtat. htu: .V. 0Hloa.ot Mt. iOYxlm und. Pittstour Itallroaa. Leit'Tabelle fix t urchgh?ud, nd r?ciS üEe to '0. Jan. M 1 ü8 MTloflem U Ntki.Dx, Zdxt., titi Ktatunt. 5L,g,5.tug.,LchKg!kl. 1 , . Ub.51ndtanl Unt.iaOb'LiU, . ich.... m Da?to .Ptcu. ff drdana m EiubI.... m ark v CtcudmctSi . , Oheeliua m Utbr.... barrttbura... :3 ,? il wo tA)6:io 6:4k. 1 Ü in 1:1 . 3: . 3:J . I 23 . 6 .26 , 6:33 , 7:10 . ! :tH , 0 i :r4 , 11: , 8::) 8:.3 941 u:ia i, s i.uuQm 4:iü b.OO :6b 4:iü , 6: v.so . 3;4)ta :.0ZK! . CiUlaon.... öU . Ij , 0:00 , 7.3) . e.uaün 6:lin m Oas hingt.. 8 0. e: o , 9.:i . 7:äüitir. , V?tUMU NVrk... , oft tgcltch t TCfllich, cufptntctt? o?n'.Q4. PNa' V'tltft, Schlaf un cUlüutt drch bi Pittldvra. Harri bura. tzilQ,:,tzi, , vork, h kZechzel, ls in kZag,kch'4k ach öaUwl, Oasngio r.ntz Yaiia. Knd in Sen dkurt,KadrKtttr.,Luraki des L3kte abrkart nch n OSllch Stadt nd tn de ötadt.Bnreau. S, ttx JS,lS f2afbtnotoa &tftc und l U?lv S)xo! fbattny JndianaroN, u habin. elaswagkn,Aatttn lir im ta voraus gesichert rden durch rrrükatib M de Agent akUönwt Ut tom Qri I öb" fl. kr. Cfflnfl, 1.0. P. , 5ierdoft.aszr,. ton nd ZSWoi Straß. Ind'xi. Va OeCrta, Ilanagti, iolantaf, Ohi, . . F d. OeaL vassaei. und Zitn..ii. ntnka. - Ji&'IRR ZU kÄZkSk cr5 tt üzz zz$ LtOTOBYiiie, n &Bnvuio, xiempnis, un&t t&noog&, Atl&ntct, 8avannah, Jack nonville, Mobile and New Orleimfi. Cl ist bortitüaft snr Plaziert ach Un Lüden, ein: direkte Route zu vehn. ValaS-, LchlaZ. und parlor'Aogen zisch,.' m .V M . ! Chicago uud Lonisdille urj Zt Kouift nnx EcsiJfcini oh. OaZendech'el. ; Komsort, Schnelligkeit uud Sicherei! l t vl. m ttm kl. .Tl. . If ftf . . n Jtn Uttr inDcvingc I. M. &, 2S. QH. QJl. . . ( - 1 II. R. Dorlnff, I ifpflint tui ijfl4fliti.cat. ; ' mm. Qtlait. cv.i KViivp' mim(mih jaiK wm. jattij YI. UqUzsvai Bupcrlutclt.

(mm WM

vuiia, ait mz. tUH) un uulxung nlAt ja üfcertnftin. CtabUStUt, , Ittit JUtna und etcihflin, Luftbrmsn und at odirn Ctn

e