Indiana Tribüne, Volume 10, Number 241, Indianapolis, Marion County, 20 May 1887 — Page 3
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HAMBURGER j-n ry nrrM jsjfeiv l riurr tiM 17 gegen Leberleiden. Berichte über die Erfolze von Dr. Äugufl önlg'S Hamburger tropfen, welcke vor Jahrz rjidt wurden uns jetzt bestätigt werden. Ehrten ßete nwköung-Jauur 1882. Eedar FaUS. WiSc. Ihre Dr. Auaust lZonig's Hamburger Trop fen haben mich von'einem Leberleiden bejmt . an welchem Jahre geluten hatte. FranzMichel. Jhre lpSter-hkilen SetZ-2 Feb. 1887. Sedar FallZ. WiSc. eejen Leberleiden giebt eZ nichtZ bessere wie r. Äuqujt ASniq'S Hamburger Tropsen. Ich wende ste schon seit Jahren an.' Iran, Michel. igk'.eichuete Erfolge geheilt. Woodbury.Mnn., S Juli, 1373. Schon feit längerer Zeit war ich unwohl und tei;i4 der angewandten Mittel besserte meinen Sm'kand ; schlicZIich gebrauchte iA Dr. August Koi-.iq'S Hamburzer Troxsen und in kurzer eikwar ich wieder herzestrllt. John Loren; Nipxoldt. ach II Jahre. Woodbury, 1. MLrz. 1337. In meinem auie dürfen Tr.AugustKoniz'i Hamburger Tropsen wernaU fehlen, da sie mir in vielen Krankheiten schon geholfen haben. Sie sind das beste Hausmittel, weiches ich je malZ gebraucht habe. I ohn Loren; Nippoldt. THE CilARLES'.A. V0GELER1C0.. Baltimore, Md. UlwbK Mj tot Gel kZeg heumattsmuS. Nenralgia, FroöbeulkN, pklkai'chu. Äreuzweh, ülkenschmerzen, Verstauchungen, Bruhungeu, Schuiltwunaeu, Zahnsmerzen, Kopfweh, randwunden. Pcei fji titntt; in alle pothcken ZU aden. TU. CUABtUA.TOtiU.KE IU.. VALTISUKC, EO. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Vevnstz'vankastr liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für bydrau lischt Elevatois, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außeror dentlich mäßig. 'Xlioxnas A.. Morris, Präftdeut. Oicherbeit, Sparsamkeit und Bequkmlickkeit karm nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefen! Dr.PAITZBR Arzt, Mnudarit und Atörutsyelfer. Office und Wohnnug: Ho. 280 Ost Market Otraße. Sprechstunden: 2 4 Uhr Nachmittag. 7 S Uhr VbeudZ. tZT T,llIion SO. JmpvrlirtkS 30c die ölasche! SSrnil Mneller Qo. 300 OK Wasbiugtonklr., Ecke der New Jersey Str. 1848. ' 1887. R. Browning. R. C. Browning. Browning on, Apotheker und (andlcr t" Diogaen, Eh,lkalin, Kr,tli Instrumenten, Bandagen. tHlalmaaren, Bürsten, Jtarn wen, seinen Parfomerien, Toilettenar u!ln, ,ür,en. Färbestoffen ic. l alt Via. dpw Httct Holle! 7 & 9 X Washington Straße. . H. DOM'S I. X L GssVÜMe Jasöeste kZÜV Stau unD Unterlage - Filz ! Zwei- und dreifaches Asphalt Dach Material, Dach-Filz, Pech, Kohlen.Theer, Dach-Farben. feundichter Asbest - Filz, sicher gegen Motten und Wanzen. IL . SHITPHElß, (Nachslgr von Sims Smither.) 100 OeQ 5Harv.alldJr. t-tlt ljon 601.
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chwcre Kämpfe. Noman von I. v. Brun Barnow. (Fortsedung und Schluß ) Er wagte nicht, zu seiner Tochter zu sprechen, aus Furcht, seine - Stimme möchte die gewaltige Erschütterung ver rathen, die sich in Thränen des Stolzes und der Freude in seinen Augen gesammelt hatten und langsam in seinen wei ßen Bart rollten. In der Loge saßen noch zwei Schau spielerinnen, Novizen der Kunst, neu gierige, junge Mädchen. Sie hatten aufgehorcht, als Lore gesprochen und der ständnißvolle Blicke mit einander ge wechselt. Endlich nahm sich eine von ihnen das Herz und redete Lore an : Ich höre, Sie sind Herrn Feranis.Schwester, möchten Sie nicht vielleicht die Erste sein, die ihm zu seinem Erfolge Glück wünscht. Wir wissen den Weg, auf dem Sie unbemerkt zu Herrn Ferani kommen können; sollen wir Sie vielleicht füh ren'i" Lore wurde roth vor Glück bei dieser Aussicht. Ihr Vater erblaßte. Dann erhob er sich rasch, elastisch und griff nach dem Arm der Tochter. Wenn die jungen Damen die Güte haben wollen' erwiderte er freundlich und verließ mit diesen durch eine Seiten thür die Loge. Sie hatten eine enge, nur schwach erleuchtete Treppe hinabzu steigen, als sie ihren Weg nach den Eou lissen nahmen. Sie war eng, dunkel und staubig, sehr verschieden von derje nigen, welche man nach den Foyers und den Logen zu passiren hat. Es konnte wohl kaum einen schärferen Gegensatz geben, als den, welchen diese beiden Ein gänge boten. Auf dee einen Seite blen dende Helligkeit, lururiöse Dekorationen, künstlerisch ausgeführte Wand und Deckenmalereien, breite, bequem aufstei gende Marmorstufen, auf der anderen Seite Alles dunkel, eng, ungefegt, und hinter den Coulissen Arbeiter, Maschini sten, Schauspieler, Schauspielerinnen m den verschiedensten Costümen, dazwischen ein Hin- und Hergehen, leises Flüstern, verstohlenes Hänvedrücken und heimliches Medisiren. Auf der Bühne befanden sich äugen blicklich nur noch Ferani und seine Frau, vor welchen soeben zum dritten und letz ten Male der . Vorhang gefallen war. Er hatte sie in seine Arme gezogen und flüsterte mit überströmender Zärtlichkeit: Meine theure Marie, diesen Erfolg danke ich Dir. Darf ich aber auch das Opfer Deiner hohen Begabung an nehmen?" Du darfst es," erwiderte sie lebhaft, innig. Glaube mir, so wie heute hätte ich nie wieder gespielt, ich fühle, ich weiß das !" So soll dieses wirklich heute Dein Schwanengesang gewesen sein?" fragte er mit einem Anflug von wehmüthigem Humor. Ja, er soll es !" sagte sie mit sanfter Entschiedenheit, und von Opfer, Du weißt es ja, kann da nie die Nede sein, wenn die Liebe es bringt. Doch laß uns jetzt nach Hause eilen, ich bin heute nicht im Stande, mich länger als nothwendig im Theater aufzuhalten, und ich will auch meine Toilette nicht erst hier wech seln." Ich hatte daö vorausgesehen, mein Herz. Eine weiche, wehmüthige Stimmung, die bei allec Opferfreudigkeit Dich gerade heute bei diesem letzten De büt beherrschen muß, gehört nicht mitten in eine Feier hinein, wie sie der Direk tor uns zu Ehren zu geben gewünscht. Ich habe ihn deshalb bereits gebeten, uns für diesen Abend zu entschuldigen." Das ist vortrefflich ! So können wir jetzt nach Hause eilen zu unserem Klnde." Und zu Eurem Vater," sagte eine leise bewegte Stimme hinter ihnen. Ferani wandte sich hastig um. Sein Blick siel aus seinen Bater. Wenn sich plötzlich der Himmel geöffnet hätte, und die verklärte Lichtgestalt seiner Mutter erschienen wäre, um auf sein Haupt den Lorbeer zu drücken, er hätte nicht 'über raschter, erschütterter sein können, als er es jetzt war. Da stand sein Vater hinter den Coulissen, ihm zur Seite die Schwe ster, in deren freudig erröthetem Gesicht Wie in dem seines Baters jener Ausdruck tief innerster Begeisterung lag, mit der sie Scene für Scene seines Stückes dem vollendeten .Spiel Maria Verenas ge folgt waren. Sie streckten ihnen in sprachloser Erregung die Hände entge gen und der alte Warnow drückte seine bebenden Lippen auf Maria Verenas Stirn. Wahrlich, der Künstlerin wurde durch diese Huldigung, diesen Besuch ih res Schwiegervaters auf der Bühne eine Anerkennung und Auszeichnung zu Theil, wie sie Ferani für das Weib seiner Wahl, seiner Liebe nicht schöner, nicht ehrenvoller hatte wünschen können, und die weit alle Erwartungen übertraf, welche die Gatten jemals erträumt hat ten. In wortloser Erschütterung hielt Ferani Vater und Schwester umsölun gen. An einem lauten, stürmischen AuS druck ihrer Gefühle hinderten sie ebenso die hochgehenden Wogen seelischer Erre gung, wie die neugierigen Blicke, welche von den Coulissen aus nach ihnen gerich tet wurden. Wenn auch bisher die Neu gierde sich noch so weit in Schranken ge halten hatte, daß Niemand sich näher herandrängte, so wünschte Ferai doch, so schnell wie möglich Vater und Schwe ster einer Situation zu entziehen, welche. ungewöhnlich wie sie war, ihnen sehr bald drückend und peinlich werden muhte. Er beorderte somit einen der anwesenden Theaterdiener, einen Wagen zu holen, welcher sie in wenigen Minuten nach sei ner Wohnung brachte. Hier erst kam die reine, tiefe Freude zum gegenseitigen Ausdruck. Ferani und seine Frau er fuhren durch Lore von jener Zeitungs notiz, welche den Rücktritt Maria Ve rena'S von der Bühne meldete, und die den Impuls zu dem Besuche des Thea terS gegeben hatte. Ja," fügte ihr Vater hinzu, diese uns so gänzlich unerwartet kommende Nachricht weshalb soll ich eS nicht ein gestehen ? erschüttert mich tief, und wenn ich auch erst heute die ganze Größe und Bedeutung des Opfers, welches Du, meine Tochter, damit meinen Vorurthei len gebracht hast, ermessen gelernt, so
tt zog sie an sein Herz und küßte sie im nig zürne dem alten Vater nicht, wenn er selbstsüchtig genug ist, daS Opfer an zunehmen. Wird mir doch dadurch der höchste Wunsch memeS Herzens erfüllt, nicht allein meinen Lebensabend im Kreise meiner Kinder vl beschließen, sondern auch in des Sohnes Hände die Früchte meiner fünfügjährigen Thätigkeit legen zu können." Maria Verena begriff diesen Wunsch, und war auch das Aufgeben ihres Be rufes, in dem sie so glänzende Erfolge errungen, nicht ohne Seelenkampf vor sich gegangen, so verrieth davon nichts ihr strahlendes Auge, ihre Versicherung, daß sie überreichen Ersatz für den Künst lerruhm, dem sie entsagt, in dem Glück dieser Stunde gefunden habe. Und so war es auch. Wenn sie die Wahl ge habt, sie hätte für alle Triumphe, die sie auf ihrer Künstlerlaufbahn noch erwar ten durfte, diese Stunde nimmermehr da hin gegeben. Sie führte jetzt ibren Schwiegervater an daS Bett ihres Kindes. Mit einem ganz anderen Ausdruck, als wie er das Kind jenes Mannes begrüßt hatte, der die eigene Ehre in den Staub getreten, beugte er sich über die sanft schlafende Kleine und küßte sie mit großväterlicher Zärtlichkeit. Lore entging das nicht. Zum ersten Mal an diesem Abend überschlich ihr neidloses Herz ein bitteres, schmerzliches
Gefühl, und sie btte Mühe, die Thränen zurückzuhalten. Ferani sah es ; sanft zog er die Schwester an sich und flüsterte ihr zu : Meine tapfere, brave Lore, bange nicht ! Wir alle werden Deinen Knaben lieben, und ich will Dir helfen, ihn zu einem tüchtigen, guten Menschen zu er ziehen." Sie drückte ihm mit einem innigen Dankesblick die Hand, und alles Weh, alle Sorge für die Zukunft ihres Kindes schwand bei dieser Versicherung, machte einem glücklichen, hoffnungsvollen La, cheln Platz. Während sich Maria Verenas Prophezeiung erfüllte, indem das Stück ihreö Mannes in Wahrheit zum Talisman ge worden v-ar, mit dessen Hilfe sie seines Vaters Vorurtheile gegen ihren. Beruf besiegt, sein Herz sich erobert, und da durch dieser letzte Abend in ihrer Künst lerlaufbahn f? schön und bedeutungsvoll für Ferani und die Seinen geschloffen, hatte noch eine andere Begegnung im Theater stattgefunden. Sophie Laterna, die unbemerkt Zeu am gewesen, als das Unglaubliche ge schah und der alte Warnow auf der Bühne erschien, wußte besser als jeder andere, welch' hohe Bedeutung dieser Besuch für Ferani und Maria Verena hatte. , Nach dieser Begegnung blieb kein Zweifel mehr, daß eine vollständige Aussöhnung stattgefunden und auch da rin Maria Verena den Sieg davongetragen hatte. Von ohnmächtiger Wuth, wilder Leidenschaft beherrscht, war sie, nachdem Ferani mit den Seinen das Theater verlaffen, in ihre Garderobe gestürzt, um hier ihren Ingrimm auszutoben. Nicht ein einziges Mal hatte man sie herausgerufen, nicht ein einziges Mal, trotzdem sie ihr Bestes gethan, um die Aufmerksamkeit von der verhaßten Ne benbuhlerin hinweg auf sich zu lenken. Zu allen Triumphen der Verena war ihr auch noch der geworden, den alten, geldstolzen, hochmüthigen Vater Feranis hin ter den Couliffen zu sehen. Wäre sie nicht so empört, so von Haß und Neid erfüllt gewesen, wahrhaftig, sie hätte über diesen alten, grundsatzlosen Narren lachen müsien! Und sie lachte, lachte, bis ihr die Thränen in die Augen traten, und sie in einen heftigen, leidenschaftli' chen Weinkrampf verfiel. Da klopfte es leise, verstohlen an ihre Thür. Sie antwortete nicht. Es klopfte zum zweiten, zum dritten Mal. Zornig, ungeduldig sprang sie empor, trocknet sich die Augen und öffnete dann die Thür. Reichfels stand draußen. Sie erschral über sein verfallenes Aussehen und wich, angeekelt von dem Weingeruch, der von seinen Lippen strömte, zurück.. Was wollen Sie von mir?" fragte sie kurz und ärgerlich. Ich wollte Sie fragen, wann ich Sie mit dem Wagen erwarten darf, Sie er innern sich doch unserer Verabredung ?" Nein, oder vielmehr, ich habe keine Lust, sie einzuhalten. Ihre Worte sind nichts als hohle Phrasen. Wer wollte für das Auspfeifen sorgen ?" Ich habe es versucht; daß eS ohne Erfolg geblieben, ist nicht meine Schuld. Kann man gegen den Strom schwim men ?" Phrasen, wieder nichts als abgestan dene Phrasen ! Gehen Sie!" Damit schlug sie ihm die Thür vor der Nase zu. Ein bitteres Lachen entfuhr seinen Lip pen.'- Selbst eine Laterna will von mir nichts mehr wiffen!" murmelteer. Die Wogen schlagen wirklich über mir zu sammen Ferani hat recht : mir bleibt nicht als die Kugel." Ende. Seelen-Probleme. Modelle don C. Zoeller.L ionhart. (Fortsevung.) Me Fremde aß mtt' wenig geöffneten Lippen, mehr einer Gewohnheitspflicht gehorchend, als mit Freudigkeit an ma teriellem Genuß. Es lag etwas Träu merisch'Avathisches wenigstens jetzt -über ihrem Wesen, wie ein Mensch e5 als Gepräge trägt, der sich zeitweise gei ftig ganz aufgiebt. .. Als jetzt die Sonne hinter die rothen Fenstervorhänge wich und sie dadurch in eine dunkelrothe Glorie hüllte, konnte ich mir die ganze Erscheinung mit Muße betrachten. Ich hatte die Brünetten bisher nicht als Frauenideal gelten lassen, aber, ob gleich diese entschieden dieser Kategorie angehörte und Alles an ihr, bis auf den flaumigen Duft um geistreich geschwun gene glührothe Lippen stark accentuirt war, konnte man in dem pikanten Gesicht mit den leidenschaftlich vibrirenden seinen Nasenflügeln nicht emen Zug ent t decken, der nicht weiblichen Zauber in ' seiner weichen Abrundung besessen. Süön war 5 skdö.n nscben.stiin
Kunstgesetzen ? Ich gläubekaum. Sie wirkte aber auf die Nerven und zwar auf so sensible, wie meine wie ein elektrischer Schlag, wenn sie die seidigen Doppelwimpern hob, und die schwarzen Demanten feucht und sammetartig darunter hervorleuchteten. Etwas Mächtiges, Beherrschendes lag in dem merkwürdig ruhig ausharrenden Blick, und nur im Affekt schoffen jene Feuerströme in röthlich phosphoresciren dem Leuchten aus den riesigen Pupillen hervor. Dann aber konnte man ihrem hinreißenden Zauber auch nimmer wi verstehen. Doch ich greife vor. In diesem Au genblick blickten sie gleichmüthig, ja un durchsichtig auf das rothe Schalthier nie der, aus dessen harter Hülle sie das rosenrothe Fleisch herauslöste. Das Gesicht war ein wenig bleich wie
von geistiger Erschöpfung und um die Augen, bis an die feine Nase heran zog ! sich ein breiter bläulich-bräunlicher Strei- j fen, der dem Blick noch Jtensität und Feuer gab, sie aber auch gebrechlichzar ' ter Konstitution erscheinen ließ. Temperament," raunte ich etwas mißfällig Freund Ewald zu. Ja, das ist eben ihre Zaubermacht," gab er, meine tadelnde Betonung igno rirend, mit Feuereifer zu. 'Temperament, ja Leidenschaft und Nervosität bis in die Spitze ihres kleinen Fingers, eine echte, geniale, vom heiligen Feuer durchglühte Künstlernatur und dadurch reißt sie eben so unwiderstehlich hin. Du mußt ne heute Abend hören." Ich zuckte gleichgiltig die Achsel. Du mußt," beharrte er mit Ueberre dungseifer. Sie hat keine ungewöhn liehe Stimme, sie ist keine hervorragende Schönheit, sie ist nur eine Hohepriesterin ihres Künstlerberufs, und ich möchte doch die sehen, die sich ihr an die Seite stellen kann." Meinetwegen gehen wir in die Oper," gab ich gleichmüthig nach. Oper ? Wo denkst Du hin V rief er in heiliger Entrüstung. Ginevra Ginelli eine Opernsängerin!" Nun und warum nicht ?" Er sah etwas betreten auf die mandel föxmigen Nägel seiner runden, wohlgepflegten Grübchenhand. Ich Weiß eigentlich nicht. Warum nicht? Nun, weil die Ginelli durch und durch ein Gesanggenie, aber keine Komö diantin ist. Ich möchte sagen, die Muse der Musik, wenn ich .nicht fürchtete, von Dir verlacht zu werden. Du mußt sie hören und auch sehen, wenn sie von Be geisterung Hingeriffen ist, damit Du eS nicht für Uebertreibung von mir hältst. So wie sie jetzt dasitzt, erschlafft und gei stig ausgegeben, wirst Du's freilich nicht glauben wollen, daß sie Alles unterjocht, denn jetzt wirkt sie nicht anders als ein trübes Laternenglas, dem die innere Be leuchtung fehlt." Ta ta ta ta, echaufsire Dich nur nicht. Werthester," spöttelte ich, wäh rend er sein RothweinglaS gegen die Sonne hielt, als wollte er mir ad ocn los demonstriren, wie der BeleuchtungS effekt. dort und hier sei. Die geblähten Nüstern der Sängerin zitterten ein , wenig von verhaltenem Gähnen, als sie, die Tafel verlassend, einen Moment, vor meinem Freunde stehen blieb, der in geschmeidiger KörperWindung vor ihr verharrte. Gnädigste haben sich wieder mit Uebungen erschöpft ?" meinte er theilnehmend. - O die physische Arbeit thut nichts", gab sie apathisch zurück. Ich weiß es. Sie verausgaben zu viel der geistigen Lebenskraft. Wenn Sie fortfahren, die Kerze so an beiden Enden zugleich anzuzünden, wird eines schönen Tages die innere Feuerung ver sagen." Sie sah ihn eine Sekunde verwundert aus den müden Augen an. Verstehst Du das wirklich V schien der erstaunte Blick zu sagen, mit dem sie eben nur den lebensheiterenFleischevlotz streifte. Dann traf ihr Blick zufällig mich, der ich ein aufmerksamer Zuhörer gewesen war. Unsere Augen wurzelten in einander, ich weiß nicht wieso, weshalb. Es muß je ner zwingende Magnetismus wahlver wandter Naturen gewesen sein, über den man so lange spöttelt, bis man seiner magischen gemalt gehorchen muß. Ihre wunderbaren Augen tauchten sich in je nes Fluidum, dessen Zaubermacht mir Freund Ewald vorhin geschildert. Dann wehrten wir unö Beide gegen die Herr schaft dieses ersten Eindrucks und sahen uns zornig an. Die Sängerin raffte die schmelzfun kelnde Robe um sich, als wolle sie sich in Unnahbarkeit einhüllen, wandte sich kurz ab und schritt zu den Flügelthüren in königlicher Haltung hmaus, die der zu vorkommende Wirth ihr dienstfertig auf riß. Als wir an die Table d'höte zu unserem Kaffee und Cigarren zurückkehr ten, schwirrte die Unterhaltung oben und unten sehr animirt zu uns herüber. Sie drehte sich ausschließlich um die Sän gerin. Mit halbem Ohr hörte ich hin. Der Eine war ihr hier, der Andere schon dort begegnet auf ihrer Tournee durch Rußland und Frankreich, wo ihre Eigen art in der Stadt der Städte, dem übersättigen Paris, sogar Sensation gemacht. Sie ist doch verheirathet ?" fragte ein junger Elegant, sich die Zähne stochernd. Sie hat die ruhig selbstbe wußte Sicherheit - einer verheiratheten ttrau. Aber reisende Künstlerinnen, warf er nachlässig hin, sind das mehr oder mmder wohl Aue. Was ?" Em ältlicher Herr ' mit grauen Traumaugen und schlicht herab wallendem grauen Haar erhob wie ge peitscht das Haupt. Wollen Sie damit einem Zweifel gegen die Tadellosigkeit von Ginevra Ujuuu Ausdruck geben, mein Herr?" fragte er scharf. O bei Leibe nicht", entschuldigte sich der Schönfrisirte, der noch ein bartloser Jüngling war, erröthend. Ich weiß von oer )vame so gur. wie gar mqxsr ..Sie werden mir dann beipflichten. daß daS nach Goethe das beste Zeugniß für den Ruf einer Frau ist." Oder der eklatanteste Beweis, wie klüglich und rafsinirt sich die Diva in m mystische Schleier zu hüllen weiß , sagte ein Herr mit einer scharfen Ha bichtsnase, von dem die Fama ging, daß f t . c r , er sicy von oe? oeleiviglen angerin eine schroffe Zurechtweisung öffentlich gefallen lallen mußte, alö er lbr leine dreisten Huldigungen entgegentrug. Wer sich
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sö geflissentlich wie die tgnora cic übrigens als Italienerin ein merkwürdig reineö und korrektes Deutsch spricht der muß doch Ursache dazu haben." Gewiß. Es braucht darum aber durchaus kein lichtscheues Zurückbeben vor Entdeckung zu sein", verwies der ült liche Herr mit dem idealen Graukopf, den Einer neben uns als den Geigen virtuosen Professor Rackowitz bezeichnete, welcher häusig mit ihr in Conzerten zu sammenwirkte. Es soll ein Geheimniß über ihrem Leben ruhen", siel hier eine junge Dame mit neugierigen Vogelaugen ein, die sie erwartungsvoll auf den Anwalt der Sängerin heftete. Wenn dem so ist, meine Gnädigste", wandte sich der Künstler mit vollendeter Artigkeit suner Tischnachbarin zu, so respektiren wir aus Nächstenliebe wohl schon die Wünsche von Signora Ginelli. Daß die Dame übrigens die vollste Ach tung jedes Wohlgesinnten verdient, da für verbürge ich mich, als alter Freund, mit meinem Ehrenwort." Dabei erhob er sich, verneigte sich nach rechts und
links und ging hmaus. Wir rauchten und plauderten noch eine Zeit lang. Ich neckte den Freund mit seiner feurigen Bewunderung der schb nen Sängerin, und er ließ es sich mit liebenswürdiger GutmüthigkeitemeWei le gefallen. Aber nun hör' auf," sagte er zuletzt. als ich ihm mit einem merkwürdigen Gefühls neidischer Bitterkeit den Vor schlag machte, sich die Nachtigall doch in seinen goldenen Käsig einzufangen. Dazu gehören erstens Zwei," sagte er sehr ruhig, und ich weiß nicht, ob die Ginelli für goldene Gefängnisse empfänglich ist. Zweitens bin ich viel zu bequemheitsliedend, um Mir die Emotion in lebender Gestalt in mein bebaglicheS Junggesellenleben zu tragen.' Paprica reizt den Appetit, ist aber kein tägliches Nahrungsmittel, das die Gesundheit fördert, und darf nur als Reizmittel ver wandt werden, sonst verbrennt man sich daran die Zunge. Die Ginelli ist so ein ins Weibliche übersetztes Würz mittel der Alltäglichkeit, das man nur in homöopathischen Dosen genießen kann, und ob die Hohepriesterin in Schlafrock und Pantoffeln noch Göttlichkeit be wahrt, das möchte ich im Hausgebrauch nicht erproben. Mit vierzig Jahren ist man denn doch zu vernünftig zu so ge fährlichen Experimenten." Er stieß seine Cigarre auf den Teller auf, als. hätte er damit das letzte Wort in der Angelegen heit gesagt, reichte mir seelenheiter die mollige weiße Hand und nickte mir mit einem behaglichen : Jetzt Siesta gehal ten heute Abend auf Wiedersehen im Konzert der Ginelli bier oben im Saal, weißt Du ?" sein Äde zu. Ich war noch zu keinem Entschluß ge kommen. Konzertmusik reisender Nirtuo sen gehörte sonst nicht zu meinen Leiden schaften. Bald wollte ich gehen, bald versprach ich mir aufs Entschiedenste, den Abendzug zu benutzen, der mich dem gefährlichenWiedersehen mit dieser schwarz äugigen Zauberin entführen mußte. Und mittlerweile ließ ich, auf dem So pha meines Hotelzimmers ausgestreckt, in blaue Dampfwolken gehüllt, richtig die Stunde vorübergehen und war nun wohl oder übel gezwungen, die Nacht in S. zuzubringen. Dabei schwebte aus den blauen Wolken und dem Halbdunkel des Kerzenlichts ein phantastisches Spie gelbild der Sängerin hervor. Der schmale, wie Elfenbein leuchtende Streif der harmonischen Stirn leuchtete unter den lockigen Massen schwarzen Haares hervor, die kühn geschwungenen Brauen schlössen energisch und gewitterschwül über dem fein ansetzenden Nasen rücken Die elastische mehr frauenhaft volle, als schlanke Gestalt mit den üppig Weichen Formen, raschelte in dem knapp sie umspannenden schwarzen Stoff und um sie herum gleißten uvfo blitzten die Schmelzen wie Myriaden schwarzer Ju welen. Ein Geräusch, ein donnerartiger Ap plaus schreckte mich aus aus dem Halb schlaf, in den ich allmälich hlnübergt dämmen war. Er kam aus dem Saal, der meinem Zimmer gegenüber gelegen sein mußte. . Ich sprang schnell empor, machte mei nen Neiseanzug so salonfähig wie mög lich und folgte ohne weitere Ueberlegung dem maarvetischen Zuge. (Fortsetzung folgt.) Henry Klausrnann's 5 yr l&AA ; WsyMM, No. 203 und 207 Nord New Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände werden auf Bestellung angefertigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen Werden aufgepolstert. Neue Nohrgeflechte für Stühle. Viiqe Greife, Prompte Bedienung. MozQVlt - Hatte ! X.ooI Bog, Eigenthümer. Das größte, schönste und kltfte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle sieht Vereine, Logen und yrivateu zur Abhaltung von Vällen, Conzerten nd Versammluvgen unter liberalen Bedw geu zur Versügiiug. John P. Jährling, Heveen -Schttewsr Reinigm, Neparaluren, Färbeii, 7 Alle AlbiU gaialltilt. ?o. IG Oslt JllinvkS Gt.
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