Indiana Tribüne, Volume 10, Number 240, Indianapolis, Marion County, 19 May 1887 — Page 2

ZMsna Tribune. Erscheint FäglitZ und S snntags.

(-NUt3U3 .rUnn kostet dnrH den XrltD !,, er Osch,, bli Conmtajl-.lriliii'l Ctl tt Doch. Vid isftBta 1 tUl. Ci VsV isgischtch tn Coxaaftcgatla JS ,, Lah,. Qsstee: 120 OctUlan&Ot JiMüpoliS, Ind., 19. Mai 1887. OaS pneumatische TorpedoGeschütz. Lieut. Edmund L. Zalinski vom 5. Nrtillerie-Regiment unserer BundeSarmee hielt vor 'einigen Tagen in New Aork vor einer- Versammlung von Osfieieren und sonstigen Sachverständigen einen interesianten Vottrag über die von ihm erfundene pneumatische Torpedo Kanone. Die Versammlung war sehr zahlreich besucht, da man in weiten Kreisen ge spannt war, etwas Nähere? über die viel besprochene Ersindung zu hören. Der Redner wies darauf hin, daß seit der Ersindung und Anwendung der jet bekannten gewaltigen Sprengstoffe die Militär'Jngenieure und Artilleristen sich eingehend damit beschäftigt haben, diese Stoffe auch für Projeclil-Geschütze zu verwenden, wie z. B. gewöhnliche, mit Pulver gefüllte Bomben m Mörsern verwendet werden. Die meisten Ver suche, die man bisher mit den Spreng stossen zu diesem Zwecke anstellte, schlu gen fehl. Selbst wenn eS gelang, ein einigermaßen günstiges Resultat zu er zielen, so stevte sich die Wirkung doch nicht viel höher heraus, als wenn sie mit gewöhnlichem Schießpulver erreicht worden wäre. Für die Whitehead'fchen Torpedos und -Torpedoboote hätten die Regierungen in Eurcpa insgesammt ungefähr eine Million Dollars ausgegeben und doch stehe die relative Wirksamkeit der Whitehead'fchen Erfindungen weit hinter dem Torpedo zurück, welches auS der pneumatischen Kanone abgeschossen werden könne. Whiteheads Torpedo trage höchstens 300 Yards weit und sei nur auf einer Entfernung von 200 Aards einigermaßen treffsicher, dabei müffe eS sein Ziel genau treffen, wenn eS über Haupt wirken soll, und könne durch Netze u. f. w. aufgehalten werden. Seine Ladung an Sprengstoff sei so gering, daß es selbst beim vollen Einschlafen in eine Schiffswand dieselbe nicht immer be schädige. Es sei zu umfangreich und zu kostspielig und könne beim direkten An griff eines Schiffes auf ein anderes Schiff nicht verwendet Werder., da auch das erstere Gefahr laufe, in sein eigenes ezplodnendeS Torpedo hineinzurennen. Dagegen bietet ZalinskiS pneumatische Kanone nach seiner Angabe bedeu tend größere Vorzüge dar, als Whiteheads Torpedo-Geschütz. Das Gewicht der Hülse ist im Vergleich zu demjenigen der Ladung nur gering. Das ganze Geschoß ist überhaupt leicht und kann mit geringen Kosten hergestellt werden. Üben )9 ist wegen des geringen Gewichts der Transport sehr Wohlfell. Weitere Vortheile des pneumatischen Geschützes sind, daß seine Geschosse sich ebenso wohl über-, toie unter Waffer be währen und eine volle Wirkung erzielen. auch wenn sie ihr Ziel nicht ganz genau treffen. Netzwerke und ähnliche Hinder niffe haben auf diese Geschoffe keinen (!mfluß. Ihr Flug , st ungeheuer scharf. und sie können erne Bahn von zwei Mei len weit ganz bequem bestreichen. Ich habe," so sagte Lieut. ZalinSki, nie daran gedacht, daß meine Ersin dung allein für alle VertheldlgungS zwecke genügen würde, doch bin ich da von überzeugt, daß sie ein sehr gutes Hilfsmittel : zur Vertheidigung bietet. Sollten wir von modernen Kriegsschissen mtt ihren wetttragenden Geschossen an gegriffen werden, dann könnten wir un fern Angreifern jedenfalls einen empfind . lichen Schaden zufügen, ehe wir selber vernichtet werden wurden. U)can wurds unsern Stachel fühlen, und man könnte uns nicht mehr ungestraft angreifen. Die Kenntniß der Thatsache, daß wir tm Be fiä eines solchen VertbeidiaunaSmate terials sind, würde bei unsern Gegnern jedenfalls bedeutend in'S Gewicht fallen, falls sie mit der Absicht umgingen, un? mit Krieg zu überziehen." Cm veranttsortliSer Posten. Das reisende Publikum hat schon oft Gelegenheit gehabt, den Muth und die Selbstaufopferung vonLocomotivführern zu bewundern, wenn im Falle eines Unalücks die Pflicht an sie berantritt. die ihrer Obhut anvertrauten Menschenleben zu retten. SDiC alle, wo die Ingenieure und Heizer ihr eigenes Leben in die Schanze schlugen, um die den Paffagie ren drohende Gefahr abzuwenden, sind so häusig, daß man beinahe geneigt ist, , in jedem Locomotivführer einen Helden zu sehen. Man weiß, daß auf ihnen " r . m v r r i t l eme icywere nicyr ruyr, uno oay ne . rri..n - rr L' f.ir. . . nur in cen leiiennen tfaucn oieieive ver säumen. Noch verantwortlicher ist die Stellung . J?Al oer Hugoirlgenren i irain aispaicners;. Während die Mannschaft eines Eisen bahn-Zugeö nur für diesen Zug allein zu ssraen und darauf zu achten hat, daß derselbe ohne jeden Unfall sein Ziel er reicht, hält der Expedient daS Leben eines ,'f.dm Individuums auf einem jeden ' uae der ganzen Bahnlinie in seiner 5,and. und wo er über eine Eisenbahn mit großem Verkehr zu wachen hat da werden seine Pflichten besonders schwer. Die Stellung des Zugd,rigenten einer Elsenbadnllme m nna m ihrer Art. Würden sämmtliche Züge stets nur zur rechten Zeit nach der gewöhnlichen Zvahrtabelle laufen und gäbe es keine rL 7 rt cvt . a c i-ü. w rci xtrazuge auer Arr, vann gauc oer vjj vedient eS allerdings leicht. Bekanntlich werden alle Züge auf den Eisenbahnen im Allgemeinen in zwei .. ' m rr w Klaffen emgelyeii: : m PaMgier uno . r r . . cnrr. or... Or.r? IN raizuge. uc ouBc t,,k, I M. . rir.. r " lt in emer veuimmlen .liiung zausen. haitn das Weaereckt vor allen, anderen und sind nicht verpflichtet, anderenZüaen . . , i w ?f. derseloen ooer einer nieorrgeren ii aus der entaeaenaesebten Richtung

Urxzm. auS dem Wege zu sehen. So

ist es üllgmem Gesetz, daß suf mtt ge wissen Bahnlinie die ostwärts laufenden Züge das Wegerecht vor den gleichzeitig westwärts fahrenden haben. Der ostwärts fahrende hat die ganze Bahnstrecke vor sich frei, bis er zu seinem Ziele ge langt. Ein anderer, nach dem Westen fahrender Passagienug braucht nur sich um den aus dem Osten kommenden zu bekümmern, während die Frachtzüge beiden Passagierzügen sowie demjenigen ffrachtzuge aus dem Wege gehen müssen, der gerade das Wegerecht hat. Es wird von dem Ervedienten ver-

lanat. ban er aenau weik. welche Rüat sich zu einer gegebenen Zeit auf der Fahrt befinden, auch mutz er ganz genau toiflen, wo sie sind und wo sie zu emer bestimm ten ftnft eintreffen werden. Die Con ducteure der einzelnen Züge können dies nicht wchen, und es wnd daher von rynen verlangt, daß sie den Anordnungen des Expedienten unbedingt Folge leisten. Es mag vorkommen, daß gleichzeitig auf derselben Bahnstrecke ein ganzes Dutzend Züge auf der Fahrt begriffen sind, und r J i w nr l e ersvroerr caim eine peinliche uxauf samkeit und Berechnung, um Collisionen zwischen den einzelnen Zügen zu verhü ten. Daß diese Aufgabe furchtbar schwer ist, erhellt schon aus dem Umstände, daß r n r rr ri - r . . ;rx. ja zeoen ,ag Juiammenuope zwlen einielnenüaen vorkommen, für die bäu fig der Expedient zur Rechenschaft gezo 1 . i 1 r r jr i. ÄA..rv . ? gen wttv, oogteicy oie cyuio Nlazl IM mer an ihm liegt. Es ist ihm einfach uumöalick. von seiner kleinen Office aus die Bahnzüge mittels des Telegraphen e r-. .. v 10 zu vlrigiren, oap ue vor zeoem unsau gettcyerr ilno. Schlimm für Sie Volksschule. Die preußische Regierung hat den inden Häusern deS Landtages einen Gesetz entwurs vorgelegt, in dem velmmr wno, daß künftig jede Steigerung der Ausga r p i.-rr W O . . 1 oen ?ur die ous cvuic von ver Juuim ' i r i r r .r. mung der reisausicyui,e ao hangig sem soll. Klarer als alle Aus einandersetzur.aen am Ministertische deS Abgeordnetenhauses sind die Erklärun gen, welche der Ministerpräsident Fürst Bismarck im Herrenhause über die ei gentliche Tendenz dieses Gesetzes abge geben hat. Die Schulbehörden sind diejenigen, welche sich mit dem Kreuze segnen, das sie in der Hand haben, d. h. die den Unterhaltungspflichtigen im In teresse der Schule Lasten auferlegen, die diese zu tragen nicht im Stande sind." Daraus ergiebt sich, daß das Gesetz vorgelegt worden ist, um die Schullasten zu w . . .. "W ft"li'P t... T . ertelcyrern. Am uavlcoen e meinden, hat Minister v. Goßler auch im Abaeordnetenhause gesagt, haben mehr als nothwendig geleistet. Hieraus ergiebt sich weiter, daß das Gesetz dazu dienen soll, die ländlichen Ge meinden und die Großgrundbesitzer, welche an Stelle derselben zu den Schullasten herangezogen werden, gegen die bescheidenen Forderungen der Schulauf sichtsbehörde sicher zu stellen. Die reisausschusse werden also uver die Steigerung der Ausgaben für die Volksschule zu befinden haben. In den Kreisausschüssen haben die großen länd m w w m . i rm w w 4. tichen Zrundve nyer die ceyryett, die im m r r i r ' m m L. ? yerrenyauie vurcy iyre Benrerer vomi niren und im Abgeordnetenhause durch die conservativen Fraktionen und zum Theil durch das Centrum repräsentirt werden. Die Großgrundbesitzer suchten v r p r . . . w ...? L . 0i C!. visoer icyon au? aue eroenliicye oiz Sckullasten von sieh abrnwähen. So lesen wir soeben, datz Bauern aus dem Kreise Freistadt in Schlesien sich in einer Petition an das Abgeordnetenhaus darü der beklagt haben, daß die Gutsherren des Schulorts auch von den zugekauften Bauerngütern von der Schulunterhal tung befreit sind. Künftig werden sie w. ...!...4fif.ff. . ri- v: in oen Zireisauvjcvuen verueyen, vie Schulkosten auf das bescheidenste Maß zu rückzudrücken, obgleich dieSchule rnPreu ven, ineoeonoere aus oem anoe, zetzi schon mehr als stiefmütterlich behandelt r -t r c O w . t .i.t. Wird. Lehrreich m Betreff der Anschau ungen der Conservativen über die Anfor derungen an die Bolksschule ist dieMde des Abg. Freih. p. der Neck vom 13. Marz 1832. Er sagte: Ich bin der Mei nung. daß sehr viele Schäden unserer Zeit davon herrühren, daß die Leute zu viel wissen und zu wenig kennen, zu viel unverdautes Wissen in sich haben ; das bläht und schwächt den Verstand. Was das arbeitende Volk wirklich lernen muß und nachher wirklich gebrauchen kann. ist erstens, zweitens, drittens Religion, außerdem Lesen, Schreiben, Rechnen und von den übrigen allgemeinen Wissens werthen Gegenständen so viel, als es sich mit der Halbtagsschule verträgt." Der Minister v. Goßler, unter dessen Aeglde das neue Schulleitung?, oder richtiger Schulnichtleistungs-Gesetz eingebracht ist. erklärte damals gegenüber von der Neck, daß ihn, abgesehen von der Halbtags schule, die Ausführungen des Redners sehr sympatisch berührt hätten. Die Herren von den Anschauungen eines v. d. Reck beherrschen die KreisauSschusse, und diese werden dafür sorgen, daß die Leute" nicht zu viel lernen. SteuerkrattS Grenzen. 'eber die Grenzen der militärischen Steuerkraft Europas hat Albert v. Schaffle lehrreich? Untersuchungen an gestellt, welche in dem eben ausgegebe nen Heft der Deutschen Revue veröffent licht werden. Herr v. Schaffle weist mit den entscheidenden Ziffern übeneuaend nach,' daß von allen Ländern Eurovas Frankreich zunächst an der Grenze der Militärischen Leistungsfähigkeit ange kommen ist, Deutschland dagegen noch am weitesten davon entfernt ist, auch nach Durchführung der neuen Heeresver mehrung. Das gilt nicht nur von dem Aufwand an Menschen, sondern auch von der Leistung, von Geldmitteln zu Heeres zwecken. Frankreich wird nach Durch führung seine? neuen HeereSeinrichtung 1,8 Procent der Bevölkerung bei der Armee haben, gegen nicht ganz 1 Procent in Deutschland. Oesterreich - Ungarn könnte zwar eine noch bedeutend größere Zahl von Mannschaften einstellen, eS ist aber sinanciell nahe an der Grenze der Leistungsfähigkeit angekommen. Ebenso verhält es sich mit Rußland und Italien. Die Geldleistungen für die Staat?zwecke, darunter also, und zwar an erster Stelle die Armee, betragen auf den Kovf der Bevölkerung . überhaupt m Rußland 18, in Oesterreich.Ungarn 26, in Deutschland 32. in Frankreich 57 Vs,

Natürlich wird hiervon em vedeutender Theil durch Nestbestände, Anleihen, Verkehrseinnahmen und Staatsgüter bestritten ; aber die Beträge, welche baar in Gestalt von Steuern aufgebracht wer den müssen, sind immer noch bedeutend, und gerade hier zeigt sich, daß Frankreich an der Grenze angelangt ist. Es müssen nämlich an Steuern aufgebracht werden in Rußland 12, in Deutschland 15, in Oefterreich-Ungarn 21, in Frankreich 50 M. auf den Kopf der Bevölkerung. Mag man auch zugeben, daß Frankreich be deutend steuerkräftiger sei als Deutsch

land, so ist doch das Verhältniß em so ungleiches, daß der Nachtheil Frankreichs ,n die Auaen svnnat. Wenn man die Steuerkraft Deutschlands nur auf zwei Drittel derjenigen Frankreichs veran schlagt, so könnte sie noch verdoppelt wer den, ehe sie die gleiche Spaniwng erhielte, wie sie heute schon die französische zeigt. Vom Inland e. Einen glücklichen Fund machte Daniel Conrad, der nicht wett von der Stadt Pepin in Wisconsin wohnt, indem er auf das Lager einer Wölsin stieß, während die Alte fort war. r r : rmüff. f c , : c:x. leoen zunge xuqijc, w grop wie vuv katzen, fand er dann und hat sur deren ScalpS vom County Schatzmeister in Durand $35 erhalten. Vom Staate ist er zu einer ebenso großen Prämie berech tigt. Durch Versendung von Rundschreiben, in welchen allerlei betrügerische Versprechungen gemacht wur den, soll der Herausgeber des in Chicago erscheinenden arm Journal", . Gardner, sowie dessen Gattin sich die Summe von 820,000 erschwindelt ha ben. Die Beiden wurden vor den Bun deS-Commissär Hoque gebracht, um sich wegen Benutzung der Post zu betrügen chen Zwecken zu verantworten. In Los Angeles County in Californien goß Frau W. C. Rofelli einem gewissen Charles Petrie eine Tasse voll Vitriol in das Gesicht. Das Augen licht deS Unglücklichen ist für immer verloren. Die Frau behauptet, Petrie habe sie vergewaltigen wollen und sie habe nur aus Nothwehr gehandelt, wah rend Petrie behauptet, die Frau habe ihn in ihr Zimmer gelockt und ihn dann so zugerichtet. Freude und Trauer stehen manchmal dickt bei einander. In Dover in NewHampshire fand neulich meinem Hause die Hochzeit einer der Töchter des Hausherrn statt. Der Trauung wohnte auch eine Schwester der Braut bei, die Frau von George Moore von SawyerS Mill. Während der Trauung schlich sich das zweijährige Töchterchen der Frau Moore auS dem Salon und die Treppe hinauf. Das Kind stürzte hin ab, blieb mit dem Kleidchen an. einen Nagel hängen und wurde, da das Kleid sich um seinen HalS geschlungen, er würgt. Man wurde daS Unglück erst nach der Trauung gewahr. Binnen wenigen Wochen wird auch daS kanadische Ufer an den Niagarafällen von den meisten den Ein druck der herrlichen Wasserscenerie be einträchtigenden unscheinbaren Bauten befreit sein. Die Eigenthümer derselben sind bereits zur Räumung derselben auf gefordert worden; bis zum Ende der Sommersaison werden nur daS Museum Gebäude und daS ProspectHauS stehen bleiben. Keine Wegezoll wird mehr aus dem Uferfahrwege erhoben, und die ClarkS Inseln sammt der brennenden Quelle" und dem Zugang zu dem unteren Tafelfelsen werden der Obhut der Re gierungS Parkcommission unterstellt. Ueber die ofsicielle Eröffnung der Reser vation verlautet noch nichts Näheres. In Atlanta in Georgia ha ben sich die Gemüther wieder einigermaßen beruhigt. Vor einigen Tagen standen Atwood vom Cvenmg Capital" und Burke, der Capitain der Gate City GuardS , vor dem Recorder Anden on. der Erstere des thätlichen Angriffs auf Burke und der Letztere deS unordentll chen Betragens" beschuldigt. Beide be kannten sich schuldig, und Capt. Burke legte sogar ein gutes Wort für den Zer tungsherauSgeber ein, indem er sagte, derselbe habe nur in der Leidenschaft" gehandelt. Der Recorder legte Atwood eine Geldstrafe von $50 und die Kosten auf und schlug die Anklage gegen Burke und den Secretär Vinnv nieder. Es sollen keine weiteren gerichtlichen Ver folgungen vor den Staatsgerichten statt finden, und man erwartet eine Wiederaussöhnuna der ..feindlichen Bruder , sowie sich die erste Hitze gelegt haben wird. Der in Boonton in New Hampshire wohnende 60 Jahre alte Deutsche Namens August Hable erfreut sich des Besitzes einer hübschen 20iähri gen Frau, von der eS bei der Verheira thung hiev, daß em zunger Bursche via mens John Kellv sich um ihre Hand be worben habe, seiner Armuth wegen aber abgewiesen worden sei. Vor einigen Tagen hatte sich im Hause des alten Deutschen eine lustige Gesellschaft einge funden, in welcher sich auch Kelly, der frühere Anbeter der Hausfrau, befand. Man amüsirte sich ganz vorzüglich, b'.S eS endlich Zeit war, nach Hause zu ge hen. Die Gäste hatten sich auch schon sämmtlich bis auf Kelly entfernt, als derselbe den Versuch machte, in daS Zimmer der schönen Gastgeberin zu drmaen. Der alte Ehemann schien da rauf nur gewartet zu haben. In einen Augenblick war er mit einer Flinte in der Hand.da und schoß den Eindringling auf der Stelle todt. Jetzt befindet er sich im Gefängniß. Eine nette Scene spielte sich dieser Tage im TombS'Volizeigericht von New yoil ab. Diemnge Qaray Hessermann . wurde dem Richter vorgeführt, um sich , auf die Anklage der Trunkenheit zu verantworten. Sarah trat schüchtern vor den Gestrengen, ihn mit weicher timme bittend, die Strafe leicht zu machen ; sie wolle sich das Sau fen abgewöhnen. Der Richter warf ei nen Blick auf das junge, bildschöne Frauenzimmer, ein'menschlicheS Rühren schien ihn zu erfassen und 5 Tage" tönte eS von den Lippen deS Handhaberi der irdischen Gerechtigkeit. Da richtete . sich ein stolzer Blick auS den schönen Augen SarahS auf ihre Mitgefangenen, j und mit lauter Stimme rief sie ihren be reitS verurtheilten Colleginnen zu: Seht Jhr'S? hab's Seiner Ehren

angethan !" . Sie fvüte zu sruy trium

phiren. Der durch diese freche Bemer kung in seiner AmtSehre gekränkte Rich ter ließ Sarah von seinen Schergen noch einmal zurückbringen und verurtheilte die junge Säuferin zu einer Gefängniß, baft von 90 Tagen. Diesmal verließ sie den Gerichtssaal unter tiefem Schwei gen. In Chattanooga, Ten n., ist jin interessanter Versicherungsproceß vom Bundesrichter Key zu Gunsten der Klä aer entschieden worden. Ein gewiM Äonae hatte bei der Eauitable Life Jr. surance Co." von New Jork um eine Versicherungs police im Betrage von S3000 nachgesucht und die Police wurde auch ausgefertigt, aber erst 14 Tage nach der Ausfertigung in dem Gefchäftslocale Aonge prüsenttrt. Der Agent der VersicherungS'Gesellschaft erfuhr bei dieser Gelegenheit, daß Ionge krank war, und wieS die ihm angebotene Bezahlung fü? die Versicherung zurück. Fünf Wochen spater starb der Versicherte, und es wurde em gerichtlicher Clnhaltsdesehl gegen die Zurücksendung der Police an die Gesellschaft erwirkt, da die Police sich nocy immer in den Händen des Agenten be fand. Die Gesellschaft berief sich bei der Abweisung der Forderung der Aonge'schen Erben auf eine Clausel der Police deS Inhalts, daß die erste Prämie bezahlt werden müsse, wenn der Appli cant noch lebe und gesund sei. Richter Key sprach jedoch den Klägern den vollen Betrag der Police sammt Zinsen zu und verurtheilte die beklagte Gesellschaft m die Kosten deS Verfahrens. Er begrün dete die Entscheidung damit, dav die Police in Kraft getreten sei, sobald sie ausgestellt war, daß die Klausel, aus welche die Gesellschaft sich berufe, in die sem ZZalle keine Willigkeit habe, weil der Agent der Gesellschaft dem Applikanten . ' fr rsf ri en ra ? ? v freiwillig Hlin sur vie ezaymng oer Prämie gewährt habe, und daß die Ge sellschaft sur d,e Verzögerung der Ablie . ' V on t l r cn r serung oer Police, vie vurcy einereyen des Oberarztes verursacht worden, verzntwottlich sei. Von, Auslande. Vor eiiiigen Taaen !ielt ein Berliner Kaufmann (Möbeltoffhändler) ein Schreiben aus Klaus thal im Harz von einem Herrn, den er gar nicht kannte. In dem chrelven wurde ihm ein originelles Tauschgeschäft vorgeschlagen: er sollte dem Klaustbaler 7 Älketer halbwollenen Möbeldamast im Werthe von 14 Mark schicken, wogegen ihm der Klausthaler einen schönen Harzer Kanarienvogel im Werthe von 18 Mark schicken wollte. Der Klausthaler bezeichnete dieses Geschäft als ein sehr reelles und erbot sich zum Beweise dafür sogar, seinen Vogel zuerst einzuschicken. Gleichwohl ging der Berliner auf diese seltsame Offerte nicht ein, zeigte aber das Schreiben einem zufällig bei ihm anwesenden Agenten. Den Mann kenne ich schon," sagte dieser und erzählte, wie der Klausthaler in ganz derselben Weise an andere hiesige Kaufleute geschrieben und von dem einen Gardinen, von einem zweiten Kleiderstoffe erhalten habe Beide sind aber mit ihrem Tauschge schäfte zufrieden, denn sie erhielten ganz nach Wunsch für ihre Waare einen prächtig singenden Kanarienvogel, einer, sogenannten guten Schläger". Fer ner wurde durch einen wetteren Bekann ten festgestellt, daß der Klaustbaler Vo gelhändler auch hiesigenMaterialwaaren Händlern das gleiche Tauschgeschäft offe rirt und für seine Vögel Kaffee Zucker, Thee u. dergl. eingetauscht habe. Der vsissige Klausthaler hat sich offenbar ein ev m ' rL m Berliner AvreVvucy zu verscyassen ge wußt und überschwemmt nun die ver schiedensten Branchen der hiesigen Jndu striellen mit seinen Vogel-Offerten : er kultivirt eben den primitiven Waarenaustausch, wie ihn bereits die Phönizier im grauen Alterthume betrieben haben und wie er beute noch m Afrika, Australien zc. mit den uncivilisirten Völkerschaften gepflegt wird. Kulturgeschicht lich ist es sehr interessant, daß bei aller Vervollkommnung unserer commercullen Verhältnisse man immer wieder auf die Uranfänge dieses Handelsverkehrs, auf den Tauschhandel zurückkommt. Die Hauptsache aber st, daß der Mann sei nen Vogel los wird. Ueber den Attentats Prozeß bringt ein Petersburger Cor resvondent der Köln. Ztg." vom 23. April folgende Einzelheiten: Gestern Nacht wurden die Personen, die der Betheiligung an dem Mordanschlage vom nii" . r . r i . . iö. Aicarz oeicyuivigk werden, unter ttar le? Gendarmeriebedeckung' aus der Festung nach dem Untersuchungsgefängni? georacyr. m unteriucyungsgesang niß stellten sich die Gendarmen in lan ger Reihe mit einem Schritt Zwischenräum auf, auf beiden Seiten nahmen Offiziere Stellung, dann wurden die Gefangenen einzeln aus ihren Zellen gerufen und traten, von ,e zwei Gendar men in die Mitte genommen, vor : viele bewahrten eine erkünstelte Ruhe, einige, auch eine Frau, zeigten ein höhnisches Lächeln ; auffallend ist die Juaend der meisten Angeklagten. Der Gefängniß Direktor ließ sich vom GendarmerieOfsizier eine schriftliche Quittung darüber geben, daß er ihm alle Gefangenen überliefert habe. Dann ging es vom Gefängniß durch einen langen unterirdischen Gang, in dem alle fünf Schritt Militärposten aufgestellt waren, nach dem Gerichtssaal, dort nahmen die Angeklagten auf drei Bänken Plk; Gen darmen mit gezogenem Säbel stellten sich zu ihren Seiten auf ; vor den Angeklagten saßen die Vertheidiger; Publi kum wurde nicht zugelassen. Um 11 Uhr hieß eS, die Richter kommen. Alle, auch die Gefangenen standen auf; die Sitzung begann nun mit Verlesung der langen Anklageschrift. Am meisten blosgestellt erscheinen unbedingt Generalow und Androjewski, beide Studenten kosa, kischer Abstammung; im Ganze? befin oen pcy neun Studenten unter den Angeklagten, unter diesen w mit volnichen Namen, Lukaschewitsch und Pil 'utzki; auch der Apotheker aus Wilna. der die Gifte für d,e Bomben geliefert hat, ist Pole. Die Frauen sind zwei Hebammen und eine ganz junge Volks schullehrerin ; letztere ist durch einen Brief blosgestellt, welcher den Anschlag ankündigt. Die Bücher, welche die Bcm. ben enthielten, sind die Bände der Gynä kologie von Herz ; daS Innere war aus denselben, ausgeschnitten, daS Aeußm dagegen uierandert gelassen, ...

Jean G'tand.Carteret, der

selbe, der ein Buch über deutsche Bier Paläste schrieb, erweist sich neuerdinaS als deutscher Frauenlob. La femWe en Allemagne", heißt sein neuestes in Paris erschienenes Werk, in welchem er gleich Walter von der Vogelweide von den deutschen Frauen spricht: Wer Tugend und reine Minne suchen will, der soll kommen in deutsches Land, da ist Wonne viel." Allen Französinnen und seiner Frau im Besonderen" wid met Carteret sein Buch. Er sieht die Krone der deutschen Weiblichkeit in der Erfüllung der häuslichen Pfuchten, der Pflichten einer Mutter. Das Reich der Frau ist das Haus, die eigene Familie. DaS Haus sckmückt sie, die Familie erzieht sie. Daß sie von altersher eme ausgezeichnete Wirthin ist, daß sie immer weiter und weiter an der Behaglichkeit ihrer Häuslichkeit arbeitet, im Kleinen spart und selbst den Strickstrumpf zur Hand nimmt, daß sie ernste Gespräche führt und harmlos lachen kann das Alles erhöht ihren Werth in den Augen des französischen Schriftstellers, daS stellt sie hoch über die Frauen anderer Nationen. Wie die Frauen, so die jun gen )vcadcyen. Marteret behauptet, daß in anderen Ländern der ungezwungene Ver kehr zwischen jungen Mädchen und jun gen Scannern, wie er der uns herrscht, Entsetzen erregen würde. Wir finden ihn ganz naturlich und unbedenklich, im anstößig. Carteret auch : er hält diesen Umstand der deutschen Erziehung zu gute. Unsere jungen Mädchen wissen zu schwärmen, aber ihr Schwärmen ist kein Begehren, es ist der unbewußte Ausfluß unschuldiger Gemüther, deren Sinn zur r . recyren Zen y zieis wleoer aus vas Praktische im Leben zu richten weiß. nanem )paxi naruriicy aucy oen avei nicht, doch ist er gerecht und maßvoll. Alles in Allem bietet Carteret's Buch einen neuen Beweis, daß hüben und drüben nur guter Wille und klare Einsicht nöthig sind, um über Vorzüge und Schat tenseiten germanischer und romanisch Nationen gerecht zu urtheilen. Aus dem kleinen Elsaß Städtchen Hayinzen wird der Straßb. P." unter dem 27. April gemeldet: EineTheaterpanik" im Kleinen entstand gestern während der Abendvorstellung in dem anläßlich des hiesigen FrühjahrsMarktes anwesenden Clrque du Nord von Carron". In Folge des unvorsichtigen Unterfangens, einer an der AußenEstrade des betreffenden LeinwandzelteS in Brand befindlichen Lampe durch Zu gießen von Petroleum neue Nahrung zuzuführen, explodirte diese, und es ergriffen die Flammen sofort eine der in bekannter Weise aufgezogenen Soffitten mit bildlichen Darstellungen aus dem Circusleben. Die im Innern des Zeltes befindliche Menge wurde hierdurch in die größte Angst und Erregung versetzt, und eö bedürfte der Aufbietung aller Energie seitens einiger Besonnenen, um dieselbe davon abzuhalten, sich gewaltsam einen Ausweg zu bahnen, was un berechenbares Unglück hätte zur Folge haben können. Das Feuer wurde übrigcns alsbald mit Leichtigkeit gelöscht und die Vorstellung hierauf zu Ende ge führt. Nun bekommt auch Ungarn feine Arbeiterfrage. Es ist bisher das Bestreben aller ungarischen Politiker gewesen, dem Lande eine selbstständige nationale Fabrikindustrie zu schaffen. Zu diesem Zwecke sind beträchtliche Opfer gebracht worden und man erzielte auch einige Erfolge. Allein die Freude darüber ist eine kurze gewesen ; denn mit den Anfängen der Industrie sind auch die Anfänge einer Arbeiterbewegung bervorgetreten, welche geeignet ist, im Falle die Industrie und mit ihr die Arbeiterbevölkerung Ungarns zunimmt, das staatliche Gefüge diefes Land.es zu erschüttern. An den beiden Ostertagen wurde in Budapest eine von 20 ungarischen Arbeitervereinen beschickte Lan desverssmmlung ungarischer Arbeiter" abgebalten und als erste und wichtigste Forderung der Arbeiter stellte sie die Einführung des allgemeinen Stimmrechtes auf. Durch Gewährung dieser Förderung würde die führende Stellung, der nur in relativer Mehrheit besindlichen magyarischen Nation (40 Procent der Bevölkerung Unzarns aefäbrdet wer den, und so eröffnet sich dem inneren Parteihader in Unaarn ein neues weites Feld. Was die ungarischen Arbeiter im Übrigen forderten, lst den Arbeitern m Deutschland bereits aewäbrt worden: die Regelung der Fabrikgesetzgebung nach den Erfordernissen des Rechtes und der cenjcyticvkelt. Vie Feststellung der Verantwortlichkeit des Arbeitgebers bei Unfällen und Erkrankungen, insbesondere in betreff der Verhütung derselben, endlich die Einführung von Fabrikinspek toren, sowie das beschränkte Verbot der Sonntagsarbeit. In Bezug auf das Kassenwesen erörterte man den Antrag, alle unaarischen Arbter ut twina,n. " u I wv (- 0 ' o ' bestehenden Krankenunterstützungs und Jnvalidenlasse ,n Budapest belzutreten und für dieselbe vom Staate und von den Gemeinden entsprechende Beisteuer !u fordern Ein Selbstmörder im Ter' ritorium Jdaho hatte einen Brief ge schrieben, in welchem er erklärte, er tödte sich, weil seine Frau für ihn zu gut sei. Die EoronerS'Jurv brauchte nur 5 Minuten zu der Entscheidung, daß der Selbstmörder seme That m Wahnsinn begangen habe. 32 O für die Saison 1887. M. GclyloV, Office. t-0 Nord Woot Qtr. ET Telephon 949. WttHWeV? Offlc: 8itt tto.O FlctHcrkSharpe's Block - Wohnung: Odt College L5 Home Ave. Telephon

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