Indiana Tribüne, Volume 10, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1887 — Page 2
Zndlana Tribüne. Erscheint FüglicZ nd Sonntage.
f"VU glicht .XrUtt toste burch Un Zrlffixl Tiuts ?,r och, Mi ontag ritt, A Cil fix B4t. Cm ittfaxa 1 nts. Ctt PoZt lagtjchtC t B3t9sa0$Uj 15 pti r. Qsllee: 120O.arvlandür. JdiMüpoliZ, Ind., 17. Mai 1887. Oie Ikoblenfelder von Nanaims. Die Kohlenfelder von Nanaimo, in Kelchen kürzlich telegraphischen Berichten zufolge 189 Menschen umgekommen sind, befinden sich auf der Vancouver Insel an der Westküste der canadischen Dominion" und bilden den werthvoll ften Theil des Besitzthums von BritischColumbien. Die dort gewonnene Kohle ist von ausgezeichneter Beschaffenheit und pellt sich den besten Kohlen aus Wales oder Cumberland würdig zur Seite. Wie hoch man sie schätzt, geht schon daraus hervor, das noch vor zwei Jahren für eine Tonne derselben inSan Francisco 53.25 bezahlt wurden, während Kohlen aus Australien und Eng fand nur 95.87, aus Oregon und Cali formen sogar nur 55.10 per Tonne ein brachten. Der Nanaimv'District schließ die großen Wellinaton-Minen an der Depar-ture-Bai in sicy ein. Die Kohlen aus den letzteren bringen im Markte noch einen Dollar mehr ein, als die Kohlen aus den Minen der Bancouver Coal and Mining Company," in welcher sich neuerdings die fürchterliche Erplosion er eignet hat. Die ersten Kohlen wurden in Nanai mo im Jahre 1849 entdeckt. Damals war die ganze Vancouver-Jnsel Eigew thum der Hudson Bai-Compagnie. Im folgenden Jahre wurde die erste Mine, tit Douglas, eröffnet, und bis zum Jahre 1853 wurden aus derselben 2000 Tonnen Kohlen nach San Francisco ver schifft, wo sie 523 per Tonne brachten. Später wurden noch mehrere Minen in Angriff genommen, bis die Hudson Bai Compagnie im Jahre 1861 das ganze, aus 60O0 Ackern Land bestehende Besitz' thum an die Vancouver Coal Compa in?" von London, die gegenwärtige Ei genthumerm, verkaufte. Die Hudson Bai'Company batte einen Schotten Namens Robert Dunsmeier als Verwalrer ihrer Minen angestellt, doch wurde Dunsmeier entlassen, als die Mmen in anderen Besitz üoergmgen. Er verlor nicht den Muth und begab sich sofort auf bie Suche nach neuen Kohlew lagern. So entdeckte er den WellingtonDistrict, welcher das reichste und größte Kohlengebiet an der ganzen Küste des vtlllen Meere? umfaßt. Dunsmeier war zwar arm, hatte aber emen hellen Kopf und verstand fem Gescbäft auS dem Grunde. Er setzte sich mit drei britischen Marine Ofsicieren emem Admiral, einem Capitam und er nem Lieutenant in Verbindung, wel che sich gerade mit ihrem Schiffe in dem Hafen von Esquimault befanden Da rnalZ konnt? man hon her ??,i?riin " " " - Kohlenländereien zum Preise von fünf Dollars für den Acker kaufen. Die vier Männer erwarben zusammen 4000 Acker, welche jetzt einen Reingewinn von jähr lich mindestens einer Million Dollars bwerfen. Die Marine-Ofsiciere haben seither ihre Antheile an Dunsmeier ausverkauft und sich als reiche Leute in das Privatleben zurückgezogen. Das ganze Eigenthum wird jetzt von Dunsmeier und sei nen Söhnen verwaltet. Er ist einer der reichsten Männer an der Pacisicküste und bat nch mit Stanford, Crocker und Hun tington von der Central und südlichen Pacisicbahn zusammengethan, um eine neue Eisenbahn von Nanaimo nach Vic toria und Esquimault zu bauen, für welche von der canadischen Negierung sehr liberale Landschenkungen bewilligt worden sind. Den Hauptmarkt für die Kohlen von Nanaimo bildet Californien. Gäbe eS m m m i rnr r . t tur Die Beilver ver nftnen nrcyr vielen Absatzmarkt, dann würden die Kohlen kaum den zehnten Theil des Preises bringen, welchen sie letzt eintragen. Auch sind es zumeist amerikanische Schis fe, auf welchen die Kohlen verladen wer den. Nuc5 ein Zeitungskrieg. ftn Atlanta. Georaia, baben bekanntlicd die ..Gate Citv (öuards". eine aus lauter wohlhabenden jungen Leuten be Gebende Milii-Comvaanie. die vor meb ten Jahren .während einer Rundfahrt v x. i cn..riA :.TC.x c ' l cuio oi aitteeuaalen DieiTacl geycicu . ri v iu.f xr..t -c r. i vr. rooxccn cen JtUiup ßcjupi, in vielem ?kabre eine Svriktour nach Enaland iu unternehmen. Um für den Plan einfiußreiche Bürger zu gewinnen, ernannte die Comvaanie eine aame Reibe von Ehrenmitgliedern, darunter auch Herrn uttocco, den Herausgeber des ttxulv. Evening C avital". Herr Atwood war stolz auf die ihm erwiesene Ehre, gerieth . . r aber in mai geringe WUty, ai die er te Nackrickt über die beabsicktiate Viabit nach England nicht ihm, sondern seinem Concurrenten. dem Herausgeber der Constitution", übermittelt wurde. Er griff nun m den Spalten seine Blattes die Comvaanie beitia an. waS nur Stola batte. da er von derselben aufgefordert Wurde, aus die Stellung eines Ehrern Mitgliedes Verzicht zu leisten. Zur Antwort darauf erging er sich in seinem Blatte in neuen Schmähungen gegen die Compagnie, und sprach u. A. vle usex däcktiauna aus. der Cavitain derselben. Lurke, beabsichtige auS der Fahrt Tausende von Dollars für q yerauszu (Alaaen. Die Garde wies in ihrer nächsten Ver-s-mmluna die Angriffe auf ihren güb xtx ab und bezeichnete dieselben als nise?able und malitiöse Unwahrhei ttnM. Vurke selber veröffentlichte eine Erklärung, worin er die Behauptung aufstellte, Atwood sei eine Memme, ein öüaner. eine ..Vestbeule deS Staates" und eine Schmach für den ganzen Jourrulistenstand. . Atwood brütete Rache.. Mit einem
Ochsenziemer bewaffnet, begaverncy au? die Straße, um Burke durchzuprügeln. Beide Männer trafen sich. Atwood wollte leinen Ochsenziemer hervorziehen, doch versetzte ihm Burke erst einen Hiei und die Beiden waren gerade dabei, sich gegenseitig ganz gehörig das Fell zu verhauen, als sie von Freunden auseinander geriffen wurden. Am Abend desselben Tages wollte es das Schicksal, daß auch Wilson, der Secretär der Gate City Guard," dem Zeitungsmanne begegnete. Es gab wieder heftige Worte, Wilson be-
hauptete, Atwood habe über ihn eine verdammte Lüge" in der Zeitung gesagt, doch steckte der Zeitungsanton" ruhig seinen abel ein und ging semer Wege. Einige L,age spater wurde Atwood wieder von einem Mitglied der Earde übeifallen, nämlich von dem hervorragenden Advokaten und Prohibitionisten Hooper Alexander. Derselbe streckte ihn auf offener Straße durch mehrere Favstschlüge nieder. Alexander entfernte sich, ehe Atwood Zeit hatte, sich aufnnanen. Dies gab der Compagnie neuen Muth, dem Zeitungsmanne auf den Leib zu geYen. Sie soll den Beschluß gefaßt haben, daß jedes ihrer Mitglieder Atwood, sobald es ihm begegne, irgend e.nen Schimpf anthun solle. Es wen sogar. Atwood solle von einem Comite aufgefordert werden, binnen zwölf Stunden die Stadt zu verlassen. Jetzt ist die ganze Stadt m zwei Parteien getheilt, die einander bitter befeh den. In einer Kneipe kam es zwischen Freunden und Gegnern Atwoods zu emei fürchterlichen Keilerei, bei welcher eZ verschiedene blutrünstige Augen absetzte und Verhaftungen waren davon die na turliche Folge. Atwood und seine An Hanger denken nicht daran, den Gegnern das Feld zu räumen, und man sieht noch ernstlichen onsUcten entgegen. Uno dies Alles hat ein Local-Jtem" gethan! So kann eS nicht fortgehen. Ein Pariser Correspondent der Köln. Zeit." schreibt : Von den zahllosen B trachtungen, welche die franzosische Presi an den Fall Schnaoele geknüpft hat, sind mir einige aufgefallen, in denen eZ Uwa folgendermaßen heißt : Der Fall Schnäbele, in welcher Weise auch seine Regelung erfolgen werde, zeige von Neu em dle furchtbare stundliche Gefahr, von welcher der Friede infolge der unter der Oberfläche schlummernden latenten Feindseligkeit zwischen Frankreich und Deutschland bedroht werde; eine Gefahr, unter der beide Theile litten, und deren Verlängerung ins Unabseh bare hinaus nicht viel bester sei als der Krieg selbst, ja, vielleicht sogar noch schlimmer. Denn, so wird hinzugefügt, ohne diese latente Feindseligkeit wäre der Zwischenfall Schnäbele nicht vorgekommen, oder wenn er doch vorgekommen wäre, so würde er keinesfalls besondere Erregung und Besorgniß hervorgerufen haben, da erese eben nur aus oerGruno läge der thatsächlich vorhandenen Geg nerschaft möglich und erklärlich sei. (!s Ware dringend zu wünschen gewe sen, daß diese Einsicht schon seit Jahren in Frankreich etwas platzgegriffen oder daß man wenigstens einer ihrem Wesen , , r i k - rrx. nacy aynilcyen iromuna, cie 10 IN Deutschland geltend macht, mehr ernste Beachtung geschenkt hätte. So kann es aus die Dauer nicht fortgehen" dieser Satz ist bei unendlich vielen Anlasten von der deutschen Preste in denkbar klarster Wene ausgesprochen worden, und auch m unserem vleichstage sind wieder holt von maßgebendster Seite vleden ae halten worden, die in mittelbarerer Form dasselbe besagen. Wie Annahe rungSversuche, die zur Zeit deS Ministermms Ferry von deutscher Seite gemacht rouroen uno in sranzonichen neglerungs- . c r "ffi rn. a kreisen ein anscheinendes intgegenkommen fanden, sind von diesem Standpunkt aus zu beurtheilen: man wollte aus ei ner Lage herauskommen, die man für unleidlich und auf die Dauer unhaltbar erachtete. Zwei Wege kamen hierzu in Betracht: man mußte entweder den Kno ten mit dem Schwerte zerhauen oder eine gütliche Einigung anstreben. Man ver suchte das Letztere, ohne jedoch den ge wünschten Erfolg zu erzielen, so daß man nach einer vorübergehend Vertrauens volle e i und freundschaftlichen Stimmung wieder m den alten Zustand zuruanel, der eben auf die Dauer unhaltbar und unleidlich ist. Es soll offen zugegeben werden, daß die öffentliche Meinung in Frankreich sich von Zeit zu Zeit Deutsch land gegenüber besterte, und es wurde interessant sem, diese Schwankungen m graphischer Weise darzustellen. Man würde dann sinden, daß die Besterung sich stets langsam und stetig vollzog, bis irgend em unvorhergesehener Zwischen fall die deutschfreundlich sinkende Curve plötzlich im chauvinistijchkn deutschselnd liehen Sinne hoch aufsteigen ließ. Die seö Schauspiel wiederholt sich seit Iahren mit entmuthigender Negelmaßsgkeit, und wer die Verhältniffe seit langer Zeit aufmerksam beobachtet hat, legt sich, sobald es einmal längere Zeit ruhig gewesen ist, die Frage vor, ob nun nicht bald der neue Zwischenfall eintreten werde. Und er stellt sich dann auch em mit der selben Sicherheit, wie Regen auf lange Dürre folgen muß. Wenn man die öffentliche Meinung Frankreichs sich selbst überließe, so wäre meines ErachtenS eine Ausgleichung der bestehenden Gegensätze möglich, und der beste Beweis dafür ist der moralische Niedergang der Patriotenliga, der in Derouledes Rücktritt so offen an's Licht kam. Dieser langsamen, ausgleichenden und versöhnenden Bewegung treten aber dann die bekannten Zwischenfälle entgegen, die ihre Wirkung auf die leicht er regbaren Franzosen nie verfehlen. Daß es auch Kräfte gibt, die vollbewußt da rauf hinarbeiten, um sie herbeizuführen, ist auer Zweifel. Die Franzosen sin den, sie hätten sich' in letzter Zeit so ruhig gehalten, daß nichts die deutscherseits zu toge tretende Verstimmung erkläre oder rechtfertige, und ich kann nur wiederholen, was ich schon oft genug gesagt habe, die meisten sagen dies in gutem lau ben. Sie können ja auch in der That nicht wissen, was Alles geschehen ist, um Deutschland zu reizen und heraukzuford'ern, ganz abgesehen von den Zetteleien mit Nußland und den Versuchen, Jta lien von einem Friedensbündniß zu einem anderen hinüberzuziehen, das nach Italiens Beitritt sogleich ein kriegerischeS und offensives werden würde. An dererseits ist aber die Art .und Weise,
wie von Frankrelcy tt Jahren die Spionage in Deutschland betrieben wird, auf die Dauer mit freundlichen Bezie hungen unvereinbar. Dann kommt die vorwiegend durch Franzosen und fran zösischen Einfluß genährte deutschfeindliche Bewegung in Elsaß Lochringen, die n den letzten Neichstagswahlen einen Triumph feierte, der nicht nur für uns Deutsche bedenkliche Folgen haben kann. Daß man uns nun schließlich als Führer der deutschfeindlichen Zetteleien und der Spionage einen Beamten an die Grenze setzt, ist zum mindesten auch ungehörig.
Man kann über das Verfahren, welches bei verschiedenen Anlästen von deutscher Seite gegen Frankreich eingeschlagen worden in, verschiedener Ansicht sein. daß aber die moralische Herausforderung von französischer Seite ausging, ist ohne Zweifel. Und damit waren wir wieder beim Anfang angekommen, d. h. bei der Erkenntniß, daß die gegznwärtigen Ver hältniste voller Gefahren und auf die Dauer unhaltbar sind. Was das gegen wartige MiNittermm anlangt, so glaube ich, daß es aufrichtig den Frieden will. Abgesehen von Lacroix und etwa von Voulanger wollen alle Minister ernst lich den Frieden, und zwar aus zwei Gründen, einem patriotischen und einem der Parteitamk entstammenden. Man ist sich nämlich zuerst darüber klar, daß Frankreichs Siegesaussichten bei einem heute zu unternehmenden Kriege äußerst gering sind. Sodann aber betrachtet man einen Krieg als den Untergang der Republik: wird Frankreich geschlagen. so muß die Monarchie die Republik er setzen; siegt Frankreich, so dreht nach aller Wahrscheinlichkeit der siegreich aus Deutschland heimkehrende Feldherr der Republik den Hals um. Beides ist aber nicht nach dem Geschmack der NepubliB kaner. Jugendliche Rattenfänger. In den Anthracit'Kohlenminen Penn sylvaniens gibt es eine Klaste Arbeiter, wie man sie sonstwo vielleicht nur selten findete es sindies ossiciell angestellte Rattenfänger, die darauf zu achten haben, daß die Ratten in den Minen nicht ;u sehr überHand nehmen. Die Ratten' fänger, oft junge Burschen im Alter von nur 10 oder 12 Jahren, erhalten einen Tagelohn von 90 Cents, und wid men sich ihrem Berufe" mit großer Ausdauer und Energie. Jeder von ibnen betrachtet eS als eine Ehrensache, möglichst viele Ratten zu tödten, und wer es zu Stande bringt, die meisten zu fangen, gilt in ihren Augen als Heltiz dem man mit Achtung begegnen muß. Vor etwa einem Monate wurden die Rattenfänger in der Diamond und (rmpire-Koblenmine durch die Ankündigung in große Aufregung versetzt, daß Derjenige, welcher im Laufe des nächsten Monats die meisten Ratten fange, eine Prämie, bestehend aus fünf Dollars in baarem Gelde, ervalten loue. Mttw fänger Dick", ein kleiner rothköpsigei Bursche von etwa 12 Jkhren, hatte feU langer Zeit den Ruf, der beste Kam meriäger" in allen Minen der Umgegend zu sein. Er war in der Empire.Miru angestellt, und man erzählte sich von ibm, daß er es fertig gebracht habe, in einer emugen Woche 30 Natten zu tod ten. Einer solchen Heldenthat konnte sich keiner seiner Kameraden rühmen. Der ihm im Alter gleichstehende Blinky Bill" in der Diamond.Mme hatte aller dings auch in einer Woche 271 Ratten aus der Welt geschafft, doch waren dies immerhin keine 320. Als der Preis ausgesetzt wide, war man allgemein auf das Resultat der Rattenjagd ge spannt. Richt nur die ölattenfanger selbst interessirten sich für die Preisbe Werbung. Die meisten Grubenarbeiter sowie prosesstonelle Sportsmanner ve sprachen in den Trinklokalen der Nach barschaft die Aussichten der kleinen Ja ger mit großem Jntereste und gingen vielfach Wetten ein, wer der Sieger sein würde. Es wurde ausgemacht, daß jeder Fan ger für sich allein arbeiten sollte. Zu diesem Zwecke ernannte Schiedsrichter" mußten zusehen, daß Alles mit rechten Dingen zuging. Die Knaben gingen mit Eifer an ihre Arbeit, hüteten sich aber wohl zu verrathen, wie viele Rat ten zeder von ihnen emgesangen habe. bis der Termin für die Ablieferung ihrer Opfer verstrichen war. Selbst die Schiedsrichter wußten bis zur entschei denden Stunde nicht, wer den Sieg da vongetragen hatte. Endlich war das Hangen und Ban gen in schwebender Pein" vorüber, und die kleinen Jäger traten aus, um sich über den Erfolg ihrer Bemühungen aus . zuweisen. Eine große Volksmenge hatte sich in dem Lokale versammelt, wo die Schiedsrichter ihre Entscheidung abgeben sollten. . Auf allen Gesichtern malte sich große Spannung, als die Zahlung vorgenommen wurde. Der rothhaarige Dick hatte richtig den Preis davongetragen. Er konnte sich rühmen, im Laufe des MonatS 2419 Natten erlegt zu haben. Sein Gegner, der Bill, hatte nur 1956 vernichtete Nattenleben auf dem Gewissen; die llWAV (t 7 4 4 W.aC t . UUllfytM OuDv yiClltl 411 VltCII den ohnehin keinen Vergleich aus. Dick triumphirte. Es wurden ihm nicht nur die für den Preis ausgesetzten 5 Dollars ausbezahtt, sondern die Leute, die auf seinen Erfolg gewettet hatten. thaten noch ein Uebriges und schössen freiwillig Geld zusammen, sodaß er an zenem Abend fast V100 semer verwttt weten Mutter in'S HauS bringen konnte. Auch .Blinkev Bill" ging nicht leer aus. da für ihn ein ganz anständiges Sümmchen von semen Freunden zusammenge legt wurde. Einwanderung in den Ver. Staaten Das Staatsdepartement iu Washing ton veröffentlicht eine Reihe von Berich ten, welche die amerikanischen Gesandten und Consularbeamten in Europa in Be zug auf die Auswanderung nach den Ver. Staaten eingesandt haben. In i diesen Berichten werden interestante ! Schilderungen der Auswanderer, deren Character Eigenschaften sowie ihrer Aussichten in den Ver. Staaten gelie ' fert. Der Consul Gade in Cbristiania stellt den Auswanderern auS Rorve- . g e n das glänzendste Zeugniß auS ; er ' meint, daß die Ver. Staaten siö lu .den
norwegische Emigranten aratullren tön nen. Die Norweger zeichnen sich durch Intelligenz. Fleiß und frugale Gewöhnheilen aus. Hauptsächlich rekrutiren sich die Emigranten aus jungen Landwirthen im Alter von 25 Jahren und darunter. Der Generalkonsul in S t. P e t e r s bürg sagt, daß die Auswanderung aus Rußland eine sehr geringe ist und zwar in Folge des Umstandes, daß die ru'sische Regierung nur Polen und Judengestattet, das Land zu verlassen Diesen letzteren Bevölkerungsklafsen giebt die
Regierung keine Segenswünsche mit; dieselben erhalten im Gegentheil einen (figürlichen?) Fußtritt mit aus die Reiie, sowie die Versicherung : Wir sind herzr r r - i v na? iroy, eucy ios zu werden. Bezüglich der Auswanderung aus Schweden sagt der amerikanische Consul Elfwing, datz die Regierung nur solchen Personen die Emigration nach Amerika und Australien gestaltet, welche nachweisen können, dan sie keine nothleu denden Familien oder Schulden zurücklassen. Ackerbauer und Dienitmälchen stellen das größte Contingent. Aus dem Bericht des amerikanischen Gesandten in der Schweiz, Herrn BoyvWmchester, geht hervor, da die schweizerische Auswanderung in schneller Abnahme begriffen ist. Der Grund für diesen Umstand sei darin zu suchen, daß es m der Schweiz eigentlich keine rei chen, dem LuruS fröhnenden Personen aebe. Beinahe jeder Familienvater, lebe er in noch so ärmlichen Verhältniffen, besitze ein eigenes Heim und fühle sich demzufolge in gewissem Sinne als freier und unabhängiger Mann. Einige wenige Ausnahmen abgerechnet, sei es in der Schweiz niemals zu Arbeiter Unruhen gekommen ; sogenannte Strikes hatten niemals festen Fuß fassen können. Herr Winchester zollt den Gewohnheiten der Schweizer hohes Lob ; er sagt unter Anderem : Lebten sie so verschwenderisch und leichtsinnig, wie die amerikanischen Arbeiter, so wurde der Stelnbock und die Gemse sehr bald sich wieder in den Thälern zeigen. Fleiß, Umsicht, Energie und nachbarliches Gefühl kennzeichnen die Bevölkerung. Sie zeichnet sich aus durch Tapferkeit, Ausdauer. Geduld. friedliche Gesinnung, Zufriedenheit und Treue." Zum Schluß versteigt Herr Winchester sich zu einem dichterischen Citat, welches in der Uebersetzung ungefähr folgendermaßen lautet : Zufriedenheit verbreitet stilles Glück, Nur vorwärts blickt der Schweizer, nicht zurück. Der ärmste Bauer lebt auf eig'nem . Land, Um Alle schlinget sich der Freiheit Band ! . Qeutscke Lokal -Nachrichten. Königreich Württemberg. f in Stuttgart: Graf Edgar Wilh Alco, der frühere Obergericht. Präsiden: Gen. v. Kern und der Gerichtsnotar a. D. Nieker. Die Eheleute Tob. Güttinger in Heidenheim feierten ihre goldene Hochzeit. Der Landwirth Hübner aus Tiefenbach, der sich im vorigen Sommer im Dienste des Handelshauses Colin nach Wqtafrika begab, ist dort dem Klima erlegen. Zimmermeister Busch in Tiesenbach erlag einem Schlag anfall. Major a. D. Heinrich Schuster und 3tegierungsregistrator Gustav Regelmann beide in Ulm. Es haben sich erhängt: Der Bauer Christian Oehler von Cleebronn (Anfall von Geisteöstürung), der Tagelöhner Heinrich Schwenninger von Oberdorf (Nahrungssorgen) und der Wirth Thaddäus Wells vonUlm (unheilbare Krankheit) ; der ehemalige Hospitalverwalter Bichler von Gemünd hat sich ertränkt. Der Maurer Böhm von Berg wurde von einem Felsblock erschlagen ; in Folge von Schädelbrüchen erlitten, durch Fallen, starben der Gyp sergeselle HaaS von Calw, der Sohn des GemeinderathS I. Söjolf von G iengen und der Bauer Friedrich Böhringer von Holzelfingen; der 74jäbrige Joseph Gresser von Greuthof bii Einthürnen wurde leblos im Walde bei Geishaus aufgefunden; der Knecht K. Sommer von Hochberg in Dien ften des Kutschers Jaeger in Ludwigsburg wurde zwischen seinem Wagen und einem Thorpfeiler zu Tode gedrückt ; die Dienstmagd Katharina Duscher von Marktofsingen wurde vom Blitz erschla gen. die 12jährige Marie Troste! von Weissach starb an Brandwunden und der Mühlknecht Stoll im Dienste des Müllers Weik in Wildberg wurde über fahren und getödtet. Großherzogthum Baden. t Bankier Wolff in Baden Baden. Georg Jade in Bohlinzen feierte die ä r. . i an . gvlvene Hvcyzeir. saurer -uuirin Stump und Frau in Konstanz wurden weaen fabrläsüaer Tödtuna ibrer beiden tlemen Kinder zu 6 resp 7 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die 29 Jahre Zttilie Baumann vonBlumberg und die 26 Jahre alte Klementine Klopfer von Lenzkirch haben sich, letztere in einem Anfall von Geistesstörung, erhängt ; der Handelsmann Valfer von Diersburg und der Schreiner Karl Weite von Ettenheim haben sich erschossen und zwar Welte in der Kirche, kurz bevor sich der Zug der Erstcommunikanten dorthin in Bewegung setzte; der 62 Jahre alte Landwirth Matthias Kummer vonMun delsingen hat sich' ertränkt. Der Bahnarbeite? Karl Ele von Grüningen wur de überfahren und getödtet, und der Schuhmacher Hamberger von Mosbach starb in Folge eines Sturzes. Aus der Nheinpfalz. f Rentmeister Karl Freiburger in Speyer. In Kindenheim hat die Hals bräune viele Kinder hingerafft. Der Frau des TagnerS Thomas Flick und deren Bruder Joh. Ohmer zu Jerxheim ist eine große Erbschaft aus Amerika zu gefallen. Der Kassirer der KohlenGroßhandlung Naab, Karcher & Co. in Ludwigshafen, Otto Gripp aus Dortmund, wurde wegen Unterschlagung ver . yaste:. m emem Nasirmesser schnitt sich Handelsmann Wolf von Hochstätten den Hals durch. In Lauterecken ertrank I Schuhmacher Fest, m Ottersheim der Ackerer W. Zwißler, in Queichheim der Sohn des Ackerers Kerner. An einem Schlaganfall starb der Lehrer Gödel von Hascbbach aus der Strafe.
R heinprovinz. Der frühere Notar Andreas Gau in Lindlar wurde wegen Unterschlagung zu 18 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Eheleute Gerhard Beckmann in Cleve, Tourneur in Fischeln und Berger, Daniels und Landeckers in Grefrath feierten das Fest der goldenen Hochzeit ; in Coblenz begingen der Brücken meister Gilgenberger das 50-jährige rrs.t . r, v v c.rt.i . i rv ,
uieniijuouaum uno ver eitiucoei 50sef Peters das 25jährlge Jubiläum als i Feldwebel der 12. Komp. des 4. GardeGren.Negts. Der Stabsarzt Dr. Westphal von dem erst unlängst von Bremerhaven nach Köln verlegten FußArtillerieBat. Nr. 9. hat sich erhängt Der Schaffner Wilhelm Kreit von Bar men wurde überfahren und getödtet. In Aes bei Bracht brannte das Anwesen des Ackerers Haas nieder nnd in Neun kirchen die Trapp'sche Dampf-Schneide-mühle. Provinz Hessen'Nassau. Auf den Kaufmann Dorst in Cassel wurde von emem Bildhauer em ölevol verattentat verübt. f Hofschauspieler Karl Häser in Cassel. Die Arbitrage firma Gustav Cassel & Co. in Frankfurt a. M. hat ihre Zahlungen eingestellt. Der Gemeinderechner I. Wissebach von Niederweimar wurde wegen Unterchlagung zu 3 Jahren Gefängniß verur, theilt. Der Korbmacher David Schmei, ßer von Kleinschmalkalden hat sich er hängt. Der Landwirth Jakob Schupp von Ems wurde überfahren und getöd tet und der 67 Jahre alte Peter Matthes von Frankfurt a. M. und der Schlacht Hausverwalter Avend von Nmteln sind ertrunken. Niedergebrannt : in Rothe mann em Tbell des Müller Schad schen Anwesens (die Frau des Schad wurde wegen Brandstlftung verhaftet). Thüringische Staaten. Der Pferdehändler Bev. er von Weimar wmde in Gera wegen Schwindels zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. : Professor Dr. Wilhelm Adolf Schmidt in Jena. Der Gastwirth Heinrich Stammberger in Nossach hat seine Fa milie heimlich verlassen. t Kirchenrath Dr. Ferdinand Körner in Schleiz. Der Heizer Christian Wilhelm Franz Pitzig aus Altenburg hat sich ertränkt ; der Privatier Ernst Franck von Hos und der Perlenmacher Darius Fischer von Steinheid haben sich erschossen, und der Musketier Ziehn von der 2. Compagnie des Jnfanteriebataillonö in Gotha hat sich erhängt (auS Furcht vor Strafe). Der Landwirth I. G. Martin aus Bu chenrod und der Oekonom Friedr. Eber hardt aus Probstzella sind ertrunken; der Schuhmachergeselle Constant Haase aus Großbreitenbach wurde von einem beladenen Wagen überfahren und getödtet. Es wurden durch Feuer zerstört: die Anwesen des Oekonomen Otto Aren del und des Weißgerbers Lange in Cam bürg, das Wohnhaus des Gutsbesitzers Neichard in Hirschfeld und das Anwesen des Gasthofbesitzers Blumentritt in Thränitz. Elsaß-Lothringen. 7 Kunkigärtner Adolf Weick Vater in Straßburg. Der alte Binnert in Stötzheim, welcher jüngst seinen hundert ften Geburtstag feierte ist, nunmehr gesterben. Der Notar Deck zu Coinles Cuvry ist wegen nachläsiiger Amtsfüh rung abgesetzt worden. Der GerichtSvollzieherkandidat I. Mohr in Metz wurde wegen Diebstahls von 1000 M. zum Nachtheil des Advokaten Michelsberg verhaftet. Der Korbmacher Leonhard Becker von Gumbrechtshofen hat sich erschossen. Die Ehefrau des Fuhrmannes Joseph Folgringer inDagS bürg starb an Brandwunden, der Bergmann Junges in Hayingen wurde überfahren und getödtet, der 18jährige Als. Aüfranc in Jlsingen erschoß sich beim Handhaben eines Revolvers, der.60jährige Ackerer Casspar Schmidt von Meistrotzheim brach das Genick und der Schisser LouiS Marz von Ossendorf ertrank. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Waldeck. Die Kaufmannswittwe Uhr in Des sau hat sich erhängt. Der Weber Becker in Bernburg feierte seine goldene Hochzeit. Der Schreiner Heinrich Köhler in Corback hat sich erhängt. Durch Unachtsamkeit des Tischlers Homeier entstand im fiskalischen Forst Eichenburg bei Heueren Feuer, das 14 Morgen vernichtete. Hohenz ollern. f Der fürstliche Domänenpächter Za charias Lössler in Boll. Zum Nachfol ger des naü) Sigmaringen versetzten Ge richtsvollziebers Schuhmacher in Gammertingen ist der Militäranwärter Giese von Hadamar ernannt worden. Der Polizeidiener in Unterweiler hat sich nach Verübung von Unterschlagungen erschossen. Mecklenburg. Oberlehrer H. A. Herbing in Wismar. In Penzlin wird eine neue Zeitung herausgegeben. Nach 46 Jahren Thätigkeit ist in Parchim der Lehrer Greve in den Ruhestand getreten. Freie Städte. Selbstmord begingen in Bremen : der Bäckergeselle Gustav Graupner u. ein gewisser Paul Ärmster durch Ertränken ; die Eoesrau des Handarbeiters Mohr mann hat sich erhängt. Der Arbeiter Lotta in Lübeck wurde verschüttet. Schweiz. t In Basel der Director der schweize rischen Alters- und Sterbekasse, Hr. Sa lathe-Bärwart. Der Schustermeister Bamert von Tuggen ist ertrunken. In Luzern stellte sich, wie seinerzeit mttge theilt wurde, eine Frau Bürgisser von Hellbuhl freiwillig dem Gericht und be kannte sich als Brandstifterin, indem sie vor 33 Jahren das von ihr und ihrem Mann bewohnte Haus angezündet habe. Die Selbstanklage stellte sich als richtig veraus uno das isena: verurlyem: oie von Gewissensbissen gepeinigte Brand ftifterin zu 1 Jahr Zuchthaus. In Buttenried bei Pfaffnau fand zwischen drer Psassnauer Bürgern, Jakov braver, Pächter in Noggliswyl, Josef Büchlcr und Leopold Kaufmann einerseits, und der Kesselflickerbande Geiger Felder Zepf andererseits, in Folge eines SchnappSgelages eine derbe Rauferei
Besser als Diamanten ist da " Geschenk der See! . Advokaten an von Xernq Stopf?, ) jjimkr 6 und 7 Talbott 5 ew Block ZndianavoU. 4. Aprtt 1887. i VZarshall E. Wood & Co.: ehrte Herren! Ich kaufte heute eine Schachtel Jhrel Heilmittel genannt Ocean Wave Lim", ein Frau und ich brauchten und andn daß 3 ein ause,e,chret Heilmittel ist. Ich litt seit 172 an Vagen 'chmerjkn und Unvndaulichkkit. Manchmal fand ich zwar temveräre memalft ober dauernde Hilf der der ersuch den ich mit Oce', Wave Lin f gemacht habe, überzeugt mich tag dies S Mittel mir dauernde Hilf, bringt. ?ch hoff daß El Se eeeneit hab damit i:n Ltidenden Hilfe zu brnen , Achtilnglvollst I a. D e n n , Sr Sen.Ann alt.
Qtlb zurüSerüattet sollte dieses Mittel nicht helfen. Wir wer. den utiskr Versprechen nicht brechen. M!aBhaI1 O. Wood & Co. No. S Süd Meridian Straße. Jndiavaxolt, Jnd Prei $1. Per Post tl.lö. C. PINGPANß'S deut fpe Buch - Handlung ! C?o 7 Oüb Tttabamattr. Bücher aller Sprachen. Neue und gebrauchte Bücher. Niederlage sozialistischer Werke und Flug schriften. AnstreiHer Arbeiten namentlich Contrakte zum Anstreichen von Däusern werden auj'3 Scrönste auSgesükrt von CARL- HOFMAKN, 13G Madison Tlv,. Preise mäßig. ' Stöve und gute Arbeit wird garanttrt. MvöeßöeV W'r fordern hiermit alle orgarisirte und n'cht tx ganifirten Zlrbitr auf, uns in unserem ftamtf geeen den BSckkktibr sitzer, E. 83. Nickum, Ecke Broad ay und Shnstian Avenue, beizuftehen, bii derselbe bi Forderungen der Union bewilligt hat. Nickumi Väckerei ist kein Union. Zhop. Rcli1 lein Scab'Brod und seht darauf daß Euer Brod den Union. Ltemv'l trSgt. TaS Eomtte der Bäcker-Nvion ! liättvei' welcher Graber erstocyen unr seine Genoffen beide schwer verwunden wurden. Die drei Keffelfticker sind verhaftet. Der in Charkow erschei nende Jushny Krai" hatte eine Dor Pater Korrespondenz gehacht, in welcher den jüdischen Studenten darüber Vorwürfe gemacht wurden, daß sie es vorziehen, auf der deutschen Hochschule zu Dorpat anstatt auf den russischen Uni versitäten zu studiren. Hierauf ist im Woschod" eine. Erwiderung erschienen, in welcher es u. A. heißt : Die Thatsache ist wahr, aber kann man die uns Juden zum Vorwurf machen ? Unsere Universität hält die Fahne der reinen Wissenschaft hoch und öffnet ihre Pforten Jedem, der nach Wiffen und Bildung lechzt. Mit Freuden konstatiren wir dieses Faktum, daß, während überall die Atmosphäre mit Milliarden judophobe: Bakterien gefüllt ist, unsere Luft rein geblieben ist. Die Universitätsobrigkeit sowie die Professoren gehen mit denjüdischen Studenten im höchsten Gtade hu man und ohne irgend welche Voreinge nommenheit um. Was Wunder also, wenn die jüdischen Jünger unter solchen Umständen es vorziehen, an den Ufern des Embach ihren Studien obzuliegen ?" Berücksichtigungswerthe? Vorschlag. Wirth (zum Gast, der zu einer schlechten Cigarre vielleicht schon da? fünfzigste Streichholz anbrennt): Wiffen Sie was, Herr Hampl ich will Ihnen in Zukunft alle Abende die Cigarren kaufen, wenn Sie die nöthigen Streichhölzer mitbringen. D i e (?isenbahnfrei fahrtkarten der Neichstagsabgeordneten, die früher für sämmtliche deutsche Linien galten, wurden bekanntlich vor drei Iahren durch einen selbstständigen Akt des Herrn Reichskanzlers auf die Route vom Wohnsitz des betreffenden Abgeordneten nach Berlin beschränkt.. Es verlautet ... . . r l c ... , fc 5 k c f sey?, van ver sruyere umfang ver freien Eisenbahnfabrt den Abgeordneten wie der gewährt werden solle. Die plötzliche Besäräikuna wurde .zllaemein als eine kleine Strafe für den oppositionellen Reichst aufgefaßt, in der Aufhebung würde man wohl eine Belohnung für das brave Verhalten der jetzigen Majoritat erblicken. - In der zu Reutlingen (Württemberg) erscheinenden Schwäb. Nolksita." findet sicb folgende Anfrage : Auf welches Gesetz oder auf welche zu Recht bestehende polizeiliche Verfügung stützt sich das unseres WiffenS Heuer zum ersten Mal erlaffene Verbot des FeilHaltens schwarzrothgoldener (und zwar nur dieser') Bänder aum Verkauf an die Rekruten im Rathhause? Motivirt ist sei tens deS betreffenden Beamten das Verbot damit, daß fchwarzrothgold eine Freiheitsfarbe" sei und als solche nicht ins RathhauS gehöre. Um Antwort wnd gebeten." .... BersuSt daö Common Bier bei Älbert Hidtlberger. No. 18 Süd Del, vare Str. Die feinUen Irücbte roi QrauLsv, Oatiantn, Fein, Dattelo, Qastanien, Trauben u. s. O. bsi CöaQctx.
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