Indiana Tribüne, Volume 10, Number 238, Indianapolis, Marion County, 17 May 1887 — Page 1

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Neues ver Telegraph. QciltrauSHdten Washington. 17. Mai. Etwas kühleres regnerisches 2öu.r. Schreckliches Ende. St. Louis. 17. WlaK John Ham pell ging letzte Nacht betrunken zu Bette. Eine Stunde später stand er aus und fiel

durch das Fenster des dlitten Stockwerks aus die Strabe. Er war sofort t)dt. Naturgas. Peru. 17. Mai. In Xen!a. 17 Meilen von hier, fließ man heute aus GaS. Gbltovielles. Die Gasfrage bildet zur Zeit das Tagesgespräch. Jeder setzt riesige Hoffnungen auf die Wirkung der Herbeischaffung des Naturgases, nur mit dem Un terschiede, daß der Eine unter allen Um ständen die Sache so schnell wie möglich erledigt haben möchte, während der Andere sich in allen möglichen Verwünschgen über einheimische und auswärtige Corporationen, über Monopole und dergleichen ergeht, während wiederum ein Dritter bloß über auswärtige Korporationen schimpft. Selbstverständlich schimpfen gewisse demagogische Blätter, weil das gerade jetzt Anklang findet nach Herzenslust über die Monopole im Allgemeinen und die Standard Oil Co im Besonderen und natürlich giebt es Leute, welche Beifall klatschen. Ganz im Einklang mit dieser Stimmung hielt man am letzten Samstag Abend eine Versammlung in der Tomlinson Halle ab, und ein Comite legte da allerhand Resolutionen vor, welche ganz prächtig lauteten, so prächtig, daß man hätte glauben sollen, den Verfassern laufe das Herz von Sozialismus und Menschenfreundlichst über. Wie wunderschön lautet die Phrase: Der große Leiter des Weltalls hat das Gas bereitet zum Besten Aller" ! Und fast zu Thränen rührend ist der folgende Satz: Die Armen, die Wittwen und die Vaterlosen, welche durch Armuth gezwungen sind, den langen und strengen Winter hindurch unter der Kälte zu lei den, sollten die Ersten sein, welche die Segnungen der Wärme und des Comforts genießen." Wenn das Jemand sagt, der seit Iah ren bestrebt war, das Loos der unter drückten Klaffen zu verbeffern, der regen Antheil genommen hat an dem sozialen Kampf der Gegenwart, der Einsicht genommen hat in die Uebel unserer Zeit, so wird man ihm gerne Beifall zollen. In dem Munde von Leuten aber, welche ganz und gar in der Jagd nach Geld und Gut aufgehen, welche sich als Politiker prominent gemacht haben, und deren so ziale Bestrebungen über die Beschaffung billigen Naturgases nicht hinausgehen, nimmt sich dergleichen wie heuchlerische sentimentale Phrasen aus. Denn, wie wir schon bemerkt : Wo das Naturgas herkommt, da kommt das Pe troleum, die Kohlen, da kommt die Erde selber her. Aber man würde bei diesen Leuten schön ankommen, wollte man ihnen sagen, Kohlen, Oel, ja die Erde solle frei für Jeden sein. Sie würden gewiß nichts davon hören wollen. Man gebe sich doch nicht mit Senti Mentalitäten ab. Wir liegen in den Fes sein des Monopols und des Kapitals. Dadurch, weil diesen Leuten dies jetzt! durch die Entdeckung des Naturgases zum Bewußtsein kommt, wird die Macht des Kapitals und des Monopols nicht gebrochen, Solch schöne Gelegenheitsphrasen reichen nicht aus, ein gesellschaftliches Sypem zu stürzen. Was nützt all das Gerede überauswärtige Monopole! Ob daö Monopol einheimisch oder auswärtig ist, das ändert an seinem Charakter nichts. Daö Monopol ist leider überall einheimisch. Wenn sich heute in Indianapolis eine Compagnie bildete, welche das nöthige Kapital zusammenbringen könnte, so dauerte eS gar nicht lange und eine große Compag nie, wie die Standard Oil Co., hätte alle Aktien aufgekauft. Indianapolis ist keine reiche Stadt. Die paar reichen Leute, welche wir haben, besitzen keinen Unternehmungsgeist. Wenn das Gedeihen unserer Stadt von Leuten vom Schlage eines English ganz und gar abhinge, wäre es schlecht um sie bestellt. Diese Leute geben keinen Cent aus, wenn sie nicht wissen, daß sie zwei dasür bekommen. Das weiß man aber beim Naturgas nicht, denn man weiß nicht, wie lange eö andauert. Diese Leute rlskiren

nichts und die Anderen haben nichts zu riskiren. Das Kapital läßt ihnen nichts übrig. Es ist ja ganz gut, daß so eine Gelegenheit, wie die der Entdeckung des natürlichen Gases es den Leuten klar zeigt, daß wir uns mit Haut und Haaren in den Feffeln des Monopols befinden und daß alles Sträuben dagegen nicht hilft, so lange wir Uns nicht entschließen können, das ganze gesellschaftliche System zu andern. Dies ist aber auch Alles, was bei der

augenblicklichen Bewegung herauskommen wird. Selbst wenn eine Bewegung, wie die am Samstag Abend in Tomlinson Hall geplante, nicht überall auf gesetzliche Hinderniffe stoßen würde, so würde es doch am Wichtigsten fehlen, am nervus rerumVielleicht hat die Bewegung das Gute, daß man einer Corporation etwas strikte Bedingungen vorschreiben wird, aber das Unternehmen wird schließlich in die Hände einer gewinnlustigen Gesellschaft gelangen, so sicher wie zwei Mal zwei vier ist. Wenn die Leute und die Zeitungen, welche sich jetzt in eine furchtbare moralische Entrüstung über die Standard Oil Co. und ähnliche Corporationen hinein arbeiten, sich in allerlei auf Applaus be rechneten, hochtönenden Phrasen ergehen. so mögen sie bedenken, daß sie selbst es sind, deren ganzer Einfluß von jeher da rauf berechnet war, Bestrebungen zu ver kleinern und zu verunglimpfen, welche den Zweck haben, Zustände, in denen solche mächtige Corporationen bestehen können, zu ändern und unmöglich zu machen. Mögen sie sich aufrichtig an der allge meinen sozialen Bewegung betheiligen und nicht Ho& raisoniren, weil sie biui ges Gas haben wollen. Ihr Schimpfen ist ja doch bloß eitle Selbstsucht. DraytnaHriHteu. Lynchjustiz. Willi S.Dx. 16. Ma',. Als gestern Abend der junge Granville Powell e'ml gen Damen an einem Paffagierzuge Bei stand leistete, versperite gerade ein stäm miger Neger den Durchweg. Powell er suchte ihn, aus die Seite zu treten, der Afrikaner aber begann zu fluchen, wie ein Türke, und als Powell ihn gtwalt sam zur Seite zu schieben suchte, zog der Neger einen Revolver, feuerte und ver wundere Powell tödtlich. Der Neger so wie ein Raffengenoffe desselben und ein Frauenzimmer wurden DiOafUt. Heute früh umringte eine Anzahl be waffneter Männer den Plak. wo der Neger Andrew MeGeehe und I. B. Walker, unter der Beschuldigung, den jungen Powell erschossen zn haben, ge sangen saken. Die Wache wurde über wältigt, die Thüren eingelrochen. und Walker? Gattin gezwungen. hirauSzu gehen. Dann wurde aus McGeehe und Walker, die aneinander gefesselt waren, geschossen. Daraus verschwand der VolkShause. Später fand man McGeehe todt vor; er war vsn 8 Schüssen durch bohrt Walker war durch 3 Schußwun den schwer verletzt worden. Der Sheriff wird weit re Ausschreitungen zu verhü ten suchen. ü)oji Felde der Arbeit. S. Louiö, Mo. 16. Mai. Die Agitation für den Samstag als Lohn auSzahlungötag hat f.tzt euch diese Stadt erreicht Die 300 Arbeiter der Firma N. tt. FairbankS & Co. werben watr scheinlich die ersten sein, die für den Samstag alSZahitZg streiken. Für ste handelt es sich aber nicht um eine neue Forderung, sondern einfach um die Er Haltung dkg best henden Verhält lisskS. Bisher waren ste SailstagS ausbezahlt worden. Diese Woche aber fühlte die Firma auf einr. al den Montag als Zahl tag ein, Unterhandlungen schlugen fehl. Die Arbeiter gingen am Samstag Abend nach Hause, ohne ihren Wochenlohn er halten zu haben; sie wollen die Sache vor ihre Affembly bringen und eZ ist möglich, daß eS zu einem 'allgemeinen Streik kommt. Chicago, 16. Mai. Ein Bau Unternehmer theilte heute seinen Leuten mit, daß ste in Zukunst zehn Stunden zu arbeiten haben. Andere BauUnterneh mer werden wahrscheinlich diesem Beispiele folgen und eS werden dann auch die an Framehäusern beschäftigten Arbeiter ausgeschlossen werden. Aus der anderen Seite behaupten die Arbeiter, daß schon mehrere Bau-Unter nehmt? beabsichtigen, nachzugeben und den Zahltag auf den Samstag zu ver legen. Waldbründe. Marauette. Mich.. 16. Mai. Drei Tage, und drei Nächte hindurch mußte hier beständig das Nebelhorn ge

blasen werden, und noch immer hüllt dichter Rauch die Ufir und da? Küsten vaffer ein. In allen . Theilen der Halb insel sind Waldbrände auögebrochen. Drei Tage lang ging wenigstens hm Wind ; gestern Abend abcr kam ein frischer starker Wind auS dem Süden, und gestern Nacht liefen bereits neue Berichte übt? Brandverluste ein. Mehrere Oite wurden mit großer Schwierigkeit vor. Vernichtung geritt t. Zahlreiche Mann sÜasten bekämpfen überall tat Feuer. Eine enorme Quant töt des verthvoUsten Tannen und KiesliholzeS ist von den

Flammen vernichtet worden, sowie eine Menge gehauenes Holz und EisenlahnSchwellen, die noch nicht abgeliefert war den waren. Malquette selbst ist nicht be droht; im Umkreise von 8 Malen von dieser Stadt sind keine Feuer. Ausregung in Canada. Toronto, 16. Mai. O'Brien. der Redak eur des United Jreland in Dublin bereist zur Zkit Canada, um für Irland zu azitiren. In seinen Reden gett er ganz besonders scharf dem Generalgou vernör dir Provinz, dem Lord LanS downe zu Leive, welchcr große Güter in Irland besitzt und einer der schlimmsten LandlordS ist In Montkeal hatte O'Brien einen gu en Empfaag, unter den Orangrmen und den Freunden Der eng tischen Regikrang fängt die Stimmung jedoch an, eine sehr bittere zu werden. In Tororts gehen ste mit der Absicht um. Nt.Y . . n - . j uuen linier auen umnanoen am Sprachen zu hindern, die St'mmung ist derart, daß ein Lokal zur Abhaltung der Versammlung nicht zu beschaffen ist. Dieselbe wird deshalb im Freien statt finden, und man besürchttt, daß es dabei zu einem Riot kommen wir. Die Versammlung wikd morgen Naöjm ttlg urn 4 Uhr im Queen'S Park statt finden. Ver Oadsl. Schnapsmonopol. Been. 16. Mai. Das Volk hat in dlrekttr Abstimmung die SchnapSmono polVorlage mit großer Majorität genehmigt. , Schicken keine Adresse ab. B e r l i n . 16 Mai. Die Post" ver. öffentlicht ein vom Grafen von Ra'ibor und Graf Ruehl Führer der staats. treuen Katholiken oder katholischen Conservatlven unterzeichnetes Schreiben, worin dieselben mittheilen, daß ste ihre jüngst erwähnte Absicht, eine Danke. akrefft an den Papst für Wielkrhersttllang de ReligionSsriedenS abzuschicken, aufgegeben hätten, weil die Sache bereits zu gehässtgen Angriffen und n?uen Frie denöstörungSviksuchen benutzt worden sei. Eine gefährliche Reise. St. Petersburg. 16. Mai. Der Zar und die Znina traten gestern ihre Reise nach dem Lande der donischen Ko sacken an. S treik in Belgien. Brüssel. 16. Mai. Die Bergleute in derUmgegend von MonS im Hennegau sind am Streik und die Zihl der Strei ke? ist im steten Wachser. Der Gouver nor ver Provinz vor oen Streuern ctne Mahnung zugehen lassen, alle Auöfchreim i. m . t i . tangen zu vermeiden. Truppen werden in Bereitschaft gehalten, um nöthigen falls sofort verwendet werden zu können. D.r Cri du Peuple" sagt eS seien be reit? 10.000 Mann am Steeik und deren Zahl wachse von Stand zu Stande. SchiffönachriSten. Angekommen in : New V 0 r r: .Arizona" von Liver Pool, Fulda von Bremen. bouiHtnpton: Werra' von New Vork nach Bremen. London: .France" von Nez Vork. 'H i e si ge 0. Die (?as frage. Gestern Nachmit'a fand eine Sitzung des von Maycr Denny ernannten Bür gerComlteS statt. Die Herren gaben Alle ihre Ansicht in Bezug auf die GaS frage kund, aber als die Sitzung vorüber war, waren die meisten von ihnen nicht klüger als zuvor. Herr RobbinS beanlragte die Annahme einer Resolution, den Stadtrath zu er suchen, einer Bürgergesellschast da Wege recht zu ertheilen falls die Hülste des nöthigen Capitals 5500.000, innerhalb 15 Tagen aufgebracht werden kann, andern falls soll irgend eine andere Gesellschaft den Borzug erhalten. Die Resolution wurde dem Juristen Comite mit ber Weifung übergeben sich zu versichern, ob dieselbe gesetzlich zulüs stgfei. Dann vertagte sich das Comite bis Mittwoch Nachmittag um 4 Uhr. DaS stadtrüthliche Comite, welches sich

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