Indiana Tribüne, Volume 10, Number 237, Indianapolis, Marion County, 16 May 1887 — Page 2
Zndiana Tribune. Erscheint Füg lic) und S osutags.
?7HU tlili .ZrUSne4 loHtt durch btn XrlmD ntl jt Bach, bit ÖntOßl Erlös" 6 CU xn och. tiU infamst lt Cntl. Ci y?? BffStft u ?jrai;5iaiuc3 S nt LTZk. Owee: ICO Q. QarvlandQr. Indianapolis, Ind., 1H. 3H 1837. Frauenmutb. Llü Juni 1873 ritten drei Strolche, darunter ein Halbblut-Jndianer?vor die einsame Hütte des Pioniers Henry Clark. ClarkS Plav befand sich in der Nähe der Grenze zwischen Kansas und Nebraska arn Ufer des Republiean-Flusses. Clark selbst war gerade nach MarySville in Kanfas geraten, um dort einige Ge schäfte zu besorgen, und die unheimlichen Gäste schienen dies zu wissen. Im Hause befand sich nur Clarks Frau, ein starkes, rnuthiges Weib von 25 Jahren, welche an das Leben an der Grenze" schon seit Jahren yewohnt war. Die Fremden stiegen ab und verlangten zu essen. Bei der im Westen allge mein üblichen Gastfreundschaft konnte die Frau dies Gesuch nicht gut abschla ?en, obgleich sie auf den ersten Blick er annt hatte, daß sie es nicht ehrlich mit ihr meinten. Sie waren sämmtlich schwer bewaffnet und besaßen gute Pferde. Ohne ein Wort zu sagen ober ihre Angst zu verrathen, begab sich die Frau an die Arbeit und bereitete ihren Gästen" ein gutes Frühstück. Augenjcheinlich waren sie jedoch nicht vom Hunger geplagt, denn sie thaten den ih nen vorgesetzten Speisen nur sehr geringe Ehre an. Kaum war das Mahl vollen der als zwei der Männer aussprangen, die Frau umfaßten und sie zur Hütte hinausschleppten, wo der Dritte bereits auf seinem Pferde saß und sie vorne auf den Sattel uor sich nahm. Sie ergab sich anscheinend ruhig in ihr Schicksal, wußte sie doch sehr gut, daß es ihr schlimmer ergangen wäre, wenn die Kerle sie in ihrem eigenen Hause überwältigt hätten. Der nächste Nachbar wohnte drei Meilen weit; unterwegs würde sich vielleicht Gelegenheit bieten, den Räubern zu entkommen. Es gab viele Hirten in der Umgegend, und es war sehr leicht möglich, daß ein Trupp derselben unterwegs sie treffen und retten konnte. Die Männer ritten im vollen Galopp von dannen, bis sie in etwa j Stunden eine Hütte erreichten, die im Anfang des Frühjahrs von einer Familie Namens Miller verlassen worden war. Millers Frau war nämlich gestorben, und da raushin war er mit den Seinen nach Red Cloud gezogen, das Haus und sein ganzes kleines Anwesen seinem Schicksal überlassend. Die Hütte war nur klein, aber durch schwere Fensterläden und Balken innen vor der Thüre vor jedem Angriff geschützt. Die Strolche stiegen vor dem Hause ab, und einer derselben half der Frau aui dem Sattel. So wie sie den Boden berührte, griff sie nach dem Revolver des Mannes, der ihr vom Pferde half, um sich durch einen gutzezielten Schuß vor der ihr drohenden Schande durch Selbstmord ? zu - retten. Im nach ften Augenblicke besann sie 'sich jedoch eine? Besseren. Sie zog den Hahn, feu erte, und ihr Angreifer sank, durch's Knie getroffen, auf den Boden. Sie handelte schnell, wie der Blitz. Kaum hatten ihre Entführer begriffen, was eigentlich geschehen war, als sie auch schon die Thüre zu der Hütte aufgerissen hatte und in derselben verschwunden war. Dann schlug sie den schweren Balken über der Thüre zu. Sie war gerettet, wenigstens lfür den Augeublick. Der Verwundete wälzte sich auf dem Boden und fluchte ganz greulich. Wobei er manchmal in fürchterliches Stoynen ausbrach. Augenscheinlich verursachte rhm seme Wunde große Schmerzen. Er beschwor seine Freunde, das Frauenzimrner, das ihn verwundet hatte, in der Hütte lebendig zu verbrennen. 'Seine Gefährten wollten sich anfänglich über ihn lustig machen, daß er sich von einem Weibe habe schießen lassen, bald aber t i ü -. iff r vuroen ne anceren mnes. oie verissen, daß sie sich mit der Geschichte Schlimmes eingebrockt hatten. Nun stürzten sie sich aus tue yure, um dieselbe aufzubrechen, konnten aber natür lich trotz aller Bemühungen nicht hinein. Dann wandten sie sich gegen die Fenster, um durch diese in daS Haus einzudrin gen. stießen aber nur auf die schweren Läden. Sie sahen ein, daß die Frau entschlossen war, sich bis aus's Aeußerste zu vertyeldlgen. Endlich zogen sie sich zurück, um mit einander zu berathen. Frau (Man horte. daß sie Wlllens waren, den Berwunde ten mitzunehmen und fortzureiten, doch war der Letztere entschieden gegen diesen Plan. Vielmehr bestand er darauf, daß das Hftx aufgebrochen und die Frau Nr den Schuß bestraft werden müsse. Es
sel ganz emsam m der Gegend ; Niemand würde vor Abend an die Hütte kommen, und sie hätten genügende Zeit, um das Rachewerk zu vollenden und an der Frau ihr Muthchen zu kühlen. Der Vorschlag leuchtete den beiden Anderen ein. Sie holten einen schweren Holzblock, der in der Nähe lag, und versuchten mit demselben die Thüre einzurennen. Die Frau war auf Alles gefaßt. Leise lüftete sie einen der Fensterlaben und, schaute durch eine zerbrochene Fensterscheibe .hinaus. Sie sah, wie die Männer gerade einen gewaltigen Ansatz machten, um mit dem Balken die Thüre einzustoßen. In ihrer blinden Wuth bemerkten sie nicht, was ihnen bevorstand. Die Frau hatte in ihrem Revolver noch fünf Schüsse. Sie erhob denselben, legte ihn in die Fensteröffnung und zielte bedächtig und langsam. Dann erfolgte ein Schuß. Einer der Räuber stürzte todt zu Boden : die 5ku gel hatte ihm das Herz durchbohrt. Der Andere ließ augenblicklich den Balken fallen und eilte fort, so schnell ihn seine Beine tragen konnten. Nach einer Weile faßte er jedoch wieder Muth usi kebrte auf Umwegen vor das Haus
zurück, sjTfenoar sajstmte . er ncr,
Wz emer Frau davon gelaufen zu sem. Dann begann er einen Ansturm auf das HauS und feuerte blindlings durch die Thüre und die Fensterlüden in dasselbe hinein. Frau Clark hatte geahnt, daß es so kommen würde, und duckte sich in einer Ecke deS Zimmers ruhig nieder. Einige Kugeln drangen wohl in's Haus, ließen sie aber unverletzt. Auch der Verwundete hatte fi. aufgerichtet und schoö in's Haus, ohne jedoch die Frau zu treffen. Nimm einen schweren Stein und schlage damit die Thüre entzwei," schrie er seinem Gefährten zu. Thust Du das nicht, dann schieße ich Dir eine Slu gel durch den Kopf!" Der angeredete Verbrecher schaute seinen Gefährten verdutzt an und brach in greuliche Flüche aus. Der Verwundete sing an, seinen Revolver mit neuen Patronen zu laden, erhob dann das Pistol und feuerte auf seinen Gefährten. Dieser schien darauf nur gewartet zu haben. Im nächsten Augenblicke hatte er seinen Revolver in der Hohe und schoß seinem Kameraden vier Kugeln in den Leib, bis daS Leben aus ihm entflohen war. Dann raffte er die Waffen vom Boden, bestieg sein Pferd, winkte nach dem Hause zu, als ob er der Frau mittheilen wolle, daß sie sich nicht mehr vor ihm zu fürchten brauche, und ritt davon. Frau Clark verließ kurz darauf die Hütte und tegab sich auf den Heimweg. Unterwegs kam ihr der Gatte entgegen, der bereits nach ihr gesucht hatte. Sie war gerettet! Calisornische Romantik. Es war im Jahre 1849, als E. X. Hobbs nach Californien kam. In sei ner Gesellschaft befand sich sein bester Freund, Jefferson Mc Clelland, und die Bande der Freundschaft zwischen den beiden Männern wurde immer enger, je mehr letztere die Mühseligkeiten deS damaligen Pionierlebens mit einander zu theilen hatten. Hobbs nahm die erste sich ihm darbietende Gelegenheit wahr, um sich als Viehzüchter im San Jose-Thal niederzulassen und die Jagd nach Geld ganz aufzugeben. Damals war San Jzse noch ein kleines Dorf. Er baute dort einen Palast, heirathete eine Mexikanerin, die er in den Minen kennen gelernt hatte, und stand in wenigen Jahren an der Spitze einer zahlreichen Familie. Er widmet seine ganze Zeit seinen Angehörigen und seinem um fangreichen Besitzthum. Wie das Land an Reichthum und Einwohnerzahl zu nahm, so ging eS auch mit ihm fortwäh rend in die Höhe. Im Jahre 1376 galt er als der einflußreichste und Wohl habendste Mann im ganzen County, und sein Name war in politischen Kreisen sehr hoch geachtet. . Der Mann hätte in Ruhe und Frie den leben und sich im Schooße der Sei nen glücklich fühlen können, wäre damals nicht gerade ein neues Goldfieber ausgebrochen. Die Minen in den Districten Bodie und Mono waren in Aller Munde, und man erzählte sich märchenhafte Geschichten von den Reichthümern, welche einzelne Glücksjäger dort förmlich über Nacht gewannen. Zu Hunderten zogn die Abenteurer in die Berge hinaus, erwarben das Anrecht auf ein Stück Land, in dem sie eine Mine anlegten, setzten dafür einen beliebigen Preis an und verkauften die Actien auf der Börse in San Francisco mit rie sigem Gewinn. Hobbs hörte davon, und eS überkam ihn die Lust, sich wieder an Minen Unörnehmungen"- zu betheiligen. Er wurde Präsident der Booker Mining Company" und verlor bei dem Geschäft sein halbes Vermögen; dann verpfändete er seine Ranch in San Jose, um sich an einer anderen Speculation zu betheiligen, und verlor Haus und Hof. Zur damaligen Zttt befand sich James Morgan von Francisco an der Spitze eines Syndikats, welches die Ausnut zung des Mammoth'Minendistricts in Mono-County übernommen hatte. Jef ferson McClelland, der bis dahin in den Comstock-Minen thätig gewesen war, kam nach Mono-County und wurde von Morgan als Vormann in einer der Mi nen angestellt. Hobbs und McClelland trafen sich wieder und erneuerten ihren alten Freundschaftsbund. Hobbs wollte nach San Francisco reisen, und Mc Clelland benutzte diese Gelegenheit, um ihm eine Anzahl Minenactien zum Ver kauf mitzugeben. McClelland dachte, er werde für die Actien mindestens $25, 000 bekommen ; als Hobbs zurückkam, brachte er nur 810,000 mit. Darüber gerieth McClelland in große Wuth. Er beschuldigte Hobbs, L15,000 unterschla gen zu haben, und die Beiden trennten sich in der bittersten Feindschaft. McClelland drohte sogar, er werde Hobbs bei der nächsten Gelegenheit todten. . Jahre vergingen. Durch ein seltsames Spiel des Zufalls gerieth Hobbs nach Afrika und wurde dort Präsident der Pilgrims Creek-Mine in ' Transvaal. Auch McClelland gerieth nach Afrika und bearbeitete eine Mine in der Nähe derjenigen von Hobbs. Beide Männer hatten keine Ahnung davon, daß sie so nabe btt einander w.ren. Eines Tages trafen sie sich ganz unvermuthet. Ein kurzes Wortgefecht war die Folge, dann zog McClelland seinen Revolver und schoß seinen früherem Freunde eine Ku gel mitten durch's Herz. Der Mörder sitzt jetzt im Gefängniß und wartet auf seinen Proceß. Prairiefeuer. Im Jahre 1875 oder 1876" so erzählte neulich ein Viehzüchter im Westen befand ich mich rn Gemein schuft mit einem anderen Ätann, der mit mir eine Viehfarm im Indianer Territorium unterhalb Mediane Lodge besaß. Wir hatten eine Heerde Vieh nach Wichita in Kansas treiben lassen, doch waren unS viele Rinder zu Grunde flegangen, weil es unterwegs an guten Weideplätzen, und an Waffer fehlte. Wir mußten uns einen andern Weg suchen, und ich machte mich zu Pferde auf, um einen solchen zu sinken. Damals war Kansas noch dünn be siedelt, und es dauerte lange Zeit, ehe man eine Farm antraf. UeberdieS gab es viele Häuser," die einfach aus in die Erde gegrabenen und mit Rasen bedeckten HHhlxn .began
den. Ute war ein ungewöhnlich hei ßer Tag, als ich mich auf die Meise machte. Ich konnte deshalb nicht so schnell reiten, wie ich anfänglich gedacht hatte. Später am Tage wurde es allerdingS kühler, aber mein Pferd zeigte eine große Unruhe. Anfänglich war ich. der Ansicht, es habe Durst.' Die Sonne ging zur Rüste, und es erhob sich ein lauer Wind, welcher mir den Geruch von brennendem Gras in die Nase brachte. Als es dunkel wurde, konnte ich in der Ferne einen schwachen Licht streifen bemerken, der sich kaum merkbar gegen den Horizont abhob. Nach und nach vermehrte sich der Lichtschein und Rauch, und ich sah ein, daß ein Prairiefeuer im Anzüge war. Ich sah, daß ich nur dann der Gefahr entgehen konnte, wenn ich den Rückweg antreten würde. Trotzdem stand ich eine ganze Weile still, weil ick mich nicht entschließen konnte, welche Richtung ich einschlagen sollte. Schließlich faßte ich den Beschluß, meirem Pferd den Willen zu lassen. Das Pferd wußte besser Be scheid, als ich, und lief im vollen Gallop davon. Unglücklicher Weise siel es in ein von Prairiehunden gegrabenes Loch und brach ein Bein. Ich sah, daß es nicht weiter konnte, und machte seinen Leiden durch einen Nevolverschuß ein Ende. Das Feuer kam immer näher ; schließ lich war es nicht einmal eine Meile von mir entfernt. Ich versuchte zu Fuß so schnell zu fließen, wie lch konnte, doch sah ich wohl em, daß ich der mir drohenden Gefahr nicht würde entgehen können. In der Ferne sah ich bei dem Feuerschein einen Hügel, auf dem ich Rettung zu sinken hoffte. Immer näher kamen die Flammen heran, und ich hörte bereits ihr Knistern dicht hinter mir. Der Rauch um mich herum wurde er stickend, und ich verlor beinahe mein Be wußtsein. Endlich taumelte ich und siel in die Tiefe. Meine Sinne verließen mich, und ich wußte nicht mehr, was mit mir vorging. Es war am nächsten Morgen, als ich meine Augen wieder aufmachte. 'Ich lag in einem Bette, und über mich gebeugt sah ich eine junge Frau, welche mich mit durchdringenden Blicken ansah. Auf meine Fragen antwortete sie mir, ich sei am letzten Abend gegen ihre Erdwohnung gestürzt und in dieselbe hineingefallen,' während das Prairiefeuer dicht hinter mir war. Sie habe mich sofort zu Bette gebracht, und das Feuer sei über der Höhle bald vorüberge rauscht, ohne innen Schaden anzurichten. Gleichzeitig er ählte sie mir, ihr Mann sei seit zwei Tagen fort, und sie be fürchte, daß das Prairiefeuer ihn ergrif fen haben könne. Ich stärkte mich schnell durch ein einfaches Mahl und begab mich dann mit ihr auf die Suche nach dem Verlorenen. Wir waren kaum eine Meile weit gegangen, als wir den Mann fanden. Er war vom Prairiefeuer ereilt worden und förmlich zur Kohle verbrannt. Wir vergruben ihn in der Nähe deS Platzes, wo er seinen Tod gefunden hatte, und begaben uns alsdann schweren HerzenS in die Hütte zurück. 2)ie Zeit verging. Ich konnte die arme Frau nicht vergessen. S!e war eine Waise, und hatte Niemand, der für
sie Sorge tragen wollte. Ich besuchte sie immer häusiger, und schließlich wurde sie meine Frau. Wir haben bereits mehrere Kinder und leben zusammen in glücklicher Ehe, doch kann ich die Zeit nie vergeffen, wie und unter welchen Umständen ich damals meine Frau kennen lernte." Vom Jnlande. In Philadelphia befinden sich der Zollcollector Cadwallader sowie der Hafen-Aufseher Campbell in einiger Verlegenheit, wie sie das Gesetz auSlegen sollen, welches die Landung von Arbeitern verbietet, die im Auslande cön träcilich von Bewohnern der Ver. Staaten engagirt worden sind. Mtt dem Dampfer Jndiana" war eine Dame Namens Vellamy im Hafen von Philadelphia angelangt. Sie war bereits in England mit einem JahreSgehalt von 50 Pfund Sterling als Wärterin für das Universitäts.Hospital in Philadel, phia engagirt worden und hatte ihre Ueberfabrt aus eigenen Mitteln bezahlt. Die Zollbeamten haben sich an den Fi nanzsecretär um Instruktionen in diesem Falle gewandt und verfügt, daß Frönlein Bellamy bis auf Weiteres aus dem Dampfer zu verbleiben habe. Auch aus Arkansaö kommen Klagen über scheußliche Behandlung von ausgemietheten Sträflingen. Zu Coal Hill im dortigen County:Johnson ist gegenwärtig eine von den Staatsbehörden auf Grund von Beschwerden hervorragender Bürger des Countys eingeleitete Untersuchung wegen grausamer BeHandlung der von den Pächtern der Straflingsarbeit an jenem Platze gedungenen Sträflinge im Gange. Die Unglücklichen werden in den Kohlenbergwerken mit Arbeit überbürdet, müssen Hunger leiden, werden gepeitscht und in anderer Weise mißhandelt und müssen auch am Sonntag arbeiten. Die öffentliche Meinung im Staate verlangt dringend die Aufhebung des Pachtsystems, welches die Verwendung von Sträflingen außerhalb der Gefängnißmauern gestattet, und man erwartet allgemein, daß die gegenwärtige Untersuchung eine solche Reform zui Folge haben wird. Der Neger EmanuelArnold hatte in Crittenden County in Arkansaö die Tochter eines anderen NegerS, Namens Lawrence, verführt, und war von demselben aufgefordert worden, daS Mädchen zu heirathen. Arnold wollte darauf nicht eingehen, und eS kam zwisehen den beiden Männern zu einem hef tigen Streit. Schließlich rannte der Verführer fort, aber nur, um einen Nevolver zu holen, mit welchem er seinen ..farnd" todt iu Boden streckte. Dann ' ergriff er die Flucht. Drei Tage lang j war der Sheriff mit seinen Leuten hinter I ihm her, er flüchtete sich aber zuletzt in ein Nohrdickicht bei Marion, wo man ihn nicht weiter verfolgen konnte. Der ' Sheriff wußte sich jedoch rn helfen. Er reiste nach MemphlS in Tennessee und holte sich von dort das der Stadt gehörende Rudel Blutbunde, welche jetzt den ' Mörder aufsuchen und niederhetzen sol len. . . . .
' Dseser Tage wurde der letzte Marmorblock des Thurmes des neuen Stadthauses in Philadelphia gelegt, und damit erreicht der Contract mit William Strathers & Sons sein Ende. Seit 1872 wurde der Bau mit Unterbrechun gen betrieben, und in letzter Zeit sind noch. Marmorblöcke, von denen jeder 13 Tonnen wog, 336 Fuß hoch gehoben und dort an ihre Stelle gebracht worden, ohne daß dabei ein Unfall vorgekommen wäre. Die Firma hat für den Bau nahezu 700,000 Cubikfuß Marmor geliefert und dafür laut Contract $5,300,000 erhal
ten. Der Marmor kam ausschließlich aus den Brüchen in Lee, Massachusetts, und wurde an Ort und Stelle unbehauen für den Preis von $2.50 per Cubikfuß abgeliefert. Die Maschinerie zum Transport und Legen der Marmorblöcke und die Gerüste kosteten nahezu $400,000, und wenn der 100 Tonnen schwere Dampfkrahn, welcher die Steinblöcke zu heben hatte, um eine Etage höher gerückt . werden mußte, so verursachte dies eine Ausgabe von 1500 Dollars. Das Heden eines Blockes im Gewicht von 1.N Tonnen nahm gewöhnlich 43 Minuten in Anspruch. Der Vermesse? Charles Fischer aus Langlade County in Wisconsin war von einer Besuchsreise in Europa nach New Dork zurückgekehrt und ging Abends die South Straße entlang, um die Ansicht der Brooklyner Brücke bei elektrischer Beleuchtung zu genießen. Am GouverneurSlip angekommen, erhielt er plötzlich einen Schlag in's Ge' nick und wurde dann von drei Wegela aerern seiner goldenen Uhr beraubt. Beim Erscheinen eines Polizisten, den die Hilferufe Fischers herbeigelockt hatten, ergriffen die Räuber die Flucht, und der Polizist entschädigte" sich für sie an Fischer, indem er ihn unter der Anklage der Trunkenheit verhaftete. Am nach' sten Morgen wurde der Pechvogel vom Polizeirichter um $10 bestraft. Als Fi scher dem Clerk das Geld einhändigte, machte er seinem Aerger über New Aork in unverblümter Weise Lust. Das ist ein schönes Nest," sagte er, dieses New Aork ! Am Sonntag wollte ich mich amüsiren und konnte kein GlaS Bier erhal ten, trotzdem überall Betrunkene zu sehen waren. Am Montag wurde ich, weil ich einige Gläser Bier getrunken hatte, niedtrgeschlagen und beraubt. Ich ward dann verhaftet, wahrscheinlich deshalb, weil ich die Räuber nicht gefangen hat' te, , und muß jetzt $10 bezahlen, weil man weiß, daß ich ziemlich viel Geld bei mir habe. Adieu, meine Herren! Ich nehme den ersten Zug nach Wisconsin, denn wenn ich noch eine Woche bier bleibe, müßte ich heim laufen!" Sprach's und schlug sich seitwärts in die Büsche. Auch imStaateMississippi hat. der Kampf zwischen den Gegnern und den Anhängern der Prohibition zu einem Morde geführt. Es wird darüber aus Jackson berichtet : Der Redacteur des hiesigen Prohibitionisten Organs, ein junger Mann Namens Gambrell, ist kürzlich von Col. Jones S. Hamilton und drei Anderen, welche ihm aufge lauert hatten, erschossen worden. Col Hamilton gehört zum sog. StaatshausRing" und die Temperenzler sind nun gegen diesen Ring furchtbar aufgebracht. Der Coroner bat einen Jnquest abgehal ten, der zwei Tage gedauert und mit einem Wahrspruch geendet hat, welcher dahin lautet, daß Gambrell an Wunden gestorben sei,welche ihm von Jones S. Hamilton als Hauptthäter und Anderen als Theilnehmern an dem Verbrechen beigefügt worden seien. Die Kirchenleute geben ihrem Mitgefühl mit dem Pastor I. H. Gambrell, dem Vater des erschoffenen jungenMannes, in jeder denkbaren Weise, u. A. dadurch Aus druck, daß sie die besten Anwälte enga giren, um die Verfolgung der Mörder möglichst energisch zu betreiben. Bisher war der Prohibitionskrieg nur in. den Reihen der Demokraten selbst gekämpft worden und die Folge war, daß kaum noch ein Dutzend Städte im Staate sind, in welchen man geistige Getränke bekom men kann. Jetzt schemt diese Frage alle Parteibande zerreißen zu wollen. Man sagt voraus, daß die Prohibitionisten in Verbindung mit der Farmers' Alliance" den Demokraten die Controlle über den Staat entreißen werden. Folgende Personen wurden auf die Anzeige des Pastors I. H. Gambrell, des Baters des Ermordeten hin verhaftet: JoneS S: Hamilton, M. Eubank, William Hardy (Neger), W. H. Fuguras und I. W. Albrecht. Die vier Letztgenannten wur den in daS Untersuchungs.Gefängniß ab geführt. ' Hamilton wird in seiner Woh nung, die er seiner Wunden weaen noch nicht verlassen kann, polizeilich bewacht. Die Affaire hat hier große Aufregung hervorgerufen. Man sieht dem Processe mit größter Spannung entgegen." Deutsche Lokalnachrichten. Provinz Brandenburg. t in Berlin: die Wittwe des ehemaligen Ministers v. Bülow, Gabrrelle v. Bülow, eine Tochter Wilhelms v. Humboldt. Dammeister Ludwig Glienike in Groß.?!euendorf. In Fürstenwalde stürzte sich im Verfolgungswahnsinn der Bierverleger Klemm aus einem Fenster deS Hotel Sanssouci ; in Landsberg erschoß sich die Kassirerin eines Putzge schäftS Anna Tapper; in Potsdam erschoß sich der, Sohn des Wirthe Zur Bavaria", Mylius, ein Junge von 15 Jahren, weil er von seinem Vater in Gegenwart der Gäste gescholten worden war. Er hinterließ auf einem Zettel die Worte : Ehre verloren. Alles verloren." I Sorau erschoß sich der Kaufmann Wilh. Pohl. Durch einen Sturz in den Brunnen des Hauses 51 an der Weißen burgerstraße in Berlin erlitt der lOjährige Kurt Lorenz tödtliche Verletzungen; von einem Dampfkrahn wurde daselbst die Frau deS Arbeiters Gentz am NordHafen erfaßt und ebenfalls tödtlich verletzt. In Bindow ertrank der Besitzer Groß, ebenso in Schwebt der Steinsetzer Lemke. Ueberfahren und getödtet wurde in StrauSberg der Schuhmachermeister Julius Schüto. . Provinz Ostpreußen. Der Arbeiter Kühn von Königsberg starb in Folge eines Sturzes, der Wirth Miska von Duttken und die Einwohner frau Pätzel von Sonnenborn sind - ertrunken und der Arbeiter' Kasekat von Tilsit wurde in der tzttLwer'sc
Schneidemühle von einem abspringenden Stück Holz erschlagen. In Tüngen brannte daS Gehöft des Besitzers Dargel nieder. Provinz Westpreußen. Der Kassirer des Intelligenz Comptoirs in Danzig, Loewel, und der Schneidermeister Lamprecht feierten die goldene Hochzeit. Heinrich Brütschke in Danzig erhielt wegen Sittlichkeitsverbrechen 18 Monate Gefängniß. In Marienwerder feierte die Westpreußische Landschaft ihr lOOjähriges Bestehen. Der frühere Kassier des Vorschußvereins in Tiegenhof, Kaufmann Wiens, wurde wegen Unterschlagungen zu 4 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Gutsbesitzer v. Browicki von Guttowitz hat sich wegen zerrütteter Bermögensverhältniffe erschossen. Der Zieglermeister Wandel von Gremboczyn starb in Folge eines Sturzes aus dem Wagen. Niedergebrannt sind: in Liensitz das Klein schmidt'fche Gehöft und in Rothhof die
Anwesen der Besitzer Jakob Dyck und Flöth und das SchulhauS. Provinz Pommern. Der in Greifswald verstorbene Nen tier Karl Witte hat der Stadt 130,000 M. vermacht. Vom Schwurgericht wur den zu je 3 Jahren Gefängniß verurtheilt: der Kupferschmied Rudolf Witte von Bahn wegen eines Perbrechens gegen die Sittlichkeit und der Försterssohn Otto Drawanz von Damen, der in Gemeinschaft mit dem später nach Amerika entflshenen Bäckergesellen Teske auf den Kaufmann Löwenthal von Polzin einen Raubanfall gemacht hat. Der Eisen bahn-Bureauassistent Kittel von Stolp hat sich erhängt. Der Fleischer August Müller und der Fischer Ztichter von Gartz a. O. sind ertrunken, und die Frau des Arbeiters Holtz in Solchen und der Hof besitze? F. Piper von Priemhausen starden in Folge von Blutvergiftung. Ein Raub der Flammen wurden : in Belgard a. P. das HauS deS Acker bürgers Hermann Priebe, in MorgeniH die Pfarre, das Anwesen des Bejltzers Ludwig Pirrwitz und vier weitere benachbarte Gehöfte, in Plathe das An. Wesen des Schmieds Otto Ladewig. Provinz S ch l e S w i gH o l st e i n. f die Priorin des adeligen Klosters in Prentz, Gräsin Rantzau. In Schmilau erhängte sich, der Arbeiter Schomacker. Niedergebrannt sind: in Christinenthal bei Schenefeld das Gewese des Hofbesitzers Witte, in Ellerau die Käthe des Hufners H. Seimer, in Nützen die Bock'sche Käthe, in Schieren das Rotbmann'sche und das E. Lüthje'sche Gewese und die Käthen des Hufners Weber und des Kaufmanns Wittmack, in Südersta pel daS Gewese des Staveners Jensen und ein benachbartes Haus und in Binzier bei Oldesloe das HauS des Landmanns D. Stegelmann. ProvinzSchlesien. Der Tischlermeister Krandt in Görlitz und der Schuhmacher Hippel wurden wegen Verbreitung socialdemokratischer Schriften zu 6 Wochen resp. 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die ledige Häuslerstochter Hedwig Niklas in Klop schen wurde wegen Kindesmords verhaf tet Verurtheilt wurden : der Arbeiter August Hartmann von Breslau und der Töpfer Gustav Gründel von Glogau Wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 2 resp. 2$ Jahren Zuchthaus, der Schmied P. Strauch von Camin und der Knecht F. Siebisch von Pluskau wegen Anstiftung zum Meineid bezw. wegen Meineids zu 4 resp. 1$ Jahren Zuchthaus, der Kutscher Chr. Gutsche von Hernersdorf, der den Tod seiner Mutter durch Mißhandlungen verschuldet hat, zu 5 Jahren Zuchthaus und die ledige Christiane Hein von Tscheschenhaide wegen Kindesmords zu 4 Jahren Zuchthaus. Der Stellenbesitzer Käuche von Burkersdorf und die ledige Dorothea Weber von Groß Weigelsdorf haben sich erhängt, der Schloffer Adolf Schreiber von Görlitz und die Telegraphistin Elise Hocheisen von Greissenberg haben sich ertränkt, der Gutsbesitzer Hermann von Semmelwitz machte seinem Leben ein Ende, indem er sich in einen Hirschfänger stürzte, und der Fabrikbe sitzer Ernst Trautvetter von Ziegenhals bat sich erschoffen. Der Arbeiter H. Utbrich von Breslau starb in Folge eines Sturzes, die - Wittwe Johanna Sey erle von ebenda starb an Brandwunden, der Arbeiter Wilhelm Gansel von Gottesberg wurde überfahren und getödtet, eine Tochter des Besitzers August Hoheisei von Neuwalde ist ertrunken und der Gutsbesitzer A. Strauch von Nittritz wurde von seinem Gespann zu Tode ge schleift. In Kochlowitz wurden 31 Gebäude eingeäschert und in Kreibau brannte das Anwesen des Besitzers Höfchen nieder. Provinz Posen. In dem Prozeß gegen die 23 Personen, welche gelegentlich der letzten Reichs tagswayl sozialdemokratische Schriften gedruckt bezw. in Posen verbreitet haben, wurden 14 der Angeklagten freigesprochen; dagegen wurden verurtheilt: der Buchbinder Janiszewski von Dresden zu 2 Jahren und 1 Woche, die Cigarrenmacher Velke und Gaul zu 9 Monaten, Vergolder Nogovicz zu 3 Monaten,Stellmachermcister Grzeskiewicz zu 1 Jahr und 3 Monaten, Cigarrenarbeiter Ciet kowski zu 2 Monaten, Schuhmacher Kemernietzer zu 2 Wochen, Cigarren arbei' ter Tomaszewski zu 2 Monaten Gesang niß und Buchdruckereibesitzer Harnisch von Dresden wegen Vergehens gegen daö Preßgesetz zu 50 M. Geldstrafe. Der Lehrer Kaczmarek von der städtischen Bürgerschule in Posen ist im Interesse des Dienstes" nach Elberfeld versetzt worden. )er Gasthofbesttzer Oskar Kutzner in Fraustadt fand beim Graben einer Kalkgrube in seinem Gehöft einen Topf mit alten Geldstücken, die einen Werth von mehreren 1000 M. repräsentiren. Die Wittwe Berliner in Lissa vollendete ihr 90. Lebensjahr, aus wel chem Anlaß ein Sohn derselben den Siechenhause der Wollheim'schen Stiftung 5000 M. überwies. Der Maurn Dickert von NeuKamerun bei Dürlettel hat sich erhangt. Der Eisenbahnarbeite? Kaminski von Schneidemühl wurde zwischen zwei Puffern zermalmt. Provinz Sachsen. t Auf seinem Gute MartinLkirchen Nittergutsbesiver Theodor StephanI Die Wittwe Walter von Amn:endors und
Wesser als Dkamanten ist das - Geschenk der See! Advokaten ?zra von Teny & Erovsy, 1 Zimmer 6 und 7 Xalbott & ew Block Jniianavoli, 4.pril!57. ) Marshall ll. Wood Co.: ereh!e Herr: Ich kaufte beute ctc Schachtel Jdre Hellmittelt genannt Ocea Wive Lim. em Frau und tch akrauchten und banden daß s ein ausge,etchrete Hettmtttel ist. Ich litt Im 1872 an Vagen 'chmer,en und Uvkldaulichkit. Manchmal fand tch at temrerär niemal aber dauernde Hilf der der Versuch den ich mir Orean Wave Lin gemacht habe, überzeugt mich daß tikf S Atttel mir dauernde Hilf bringt. Ich hoffe bife Ei 9t teit habe damit vielen Leidende Hilf ju tr n,n Achtunglvollst I S. Dnn, r Sen. Anwalt.
Geld zurüSerttattet sollte diese Mittel nicht helfen. W ir wer. .den unsir Versprechen nicht brechen. 3air8liaU I. Woods & ?o. No. 9 Süd Meridian Straße. Jndianaxolt, Jnd Preis tzl. Per Post 11.15. . Del. Person, welch Erundeigevthum im Belthabe, der lolcheS, auf welchem Anzeichen vor handn sind, sollen un solches zum erkaufen über gebe. Leute, welch solches Land m sausen wün scheu ehe der Boom- sein Höhe eneicht hat. Skie machen au dem Kaufrnd keikuuf von Oel und SaSEigthum i Andiana ein Epez'alität. Grnbb, Paxton & Co., 31 Circle Str. Indianapolis, Ind. Arzi.Wusdkrztusd Heöu,tst)elf,r. Office nud Wohuung C?o. 280 Ost Market Otraße. . Sprechstunden : 2 4 Uhr Nachmittags. 7 8 Uhr beud,. Kr Telephon SO John P. Jährling, Heoren - Sneider Reimgen, Reparaturen, Färben, tT Alle Arbeit garantirt. Zlo. 16 Oüb Illinois Qtr. der Pächter Gustav Peukwitz von Zeltz haben sich ertränkt, der 16 Jahre alte August Hesse von Alsleben und derGutsbesitze? Emst Schüller von Freiroda haben sich erhänat und der Schmied Karl Enke vonSchwottsch hat sich erschossen. Ertrunken sind : die geistesgestörte le dige Emilie Lohse von Magdeburg, der Gutsbesitzer Otto Lüdecke von Giesens läge, die ledige Bitte von Großjena und der Arbeiter Köber von Stöbnitz; der Schneider A. GiorgjeS von Erfurt ist erfroren, der Bergarbeiter Gustav Sickert von Groß'Gräfendorf rourde von herabfallendemGestein erschlagen und derSalzträger Kugust von Schönebeck zwischen zweiPuffern zermalmt. Niedergebrannt sind : in Dahlen da Gehöft des Land wirths.Tüngler und die Wirthschaftsge bäude des Schmieds Eichmann, deS Grundbesitzers Wilke und des Land wirths Levin, bei Quedlinburg die Nie senstahl'sche Mühle, bei Calzsurth die Hecht'sche Mahl und Schneidemühle und in Schönebeck ein Theil der chemi schen Fabrik von R. MüllerCo. Provinz Hannover. t Bürgermeister Heise in Bockenem. t In Göfdringen der letzte WaterlooKämpfer, Gemeindediener a. D. Sohns Der Kötbner Ernst Klinge von Ahl beröhausen hat sich erhängt, weil ihm eine Unterschlagung nachgewiesen wurde. Durch Erhänge.: machten ihrem Leben einende: der 48 Jahre alte Johann Bischof von Benterode, der 37 Jahre alte Christian Meyer von Harburg und die Frau des Hofmeisters Schönbeck in Eich riede bei Wunstorf. Der Knecht Karl Bock von Eschershausen bat sich ertrankt und der Kaufmann v. Spreckelsen von Otteröberg hat sich erschossen. Ertrun ken sind : bei Harburg dr Kellner Alex ander Wieliczkowski, der Arbeiter Fürch tenicht von Herkendorf und der Sohn des Einwohners Krückmann von Laven j der Gastwirth Fiege von Hagen bet Stade kam durch einen Sturz aus dem Wagen um's Leben und der Oekonom H. SpieS von Twistringen wurde über fahren und. getödtet. Ein Raub der Flammen wurden: in Dudden hausen das . Häuslingshaus deS Vollmeiers Twietmever, in Gvhum daS Pfarrhaus
Br.Pii
und die Anwesen des VollhöfnerS Fickcn und des Gastwirths Hellmers, in Huntebürg das Anwesen des Besitzers Bernhold, in Lasfelde die Häuser der Wittwe Winter und deS Anbauers Rehkopf (in Folge Blitzschlags), in Rindorf bei Buxdehude das Anwesen deS Besitzers Hauschild, in SüdGeorgsfehn da? Haus deS Kolonisten G. LambertuZ, in Wutzen daS Anwesen deS Besitzers Fortkamp, auf Wilhelmsburg bei Harburg das frü her Winter' che, zuletzt Rubbert'sche An Wesen, daS erst im Mai v. I. schon ein mal niedergebrannt, sGebäudefchaden über 20,000 $1) und auf der Domäne Wittenburg bei Elze die Brauerei. Provinz Westfalen. Der Inspektor deS Gerichts.iefängnisieS in Münster, Blankenbursj,' hat sich nach Verubung von Unterschlagungen er schössen. Der Arzt Dr. Schindler in Bielefeld ist verduftet. Der Lotterie Einnehmer Pilgrim in Dortmund ist in Konkurs gerathen. Der Schneider A. Petrus in Herford ist wegen SittlichkeitsK verbrechen zu 3 Jahren Zuchthaus, und der frühere Bmeaugehilfe des Rechts anwalts Klasing, H. Dahl, wegen Unter schlagunA zu 18 Monaten Gefängniß verurthellt worden. In NeuhauS hat der Holzschuhmacher Didarr seine Frau erstochen. Die Arbeiter Schalk von Uffeln und Boberg von Vlotho sind er trunken und der Rangirer Andreas Krug von Wattenscheid wurde auf der Zeche Holland" überfahren und getödtet. Niedergebrannt sind : in Alberslohe das Mahl und Sägewerk der Firma Johann Busse, in Exter das Anwesen des Kolo u:n öeNöklmann, i -s--t?--
Holmston, S2 Ost Washington Str. Empfiehlt seine große Vutwahl in HI. & D. Steel If anges für Hotels und Pridate. New Lyrnan Gasolin-Oefen die besten dcr Welt. Die vorzüglichen Eis . S e h a l t e r aus hartem Holz. Argand NangeS u. Kochöfen und FIEUER-HE ES . WABA8H BOUTB ! Falls Eie die Stadt ach irgend einer KiS tung hin ,u verlassen beabsichtige, gehen Sie zur Vadash Til5et.5)fsice, 50. 5G Z?ett ??estZi,gtsn Straß,, Indianapolis, und erfrage die Fahrpreise und näheren Hittheilnugen. Besondere Lvfmerrsamkeit dird Land?5tauscrn und . Emigranten zugewandt. Rundfahrt-Ticketö nach allen Plätzen i Westen und Nordwesten ! Die direkteste Linie nach FORT WAYNE. TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten StRilvaasonZ, Yala?.LcZlaft?sezsL5, zuverlässiger Anschluß und vollständige Eicher . hcit achea die nof;c Wabalb Bahn die beliebteste Passagier-Bain in Amerika! J3 I?. Wads Dtftrikt.Pa?agier. und Land-Agent. Jndianarolt. Jtz. I o s. Smith, Eeneral Ticket-Manager. T. C h a n d l e r, en..Pass.. und Ticket.Ägt., St. Lonis. Mo. . -ik'A- , gfeOÜlSVIllE.NCWAlBAMT CttlCASO RtT()- ; Die kürzeste und direkteste Linie von tIV7I AIVA POLIN ach Frankfort,.D5lpbi. Monticello, Michigan Citv, Chicago, und allen Orten in nördlichen Jndiana, vkichi gau, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iowa, Minnesota. Vaxai'CL, Kansa. ew Mexico j Dakota, Nevada, $iiado, kaliferuien uud " Oregon. 2 direkte Züqe täglich 2 von Indianapolis ach ttirago; ebenso nach Michigau City. AegauU Pullraann ScZlas daggoni auf den Nackt,üg.' Sepäckmarken bis an's Reiseziel ertheilt. . BAfiW L.4 fi .& V. v n v p mj .(intiifuin vivi MNigctc 9tcun alt ntt. Seiet tinfc ftqutrtrung nicht ,u kbertteffen. tahl-Eelet. , Vtxttx ylatsorv, unb toßktffen, Luftbremsen und a.it oder Ein richrugen, unübertresfttch, vorlhe,' fax migra icn, sän n,Zbvurl?lkn,V,rk nv gen tt Cnc, Ut von andere abnen berüh, wir. Wenn an nördlich, südlich, ftlich r weftltch reifen ünscht, taufe man nicht da nAtji viklet, dii an unser Lmj . s. w. a1,dn. Weg Näherem wende an sich a . X. I. Baldwln, Distrikt yessagt, Xgtnt, . o. : Süd JLinvi Straße, Jndtanax, . Jd ?ob 8. Garson. 0.0. CalM.. :al'8?roa!teT. nrl Passagier mtui. XSUat, Mc. 0ti0Cft&, frifc. lotilM m Plttelrnrf? IXnllrofftX). m gett-labelle fti durchgehende nd Lokal.LLze vo 5. Jin. ;s 7 !: ,' &fcg klaff da Nk,Dt, Zdxl., i, ist: ,: Statt. schnKkSlPvstg.,Sch,L,geec5 oa.Jndtsn?!' nk.Camv'attt, , tchond ... , Dagtxrn , tau , Urbana ...... , Eolumbu.... . wart 30 3 6:31 , 6.41 . e: J . 5.'-3 , 9 41 , 11:10 ll. (OB l O'Än 1: 1 . 3:' & . ! 5 ji . iJ 6 1 , '4' fUVX , 6:10 6-35 T:iü 00 9 l :A ll: Zl-SZ 1 00rn' , vteubenvil. , jy,,tt.. . ?tttdura. i;00 I y.zA . 4 !..! l'lll :0 , 6 35 . u:50 . . Harrt... V'-UiUB m valtt,.... IM . 6 8J , fi CO , 73 6:ij!n :id , aidingto.. , maHUll. .Sie vort.... , afton.. m u c: o O..K ' " B 7:iü:v. Tfiglich i ZSjiiä,, antatnoantn ftcnniaa. Pka' Valaft. 4 las. nd ftcicUlQcgcn dch Hl Pittldrra. ftwillura, Pht!adIrta und Bw f)örr, cd WeHskl, U in Oaawchll ach öalttmor, kSashiNgio d Baft. adrkart nach aün CtflUA etftdti kd in allen auptÄa6rIcrtnBuTou Ut tZtfttnl und in btm etitöutau, Ci r Jt ,d kSaiteton Ltrakj un in Lnio Ztvo' 1 Zndianarolt, iu hakr. Schlafwagen' ' im Voraus g,ft,N ,rdn durch 1 Ui den genien t .t:cuTau tut D?ot , Idie.axlt, Jd. 0. R. Gering, K. 9. V. 5 , ordo.U U und JLtnot trab Samt C2Cra, vanag:, Cclunlt t . 9 I d, lal. ?lft?aU v j UM Sie kä?ze?e cr K liODißTille, Nashvillo, HcnipMs, ,uit , tanooga, Atlanta, ßavannah, J ackscnvillo, Hobilo tnd Kerr1 Orleans. C ist dortZkUhaft fsr yafföLiere Lich dea Suden, ine direkte Nont zn ehrne. yalaü., Schlaf, snd yarlor.Qaz zish Ek,ieogo und Louisvil und St Lonis n, Lovtsdillt ohn. QagtÄvechstl. T-omfort, Schnelligkeit und Sicherheit Hne die .J.ff lli alte idnst Ml. & D. M. M. II. ü. Ooriiicr, .'st?,nt Certtl r;aa;;ir!, pwH'G&t aliingto und SZliull C., 2i'j IX V. Uc&zmx l, ßapcriit;;-t,
."-r
