Indiana Tribüne, Volume 10, Number 237, Indianapolis, Marion County, 16 May 1887 — Page 1
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jfe.f Vfir 4t ) ) w . i. A HT ii ii w W w wv r Zahrgang 10. Ssstee : no. 120 tt NaryllM Gfeoüc. unoet 237. Zli:apol!0, SßDlcna, Montag, den I. Mai i8G7.
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QctiM.ullichttn Washington. 16. Mai. Etwas kühleres Wetter, stellenweise Regen. Jugendliche Verbrecher. Tau Clairo. Wi7.. 16. Mai. JameS und William Murphy. 13 resp. IS Jahre alt wurden htute in Hast genommen. Sie sind beschuldigt, vor etva i zehn Wochen einen Possagiirzug um Entgleisen gebracht u haben. JobnBright. London, 16 Mai. John Bright führt ein wahres Einsiedlerlebkn, vermei det feine besten Freunde und befindet sich fciicISrenb in Q'reijtir Stimmung, rn befürchtet, dak die Zeichen von C:i?tSstörung feien (ZÜ);sovielles. Richter Sloan hat eingewilligt, die Vollstreckung des Urtheils gegen Grottkau bis zur Entscheidung durch die Supreme Court aufzuschieben, und hat die Bürg schaft Erottkau's auf 5000 festgesetzt, welche sofort geleistet wurde. Es ist heute selbst bei kapitallsti schen Zeitungen Mode ein Bischen in Monopolfeindlichkeit zu machen. Ob aber das Journal" so schwer mit der S'ttaßenbahncompagme ins Gericht gehen würde, wenn die Johnsons Republikaner und nicht so eifrige Demokraten waren, ist immerhin sehr fraglich. Journal" und News" suchen sich in dem Versuche zu überbieten, die Welt glauben zu machen, daß die Erspar niß von 57000, welche der deutsche Unterricht koöet, die einzige Ursache sei, wes halb sie die Abschaffung derselben befürWorten. Es glaubt übrigens kein Mensch daran Im Bundesschatze sammelt sich da? Eeld in riesigen Summen an. Man berechnet, daß bis zum 1. Juli 130 Millionen vorhanden sein werden, für deren Verwendung keine gesetzliche Vorschrift vorhanden ist. Die Regierung weiß nicht, was sie mit dem vielen, dem Verkehr entzogenen Geld anfangen soll. Wir wüßten's schon, aber da unser Rath doch keine Aussicht hat, befolgt zu Werden, wollen wir ihn vorläusiz für uns behalten. Ist es nicht sonderbar, daß Leute Ideen aussprechen und für gut halten. welche sie bei Anderen verlachten und verspotteten ? Dieselben Leute, welche jetzt auf ein mal sich dafür begeistern, daß die Stadt oder die Bürger die Lieferung des Natur gases selbst in die Hand nehmen, weil, wie sie sagen. Niemand ein Recht hat, die Gabm Gottes zu seinem eigenen Vortheil mit Beschlag zu belegen, sind fast sämmtlich Gegner aller sozialistischen Theorien und haben gewiß schon George und McGlynn ebenso als Visionäre be lacht, wie Marx und Lassalle. In dem Munde eines Mannes, wie Stanton I. Peelle klmgen die Worte: Niemand hat ein Recht mit der Gabe Gottes zu spekuliren, oder an ihr zu Prositiren" wie eine nichtssagende Phrase. Und als solche muß auch die ganze Einleitung zu den am Samstag Abend in der Tomlinson Halle angenommenen Beschlüssen betrachtet werden. Und zwar nicht deshalb. weil der Gedanke nicht an sich richtig ist. sondern weil er bloß von der augenblick lichen Aussicht auf einen möglichen Vor theil eingegeben ist. Wenn der Gedanke richtig ist, dann ist er es auch in Bezug auf Kohlen, Petroleum, vor Allem aber in Bezug auf das Land selbst. Wir zweifeln jedoch sehr, dap die Herren, welcye am Samstag Abend in der Tomlinson Halle eine prominente Rolle spielten, diese von ihnen ausgesprochenen Grundsätze auf andere Gaben Gottes angewandt wissen wollen, als auf Naturgas. Wir gestehen, wir sinden die Situation höchst komisch. Weil die Herren fürchten daß eine Corporation sie in ihren eigenen Interessen schädigen könnte, bekennen sie sich auf einmal zu Grundsätzen, welche sie bei jeder anderen Gelegenheit als sozia listische, kommunistische Hirngespinste ver spotten und verlachen, vielleicht sogar schädliche Grundsätze nennen würden. Wenn wir den Herren Peelle, McKain und Anderen sagen, daß sie am Samstag Abend sozialistische Grundsätze predigten. dann erschrecken sie wahrscheinlich vor sich selbst. Die Sache ist lächerlich, im höchsten Grade lächerlich. Die Herren werden
wahrscheinlich aussinden, daß sich eine
rein sozialistische Idee in unserer vom Kapitalismus beherrschten Zeit nicht aus führen läßt. ES ist einerlei, ob die Geschichte eine halbe Million oder eine Million kostet, das Volk ist zu solchen Unternehmungen zu arm, weil die Corporationen zu reich sind. Große Geldsummen sind heutzutage nur sür spekulative Zwecke mit der AuSsicht aufGewinn'zusammenzubringen. Wo diese Aussicht von vornherein abgeschnitten ist, wagt Niemand sein Geld an die Sache. Und obwohl wir nicht positiv behaupten können, daß aus den in der Tomlinson Halle gemachten Vorschlägen Nichts werden wird, so können wir doch sagen, daß alle Wahrscheinlichkeit dafür spricht. Herr Martindale hatte Recht, als er sagte, daß Diejenigen, die am meisten über Corpo rationen schimpfen, am wenigsten Willens feien, Geld herzugeben, und das Jour nal" hat vollständig Recht, wenn eS sagt, daß wir vor Allem Kapital brauchen. Weil einige Herren plötzlich zu Gelegenheitssozialisten werden, darum hat sich weder der Geist der Zeit, noch haben sich die augenblicklichen Verhältnisse geändert. Ehe derartige Unternehmungen durchführbar sind, muß sich noch Manches andern, da muß die Macht des Kapitalis mus gesetzlich gebrochen sein, da muß man gelernt haben, daß diese Ideen all gemein richtig sind, und allgemein angewandt werden müssen. Wir würden mit Vergnügen sehen. daß die Ausführung des in der Tomlm son Halle vorgeschlagenen Planes ge länge, aber wir glauben nicht daran. Draytnal)ril)ten.' EinNero Vorker Sonntaa. New Y o r k. 15. Mai. Die Sonn tagSgesetze wurden heute womöglich noch strenger burchgesüh-t. a!S bisher. In Folge dessen machten die Wirthe auf der Nem Jersey Seite in glänzendes G schält. Die Leute st ömten massenhaft dahin, besonders die Deutschen. In den Hotels faulten sich viele Leute schon am Samstag ihre Flasche Wein sür ihr Sonntagödiner und brauten dieselbe dann selbst mit. Im Hofflnan House war das Barroom mit Trauerflor dekcrirt. Schuldig. Bussalo. N.P. 15 Mai. - Der erste Alt dS groben Oel'VerschwörungS PcozesskS ist zu Ende. Die Geschworenen reichten heute Morgen, nachdem sie die ganze Nacht in Sitzung gewesen waren, einen Wairsvruch aus Schuldig ein. Der R.chter wird kaZ U teil merzen verkün den. G e iz h a l z und Brandstifter. Cincinnati. 15. Mai. Gestern früh um 3 Uhr entdeckte man. daß in einem elenden Backsteiniause an dem hü gel unweit Roalstraße, das von dem 82 jährigen Fred. Sitröder ganz allein be wohnt wurde. Feuer auSgtbrochen war. Man glaubte, Schiöder sei in dem Hause umgekommen, doch entdeckte trat ihn schließlich in einem Nebengebäude, wo er stch zusammengekauirk hatte; elwakHauS geräth lag bei ihm. Da Anwesen sollte in einigen Tagen wegen N'chtbe?ah1ung der Steuern versteigert weiden. Schöer, dir di.rh seinen Geiz verrufen ist, wuröe unter dem dringenden Verdachte, daö Feuer angelegt u haben, verhaft t. Im Polizeigericht plaidilte r.schuloig" und sagte, man könne ihn Hänger, er sei des Lebens müde. Man wird seinen GcifleS zustand untersuchen. Schrecklicher Wirbelwind. Blue Spring, Nebr.. 15 Mai Ein furchtbarer Wirbelwind suckte gestern Abend um 4 Uhr dieses Städtchen heim. Wenige Minvtin zuvor war der Schulunterricht zu Ende gegangen und km Schulzimmer befand sich nur noch d,r BILrtaer W. v. Rambouah. Wänd und Decke stürzti über ihn. Er brach fünf Rippen, erlitt einen doppellen Bein bruch und eine schwere Bruftwunde; der Unglückliche kann nid t atr Liben erhol ten werden. Gegen 5 Uhr Abend schlug der Blii) in die Wohnung von Emanue Basor und tödtete dessen 20jährige Toch ter Mamik. . As iatis ch er Auösatz MinneapoliS, Minn.. 15. Mai Der städtische Arzt wurde gestern zu einem kranken Schweden, Namens Joseph An derson. gerufen, welcher mil AuSsov be haltt ist. Anderlon ist 3l! Jahre alt steht ab? viel älter au. Er ist äugen schkinllch in der teizten P)ase d.r schreck lichtn Krankheit angelangt, an der er 9 Jahrelang leidet. Andtrlon ist Fami lienvater. besitzt 3 Kind,r. welche bi fetz von der Krankheit verschort geblieben sind. Der Patient will sich den Aussatz aus der Westküste von Norwegen geho't
haben. !Er litt zeitweise an heftigen Schmerzen, und augenscheinlich hat jetzt
die Krankheit seinen ganzen Körper ange steckt Der Fall wird von den Aerzten mit großem Interesse verfolgt. Kht Kabel. Nuffifizirung der Ostsee-Pro v inz e n. Berlin. 15. Mai. MePost"sazt über die jüngste Verordnung des Czaren behufs Unterdrückung der deutschen Sprache in den deutschen Schulen der ulstschen Ostsee Provinzen : .Das ist der schwerste Schlag, welcher je gegen die deutsche und die europäische Civilisation a jenen Provinzen geführt worden ist. Diese Maßnahme bedeutet die Vernich ung des deutschen Elements an der Uni versttüt Dorpat und wird die russenfelnd iche Stimmung, welche sich ohnehin in ganz Beutjchlano gellend macht, roch mehr verschärfen". .Unser Frid-. Berlin. 16. Mai. Der Kronprinz Friedrich Wilhelm hat seine Kar in EmS beend t und ist. bedeut nd gebesiert. nach Potsdam zurückgekehrt. Sein Halsübel ist geheilt. Kreuzigte sich selbst. Leipzig. 15 Mai. Zu Pthrihsch. bei Pertzich. in Sachsen, bat sich der Landwirth Hett.'l an beiden Beinen und der linken Hand an'J Kreuz geschlagen. Zuc BervoUständigung deS Ganzen hielt er dle rechte Hand unbefestigt an dem rechten Querbalken des Kreuzes. t?r hatte sich zum Zw.cke seiner Kreuzigung indessen rostiger Nägel dedw t und starb bald darauf an Blutoergistang. Gladstone will Amerika b suchen. London. 15. Mai. Gladstone hegt die Abstcht, Amerika zu besuche". ES ist dieS schon seit Langem sein Wunsch und er wird wahrscheinlich im kommenden Herbst die Reise unternehmen. Gefährliches' S tistungSfef. Wien. 14. Mai. Die Präger Poli zei- bardendeutschnTurnerndieVeranstaltung der Feier ihres StistungS festes unterlagt. Das unruhige Creta. Constantinopel. 14. Mai. Die Volksvertretung auf der Insel Creta hat das Volk aufgefordert, die Steuern zu verweigern. Ferner sind alle öffentlichen Beamten und Genödarmen angewiesen worden, abzudanken. Die Psorte wird, wie man besürchtet, jetzt doch ernstliche Verwickelungen mit Creta bekommen. SÄisssochrtSten. Angekommen in : Plynouth: Gritoi" von New York. QueenStown: Republik' rania" von New Jork. .Au New York: .Trave von Brerrei, .Edam" von Amsterdam, .Australia von Hamburg, .Serdia" von Livlrpool Havre: .La GaScogne" von New York. Deutsche Lokalnachrichten. Königreich Sachsen. mm mm T weyeimraty utt v. isinjuoei in Dresden und Rittergutsbesitzer I. Anton Rudolf. In Netzschkau i. V. sind 33 Gebäude niedergebrannt. t Dr. Schlobitz in Zwickau. Der Kanonikus Hermann Blumentritt in Bautzen feierte fein 25jähriges Jubiläum als Direktor deS katholischen Lehrerseminar?, der Schuhmachermeister Füschner in Kühren bei Würzen sein 50jähriges Meister jubiläum und der Brauhaus Direktor Kart Wilh. Schuster in Zittau sein gol deneS Bürgeriubilaum : das 50jährige ?.?.?. .. r . i '.' Aroeueriuviiaum vegmgen : ver in oer Teubner schen Druckerer in Leipzig be schäftigte Setzer Karl Munder, der Garnpacker August Richter aus Himmel mühle, der Garnpacker Siegmund Müller und der Spinner Gottlob Breitfeld aus Mildenau. Die drei letzteren stehen seit 50 Jabren in der Baumwollspmnerei Himmelmühle bei Wolkenstein in Dien sten. Der Maschinenheizer Fischer aus Brandau und der Vorarbeiter Ziegen balg aus Faltenhain bei Würzen haben sich ertrankt. Ertrunken sind: der Gutsbesitzer Hermann Göbel aus Dit tersbach, ein gewisser Joseph Pose auö Dresden und der 10zahrige Hermann lsrundmann aus vconnenverg b. Glieder flnegts : durch erntn Fall kamen umS Leben : der Maurer Riegel auö Kleinz schocher und .der frühere Nachtwächter Mehlhorn aus Raum ; der Korbmacher Kübel auS Lommatsch wurde von einem schwer beladenen Wagen überfahren und getödtet. Niedergebrannt sind : die Oekonomiegebäude des Gutsbesitzers Franke in Bernsdorf b. Lichtenstein, daS HauS deS SchmiedemeisterS Kubn in Oberneukirch, die Rosenkranz'sche Wind mühle in Paunsdorf, die Freund'sche Fabrik in EchrelerSgrun und daS An weien ves xi cvicrmei ter Jacov tn Tbammenhain.
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81 Oa .He sie n Darmstadt., Der Vorbeter Bermann in Mainz hat sich erhängt. Im Walde zu Groß Ellenbach wurden 140,. in den Anlagen des , Landsitzes des Fürsten Alexander 400 Quadratmeter Gehölz durch Feuer vernichtet. 7 Unter dem Aufgebot sämmtlicher Polizeikräfte von Mainz und Kastel fanden kürzlich in Mainz Maffenhaussuchungen mit darauffolgew en Verhaftungen von Sozialdemokra ten statt. -t Die Haussuchungen erstreckten sich nicht nur aus ausgesprochene Sozialdemokraten, sondern auch auf Personen, die schon Jahre lang eine ziemlich passive Rolle in der Partei spielten. Neben der Konsiskation ver schiedener Schriften und Vereinsstempel war da? erste Resultat der Haussuchung, daß etwa 20 Personen verhaftet und einstwulen unter Bedeckung im Schwur gericht'saal internirt wurden. Nach dem durch :den Untersuchungsrichter in Bei sein des StaatsanwaltS Dr. Ewald voraenommenen Verhör wurden in dem Laufk deS TageS 11 der verhafteten Per sonen Wieder in Freiheit gesetzt, 9 daae-4-eN'in Haft behalten und zwar Schuh machet" 'Konrad,Kaufmap.nfenerI Schneider Loos, Kaufmann Schäfer, Dreher Doble, Metallgießer Bornsäffer, Schreiner Bachus, Schreiner Stoll und Schreiner Barth. Die Maßregel soll auf eine Denunziation zurückzuführen sein. Königreich Vaiern. f in München : der Kaligraph Joh. Nep. Weinhöppel, der k. ammerherr Max. Papp uS v. Trazberg, der Ehemiker I. B. Obernetter, der Genremaler Max. Kaltemoser u. Landgerichtsdirektor Otto Moralt. Der in Paris verstorbene Rentier D. L. Dilsheimer hat seiner Vaterstadt Aschaffenburg 100,000 Fr. zu einer Aussteuerstiftung vermacht. f Buchdruckereibesitzer Auauft Junge in Erlangen. f Bahninspektor Nep. Hillenbrand in Fürth. Der frühere Fabrikant Franek in Hof hat sich erschossen. Bei einer Pulverexplosion in Memhölz erlitten die Oekonomen Teufele von dort u. Brack von Enzenberg lebensgefährliche Brandwunden. Die Brüder Joh. und) Leonh. Sperr von Büchenbach wurden wegen Todtschlags, begangen an dem Forstgehilfen Schmidt, zu 12 resp. 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt. In Lanaeringen kam während der Kirchzeit zur ÖekonomenSwittwe Weh eine unbekannte Mannsperson, welche Anfangs ein Geschirr zum Trinken, später Nadel und Faden zum Annähen eineS Knopfes verlangte. Während die Frau das Ver langte bolte, schloß der .Gauner hinter sich die Thüre des Hauses und' nöthigte die Frau dadurch, daß er sie an den Armen feffelte und einen Revolver auf die Brust setzte, zur Herausgabe ihrei ganzen Baargeldes. Trotzdem gelang eS ver Weh? während der Räuber die Wohnung einer genaueren Visitation unterzog, sich der Feffeln zu entledigen und Lärm ju machen. Leider entkam der Strolch in der Richtung gegen das Gemacher Wäldchen. Eine seltene Hochzeit fand in Unteraltenbernheim statt. Ein dor tiger Schuhmacher, geboren im Jahre 1805, k?urde mit seiner Verlobten, geboren im Jahre 1Ü06, getraut. Selbstmord begingen : der Re chenmacher Mathias Eppler von Vur aau; der Weber Joh. Erharor von Ei senbühl ; der Häusler I. Häußner von Euerfeld; der WeberJakob Strößnervon Krautendorf; der Gefreite Grathwohl von Kempten; die Ehefrau des Gast wirths Bergmann von Simmershofen. In Birkhausen wurde die Dienstmagd Katharina Duscher vom Blitz erschlagen. Ertrunken sind : ' in Buchheim der Häusler Karl Hahn, in Lauingen der Cigarrenarbeiter Gottl. Schick, bei Lenggries dev Bauer Joh. Müller. In iLschenbach wurde im Steinbruch der Maurer Strobel durch einen vorzeitig losgehenden Schuß getödtet; in Hirschau erwürgte sich durch Ungeschicklichkeit der Ausgeber Lorenz Sieber. indem er sich einen großen Korb mit Zvetschen an den Hals hängte und damit über ein Gelände siel. In Mühldorf stieß sich der Hausbesitzer Max Ratzingea einen Splitter in den Finder und starb am Starrkrampf; dem Wagner Eisenlauer von Oxenbrunn wurde in der Sägmühle zu Jchenhausen die rechte Hand durch die ÄreilisAt schrecklich verüümm-v "
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