Indiana Tribüne, Volume 10, Number 234, Indianapolis, Marion County, 13 May 1887 — Page 3

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a "flfv SMwbK ,M Cl gegen Nückeizschmerzen. SerUie über die Erfolze von Ct. JakobS Cel , welch vor Jahren erzielt wurden und jetzt teitättgt werden. 4 Reifcen in den Lende geheilt-Mir, 1882. No. 102 Prince.Str.. New York. 91. Y. Ich hatte heftige Schmerzen in den Lenden und konnte kaum gehen. Ich versucbte eine lich et. Jakob Cel, c linderte die Schmerzen, eine zweite Flasche heilte mich. E. C. Shayne. 4 Jahre sZZte? geheilt. 103 Prince.Ztr.. New York. N.D.. 1. Nov. 1886. Ich bestätige mein früher gegebenes Zeugmß. wurde vollsl.indiz geheilt. St. IakobS Oel steht an der pize. Ich kann eZ auf' wärmste 'seylen. E. T.CHa,ne. öckenschmkne geheilt ngu? 1881, 819 Middleser.Ttr., Lomell. Mass. Lor unzesähr zwei Monaten hatte ich Rücken, stechen, die hestiaften Schmerzen quälten mich nd ich war unsähiz da Hau zu erlassen. Ich versucht Et. Jakob Oel und weniger wie eine Flasche heilte mich. David Lawrence. 5 Jahre lMer geheilt. -Lome!, Mass., 9 Okt 1836. Vor einiqen Jahren bekam ich einen heftigen rheumatljcheu Anfall. Ich verfuchte St. Jakob und war in einigen Tazen wieder hergestellt. David Lawrence, in Leideuder. Stratzburgh, TuScarawa Co., Ohls. Ich litt feit Jahren an RheumatiSmu und nicht linderte mein Schmerzen bi ich St. Jakob Oel anwandte. Der Gebrauch von wei Flaschen linderte die Schmerzen ganz be deutend. John Diffenbacher. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore. Md t Q Pgusr-KtniK rh HAMBURGER TROPFEN 1 I ejn Qlutkrankheiten, Leber u. Magenleiden U, 60 itnxt brz f uns F lasch UuQ ; ia Kxotberea zu habe. 1HX 1 A. TOGIUE CO., BILIIIOKX, ID. Indianapolis . WATBB COMPANY 23 Süd Pennsy'vniafkr liefert ausgezeichnetes Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Tliomii A. iMorrlH, Präftdent. Aeucr Flcifchladen von David Merz, No. noi Süd Meridian Straße. S. O. Scke McCarly und Meridiaustr. DaS beste Fleilch! Vorzügliche Würste! Große Auswahl. Billige Preise. Aufmerksame Bediennna. 1848. 1887. 17. Browning. N. C. Browning. Browning &gon, . pothek, und Ländler in Drn, Ehmlkalien, artUfen Jnftkmenten, Bandagen, Slatwaaren, fitsten, Stirn inen, seinen Parfumerien, Toiletten ttkeln, ,mür,n, Färbeftoffen je. Am alte Vlatze. Apotheker Holle ! 7 k 9 Oft Wasbingtsn Straße. Mozart - Oalle ! Taoot Bon, Eigenthümer. Da größte, schönste und Älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur AbhaUung von Vällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen zur Berfüznua. Oicherbeit, (Sparsamkeit und Bequemlichkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefe! W. R DOiffS I. X. L MfVlIöWe, Za öefle Qm$ ZöeUnl ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., ' .Nwpapr Advrtiaing Burau, lO Sprwse SC, New York. ad lOcU. tot lOOPafla PackUt.

Schwere Kämpfe. Roman von I. v. D run V arn ov. (Fortsesung.) y. Als ihr Bewußtsein zurückkehrte, fand sie sich auf ihrem Bett noch in den Klei dern und horte im offenen Nebenzimmer die Schritte ihres ManneS. Sie konnte mit ihrem t)eftiz schmerzenden Kopfe nicht gleich die Erinnerung an die letzten Vorgänge wachrufen und lag in dumpfer Betäubung wohl eine halbe Stunde, ehe sie die Kraft fand, ihre Gedanken zu sammeln. Das rastlose Wandern ihres Mannes, das Rollen der Wagen unter ihrem Fenster, die Ankunft neuer Gäste, welche die Hotelglocke verkündigte, alle? vereinigte sich, um die Aufregung ihrer Nerven aufs Aeußerste zu steigern, und die Furcht, daß sie krank, ernstlich krank werden könnte, drängte augenblicklich alle anderen Gedanken in den Hinter gründ zurück. Sie fühlte daß ihre Er trankung nur den Absichten ihres Man nes förderlich, ja selbst ihr Tod ihm willkommen sein konnte. Sein Recht an das Kind konnte ihm, wenn sie todt war, ihr Vater nicht absprechen, daS Kind blieb ihm und mit diesem immer noch die Aussicht auf ein reiches Erbe. Daß er dieser Aussicht halber sie über Haupt nur gewählt, daß die Liebe zu ihr hierbei gar keine oder nur eine sehr im tergeordnete Rolle gespielt hatte, darüber war für sie jetzt kein Zweifel mehr, eben sowenig, daß er seine Drohung wahr machen und sich mit ihr, sobald es ihre Kräfte erlaubten, nach Amerika einschif fen würde ; dort war sie ganz in seinen Händen und wollte sie das Geringste von ihm erlangen, mußte sie sich in alle seine Wünsche fügen. Wie selbst gesagt, brannte ihm der Boden bereits unter den Füßen. Wer weiß, ob er nicht über baupt schon lange die Absicht gehabt, Europa zu verlassen und dazu im Stillen Vorbereitungen getroffen hatte? Sie schauderte vor dem Labyrinth von Ver stellung, Lüge und Schuld, in das sie jetzt blickte. Vielleicht war sein Fußlei den, bei welchem er durchaus nicht ihren braven, gewissenhaften Doktor . hatte zu Rathe ziehen wollen, nur als Vorwand benutzt worden, um überhaupt erst von seinem Posten fortzukommen. Nach sei ner Rückkehr im Herbste war der Pacht zins fällig, außerdem stand eine Jnven tur und die damit verbundene Abrech' nung bevor. Was hatte sie aber zu lhun, um all dem Schicklichen vorzu beugen, das ihr und ihrem Kinde bevor stand, so lange beider Schicksal in seinen Händen ruhte? Als sie, immer noch mit geschlossenen Augen, still und regungslos auf ihrem Bette liegend, bis zu dieser Frage gekommen war, hörte sie die Stimme ihres Mannes den Hoteldiener, der soeben eingetreten sein mußte, nach den Zügen fragen, welche nach Hamburg gingen. Ein jäber Schreck durchzuckte sie, und sie hatte Müde, ihre bewegungs lose Lage beizubehalten. Die Klugheit gebot ihr aber Beherrschung. Der Die ner sagte, daß er sofort sich genau darü ber orientiren würde, und fragte, ob die Herrschaften noch diesen Abend weiter zu reisen gedächten. Ich kann das nicht mit Bestimmtheit sagen," erwiderte ihr Mann. Meine Frau ist nicht ganz wohl. Sie schläst augenblicklich, doch hoffe ich, daß ihr der Schlaf gut thut, und wir, wmn nicht heute Abend, so doch spätetenS morgen früh abreisen können." Der Kellner verließ ihn, und ihr Mann nahm seine rastlose Wanderung wieder auf. Also von ihrer Gesundheit machte er seine Reise abhangia. Jetzt galt eS für Lore, zum ersten Male Eomödie zu spielen. Sie mußte kränker scheinen, als sie war. Die unnatürliche Anspannung ihrer Nerven, welche mo mentan durch die furchtbare Aufregung, in der sie sich befand, das Kranksein nicht aufkommen lassen wollte, mußte nach lassen und sie sich unausgesetzt bewußtlos stellen. Ob daS ihrem an Verstellung is gar nicht gewöhnten Geist gelingen würde 7 Ja, es mußte ihr gelingen, eS stand für sie viel auf dem Spiele. Lore!" Sie schrak zusammen. Ihr Mann sprach zu ihr und beugte sich über ie, so daß sein heißer Athem ihr Gesicht treifte. Lore genug der Weiber chwäche ! Ich weiß, daß Du aus Deiner Ohnmacht erwacht bist. Ich sehe eS am Zucken Deiner Augenlider und am Be den Deiner Lippen." Sie öffnete langsam die heißen, trok kenen Augen und sah ihn an. Etwas in ihrem Blick mußte sein verhärtetes Herz doch treffen, denn er sagte m freund ltchem Tone : Fühlst Du Dich wohl gel nug, daß wir heute Abend die Reife fort setzen können?" Nein. Ich bitte Dich, mir daS Mäd chen zu schicken, ich will mich mit semer Hilfe auskleiden und niederlegen." Wozu denn das Mädchen? Ich kann Dir diesen kleinen Dienst ja auch kitte. Ich danke, dann werde ich versuchen, mich ohne Hilfe auszukleiden." Wie Du willst," erwiderte er achsel zuckend und verließ das Zimmer. Im Nebengemach warf er sich in nen Fauteuil und griff zur Zeitung, die neben seiner halbangedrannten Cigarre auf dem Tische lag. Aber so wenig, wie ihm die geschmeckt hatte, so unmöglich war eS ihm, die Zeitung zu lesen. Die Buchstaben tanzten m demselben unkla ren Durcheinander vor seinen Augen, wie sich seine Gedanken chaotisch in sei nem Innern überstürzten. Bald ver warf er jede überhastete Abreise, bald sah rr in ihr die einzige Rettung auS dem Moor, m daS er m:t jedem Schritt immer tiefer hlnemzukommen drohte. Lore hatte nicht falsch kombinirt, wenn r- r.' o..t e sie icm fjuijvcioen mn seiner vewnoeren Absicht in Verbindung brachte. ES hatte. unbedeutend wie eS war, ihm allerdings dazu dienen sollen, mit Verhältnissen zu brechen, die bereits nach einem Jahre abermals haltlos zur ryn geworden wa ren. Er, der daS Spielen ebensowenig zu. unterlassen vermochte, wie das Be trügen, zu dem ihn die Verzweiflung, die ganzllche Rathlostgkett fernen Schuld nern gegenüber getrieben, hatte sich schon lange mitPlänen aller Art getragen, wie er denFclgen seines Lebenswandels am sichersten entgehen könnte. Vor allen Dingen hieß es jetzt, einer Versöhnung Ferani'ö mit seinem .Vater

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entgegenzuarbeiten und die Geschwister von einander fernzuhalten, damit es bei ihnen nicht zu einer Aussprache kam, die seine Sckuld aufdeckte. Daß Beide den eigentlichen Kern derselben nicht kann ten, hatte ihm Lore's Unbefangenheit gezeigt, mit der sie von ihrem Wiedersehen mit ihrem. Bruder berichtete. So weit war alles gut und noch nichts ge schehen, deffen Tragweite er zu fürchten ! r I hatte. Letzt geoo: lym nur oie Verecy nung, Lore'S Vertrauen wiederzugewinnen, waS ihm allerdings nach dem Vorgefallenen mehr wie zwenelhaft fchren. Die Drohung mit Amerika hätte er nur ,m äußersten Falle wahr gemacht und viel darum gegeben, wenn ihm nicht jene Aeußeiung entschlüpft wäre, mit der er den Boden unter semen putzen sur zu hech erklärt hatte. (?r war sich m dem selben Augenblick, als sie ihm entfuhr, bewußt, welche grenzenlose Dummheit er damit begangen. Er hoffte jedoch, daß seine Frau, die sofort darauf ohnmachtig geworden war, den Sinn derselben gar nicht erfaßt, ja sie vielleicht ganz über hört habe. Wenn Lore nicht Vernunft annebmen und ich semem Willen nicht fügen, sondern ber einer Scheidung be karren wollte, so mutzte Amerika seine Rettung werden. Daß dieses Mittel ein aewaates war, daran dachte er Nicht : der Stein rollte ohnedies dem Abgrunde zu. Jeßt war seine Frau noch in seiner Hand, jetzt noch doch wie lange t . So bald er die Macht über sie verlor, war auch er verloren. Warum er plötzlich von Wiesbaden abgereist war, wußte Niemand. Er hatte rm Hotel nichts von einer Depesche, die ihm die Erkrankung seines Kindes angezeigt, verrathen, aus Furcht, Ferani könnte bei einer Nach frage doch Mittel und Wege finden, sehr bald die Wahrheit zu erfahren. In den Zeilen, welche er beim Portier für ihn Hinterlagen, sprach er sem Be dauern über ihre plötzliche Abreise aus, welche er damit erklärte, daß seinSchwie gervater, der von Ferani'ö Anwesenheit in Wiesbaden gehört, Lore mit gänzli cher Enterbung gedroht habe, wenn sie nicht sofort nach Hause zurückkehre. Er möge aber deshalb nicht den Muth ver lieren, Lore ließe ihm sagen, daß sie jetzt alles daran setzen würde, um ihren Vater versöhnlich zu stimmen, was sie um so leichter zu erreichen hoffte, da sie sich seinem augenblicklichen Befehl so gehör sam gezeigt habe. Mit einem bitterm Lächeln hatte Fe rani diesen Brief zusammengefaltet und zu seiner Frau geäußert : Ich habe es hier nicht allein mit der Unversöhnlichkeit des Vaters, sondern auch mit der Berechnung HarryS zu thun. Er zeigt sich als d Egoist, der er immer gewe sen. Seine Furcht vor einer möglichen Enterbung ist es, die jede Begegnung Lores mit mir zu vermeiden sucht. Denkt er wirklich, daß ich so beschränkt bin, daS nicht zu durchschauen und zu glau den, daß mein Vater meine Anwesenheit in Wiesbaden unter fremdem Namen bereits erfahren haben sollte V Seine Frau hatte nichts darauf erwr dert. Sie fühlte es stets wie einen Stich, wenn ihrem Mann abermals in dieser Hinsicht eine Enttäuschung zu theil wurde, und hatte Harry NeichfelS schon lange mißtraut, ehe ihreS Mannes groß angelegter, argloser Charakter die klein lichen Machinationen durchschaute, mit denen sein Schwager die Geschwister fern zu halten und ihren Mann durch wohlgezielte Bemerkungen in seinem Stolz zu verletzen gesucht hatte. Waren sie auch meistentheilS an Ferani abge glitten, wie die Pfeile am edlen Metall, so waren sie doch nicht immer ohne jeden Eindruck geblieben und hasteten nach Empfang dieses Briefes fester, als seine Frau ahnte. Was sollte er aber thun, um seines Schwagers Machinationen entgegen zu handeln, die heißersehnte Versöhnung mit seinem Vater herbeizuführen, die ihm nach seiner gestrigen Unterredung mit Lore um so vieles leichter erschienen war? Er hatte .es einmal nach dem Tode der Mutter versucht. Der Brief kam unerössnet mit einigen Zeilen der alten Mamsell zurück. Es würde ihm mit einem wiederholten Versuche nicht anders gehen. Außerdem bäumte sich sein Stolz dagegen auf, unausgesetzt wie ein Ehrloser um dia Verzeihung seines Vaters zu betteln. Er hatte nichts ge than, deffen er sich zu schämen brauchte. Daß er ein armes Mädchen, eine Komö diantin, wie sein Vater sie genannt, zu seinem Weibe gemacht hatte, war sein? einzige Schuld. Doch wenn er heute in dieselbe Lage wie damals käme, so würde er auch heute nicht anders als da malS handeln. Das sagte er sich, konnte sich aber auch nicht verhehlen, daß er, da er wußte, wie sein Vater über seine Rechte als Oberhaupt der Familie dachte. einen harten Kampf mit, deffen eisernem Willen zu bestehen habe, sollte er es ser nem Sohne Verzeihen, daß dieser den eigenen Weg verfolgt und einen gleichen eisernen Willen dem seinen entaeqenaesetzt hatte. Selbst seine milde Mutter hatte rem Won der Cnt chuldtguna da für zu finden' vermocht. Wenn auch der Brres, dessen er gegen VkeichfelS erwähnt. warme, unveränderte Liebe, tttfes, inni geS Mitleid mit ihm geathmet hatte, so hatten hmaegen emiae kurze Worte sel nes Vaterö, die seine Briefe weiter nichts als ErpreffungSversuche" aenannt hab ten, ihn aufs tiefste verletzt, ja empört. Einen Moment hatte er wie betäubt auf dieses erniedrigende Wort gestarrt und nicht zu verstehen vermocht, was mit dieser Bezeichnung gemeint sei. Als ihm aber allmählich das Verständniß dafür aufdämmerte, hatte Zorn und die höchste Erbitterung lange Zeit jedes an dere, weichere Gefühl verdrängt, und er hatte sich gelobt, nie wieder einen Schritt der Versöhnung semem Vater entgegen zuthun. Wir wiffen, wie eS ihm unmöglich ge Wesen, dieses Gelöbniß ut ballen und wie bald sein edelmüthiges Herz diese Demüthigung zu vergeffen suchte, wozu allerdings viel die Hoffnung beitrug, die er in die Vermittelung HarrvS und sei ner Schwester gesetzt hatte. Doch auch hierin sollte sich Ferani getäuscht sehen und gerade durch denjenigen, auf deffen Hufe er m dieser Sache am sichersten ge rechnet hatte. Wie würde sich aber diese Enttäuschung zu offener Empörung geste: gert haben, wenn er geahnt hätte, zu welaen ehrlo en Mitteln sem Schwager ae griffen, um die Kluft zwischen Vater und kov? von ahr iu J.r zu ütwwxn

und die Etttsremdunz zwischettVäkr und Sohn vollständig zu machen. Reichfels trat jetzt wieder in daS Zim mer seiner Frau. Sie lag da. mit ge schloffenen Augen und schlief, wenigstens glaubte er es, nach ihren tiefen regelmä ßigen Athemzügen zu urtheilen. Ob er es wohl riskiren durfte, sie einige Zeit allein zu laffen ? Sicherlich, er konnte ja das Zimmer hinter sich abschließen und den Schlüssel mitnehmen. Rasch entschlossen nahm er Hut und Stock,

warf noch emen prüfenden Back aus seine Frau und verließ das Zimmer, welches er hinter sich abschloß. Kaum hatte er dasselbe verlassen, fuhr Lore aus ihrem simulirten Schlafe empor. . Ihr Gesicht war todtenblaß, aber eine feste Entschlossenheit sprach aus ihren Zügen. Sie war nicht umsonst die echte Tochter eines Warnow, der bei dem, WaS er als das Rechte erkannt hatte, vor keinem Hinderniß zurückschrak. Zeit zum Ueber legen, WaS sie zunächst zu thun habe, hatte sie in der Stunde ruhigen, bewe gungslosen Daliegens gehabt. Sie wußte, daß jedes größere Hotel zwei Schlüssel zu seinen Fremdenzimmern . . t t. m . r rm ä m yatte, und vap, wenn iyr 'cann den sei nigen nicht beim Portier abgegeben hatte, immer noch einer vorhanden war. mit dem das aufwartende Mädchen sich um Ordnen der Zimmer m der Abwe enheit der Herrschaften Einlaß verschafsen konnte. -Daraufhin baute sie ihren Plan. Wohin ihr Mann gegangen, wie lange er fortblieb, ob er überhaupt gar nicht fortgegangen war und nur im Gast zimmer zu Abend speiste, wußte sie frei lich nicht. Sie konnte alles, was sie be absichtigte und that, jetzt nur vom Zu fall abhängen lassen. Ueberraschte ihr Bcann sie bei dem, was sie vorhatte, so war sie zum eußersten entschlossen. Sie wollte sie dann direkt unter den Schutz des Hotelwirths stellen, und zwar ehe er Zeit fand, rs zu verhindern. Seitdem er m emem unbewachten Moment m 3JlaSU sich selbst vom Gesicht gerissen hatte, war sie von einer grenzenlosen Furcht vor etwas Schrecklichem, dem sie keinen Namen zu geben . vermochte, beherrscht. Mit fliegender Hast warf sie ihre Kleide? über und zog zweimal die Klingel, welche das Hausmädchen rief. ES dauerte nicht lange, so klopfte es, und auf ihre Bemerkung, daß ihr Mann ausgegangen fei und sie irrthümlich ein geschlossen habe, wurde die Thür durch daS Mädchen geöffnet, und dieses trat ein. Die schweren . Gardinen, die an den Fenstern herabhingen, sowie der bereits vorgeschrittene Nachmittag ver hinderten bei dem Dämmerlicht, das da durch im Zimmer herrschte, daß das ein tretende Mädchen Lore's erschreckende Blässe und fieberhafte Aufregung be merkte. Wissen Sie vielleicht, ob mein Mann hinterlassen hat, wohin er gegangen, ob er bald wiederkehrt?" fragte sie mit mühsam erkämpfter Unbefangenheit. .Nein. Er gab nur unten den Zim merschlüssel ab und meinte, spätestens in einer Stunde zurück zu sein." In einer Stunde. Sie athmete erleichtert auf : jetzt war erst eine Viertel stunde verflossen. Ich danke," erwiderte sie, ich werde meinem Mann entgegen gehen, der Abend ist sehr schön. Sollten wir uns verfehlen, so sagen Sie, daß ich den Quai ent lang gegangen bin, um mir die Schiffe anzusehen." Zu Befehl, gnädige Frau. Dars ich Ihnen bei der Toilette behilflich sein " Nein, ich danke." Das Mädchen verließ sie. Sobald sie wieder allein war, eilte Lore zu ihrem Koffer, entnahm demselben eine Rolle Geldes, die der Vater ihr durch die alte Mamsell zu eigener Verwendung ge schickt hatte, hüllte sich in ihren dunklen Regenmantel, setzte ihren Neisehut auf und verließ, ohne die Thür hinter sich abzuschließen, nur vom Portier von sei ner Loge aus gesehen, t das Hotel. Mit scheuem Umblick erreichte sie glücklich eine Droschke. Nach dem Bahnhof!" befahl sie dem Kutscher. Haben Vkadame Gepäck ?" Nein, bitte fahren Sie zu, damit ich nicht zu spät komme !" Mit welchem Zuge wollen Madame fort ?" Ja, mit welchem Zuge ? Sie wußte eS ja selbst nicht, sie wollte nur fort, fort ; mit welchem Zuge war ihr gleich. Ihr kam eS überhaupt nur darauf an, fortzukommen. Sie murmelte, etwas Unverständliches dem Kutscher zu, der den Kcpf schüttelte, sich auf seinen Sitz schwang und die Pferde alsbald in Trab setzte. Als sie auf dem Bahnhofe ankam, fand sie ein wirres Durcheinander von ankommenden und abreisenden Passagieren. Lore war das gerade recht, in der Menschenmenge konnte sie sich am besten dem Späherauge ihres ManneS entziehen, wenn er sie verfolgen sollte. In der Droschke hatte sie Zeit gehabt, sich soweit klar zu werden, daß sie unter keiner Bedingung in ihr Haus zurückkehren dürfe, da dorthin ihr Mann ihr am er sten folgen würde, wie ebenso, daß sie durch ein Telegramm die alte Mamsell benachrichtigen müsse, unverzüglich mit dem Kinde zu ihrem Vater zu reisen. Zu diesem Zwecke war ihr Erstes, daß sie das Telegraphenbureau aussuchte, dort die Depesche aufgab und sich gleich zeitig nach dem Abgang der verschiedenen Züge erkundigte. Sie hatte Mühe, einen Ausruf des Schreckens zu unterdrücken. als sie erfuhr, daß vor einer Stunde überhaupt gar keine Züge abgingen, sie jedoch vielleicht noch Zeit fände, cm Bmet mm Scknellmae naco der sauvt stadt zu lösen, zu deffen Abfahrt soeben das erste Signal gegeben wurde. Sie flog mehr als sie ging zum Schalter, wartete, nachdem sie das Billet erhalten, gar nicht erst daS Geld ab, welches sie auf ihr Goldstück herauszubekommen hatte, sondern stürzte auf einen Schaffner zu, den sie in athemloser Hast bat, ihr v ' ? rr ' " ein iLvupe zu onnen. In dem Moment, als der Schaffner sie in ein Coupe schob und die Thür hin ter ihr zuschlug,, erschien Harrv Reichfels auf dem Perron. Sie sah ihn, als sie dem Schaffner ihr Billet zum Coupiren durch das offene Fenster reichte, er sie auch. Laut ihren Namen rufend, stürzte er vorwärts und auf das Coupe zu. Vor den Augen LoreS begann das jgh in'S frt L m , . . fN st VeliSl.ueiaenoe mr vie ,uer lu.ina

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mein, lind ii sank, kberwaitlö! Kon Cnt setzen und Schreck, in die Polster des Wagens zurück. Jetzt war Alles, Alles verloren ! Ein triumphirendes Lachen tönte an ihr Ohr, schon war die Hand am Drücker der Thür, da riß der Schaff ner ihn unsanft zurück und rief ärgerlich : Mein Herr, sehen Sie denn nicht, daß sich der Zug in Bewegung seht, wollen Sie durchaus zwischen die Schienen kom men V Und ehe Harry Reichfels wußte, wie ihm geschah, stand er auf dem Perron. Der Zug brauste pfeifend an ihm vor über. 10. Es ist um die zehnte Abendstunde. Auf der Pachtung ist bereits Alles zur Ruhe gegangen, nur hin und wieder kräht ein Hahn oder brüllt dumpf eine Kuh. Der Nachtwind streicht kühl und leise durch die hohen Pappeln am Chaus seegraben, durch das struppige Gras am Straßensaum und über die kahlen Ge treifelder, auf denen nur hin und wieder sich ein machtiger Kornschober wie ein Obelisk erhebt. Ueber Alles wogt ein dampfender, grauer 9!ebelschleier, durch welchen ein einzelnes Licht glitzert, dS aus der Gartenfront der Pachterwohnunz kommt. Im Kindcrzimmer brennt die Nachtlampe. Die alte Mamsell ist noch in den Kleidern. Sie hat die Amme zu Bett geschickt und die Nachtwache neben dem Kleine übernommen, der sich den Tag über unruhig und weinerlich gezeigt hat. Jetzt schläft er, nur hin und wieder piept er wie ein müder, kranker Vogel im Schlafe auf, 'rührt sich aber nicht, als der Hofhund draußen plötzlich anschlägt und die alte Mamsell erschrocken aus ihrem Sessel emporsährt. Ehe sie noch recht zur Besinnung ge kommen, wird auch schon draußen an der Hausthür kurz und energisch an der SLw ? . r. r ungel gezogen, ie wirsr einen ve sorgten Blick nach dem Kinde, greift dann beruhigt, daß es nicht geweckt worden, zur Lampe und geht die Thür zu öffnen. Draußen steht ein Telegraphenbeamter. Er sieht verdrossen und nicht gerade er baut darüber aus, daß er zur späten Abendstunde gezwungen worden, noch die Stunde Wegs von der Station bis zur Pachtung zu machen. Sind Sie Mamsell Christiane Schö berchen ?" fragte er. Freilich bin ich daS," sagte die alte Mamsell, verwundert, daß hierbei nur der geringste Zweifel walten könnte und reibt sich die schläfrigen Augen. Dann habe ick Ihnen dieses Tele gramm zu übergeben." Ein Telegramm?" ruft erschrocken die alte Mamsell. Großer Gott, von wem mag das Telegramm kommen?" Dabei führt sie nach der Kleidertasche, in welcher ihr Brillenfutteral für ge wohnlich steckt, findet eS aber nicht. ..Bitte, treten Sie in die Küche und ,warten Sie dort ein wenig. Die Leute ' i r r n m 9 " r r r r und schon alle zur muye, rcy vin svsorr wieder da will nur nach meiner Brille suchen und daS Geld holen." Daber zündet sie mit zitternder Z and die Küchenlampe an, weist dem Boten einen Stuhl an und geht in'S Kinderzimmer wrück. Hier liegt die Brille neben ihrem Gebetbuche, über dem sie eingeschlafen war. Hastig schiebt sie die Gläser auf die Nase, öffnet das Telegramm und liest : 3leise unverzüglich mit dem Kinve zum Vater. Wir treffen unS dort. (Fortsetzung solgt.) datiern iu Kanne bei Ockasfner. MWeSöel? I W r fordern hiermit all rgar.isirten und nicht or ganiftrten Arbeiter auf, un in unserem amxfe gegen den Bäckrreibksitzer, C. W. Nickum, Ecke Broad way und Shrtftian Avenue, beizustehen, big derselbe die Forderungen der Union bewilligt hat. Nickum Sckerti ist sein Union. Shop. Kauft kein Seab-Brod und seht darauf daß Euer Brod den NnionEtemxl trägt. Das Eomtte der Bäcker-Uulon! rtw Th n TflmrrroTö mrjmiixixi Krzt,Z3nsdarztmtd ge0mtslZelfer. Offie und Wohnung: Co. 200 ßü Market Otraße. Sprechstunden : 2 4 Uhr Nachmittag. 7 8 Uhr Abend. D" Telephon S0 Oäö. ei. Personen, eiche SrundeigentHu im Seit laden, oder solche, aus sichern .zeichen or Handen find, sollen uni solche zum B'rkzufkn über geben. Leute, welch solche Lind zu lausen wün fchen ehe der da sein HSb erreicht hat. Wir machen euß dem Kauf, und Lkikuf von Oel und VaEigthun in Jndiana ei Sxe,alit2t. Grrutt, Poxton St Co., 31 Circle Str. Indianapolis, Ind. Henry Elausrnann's .. 1s? rv jctäfiMfa io cio. sag und 2k 7 Nord New Jcrsky Str. Tische, Stühle u. Stande werden aus Bestellung angefertigt. Möbel werben überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. Qilliae Dreist, Vronpte Bedienung

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