Indiana Tribüne, Volume 10, Number 234, Indianapolis, Marion County, 13 May 1887 — Page 2
?V,sB,' 5&tupi ?? Miana Tribune. Erscheint FSglitZ und S onutsgs. ritaU4i .Tribune Kfiet durch bsn XrlfitD Cent! ist Boche, die ontagl ..IriK,,'b eti x,i Bach, et fanu Ii CirtJ. Cl vZÄ UfflUKtt t 8csamSSftS!ai4 16 fit Sah,. Office 120 Q. lJIarvlandür. JÄ)iknapoliZ, Ind., 13. Mai 1837. Jagd auf Bisamratten. Gegenwärtig ist die Saison für die Jagd auf Bisamratten (maskrats), velche sich in besondnS großer Anzahl an den Ufern des Patuient-FluffeS in Maryland vorfinden. Es werden aller dingS auch zur Winterszeit einige dieser Thiere -erlegt, doch fängt die richtig, Jagd auf dieselben erst im Frühjahr an und dauert dann gewöhnlich bis Ende Mai. Die Bisamratte versteht es fast ebenso gut, wie der Biber, sich ein bequemes Haus zu bauen. Sie wählt dazu einen niedrigen Platz im Marschboden am Ufer des FlusseS, wohin beim Eintritt der Hochfluth das Wasser nicht dringen kann. DaS Ufer fast jedes kleinen Bachs, der in einen kleinen Fluß ein mündet, bietet den Ratten hinlänglich Gelegenheit zur Auswahl einer passenden Wohnpüite. Haben sie über die WohnungSwahl Beschluß gefaßt, dann gehen sie daran, unterirdische Gänge oder Tunnels vom Nande des WasZerö an bei niedrigem Stande desselben bis an die Stelle zu bohren, wo das Haus errichtet werden soll. DaS hohe, am Ufer wachsende Nohr sowie dickeS Marsch graS bilden das Hauptmsterial zu dem Bau; zum Verkitten" der Wände dient der klebrige Uferschlamm. Zuerst wird ein breites, rundes Fnndament unten am Eingang zu der Höhle gegraben, dann führen im Zickzack geleitete Gänge weiter nach oben in ein zweites Stockwerk, noch höher hinauf gibt es ein drittes Stockwerk, und manchesmal fügen die anstelligen Thiere noch ein viertes hinzu. Sie sind sehr aesellig und lieben es, in großer Ge sellschaft" unter einander zu verkehren, besonders wenn im Flusse ein niedriger Wasserstand herrscht, so daß sie sich ohne Mühe Besuche abstatten können. Man macht auf sie Jagd, indem man sie entweder schießt, in Fallen fängt oder durch Speerstiche tobtet. Da sie sehr wachsam sind, so ist es nicht leicht, sich . ibnen unbemerkt zu nähern. Zur Jagd auf die Bisamratten wird besonders die Nachtzeit gewählt. Alsdann pflegen sie beim hellen Mond oder Sternenschein an das Ufer zu kommen, einige Wurzeln, die sie gern abnagen möchten, in das Wasier zu tauchen, bis dieselben vollstän dig rein geworden sind, und dann die selben behaglich zu verzehren. Ueber diesem Schmaus" vergessen sie manchmal ihre eigene Sicherheit, so daß es oft gelingt, sich . ihnen bis auf Schußweite zu nähern. Gewöhnlich benutzt man zu der Jagd ein Boot. Auch mit Fallen werden die Blsamratten gefangen. Man nimmt zu diesem Zwecke etwa 6 Zoll breite und drei Fuß lange Bretter, die man wie eine gewöhn liche. Falle zusammennagelt. Die esse nen Enden sind mit Schwingthüren aus Draht versehen, die sich nach innen zu öffnen.- ES ist sehr leicht für die Ratte, eine solche Thüre offen ju stoßen. und in die Falle zu gehen, ist sie aber erst einmal darin, dann denkt sie in der Regel nicht daran, daß die Thüre aufgezogen werden muß, und bleibt gefangen. Mit dem Speer wird auf die Ratte Jagd gemacht, indem man scharfgespitzte Drähte in ihre Häuser hineinbohit. Diese Fangart ist indesien barbarisch und ganz dazu angethan, die nicht erleg ten Thiere aus der Umgegend zu vertrei den. Die braune Bisamratte ist größer als die schwarze, und ist oft vom Kopf bis zum Schwanzende 12 14 Zoll lang. Ihr Fell ist sehr werthvoll, auch gewinnt man von ihr den Bisam, welchen sie in einem Säckchen zwischen den Lenden trägt. Kannibalen in LToro-Vmerika. Ein , deutscher Professor NamenS I. Jacobsen hält sich aegenwärtig in Britisch Columbien auf, um die Sitten und Gebräuche der dortigen Indianer zu stu diren und gleichzeitig indianische Curiositäten für das Museum in Hamburg zu sammeln. Er ist vor einigen Tagen zu seiner Erholung in Bictoria eingetroffen und hat über seine Erfahrungen vor dem unvermeidlichen Reporter Beichte able gen müssen. ' Der Professor hat den ganzen Winter in Tucalo zugebracht, einer Ortschaft, die etwa 80 Meilen von Bella Coola an dem südlichsten Arme deS Bentinck-Flus-seS liegt. Die Indianer, welche er dort oben antraf, schildert er als ein naturvüchsigeS" Volk, welches von der Civili satten der Weißen noch nicht einmal so beleckt"zü sein scheint, wie die wilden Lpachen Arizonas. Sie haben von den Weißen und der Eultur derselben nicht einmal eine blasse Ahnung und leben noch immer nach der Weise der Väter fort. Die Gegend am Bentinck Fluß wird fast niemals von weißen Jägern oder Händlern besucht, und die dortigen In- . T ! dt 9 m dianer yacen nur ciicn ein oiaBge sicht" zu sehen bekommen. Sie ernähren sich, wie -die meisten Indianer an der Rüste, durch die Jagd und die Fi scheret. ES glbt dort noch Wild in gro ttx Menge, und besonders. Hirsche und Bären sind sehr zahlreich. Missionäre sind bis in jenes Gebiet noch nicht vor gedrungen, und die Indianer huldigen noch barbarischen Gebräuchen,, wie man sie schlimmer kaum unter den Canniba lender uoj nnvet. ES herrscht unter. Anderm bei ihnen die Sitte, daß Niemand Häuptling wer den darf, der nicht mindestens einmal menschliches Fleisch gegessen hat. Wird einer, der tapferen Krieger" von dem Ehrgeiz befallen, unter die Besten seines LoUes aezählt zu werden, dann beaibt
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er sich trt bett Wal5 und hält sich dort längere Zeit verborgen. Glaubt er, daß er lange genug von den Seinen forige blieben und bereits von einem Geiste" besessen sei, dann kommt er wieder in das heimathliche Dorf zurück. Wehe indes sen dem Menschen, der ihm zuerst in die Hände oder vielmehr in den Rachen fällt. Er stürzt über ihn her, wie ein wildeS Thier, und reißt ihm mit den Zähnen Fleischstücke vom Leibe, die er alsdann gierig verzehrt. Im letzten Winter," so erzählte Jacobsen, wollte ein Krieger im In dianerdorf, in welchem ich mich aufhielt, auch Häuptling werden. Er blieb mehrere Wochen lang im Walde und ließ sich vor Niemand sehen ; nur manchesmal hörte man Nachts in der Ferne fein teuflisches Gebrüll. Als er endlich seine Probezeit" durchgemacht hatte, kam er wieder in das Dorf zurück. ES war mitten im Winter, und überall lag der Schnee fußhoch, aber trotzdem erschien der Mann vollständig nackt und schien die Kälte durchaus nicht zu empfinden. Die erste Person, die er traf, war ein Mann. Er schlug ihn sofort zu Boden und biß ihm auS dem Arme ein Stück Fleisch heraus, welches er gierig ver schlang. Dies wiederholte er mehrere Male, bis sich sein Gesicht mit dem Blute seines Opfers roth färbte. Zuletzt sah er aus, wie der leibhaftige Teufel. Die Opfer des beißenden angehenden Häuptlings betrachten eS für eine Ehre, auf eine derartige Weise mißhanvelt zu werden. Je mehr Bisse sie erhalten ha ben, desto stolzer sind sie auf dieselben ; auch erhalten sie für ihre Verwundungen eine kleine Entschädigung. Der deutsche Professor sollte auch auf diese Weise gebissen werden, er lehnte jedoch die Ehre sehr entschieden mit sei nem Revolver ab und wurde weiter nicht b elästigt 200 Millionen mehr. . (AuS dem .Berl. Tageßl.') " Um die Zahlen des NachtragSetatS, durch welchen das deutsche Volk nach träglich mit einem gar lieben Osterge m w w scyenk vegluat worden 1 1, nrnttg vewerthen zu können, darf man dieselben nicht an sich allein betrachten, sondern man muß sie mit denen des Hauptetats zusammenstellen: dann erst bekommt man einen klaren Begriff, bis zu welcher noch nie dagewesenen Große der vriat des ReichsheereS durch sie angeschwellt worden ist. Der Bedarf für das ReichSheer stellt sich nach dem Ansatz deS ersten und des Nachtragsetats zusammen auf : . Fortdauernde Ausgaben. ..864,117,281 Mark, Einmalige Ausgaben 215,279,982 , zusammen.... 579,397,263 Mark, u denen noch 49,672,350 Mark für Pensionen hinzutreten. Im Durch chnttt der letzten sechs Jahre betrug der Aufwand jährlich 375 Millionen: die diesjährige Forderung ü b e r st e i g t den Durchschnitt um 204 Millionen oder 54 . P r o c e n t. Ja, die dles.ährige Forderung für den MilitärEtat übersteigt sogar jede bisher m einem Jahre gemachte Auswendung fürdiegesammtenBedürfnisse des Reiches. Selbst das höchste Jabr 137879 mit 567 Millionen Mark Gesammt.Ausgabe bleibt noch um 12 Millionen hinter dem beutigen Mm tär.Etat zurück. Welche Und nun die Gründe diejer übermäßigen Anschwellung deS Militär Etats ; welches sind die so plötzlich hervorgetretenen Ursachen? Die Vermehrung, der Friedenspräsenzstärke nimmt nur wenig mehr als den vierten Theil der runden Summe von 200 Millionen Mehrbedarf für sich in Anspruch ; die fortdauernden Ausgaben der eigentlichen Heeresverstärkung betragen nur 18,658,019 Mark, die einmaligen nur 36,754,530 Mark, von denen übngens schon 7,859,448 Mark im vorigen Jahre verausgabt worden sind ; und weitere 30 Millionen mehr als im bisherigen Durchschnitt sind schon beim ersten Etat ohne große Erörterungen bewilligt wor den. Wo liegen die plötzlich hervorgetretenen Ursachen für die Jnanspruch nähme der weiterett 117 Millionen? Die Formulirung der Forderungen weist drei getrennte Gebiete auf : Steigerung der O p e r a t i o n s- und Schlagfertigkeit des Heeres, Er gänzung und Verstärkung der Festun - gen, und endlich die Vervollständigung des Eisenbahnnetzes imJnteresse der Landesvertheidigung. Für die bei den ersten Gebiete werden so gut wie gar keine näheren Begründungen angeführt, obwohl die für dieses Jahr geforderten Summen die Höhe von 52 resp. 29 Millionen ausmachen. Die Verhält nisse werden wohl wieder notorische" fein ; mehr wird dem Volke von der dazu berufenen Autorität" nicht gesagt werden, und damit hat das Volk sich zu begnügen. Nur in Bezug auf den Aus bau des Eisenbahnnetzes sind detaillirte ste Begründungen dargelegt worden, und Niemand, der nur etwas vertraut ist mit der Leistungsfähigkeit der Bahnen für den strategischen Aufmarsch, wird die Nothwendigkeit der Forderungen verien nen. Die Nothwendigkeit einer Verände rung im Festungswesen läßt sich im All meinen wohl auch einsehen ; die Fortschritte in der Sprengwirkung der Ge schösse sind ja nicht unbekannt geblieben. Der ewige Kampf zwischen Vervollkomm nung der Schutz und Deckungsmittel und dem Alles zerstörenden Geschoß, der ja die schwimmenden Festungen der Marine zu gar keiner Ruhe im Construk tionjystem kommen läßt, er tritt -heute schärfer wie bisher auch bei den Landbe festigungen zu Tage. Deutschthum in Chile. Die Bedeutung der deutschen Colonien in den größeren Städten der Republik Chile sowie das Streben und der Bildungsstand daselbst lassen sich am besten aus den dortigen deutschen Schulen beurtheilen, über welche ausführliche Verichte vorliegen. " Zweck der Schulen ist, den Kindern der dort ansässigen Deutschen eine deutsche Erziehung und deutschen Unterricht gedeihen zu lassen. In dieser Hinsicht haben die Deutschen in Chile eine im hohen Maße anzuerkennende Opferfreudigkeit an den Tag gelegt. In V a l p a r a i s o wcftd durch freiwillige Bei träae ein ScbulbauS erbaut, und die
vcyule wird en 236 ämtseih bejücht, von denen vier Fünftel rein deutscher Abkunft sind. Aehnlich steht eS in Valdivia, wo 1866 ein deutsches Schulhaus er baut wurde und 230 Kinder die deutsche Schule besuchen. Die chilenische Regie rung wendet der dortigen Schule ihr leb Haftes Interesse zu und hat nicht nur einen Beitrag zu den Kosten des Schul baues geliefert, sondern gewährt auch mit 100 Dollars monatlich einen Beitrag zur Unterhaltung der Anstalt, weil nicht weniae Kinder der Eingeborenen sie be suchen. Wohl keine deutsche Schule außerhalb Deutschlands hat sich eines solchen Wohlwollens der betreffenden Regierung zu erfreuen. Allerdings hat Nck die Regierung das blecht der Lo aufsicht vorbehalten, aber sie übt es in freundschaftlicher Weise und mischt sich nicht in die inneren Echulangelegenhei ten. Die Gemeinde hat vollständige Freiheit in der Organisation der Schule, in der Wahl der Unterrichtssprache, in der Anstellung der Lehrer und in der Wahl der Unterrichtsfächer. Auch hat die Regierung verfügt, daß der religiöse Unterricht nicht obligatorisch sein soll. Im Süden Chiles finden sich deutsche Scbulen außerdem noch in Osorno, fca Union. Vuerto-Montt. Riobueno und Los Ulmos, wo genannte Anstalten nur c r i n.i v .1. : r :rx. ro. vurcy unieriiuyung ver muimn aierung bestehen. Außerdem hat die Regierung von Llanquihue See für die deutsche Colonie daselbst Schulen errichtet, m denen die Kinder rostenfreien unterricht aenieken und die Schulbücher umsonst erhalten, eine Thatsache, welche . . m v r einzig dasteht. Wie chilenische Elegierung hat seiner Zeit einen Beamten nach Deutschland geschickt, um einen Schul inspektor und eine Zahl von Lehrkräften für Chile zu engagiren, em Beweis, ;e bock man dort deutsche Lebrer. Vom Inlands. Fräulein Rofe Elisabeth Cleveland hat die Leitung einer höheren Töchterschule in New Dork übernommen. Dort kann sie nach Herzenslust die hö heren Töchter" in Temperen; unterricht ten. In der Nähe vou Council Bluffs in Iowa wohnt ein Sonderling NamenS Charles Jacobson, der seit vier Wochen in einem Sarge fchläft. Jacob sons Frau ist das neue HauSmöbel" durchaus nicht angenehm, und da ihr Mann keine andere Schlafstelle benutzen will, so will sie ihn verhaften lassen. Ein Sturm kein Tornado der in 13 Counties vonDberMichiaan 8 10 Stunden raste, hat in den Fichtenwäldern und auf den Ansiedelungen einen Schaden von 5100,000 angerichtet. Durch fliegende Trümmer sind drei Menschen erschlagen und und eine große, noch nicht genau bekannte Anzahl von Personen ist schwer verwundet worden. Die Polizeimacht in New Dork besteht den letzten Berichten zufolge aus 3,216 Mitgliedern, von denen 2731 gewöhnliche Polizisten sind,' während die übrigen höhere Chargen bekleiden. Die Polizeicommissäre sind jedoch mit dieser Masse Blauröcke noch nicht zufrieden und verlangen, daß die Anzahl derselben vermehrt werde. Einhundert Pfund Butter milch haben so viel Nahrungswerth, wie 20 Pfund Welschkorn, und dabei ist die Buttermilch für junge Schweine viel zu träglicher. Fügt man zu obigem Quan turn Buttermilch noch Pfund gekochten Flachssamen oder ein Pfund Leinkuchen hinzu, dann erhält man eine Mischung, die für das Jungvieb fast ebenso nahr haft ist, wie frische Milch. HJn American Valley in Socorro County, New Mexico, war Wil liam Slaughter, einer der reichsten Vieh Züchter in jenem Territorium, Mitglied einer Grand-Jury, die auf sein Betreiben eine große Anzahl von Viehdieben in Anklagezustand versetzt hatte. Die Diebe schworen ihm Rache. Zwei der selben Namens Joungblood und Atkins lauerten ihm auf, als er nach Hause ritt, und schössen ihn nieder. Seine Ver wundungen sind tödtlich ; die Mörder entkamen. - F. Oliver auö Beardsleh m Illinois, wurde Mtm Gaunern förmlich in den Tod getrieben. Es war in sei nem Kopfe nicht ganz richtig. Auf ei nem Zuge der Burlingtoner Bahn sedten ihm zwei Schwindler so sehr tu, daß er Ängst bekam und in Iowa Point von oem Zuge, der gerade auf der Brücke war, in den Missouri sprang. Er wollte auch seinen zehnjährigen Sohn mit in das nasse Grab hinabziehen, aber der Conducteur erfaßte den Jungen noch rechtzeitig und rettete ihn. Oliver ertrank. JnSeattle imTerritoriurt Washington wurde kürzlich abermals der Versuch gemacht, die Chinesen zu vertrei ben. Der neuernannte Territorial Gouverneur Semple ließ jedoch dem Be fehlshaber der Territorial-Miliz, Gen. Hill, telegraphisch die Weisung zukom men, die Civilbeamten imAufrechterhal ten der Ordnung zu unterstützen und t,c.:.es? i er ,., m r x. , , I!v!yiurn uuv von ven ruvven seorau zu machen, wobei er ihm zur Unter drückung jeder derartigen Bewegung un bedingte Vollmacht ertheilte. Dement sprechend wurde eine bedeutende Mili tärmacht in Bereitschaft gehalten, später jedoch wieder entlassen, da Alles ruhig blieb. Die New Yorker Volizei fahndet auf das diebische Dienstmäd chen mit dem Bustle." Kate Rand'trat vor einiger Zeit eine Stelle als DienstMädchen bei einer Frau Mitchell in Nett x)orr an. Sie wies ausgezeichnete Zeug nisse vor und sagte, ihre Mutter sei ae fährlich krank. Sie stattete der Letzteren öfters Besuche ab und trug bei diesen Gelegenheiten stets einen großenBustle." Kürzlich verschwand Kate und man ent deckte dann, daß sie nach und nach viele Silberwaaren und sonstige Gegenstande fortgetragen hatte. Wie die Polizei er mittelte, ist sie eine professionelle Diebin und hat sich in viele Häuser in New York und Brooklyn als Dienstmädchen eingeschmuggelt, um auf oben geschilderte Weise mittelst des Bustle" ihre Diebstähle ausführen zu können. ?ln Greensbura in ?lndiana ! wurde der Deutsche Johann Fromer in der Bäckerei semes BruderS Carl von seiner Gattin erschossen. Fromer lebte von keiner Frau geschieden, und
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zwar eeöyalö, weil sle zweftteiMdn aus der ersten Ehe ihres MaNneS mit ihrem Haffe verfolgte. In letzter Zeit hatte die Frau ihren Gatten wiederholt aufgefordert, die Kinder in einem Kosthause unterzubringen und wieder mit ihr zu leben, doch weigerte sich Fromer, darauf einzugehen. An einem der letzten Tage kam sie Morgens in die Backstube, wo ihr Marni arbeitete, und drang aber mals in ihn, er solle zu ihr zurückkehren. Fromer wollte nichts davon hören, und die Frau zog einen Revolver und feuerte. Der Mann sank, durch das Herz getrokfen, todt zu Boden. Bei ihrer Verraf, tung erklärte die Mörderin, sie habe die Absicht gehabt, sich gleichfalls zu erschie ßen. Sie scheint geistesgestört zu sein. Die Heilsarmee hat sich' jetzt auch der Stadt Macon in Georgia bemächtigt. Kürzlich umstellte. lie Tage lang dort den Brillant-Saloon", betete und sang und ließ kernen Gast eintreten, w r c tm rr vis man iq an ven cayor Price wansre, welcher die Ruhestörer zu verhaften be fahl. ZmeiderRädelsführer,Barton und Vildret:e,mußtendleNachtimGefängnisse zubringen und wurden am andern Morgen m Strafe genommen. Darüber ergrimmten nun dieTemperenzler ur.d hielten in der Academy of Music unter dem Vorsitz eines Kirchenältesten eine große Versammlung ab. Auf der Rednerbühne befanden sich die zwei verhaftet gewesenen Heilsarmee - Soldaten, und der Evangelist" Dr. Kennard hielt eine anderthalbstündige Predigt, in der er die Beiden alsSchüler Christi," welche die Sünder zu bekehren gekommen seien. verherrlichte und den ulcayor und die Polizei verdammte. Die Einführung der Sei dencultur wird jetzt auch in Kansas allen Ernstes in Angriff genommen. Die Commissäre, Staatssenator Dodding von Potowatomie County, Morse von Marion County und Dr. Williamson von Washington County. sind von ihrer In spechonsreise trn Staate zurückgekehrt und zu dem Entschluß gekommen, in Larned in Pawnee County im mittleren Theile des Staates die erste Versuchs, station anzulegen. Für die Anlagen hat Larned sich bereit erklärt, zehn Acker Land an der Stadtgrenze zu bewilligen. Prof. Horner, ein bekannter und erfolg reicher Seidenzüchter, ist zum Leiter der Station ernannt worden und wird auch den Bau der Gebäulichkeiten beaufsichti gen, für welche L3000 ausgesetzt worden sind. Die Maschinerien, Spindeln u. f. w , welche ebenfalls 5300 kosten sollen, sind angekauft und werden sofort nach Beendigung des Baues aufgestellt werden. Um diesem wichtigen Industrie zweige einen weiteren Antrieb zu derlei hen, bezahlt die Conmission an irgend eine Person oder Familie im Staate 50 Cents für jedes Pfund guter Cocons. Prof. Horner empfiehlt die Anpflanzung von Maulbeerbäumen, wozu sich die von den deutsch-russischen Mennoniten einge führte Art am besten eignet. Vom Auslande. Am 31. December d. I. werden es 60 Jahre, daß der Seminarist Pecci, jetzt Papst Leo'XIII., die Prie terweihe empfing. Er wird voraus ichtlich an diesem Tage die Glückwünsche ast aller gekrönten Häupter und Regie rungshäupter, Gratulationen und Ehr erbietungsbezeugungen auch aus den entferntesten Gegenden der bekannten Erde entgegennehmen. Die vielen Ge schenke, welche ihm theilweise schon übergeben wurden, und die anderen, welche noch zu erwarten sind, werden, wie der römische Correspondent . dem Hamb. Corr." schreibt, in einem eigens dazu hergerichteten Locale ausgestellt, welches aber dem Publicum erst am 1. Janur k. I. zugänglich sein wird. ES scheint, daß Frankreich, die erstgeborene Tochter der Kirche, die anderen durch reiche Geschenke in den Schatten stellen will. Die Diöcese von Lyon läßt auf weißem Grunde ein goldverziertes Kirchengewand anfertigen, auf welchem das Wappen des Papstes und das der genannten alten Stadt eingestickt werden sollen. Die Diöcese von Paris hat bei dem dortigen Hause Frommt eine goldene, mit Eoel steinen besetzte Tiara für ihn bestellt. Von den Gaben der Italiener wird be sonders der goldene Altar erwähnt, welchen die Neapolitaner für ihn anfertigen lassen. Die sparsamen Holländer haben ihm einen Altar von geschnitztem Elchen holz zugedacht. Ein katholischer Eng länder hat ihm schon am Osterfeste in ei nem künstlichen Ei einen Diamantring im Werthe von 50,000 Frcs. überreicht. Die deutschen Katholiken werden ih n mit 20,000 kostbar gebundenen Eremplaren wissenschaftlicher Werke, die unter seinem Episcopat in ihrer Heimath gedruckt werden, eine Freude bereiten. Die Kö nigin Victoria wird ihn mit einer reich gebundenen und kostbar verzierten Vulgata erfreuen, und die Kaiserin von China wird ihm ein anderes, noch nicht bekanntes Andenken übersenden lassen. Die Konigin Regentin von Spanien hat ihm einen kostbaren Saphir in Ringform verehrt und der Sultan einen Diamantring im Werthe von 250,000 Lire. Die Gaben, welche der Kaiser-König Fr nj Eoseph und der König von Portugal dem berhaupte der Kirche zugedacht haben, sollen erst später zur Kenntniß des Pu blikums gelangen. Ueber den zu 3Jahren Zuchthaus verurtheilten Hauptmann a. D.Freiherrn von Schleinitz berichtet man auS Berlin: Schleinitz steht hoch in den vierziger Jahren und stammt bekanntlich aus einer der hochangesehensten Adelsfamilien ; er ist ein Neffe des versterbe nen Hausministers, dessen Wittwe,' die geistreiche Fr.undin Richard' Wagners, sich im vergangenen Jahre mit . einem österreichischen Botschafter ; wieder ver mahlt hat ; sein Vater ist der bekannte Regierungspräsident von Schleinitz. Als Ofsicier hatte er sich wacker geführt und die drei letzten Feldzüge mitgemacht. ais. i m " r . w 7 yiac? jeuier Penionirung roegen eine GehörleidenS) betrieb er einen Verkauf kunstgewerblicher Gegenstände. Eigenthümlich ist es, daß er zuerst selbst von den Revolvermännern des Unabhängi gen" ausgebeutet werden sollte, es scheint, daß er hierdurch in daS unsaubere Trei ben der Grünwald und Consorten hin eingezogen wurde. Er flüchtete, als die Criminalpolizei auf die Revolvermänner aufmerksam wurde, ' nach London, von w er im vergangenen Jahre nach Ber lin eingeliefert wurde. DaS Urtheil deS l!rieaSaerichtS erfolgte wegen Wechsel
Wchurtg aus Zuchthaus, wayreno tu
Kollegen deS Hrn. von Schleinitz vom Unabhängigen" nur zu Gefängniß wegen Erpressung und versuchter Erpressung vemrtheilt wurden. Der .Vertheidiger deS Schleinitz, Dr. Staub, will sich mit einem Gnadengesuch an den Kaiser wen den. Ueber den Czaren wird dem Hannov. Courier" in einer Peters' burger Correspondenz u. A. Folgendes mitgetheilt: Czar Alexander III. ist durchaus nicht ein Tyrann, der seinen Launen freien Lauf läßt, Wohl aber in t, O-f. " r? ir r r ver yai eivstverricoer im vollen , Sinne des Worte?, der von seiner hohen Stellung und Bestimmung völlig überzeugt ist und streng darauf achtet, daß diese seine Selbstherrscherstellung nach allen Selten hin anerkannt und respectiri . m . t v. r' wr, m 1 rviro. iIewiMnoast ,m yochsten Grade betrachtet er sich als den Vater aller sei ner Unterthanen, für d?ren Wohl er, wie er dieses Wohl auffaßt, zu sorgen hat. Um dieses thun können, ver langt er stets die Mittheilung der streng, sten Wahrheit. Da aber die Wahrheit ihm von seinen Würdenträgern häusig vorenthalten wird, hat er sich selbst eine Anzahl von Vertrauenspersonen ausgewählt, die über alle wichtigen Vorgänge im Reich an Ort und Stelle genaue Er kundigungen einzuziehen und dann ihm, dem Czaren, persönlich Bericht abzustatten haben. Auf diese Weise ist Alexander 111. über alle wichtigen Vorgänge in seinem Riese.,rsich genau unterrichtet, sehr häufig besser als seine Minister, deren Stand allerdings unter diesen Ver Hältnissen kem leichter ist. Häufig kommt es nämlich vor, daß der Kaiser den Vor trag eines Ministers mit den Worten u: t.rblicht : Das ist nicht wahr, so unö so verhält es sich !" Ueber einHalsleiden, zu dessen Heilung der deutsche Kronprinz sich mit seiner Familie nach Ems bege ben bat, wurden von einigen Pariser Blättern unlängst falsche Gerüchte col portirt. Der Temps" und der ,,Fi garo" behaupteten sogar, daß man be fürchte, das Uebel babe einen krebSarti gen Charakter. Wie wenig begründet diese Meldung ist, zeigt eine Cörrespondenz aus Ems vom 13. April, welche lautet : Der deutsche Kronprinz, welcher seit Freitag Morgen mit seiner Familie zum Kurgebrauche hier verweilt und in den Vier Thürmen" wohnt, hat bereits am Samstag Morgen die Trinkcur am Krsselbrunnen begonnen und dieselbe ?!achmittags am Kränchen fortgesetzt. Das erste Bad nahm er gleich am Tage seiner Ankunft. Mittags erscheint ein königlicher Bademeister, derselbe, der auch den Kaiser Wilhelm zu bedienen hatte, mit einem JnhalationS-Apparat in den Vier Thürmen" beim Kronprin zen, der die Cur auch durch Einathmen zerstäubten ThermalwasserS gebraucht, wodurch bei Catarrhen der AthmungS. organe geradezu glänzende Erfolge er. zielt werden. DaS Aussehen des Krön. Prinzen, welcher trotz des seit mehreren Tagen herrschenden rauhen OstwindeS, der später etwas nachließ, ausgedehnte Spaziergänge in der Umgebung unter nimmt, ist ein so vortreffliches, daß man auf den ersten Blick die Ueberzeugung gewinnt, der Kronprinz könne nicht ernstlich leibend sein, was auch glückli cherwelse nicht der Fall ist. Von Per sonen, welche der Kronprinz anredete, wurde mir mitgetheilt, daß von einer Heiserkeit (man wußte seinerzeit viel von einer äußerst hartnäckigen Heiserkeit zu berichten) beim Sprechen kaum etwas zu bemerken sei. Vor einigen Tagen wurde im Londoner Opernhause Der Frei schütz" gegeben. In der WolfschluchtSscene wird der Donner in der Art dargestellt, daß am Schnürboden schwere Kanonenkugeln umhergerollt werden. Un glücklicherweise fiel eine der Kugeln auf die Bühne und erschlug einen Choristm sofort, dann zerschmetterte sie einem zwölfjährigen Balletmädchen die Knie, das Kind, welches sich einer Amputation unterziehen mußte, starb noch während der Narkose. wurde bereits gemel der, daß in Kairo vier Boten des Utach folgers des Mahdi, Abdullah Khalifa mit Briefen an den Khedive und den Sultan eingetroffen sind. Nach dem Daily Chronicle" beginnt der Brief an den Sultan folgendermaßen : Vom Diener Gottes an das Haupt der Gläu bigen, den Regiere? der zwei Meere, den Wäch'er der beiden heiligen Städte, den Khalifen des Propheten, das Oberhaupt des Islam, den König der Königreiche, den Sultan Abdul Hamid Khan ! - Der Mahdi hat sich erhoben, um den JSlam zu vertheidigen, und hat die Ungläubi gen verschlungen und sie gezwungen, um Frieden zu bitten. Die Ungläubigen suchen nun in Verzweiflung, die Anhänger des MahU mit Säcken GoNeZ und durch Eröffnung des Handels zu bestechen. Aber die Anhänger deS Mahdi weigern sich, mit den Ungläubigen zu unterhandeln,' da 'ihre einzige an erkannte Autorität der Sultan ist, welcbem sie unbedingten Gehorsam geloben. Nach Aufzählen der jüngsten Ereignisse im Sudan erklärt der Nachfolger deS Mahsi, daß er bereit ist, sich der Entscheidung dts Sultans als Khalifen zu fügen, und wenn der Sultan ihm. Abdulla khalifa, befehle, Frieden zu schließn o werde er gehorchen, in keinem e aber werde er sich mit den Ungläu bigen verständigen, außer auf ausdrücklicren Befehl des Sultans. Abdullah Kbltfa verlangt, daß die Stellung des Sudans eine ebensolche werde, wie die jenigö Egyptens, so daß er als Vicekönig unter der Oberhoheit des Sultans das Lap.r regieren könne. Er . verspricht auß rdem, dem Sultan Tribut zu zahlen, doch solle der Sudan gänzlich unabhän gig von Egypten sein. In Wien wird am 5. und 6. Juni ein großes Frühlingsfest im Prater abgehalten, zu welchem nicht nur ein glänzender Blumencorso, sondern auch eine vroße Parforcejagd vorbereitet wird. Die letztere will Graf Nicolaus EsUerhazy mit 250 Reitern ausführen. Vor der Parforcejagd wird ein pantomimisches Schauspiel unter dem Titel Ein Tag in Wien" in Scene gehen. In dem Schauspiele, an welchem sich mehr als L000 Personen betheiligen dursten, soll eine Revue all dessen, waS sich im Großstadtleben Wiens während eines ganzen TageS dem Auge auf der Straße darbie tet, vorüberziehen. Die zu Markte sah enden Waaen der Gemüsehändler, die
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