Indiana Tribüne, Volume 10, Number 232, Indianapolis, Marion County, 11 May 1887 — Page 3
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(- ,1 VrIuM-Mch's HAMBURGER TROPFEN 23 gegen Ultverdanlichkeit. Äerichte über die Erfolge von Dr. August König' Hamburger Tropfe welche oorJühren er zielt wurden und jetzt bestätigt erden. Zgezeichnete Wirkangea. Erheill. Couth AdamZ. Mass.. LS. De,. 1375. ES rreicht mir zum Vergnügen Ihnen die Mittheilunz machen zu können, dak Ihre Dr. August Jlorna.' Hamburger Tropfen mich von Unverdaulickkeit befreit haben, d,e mir seit längerer Zeit viel zu schaffen machte. 33. Seim. ach 12 Jahren. Zylonite. Mass.. 7. ffeb. 1887. Ihre Dr. August König'4 Hamburger Tropfen yab?n rnnD dauernd gekeilt und kann ich mein vor Sare gegebenes Heuqniß nur bestätigen. Tie Tropfen sollten in keinem Hause fehlen. SB. S c int. erfreuen sich grotzer Beliebtheit. Santanr, Obio, I. Februar, 1837. Schon feil langen Jahren sind hre Tr. Auuä 5töniq5 Hanüiurge? Trovfen ein ftändi aei Hausmittel bei mir und haben sich dieselben tmner ali ausgezeichnetes Mittel gegen Un Verdaulichkeit bewährt. In hiesizer Gegend sind diese Tropfen sehr beliebt. BalentlnAde. Immer i ßause dorräthig. Sac City. Iowa. 4. Februar 1897. Ibre Tr. August onig'S Hamburger Xrt9 seit halte ich in meinem Hause stet vorräthig und dürfen dieselben niemals ausgehen. Meine Frau gebraucht sie regelmäßig, da diese Tro? fen ,u chrem ZSohlbesinden ungemein beitragen. Lorenz Blank.e. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. Oegm Rfteaaiatitaai. Renralgia, ftroß&eales pqtniajitB. rrujnjfQ, KUdeniajaerjea, Verstauchungen. Vrühungen, Lchntttwunde. Zahnschmerzen, opfmeh. Brandwunden. Preis 50 f tritt; In all ,thtkn ,u bade. IHI IHiKlU A. TOUIK CO BALTlXUKlL. CO. Indianapolis WATER COMPANY 23 Süd Pevnsv'vankastr liefert ausgezeichnetes Waffer zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden, für hydrau lische Elevators, Maschinen und Motore, sowie zum Feuerschutz. Kosten außerordeutlich mäßig. Tlioinn. A. MorrJs, Präsident. Aeucr Fleischladen von David lerz, Wo. Ul Süd Meridian Straße. S. O. Qie McCarly und Mendianstr. DaS beste Fleicb! Vorzügliche Würlle! Große Auswahl. Billige Preise. Aufmerksame Bediennng.Zum Geschäfte bereit. Kimmt und seht unsere Waaren. ftall & War'en Range. Miller Wcought Steel Stengel, Jodianapolii Oefen. Üuief Eleal Gasoliae Oefen. .Alaska' Refrigerator- (harte Holz), iibeHalter, Küchenemrichtuog. XV m. II. Bennett 85 8on, s.A Süd Meridian Straß,. CST" Heizöfen können bet un während dei.Eo ni4 untergebracht erden. Mozart - Halle! .j aoob Oon, Eigeuthümer. Da größte, schlage und ättefte derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereine, Logen und Privaten znr Abhaltung von Vällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedin gen ur Verfügung. W. R DOM'S I. X. L. gsVÜöWe Aa öejle Q&z fSc'Hul Henry Klausmann's C ls? Ü u ctfv SöfijßPte, lSL Zlo. 265unt207 Nord Nkw Jersey Str. Tische, Stühle u. Stände wnden auf Bestellung angefeitigt. Möbel werden überzogen, aufgepolstert und lackirt ! Matratzen werden aufgepolstert. Neue Rohrgeflechte für Stühle. OMiae reise. Vrompte Qedleuung.
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chwere Kampfe. Nowan don I. d. V rnn B a rnow. (Fortstvuna.) Lore widersprach 'ihr nicht, und älS ihr Mann den Vorschlag machte, nach Hause zu fahren, . sandte sie ihm einen dankbaren Blick zu. Eine Entschuldi gung ihrer Thränen gegen die Laterna wollte aber nicht über ihre Lippen. Seit samer Weise hatten die Worte derselben gerade das Gegentheil von dem, was sie dezwecken sollten, bewirkt. Die Thränen, welche sie hervorgerufen, batten ihre Quelle ebenso in der innigen schwe sterlichen Liebe, wie in dem schmerzlich verletzten Stolz. Während die Laterna mit mitleidigem Achselzucken über seinen Größenwahnsinn sprach, erinnerte sie sich der Stunde, wo er ihr damals, dem erst zwölfjährigen Mädchen, den ersten Ent wurf zu einem seiner Schauspiele vorge lesen hatte. Noch jetzt stand dieser Mo ment in allen seinen Einzelheiten vor ihren Augen. Sie sah ihn durchglüht von edler Begeisterung, ganz so, wie sie sich einen Walther von der Vogelweide, einen Wolfram von Eschenbach gedacht, hörte ihn Scene für Scene mit mächtig bewegter Stimme vorlesen, sah sich selbst in andachtsvollem Staunen an seinen nur von einem leichten dunklen Flaum umschatt;ten Llppen hängen, ganz Be geisterung, ganz Andacht, die Hände in ihren Schooß gefaltet, als lausche sie einer tiefernsten, erhebenden Predigt. Und dann sah sie sich wieder in den Armen ihrer Mutter, laut schluchzend ihre Tbränen mit denen der sanften, stillen Dulderin mischend, als ihr Vater, bleich wie der Tod, aber fest wie Eisen erklärte, er habe hinfort keinen Sohn mehr. Worin er gefehlt, was er Schwe reS, Unverzeihliches begangen, war ihrem Kinderherzen lange em Geheimniß ge blieben; sie hatte eS nur allmählich durch leise, rücksichtsvolle Andeutungen der alten Mamsell erfahren. Weder ihre unglückliche Mutter, noch ihr Vater hatten jemals gegen sie den Namen des Bruders erwähnt, und sie hatte mit der Achtung und Scheu vor dem väterlichen Willen nicht zu fragen gewagt. Heute zum ersten Mal trat ihr schmuck los und unverhüllt die Schuld deS Bru ders entgegen, oder, richtiger gesagt, sie wurde ihr durch den Mund dieser frem den Frau schonungslos mitgetheilt. Sie hatte anfangs ihren Worten mit heim licher Spannung, endlich einmal etwas Näheres über den Verschollenen, den noch immer heiß geliebten Bruder, zu erfahren, gelauscht. Der fremde Name Ferani hatte sie dabei nicht irre geführt, denn wenn auch sechs Jahre der Trennung zwischen heute und dem Tage lagen, wo sie ihn zuletzt gesehen, so war doch die Ähnlichkeit mit ihrem Bruder zu groß, die Erinnerung an ihn zu treu, als daß sie auch nur einen Moment ge zweifelt hätte, daß der Fremde ihr Bru der war. Er selbst hatte sie ja auch, trotzdem sie damals noch ein halbes Kind gewesen, sofort erkannt. Lore hatte thren Bruder trotz ihres unbegrenzten VettrauenS zu der Gerechtigkeit ihres Vaters mit einer Art Mättrrerfchein umgeben, welcher freilich einige Zeit seinen Glanz eingebüßt oatte, als ihr die alteMamsell vertraut, welche schmerzliche Aufregung der A!utter Briefe von ihm hervorgerufen, und wie wenig Gu tes. Erfreuliches er von sich zu berichten gewußt habe. Doch da sie selbst von diesen Briefen nie Einsicht bekommen, so hatte sich die Erinnerung an dieselben bald wieder verwischt, und die alte herz liche Zuneigung zu dem einzigen Bruder war mit der Enttäuschung, die sie in ihrer jungen Ehe gefunden, gewachsen. Oft hatte sie sich auf dem Gedanken be troffen, wie anders eS vielleicht gekom men wäre, wenn der Bruder ihr zur Serie gebueben wäre und da rathend eingegriffen hätte, wo die Strenge und Schroffheit des Vaters eine vertrauliche Annäherung und Aussprache oft unmöglich gemacht hatte. Bei dem letzteren gab es nur einen Weg, den der Pflicht, der strengsten Rechtschaffenheit. Das ge ringste Abweichen von demselben rief seine unerbittliche Strenge wach. ' Und diesen Bruder, den seine Härte so schwer getronen, der durch dreselbe em Ausge r. w . c r r c ? . topener geworoen, umsavre tyr qwe terherz noch zärtlicher, als sie selbst tie er m das menschliche Irren und Fehlen hineinblickte, und sie klammerte sich an diese Liebe, wie wir mit aller Kraft an Erinnerungen festhalten, die rein, heilig und ungetrübt in unsere Kindheit hin eingetragen. In diesen war ihr Bruder stets der Seld rbrer Traume, der Äiartv rer grausamer Strenge ' gewesen. Und nun sah sie plötzlich auch diesen Hel den seines Nimbus entkleidet, hörte über seinen Größenwahnsinn sprechen, ihm jeden höheren Geisteöflua absvrechen, hörte diejenige, um derentwillen er eltern- und heimathlos geworden, als Kokette, käuflich für die Liebe anderer Männer, schmähen, und dieses alles, ohne die Macht, die Waffe der Geaenbe weise in der Hand zu haben, mit welchen sie jene Angriffe als eine gemeine Ver leumdung niederschmettern konnte. Noch mehr, sie fand nicht ernmal den Muth, sich als lerne Schwester zu bekennen! Ja, sie war feige, niedrig, charakterlos. daß sie dazu den Muth nicht gesunden, und tief gedemüthigt durch das, was sie gehört, tief beschämt über die eigene chwache, brach sie halt und fassungs los in jene Thränen aus, die ihrem Gat ten ebenso überraschend, als unerwartet kamen. Nur mit der äußersten Anstren gung beherrschte sie sich wenigstens so weit, daß sie, nachdem der erste Ausbruch ihres tiefen Schmerzes sich in heißen Ot sV.si . r . r . t. r yranen xufi gemacht, paire, oen uon gen Theil der Fahrt ruhiger und aefaß ter zurücklegte. Zwar machte sie keinen Versuch, irgend eine Erklärung oder Ent schuldigung zu geben und zeigte sich bis zum Ende der Fahrt still und einsilbig, aber ihr Mann und auch die Laterna waren rücksichtsvoll genug, dies nicht werter zu beachten, wre denn überhaupt deren gute Laune durch diesen kleinlichen ttwischenfall durchaus nicht alterirt schien. - Mit großer Herzlichkeit verabschiedete sich die Laterna, als der Wagen sie zuerst an ihrem-Hotel absetzte, und schien es ganz zu Übersehen, daß die junge Frau kein Wort der Aufforderung, jstc doch
bald in ihrer Wohnung zu besuchen, ansie richtete. - Du hättest auch etwas freundlicher zu Frau Laterna fein können," tadelte Harry Reickfels seine Frau, als sie allein ' waren. Du mußt doch zugeben, daß sie eine höchst anregende Gesellschafterin ist." DaS ist sie," kam es leise, gepreßt über ihre Lippen. Ich glaube gar. Du bist eifersüchtig," . lachte er. I Sie sah ihn überrascht an. Eifer-
süchtig auf dlese Frau i" Nun, Du betonst drese rage so ei genthümlich. Was willst Du damit sa gen, was sinkest Du an Frau Laterna zu tadeln? Vielleicht," fuhr er fort, als sie nicht gleich antwortete, daß sie Schau spielerin ist? Nun, Dein Bruder hat ia auch eine vchau prelerm zur t)uu. Er sah, wie es wieder heiß in ihre ... u Wangen schov. Aber sie beherrschte sich und faßte Muth zu der Entgegnung: Im Aeußern errnnert seme Frau durch aus nicht an eine Schauspielerin." Das willst Du beretts bei dem ersten flüchtigen Vorüberfahren gesehen haben?" sagte er mit einem spöttischen Lachen. ..Danach habe ich nur auch durchaus mein Urtheil nicht gebildet. Ich sah dieselbe Dame, die im Wagen mit mei. nem Bruder saß, heute Nachmittag. O, HarrY," brach es mit überwallendem Gefühl aus ihrem Herzen hervor, sie sah doch so gar nicht darnach aus, wie Frau Laterna sie geschildert. Du kannst es mir glauben, sie machte ganz den Ein druck einer fernen, gebildeten Dame, und ihr Töchterchen ist ein allerliebstes Kind." Harrv Reichfels hatte Mühe, semen Schrecken bei dieser leidenschaftlichen Versicherung zu unterdrücken. Sie hatte also Maria Verena bereits gesehen, gesprochen. Aber Lore, wie hast Du nur m aller Welt Dich mit dleser Person em lassen können r rres er zornig. Mit die er Per on?" wiederholte Lore erschrocken. Wie darfst Du Wer ner S Frau so nennen !" ..Darf ich das nicht ?" Nun, waS wir von Frau Laterna über sie gehört, dächte ich, berechtigt mich dazu, und ich wun dere mich nur, wie Du überhaupt ihre Partei ergreifen kannst, Du, die am oesten wissen muß, welches Elend ihr unglückseliger Einfluß auf Deinen Bruder in Eure Familie gebracht, und wie Dein Vater Jeden mit seinem Zorne straft, der es nur wagt, seinen Namen zu nennen, geschweige seine Partei zu nehmen. Wenn er wüßte, daß hier Werner ist, würde er dies sofort als ein zwischen uns abgekar. tetes Spiel ansehen und noch mehr ge gen mich erbittert werden, als er es oe reitS ist." Lore antwortete nicht. Sie konnte sich gegen die Wahrheit seiner Worte nicht verschließen, wenn auch etwas in ihr sich gegen dieselbe aufbäumte, und das heiße Verlangen, ihren Bruder zu sehen, zu sprechen, sich durch diese Befürchtung nicht unterdrücken ließ. Der Wagen hielt jetzt vor ihrer Woh nung, und Harry war ihr mit angst licher Hast beim Aussteigen behilflich. Er er hrelt erst seine Nuhe und Sicherheit wie der, als er Lore auf ihrem Zimmer wußte. Es war noch gar nicht spät und immer noch Zeit ins Theater zu gehen, doch weder er noch seine Frau dachten daran, das heißt, er wollte nicht daran denken und fürchtete nur, daß seine Frau sich daran erinnern möchte. Um dem vorzubeugen, zeigte er eine ungewöhn liche Besorgniß über ihr blaffes Ausse hen und rieth ihr, nachdem sie ganz ge gen ihre sonstige Gewohnheit auf ihrem Zimmer zu Abend gespeist, sich bald niederzulegen. Er beschloß, noch die La terna aufzusuchen, um mit ihr zu bera then, auf welche Weise er ein Zusam mentreffen der Geschwister vereiteln könnte, welches nach dieser Begegnung zu Wagen fast kaum mebr zu verhindern war. Während er im Verein mit Sophie Laterna Gründe suchte und wieder verwarf, die seine schnelle Abreise moti Viren sollten, hatte seine Frau ungestört Zeit, die Worte der Frau Laterna noch einmal zu überdenken und ihren Eindruck mit größerer Ruhe in sich zu verarbeiten. Je länger sie dieselben auf sich wirken ließ, desto lebhafter wurde in ihr das Verlangen, zu erfahren, waS davon Wahrheit und Verleumdung war. Nicht daß sie den Argwohn gehabt hätte, daß die Worte der laterna aus wohlberech neter VerleumdungSsucht entsprungen wären und zu irgend einem niedrigen Zwecke dienen sollte, nein, dazu war sie selbst zu arglos, zu unerfabren, wußte zuwenig von dem feinen, unsichtbaren Weben mtriguanter Frauen und Män ner, als daß sie nur im Entferntesten eine verborgene Absicht in der Laterna Worten vermuthet hätte. Sie legte jetzt mit Hilfe des Mädchens, daS von ihrem Manne geschickt worden war, um ihr beim Auskleiden behilflich zu sein, ihr helles Promenadenkleid ab und zog ein weißes Negligee mit Spitzen an, welches noch zu der reichen Ausltat tung gehörte, die Lore von ihrer Mutter eryaiten hatte. In ihre? neuen untergeordneten Stel lung hatte sie nur selten diese eleaanten Sachen getragen, und das kam ihr jetzt v m.:f iTi-m-rv i .... , ? ol rr iicijc u Alainen, zn oem Ilklo samen weiöen Neglige say sie sehr hübsch arS, und das Mädchen konnte nicht umhin, zu bemerken : Gnädige Frau sollten immer weiß tragen !" Das Mädchen hatte Lore wieder ver lassen. Angelockt von dem herrlichen Abend und von der Musik, die vom Kurhause zu ihr herüberschallte, trat sie auf den Balkon hinaus, von welchem man die Arkaden und einen Theil der Wilhelmstraße überblicken konnte. Eine sanfte Träumerei kam' über sie. Die heiter plaudernden -Menschen, die in diesem bewegten Promenadentheil leb haft auf und niederschritten, das sanfte Halblicht des warmen Septemberabends, die Musik, die mächtig in ihr geweckte Sehnsucht nach der schmerzlich entbehr ten Liebe des Bruders, alleS daS ver einigte sich, ihrer Stimmung eine weh müthige Färbung zu geben und immer mehr den Eindruck zu verwischen, wel chen die Worte der Laterna hervorge bracht, die das Bild des geliebten Bru ders in eine häßliche Karikatur verwan delt hatten. Ach, daß sie nicht m ihm konnte, ttt jetzt in dieser Stunde ! Daß ihr Mann ibr soaar kein Wort der ßrmunterznz
gesagt, e sö schroff, sd liebtös ärl die Härte, die UnVersöhnlichkeit ihres Vaters erinnert hatte ! Sie schlug die Hände vor daS Antlitz und weinte bitterlich. Da wurde die Thür geöffnet, und das Hausmädchen trat mit der Lampe ein, deren voller Strahl sich durch die offene Balkonthür auf die einsam dort stehende weiße Gestalt krängte und die Aufmerksamkeit einiger Paffanten auf sie hinlenkte. Papa, da ist die Dame von heute Mittag, die mir die schöne Rose für Dich
geschenkt hat," rief ein seines Stimm chen. Lore zuckte zusammen, beugte sich über die Balustrade und sah, wie eine hohe, schlanke Männergestalt sich hastig von einer Dame und einem Kinde verab, schiedete und in der .Thür, ihres Hotels verschwand. Einen Moment versagte ihr der Athem, ihr Herz klopfte, ihre Pulse flogen, Nöthe und Bläffe Wechsel ten in ihrem Gesichte, sie stürzte zur Thür, sie riß sie auf, sie hörte rasche, feste schritte. Werner, Werner ! Hier hier bin ich," rief sie aufjubelnd, und Lore, meine liebe, theure Schwester!" ant wortete er. Die Thür siel hinter ibnen ins Schloß, und alles, alles vergessend, hielten sich Schwester und Bruder umschlungen. Und Du hast mich wirklich heute gleich erkannt ?" fragte sie, als sie sich endlich aus den Armen ließen und sich gegenseitig in die Augen blickten. Wie würde ich dad süße, kluge, Ge sichtchen meiner lieben kleinen Schwester nicht er!annt haben ? Ist sie auch wie eme Edeltanne emporgesch offen, so ist ihr Gesicht doch daffelbe'geblieben." Daffelbe ! Oh, Werner, dasselbe wohl nicht. Ich bin alt, sehr alt geworden !" ..Alt?" Er lachte, es war einfri ches. gutes, herzgewinnendes Lachen. Bei Deinen zwanzig Jahren redest Du schon von Alter, kleine, liebe Närnn ? Frei lich, ein wenig schmaler geworden bist Du." Und Du, o Werner !" Sie betrach tete ihn Mit aufleuchtendem Stolz, vor dem alle, alle Verleumdungen in nichts verflogen. Und Du bist ganz so, wie ich gedacht, daß Du werden wür best, werden mußtest." Und wie hast Du mich Dir gedacht?" fragte er lachend und zog sie wie ein zärtlicher Liebhaber neben sich aufs Sopha. ..?!un, so wie Du bist. Der Spiegel sagt es Dir ja," rief sie sorglos, froh lich. Dann wurden sie beide ernst. Wie geht es dem Vater?" fragte er leise, gedrückt. Ist keine Aussicht für mich auf Versöhnung ?" V Werner, wenn er Dich sieht, ich hoffe es," rief sie zuversichtlich. Er schüttelte ungläubig daS Haupt und ein trüber Schatten flog über sein ernstes Gesicht. Du sprichst mit der Zuversicht der liebenden und," er versuchte zu lächeln der verblendeten Schwester. Du kennst aber deS Vaters eisernen Willen nicht, wie ich ihn kennen gelernt habe. Er bricht nie ein einmal aegebenes Wort. Damals an jenem schrecklichen Tage ließ er mich wählen zwischen ihm und dem Weibe meiner Liebe. Du weißt, wie ich gewählt habe !" Lieber Werner, war sie die auch dieses Opfer werth ?" fragte Lore leise mit Niedergeschlagenen Augen, und da bei gedachte sie nicht allein der Worte der Laterna, sondern auch der schmerz!! chen Enttäuschung, die ihr selbst in ihrer Ehe geworden. Auch sie hatte nur mit der erzwungenen Zustimmung ihres Vaters gewählt, und wie hart,, ach wie bit ter war ihr Eigenwille bestraft. Ferani wußte nichts von dem Vorgang, nicht? von den Kämpfen in der Ehe, in dem Herzen seiner Schwester. Hätte er auch sür Lore, seine schöne, kluge Lore einen anderen Mann als Reichfels gewünscht, so war er doch weit - davon entfernt, die ganze 3!i?drigkeit seines Charakters zu ahnen, und augenblicklich nur von dem erfüllt, was zwischen beiden Geschwistern zur Sprache gekommen war. Ob mein Weib dieses Opfer werth gewesen ?" wiederholte er, und ein hel ler Strahl reinen Gattenglücks brach aus seinen Augen hervor. Was in ihrer Macht lag, bat sie gethan, um mich die Härte des Vaters vergessen zu lassen. Wenn etwas unser reines eheliches Glück trübte, so war es der Schmerz über die UnVersöhnlichkeit des VaterS und über den Tod unserer heißgeliebten Mutter.' Und hast Du niemals Ursache ge habt, die Laufbahn zu bereuen, die Du erwählt," fragte Lore lebhaft. Zu bereuen ?" rief Ferani. Nein, niemals, wenn ich auch nicht leugne, daß sie mir neben vieler Anerkennung meines Talents auch manche Enttäu schung gebracht hat, und es nicht leicht ist, aus den geheiligten Grenzen der Häuslichkeit herauszutreten und sich dem Sieid und gehässigen Angriffen auszu setzen, welche dieser Beruf mehr als jeder andere bervorr,,k Seine Schwester dachte unwilllürlich an die Laterna. Hatte sie ihr nicht be retts heute den besten Beleg dasur geeden? Und doch, wenn sie sich verglich mit der Frau, die er liebte, mit der er trotz ihrer schwierigen Stellung den Frieden inniger Gemeinschaft theilte, Wenn sie bedachte, wie sicher ihre Ehre gegen niedrige Angriffe geschützt in sei nen Händen ruhte und wie wenig Schutz ihre eigene in den engen Grenzen ihres Wirkungskreises gefunden, ja, wie ihr Marnt ihr förmlich die Aufmerksamkei ten eines Mannes, dem sie mißtraute, die Gesellschaft einer Frau, welche ihr im höchsten Grade mißsiel, ausgedrungen hatte, da mußte sie sich gestehen, daß das Glück, der Friede, hüben wie drüben, nur dann wirklich gefährdet ist, wenn die wahre Liebe fehlt und der Mann, der Beschützer der Frau, nicht daS große Ge bot der Ehre und Selbstwürde kennt. Es war Lore unmöglich, in dieser ersten Stunde des Wiedersehens ihrem Bruder diesen schmerzlichen Gedankengang zu enthüllen. Sem Kummer, seme beiße Sehnsucht nach einer Versöhnung, mit dem Vater nahmen gegenwärtig ihre wie seine Seele so ein, daß sie es als einen Mangel an Theilnahme und Takt be trachtet hätte, wenn sie jetzt von dem Unglück ihrer Ehe gesprochen und ihm zu allem 'Leid, das er schon trug, auch noch das ihrige aufgebürdet hätte. Welch ein Trost," sagte sie, mit ihrer weichen Hand sanft die semige strei üelnd..dakJbr wenigstens an innerem
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Glücke reichen Crsa sür. Süßere Mißer folge und Heimsuchungen gefunden! Weißt Du. daß ich heute Deine Frau und Dein kleines Mädchen gesehen und gesprochen habe ? Ich schenkte ihm die Rose, welche es Dir bringen wollte. Ist bas nicht wunderbar ?" Und die mir zum Liebesgruß gewor den," ergänzte er. Ja, Lore, meine aute, holde Schwester, sehr wunderbar," stimmte er ernst und innig bei. ES bedürfte Äich nur des Wortes meines Kindes, daß diese Rose von Dir sei, um mich unwiderstehlich in Deine Nähe zu ziehen, und so bin ich hier" er reichte ibr beide Hände und darf morgen Dir auch Frau und Kind zuführen?" Gewiß darfst Du das." Und Dein Mann, wo ist er ? Weißt Du, daß ich ihm eigentlich zürne. Er hatte Mir lede Hoffnung, Dich wiederzu sehen, aus Sorge, unseren Vater zu er zürnen, genommen." ..Du sprachst bereits meinen Mann?" rief Lore aufs höchste befremdet. ..Ja, im Frühjahr, als er in Geschäf ten in der Residenz war. Hat er Dir davon nichts erzählt ?" Neui !" gab sie bitter enttäuscht und niederschlagend zu. Er fürchtet des Vaters Zorn und will es mit ihm nicht verderben," entschul digte ihn Ferani mit einem Seufzer. r . rt r r - rw w Mrcylei.t nu um mcy! auch r und er bob ihren gesenkten Kopf empor. Eine jäh aufsteigende Ahnung durchzuckte ihn, als er jetzt thränen m ihren Augen be merkte, und sie, seinen forschenden Blik ken ausweichend, mit einem schwachen Lächeln sagte : Ich, o nein, ich fürchte Papa nicht." So fürchtest Du wohl ihn. Deinen Mann?" Sie antwortete nicht, aber ihre Thrä nen rollten über ihre Wangen und sie sagte mit gesenkten Blicken : Ihr steht nicht gut zusammen ?" Nicht gut, Lore ?" fragte er zögernd. Weshalb glaubst Du daö V Weshalb ?" sagte sie, weniger verlegen um eine Antwort, als über ihre Fragjz, ob beide gut mit einander stän den. AlS ob Nord- und Südpol sich jemals freundschaftlich zu begegnen vermöchten." Wie als Antwort darauf erwiderte ihr Bruder : Wenn ich offen sein darf, so r . if r r . . yaoen wir eigenriicy gar Nicyr mit em ander gestanden. Wir gingen höchstens neben einander her wie ein Paar Men scheu, die nichts miteinander gemein ha ben, als daß sie der Zufall zu Blutsver wandten gemacht hat. Das war aber damals vor sechs Jahren. Seitdem hat sich manches geändert. Wir sind beide alter geworden, haben uns beide die Hörner abgelaufen, haben beide einen Hausstand gegründet, und besonders letz' terer bringt es mit sich, daß man vieles, worüber man früher leichter .gedacht, strenger nimmt, sozusagen den alten sorglosen Menschen aus und einen ge setzten, ernsten anzieht. So wenigstens vollzog sich bei mir die Wandlung und so denke ich wird es Deinem Manne auch ergangen sein. Wie wäre es auch an ders möglich? Hat er doch in Deiner Liebe wie ich in der meines treuen Weibes. ein köstliches Kleinod gewonnen !" (Fortsetzung folgt.) MVöeööev l W r fordern hiermit all rgar.isirten und nicht or ganisirten Arbeiter auf, uni in unserem Kampf gegen den Bäliereibksitzer, E. W. Nickum, Eck Broad a? und Ehriftian Avenue, beizusthen, big derselbe die Forderungen der Union bewilligt hat. Nickum rckeri ist kin Union. Hop. Paust sein Seab'Brod und shi darau', daß Euer Brod den Union. Ltemp'l trägt. Tas Comite der Backer-Unlon! Oicherbeit, Oparsamkeit und . Bcqnemlickkelt kann nicht beffer gewahrt werden, als durch die Koch-Gas-Oefen! Dir feinste KsMe, geröstet, 2 Cents das Psuud. Versucht ihn. Rp. 200 Ost Wasbingtonstr.. Ecke der New Jersey Str. Bernard Vonnegut. Arthur Bohn. Wonneaut Wohn, AECHITECTEN, Dslnce OloS, Zimmer 0. 09 IZT" lt S. 0. Seke Washington nad Wrgiuia be. ADVTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co., ?wspper Alvrtisin0 Bureau, lO Spnio St.. New York. ' Vnd lOcta. so 100-Pac Pamphlet.
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