Indiana Tribüne, Volume 10, Number 232, Indianapolis, Marion County, 11 May 1887 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint FägtilZ und S OVntags. Dlctllt$ Crtlan K?t durch Un XrljiiU Tnt , Osch, hit tag ,rtH, f U fti Q3. Veid uamni 11 ffiail. tT ya luil?: ta 69t3slSfia)l8t f per ZaZr. Ofslcu: 120 O. O2arvlanb(Ke. JndZsRSpoliS, Ind., 11. Mai 1837. Unter den Rothhäuten. In Pennsylvania findet man wot)l noch in dieser oder jener Bibliothek cm abgerissenes Exemplar von einem klei nen Büchlein, das einst bedeutendes Aufsehen erregte und welches den viel versprechenden Titel führt: Eine Er iäblung der Leiden, welche 2)iart; Har vison unter den barbarische Indianern zu erdulden hatte. Mitgetheilt von ihr selbst und herausgegeben von John Winter. 1325." Noch vor 50 Jahren konnte man jene Mary Harbison imAlle gheny Thal von Farm zu Farm pilgern und das kleine Bändchen, daS mit ihrem Herzblute geschrieben war zum Verkauf aukdieten sehen ; sie war, ein großes starkknochiges Weib, in deren wetterhar ten Zügen die Bestätigung der furchtba ren Leidensgeschichte, welchedas Buchlein erzählt, in unvergänglichen Runen eingegraben stand. Mary Harbison stammte auS Somer set Co., Ä. I., wo sie im Jahre 1779 das Licht der Welt erblickte. Ihre direeten Nachkommen sind noch jetzt in New Dork und Pennsylvanien. zu finden. Nach ihrer Verheirathung mit Jobn tarbison zog sie mit diesem nach Butter o., wo ihr unternehmungslustiger (Latte am Buffalo Creek eine Mühle baute. Die ungemein günstige Lage dieser Mühle hatte zur Folge, daß dieselbe bald der Mittelpunkt einer kleinen Colonie wurde, deren Mitglieder indessen keincn Augenblick vor den in der Nähe ansäßigen Jndianerhorden sicher waren. Nach einiger Zeit ließ sich John Harbi fon anwerben, kehrte aber bald darauf mit einer furchtbaren Wunde, die er im Kampf mit den Rothhäuten erhalten hatte, nach Hause zurück. Sobald er sich wieder erholt, trat er als Kundschafter in Onkel Sams Dienste, und mehrere andere Ansiedler, folgten seinem Bei spiele, da die beständige Unsicherheit sie doch auf keinen grünen Zweig kommen ließ. Eines Morgens lag Mary Harbison mit ihren drei Kindern, von denen das älteste erst 5 Jahre zählte, noch im friedlichen Schlummer, als ein brutaler Faustschlag sie plötzlich jäh aus ihren Träumen emporfahren machte. Ein einziger Blick zeigte ihr, woran sie war. Das ganze Zimmer war mit Indianern angefüllt, die mit gieriger Hast Kisten und Kasten plünderten und der Unglücklichen Frau nicht einmal Zeit ließen, die nothdürftigsten Kleidungsstücke anzulegen. Mit rauher Hand zerrte man sie aus dem Bett und schleppte sie sammt ihren drei Kindern aus dem Hause. Schon dachte die Unglückliche, ihr letzteö .Stündlein sei gekommen, als sie aus dem nahe gelegenen Fort, das man zum Schutze gegen die Indianer errichtet hatte, einen Soldaten treten sah. Sie stieß einen lauten Schrei aus, um seine Aufmerksamkeit zu erregen, allein mit gefchwungenem Tomahawk stürzte ihr ein wuthschnaubender Indianer entgegen, und sie wäre ein Kind deö Todes gewesen, wäre nicht eine andere Nothhaut dem mordlustigen Kameraden in den Arm gefallen. Dem Soldaten aber psiffen ein paar Dutzend Kugeln nach, und mit zerschmettertem Ellbogen langte der arme Teufel wieder im Fort an. Als die rothen Banditen, unter denen sich übrigens zwei angemalte Weiße be fanden, sich eben zum Ausbruch anschick ten, lief der kleine dreijährige Knabe laut schreiend in das Haus zurück. Ein Indianer folgte ihm, und mit schwinden den Sinnen sah die bedauernswerthe Mutter, wie der Unhold den Kopf ihres Lieblings gegen einen Thürpfosten schmetterte, daß das Gehirn heraus spritzte. . Nan folgten Stunden fürchterlicher Qual für die Unglückliche und mehr als einmal ertappte sie sich auf dem sehnsüchtigen Wunsche, ein mitleidiger Tomahavkhieb möchte doch ibren Leiden ein Ende machen Mit nackten Füßen, die sich bald mit unzähligen kleinen Wunden bedeckten, die Hände auf dem Rücken gebunden, das. jüngste Kind mittels eines Sttickes an der Brust befestigt, so wankte die Unglückliche daher, und sobald ihr die Kräfte zu erlahmen drohten, trieben ihre unbarmherzigen Peiniger sie mit rohen Fausthieben zum schnelle rem Gehen an. Nach kurzer Zeit trennte sich die Bande und wahrend die Uebrlgen wahrscheinlich einen neuen Naubzug antraten, übernahmen zwei der rothen Teufel die Bewachung der Gefangenen. Nach langem Hm und Herziehen ge langte man endlich an das Ufer eines FlusseS, in desien Mitte sich ein kleines Ullano grun und lieblich hervorhob. In einem vorgefundenen Kahne setzte man nach der Insel über. Als man landete, begann dei ältere Knad: der trau Harbison vor Angst zu weinen. Ein Tomahawk blitzte in der Lust und im nächsten Moment hing der blutige Scalp.des unschuldigen Kleinen am Oürtel deS brutalen Mordbuben. Aberals umfing eine wohlthätige Ohnmacht die Sinne der unglücklichen Mutter. Ein. roher Faustschlag ins Gesicht brachte sie wieder zur Besinnung un nun begann von Neuem das .ermüdende Wander, bei dem jeder Schritt auf dem rausv r i t 0 , , dtn vrösooen lyr unvelchreiviicye uua len verursachte. So aing es zwei Tage und zwei Räch te, eine ununterbrochene Kette von Lei den für Leib und Seele deö armen Welbe. ' Am dritten Morgen endlich winkte ir ein Hossnungssch immer. Der eine ihrer Peiniger ging um Wild u schiefcrn in den Wald, während der Zurückaebliebene, von Müdigkeit übermannt, einschlief. Leise erhob sich Mary Hariisen, und nachdem sie aus der Beute der Indianer rasch die nothwendigsten Kleitur.r,2stii für ig und lyr ttinv zu amr::naerant batte. schlich sie von dannen.
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zunacyn nicyt oie niqmng nacy oer n siedelung ein, sobald sie aber die erste Gefahr vorüber glaubte, schritt sie, so schnell ihre wunden Füße sie tragen wollten, dem heiß ersehnten Ziele zu. Noch aber hatte die Stunde der Erlösung nicht geschlagen, und einmal, als sie zitternd und zagend in einem hohlen Baume Schutz suchte, hätte das Weinen hres Kindes sie um's Haar ihren Wer folgern verrathen. Die Nacht aber senkte hilfsbereit ihre dunklen Fittige auf sie herab und entzog sie den spähenden Blicken der dicht an ihrem Versteck vorüberschreitenden Indianer. Nach lancier, mühseliger Wanderung tauchte endlich daS Fort vor ihren entzückten Augen auf. In halbohnmächtigem Zustände wurde sie von ihren Freunden ge funden, allein bei der sorgsamen Pflege, die ihr zu Theil wurde, erholte sie sich schnell wieder und erreichte ein hohe? Lebensalter. Auch ihr einzig überlebender Sohn, der unmündige Zeuge jener furchtbaren (öreuetscenen, war vor wem gen Jahren noch am Leben. Oesterreichs euer Tarif. Nach langen, schweren Kämpfen Wirt am 1. Juli v.J. in Oester reich-Ungarn ein neuer Zolltarif mit vielen Zol ierhöh u n g e n in Kraft treten. Vor mehr als 2 Jahren, im März 1885, wurde die Zollnovelle, welche jetzt zur endgiltigen Erledigung gekommen ist, zuerst im österreichischen Abgeordnetenhause eingebracht ; dieselbe wurde damals in einer Commissionsberathung erledigt, kam jedoch nicht mehr zur Berathung im Plenum, weil das Haus vertagt wurde. Im Mal. 188 gelangte die Vorläge abermals an das österreichische Ab' geordnetenhaus, nachdem inzwischen auf (Ärund weiterer Ermittelungen eine Reihe von Veränderungen, meist Verschärfun gen, vorgenommen war. Diesmal wurde der Gesetzentwurf alsbald im Plenum erledigt,aber über die Petroleum-Zollsätze erhob sich graoe nach den Beschlüssen des österreichischen Abgeordnetenhauses eine einschneidende Meinungsverscheidenhiet zwischen beiden Reichshälften. Die in Folge dessen nöthig gewordenen Ver r rr. rr7-i-w'T Handlungen suyrlen saMviich zu emem Kompromiß, welches in Gestalt mehrfach abgeänderter Zollsatze m diesem Jahre zunächst dem österreichischen Herrenhause und der ungarischen Magnatentasel vorgelegt wurde. 3!achdem beide erste Kammern das (Kompromiß angenommen hatten, stand nur noch die Zustimmung der beiden Abgeordnetenhäuser au-, die nach den voraufgegangenen Vereinbarungen nicht ausblieb. Damit fand eine zwenäyrlge Kampfeszeit ihren Abschluß, in welcher Oester reich Ungarns Industrie, Handel und Landwirthschaft unter einem Zustande deS Hangens und Bangens litten, der jede geschäftliche Thätigkeit schädlich beemflußte. Auch die am Import in Oesterreich-Unqarn betheiligten Jndustrien des Auslandes, speciell deutsche Industrien, haben unter diesen zwei Jahren steter Unruhe empfindlich gelit ten ; so führte im Frühjahr 1836 die Aussicht auf die vorgeschlagenen Zollerhohungen plötzlich zu umfangreichen Bestellungen mit kürzester Lieferzeit, denen später naturgemäß eine Stagnation deS Geschäfts folgte, als die Zollnovelle damals gar nicht zur Erledigung kam. Diesem Zustande der Ungewißheit wird nun freilich voraussichtlich binnen Kur um ein Ende gemacht werden, aber an seine Stelle tritt eine umfassende Erschwerung fast aller wichtigen Einfuhrartikel Oesterrelch-Ungarns, unter wel cher vor Allem die deutsche ErPortIndustrie zu leiden haben wird, - da es bei der Richtung der herrschenden deut schen Zollpolitik nicht abzusehen ist, wie diesen Schädigungen durch den Abschluß eines neuen Tarifvertrages mit Oester reich-Ungarn vorgebeugt werden könnte, das ja, wie die Motive aller Vorlagen und die Gutachten allerJnteressentenkreise beweisen, nch vor Allem die AbsperrunqsPolitik des Deutschen Reiches zum Mu ster genommen hat. Monopolverpachtung. Unter denjenigen Hilfsquellen, denen sich die Finanzminister der größeren Reiche in ihrem allgemeinen Geldbedürf niß zuwenden, spielt das Tabaksmo nopol zur Zeit eine wichtige Rolle; wo es bereits besteht, will man durch Verpachtung seine Erträgnisse steigern. Ein solches Ziel wird in Spanien verfolgt, um das vorhandene Deficit im Staatshaushalte zu decken; der neue Finanzminijter, Herr Puigcerver, hat ein hierauf bezügliches Project ausgear bettet und mit den Cortes vereinbart, so daß, nach Einholung der nicht Zweifel haften Bewilligung durch den Senat, an die Ausführung geschritten werden kann. Die Verpachtung soll nur an Spanier, oder an solche Gesellschaften erfolgen, welche m Spanien ihren Wohn sitz haben und von fremdländischen Ge sellschaften unabhängig sind; gleichwohl wird sich das Geschäft ohne Mitwirkung deutschen Capitals wohl nicht vollziehen. DaS Monopol hat, wie wir dem Deut schen Oeconomist" entnehmen, bisher ungünstige Ergebnisse geliefert. Die Einnahmen sind zwar von 124,977,000 auf 131,998,000 Pesetas gestiegen, aber die Ausgaben haben in noch höherem Grade zugenommen, sodaß der Gewinn von rund 84 auf 80 Millionen Pesetas siel. Nicht mit Unrecht nimmt der Finanzminister an, daß unter Privatverwaltung nach Erweiterung der Fa briken, Einführung maschineller Hilss mittel und rationelleren Betriebes überHaupt der Nutzen ein besserer werden wird, und er verlangt daher von den Pächtern auf die Dauer deS Pacht Vertrags 02 Jahre) eine Minimalrente von 90 Millionen Pesetas (ca. 80 Pf.), daS sind 10 Millionen mehr, als das Monopol unter StaatSregie im Jahre 1885J86 abgeworfen hat. Was dann nach Anrechnung von 5 Proc. Zinsen auf das vom Pächter in das Geschäft gesteckte Capital noch an Gewinn übrig bleibt, fällt vom 4. bis 12. Pachtjahre zur Hälfte an den Staat, zur Hälfte an den Pächter. Der Pächter hat auf Berlangen der Negierung, die von diesem Recht unter allen Umständen Gebrauch machen wird, eine Jahresrente voraus zu bezahlen, allerdingSaeaen einen DiS-
yaavM'g-S .
tfinl Mn BiAtoH8 5 WSö. It fedi tli ner das Waarenlager zu übernehmen, welches sich am 30. Juni 1886 auf 65 Millionen Pesetas berechnete und nicht vermindert werden darf, und schließlich muß er noch eine Caution von 20Millionen stellen, welche von der Regierung auf 12 Millionen herabgesetzt werden kann. ES werden jetzt 10 Fabriken betrieben und 13,156 Verkaufsstellen auf der. iberischen Halbinsel und den Balkaren unterhalten; hieran darf nichts geändert werden. Die jetzt beschäftigte Arbeiterzahl darf ohne Einwilligung der iKegte rung nicht um mehr als 25 Proc. vermindert werden. Die Regierung hat sich r . x c rtt r r. eme genaue ueoerwacyung oeseasis betriebes vorbehalten und in den Pacht bedingungen für alle Abweichungen von den gegebenen Vorschriften Geldstrafen bis iu 20.000 Pesetas, in eimelnen Fällen bis zu 100.000 Pesetas vorgesehen. Sie hat sich auch daS Recht reservirt, jederzeit unter voller SchadlosHaltung des Pachters den ertrag auf zuHeben. Die Sprache der Hottentotten. Eine der wichtigsten Entdeckungen in Bezug auf Sprachenkunde ist vor einiger Zeit von den Gelehrten der Grav Library" in der Kapstadt, am Borgeblrge der guten Hoffnung in Sud-Afrtta, durch eine wissenschaftliche Analyse der Hottentotten Sprache gemacht worden. Die Sprache der Hottentotten zeichnet sich durch eigenthümlich schnalzende Laute aus, welche bei den ersten europäischen Reisenden, die nach Süd-Afrika kamen, den Eindruck hervorriefen, als ob die Hottentotten keine Menschen, sondern nur eine Art hochentwickelter Affen seien. Hätte man damals Darwins Theorien bereits gekannt, so wäre man unzweifelhaft zu dem Schlüsse gekommen, daß das fehlende Glied" endlich entdeckt worden sei. Die Analyse der Schnalzlaute zeigt, daß diese Töne durch die eigenthümliche Aussprache der Consonanten gebildet werden. Die Vocale klingen bei ihnen ebenso, wie in anderen Sprachen, und auch ihre Consonanten (Mitlauter) wn den vermittelst der Lippen, der Zunge unfc der Zähne gebildet; anstatt aber den Consonanten durch Ausstößen des Athems Ausdruck zu verleihen, ziehen die Hottentotten beim Sprechen den Athem ein. Dies mag anfänglich Manchem unmöglich erscheinen, aber etwas Uebung wird uns den Beweis liefern, daß alle Consonanten, die wir in unseren civili' sirten Sprachen gebrauchen, auf diese Weise mit Vocalen zugleich ausgesprochen und deutlich gehört werden können. Ein schnallender Ton ist bei einer solchen Sprechweise die Folge. Dieser Ton ist den meisten von uns nicht unbekannt, denn auch wir erzeugen ihn manchmal, wenn wir z. B. zum Zeichen des Bedauerns oder des Aergers die Zunge gegen den innern Gaumen Preffen und dann dieselbe bei eingezogenem Athem ab schnellen. Dieser Laut bildet bei den Hottentotten den Buchstaben t". Es ist derselbe Laut, wie der unsere, nur mit dem einzigen Unterschiede, daß er nicht mit dem Athem ausgestoßen, sondein eingesogen wird. Auch bei dem Fahren mit Pferden ist bei uns das Schnalzen mit der Zunge gewöhnlich, wie man es in der Sprache der Hottentotten sinket. Derartige Töne laffen sich mit wenig Mühe hervorbrin gen. Der Buchstabe b" in den europäischen Sprachen wird dadurch gebildet, daß man die Lippen zusammenpreßt und dann nach außen zu bläst ; die Hottentotten preffen beim Aussprechen dieses Buchstabens allerdings auch die Lippen zusammen, ziehen aber dabei den Athem nach innen ein. Der Name des bekannten Königs der Zulukaffern, der von den Engländern stets Cetywayo" geschrieben wurde, lautet in der eigentlichen Aussprache Kätschwäjo", wovei man indessen befliffen sein muß, den Athem einzuziehen, da sonst der ganze wunderschöne Effect" verloren geht. Wie man überhaupt dazu kam, den Namen Cetywayo" zu ichreiben, ist einfach eine der vielen Unbegreiflichkeiten der englischen Orthographie, die manchmal auch den geduldigsten Sprachforscher zur Verzweiflung treiben können. Die obige Analyse beweist, daß die Hottentotten in Afrika eine vollständig isolirte Raffe sind, da ihre Sprachweise sich gänzlich von derjenigen aller andern bekannten Menschenrassen unterscheidet. Dieser Gegenstand eröffnet Vermuthungen und Nachforschungen über den Ursprung und die Geschichte dieses Zweiges des Menschengeschlechts den weitesten Spielraum, und Völkerkundige werden an der Svrache der Hottentotten entschieden eme harte Nuß zu knacken haben. Frauentausch. In West Virginien. gibt es in abae I legenen Gebirgsschluchten und Thälern noch censchen, von denen sich unsere vielgerühmte amerikanische Civilisation nichts träumen läßt. Unter dem Namen der Bunchers" oder Amalgamatvrs" vegetiren dort Halbwilde, die selbst hinter d?n Indianern deö NordwcstenS noch zurückstehen. Die AmalaamatorS" wohnen in klei nen Dörfern, die je aus unaefähr 50 Atf t (tr4 t.Y ( a CXiiam CaIam juiauivii vv4iyvi oVv yuut yuucu nur einen einzigen Wohnraum, der viel leicht einem Dutzend Menschen aleichzeitig als Küche, Eß. und Schlafzimmer dient. Die Männer sehen knochig und gelb aus und lieben es augenscheinlich nicht, sich zu kämmen oder ihr. Haar jcyneiven zu taen. w grauen sind aufgedunsen und verdroffen, und der rathen keine Spur einer höheren Intelligenz. Die Kinder machen vollends den Eindruck vollständiger Wilden. Wird ein Familienvater aus irgend ru r mn' r t J, ; emem uiiunce lciner iaiim uoeroruisig, I dann sieht er sich unter den Nachbars- ; frauen um, ob ihm eine derselben nicht besser gefalle. Hat er gefunden, was er wünscht, dann sucht er seinen Nachbar zu oewegen, mit ,ym vie rau zu tauschen. I Manchesmal ist der Nachbar nicht Willens, ohne Weiteres auf den Handel ; einzugehen, und eS sind große Ueber- ' redungskünfte sowie eine mehr oder minder bedeutende Dreingabe"nothwen
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dtZ, UM bitt yäNöil zUM Ädschlllg zu brmgen. Die Dreingabe besteht gewöhnlich aus einem Schwein, einer Flinte, einer Kuh und ähnlichen nützlichen Ge genständen. Manchmal trifft es sich, daß einem der Contrahenten" auch die neue Frau nicht gefällt. Dann wird einfach weiter gehandelt, und es ist keine Seltenheit, daß Frauen in einem Jahre zwölfmal verschiedene Männer gehabt haben. Kürzlich gerieth ein Reisender in eine Hütte in den Bergen West-VirginienS, und wurde gastfreundlich eingeladen an dem Abendeffen Theil zu nehmen. öcach der Mahlzeit ließ er sich mit seinem Gastgeber n eme Unterhaltung ein und erfuhr von demselben zu seinem Erstaunen, daß die Frau von Hause" . . i . vereng vie vierte war, die als ioic&e während weniger Monate daselbst fungirte. Diesmal habe ich'S gut getroffen," sagte der Virginier in seinem eigenthümuchen Dialekt. Ich halte von dieser Frau sehr viel und denke nicht daran, sie bald wieder fortzuschicken. Sie kann mehr Welschkorn pflanzen, mehr Fenzriegel. spalten und einen Waschbär schneller erlegen, als irgend ein Frauen zimmer, das ich seit langer Zeit hatte." ' Wie haben Sie die Frau bekommen?" fragte der Reisende. Well," lautete die Antwort, vor ein paar Wochen bin ich der Linie überdrüssig geworden nnd ich guckte mich unter den Nachbarn nach einer andern Frau um. Bill Nevins hatte schon lange auf eme von meinen iühen ein Auge, und seine Frau gefiel mir ganz gut. Ich bot ihm die ud an, wenn er mir das Frauenzimmer überlaffen wolle. Bill ist em sehr fauler Mensch und hatte nicht daran gedacht, seine fleißige Frau sortzugeben,aberdleuy that ihre Pflicht. Einem solchen Angebot konnte er nicht widerstehen, und ich freue mich auch. Die Frau macht mir sehr viel Spaß." Wie ist eS denn mit den Kindern r fragte der Reisende. Die mder bleiben immer im Hause, wo sie geboren sind," lautete die Antwort. Kerne Frau nimmt ihr wo mit." vom Inland e. Ein kolossaler Haifisch wurde vor einigen Tagen von demDam pfer U. S. Grant" der American Flshmg Co." ,n den Gewäern von Monteret in Californien gefangen. Der Hai ist einer der größten, welche jemals an der Küste des stillen MeereS gesehen wurden. Er wiegt etwa 10,000 Pfund bei einer Länge von 35 Fuß und einem Umfang von -20 Fuß. Drei Mann in einem kleinen Boote harpunirten den Fisch. D i e W e i tz k a p p e n" im Countv. Crawford in Jndiana haben nach einer Ruhepause von einigen Wochen wieder von sich hören lassen. In einer der letz ten Nächte ergriffen sie Jonah Longast und Frank Kay, banden sie an einen Baum und applicitten ihnen je 50 Hiebe mit Hickorv.ruthen. Die Opfer sind arbeitsscheue Taugenichtse, uud nachdem sie ihre Strafe empfangen hatten, ward ihnen mit einer neuen Dosis gedroht, falls sie sich nicht von jetzt an eines beffe ren Lebenswandels befleißigen würden. "Zu den neue st e n Verbesserungen in New Jorker Etagen-Häusern gehört die Einrichtung, daß von jeder Wohnung auS Briefe abgesandt werden können, ohne daß man die Zimmer zu verlaffen, braucht. Die Briefe fallen durch einen Schacht in ein Sammelbassin, deffen Inhalt von Zeit zu Zeit dem nächsten Briefkasten einverleibt wird. Auch werden alle Uhren und die Calender durch Elektricität gestellt und in jedem Zimmer vermittelst Zeigern die jeweiweilige Windrichtung ange geben. AlsfreiwilligeZielscheibe ist neulich bei Merced im gleichnamigen County im mittleren Californien der Schafhirte JameS Gallagher von einem Franzosen Namens Louis des Moines erschossen worden. Er hatte über den Revolver des Letzteren gespottet und unter Anderm die Behauptung aufgestellt, er wolle sich ruhig in100Z)ds.Entfernung hinstellen und auf sich schießen laffen. Dies that er auch, und erhielt sogleich die erste Kugel durch das Herz. DeS Moines hatte nicht die Absicht, den Mann zu todten. DaS in Chicago erschei nende Railway Age" berichtet, daß seit dem 1. April dieses JahreS das Eisen bahnnetz der Ver. Staaten um 524 Meilen zugenommen habe. Trotz der Un sicherheit, welche durch die Einführung deS zwischenstaatlichen Verkehrsgesetzes herbeigeführt worden, hat sich eine lebhafte Thätigkeit auf dem Gebiete des EiZenbahnbaueS entwickelt. Die dem genannten Fachblaüe zugegangenen Be richte deuten darauf hin, daß diese Thätigkeit diejenige des vorigen JahreS vielleicht um 25 Vrocent übersteigen Wird. Jn Wilmington, Nord Carolina, versammelten sich auf einer Werste sechS farbige Jungen ,m Alter von. 13 bfö 17 Jahren, um auf die Vo geljagd zu gehen. Einer der Jungen, Grant Rest, hatte sich eine Doppelflinte von emem Neger geborgt und geglaubt, dieselbe sei nicht geladen. Er wollt einen Zündkegel reinigen, doch entlud sich die Waffe und vier Jungen stürzten todt zu Boden. Der fünfte, ein Bruder deS unglücklichen Schützen, ist verwundet, wird aber mit dem Leben davonkommen. Best stellte sich sofort der Polizei. Dr. Joseph Taube, der - . TZ., 'r . ' Ort &oon oes zoerraviners von Rumänien, welcher vor einiger Zeit zum Christen tbum übergetreten und aus eranianung ... - r 9 r . ti r der englischen we eu aem zur Meierei tun deS Christenthums nach New Fork gesandt worden war, um dort im Intereffe dieser Gesellschaft thätig xvl sein. ist wieder zum Glauben seiner Väter zurückgekehrt. Er erklärt in einem Schreiben an den Lord.Bischof von Lon don, den Protektor dieser Gesellschaft, daß er sich selbst täuschte, als er semen angestammten. Glauben abschwor, und da? er nach reiflicher Ueberlegung beschlössen habe, wieder Jude zu werden Vor ungefähr zwei Jahren batte M. D. MeLean m Vowie Ccunty
ZV-VM?
in TejläS'eltte retch'e am Mlrathet, welche mehrere Kinder hatte. Er führte einen liederlichen Lebenswandel und brauchte viel Geld. Wenn ihm seine Frau kein Geld geben wollte, hielt er eines der Kinder so lange über den heißen Ofen, bis die Frau vor lauter Angst mit Geld herausrückte. Die Kinder erlitten dabei manchmal recht schlimme Brandwunden. Als MeLean in der vorigen Woche von seiner Frau wieder Geld verlangte, und ihm dasselbe ver weigert wurde, schlug er die Frau todt. Er wurde verhaftet und nach Texarkarna bracht, da er in Bowie County wahrscheinlich gelyncht worden wäre. DasStandbild Garfields, das am 16. d. M. in Washington enthüllt werden soll, ist bereits fertig gestellt. Die Bronze-Statue selbst ist von der Gesellschaft der Cumberland - Armee gestiftet, während für das Piedestal $20,000 vom Congreß bewilligt wurden. Die mehr als lebensgroße Statue stellt Garsield als Staatsmann dar, in bür ' aerlicher Kleidung mit einem Manuscript m der Hand. DiePortrait-Aehnlichkeit ist groß, aber es soll der Figur an Leben edlen. Das 18 Fuß hohe Piedestal bestebt auS einem kurzen Granitschaft, um welchen drei allegorische Figuren in sitzender Stellung gruppirt sind, die den . r r. . - 1 v v i Voriger, en rieger uno ccn ialv mann darstellen ; über jeder Figur sind in dem Schaft Broncetafeln eingelassen, welche die Embleme des Forschens, des Krieges und der Staatskunst zeigen. Das Denkmal ist aus dem Atelier deö Bildhauers I. O. A. Ward hervorgegangen, und die Bronceftguren sind in einer Gießerei in New Jork angefertigt worden. Aus dem County Uvaldeim südwestlichen Texas werden zwei kürzlich vorgekommene Fälle von Tollwuth bei .Füchsen", eigentlich wohl Coyoten, .'iner Spielart von kleinen Prairiewöl fen, welche den Füchsen nahestehen, berichtet. Der eine Fall wurde vor zwei Wochen bei Pulliam Pond beobachtet; ein allen Anzeichen nach von der Tollwuth befallener Fuchs biß dort ein Pferd, und dieses geberdete sich kurze Zeit darauf fehr auffallend. Es biß zu wiederholten Malen wüthend nach sich selbst ; schließlich rannte es wie rasend nach dem hohen Ufer und stürzte sich den Abhang hinunter in die Tiefe, . wo es todt und mit vollständig zerschmetterten Gliedern gefunden wurde. Der zweite Fall kam am Spring Creek bei der Farm eines Herrn George Manie vor. Die kleine Tochter sah einen Fuchs" auf sich zulaufen. In ihrer Angst floh sie nach dem Hause hin, siel aber zu Boden, und das wüthende Thier stürzte über daS Kind fort, glücklicherweise ohne nach ihm zu beißen. Der Vater eilte hinzu, raffte das Kind auf und trug eS in das Haus. Als er darauf wieder auf den Hof kam, griff der Coyote ihn an. Schließlich gelang es Herrn Mante, daS rasend? Thier durch Steinwürfe zu todten. Vom rluSlande. In London befanden sich dieser Tage mehrere Eavaliere im Frem denclub und das Gesprächsthema bildete die Frauenschönbeit. Einer der Anwe senden, Sir Arthur M'Camur, stellte die Behauptung auf, daß eö keine Lage des Lebens gebe, in welcher eine schöne Frau nicht den zweifachen Erfolg erreiche, als eine minder schöne. Von der Bühne angefangen, auf welcher die schöne Künst lertn halb gewonnenes Spiel hat, bis zur Bettlerin herab bewähre sich feine Maxime. Ein Streit entspann sich und der Oberst Patrie schlug zuletzt Sir A. M'Camur eine Wette vor, die in folgender Weise ausgetragen ward: Man wählte ein wunderbar schönes Zimmermädchen des Clubs und zugleich eine häßliche Aufseherin, versorgte Beide mit ganz gleichen, abgetragenen Kleidern und Sieß sie, einen Nachmittag hindurch auf ashionablen Plätzen betteln und um 9 Uhr wieder im Club eintreffen. Die Herren vertrieben sich die Wartezeit am Spieltisch, allein die Morgensonne fand sie noch, die Karten in der Hand, und keine der beiden Bettlerinnen war zurückgekommen. Der Grund lag darin, weil Beide sich bei dem. neuen Handwerk so ungeschickt benommen hatten, daß sie verhaftet und zur Polizei gebracht wurden. Die beiden als Zeugen vorgeladenen Herren berichteten dem Richter getreulich die yanze Sache und dieser fragte die Bettlerinnen", weshalb sie sich zu dem Versuche hergegeben hätten. Die Antwort lautete : Weil unö die Herren für die Probe Jeder drei Pfund Sterling versprachen." Der Richter sagte : Ich bin nicht hier, um die Gründe genau zu erwägen, die Jemanden bestimmen, ge gen ein Gesetz zu handeln. Das, was Sie mir angeben, ist jedoch weit weniger ein Milderungsgrund, als wenn Jemand durch Noth und Elend gezwungen wird, dem Verbote entgegen, auf der Straße zu betteln. Ich verurtheile Sie Beide zu je acht Tagen Gefängniß. Vielleicht ist es den Herren Zeugen angenehm, hier im Gerichtssaal die statte rennen zu lernen, an der die Schönheit keinen Werth hat und nicht den mindesten Ein fluß aus den Ausspruch des Richters auSübt." In Oesterre ich - Ungarn hat man sich in der jüngsten Zeit vielfach beunruhigt gezeigt über die unauf hörlichen Rüstungen Montenegros. Die Türkei machte sich gleichfalls Sorgen über diese Rüstungen, und fand es für nothwendig, eine Aufklärung in der Sache von Montenegro zu erbitten. Die letztere Thatsache wurde zwar vielfach bestritten, doch läßt sich für die Rich tigkeit derselben nunmehr das nicht anzufechtende Zeugniß des in Zara erscheienden Sprski List" ins Feld führen' tvelches Journal notorisch nur ein Ableger der vfficiösen GlaS Crnagorza" ist, auS denselben Quellen schöpft und auch denselben Tendenzen dient. Dieses Blatt brachte jüngst eine auS Constantinopel datirte, aber sichtlich aus Cettinje inspirirte Conespondenz, in welcher nicht blos die Thatsache der montenegrinischen Nüstungen zugegeben wird, sondern auch über die Tendenz und die Richtung dieser Vorbereitungen gewiffe Andeutungen gemacht werden, die für Oesterreich-Un-garn von speciellem Jntereffe sind. Da nach hat der Vertreter Montenegros bei der hohen Pforte erklärt, die Rüstungen deö Fürstentums bedrohten am allerwenigsten die Pforte ; Montenegro richte sein Berbalten zur Türkei aam naö dem
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