Indiana Tribüne, Volume 10, Number 231, Indianapolis, Marion County, 10 May 1887 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint FäglitZ und Sonntags. r-NUtlUch rtJftn Kftet kx9 XtlttiD ,t x, och, fett eoniitagl Zrtlfiit" Ctxtl 911 Bo3. Seid isa 11 intl. 64t US IBtlfchiJt t Btald4ln4 W 34. Of slcr; ICO O. CXatöIan&Qt SsWaaapoRS, Ind., 10. Mai 1887. n&eateuer eines NobbenfangerS. Capt. JaZman vom Robbendampfn Eagle", von.welchem es hieß, daß n ju runde gegangen wäre, der aber vor kurzer Zeit unbeschädigt und vollge pfropft mit Seebunden im Hafen von St. . JohnZ in tJltvi Fundland wieder -aufgetaucht - ist, genießt den Ruf, auf seinen Seefahrten ganz merkwürdige Abenteuer, zu erfahren. Im letzten Jahre commandirte er den "Resolute", welchen er auf eine seltsame Weise verlor. Der Capitän hatte an fänglich Glück und es gelang ihm, das Schiff bis an den Rand mit Seehunden zu füllen. Er wollte bereits die Heim reise antreten, als daZ Schiff in Treib eiS gerieth und in demselben festfror. -Auf dem Eise befand sich eine ungeheure Menge von Seehunden, und die ganze Mannschaft an Bord, mit Einschluß des Capitäns und des Kochs, machte sich an die Arbeit, um noch mehr der kostba ren Thiere zu erlegen. Mit Keulen be waffnet, hieb Jeder unbarmherzig auf die Robben loS, bis sie in großen Hau fen überall todt herumlagen. Es war unmöglich, die ganze reiche Beute an Bord zu schaffen, doch beschloß der Capi tän, sofern er erst auS dem Eife steigeworden wäre und in St. Johns seine erste Ladung abgeliefert hätte, sofort wieder zurückzukehren und die neue Ladung abzuholen. Als der Capitän eines Tages, von dem vielen Keulenschwingen ermüdet, wieder an Bord seines Schiffes kletterte, um sich aus seinem Privatschranke einen erfrischenden Schluck zu holen, nahm er zu seinem Erstaunen wahr, daß sich mit ten in dem Cargo seiner todten Robben eine gewiffe Senkung zeigte, die er frü her noch nie gesehen hatte. Während er grübelnd noch immer die ominöse Sen lung betrachtete, wurde dieselbe vor sei nen Augen immer tiefer, wie wenn ein Haufen Getreide durch einen Kornkasten abläuft. Es wurde ihm sofort klar, daß daS Schiff ein Leck haben müffe, durch welches seine Robben den Weg alles Fleisches" gingen. Ohne zu zaudern, eilte er vom Schiff wieder auf's Eis und unterzog das Eis und die Seitenwände deS Dampfers einer eingehenden Prüfurg. Da stellte sich denn heraus, daß unter dem Eife auf der Schattenseite des Schiffes das Waffer voller todter SeeHunde war, die in immer neuen Strömen aus dem Korper des Schiffes dran . Er begab sich wieder auf's Deck und blickte nach unten. Der Resolute" war fast leer und hatte keinen Boden mehr. Capt. Jackman sah ein, daß das Schiff auf ein verborgenes Felsenriff gerathen war, während er sich mit seiner Mann schaft auf dem Robbenfang befand. Er ließ die Boote bereit machen, da er wußte, daß da! Schiff bald untergehen würde, und benutzte seine übrige Zeit, um noch möglichst viele seiner herum schwimmenden todten Robben aufzufan gen und' auf's Eis zu bringen. Der Resolute" ging unter,' und Capt. Jackman und seine Mannschaft begaben sich in den Booten an'S Ufer. Als er .mit einem anderen Dampfer . zurückkehrte, um seine Robben zu holen, stellte eS sich zu seinem Aerger heraus, daß ein anderes Schiff ihm zuvorgekommen war und seinen ganzen Reichthum abgeholt hatte. Er wandte sich an die Gerichte, dieselben entschieden jedoch, er habe aus die Robben kein Recht mehr gehabt, da er sie selber frei auf dem Eise liegen gelassen habe. So endete dieses Aben teuer. - , Cine neue Republik. Der vor. zwei Jahren unternommene Versuch des Gen. BarrioS, mit Waffen gewalt die Bereinigung der fünf centrall amerikanischen Republiken herbeizufüh ren, hat zwar dem General das Leben gekostet, aber immerhin den Anstoß zu einer gegenseitigen Annäherung jener Staaten gegeben. Bereits am 12. September 1835 traten die drei Staaten Guatemala, Salvador und Honduras zusammen, um eine Tripel Allianz zu bilden, während Nicaragua und Costa Rica sich noch scheu zur Seite hielten. Die drei Staaten verpflichteten sich da mali zu ewiger Freundschaft und Treue gegen einander, zur Regulirung ihrer Handels- und Schiffahrtsgesetze, ihres Äünz und Gewichtösystems u s. w. auf gemeinsamer Basis, zur Erledigung aller etwaiger Streitiakeiten zwischen ihnen durch freundschaftliche Berathung oder Schiedsgericht, und führten zugteicy vit ligionifreiheit, Civilehe und Bolksschu Un ein. Jetzt haben sich auch Nicaragua und Costa Rica dem Bunde der drei Staaten anrschloffen, und zwar wurden bereits am. 16. Februar d. I. die betreffenden Verhandlungen unter den suns Machten ium Abschluß gebracht. Zu den Haupt bestimmungen deS neuen Vertrags ge bort, daß Streitigkeiten zwischen den fünf verbündeten Staaten spätestens binnen vier Monaten auf Verlangen der eine Partei euem Schiedsrichter zu unterbreiten sind. Als Schiedsrichter sind die Regierungen von Deutschland, Belgien, der Schweiz. Frankreich, Spa nien, England, Argentinien, Chile, Mexico und der .ju. Vlaaren in Aus stcht genommen. Ferner schließt die neue Union ein vollständiges Schutz und Trutzbündniß der Mächte gegen jeden äußeren Feind r-1 of : cn.ir.. IN u? (in. ßC0C! inncit jicuuiu listen im Bunde selbst sind die Staaten inender iu helfen verpflichtet. Die voll kommene Freiheit bet Schiffahrt und d:Z Handels der fünf Staaten unter ein ender ist gleichfalls garantirt. That i6ä wurden alle Bestimmungen in Cnxauf innere oder aufcerejüejfcätt

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gefaßt, daß die contrahirenden Mächte sich als verwandte Staaten betrachten selten, mit dem gegenseitigen Verlan gen, die nothwendigen Grundbedingungen zu der demnächst zu schaffenden p o l itis chen Union von Central-Amerika zu vereinbaren. Die Artikel 25, 26 und 27 des neuen Vertrags enthalten die Bestimmungen, durch welche die neue Union in's Werk gesetzt werden soll. Zwei Monate nach Auswechselung der Ratifikationen wird eine Commission, bestehend aus ;wei Ab rtoni-Wtm eines ieden Staates, sich da mit befassen, die bisher in den fünf Staaten bestehenden Gesetze über Mün zen, Maße und Gewichte, über Handel sowie über Civil- und Strafrecht emheit lieh zu machen. Ein Landtag von Cen tralÄmerika, bestehend auS je zwei Be vollmächtigen auS jedem Staate, soll ferner alle zwei Jahre zusammentreten, um etwaige Mängel in der bestehenden lAesekaebuna ut beseitigen oder neue nothwendige Gesetze zu erlaffen. Die erste Session dieses Congreffes im Kleinen wird am 15. September 1390 be gmnen. mit stekt dem Aufbau einer neuen amerikanischen Republik nach dem Mu ster der Ver. Staaten und Mexicos augenscheinlich nichts mehr im Wege. Perlenfischer-Schicksal. Eine Kabeldevesche auS Australien meldete kürzlich, daß ein Orkan gegen Ende des vorigen MonatS über die nordöstliche Küste zenes ContmentS getobt und die Flotte der Perlenfischer in den Meeresgrund versenkt habe. Es gingen bei dem schrecklichen Unfall 40 Boote mit einer Besatzung von 550 Mann verloren. Bestätigt sich die Rachricht, dann ist die merkwürdige Ansiedelung auf der Tor res Insel gleichfalls hart betroffen worden, weil dieselbe lediglich durch du Perlen-Jndustrie existiren konnte. Unter den Tauchern, die letzt aus dem Boden des Meeres den ewigen Todes schlaf träumen, befanden sich jedenfalls nur sehr wenige Weiße. Der Perlen Handel wird zwar von Weißen control lirt, aber es fällt Letzteren gar nicht ein, selber in die Tiefe zu gehen und sich die Schätze aus derselben zu holen. Taö eigentliche Fischen der Perlen wird durch dunkelhäutige Eingeborene deS Festlandes und der benachbarten Inseln be sorgt, und kein weißer Taucher könnte sich mit ihnen an Leistungsfähigkeit, Unerschrockenheit und Ausdauer messen. Von den schwarzen. Burschen sind einig r. i r. c r im lanoe, uunoeniang in einer -uctc von 90 bis 100 ftufc unter dem Waffer zuzubringen. Trotzdem die See manche r .vl fi?- fT geiayriia?e ungeyeuer ooer gisiige urca turen birat, stecken die Taucher unbeküm mert ihre Hände in jede Oeffnung, in der sie Perlmuscheln vermuthen. Schon Mancher verlor dabei sein Leben. Selbst unter den Eingeborenen gibt oder gab es nicht viele Taucher ersten Klanges, und gute Taucher erhalten in Folge deffen ungewöhnlich hohe Löh ne, da jede Firma, die Perlensischerei betreiben läßt, sich bemüht, die besten Arbeitskräfte für sich zu gewinnen. Viele Taucher erhalten einen festen Monatslohn von 8100 und. außerdem noch einen Antheil an den von ihnen ge fundenen Perlen, so daß lancher von ihnen in einem Jahr 52000 bis $2500 verdienen kann, während er in einem andern Geschäft höchstens 84 die Woche verdienen würde. Haben sie acht oder neun Monate lang schwer gearbeitet und einen tüchtigen Haufen Geld beisammen, so stellen sie unwiderruflich daS Tauchen ein und fahren in Trupps von 5 oder 6 Mann nach Sydney, wo das Geld in lustiger Gesellschaft möglichst schnell verbummelt wird. Ihre weißen Arbeitge der schicken jedesmal einen Agenten mit, der dafür zu sorgen hat, daß die Leute recht schnell ihr Geld ausgeben und dann wieder zur Arbeit zurückkehren. Auch muß der Agent dafür Sorge tragen, daß ein anderer Händler nicht die Taucher in seine Hände bekommt. Es ist geradezu erstaunlich, mit wel cher Achtung die feinen Weißen Kaufleu te und ihre Angestellten die schmutzigen schwarzen Burschen behandeln. Jeder mann grüßt sie jovial auf der Straße, und läßt es sich anaeleaen sein, sie be trunken zu machen und sich zu ihnen auf vertrauten Fuß zu stillen. Man achtet sie, weil sie fast unersetzlich sind, beson ders wenn sie in ihrem Fache Tüchtiges leisten. Es ist nicktS Unaewöbnlickes, einen Taucher in fast vollständig betrunkenem Zustande an seine Arbeit gehen zusehen. Er bleibt dann gewöhnlich so lange un ter Waffer, wie sein Jtausch anhält. Nur wenige Taucher sind verheirathet oder haben eine Familie, doch werden die Verunglückten, außer von ihren Arbrngebern, wohl am meisten m ydney betrauert werden, wo ne manchen scho nen Dollar mit freigebiger Hand sitzen ließen. Es wird sehr schwer sein, einen Ersatz r i. . . a r r er i. sur vie errrunienen aucyer zu sinoen. Jedenfalls wird eS längere Zeit dauern, bis man wieder Leute findet, die ihre Plätze einnehmen können. vntmuthigte Fkachevolittker. Der größte Scandalmacher ' Frank ichs, der Dichter" und Racheschreier Deroulede, ist von seinem Posten als Vorsitzender der Patriotenliga zurüägetreten. Er hatte bekanntlich eine Reise nach Rußland unternommen, um die französisch -russische Allianz in Gang zu bringen. Räch seiner Rückkehr machte er die denkbar stärkste Propaganda für ein solches Vündniß. Da er aber nichts erreichte, zog er sich endlich grollend zu rück. Einem Berichterstatter des ,,Fi garo" gegenüber ließ er folgende bezeichn nende Aeußerungen fallen : Was ich Ihnen zu sagen habe, ist im höchsten Grade traurig, denn es ist die Geschichte der Hoffnungen, die meine Kraft und mein Leben bildeten und die allmählich zusammenbrachen unter den großen Fehlern der einen und der klein lichen Feigheit der anderen Ich glaube nicht, daß Deutschland vonGoblet etwas verlangt hat, und ich weiß, daß Goblet an mich jedenfalls kein wie im mer geartetes Ansinnen gestellt hat. Was mich also entschieden hat, sind nicht die Worte Gobletö, sondern seine Hand lunii.cn, wie überbauvt die Hand lun

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geillüWUiqtt PölttUit üchket '&iU Ich bin in der That empört, und ÄlleS, was ich sehe, zeigt mir die Zukunft meines Landes in dunkeln Farben .Endlich (nach den langen Arbeiten der Liga) war die Stunde gekommen. Unser Volk besaß die toast und den Muth, einer Gefahr, die es nicht geschaffen hatte, kühn in's Auge zu sehen. Unsere Lage in Europa gestattete uns, auf auswär tige Hilfe zu rechnen; Rußland war auf unserer Seite, Italien schwankte. Niemals - war die Gelegenheit günstiger. Niemals zeigte sich aber auch der eiserne Kanzler deraustordern der. Er besetzte unsere Grenze unter dem Vorwande, ein neues Gewehr auszu droben, und die deutsche Preffe ergoß über uns einen Strom von Beleidigungen. Lange Jahre der Klugheit und Geduld hatten Europa gezeigt, auf wel cher Seite die Herausforderung und wo das Recht war. Und doch ! Doch hat die Regierung' sich auf die Kniee gewor sen, alles hingenommen unv mqi gewagt, die geringste Truppenbewegung vorzunehmen, so daß wir jeder Ueberraschung und einem furchtbaren Einbruch des Feindes schutzlos ausgesetzt blieben. Und wenn man ihnen von den verlöre nen Provinzen sprach, wenn man fran zösischen Ministern in's Gedächtniß rief, daß die Ehre der französischen Nation eS verbiete, einen einzigen der Landsleute zu verlaffen und auf ein einziges Recht zu verzichten; wenn man ihnen sagte, daß die Einverleibten schon viermal durch ihre Abstimmung gezeigt haben, was ste sind und was sie wollen ; daß sie schon viermal an den Ketten gerüttelt haben, aus die Gefahr hm, die Kerker meister gegen sich aufzubringen und sich selbst zu verwunden : ja, dann sagten die Herren Mitglieder der französi'chen Regierung : Wir verzichten auf nichts, aber wir sind noch nicht fertig und müs scn warten. Auch Preußen hat sechzig Jahre gewartet, ehe eS Jena rächte." Und immer erhält man dieselbe Ant wort Wenn wir aber, die wir die Revanche seit 17 Jahren vorbereiten, noch drei oder vier Jahre warten, ehe wir sie nehmen, dann ist alles ver loren. Zwanzig Jahre geben der Armee ein neues Geschlecht, ein Ge schlecht, das weder das Unglück des Krie aes noch die Schande der Niederlage ge kannt, das Elsaß nie als französische Erde gesehen hat und nicht daran den ken wird, es zurückzuerobern. Und was wird Elsaß nach Ablauf dieser zwanzig langen Jahre geworden sein ? Wie wird der Empfang sein, der uns wird, wenn wir jemals wieder nach Elsaß zurückkeh ren werden? Auch dort wird ein neueS Geschlecht herangewachsen sein. Wel ches Recht haben wir, es zurückzufor dern? Welche Pflichten haben sie noch gegen uns ? Jawohl, nach diesen zwanzig Jahren wird Frankreichs Degen nicht mehr die Scheide ver lassen können, verrostet in Unthätig, keit wenn nicht gebrochen durch andere Schläge. Und gerade daS ist der gebeime Wunsch der Regierung Diese Leute sehen nicht, daß sie in ihrer Furcht vor der Revanche das Vaterland und die Republik entehren. Sie fürchten alles vom Kriege : als Besiegte einen monarchistischen 4. September, als Sieger den General, der sie nach' MazaS schicken wird. Denn die Regierung weiß sehr wohl, daß sie nicht die Kraft besitzt, den General, der von dort" als Sieger heimkehrt, in den Schranken der Gesetzlichkeit zu halten. Und um die Republik aufrechtzuhalten, laffen sie Elsaß den Deutschen !" Was den Patrioten" Deroulet so sehr empört, wird jedem Friedensfreunde aufrichtige Genugthuung bereiten. ES ist jedenfalls richtig, daß die Rachlust der Franzosen um so mehr abnehmen muß, je mehr die alte Generation verschwin det. vanvwlrischastlicheS. Die diesjährigen Saaten auf dem europäischen Continent befinden sich im Allgemeinen inziemlich gutem Wachsthum, obgleich sie überall gegen das letzte Jahr bedeutend im Rückstände sind. Jln Frankreich und in Deutschland waren sie wahrend des Winters nicht ge rinaen Gefahren ausgesetzt, doch ging derselbe glücklicherweise vorüber, ohne viel Schaden . angerichtet zu haben. Be sonders der Anfang des Frühjahrs war fast ebenso kalt, wie bei uns in den Ver. Staaten, was zur Folge hatte, daß das Wachsthum aller Pflanzen auf dem Felde verzögert wurde, ohne da sie ie doch durch die Kälte getödtet worden waren. Im südlichen Nußland war daS Wetter ungewöhnlich kalt und regnerisch, doch hofft man dort noch immer auf ei nen glücklichen Ausfall der Ernte. In Algerien erwartet man eine reichliche tarnte. Professor Veal von Michi gan räth Entomologen, sich ernstlich mit der Frage zu beschäftigen, ob eS Nicht an gehen würde, Hummeln zu züchten. da dieselben auf Kleefeldern durch Uebertraung des BlüthenstaubeS großen Nutzen stiften. Sie sorgen dafür, daß t V r r ... . ' w oer iee re tauten tarnen uaa:. I Vielfach wird der Zucht von Mauleseln Seitens der Landwmhe und Farmer noch lange nicht die aebüh' rende Aufmecksamkeit aewidmet. Da sich der Umfang der für Landbau bestimmten Ländereien in den Ver. Staaten mit jedem Jahr bedeutend vergrößert, so Wird auch die Nachfrage nach Last und ugtyieren immer größer, und eS ist eine anerkannte Thatsache, biß in man chen legenden die Maulesel alS Last oder Zugthiere gesuchter sind, als sogar Pferde. Die großen Argumente" zu Gunsten deS Maulesels sind seine Aus dauer, seine Kraft und seine Genügsam keit in Bezug auf Futter. Ein Vteh;üch ter in Kentucky.welcher sich mit der Zucht von Mauleseln seit 30 Jahren beschäs tigt hat.' berichtet, daß in Texas sich die größte Anzahl von Mauleseln vorfindet. doch sind die dortigen Thiere nicht halb so werthvoll, als z. B. in New Jersev. Auch in Kentucky und in Miffouri wer den sehr gute Maulesel gezogen. Ein richtiger Maulesel ist stärker, gesunder und energischer, als ein gutes Pferd, dabei hat er noch nah einem alten eng lischen Sprichworte die gute Eigenschaft, daß er nie krepirt. Zum NachtheildeS Jerfeh.Rind. Viehs wurde ausgesagt, daß eS kein für den Markt geeignete Fleisch liefere. Mebrere Landwirthe in England und

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ti'ti M. Ctä'ö.tett hab?,! Mo) äUsge. funden,' daß daS Jersey-Vieb Fleisch von ganz ausgezeichneter Beschaffenheit liefert, wenn man eS nur auf eine entspre chende Weise mästet. Das Fleisch ist sehr zart und nimmt einen wildpretartigen Geschmack an. Natürlich ist die Fleischmenge eines Jerseh-Nindes nicht sehr groß, und eS würde kein großes Gepränge machen, wenn irgend ein Schlächter in der Stadt es zur Schau vor seinem Laden aushängen sollte, doch würde es sich auf dem Lande oder zum Familien gebrauch der Farmer sehr gut verwerthe. laffen. DasedleKraut, der Tabak gedeiht bekanntlich nicht überall mit den ? gleichen Erfolge. Während neuliche Ver uche mit seiner Anpflanzung in Bosnien und der Herzegowina ganz ausgezeichnete c e r r r r r , rioige ergeoen oaoen, erwein u$ ver in Eng land gezogene Tabak so schlecht, I daß er nicht einmal einen halben Pennr pro Pfund einbrachte. Viele Tabaks bändler wollten ihn überhaupt nicht kau fen, so daß man ihn höchstens zu Beizen für Ungeziefer wird verwenden können. Deutsche Lokalnachrichten. .Provinz Hessen-Nassau. Philipp Gutjahr in Flörsheim a. M. feierte die goldene Hochzeit. t Privatier Joh. Kugler in Frankfurt a. M. Der Schmied Jobannes Schmitt von Kerspenhausen und der Förster a. D. 3t. von Neumorschen haben sich erschossen. Der Kellner Johann - Meinetsberger von Frankfurt a. M. starb in Folge eines Sturzes vom Dach und bei Nüdesheim ertrank der Metzgerbursche G. Nitzschke. Im Hotel Brllevue" in Biebrich richtete Feuer bedeutenden Schaden an Hessen-Darmstadt. t Verlagsbuchhändler Joh. Ph. Diel in Darmstadt. Der Hafner Valentin Gottj, Führer der socialdemokratischen Arbeiterpartei im Kreise Wörrstadt, ist wegen Brandstiftung verhaftet worden. Derselbe soll seine erst kürzlich durch Steigerung erworbenen Gebäulichkeiten zum Theil mit Petroleum und Theer getränkt und dann angezündet haben. Geldverlegenheiten sollen ihn zu dem Verbrechen getrieben haben. Der frühere Polizei diener Friedrich Deboben von DittelSheim, der Dienstknecht Johannes Kraus von Lampertheim und der Hutmacher Büchner von Offenbach haben sich er hängt. DaS Jmblo'sche Wohnhaus in Alzey, die Oekononomiegebäude des Metzgers Cornelius Mann in Psisfligbeim und die Hofrauhe des Mülfos Ludwig Emig in Wald-Michelbach sind niedergebrannt. Königreich Baiern. Malzaufschläger v,d. Gosen in Aschaffenburg feierte das Fest der goldenen Hochzeit. - Der Schuhmacher Ph. Reis und dessen Tochter Franziska von Mainaschaff wurden wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit zu 5 Jahren Zuchthau? resp. 9 monatlicher Gefängniß strafe verurtheilt. Im Dörfchen Mi chelfeld entstand kürzlich Feuer in einem, dem Bierbrauer Kellermann gehörenden Stadel und verbreitete sich bei heftigem Winde rasch über die ganze Ortschaft. Außer einer großen Anzahl von Scheuern und Stallungen brannten binnen weni gen Stunden 76 Wohnhäuser nieder. Die altehrwürdige Kirche und das ehe malige Kloster, jetzt Taubstummen-Jn stitut, wurden gerettet. Der Gütler Johann Paulus kam in den Flammen um. s In Augsburg Domkapitular Josef Zanker. Der Bauer Liegl in Eglsee wurde beim Einschwärzen von Vieh aus Böhmen von Grenzaufsehern erschossen. Das diesjährige 3. Bundesschießen des mittelfränkischen Schützenbundes wird am 15., 16. und 17. Mai in Eichstätt abgehalten werden. Appellationsgerichtsdirector a. D. v. Vruner in Eich stätt, der in gleichem Alter wie Kaiser Wilhelm stebt und trotz seiner 90 Jahre sich noch großer Zlüstigkeit erfreut, feierte seine diamantene Hochzeit. f Jn Füssen Bezirksamtmann Bernhard Sonntag und in Tölz Notar M. Eisenberger ; ferner starben in Würzburg der langjährige Cassirer des städtischen Gas und Wasser Werkes, S. Schmitt, und der Groß-Kauf-mann Josef Leinecker. Der 17jährige schwachsinnige Röder aus Gambach hat sich ertränkt ; der Inhaber der Neusjer'schen Restauration in Nürnberg, Adel, machte seinem Leben durch Gift ein Ende, und der Forstgehilfe Bersckneider in Pullenried hat sich erschosien. Ertrunken sind : der ledige Kellner Simon Weisel von Buckenhof b. Erlangen, die 18jährige Franziska Schnell von Jngolstadt und der Sohn des Holzhändlers Michael Zehl von Nittenau; der Mau. rer Ebert von Hadermannsgrün wurde von einer Felsmasse erschlagen; in Mün. chen wurden die Arbeiter Josef Brand, Franz Sporer und KorbinianGerum beim Abteufen eines Schachtes im Zacherl' 'schen Keller verschüttet und getödtet. Königreich Württenberg. f in Stuttgart : der Oberjustizproku rator Adolph Steudel; der Kaufmann Julius Parcus, der als Ofsicier den amerikanischen Secessionskrieg mitmach, te und schwer verwundet wurde; in Ernsbach Georg Krebs, ein Veteran aus den Freiheitskriegen von 1814 und 1315. Die ledige Katharina Haegele in Hoefen wurde wegen Kindesmords zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Fuhrmann Johann Kreidler in Horb hat seine 70 Jahre alte, dem Schnapstrin ken ergebene Mutter ermordet. - Der alte Sattler Gottsried Stubenvoll in Kupfer zell .wurde wegen Majestätsbeleidigung zu 6 Monate Gefängniß verurtheilt. j in Oberndorf : der Herausgeber des Schwarzwalder Bote", ' Wilhelm Brandecker. In Steinbach der LandWirth Johannes Laher, Schultheiß und Acciser. Der Bäcker Seitz in Winnenden feierte die goldene Hochzeit. Der Waldhauer Johann Hummel von Bit kelSberg und die 20jährige Tochter des Bauern Jakob Rayer von Möhringen haben sich erhängt (letztere auS religiöser Ueberspannung); der Schuhmachermeister Johann G. Bräuminger von Crailsheim durchschnitt sich die Puls, ädern: der Lehrer H. von Eggingen hat sich erschossen ; der Samenhändler Hoch von Gönningen stürzte sich unter einen Eisenbahnzug und wurde zermalmt; Frau Hedwig Weigelin von Stuttgart bat sich ertränkt. Der Säger Anton rtkom von Ahldorf und die Schäfers

s&u Ar. itil. Büchete von chsenyüüjen sind ertrunken ; der Bauer Geo. Jakob Göhring von Jsingen und der Maurer Kurz von Unterheimbach brachen bei einem Sturze das Genick. Durch Feuer zerstört wurden: in Münsingen das Haus des Viehtreibers Eberhardt und in Nupprechtshofen die Lammwirthschaft" nebst Oekonomiegebäuden. . GroßherzogthumVaden. Der Herausgeber des Anzeiger", L. Rodrian . in Baden-Baden, feierte das 50jährige Buchdruckerjubiläum. f Der Leiter der Filiale des Bankhauses Müller k Cons. in Karlsruhe, Adolf Haldenwang. Ein vielfach bewegtes Leben hat mit dem Tode des Bürgermeiste r Ph. Thiebauth in Ettingen seinen Ab-

schluß gefunden. Bis zum Jahre 1843 j Sonnenwirth, mißte Thiebauth wegen Betheiligung an der Revolution die! Stadt verladen, m die er erst 22 Jahre später wieder zurückkehrte. ' Bald darauf zum Bürgermeister gewählt, wurde er nach fast neunjähriger Wirksamkeit wegen eines Conflikts mit der Bezirksbe hörde seines Amtes enthoben. Im vorigen Jahre wurde er dann zum zweiten Male . zum Bürgermeister gewählt. Der Gerber Georg Hacker jun. in Hausach ist unter Hinterlassung seiner Familie und gefälschter Wechsel verschwunden. In Hüffenhardt ist eine Freiwillige Feuerwehr gebildet worden. Bürgermeister Niebel in Neunstetten feierte die goldene Hochzeit. Die Bür germeisterei in Ossenburg hat die Feierabendstunde wieder eingeführt. Nach dem betr. Ukas muß vom Wirth eine Viertelstunde vor Mitternacht Feierabend geboten werden, während sich die Gäste bis Glockenschlag 12 Uhr" nach Hause zu begeben haben. Durstige Renitente sind unter allen Umständen an die Luft zu setzen, nöthigenfalls nach dem Muster des Gasthöfs in Ninive oder gar mit Hilfe der heiligen Hermandad. WilHelm ' Weigold von Alpirsbach wurde wegen Unzucht zu drei Monaten Gefängniß verurtheilt. Die Wittwe I. Schlenker von Unterkirnbach, zuletzt in Villingen ansässig, wurde zu 1 Jahr Zuchthaus verurtheilt, weil sie die Ehre ihrer Tochter an einen jun qen Burschen verkauft hat. Der wegen Raubes verhaftete Maurer V.Franz von Feudenheim und der Landwirth Konstan tin Fahr von Gottmadingen haben sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Bürger N. Herkel von Auerbach bei Mosbach und der LandWirth Karl Ehrler von Britzingen (beim Holzabladen bezw. Baumfällen erschlagen), der 60 Jahre alte Michael Berg von Berghaupten (erstickt), die Hausirerin Regina Albicker vonKappel, A. Neustadt, (ertrunken), der. Arbeiter Matthäus Obergfell von Mönchsweiler (von einer Kuh gegen einen Baum gedrückt), der Nathsschreiber Ehrat von WaltersHöfen (in Folge eines Sturzes) und der Vierfahrer Heinrich Gaus von Wössingen (in Karlsruhe überfahren). Die Tochter des Landwirths Gamp in Amrigschwand, Karoline, stürzte, während sie tanzte, todt zu Boden. Niedergebrannt sind : in Burgheim die Werkstätte des Severin Schnieder, in Gaggenau die Hälfte des Flürscheim'schen Eisenwerkes (Schaden gegen 200,000 M.; über 300 Arbeiter wurden brotlos), . in Lahr die Wohnhäuser des Webers Ludwig Ham mel und des Küblers Wilhelm Kamm, in Luttingen das gemeinschaftliche An Wesen des Kasimir Eschbach und der Maria Klemm und in Ueberlingen Theile des Hirn'schen Gasthoss Zur Rose" und des Sattler Martin'schen HauseS (Scha den ungefähr 14,000 M.). Elsaß-Lsthringen. t In Buchsweiler die 90jährige Wittwe Koch und der ehemalige Gym nasiallehrer Gustav Friedrich Pfersdorf. Die Ackerer Lucien Kirtz, Jsidor Probst und Sebastian Rimmely auS Ruffach wurden, ersterer zu 7, die beiden letzteren zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt, weil sie die Rufe: Vivs la France", Viv la republique" ausgestoßen hatten. Der Winzer Hehin ger von Winzenheim, welcher die Marseillaise gesungen hatte und verhastet wurde, wird kaum wohlfeiler davonkom men. f der Versicherungsdirector Georg Hornus, Mitglied des Gemeinderaths in Colmar. Das bisher in Mülhausen erscheinende Organ des elsäsjischen Sänger und Turnerbundes Koho artistique d'Alsace" Hat zu erscheinen aufgehört. Br au nsch weig. Anhalt. Lip pe. Waldeck. f Der pens. Eantor Chr. Damköhler in Vlankenburg. Der Inspektor des Kammerherrn v. K. auf Dobritz ist nach Verübung von Unterschlagungen durch gebrannt, f Forstläufer a. D. Sommer in Ooibaq. Der dem Trume ergebene Tagelöhner Heinrich Beck wurde todt in seinem Bette ausgefunden. - Der Ackergehilfe Karl Bock in - Brenke hat sich ertränkt ; die Ehefrau des Arbeiters Lange in Emtinghausen und die Ehefrau deS Aussihels Horstmann in Schöttmar haden sich erbängt. Durch Feuer zerstört wurden : die Botze'sche Bockwind mühle in Roßlau und die Oekonomiege bäude des Kürgermeisters und Landtagsabgeordnöten Schulze in Vasbeck. Meck l enburg. Gestorben in Schwerin : der Geh. Mi nißerial-Kanzlist Heinrich Friedr. G. )!ieland und der Kaufmann B. F. C. Prüter, Inhaber eines großen Materialund KolonialwaarengeschäfteS und langjähriger Vorstand des Allgemeinen Mecklenburaischen Handelsvereins. Der in Schweden wohnhafte, in Rostock ge borene Gutsbesitzer Dugge, ein Bruder des Hospitalakwars a. D. Dugge, hat der Großen Stadtschule aus Dankbarkeit für die Ausbildung, welche er an dieser Anstalt erhalten hat, ein Capital von 5000 M. mit der Bestimmung geschenkt, daß die .Zinsen desselben zu Stipendien für bedürftige Schüler zu verwenden seien. Zum Rektor der Rojtocker Universität für das Sommersemester ist Con sistorialrath Prof. Dr. theol. A. W. Dieckhosf erwählt worden. Oldenburg. In der Wohnuna des früheren Rech nungsstellers Wilhelm Schwacker ' in Bardenfleth brach Feuer aus, und Schwacker, der am Abend stark angetrunken war, verbrannte in seinem Bette. Der Schustermeister M. H. TönjeS in ftitiiel bat sich in ftolae von häuslichen

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