Indiana Tribüne, Volume 10, Number 230, Indianapolis, Marion County, 9 May 1887 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint FKglit) und Sountags. CNUtllllcht .TxiAtnt teilet durch de ZilltlXl ' ts x, Ooch, dU ontag ..TNtb CttiJ F D5l. V,id ins il finll. V, itpichttt la BoisJifchlaf t Sit. Qfllee: ICO O. OatblanfcOt Indianapolis, Ind., 9. Mai 1337. Ein anglo.indlsüer Oeandal. In den Zeitungen Englands wird ge genwärtig viel über eine sensationelle Geschichte geschrieben, die sich vor noch nicht allzulanger Aeit in Indien ereignet bat. Dieselbe bat den indischen Zeitungen einen ganzen Monat lang Stoff zu ausführlichen Artikeln und Erklärungen gegeben und unter den Jndiern einen wahren Sturm der Entrüstung hervorgerufen. Am 22. November vorigen ?labres hatte nämlich der politische Agent Wil son, der der der indischen Negierung deS Staates Eambav angestellt ist. an den Premierminister Schamrao von Eambav einen Boten mit der Aussorde- ' . . . . j . rung gejanbt, ihm tmt beparn raos erwachsene Tochter ins Saus zu liefern. DaS Gesuch wurde von dem Vater des Mädchens entrüstet abaeschla gen, von Wilson jedoch wiederholt. Als . m . '. 7 .. I der Premiermmi ter auch zum zweiten ein .i. ft...if r f r. , , c I iaic nanoyair cueo, oroyre rym oer Engländer mit (Sewalt. Schamrao wollte ttcy versetven mcyt sugen und verichtete über die ihm und seinem Hause zugefügte Schmach an den Nawab von Eambay, durch welchen die Aufmerksamft V 11 t C X M AVIIM (HrttMllAk I (i vu vttiiuy(ii juyinuiiu in juiavuu i PCCW-.. . . l I aur vleie zungeiegenyeir geienrr wuroe. Die Regierung ließ die Sache durch eine Eommilslon untersuchen, welche später dahin Bericht erstattete, daß die Ankla emiff . rr t c . gen gegen zmijwi voulvininen oegiunoei i seien. - Der Bericht der Commission ist ein intereffantes Document und wirft ein .rr. 0:0.1. . .c w:. crn r , rx. Likues tlli aus vutaw wkie in der anglo indischen Beamtenwelt herrscht. Es heißt darin : Der von Mr. Wilson dem Premier minist Sijamraa stellte Slntraa sann. abgeseben von seiner Unmoralitäi, nur von zwei Seiten aus betrachtet werden. Wenn Mr. Wilson kein Reckt i der Annahme hatte, daß sein Vorschlag dem Schamrao genehm sein würde, dann be leidiate er aröblick) einem Beamten in hoher Stellung, deffen Würde zu achten und zu beschützen er verpflichtet war. Wenn er anderseits sich zu der Ansicht berechtigt glaubte, dak Sckamrao auf seinen Vorschlag eingehen würde, dann hätte er unwürdige Verpflichtungen ge aenüber dem Dewan eines unter seine Obbut gestellten Staates auf sich genvM' men und künftighin nie mehr die nothwendiae unabbänaiae Aussicht über die Administration des Dewan ausüben können. Länt man es aucb als Entsckul. . . v .' . ' fJU- "ii I

digung gelten, daß Mr. Wilson im Be- Dagegen verlangten Andere, die Partei griffe stand, nach einem andern District solle das Bestreben nach politischen Rechüberzusiedeln und dak in ffolge deffen ten als nach Utopien" aufgeben, da

seine Benebunaen uim Dewan. wenigstens vorläufig, zu einem Abschluß ge- ' o . 1 7 " . . kommen wären, so ist doch die unterzeich' mit CornrnUrion d Ansickt. dak die Aufführung WilsonS ihm im höchsten Grade zur Unehre gereicht und den onentlicden Dienst aesckädiat bat." Es ist aus Obigem ersichtlich, daß die Kommissäre über die Unsittlickkeit. die in der Handlungsweise WilsonS lag, an und für sich kein Urtheil fällen wollten, Wäre ein derartiger Antrag einem Inhitr atheüt worden, der keine so bobe volitische Stellung in seinem Lande einnimmt, dann bätte man über die Sache vielleicht kaum ein Wort verloren! Wilson ist in Folge deS ScandalS von seinem Ämte abaesekt worden, bat sich jedoch sofort auf die Reise nach England um hpl W qtMtmitta in 9om don gegen seine Absetzung zu Protestiren. Die Reaieruna will ibm auck ..vfficktschuldigst" Gehör leihen, trotzdem es eine länast bekannte Tbatsacke ist. dak die Beamten Englands in Indien ihre amtliche Stelluna bäusia dam benutzt ha den. um vornehmen Jndierinnen unge straft die Ebre in rauben, von ärmeren indischen Frauen und Mädchen ganz abgesehen. Das'müffen ganz nette Zustande sein! - Kühne Norweger. Gegenwärtig benndet sich ,m Hasen von Dover in England ein offenes Boot, in welchem drei norwegische Männer in zehn Monaten eine Reise von 10,000 Meilen zurückgelegt haben. Da Schiff, wahrscheinlich das kleinste seiner Art, das t eine so weite Reise zurückgelegt yat, heißt The Somewarv Bound", und die Mannschaft besteht aus dem Capt. siilson, semem Vruver unv emem Freunde Namens i)tru Sie sind sämmtlich Einwohner des Orange-Frei-HaateS im südlichen Afrika, Wo sie seit mehreren Jahren gewohnt haben. Der Eaptoin" besitzt dort eine kleine Farm, sein Bruder arbeitet mit ihm, und Olsen besitzt in der Nachbarschaft eine Schmiede, Vor etwa 2 Jahren hatten sie den Plan gefaßt, ihre alte Heimath noch ein. mal zu besuchen, aber nur auf ihrem eigenen Schiffe. Sie wohnten 250 Mei . len weit von der Küste, etwa 6000 Fuß hoch über dem Meeresspiegel. Sie beaaben sich trotzdem, wie weiland Robin. ssn Crusoe, unverdrossen an ihre Arbeit und bauten ein Boot, welches sie auf ei nem von Ochsen gezogenen Wagen bis nach dem Hafen Natal bringen konnten. Die ganze Arbeit am Boot wurde mit der Hand vermittelst solcher Handwerks zeuge gemacht, wie sie sich überall auf einer Farm oder in einer Schmiede vorsinden. Es ist 20 Fuß lang, hat einen 4 Fuß 6 Zoll langen S e g e l b a l k e n und einen Tiefgang von 4$ Fuß ; sein Gehalt beträgt 4Z Tonnen. Das Boot wurde gebaut, während draußen euf der Farm oder in der Schmiede gerade nichts Wichtiges zu thun war. Der Proviant, den sie an Bord nahmen, rührte sämmtlich von ihrer Farm her, cn bauten sie lelb?r die für die Fahrt

notwendigen Wasserbeha:lec soitue son stige Utensllien. Ein Theil deö Bootes, der zum Schlafen und zum Aufbewahren der Lebensmittel, Bücher, überflüssiger Segel u. f. w. bestimmt war, wurde mit Oeltuch bedeckt. Ein' Petroleumofen diente zum Kochen von Nahrungsmitteln und von Waffer. In diesem kleinen Dinge wurde die Neise von Natal nach Europa zurückgelegt, ohne daß dabei den kühnen Abenteurern irgend ein nennenswerther Unfall zugestoßen Ware. Um das Cap herum 1 ? t cr r t'rr .

wuroe cie vzc flanz or'uanr zuruaaeleat, und die Reisenden fanden bei den Bürgern der Eapstadt eine gastfreund hebe Aufnahme, mnn fuhren sie toei ter, wobei sie an zahlreichen Hafenplätzen an der Westlüste Afrikas und an mehreren Inseln anhielten. Sie wurden manchmal von großen Hainschen verfolgt, welche Miene machten, sie mit ih rem ganzen Schiffe" zu verschlingen, Vorüberfahrende Dampfe? und große Segelschiffe bemerkten das ttnrntge Fahr zeugund wollten die vermeintlichen Schissbrüchigen an Bord nehmen, doch wurde das freundliche Angebot jedesmal dankend abgelehnt, bls The Homeward Bound" in England landete. Die drei Abenteurer sind gesund und munter. nur sind ihnen ihre Spazierhölzer etwas ttir geworven. nie; naum zum Herum gehen hatten sie allerdings nicht. Das Boot ist jetzt im Erystal-Palast in London ausgestellt, dann wollen die r or. . r. rrt iurci iyre v&qxi wener nacy upriinania, der Häuptstadt von Norwegen, fortsetzen, in deren Nähe sich ihre alte Heimath be findet. Haben sie sich dort genug amü sirt, dann soll es auf dem für sie nicht , ... r f . S. ... cm . . t. meyr ungemoynilen ege wleoer nacy aiZ-lt . L niua zuruugrycn. Zur Arbeiterbewegung, Dem ..Berl. Tagebl." wird aus Brüs sel geschrieben: Nach einem überaus hr.Mu.lf (DamY ImIXä fl . um im u'c ocuuui, juciu,'ct iiiy u i . r . . . ' fetten vis zur regeirecyleneiierel neiger te, hat der letzte belgische Arbeitercon greß in Eharleroi ein überraschendes Ende genommen : Die socialistische Par- . m . r . ici eglens yar ncy m 5 roe 1 urup v e n aufgelöst. Die südbelaischen Ar beiter, besonders die Kohlengräber der Provinz Hennegau, haben sich von der cv, .7 . .... ... c ..o-r Pariel getrennt, um unter oer iZsUyrung Alfred Defuiffeaux' eine eigene rev olutionäre Gruppe zu bilden. während die Arbeiter des nördlichen und östlichen Belgiens unter der Führung DC viSyerlgeN U)Cnerstirstl0 vervtelden. Die Ursache dieser eigenthümlichen Vorgänge, welche für die zukünftige Stellung der Partei maßgebend sem werden, reicht ur eine frühere Zeit hinauf. ichon langst haben sich innerhalb der belgischen Arbeiterpartei zwei Strö mungen geltend gemacht. Ein Theil oer Aroener, unter oer i5Uyrung ouaro Anseeles, erklärte die gesetzliche Agita tion zur Erlangung des allgemein nen Stimmrechts als das beste Mittel, die Lage der Arbeiterschaft zu verbenern. Wenn erst dte Arbetter im Besitze politischer Nechte sem würden, so lautete die Theorie Anseeles, dnn wü? i. r- T . ci . r oen sicy aue xoilii,a)en Parteien auq bemühen, ihre Forderungen zu erfüllen. das allgemeine -timmrecht ander socia len Stellung der Arbeiter und an der ii.t i t. .1,. va r . : i r t. w ueoeiiegenyeil oev apnais uoer vie Arbeit" nichts ändern werde. Hierbei wiesen die Socialisten daraus hin, daß sich die deutschen und französischen Ar. beiter, welche das allgemeine Wahlrecht besitzen, in der gleichen Abhängigkeit vom Capital besinden, w,e die belgischen. Deshalb verlangen sie, die Parte: solle offen und rückhaltslos auf Gewalt und Revolution hmarbetten, als die einzigen Mittels die Lage des arbei. tend:n Standes zu verbeffern. An der Spitze dieser Richtung stand Alfred Desuieaux. neben Dr. Easar de Paepe unstreitig der gebildetste und begabteste belgische Socialistenführer. . 9ch einem längeren Kampfe dieser beiden Strömungen im Schooize des Generalraths der Arbeiterpartei kam es endlich zu einem überraschenden Eklat: Alfred Defuiffeaux, deffen Einfluß über mächtig zu werden begann, wurde plötz. lich aus der belgischen Arbeiterpartei ausge,cyioen. er enerairaly gtauvte damit die anarchistische Richtung mner halb der Parte, gebrochen zu haben, erreichte damit jedoch das Gegentheil von dem, was er erreichen wollte. Defuiffeaur, deffen beißender Witz und des. sen schneidige Sprache schon im Volks katechismus, der bei den Arbeiterunruhen in Belgien vor Jahresfrist so viel Aussehen machte, zu Tage trat, griff den Generalrath der Arbeiterpartei in meb reren Painphleten an und nannte die Mitglieder desselben, von denen das eine es bereits zum Gemeinderath der Stadt Brüssel brachte, eine Bande von Stellenjägern. Bei seinen Angriffen auf den Generalrath fand Defuiffeaux starke Unterstützung bei den Kohlengräbern des Hennegau, die der Generalrath fort wahrend zu Arbeitseinstellungen ermun tert hatte, ohne in der Lage zu sein, den Streikenden eine genügende Unter stützung zu gewähren. Auf diese Weise endeten alle Streiks mit der Niederlage der Arbeiter, welche die Arbeit unter noch schlechteren Bedingungen aufnehmen mußten, als vorher. Die südbelgischen Arbeiter folgten daher lieber der Fahne Defuisseaur', von deffen Umsturztheorie sie eher etwas erwarten, als von der Bedächtigkeit" des Generalraths. - Auf dem Congreffe von Eharleroi ist nun der lange latente Conslikt zum Ausbruch gekommen und die Spaltung der socialisti schen Partei zur vollendeten Thalsache geworden. Wenn die belgische Negierung irgend welches Verständniß für eine kluge Politik besäße, dann müßte sie den gegenwärtigen Augenblick zu einer durch greifenden Socialreform be. nutzen. Dadurch würde sie Wenigstens jene Arbeiter für die staatliche Ordnung gewinnen, welche unter der Führung deS Generalraths entschloffen scheinen, nach wie vor nur gesetzliche Bahnen zu wandeln. Der Mangel der Socialreformist es, welcher innerhalb der belgischen Arbeiterpartei eine anarchistische Rieh tung geschaffen hat. Sollte die Regie. rung fortfahren, die Socialreform ad

calcndas ff'aecai vlnauSzuscyieoen, dann wird sie immer mehr Arbeiter in die Arme des Anarchismus treiben und den Lehren Defuiffeaux', ' welche die Revolution vorbereiten sollen, ein weites Feld erschließen. Im Gegensatz zu den belgischen, haben die schweizerischen Arbeiter aller Richtungen sich fest aneinander geschlossen. Sie hielten am Osterfeste in Aarau einen Arbeitertag, der von 200 Beauftragten, den Bevollmächtigten von etwa 103,000 Arbeitern, besucht war. Da wurde die Frage einer öffentlichen Organisation

berathen, unabhängig von seder politischen Partei. Und so schwer dieses Problem zu lösen schien, so kam man doch schon am ersten Tage überein. sämmtliche schweizerische Arbeiter ju et nem großen Bunde zusammenzufassen, als deffen amtlicher Vertreter das A r - beitssecretariat gilt. Letzteres hat den gesetzgebenden Versammlungen und den Regierungen die Wünsche der Arbeiter zu vermitteln und jede Auskunst zu geben, die sich auf Arbeiter Verhältnisse bezieht. Der Gedanke ist augenscheinlich gut und dürfte in anderen Ländern Nachahmung sinden. Auf diese Art können die Arbeiter Einfluß auf die Gesetzgebung gewinnen, ohne ..Presnonsvolitik" zu treiben oder sich in politische Zänkereien einzulassen. Vom Inland e. Eines weiblichen Polizei gerichts-Clerks erfreut sich die Stadt Great Falls, N. H. Der Polizeirichter Knapp hat seine Nichte zu diesem der antwortlichen Posten ernannt. JnMadison in New Jersey wurden im Februar d. I. dem Polizei chef Leander Brown Drillinge zwei Knaben und ein Mädchen geboren, die er einen Monat spater aus die Ramen Leander Clev el and, John Grover nnd Leonore Franc is taufen ließ. Er benachrichtigte hinterher den Präsi denten davon, der ihm jetzt , in einem sehr höflichen und bescheidenen Schreiben dafür gedankt hat, daß man sich bei einer so außerordentlichen .Gelegenheit seiner und seiner Frau erinnert habe. Ein schrecklicherMord wird aus Malcolm Eounty in Michigan ge meldet. Der zwei Meilen nordöstlich von der Ortschaft Palo im Township Bushnell wohnhaste wohlhabende zunge Farmer John Snyder hat seine hübsche Frau mit einer Axt erschlagen und ent floh dann in den Wald, wo er an dem selben Abend mit durchschnittenem Halse, aber noch lebend, gefunden wurde. Es ist auch möglich, daß er am Leben eryal ten wird. Er geberdet sich wie ein Wahn sinniger, man glaubt aber, daß er die That in einem Anfall von Eifersucht be gangen hat. Gegen du Ravv'sche Colonie in Beave County in Pennsvlvanien ist jetzt auch im Nachlaffenschafts gericht zu Beaver, dem Hauptorte des gleichnamigen Eountys, em Proceß, an hanglg. Der deutsche Eonsul Äceyer m Philadelphia hat im Auftrage von 105 in Württemberg lebenden ..Erben Rapps" diesen Proceß anhangig gemacht, um für besagte (!rben ihren Antheil an dem aus 50 bis 80 Millionen geschätzten Ge sammtvermögen der Harmonisten heraus zubekommen. Er hat die Advokaten Levin W. Barringer und Stephen S. Remack in Philadelphia mit der Füh rung der Sache betraut. Eine ergötzliche Scene spielte sich neulich in Poctsmouth, New Hamp. shire, ab. Der dortige Stadtmarschall hatte sich etwas verspätet und lief, so schnell er konnte, um emen Eisenbahn nia einzuholen, der eben im Begriffe stand, abzufahren. Die Leute auf der Straße sahen den Sheriff laufen und dachten, er sei hinter irgend einem Verbrecher her. In einem Augenblicke war ein ganzer Haufen Leute, auS Erwachse nen sowie aus Stravensungen vesteyenv, binter ihm her, und als er keuchend da Dep?t erreichte, fand er sich von mmde stens 300 Leuten umgeben, die ebenso sehr nach Lust schnappten wie er. Schnell sprang er auf den Zug, der sich gerade in Bewegung gesetzt hatte, und rief den Leuten zu, er wolle nur mit 'der Eisenbahn niit. Es gab verschiedene verblüffte Gezichter, die ihm Nachschau ten. Ueber eine fürchterliche Ulcusterung" wird aus Topeka m Kansas gemeldet : Vor dem Nachlaßrichter Quimon begann dieser Tage die Auswähl unter den Apothekern, welche sich ,n Gemäßheit des neuen Spiritussen Gesetzes von Kansas um die Erlaubniß bewarben, Spiritussen zu verkaufen. Das betreffende Gesetz schreibt vor, daß der Bewerber um eme solche Erlaubniß eine von 25 Damen unterschriebene Pe tition vorzeigen muß, worin er sich ver pflichtet, nur an solche Personen Spirituosen zu verkaufen, welche eidlich erklären, sie würden solche ausschließlich zu medicinischen Zwecken verwenden. Die Prüfung der Gesuche wurde seitens der Mitglieder der WomenS Christian Temperance Union" vorgenommen, und diese Damen" sprachen sich m den mm sten Fällen, wie selbstverständlich nicht anders von ihnen zu erwarten war, ge gen die Gewährung der Gesuche aus. Bon den eingereichten 24 Petitionen wurden bis letzt nur drei bewilligt." Ueber betrogene Zopfträger wird aus New Jork berichtet : Die Ehmesen May sing und Mov Foo ha ben in der Court of CommonPleas gegen Clf. ft. Henry Aitmann eme tage aus Zahlung von $800 anhängia gemacht. AuS der Klageschrift ergibt' sich, daß May Sing w an ... v r r i. c. r UN0 ai09 tfoo, o,e ieii meyr ai sllNf Jahren in 9!ew Jork wohnen, von einem aewmen Carl Auerbach veranlaßt wur den, mit ihm nach Berlin zu reisen, um dort eine chinesische Wäscherei zu off nen, und zwar versuchsweise auf sechs Monate. Auerbach verpflichtete sich, das Capital sur das Unternehmen zu liefern und ,edem der beiden Chinesen 315 wö chentlich zu zahlen. Im Januar d. I. reiste Auerbach mit den Chinesen nach Europa ab, und im Februar wurde die Wäscherei gegründet. DaS Geschäft er wies sich nicht als erfolgreich und nach einiger Zeite machte Auerbach sich auS dem Staube. Nachdem May Sing und Moy Foo sich vergebens bemüht hatten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wandten sie sich an den chinesischen Ge sandten in Berlin und derselbe verschaff te ihnen die Mittel zur Rückkehr nach New Aork. Bevor die beiden Chinesen

nach' Europa abreisten, ließen sie sich.

da sie offenbar kein großes Vertrauen in das Unternehmen hatten, einen Schein ausstellen, durch den Auerbach .sich ver pflichtete, sie für. Verlust schadlos zu halten, und Altmann leistete für Auer bach Bürgschaft. Da Letzterer sich noch in Europa besindet, verklagten sie Alt mann. Der Beklagte erklärte, die Kläger müßten erst beweisen, daß Auerbach ,hnen das Geld schulde, und ein Urtheil gegen ihn erlangen, bevor sie ihn ver antwortlich machen könnten. Nickter Daly behielt sich die Entscheidung vor. In Californien ist seit drei Jahren durch Gesetz der hydraulische Bergwerlsbettieb überall da verboten, wo der Schutt in schiffbare Strön hinabgeführt wird und somit durch Herbei fübrung von Überschwemmungen den ,55k-. V.fcr 0v.v.. vy. ,v v Sanner f Du.chfübrungdi.s.z G.s.d.s - sind, so sehr sträuben sich dagegen die L. .,'7 .' . . 1 T. "g euik. und wn mehrere Beamte sind bei Durchführung des Gesetzes um gekommen. Jetzt meldet man aus dem in Nordost-Californien gelegenen County PlumaS : Vor Kurzem begaben sich der Ingenieur Barrett und der Bundeshilfs marschall Niggms nach Quincy, dem Hauptorte von Plumas County, um dort Minen, die noch im Betrieb sein sollten. amtlich in Augenschein zu nehmen. In Quincy angekommen, wurden sie von Abgesandten der Bergwertsbeptzer geWarnt ; die Gasthofbesitzerin in Ouincv verweigerte ihnen sogar ein Unterkom men, da sie sonst befürchten müsse, ihr HauS in Flammen aufgehen zu feben : Niemand wollte ihnen Fuhrwerk stellen. ii- t.ifr.. rs e e . rti .. le macyien iaf zu u aus oen lucr weg. Am andern Tage fanden sie eine sur nachtlichen Betrieb eingerichtete Mine, deren hydraulische Apparate ge schickt versteckt waren. Der Besitzer kam r . r . rr . i . lynen oeivassner entgegen unv zagte )t fort. Ein Anderer drohte ihnen mit Lynchen, wenn sie seine Mine betreten würden. Sie kehrten daher nach Marysville im County Fuba zurück, nachden sie noch erfahren hatten, daß die Grenzen von PlumaS County bewacht würden, damit Niemand hineinkomme, der den Vergmerksbesitzern und ihrem Betriebe feindlich sei. Gegen 113 fernen in je nen Gegenden ist Befehl zum Einstellen des hydraulischen Betriebs erlassen. In Juba County herrscht unter den Farmern die größte Erbitterung gegen die Berg leute, welche osten aussprechen, daß sie ihre Minen den Staats- und Bundes Gesetzen zum Trotz betreiben wollen. In den letzten drer uiconaten hat eine Zeitung in New Jork die Anzeigen von 613 geschiedenen Frauen abgedruckt, welche sich gerne wieder ver heuathen mochten. Die Prob,o,r,on in Iowa iat gelehrte" Apotheken ;ur Folge aeabt, von denen manche die Aufschrift : Dluck Sto , Drog toaer" oder Drugg tower . fuhren. Vermessungsschwindeleien in Californien gingen so weit. Berge zu vermessen", die es überhaupt auf der Welt nicht gab. Das ist jetzt einem vom Landamte angestellten Vermesse? Namens Hanson nachgewiesen. Er hatte einen Bericht erstattet, wonach er bei seinen Vermessungen im südlichen Theile des Staates Californien einen Berg entdeckt gehabt hätte, der eine B!eile breit, zwanzig Meilen lang und unersteiglich wäre. Der damalige Ober Landvermesser nahm diesen Btricht an und ließ den sonderbaren Berg in die amtlichen Karten eintragen, wo er noch bis zum heutigen Tage zu sinden ist. Aber zugleich ist jetzt erwiesen, daß der Berg m Wirklichkeit gar nicht besteht. Herr Hanson hat also mit der Negierung förmlich Schmdluder getrieben. In Philadelphia hat an der dortigen Universität von Pennsylva nien der Professor der Physiologie, Dr. Wm. I. White, einen Ukas erlassen, welcher den Studenten das Nauchen von Tabak verbietet. Er erklärt, daß die ge sammt Facultät auf seiner Seite und fest entschlossen sei, dem Tabakrauchen ein Ende zu machen. Ein ähnlicher Ukas wurde vor drei Jahren erlassen, aber schon nach 24 Stunden wieder zurückgezogen. Deutscbe Lokal - Nachrichten P r o v i n z S H l e S w i g H o l st e i n. Die 16 Jahre alte Tochter des Land mannS Boyen in Ostenfeld wurde aus dem Wagen geschleudert und getödtet. t der unter dem Namen alte Sommer bekannte in Kiel. f Staudinaer. ehemaliger Vogt, in Ottenfen. Der Kaufmann P. Hansen in Sonderburg wurde wegen Unterschlagung verbastet. Fr. ötickert von Bannesdorf a. F. und Zrmmermann F. Schmidt in Flensburg begingen mit ihren Frauen das Fest der goldenen Hochzeit ; m Neustadt feierte N. Behnke das 50jährige Jubiläum als Diener der Familie Kamundt, in Altona Maurer Th. Rauch das 25jährige Mei. stjubilaum und in Neumünster Webtt I. Nabe daS 25jährige Jubiläum als Meister in der Fabrik von I. Hanssen Söhne. Provinz Schlesien. Der Kommis Otto Menzel in Vreslau .vurde wegen Unterschlagung zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. In Peterödorf feierte die Wittwe' Sliwka ihren 100. Geburtstag. Der Weber Hoffmann in Laubau feierte seine goldene Hochzeit. DerZahlmeister Redlich in Sprottau vom 5. Feldartillerieregiinent wurde wegen Pflichtwidrigkeiten im Amte zu 1 Jahr Festung verurtheilt. Gutsbesitzer Scu vin in Bocencine starb in Folge Genusses von trichinösem Fleisch. Weitere 13 Personen liegen schwer erkrankt, darnieder. Der Briefträger Bazan in Woischnik wurde be.im Wildern erschossen. Der Dachdecker Gottlieb Lisk von Gablenz hat sich erhängt und der Ge' treidehändler Adolf Lichtwitz von Ober Glogau hat sich erschossen. Durch Un glücksfälle kamen um's Leben : die Häusleröwittwe Hauk von GerSdorf ser. froren), der 11 Jahre alte Sohn des Tuchmachers Jende in Sagan (von ei nem ProtzZasten erschlagen), der 94 Jahre alte Karl Sperling von Straupitz (ertrunken) und der Bahnwärter Virkawe von Woinowitz (von einer Lokomotive erfaßt). Niedergebrannt sind: in Breslau die G. Schott'sche Fabrik,' in Neuaabel das Auleding.ebauS des Aus.

züglers Link und m Nieder-Gläsersdors

das Anwesen des Gastwlrths Deichsel. Provinz Posen. t In Wongrowitz die Arbeiterin E. Nowakowska im Alter von 104 Jahren und in Jablkowo-Hufen des Ausgedin ger Johann Nowicke im Alter von 105 Jahren. Der Kirchendiener Josef Kinastowski von Posen starb in Folge eines Sturzes und der Arbeiter Eduard Gleinig von Geiersdorf wurde beim k"? n ... .' ... cr r rr . rs. trauen eines aumes erjagen. n Wegierki brannte em Theil des Janas zek'schen Gehöfts nieder und stein das Anwesen des Rest bei Woll aurateurs ottwitz. Provinz Sachsen. Gestorben Stadtverordneten-Vorsteher Ait fiA m . Ti t 5? "? V Landwlrth Adam Kappel m Gatterstedt. Sommer in Halberstadt. Gestorben PanfeirnriB 2Idarn ftfitototl in ßtottirfM. ru u 52 s.' y $ ' - & ? " .n jt -i-l l c " crV 11 fnmii fiiln mti ihitn ritin MlV. rrjarfiTSiS! secretär a. D. Fritsch in Halle, Schmied Karsten in Wahlendorf und Ortsrichter Löfler rn Zeuchfeld ; daS SOahrige Berufsjubiläum begingen : Schichtmeister Hartmann in Connern, der prakt. Arzt xemmei in izinerweroa uno oer arvler Beck in Erfurt. Provinz Hannover. In Hannover wurden verurtheilt : der Kaufmann Albert Herzfeld ' und die Ehefrau Minna Steindorf geb. Herzfeld wegen Bankerotts zu 5 resp. 2 Tagen Gefängnitz und der Bureaugehilfe Emil Franze wegen Unterschlagung zu 9 Mo naten Gefängniß. Die Leiche des vermißten Produktenhändlers Christian Buchbolz von Dedensen wurde m der Leine gefunden. Die Wiltfang'schen Eheleute in Groothusen feierten die goldene Hochzeit. t Veteran Heinrich Ohnemann in Verden. Der Schreiber Bolte von Linden und der Schuhmacher Meyer von Sandhof begingen Selbstmord. Der Kutscher H. Julms von Himmelpforten wurde überfahren und getödtet und der Oekonom H. Bosso von ieiN'eere siaro m roige emes Sturzes aus dem Wagen. Niederge brannt sind : in Kohlenhusen das AnWesen und ein Maschinenhaus für Göpelwerk u. s. w. der Wittwe Behr, in Sieboldshausen das Haus der Einwohner Poppe und Engelhardt und in Steinberg bei Nienhagen die Ziegele' des Fabrikanten Völker. Provinz Westfalen. f der Veteran Nadmacher B-rnbard Berning in Noxel. Der Werkführer der Kisker'schm Gerberei in Halle, Weber, feierte seine goldene Hochzeit. Wer aus dem Amt Ledern gebürtige Schäfer Bönker hat sich erhängt. Der Bergarbeiter Wiegers von Bochum wurde von fallendem Gestein erschlagen, ein Sohn des Regierungsboten Blume in blinden wurde überfahren und getodtet und der olon Wilhelm Bisima von Nienberge und der Arbeiter Fr. Hanke von Blotho sind ertrunken. Nheinprovi nz. t Der Rentner Franz Bock in Aachen. Der Handlungslehrling Schmitz in Barmen t mit emkasnrten Geldern ver l P . . t t . . t rr- m, duftet. Der Stadtverordnete Gustav Felir in Dorv . Solingen erlag einem Schlaganfall f Landschaftsmaler Gu. : cr.. .e r r? r-.-. uv -cuiiyi in xju,ivvi, vi(iii(ii' tarlehrer Hubert Dahmen von Coslar beging Viitilchkeltsverbrechen und ent floh. Die Wittwe Rübenkamv in Müll heim a. d. vi. verblutete am Grabe ihres Gatten in Folge eines Aderbruchs. Der zuweilen nicht zurechnungsfähige Kaufmann Hohenschun in Mülheim a. d.' R. wurde verhaftet, weil er im Ber dacht steht, den Tod seines Bruders da durch herbeigeführt zu haben, dak er die sem einen Schlag auf den Kopf versetzte. Pojtverwalter Neyses von Morbach -U'lchlagung vn amMchm wwnn im Be oon wu m. wo,-

Sr,Tn wXn,7fc VtSrZ wMlt6autttBn. An den Berg knüpfen Tubbesinz von NuHrort hat sich wegm ?.A hi. Soo. b.m T,.bsk. bU

kotiic! wmrai?(HnHiK rr. a in r a lüii :rr. schssen.-Der Weichensteller Naben n eilt , l c i-N t r Z,n t,Ä SÄ n ÄÄL n getodtet. Ja GJtQenfelb wurden 17 &.?5hIMJ Sw"-.!0' li' nomiegebauden em Raub der lammen. Königreich Sachsen. Schneidermeister Scheibe in Frauen heim ist wegen Sittlichkeitsverbrechen verhastet worden. In der Dvnamttfabrik in Hiibersdors ist das sog. Oelfabrikationsgebäude in die Luft geflogen. (v! W ra'tta Mtn .atoits!. ..hima. bwwiV2um auS Hiibersdors und die Gebr. Brand ns.rFotrt f a w'.- n.tRSt.t v x-'vv vv..i4 vy ivuvviii uv w.v4. Dcr. ehemalige StadtmMdirek.or ttfrd Jibner in Frohburg. der t irwvvwrv .im. .vwv7V. MV.VV. . '. O Gottfried Fitzner in Frohburg Rathsregistrater Schulze in Grimma ist nach üllerubung von Fälschungen entflo hen. Der Weber Günther in Lößnitz bat sich erhängt. Der Ti edler Nüdl ger va x fall. er i Ladlsdors erlag einem Schlagan T Auf seinem Gut der Artillerie'ftst nf. i, siirr.n.. Oberst a. D. Hüon Oberon Y. Grünen. wald. -DerDienpknecht Ernst Paul Müller von Liebenau und der Akamer Schräpler von an r fji u'M haben sich er. hängt : der Forster Wolf von Sachsen dorf hat sich erschossen. Der 32jähri ae Karl Reinhard von Brunnendöbrab. Auerbach wurde todt auf dem Wege von Tanna nach Moßdorf aufgefunden ; die Tochter des Zimmermanns Altmann in in Crottendorf, der Handelsmann Friedrich Wilh. Andre vo Großwaltersdors b. Freiberg und der Sohn des SeilerV . . . . ' meisterS Benedix in Meißen sind ertrunhn Wt ctnhr st, ce,.. ttv in .aselbrunn ist an Brandwunden ae. nrben' ilfsw.;i.nst.ll -ffel aus N'ick Nerckau wuri. .wiscken den Puffern zweier Eisenbahnwagen zu Tode gequetscht, der Bergarbeiter Al. ni i . . cr i . t . l verschüttet, der Dienstmann Stephan ntrr ' Uk 'ttte?rn,n murv? aus Sormitz ertrank und der Schäfer Georg Seiler brach das Genick bei einem sZalle vom Heuboden. Thüringische Staaten. Der Gutsbesitzer Oswin Pohle in Nitzschke b. Schmolln gerieth unter eine eiserne Eaae. wobei ibm ein Zinken den

Leib durchbohrte. Der Prokurist der Maxdorf ist ertrunken und der SteinThüringer Malzfabrik, Heinrich Mew druchausseher Althof von Theisbergstei . r, i. . . i. . nn .ir.r n. r. : t , er n

dius in Arnstadt, wurde wegen Wechsel fälschung zu 2 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Kirchenrath Foertsch in Butt ftädt, bekannt als einer der bejten a. ' . . r r r. elredner des Landes, feierte sein 25jäh-

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