Indiana Tribüne, Volume 10, Number 225, Indianapolis, Marion County, 4 May 1887 — Page 2
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Zndiana Tribüne. MMHMmHHHBHMMaMMMHBIMiBHHMi Erscheint FöglitZ und S ountags. rUt3U4 ,Ttnta kostet durch km Zrlii3 ,t x, Soch, Ma 6mUgl .Irtdl" f itl x, DaS. fjtd 8sai lk ffintl. Zi V? BCif$tt i Botaf8ahlttf W Pli 25. Osllee: 120 O. QarvlanbSr. JiMSpollS, Ind., 4. Mai 1837. Zerstörte IUnfZonen. Der Traum seines Lebens to er reicht : e r toax zum amerikanischen iksn sul in der Südsee auf einer der zahlrei chen Inseln ernannt worden, mit welchen unsere Regierung in geschäftlicher Ver bindung steht. , Der neue Consul gab seinen letzten Groschen bin, um sich für sein wichtiges Amt würdig auszustatten. Sogr eine Diamantnadel vorn am Bu sen fernes Hemdes leistete er sich. Dann ging'S auf's Schiff. Als er an seinem Bestimmungsorte angelangt war, und die Flagge der Ver. Staaten lustig von seinem" Schisse wehte, kamen alle weißen Einwohner der Insel in Booten ihm entgegen, um ihn zu begrüßen. Er zeigte sich sehr leutselig, wenn er sich auch etwas zugeknöpft hielt. Kommen Sie gleich mit", sagten die neuen Bekannten, wir wollen Sie zum König führen." Zum König!" rief der Consul eifrig. 3$ kann mit meinen gewöhnlichen Hauskleidern doch nicht in den Palast gehen. Ich muß warten, bis meine Koffer aus dem Schiffsraume ausgepackt sind." Das macht nichts klärten ihmdit Insulaner. .Sie können sich später fein anziehen. Wir haben dem König von Ihnen erzählt und er wartet bereits auf Öw." Alles Sträuben half ihm nichts, er mußte mit. Es ying zuerst in das kleine Boot, welches ihn an das brandende Ufer bringen sollte. Beim Aussteigen passirte ihm das Unglück, daß er in's Wasser siel und seinen Anzug vollstän big durchnäßte. Seine neuen Freunde halfen ihm zwar wieder auf die Beine, sahen jedoch jetzt selber ein, daß es nicht angehe, ihn in einem solchen Anzug zu dem König zu bringen. So nahmen sie irrn zu einem ameruanijchen ausmann, der nicht weit vom Ufer wohnte, und rietben ihn, sich einen neuen Anzug an zuschaffen. Er that es, doch kostete ihm der Anzug ganze zwölf Dollars und wollte obendrein entschieden nicht Pas sen. s. Ein anderer Ausweg war jedoch nicht da, und so folgte der Consul seinen Führern willig weiter. Sind wir bald an Palast ?" fragte er nach einer Weile. Ja, gleich," lautete die Antwort. Dort steht er." Den Augen des Con suls bot sich ein runder Lehmhausen, in welchen zwei Eingänge führten ; oben kam durch ein Loch in der Bedachung Rauch heraus. Sie traten ein. Hallo," sagte einer der Führer, wie geht es dir, alter Junge?" Und dabei wurde der neue Consul dem Könige vorgestellt, an welchen obige Worte gerichtet waren. - Der König, ein fetter, alter, schwarzer Bursche mit würdiger Miene, saß mitten in dem dunkeln Raume und sah den neuen Ankömmlung neugierig an. Die einzige Bekleidung seiner Majestät be stand aus einer Art Leibgurt aus Calico, der ihm nicht einmal die Lenden bedeckte: neben dem Monarchen saß eine alte, freundliche Dame, deren ganz: Bette, dung gleichfalls nur in einem schmalen Güttel unten um die Brust bestand. Im Umkreise lag auf Decken der Hofstaat und die Familie des Königs: sämmtlich barfuß bis an den Hals. Die Majestät" trat dem Consul mit großer Leutseligkeit entgegen und ließ ihm durch den Dolmetscher sagen, daß zu Ehren des neuen Ankömmlings am Abend ein Hofball stattfinden werde. Der Consul dankte ganz gerührt für die Ehre. Der Rall fand wirklich statt, und der Consul amüsirte sich, so gut dies anging. Die Damen" erschienen sämmtlich in hoher Toilette, an der freilich nicht viel zu sehen war. Ehe der Consul zu Bett ging, stattete ihm noch die Schwester des Königs einen längeren Besuch ab und bat ihn schließlich, sie zu seiner Waschfrau zu machen. Der Consul hat seither ganz andern Ideen über das Gottesgnadenthum" bekommen. Auch seine schönsten Illusionen über die Wich tigkeit seines Amtes sind zerstört. Werthvolles Geld. Ein Münzensammler Namens John R. Pearson hat kürzlich mit großer Freude kundgethan, daß es ihm gelungen sei, in den Besitz eines Silberdollars mit guter Prägung aus dem Jahre 1804 zu gelangen. Er gibt das Geldstück nicht der, obgleich für dasselbe geradezu er fiaunliche Angebote gemacht worden sind. Sogar ein Angebot von 5300 sür das einzelne Silberttück lehnte er entschieden ab. Er betrachtet es sür ein wahres Glück, daß er durch emen Zufall ,n den Stand gesetzt wurde, zu kaufen. Der Dollar von 1804 ist in den Ver. Staaten sehr selten geworden. Es ist noö aax nickt so lange ber. dak für einen einzigen Dollar dieses Jahrgangs 81000 bezahlt wurden, vcaq den Auswegen in den Büchern des Münzamtes wurden v;f,r rtferpSzstM nur Ll 9.570 aeMli VT 7 ' v prägt, und fast sämmtlich nach Afrika erportirt, um zur Bezahlung des Soldes der amerikanischen Matrosen und Solda len verwendet zu werden, die sich gerade rnit Tripolis in einem Kriege befanden. ?l 10. Stnni 1801 batte der Serrscher von Tripolis den Ver. Staaten Krieg erklärt, doch nahmen dieselben erst im Jahre 1603 davon Notiz. In diesem Jhre wurde der amerlkanijche Commo Nrkble mit einem aroken Geschwa fcei nach Tripolis geschickt. Es war am M-.Cktahet 1803. als Cavitain Bain bridge von dem Befehlshaber des Ge siJaders beordert wurde, im Hafen von Tripolis eine Necognoscirungstour zu r:-chen.' Sein Schiff, die Philadel.
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tleineS tüNtnsckeS Kanötlinvoot toit i großer Hast und rannte dabei auf einen Felsen auf. , Das Schiff wurde von den Tunesen eroö?rt, und seine Mannschaft wurde in die Sklaverei geschleppt, nur die Offi ciere wurden als Krlegsgefangene be handelt. Im Jahre 1804 erhielt der Lieutenant Stevben Decatur den Auf trag,ie Philadelphia" wieder zurück zu erooern, oocy gelang es iym nur, rnc Schiff zu verbrennen, nachdem es wieder in seinen Besitz gelangt war. Kurze Zeit darauf wurde Tripolis von mehreren amerikanischen Kriegsschiffen bombardirt. Im folgenden Jahre wurde unter Anführung das Capt. Eaton eine neue Expedition gegen Tripolis abgesandt, welche gleichzeitig unter dem Befehle von Hamid Carmanly stand, ei nem älteren Bruder des Paschas von Tripolis, der von letzterem außer Landes verjagt worden war. Die amerikani schen Truppen hatten ungefähr 1000 Meilen weit durch die Wüste, zu mar schiren. Es dauerte fünfzig Tage, ehe die Erpedition nach unsäglichen Leiden ihr Endziel erreichte. Zur Bezahlung dieser kleinen Armee von berittenen Arabern und 70 amerikanischen Seeleuten wurden die Silberdollars von 1804 nach Afrika gesandt, und nur sehr wenige der selben sind wieder nach den Ver. Staa ten zurückgebracht worden. Bor einigen Jahren wurden zehn Silberdollars mit den alten Stempeln von 1804 wieder geprägt, doch wurden sie später sämmt lich von der Negierung der Ver. Staaten bis auf zwei oder drei Stücke wieder zurückerworben. Der Dollar von 1804 sieht allerdings nicht so elegant aus, wie der Silberdollar von heute, doch besitzt er unter den Sammlern seltener Münzen einen großen Werth, der zu seinem Silbergehalt natürlich ir gar keinem Verhältniß steht. Schweizerische Eisenbahn (Sei gebung. Einer ausführlichen Corresvondenz der N. Y. Staatszeit." sind die nachfolgen den Auszüge entnommen: DaS für den Eifenbahn-Bau und -Betrieb derSchweiz grundlegende Gesetz datirt vom Jahre 1850 und war volle 22 Jahre in Gel tung. Dieses Gesetz ist kurz; es steht auf der Voraussetzung, daß die Gewäh rung für die Bewilligungen (grants) des Baues, sowie die Ueberwachung des letzteren wie des Betriebes der Eisenbah nen in erster Linie Aufgabe der St an tone sei. Die grundlegende Bestim mung war der im Gesetz niedergelegte Entscheid, daß der Eisenbahnbau und Betrieb den Kantonen, und wo diese nicht bauen oder betreiben wollten, der Privatthätigkei t überlasten war. Der Bundesrath war damals entschieden Anhänger des Staatsbaues und mit ihm ging eine große Anzahl der eid genössischen Räthe einig. Die Anhän ger des Staatsbaues drangen aber nicht durch, weil seine Gegner befürchteten, dem Bunde eme allzu große Macht zu verleihen. Den Vertretern der Privatbahn gelang es sogar, den Einfluß des Bundes auf das denkbar geringste Maß zu reduciren. Die Erfahrung zeigte in deß bald, daß das besetz vom Jahre 1850 in hohem Grade mangelhaft war. Da die Netze der größeren Gesellschaften sämmtlich eine Mehrzahl von Kantonen umfaßten, so war eine einzelne Control gewalt nicht im Stande, ihre Autorität zur Geltung zu bringen, und eine Verständignng unter den einzelnen Kanto nen zu gemeinsamer Action fand reaelmäßig in den verschiedenen Interessen derselben unübersteigliche Hindernisse. Im Volke wurde der SM nach Brechung der Wlllkurherrchaft der Elsenbahnge sellschaften immer lauter, nur über die Mittel der Abhilfe gingen die Ansichten auseinander. Die Verhandlungen, welche im Schooße der etdgenösnschen Näthe hierüber gepflogen wurden, waren einlar ltche und theilwerse heftige. Wlcder stritt der Gedanke der Machtvollkommenheit des Staates mit den privatrechtlichen Ansichten der Acttonäre, doch siegte dlesmal der erstere, m sofern namllch, als die Vorlage des Bundesrathes, worin eine durchgreifende Staatsaufsicht befürwortet ward, in den Älathen zur Annahme gelangte. Folgendes ist der wesentliche Inhalt des neuen Cisenbahngesetzes vom 23. December 1872, durch welches dasjenige vom Jahre 1850 aufgeboben ist. Wäh rend bisher die Verwllllgungen für den Bau und Betrieb von Eisenbahnen von den Kantonen ertheilt worden sind, ist sie nunmehr Sache des Bundes, jedoch unter ivlttwirlung der. betherngten an tone bei den vorbereitenden Verhandlun gen.' Die Bundesversammlung ist be rechtigt, eine Concession auch dann zu er theilen, wenn von einem Kanton gegen dieselbe Einsprache erhoben wird. Im zweiten Abschnitte des Gesetzes wnd be stimmt, daß die Concessionen auf be stimmte Zeitdauer ertheilt werden sollen. daß keine Vorzugsrechte gegen künftig zu errichtende Bahnen eingeräumt wer den dürfen, daß die Statuten dem Vun desrathe zur Genehmigung vorzulegen seien und ohne Einwilligung desselben nicht abgeändert werden dürfen ; serner daß dem Bundesrathe der Bauplan im Ganzen und im Einzelnen vorzulegen sei, daer die Eröffnung der Bahn erst nach einer Untersuchung durch Experte des Bundesrathes und nach der darauf gegründeten Genehmigung derselben tattsinden dürfe. Neben der schon rüher geregelte unentgeltlichen Be örderung der Brief- und Fahrpost, wird dem Bundesrathe vorbehalten, für den regelmäßigen Personentransport eine jährliche Gebühr von 50 Franken für jeden im Betrieb befindli chen Kilometer Eisenbahn zu erheben (für 1 engl. Meile 81), sofern die Bahnrechnung einen Neinertrag von 4 Procent abwirft, und beim Steigen des so berechneten Ertrages auf 5 Procent, 6 Proc. und mehr, diese Gebühr auf 100, resp. 200 Fr. zu erhöhen. Mili lax ist für die Hälfte der Taxen zu befördern, und fürZwecke der Landesvertheidigung sind die Bundesbehörden be rechtigt die Eisenbahnen und das gesammte Betriebsmaterial derselben in Anspruch zu nehmen und beliebig daru ber iu verfügen. Dann ist jede Gesell schuft verpflichtet, alljährlich den Iah resbericht ihrer Direktion, eine Uebersicht der Jahresrechnung und einen AuSzug auS dem Protokoll über die Verhandlun sen dem BundeSrath, sowie den betref
senden üntonölezttrünzikl zu unter breiten. Der dritte Abschnitt endlich handelt von den Bestimmungen über Einheit deS Baues und des Betriebes. Der Bund soll Vorschriften zu Sicherung der Einheit in technischer Beziehung aufstellen, die Bahnen sollen möglichst nach ein heitlichen Grundsätzen verwaltet werden; behufs Sicherheit des Dienstes erläßt der Bund gleichmäßige Vorschrif ten, ihm liegt es ob, dafür zu sorgen, daß die Verwaltungen die Bahnen und das Vahnmaterial jederzeit in solchem Zustande erhalten, wie es die Sicherheit und der Verkehr erfordern. Dem Lande steht ebenfals die Con trolle über das so wichtige TarifWesen zu. Die Eisenbahnverwaltun gen dürfen Niemandem einen Vorzug in irgend welcher Form einräumen, den sie nicht unter gleichen Umständen allen anderen gestatten. Von allgemeinen und speciellen Tarifänderungen ist recht zeitig Kenntniß zu geben. Wenn die Gesellschaft es für angemessen erachtet, ihre Taxen herabzusetzen, so soll diese Herabsetzung in Kraft bleiben minde
stens drer '2)conate sur ore Personen und ein Jabr für die Waaren. Jede Erhöhnng soll wenigstens drei Monate vor. ihrem Inkrafttreten publicirt werden. Wie der Leser bemerkt haben wnd, hat das Jnter State Commerce Law" manche wichtige Bestimmungen mit dem schweizerischen Eisenbahngesetze gemein. Es steht somit zu hoffen, daß es wie die ses gute Früchte tragen, Handel und Ge werbe vor der Willkür der Eisenbahnen schützen wird. Erfahrungen eines Pioniers. Helena in Montana ist iedt eine leb haste Stadt, welche ungefähr 12,000 Einwohner zählt und von drei Eisen bahnlinren durchschnitten wnd. Früher war dies allerdings anders. Als T. W. Fisk, der gegenwärtige 'Herausgeber des Helena Herald , m.den Ort kam. bei derselbe kaum 3000 Einwohner und war nur ein Minenlager von ziem lch großer Ausdehnung. Der ON War fast durchweg von Misjouriern bewohnt, welche in der conföoerirten Armee ge dient hatten und nach dem Schluß des Bürgerkrieges weiter nach dem Westen ausgewandert waren. Herr Fisk war unter den Bürgern von Helena noch nicht bekannt, sah aber sofort ein, daß dort eine Zeitung ein gutes Geschäft würde machen können. Kurz entschlos sen, verschaffte er sich die nothwendigen Typen und das übrige Material zum Druck einer Zeitung und grürdete den Herald", ein Nachmittagsblatt. Es dauerte längere Zeit, ehe er mit allen seinen Vorarbeiten fertig war, doch kam schließlich die erste Nummer des Herald" heraus. Am nächsten Morgen stand ein ganzer Haufen ton Menschen vor der Office der Zeitung und heulte und tobte aus Leibeskräften. Fisk hatte seine erste Zeitungsnummer streng republikanisch gehalten, was den demokratischen Missouriern in der Stadt natürlich nicht gesiel. Fisk befand sich in dem zweiten Stock werk des hölzernen Gebäudes, in wel chem er seine Office hatte, und war ge rade damit beschäftigt, den Satz vom vorigen Tage abzulegen, als der Haufen unten auf der Straße sehr ungemüthlich zu werden anfing. Einer der Nädels führer machte sogar den Vorschlag, die ganze Bude" zusammenzuschlagen, so daß keine Zeitung mehr würde erscheinen können. Die Bande wollte das Haus stürmen, als Fisk zu einem kleinen Fensterden Kopf heraussteckte und die Leute aufforderte, fortzugehen. Sie antworte ten ihm mit höhnischen Lachen. Ich haue jeden von Euch durch," schrie Fisk. Stellt mir nur Euern besten Mann, und ich halte mein Wort." Die Idee gesiel den Leuten. Einen Preiskampf mitzumachen oder mit anzu sehen, war für Jeden ein gefundenes Fressen. Der Vorschlag des ZeitungSfchreibers wurde darum mit lautem Bei fall begrüßt. Wartet einen Augen blick", sagte er dann, ich komme gleich hinunter." Er hielt Wort, und befand sich bald darauf unter seinen Feinden. Sie hatten indessen sich dahin ge einigt, einen der Ihrigen, einen wahren Hercules an Körpergestalt, den Kamps mit dem Zeitungsschreiber aufzunehmen zu lassen. Fisk war sich seiner Geschick lichkeit im 3tingen bewußt und maß sei nen Gegner nur mit einem kaltblütigen Blicke. Dann ging die Geschichte los. Der Missourier war allerdings riefen stark, aber sehr ungeschickt. Fisk hatte ihn derart in seiner Gewalt, daß er bald auf dem Boden lag, ohne sich rühren zu können. Am nächsten Morgen kam ein jeder Pionier" in der Stadt in die Ofsice des Zeitungsschreibers und bezahlte ihm für die Zeitung ein Jahr voraus. Einen Monat später hatte Fisk wie der einen Artikel verübt, der seinen & sern nicht gefiel. Er wurde deshalb ge richtlich verklagt, und der Nichte? nahm keinen Anstand, ihn in eine Strafe von 550 zu verurtheilen, weil er es gewagt habe, die Moral" des Volkes zu ver schlechter. Trctzalledem gedieh daZ Blatt und gedeiht noch heute. Mexicauische Besuche. Die Höflichkeit wird in Mexico so auf die Spitze getrieben, daß ste oft beinahe an Lächerlichkeit grenzt. Man kann sich davon am besten überzeugen, wenn man in einem vornehmen mexicanischen Hause einem Damenbesuche beiwohnt. Die allgemeine Sitte erheischt es, daß der Gast vor dem Hause von einem Portier ,n Empfang genommen und bis zur Thüre der dala do recibs . (des Be suchszimmers) geführt wird.' Erst dann springt die Dame des Hauses aus und . , pw ii , nv eiir iyrer reunvin' enrgegen. ;e Mexikanerinnen sehen sehr aut aus, wenn sie im Theater in der Loge oder in den weichen Polstern einer Kutsche sitzen, sie haben aber einen unschönen, wackelnden Gang. Der Besuch wird zuerst umarmt. Ein Unterlassen dieser Formalität käme einer tödtlichen Beleidigung gleich. Es wird dabei nach ganz bestimmten Grundsätzen verfahren. Ist die Geschichte zur allser tiaen Zufriedenheit vorüber, dann kommt der zweite wichtige Punkt in der Etiauette
öök, ttätüttch, wek öäs iechi yaoeü fSll, sich zuerst auf den Ehrenplatz in der Ecke deS Sophas hinzusetzen. Es dauert eine ungeheuer lange Zeit, ehe dieses erledigt ist. Alle anwesenden Damen wollen sehr bescheiden sein und sich erst zuletzt setzen, und es kommt inderNegel der äl' testen und im Nange am höchsten stehen den Dame zu, den höflichen Streit durch Einnahme der bewußten Sophaecke zu brechen. Ach was," sagt sie gewöhn lich, unter uns brauchen wir doch keine Eomplimente zu machen." Dann beginnt die eigentliche Unterredung. Wie steht es mit Ihrer Gesundheit, Senorita?" wnd die Hausfrau gefragt. Befinden Sie sich wohl?" Zu Ihren Diensten. Senorita," lautet die Antwort. Wie steht's bei Jhnen?" Sin novedad (nichts Neues); zu Ihren Diensten." Das freut mich. Und Sie, Senorita, wke befinden Sie sich ?" Ich sthe zu Jbren Diensten. Und wie geht es Ihnen V Milgracias (Tausend Dank); ich stehe zu Ihren Diensten."
Ist die Runde mit dem Fragen über .! dle persönliche Gesundhett durch gemacht, dann 'kommen die nächsten Fa milieN'Angehörigen an die Reihe. Wie geht es dem Senor, Ihrem Gallen?" lautet die Frage. Tausend Dank," heitzt es zur Antwort. Er steht zu ihrer gütigen Ver. fügung." Ist man mit diesem Capitel fertig. dann geht es über die Großväter und die Großmütter her, bis man schließlich bei den kleinen Babies landet. Ehe dies Alles vorüber ist, ist natürlich schon ein gutes Stück Zeit vergangen. Dann heißt es : Omo passe V. la nocheV (Wie baben Sie die letzte Stach: zugebracht ?)" Die Antwort lautet unwiderruflich: MjlisiMcia, zu Ihren Diensten ; und wie haben Sie geschlafen?" Das nächste Gesprächsthema ist das Wetter. Dasselbe wird besonders dann eifrig ausgebeutet, wenn in der Temve ratur wirklich einige Veränderung em getreten ist. So geht die Zeit vorbei. Die Besucher rüsten sich zum Aufbruche, wobei es wieder zu Tausenden von Com plimenten kommt. MilgraciaV sagt der Gast, Senora, Sie wissen, daß Ihnen niein armes Haus mit Allem jeder Zeit zur Verfügung steht." ,,1i1?raoias," lautet die Antwort, Sie wissen, daß Sie bei uns jeder Zeit willkommen sind." Ein Amerikaner, der sich längere Zert in Mexico aufhielt, meinte neulich, die spanische Höflichkeit sei ihm allerdings anfanalrch sehr interessant erschienen. doch habe er sie bald dick bekommen, bis an den Hals. Vom Inlande. ES wird berechnet, da) sich in den höheren Unterrichtsanstalte dieses Landes 13,000 weibliche Etüden ten befinden. Das Zuchtbaus in Utah ist mit Mormonen überfüllt, welche we gen Vielweiberei zu längeren Gefäng' nißstrasen verurtheilt wurden. Vor e inigen Tagen wurden in Albany, N. N., zwei seltene Münzen verkauft. Die eine war ein Silberdol lar aus dem Jahre 1794, die andere ein 5 Centsstück mit der Jahreszahl 1802. Beide zusammen brachten einen Preis von $225 ein. In Taylor County in TexaS, etwa 12 Meilen südlich von Abi lene, haben m den dort befindlichen Ho benzüaen einige Farmer aus der Umge gend mehrere zum Theil reichhaltige Kupfer- und EisenerzAdern entdeckt. Die von ihnen vorgefundenen Kupfererze )ol len von 20 bis 40 Procent reines Kupfer enthalten, welchem sogar etwas Gold beigemengt sein soll. An W i l s o n s C re e k, nörd. lich von Knapp in Wisconsin, ist Gold m beträchtlichen Quantitäten entdeckt worden, der weaeno nndet man überall Quarzformationen, welche na turgemäß auf Gold hinweisen, und meh rere Sachverstäadige sind der Ansicht, daß sämmtliche Hügel in jener Gegend Gold entyaiten. Jüxt uael erreichen eme Höhe bis zu 300 Fuß. Trotz aller beschönigenden Berichte scheint es doch festzustehen. daß der diesjährige Winter in Montana sehr arg gehaust dat. Von einem ViehZüchter, welcher im vorigen Herbst noch 26,000 Rinder sein eigen nannte, wird berichtet, daß ihm in Folge der großen Kälte und des Futtermangels 20,000 Stück zu Grunde gegangen sind, so daß er gegenwartig kaum noch 6000 besitzt. Am 26. v r i l traten in Italien die neuen höheren Zölle in Kraft. Amerrkanliche Erzeuanme wer)en viel fach davon berührt. So beträgt die Erhöhung bei Weizen und Mais fast 30 (Sonitt ! OtttnT rtSfli- X Vtav $Ti?X VlilV f V l it t M VVVh 3 iV f V fJV, Reis, der bisher srei war, soll 0 Cents, wenn ungeschält, und 81.20, wenn ge schält, zahlen; Mais und Weizenmehl sind von 52 Cents auf $1.03 erhöht ; Petroleum in den verschiedenen Graden ist um 3U bis 00 Procent erhöht worden. Eine neue Strafart hat eine Lehrerin an einer öffentlichen Schule in der berühmten Walftschfänger-Stadt New Bedford in Massachusetts eingeführt. Sie nimmt die Kinder an die Wasserleitung und wäscht ihnen derb das Gesicht, hält auch den Hahn theilweise mit einem Finger zu und spritzt die Kinder an. Die Eltern verbitten sich diese Art der Bestrafung. Der Vorsteher der Schule foll mit dieser neuen Strafart einverstanden sein. Die Eltern wollen sich an den Schulrath wenden. Unter verdächtigen Um ständen ist eine Frau Barnes Kennedy, die Frau eines Milchmannes lm Coulev Thal, 10 Meilen vonDubuque in Iowa, um's Leben gekommen. Ihre Leiche wurde in einem Felde in der Nähe ihrer Wohnung mit mehreren Beulen am Kopfe und mit zerrissenen, auf Berge waltigung deutenden Kleidern gefunden. Merkwürdig ist, daß ihr Mann den Behörden keine Nachricht von ihrem Ver schwinden hatte zukommen lassen, ob gleich sie seit zwei Tagen vermißt wor' den war. In Neu Schottland geht es gegenwartig sehr lebhast zu, und die Trennung der Provinz von der canadi
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sHcii tji jetzt nur Mch eine Frage der Zeit. Die Provinzial-Legis latur hat nämlich die von der Negierung eingebrachte Trennungs-Nesolution mit allen gegen acht Stimmen angenommen, nachdem ein von dem Oppositionsmanne Dr. Ä!cKay beantragtes Amendement abgelehnt war.. Die von dem ProvinzSecretär Fielding eingebrachten Nesolutionen in Bezug auf die Zwangspolitik wurden einstimmig angenommen. In La Grange dem ziemlich bedeutenden Hauptorte von Fayette County im südöstlichen Theile des milt leren Texas, ist kürzlich der Postmeister Arthur V!eerscheidt gestorben. Sein eigentncher Name war Arthur MeerscheldtHüllsem. Er stand einst als Ofsicier in der österreichisch ungarischen Armee. Als rm Jahre 1843 die Revolution ausbrach. schloß er sich den Ungarn an, und er mußte nach Niederwerfung der Nevolutivn rm Jahre 1d49 rn die Türkei und nach Amerika flüchten. Im Jahre 1874 wurde er von Grant zum Postmeister von La Grange ernannt und bekleidete das Amt bis zu seinem Tode. Er erfreute sich allgemeiner Achtung und Beliebtheit, und am Tage seiner Beerdigung warendie Geschäftshäuser der Stadt geschloffen. Die Bevölkerung der nördlichen Counties von exas besindet sich in einer hochgradigen Aufregung, da die. Comanches und Kiowas in ernste Strei tigkeiten mit den Viehzüchtern gerathen irnd, welche aus dem zwischen dem nord lichen und südlichen Arm des Red Niver gelegenen Landstreifen ihre Heerden haden. Es ist dies das streitige Gebiet, um welches der Staat Texas und die Bundesregierung schon lange mit einander im Proceffe liegen, weil beim Abschluffe der betrenenden Verträge der Red River als Grenze angegeben, dabei aber völlig übersehen wurde, daß der Ned Niver zwei Arme hat, den North Fork" und den South Fork". Die Veranlassung der jetzigen Unruhen war die Weigerung von Seiten der weißen Viehzüchter, den Indianern so viel Fleisch zu liefern, wie diese verlangten ; man fürchtet aber, daß die Indianer bis Gelegenheit benuhen werden, um ihrem Haß gegen die weißen Ansiedler überHaupt Luft zu machen. Auch in Brooklyn, N I. befinden sich Sägemehl Schwindler an der Arbeit. Ein dort'ges Blatt berichtet: Jetzt, nun es zu spät ist, haben die Behörden ermittelt, daß hier zwei Säge mehl Schwindler ihr Unwesen trieben und manchen Vetter vom Lande in's Garn lockten und rupften. Verdacht er regte vor Kurzem der Umstand, daß ein Mann, der sich George W. Smith nannte, in No. 108 Fulton Str. alltäglich einen großen Haufen Briefe und andere? PostSendungen erhielt. Ebe die Frage, wer dieser Smith wohl sein möchte, von Postmeister Hendrix und Postinspektor Koffer beantwortet werden konnte, war derVogel ausgeflogen. Bald darnach hörten die Sendungen nach No. 108 Ful ton Str. plötzlich auf, aber eine neue Zluth von Postsachen wurde in No. 109 'Z1!yrtleAvenue für einen gewissen E. W. Füller" abgeliefert. Dieser Haiti für sich und einen Freund daselbst Räumlichkeiten gemiethet. Die Polizei dcs 1. Bezirks wurde von dem Sachver halte benachrichtigt, fand aber, als sie Juller" und seinen Assistenten festneh,ien wollte, das Nest leer. Jetzt sahndet man auf die Gauner. Letztere hat ten nach Städten und Dörfern im Wes ten und Osten Cirkulare nebst -Zeitungs ausschnitten versandt und ihre Silber dollars, die so täuschend nachgemacht seien, daß man sie selbst im Bundes Schatzamte nicht von denZ echten unterscheiden könne", für 40 Cents das Stück angeboten. Allen, welche sich durch solche Lockbriefe bethören ließen und den Händlern" die betreffenden Geldbeträge vertrauensvoll' übermittelten, waren in Sägemehl verpackte Steine oder Ei lenabfälle zugeschickt worden. Vom Auslande Ueber den Schiffbruch oes zwischen ?!ewhaven in England und Dieppe in Frankreich verkehrenden Dam pfers Victoria" (Capitän Clark) er zählen Augenzeugen: Die Abfahrt vcn Newhaven fand am Abend des 12. April um II Uhr bei prächtigem Wetter statt. Etwa 90 Personen waren an Bord. Eegen 3 Uhr Morgens weckte der Maitre d'hotel die Paffagiere, da man bald ausfteigen werde. Kaum waren die Paffagiere aufgestanden, vernahm man einen starken Krach. Niemand achtete darauf, in der Meinung, das Schiff habe, da das Meer an dieser Stelle noch nicht hoch genug sei, den Grund berührt. Bald darauf wurde ein zweites Krachen vernehmbar. Mehrere Herren drangen in die Damencabine ein und baten die Damen auf die Schiffsbrücke sich zu be geben, da etwas vorgehe. Alles lief hinauf. In diesem Augenblicke borte man die Befehle des Capitäns, die Net tungskähne herabzulaffen. Der Schrek ken war unbeschreiblich. Die Frauen klammerten Uch an ihre Männer und ba ten sie, sie zu retten : andere Frauen sielen auf die Knie und verlangten, da ein katholischer und evangelischer Geistlicher aeraoe an Bord waren, um rhr Gebet und ihren Segen. Jene Personen, welche des Schwimmens kundig waren, stürzten Ncv m s Wasser, wurden aber von den Wellen verschlungen. Befreundete nah men von einander Abschied, als wäre die vlettung unmozlrch. DaS Schlimmste war' daßVerzweifeltedie Matrosen selbst am Nettungswerke bmderten, rndem sie in die Boote springen wollten, ehe dieseb ben noch herabgelaffen waren. DaS er ste mit 16 Personen belastete Boot kippte um ; es wurden rasch errnge auS den Flmhen mit ausgeworfenen Seilen ae rettet, die anderen ertranken oder trieben auf Stangen über dem Waffer. Zwei andere Boote konnten rechtzeitig ausgesetzt werden und eine aroke Menge von Paffagieren retten. Das Meer war sehr sturmlsch geworden, und die Wellen ge fährdeten häusig die Jnsaffey der Boote. Das Bordertherl des SchlfteS sank, wab rend das Hintertheil hervorragte ; dahin retteten sich die übng geblrebenen Passa giere. Glücklicherweise kamen bald Ned tungsboote von der französischen Küste. Sechzehn Personen kamen um. DaS Gepäck des Schiffes ist verloren. Von denPaffagieren landeten viele ohne Geld, manche schlecht bekleidet, in Dieppe und anderen Küstenorten. Der .Schiffbruö
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Steuer Fleisch laden
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SchnKjg Postzug. SchnKZg N?r.l IOC 4:i?m 6:3i . lö 8:33 , ti:4t , 1: 1 7:10 . 8:30 3: 00 0 S:fc3 , 3 li . 9 pA . j:41 , 4 J3 . VX4 . ii:it . S 25 . u: . t33J9tm 1 uoftm 4: . ! :iO , te-.OÜ , 6 54 , u I . . , . . o;Z.O m 3:4)6 .V'.UJta 4:1 C:li C SJ 8 0. 0:00 , : o . 7 3) mf 9 . 5 , 6:oüJlm' 7:so
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