Indiana Tribüne, Volume 10, Number 224, Indianapolis, Marion County, 3 May 1887 — Page 3

)

,'

J

. - . z I' : V ' i r kv

A . Äel Sftü gegen Neuralgie. Berichte über die Ersolze ton St. JakobZ Del, Ich vor Jahren erzielt wurden und jegt be fiätigt werden. Zleuralgielund Lähmung gkheilt.-Nd. 1880. Springsield, Tenn. Meine Frau litt 13 Monate an Neuralgie und Lähmung, kein Mittel wollte ihr helfen. ?achdein sie ungefähr eine Flasche St. Jakobs Oel aufgebraust hatte konnte sie wieder gehen. Jas. P. Murph?. 6 Jhre später. Turrnd .'geheilt. Cprinasield. Tenn.. Oktober 17. 18SG. TIeine jvrau war gelähmt und konnte keinen Schritt gehen. Ehe sie eine Flasche Ct. Jakobs Oel anfzedraucht hatte war sie im Stande im Haufe herumzugehen. I o s . P . SW u r xh y . pöstenlkide geheilt Novemler 1880. Ccott Depot, Putnam Co., W. Va. Ehe 13 ansing St.Jakobz Oel zu gebrauchen war ich bettlägerig in Folge von Hünenschmer ini ; jetzt bin ich im Stande mit Leichtigkeit im Zimmer herumzugehen. ThonaS Tormey. 6 Jahre später Tanernö geheilt. Eutt Devot. Putnan, Co..W. SGa.,25 Okt.. 1886. Zwölf Tage war ich bettlägerig in Folge rheumatischer Schmerzen in der Hüfte. Nicbtö brachte mir Linderung fci3 ich eine Flasche St. JakobS Oel anwandte. Nach einer dreimalig gen Anwendung war ich geheilt. ThoS. Zoxutt), Renralgie n heatiSm? geheilt TowerHlZ, Appomatox. Co.. SBa., Nov., 1885. Jahr lang hatte ich an Neuralgie und Rbeu atismuA gelitten. Tag und Nacht quälten mich acute Schmerlen. Ich versuchte Et. Ja tsbS Oel und alliVchmkrzen verschwanden. Robert B. K,le. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Md. DzAlgustKoenZK HAMBURGER BRUSTTHEE Brust, Lungen und der Kehle. Nur i CrljtiiaM-aJftm. ttit, Snl. In allen Sp(tttnt , taten. lUX CKABi.14 A. YtrtELSK tUn BALTIJOHE, ED. Zie Isdianapolib WafseVwöVSe sind eingerichtet, vortreffliches Wasser zum Triukkn, Köchen, Waschen, Baden und für Dampfkessel zn anperordenllich niedrigen Preifen zn liefern. Office: 23 S. Pcnnsylvaniayr. Indiavavolii. Ind. 'eittr l.?rrll-Otgna lt. im alle jtxanfbttten Bet H r'.t x S ZnglisZS Osernhzul. . j, ..- i iy an.'. .! V-axt i ttsdel r.d chizan trai. 4 ?fje,.St.ae und aflachulctte .r Ijt;i3.i uv KsrdStra5. 11 M rfnia tie Jener DfMrttn tl. 12 azchpffe?te Eei. ah Nd. St.. lt Tt Ihtt. Str. und Fort S3a,n ot. 1 f.tai t:'ti .sr. la?n, Zlvenu, 15 Pru f,U. ud Wsffachufett. 16 htiftiir vt. und 5 Str. 17 Hai! 3c. und "Sitfler ?tr. 18 ?:ZsZ itt. üniSJalotta 19 echr und John St,. 123 Sfh and Siebente SU 124 uebama und Litbent St 125 SRertbian und ZitUnit Str. 12 5Znd Ltr. u:,d Ltnroln ?s tl? lolumbia und Hill Ave 11? St?AxilKj.V.xi 4U St, 129 lJ7liSu?Zi.kSnd. tii illsdams unsVvrriso:, St: I.Z2 SisKzmrto nnd Zlchte St, IU kolltge ftc. und Ldtk Str. 133 fiame Cd, und Dtlasar Str IZ Xilaca: nd Viizzn Str. 1Z7 man und S Str ZI Vk. Jo n., na,, ZAnot. Vennfqlsanta und PraN Str. 21 Meridian und 3 Str. 25 St. 5. New Hous Stchü, na' : ' 38 tsfisftrxt Nd Ct. lair Str. n 35inoil und KUhlaan Str. 18 Ps?loani Str. und i Str 39 tlftlfiSVi nd trt Str. Z1Z rnff nd BiSiarn Str. IU Pnnj,loania und Wichtgan N. 214 J2wiZ und Herbert Str. 25 Farbigen Waisenhaus. 2,S TennefZe und 1 Slr 51 Jndian . und Rtchigan Str. 82 ridia und Walnut Str. U aliforni, nd Lrmnt St:. vla! ,d New gort Str. U Jadian v. nd St. latr t, 57 etdt,HssVital. tat nd Nord Cii. v VttZigi uns z,I S:r, IU Q d kSslnut Str. Mi QH und Dritt Str. 114 CUoent n Howard et. 41 Oashwgtsn, ah L2st Lt. 4Z Siidorf d Oafhingto t, 4 ifsourt nd New ZZork Str. lä Kirtdia, und OashtnZton Str. 44 Jltnoi und Ol.io Str. 7 nrttZtt und Sashtngton St,. ' tngan'I Vcrt v1. 43 3lUcla. 112 tffontt und Uarland St,. 41 tMftsrt nd abash r,. 415 04 um Shurch 421 3- Ho!4iS ii" lei"5 424 Vilen Ave und National Raa , kl Jaot4 und U,rrik Sti. 11 JStnot und Loutftana St, k wUing eti. 54 Ci 3 nd eculh ZU, 16 ff und srzta Str. VJ Wrtiiati nd a Str. ft UdtsZ r. und orris eu. St adis? S. cn VNV H 112 0ü d tvd St. 61 atu, . und Wrri4 S 514 LntS Ud lt N 516 ?t Kavfa nt U rri nd 5oah Str. US ttftsftxri ud Henr? 619 Tennefse und MeSart, S?1 ertdtan und Polmer bZS Uorri,r ud ärtelbahn 1 outh ah Dlaroar Str. Vnnf?!ni, nd Loutstana t,. (1 vlaa d RrTarr? Str. 4 O d Veartg Str. Nlaaa d trgiaa v. 7 trat! . nd radsh t, ON d odurn Str. Vi,lata Str. d viadisa ,. UeKran nd Dadtt? Str. e 12 Saft und L'ncoin La 614 Veridian und South bis Noble ud South 17 ew ?r'e? und errill 1 rnriivia v. a' Huro Str. n OVd So,gia Str. lt Oashtngto ud vt tr. 74 Oto nd rgt, vtr. 7rns .!" yft tle nd tr. T8 tr?in,, . d Dtn. 79 tttfllt? M-K: 71t Cprot ud Proiv StN 71, glish A d anr,l Str. 714 Etlott bCb tr. 7l Deutsches Waisenhaus. 719 Luurel und Orange 71i hU, d "V"5.''M., tl artt'-e 31 etl (2 ashwgi d BfUsaxc N ES DU d ail tt . . . tt,o,kdMonStr ts LaudSunAuau. CS B. Staaten r1al. N Orital undaihingt t, U praui iangniß. ,Ktatn, 2 ,.S SchlauÄ.HaI. ar,rn, N Uart,t udoblStr. 14 Oht ud Har,, Stt. 811 Pan Handle Sho? Wa e,tt uud arter bZl ttt und Dorf? tat 91 narjlan nah OeitdU C. n ridia und Seorgia trat. t SnViS BtelitWU. iwttii . 3- Signal fü,Zue,.T!U. VrH 54s. 2'" b Schlag, 12 Uhr ittag.

ftf.si f:7 st u

m:

15

fflß&fy &X&f'

-t

Schwere Kampfe. Roman von I v.Brnn Barnok. (Fortstvung.) Das kann fein," gab die weiche, seelenvolle Stimme der jungen Künstle rin zu ; dennoch will ich lieber brav als weltkluz sein. Sie selbst sprechen mir Talent nicht ab, und ich danke Ihnen für diese Ermunterung. Ich verspreche cvCvi i rr a ?t4A jt(tt a kt c9 VU VI4 V V V tfV4U4V UUUViV V V V V 9 , Talent zu seiner Entfaltung zu bringen, und ich habe so viel Vertrauen zu der Eerechtigleit unseres Direktors, wie zu der des Publikums, daß diese mir die Anerkennung für tüchtige Leistungen nicht versagen werden." Diese Unterhaltung, die vielleicht noch weiter geführt worden wäre, wurde durch Ferani unterbrochen. Er verließ seinen LauZcherposten und zeigt durch sein Her vortreten an, daß er alles gehört hatte. Das junge 3)!ädchen trat ho erröt hend zur Seite und verschwand in ihrer Gar derobe. Herr Neichfels. ein früherer Fabrikant und jetzt im Ruhestände, ein Mäcen der Kunst, zog sich in den Schat ten der Coulissen zurück und vermied eine Begegnung mit Ferani. Von diesem Abend an war Ferani'S Geschick entschieden. Nicht die Bühne allein fesselte ihn, sondern auch zwei klare, unschuldvolle Mädchenaugen, in welche er dort blicken konnte. Er, der in der Welt der Ideale lebte, dessen Herz von Stolz und Selbstvertrauen erfüllt war, warb um die Liede Maria Verena? und fand Gegenliebe. Obgleich seiner Bewerbung von verschiedenen Seiten die größten Hindernisse entgegengestellt wurden, setzte er die Vereinigung mit der Geliebten durch und verließ bald darauf mit ihr die Residenz, da Beide in der neuen Welt mehr Glück und Erfolg für ihre Talente als im Vaterlande erhoff ten. Dort war es, wo Marie Sarden und Werner Warnow denn daß sich unter dem Pseudonym Ferani der Sohn des alten Warnow birgt, werden unsere ge ehrten Leser unschwer errathen haben die erste Staffel jener himmelansteigen den Leiter erstiegen, deren schwindelnde Höhe zu erreichen ebenso viel Unterneh mungsgeist und Unerschrockenheit, wie Ausdauer und Talent erfordert. Trotz der Erfolge, die er mit der Zeit im fremden Welttheile errang, schwieg in Ferani diesen Namen wollen wir bei beHallen die Sehnsucht nach der Hei math und nach einer Versöhnung mit seinen Eltern nicht. Lr kehrte, nachdem fast alle seine Briefe unbeantwortet ge blieben waren, nach fünfjähriger Abwe senheit in der Hoffnung zurück, ein Wie dersehen wenigstens mit seiner Mutter zu erzielen. Hier traf ihn kurz nach sei ner Rückkehr die erschütternde Nachricht von ihrem Tode. Harry Reichfels, fein Schwager war es, der sie ihm persönlich mittheilte. So grundverschieden der Charakter dieser beiden jungen Männer war, so wenig Sympathie sie daher für einander haben konnten, so hielten sie doch fest zusammen. Ferani sah in sei nem Schwager die einzige Verbindung mit dem Elternhause, mit seiner Fa milie, und Harrv Reichfels hatte andere Gründe, welche ihm riethen, das der wandtschaftliche Verhältniß auch zu einem freundschaftlichen zu gestalten. DaS war um so erstaunlicher, da eigentlich schon seit ihrer Knabenzeit eine Art Rivalität zwischen beiden geherrscht hatte, eine Ri valität, die jedoch nur einseitig war; denn Ferani war viel zu großherzig, um seinen jüngeren Verwandten um irgend etwas zu beneiden. Beide waren auS guter, vermögender Familie, nur mit dem Unterschiede, daß Harry Neichfels, als er in seinem zwan zigsten Jahre schnell hintereinander seine Eltern an der Cholera verlor, daS große Vermögen seines Vaters durch deffen un glückliche ; Spekulationen bis auf ein Aaarvermögen von 30,000 Mark zusammenaeschmolzen sah. Er war bitter ent täuscht, aber klug genug, diese Enttäuschung am wenigsten seinen reichen Verwandten zu verrathen. Nachdem er, durch das glänzende Examen seines Vetters angespornt, ebenfalls da? Abituri entenexamen bestanden hatte, war sein Entschluß gefaßt: er wollte die land wirthschaftliche Laufbahn einschlagen und bewarb sich um eine Elevenstelle bei seinem Onkel. Er erhielt sie und zeigte sich bescheiden, tüchtig und arbeitsam. Im Winter, wo die Arbeiten weniger drängten, verlebte er einige Monate in der Residenz. Wie er hier lebte und was er hier trieb, wußte er sehr geschickt unter dem Namen harmlosen LebenSge nusses zu verbergen. Sein. Onkel, wel cher durchaus kein Pedant war und von C V i. . r m r l oer ugeno einen mäßigen ujinub oer Lebensfreuden sogar verlangte, fand eS ganz natürlich, daß auch er die Freuden der Jugend genoß, wenn er nur sonst in allem seine Pflicht that. Er wußte, daß sein Neffe über die Einkünfte eines kleinen Vermögens verfügte, und daß er mit diesen sich schon einen kurzen Aufenthalt in der Hauptstadt gestatten konnte. Daß Harry ReichfelS seine Anwesen heit in der Residenz ähnlich wi: sein der storbener Vater zu gewagten Spekulatio nen benutzte und, um sein Vermögen zu vergrößern, sogar zum Hazardspiele griff, davon ahnte sein Onkel nicht S. Ohne mit den Augen zu zwinkern, wenn er Tausende verlor oder gewann, ließ er auch niemals em Wort über semen Ge winn oder Verlust gegen seine Besann ten entschlüpfer. Er zeigte sich am rt. r " ri ' pielniqe iHwelgiam, ernt, gemeen, ganz anders als im gewöhnlichen Leben, wo er der heuere, UebenSwurdige, ange nehme Gesellschafter war. In der aro ßen Welt, wo man den Dingen nie auf den Grund geht, wo die lasse sich auS demjenigen, was sie von einem Men schen direkt sieht, ein Urtheil bildet, wo i. r - nr r - r vie oosiicyen umgangssvrmen genügen, r 1 i rt nr UM ncy oie allgemeine Anerkennung aus wirken, wo man die landläufige Ehrlich keit schon für Rechtschaffenheit hält und eS mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, galt Harry NeichfelS als Gentle man und konnte selbst einen so scharf blickenden vcann, wie den alten War now, einige Zeit täuschen. Diese Täu schung erstreckte sich auch auf Ferani der allerdinas keine Geleaenbeit aebabt bat te, den eigentlichen Charakter seintS Schwagers kennen zu lernen. Sls Zuna

iinp Patten ste sich geMnni) als Scanner sahen sie sich wieder. Wir sinden aber ost bei bedeutenden Menschen wie Ferani daß sie durchaus keine Menschen und Weltkenntnih besit zen und alles mit dem idealen Maßstabe messen, wie sie selbst fühlen und handein. Zwar hatte der schwere, oft bit tere Kampf ums Dasein denn Amerika hatte durchaus nicht zum Beginn sei ner Laufbahn nur goldene Fruchte in Ferani'S Schooß geworfen ihn in manchen Dingen skeptisch gemacht und das unbedingte Vertrauen zu den Vten

schen und xu. seinem guten Stern gewal tig erschüttert, immerhin blieb er aber den Vorspiegelungen edler, selbstloser Ge sinnungen zuganglich, und so glaubte er gern den Versicherungen seines Schwa aers, daß derselbe alles, was in seiner Macht gestanden, bereits gethan habe und noch thun werde, um den Weg zur Versöhnung mit dem Vater anzubahnen. Wie wenig dies jetzt in seiner Macht lag. ja, wie fern ihm überhaupt diese Ansicht lag, das ahnte Ferani Nicht. Er wollte bei der heutigen Begegnung mit Reichfels Nachricht über die Seinigen erhalten. In dieser Absicht näherte er sich seinem Schwager und begrüßte ihn aufs herzlichste, während Sophie Laterna sich lächelnd Maria Verena zuwandte und nicht ohne Malice sagte : Sie haben sich da ein ganz allerliebstes, verstecktes Plätzche gewählt." Ja, das habe ich," gab sie unbefan gen zu, es ist ein lauschiges Plätzchen, von dem man ungesehen alles übersehen kann." Der Direktor trat jetzt an beide Damen heran, und das Gespräch erhielt eine andere Wendung. Indem der Bühnenleiter sich ganz speziell Maria Verena zuwandte, wechselte die Laterna mit Reichfels einen verständnißvollen Blick. Jener war in lebhafter Unter Haltung mit Ferani, in welcher sich betde durch den Direktor nicht stören ließen ; sie traten nur einige Schritte zurück, nachdem sie einige höfliche BegrüßungsWorte mit demselben ausgetauscht hat ten. Der Laterna entging es nicht, daß Ferani'S Gesicht während der Unterhal tung mit seinem Schwager ungewöhnlich erregt aussah, und er, wenn auch leise. doch mit leidenschaftlichem Eifer auf ihn einsprach. Sie kannte sehr wohl die Ur sache dieser Erregung und triumphirte schadenfroh. Mochte er die Unversöhnlichkeit seines Vaters bitter empsinden, mochte er fühlen, welchen thörichten Schritt er gethan, als er diese blaffe, kaltherzige Verena zu seinem Weibe ge macht und dadurch für immer das Band mit den Seinigen zerrissen hatte. Sie hätte großartiger als diese tugendhafte, keusche Verena gedacht und sich damit begnügt, ihn zu lieben und ihre Schulden von ihm bezahlen zu laffen, statt ihn ge gen den Willen seines Vaters zu einer Ehe zu zwingen. Sophie Laterna haßte seit jener Zeit Maria Verena, und wenn sie diesen Haß, wie es jetzt geschah.unter einem gutmüthigen Lächeln zu verbergen wußte, so dankte sie das ihrem vortrefftichenKomödi enspiel, welches ebenso sichere Erfolge im Leben wie auf der Bühne zu verzeichnen hatte. Sie zog jetzt den Arm ihrer glücklichen Nebenbuhlerin durch den ihrigen und zwang diese damit förmlich in eine Gruppe von Herren hinein, deren Mittelpunkt sie bald bildeten, indeß Ferani den Platz seiner Frau einnahm und mit leiser, leicht vibrirender Stimme seinen Schwager nach dem Ergehen seines Va ters fragte. Wie soll es ihm gehen ?" erwiderte Reichfels achselzuckend, eisenfest, wie seine Gesundheit ist, geht eS ihm gut, über anderes läßt sich schwer etwas sa gen. Seit dem Tode Deiner Mutter ist er noch umugänglicher als früher und, was das Traurigste für Dich ist, ge räth förmlich' in Zorn, wenn Dein Name nur erwähnt wird. Du weißt," fügte er mit unbarmherziger Offenheit hinzu, er legt Dir die Schuld an dem frühzei tia.cn Tod Deiner Mutter zur Last, was Euer Hausarzt von Schleicher bestä tigt." Während dieser in kurzem, verstimmtem Tone gegebenen Erklärung drückte das Gesicht Ferani'S abwechselnd schmerzliche Enttäuschung, tiefe Erschüt terung und jenes Mißtrauen aus, welcheS wir immer demjenigen entgegen bringen, der uns unerwünschte Nach richten giebt. So glaubst Du wirklich, daß mein Vater auch letzt, nachdem es mir aelun gen, meinen Namen als Schriftsteller zu Ehren und Ansehen zu bringen, in seiner Unversohnlichkett verharrt, daß mWahr heit der Tod meiner armer theuren Mutter, deren letzter-Vries so warm, so liebe voll war " Du erhieltest einen Brief von Deiner Mutter?" unterbrach ihn sein Schwager. Ferani stutzte. Der Ton, mit welchem diese Frage gestellt wurde, enthielt ebensoviel Ueberraschung als Aerger. Ja, weshalb wundert Dich daö? Wußtest Du nichts davon V und Feranis Adlerblick ruhte forschend auf dem unter diesem Blicke erröthenden Gesichte feines chwagers. Nein." gestand er, davon wußte xq nichts, eme Mutter hat mir stets versichert, daß sie gegen den Willen fK. ' . . rt- . V r . - r r ' r amnes narers ajix nicht zu cyreiven vage." DaS hat sie auch gehalten, nur ein einziges Mal, ich glaubte, unsere alte Mamsell wußte sie dazu zu bestimmen, schrieb sie an mich, kurz vor ihrem Tode. WaS mir damals aufsiel war, daß sie keinen meiner Briefe erwähnte. Du sag teft doch, Du habest sie ihr selbst überge den ?" Sein Schwager hatte sich von seiner ueberraschung so wett erholt, daß er mit gut gespielter Treuherzigkeit antworten konnte : Ich muk Dir zumemer Bescha mung gestehen, ich gab die Briefe auS Furcht, als Unterhändler l zwischen Dir und Deiner Mutter von Deinem Vater entdeckt zu werden, an die alte Mamsell, welche dieselben stets übermittelt hat. Du wirst , fügte er entschuldigend hm zu, als sich im Gesicht Ferani'S Ueberra schung und Enttäuschung zeigte, dieses begreiflich sinden, wenn Du bedenkst. waS ich dabei rn riskiren hatte. Wenn Dein Vater meine Vermittlerrolle ent deckt hätte, wäre er Im Stande gewesen. meine Verlobung mit Deiner Schwester aufzuheben." Sein Schwager antwortete nicht. . ca. t,:.! &ix Deine Mutter da

SM.tUi--qgeN

tnals 'rcfttt Neichfels mit einem lauernden Seitenblick auf den in düste ren Gedanken vor sich hinstarrenden Ferani. Es ist 'hier nicht der Ort, die theuren Worte zu wiederholen," war die ernste Antwort. Harry Reichfels biß sich auf die Lippen und drehte an seinem Schnurrbärt; dann, als Ferani in seinem Schweigen ver harrte, machte er eine Bewegung ihn zu verlassen. Ferani fuhr aus seinen Gedanken em por und legte seine Hand auf seinen Arm. Bitte, noch ein Wort. Wie geht eS Deiner Frau ? Warum ist sie nicht hier?" Das wäre doch wohl kem pa nender Ort für meine Frau." Das Blut schoß in das schone, mannliche Gesicht Ferani'S. Etwas in ihm bäumte sich empor und hieß ihn eine stolze Antwort geben, aber da er die Si tuation, in welcher er sich befand, klar überschaute, so unterdrückte er den auf Wallenden Zorn und erwiderte: Du hast recht, meine Schwester gehört hier nicht her, doch wo kann ich sie sehen? Im Hotel, in Eurer Wohnung ? Denn sie hat Dich doch nach der Residenz be gleitet r Nem, das yat ue nicht. Ich vm nur Vorübergehend und in Geschäften hier ; ich reise morgen, vielleicht schon heute Nacht wieder ab." Du erlaubst aber doch, da ich sie aus Eurem Landsitze besuche?" Jetzt stieg Harry das Blut ms Eeüi icht. Auf ihrem Landsitz? Eine zornige nklaae gegen sem:n Schwiegervater drängte sich auf seine Lippen, aber die Klugheit hieß ihn die Wahrheit perschweigen, und er erwiderte zögernd: Wir sind im Begriff, nach dem Süden zu reisen, und dann. Du weißt, das Gut . . . . w. . m . r liegt dem meines arers o naye, vie Leute sind so geschwätzig, daß ihm Dein m m r r . Zrt f - T Y Besuch vei uns rem iseyeimnip vieioen könnte." Ein herbes Lächeln zuckte um den charaktervollen Mund Ferani'S. Ich verstehe,Du fürchtest auch Enterbung", sagte er, und fast herausfordernd klang der Ton, in welchem diese Bemerkung gegemacht wurde. ..Werner ! Wie kannst Du solche Selbstsucht bei mir voraussetzen ?" rief sein Schwager verletzt. ..Nun,ich wußte keinen anderen Grund, der Dich bewegen könnte, selbst auf die r t. f Ort . . . iseiayr, oan mein Barer von meinem Besuch bei Dir Kunde erhielte, einem Wiedersehen mit meiner Schwester entgegen zu sem," erwiderte Ferani ernst und bestimmt. Ich selbst habe durchaus Nichts gegen dieses Wiedersehen, dock weiß ich denn. ob meine Frau es wünscht " Meine Schwester Lore sollte es nicht wünschen?" Es lag ebenso viel Zweifel wie schmerzliche Ueberraschung in dieser Frage. Ich kann mich ja irren." lenkte sein Schwager ein. Doch da Deine Schwe ster stets über Dich mit mir zu sprechen vermieden hat und eine außerordentlich hohe Meinung von der Gerechtigkeit Deines Vaters hat, ja ihn geradezu in Allem, was er sagt und thut, für unfehl bar hält, so liegt diese Besorgniß sehr nahe." Ein schwerer Seufzer war Ferani'S einzige Antwort. Er stellte keine Fragen niehr, sondern sah sich jetzt nach seiner Frau um. Sie stand, sorglos lachend und plaudernd, mitten in einer. Gruppe von Herren. Unter ihnen war fast alles, was die Residenz an wirklichen oder vermeintlichen Größen der Literatur und Kunst aufzuweisen hatte, vereinigt, und jeder schien bemüht, der gefeierten Künstlerin zugefallen. Ein eifersüchtiger Schmerz zog Feranis Herz zusammen. Da war seine Frau, umworben, gefeiert, preisgegeben dem Lob, der Bewunderung, der Versuchung, genöthigt, den allmächtigen Helden der Feder zuzulächeln, die ebenso leicht einem Talent mit der scharfen Lauge heißender Kritikalle Begabung abzusprechen, wie ein Stück, ein Werk, das mit der Begeisterung tiefinnerster Seele geschrieben wurde, lebensunfähig machen können. UnWillkür lich verglich er dieses äußerlich so glänzende und verführerische Leben, deffen Mittelpunkt seine Frau bildete, mit dem seiner Schwester. Jene lebte in gesicherten, geordneten und glücklichen Verhältnissen, unbekannt mit den Kämpfen und Versuchungen des Lebens, geschützt gegen jede zersetzende Kritik, gegen jeden unlauteren Blick, gegen jede heimliche und öffentliche Intrigue, und sein Schwager, der den Preis ihrer Liebe davongetragen, konnte dieses Kleinod hüten, es gegen jeden profanen Blick schützen, wohingegen er, ach wie ost, den Zudringlichkeiten anderer machtlos gegenüberstand, so lange er der Oeffentlichkeit angehörte. O, daß er sich der Heimath beraubt hatt?.' 3. Es war eine FrühlingSnacht, eine schöne, warme, mondscheinlose, aber sternfunkelnde Frühlingsnacht. Die langen Telegraphenstangen standen wie riesige Ausrufungszeichen am Wege. Hin und wieder schwirrte ein leise vibrirender Klang Über sie hin, geheimnißvoll eine Mission durch die stillt Nacht tragend. Am Wege machte sich im Graben zwischen magerem, kurzgeschnittenem Gras die gelbe Todtenblum breit, und hinter den sich weit ausdeh nenden Kornfeldern leuchteten kleine. glühende Punkte zwischen den ver ichwommenen Umrissen alter Bäume her vor. Gerade auf diese zu ritt in lang samem, monotonem Schritt ein einsamer Reiter. Er war .ein Mann' zwischen sünszig und sechzig Jahren, von kurzer, ge drungener Gestalt, mit kurzgeschnittenem Bart und Haupthaar und wetteryartem Gesicht. Er trug dunkelgraue Beinkleider, die in hohen Stiefeln steckten, eine gleichfarbige Joppe und um den Hals ein breites, buntseidenes Tuch. Den Kopf bedeckte ein Strot)hut, an der Seite ymg an emem vreuen eoerriemen etwas, was wie em leoizmianen aus sah, und in der Hand hielt er eine Reit gerte, die er Wohl selten gebrauchte. Das tne.-.L. . " i. m r Piero war wie oer wiener, kurz, iraslig, gedrungen. Man sah es demselben an. daß sein Besitzer mehr Werth auf die Ausdauer, als auf die Schönheit dessel den legte. Reiter und' Pferd waren aleichsam mit einander verwachsen .uyd

kannUn den Mcg ginau, denn U rani wobl oft vor, daß sie ihn am Tage zweimal, auch bisweilen Nachts einmal machten. Holla, was ist das?" Das Pferd stutzt und will nicht vorwärts, und als sein Herr es antreibt, siebt er gerade vor sich eine Weiße Gestalt, welche sich langsam zur Seire bewegt. - Er springt vom Pferde und ruft demselben ein paar Worte zu, worauf es gehorsam mit ge senktem Kopfe stehen bleibt, und tritt auf die Gestalt zu. Ueberraschnng und auch etwas wie Mißtrauen spricht aus seinen Worten : Sie hier, Frau Reichfelö? Was in aller Welt führt Sie denn zur nachtschlafenden Zeit auf die Land straße und gerades Weges auf mein Pferd zu ?" Lores schlanke Gestalt überfliegt ein leises Zittern, aber sie beherrscht sich und sagt so ruhig wie möglich, ja sogar mit einem Versuch, sich über sich selbst lustig zumachen: Ich muß Ihnen wie eine Nachtwandlerin erscheinen, Herr Doktor! Ich sah Ihr Pferd gar nicht und dann dann," stotterte sie, hielt ich Sie für meinen Mann." Gehen Sie dem immer so spät deS Abends entgegen, wenn er von seinem Skat kommt v Ich erwarte ihn heute von einer Ge schäftsreise au der Residenz zurück," erklärt die junge Frau. So," kam es langgedehnt von den Lippen des Doktors, nun, von dieser ist er schon zurück, der Zug kam bereits um acht Uhr an ; ich verließ ihn auf der Station beim Skat. Er scheint es mit seiner Rückkehr gerade nicht sehr eilig zu haben ; ich möchte Ihnen daher rathen, nach Hause zu gehen und sich niederzu legen." Sie wurde dunkelroth, was ihm bei der herrschenden Dunkelheit entging, und wandte sich dem Gehöft wieder zu, deffen Umriffe man in einer Entfernung von einigen hundert Schritten gespenstig liegen sah.

Doktor Falker schwang sich wieder auf sein Pferd und suchte neben ihr Schritt zu halten. Sie machen noch emen Kranken besuch im Dorfe, Herr Doktor?" fragte Lore, indem sie, um sich gegen den leichten Frühlingswind zu schützen, der flüsternd durch die Pappeln am Wege strich, ihr helles Tuch fester um die Schultern zog. - , Ja, wissen Sie Nicht ? rau Eberhard, die Schweizerin, ist heute Nachmittag in Wochen gekommen. Man schickte einen Boten zu mir hinaus, daß ich. wenn es angmge, noch den Abend nach ihr sehen möchte." Lore wunte es nicht und sagte, daß sie morgen die Wöchnerin in aller Frühe besuchen wollte. Da thun Sie ein gutes Werk, schon allein dadurch, wenn Sie . ihr Nudel Kinder in Ordnung halten, welche der braven Frau wohl schwerlich Ruhe lassen." ' Haben Sie meinen Mann auf der Station gesprochen ?" kam in etwas beklommenem Tone die junge Frau auf die Veranlaffung ihres späten Ausgangs zurück. Die Station, das heißt die nächste Haltestation der Eisenbahn, war der Sammelpunkt der Gutsbesitzer der Ge gend und lag ungefähr eine Stunde von der Domaine entfernt, welche Herr Warnow für seinen Schwiegersohn gepachtet hatte. Hier kamen die jungen und auch die älteren Leute des Kreises zusammen und vertrieben sich das Einerlei des Landlebens mit Biertrinken, Unterhaltung und Spiel. Daß bei letzterem nicht so niedrig pointirt wurde, daß eS über Haupt nicht so harmlos zuging, wie Harry Neichfels seiner jungen Frau einzureden suchte, war erklärlich, da es meist wohlhabende junge Leute waren, die bier zusammenkamen, und auch die Kavallerieofsiciere der benachbarten kleinen Garnisonstadt sich bei dem Spiele häusig betheiligten. Im Anfange ihrer Uebersiedelung nach dieser Gegend hatte Neichfels einen Anlauf genommen, um seinem Beruf und seiner Frau zu leben, und Lore, die sich sehr rasch in die bescheidenen, veränderten Verhältniffe gefunden, fand sogar darin einen besonderen Reiz. Sie hatte, gewöhnt an praktische Beschäftigung und getragen von dem Wunsche, sich nützlich zu machen, es nicht als Demüthigung empfunden, als Frau Pächterin überall in der Wirthschaft selbst zuzugreifen, und war meist die erste des Morgens auf ihrem Platze. lForttetzuna solat.) Dr.PAHTZER Z3nudarzt und ge0rtsyelfer. Office und Wohnung: c?o. 280 Oft mattet Cttafte. Sprechstunden : 2 4 Uhr Nachmittag. 7 8 Uhr Abend. VJT Telephon SO. 184S. 1887. R. Browning. B. C. Browning. Browning & on, LxoiHeker und C&nblet w Dkvxuen, ft&imitalitrt, kkztti, Jnflkmntn, Bandag'n. Glatwaaren, ürsten, Stirn me, seinen Parjiimerien, Toil,ttnar titeln , Siwünen, Färbestofftn e. kl alten ylatze. TlyoiHeLer Halle ! 7 & 9 Oft Washington Straße. Olcherbeit, Sparsamkeit und Bequemlichkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch-Gas -Oefeu! OOÖ. !. Personen, welche Srundigethu im Aelt habr,'odr solches, auf lchem .nzeichen- vor handln sind, sollt un solche zum vkrkaus über gbn. Leute, welche solches Lind zu kaufen wün sch,n eh der .Boom sein HSie erreicht hat. Wi, machen au dem aus und verlaus von Oel-und SaSigthum in Jndiana ein Spezialität. Crirulbt, Pctxrton. S& Co., 81 Circle Str. Jndianapolit, Ind.

' ' in l 'Tl ii " "i , nl lH'li

-rtfOCIIICIOI

r"sT" . ß Psi (7) n 1 Ü3lBUf CIKCINNmHÄMiLTON&DAYTaNm

And

SOUTH

?nc5i

Grand Rapids, Fast Saginaw, P r

Kalaniazoo, Ba? City, L I IW .

AND ALL POINTS IN MICHIGAN AND CANADA.

SandnsKy, Adrian,

TOLEDO,

Frernont klirr! AND ALL POINTS IN Terre Haut, Mattoon,

INDIANAPOLIS.

St. Louis, Greencastle, AND ALL POINTS Hilwankee, Mlnneapolis, Ä r

St.PaaL Bock Island, VHIlHUVl Dabaqme, Xaroattt, AND ALL POINTS IN THE NORTHWEST.

TO PIMPIMMATI s) Wher dlrect conneetion ar mde with Donbl Daily Tral Srrlc IU UlliÜlmlHI I, U. for all pointi In theEast, South, SotheastaadSootliwet,

Detroit tö Cinclnnati Toledo ta f Miw-Initatl Indianapolis to Clneinnatt Grand Eaplds and Fort Warne to Cinclnnat I Keokak, Iowa, and Sprinirdeld. lila., to llnrlnniti

.SDLIÜ TRAINS BETWEEN ÜHICRGÜ UND CINCINNATI, Ask Ticket Agents for Tickets via C. H. & D R. R.

For füll Information, time cards, folders, etc., D.B. TBACT, F. P. JEFFRIF.S, Nor. Pas. Agt , Detroit, Mich. Dist, Pass. W.N.riSHEU, E. Tf. ÄcGCIKF, Gen i Agt.,IndianapolI,Ind. Ticket Agt., Or General Passender A?fnt, No. C. C. WAITE, Vice Prost, and Gen'l Manager. PAKJT VGHJR BÜGGY ft ein foifs OTTE-COAT BucCY Paint. Paint Friday.

Waroon, VermHion, Olive Lake, Brewster and W'agon Greens. No Varnishin necessary. Dnes hard with a high oa, Tip top for Chairs. Furniture. Baby Carriages. Front Doors. Store Fronts. "ZJScSSß? reeeipt of ta. Ifcllr, and warrant it to wear. DlMut tb. Trrt. COIT 4c CO- HOÖ Xin St Quoifle, XU.

AnstreiHer Arbeiten namentlich Kontrakte zum Anstreichen von Häusern wkrden aus'S Schönste auSp.esüirt von GAUL. HOFHANN, No. 124 Higb Ott. Preise mäßig. Schöne und gute Ar beit wird garantirt. Z?ir stgea, Iyr venüht di, YANDAIÄA LEPTJG Gacnrn! Ocil fie die kürzeste und beste Linie üde, f3t, JLtOTila9 XlsouxlV Kau ßas, Iowpj Nerjrtislitx. Texao, iVrlcansaeia Colorado, THevr Mexloo, Deoota xrnh Oaliroraia iN. Das vahnbett ist vou Vtein.und die Schie. m find an Stahl. Die Wage habe die neuesten Verbesserungen. Jeder Sua hat chlastvageu. Passagiere, ob fit nun Villet txw Klaffe oder mtgranien.vtllete badl werde durch unsere Paffagi.rzüge erster Kla: , befördert. Ob u nnu ein VtLel zu ermäßigten Pret. seu, ew Szcurs.ons bittet der irgend eiue Sortk LiseubahnbiUete wellen, komme Sie, d schreiben vie a II I. erliiffv Iftftent tairol fiaffsgierlgent. orbotttt aihmgton und Illtnoi Str.. Ind'xl .Hill, veu'l Spt. St.Loni, tto, 6. S.I tl, 0I vss..ot t. Vvli . WABASH BOUTE ! Falls Sie die Stadt nach iraend einer Rich tuug hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Si, zur Wavajy trt.)ffi, Vo. 56 pea pafjiestbtt Straß,, Indianapolis, und erfrage die Fahrpreise und näheren MittheUungeu. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Käufern . und Emigranten jugewanok. Rundfahrt-TicketS nach allen Platzen im Westen und vcordwesten ! Die direkteste Linie ach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT uud allen östliche Städten OtshldäLZS, Yalaft'OkZlafkkäLsonS, zuverlässiger Vnschluß'nnd bollstSndige Sicher heit mache die arosio Wabash Qahn die beliebteste Paffagier-Bahn in Amerika ! E I. Wade, DiftrÄ-Passagier. uud Laud-Ageut Jndtanapolt, Ind. I o . Smit h,. General Ticket-Manager. r. E h a n d l e r, Sen..Pass.- nd Ticket.Agt., St. Louis. Mo. ö$lUQ. j I kl R-R &u f&?2t$e ss) ttftt Dtjpx tc$ Lonisville, Naehville, Mornphis, Ch&t tanooga, Atlanta, Ssvannati, Jacktonville, Mobile "and New Orleans. Cl ist vortheilhast für yassagie ach btn VKdeu, eiue direkte Noute zu uehme. yalaft, Ochlas uud Yarlor-Wage zwische Chicago und Louisdille uud St Louis uut Louisdill ohn. Oageudechsel. Komfort, Schnelligkeit uud Sicherheit biet, die ?,ff" die alte zudn'Ssfkge 5S. M. 4 5d. M. M. H. . DrKn, Iftftent cZeßkal Vafsagier.Sge, ordo, ashwgts nd Ji,i Ctx., Jnd, T. UcILEznxL, Superintendent.

sÄ--v imsx-frmr Mt kt i r"T E r 1 Fl 3 y I üb jm I

Points Q NXlfiNATLHAJr'iLTDN & OAYTCN HR. mnm y lint, Kiairara Falls, jftflson. Toronto. Lima, I'Iqua, Sldnf, Tror, NORTHERN OIHO Peorla, Springfleld, Quincr. Eeokak. iK THE WEST. r ä ä Madien, La Crow.

Parlor Car on Day Trains; Sleeper on Night Trains.

M fc M 4 RecUniog' Chair Car. addrtss following agents: W. H. WHITTLXSEY, Agt, Toledo, O. Cent'l Pas. Agt., Daftoa, O. j. F. McCAKTHT, Klchmond, lad. Sou. Pass. AgU,CUelmBatl,0. 200 W. Foartb St., Clacinnati, O. CHA?. II. ROCKWELL, GcnM Pait'r and Ticket Ag-ent. FOR OHE; DOLLAR run tt to Church Sunday. 8iX Fashionable Shades: Black. U. e mm I. X Ii MsVÜme Aas öeste Qüt? SefeB't Ciseobahn .Zeit. Tabelle. Nnwnst und Abgang der LisendahnzZge in Jndianapollt.an und neü Gönn tag, den 2. Januar 1887. Iesstrssuville, adissn und Zudiaospolis eiseubahu. Abgaug: vnknnst: Sd r tag. f.. l.lftBaSinatSce.. 10jc I fXabftcc... s.w ' Zddick ta,li v) JndiettadUail 4UZIVK l,. d,d . , til . s. N i t ztZ, 10. an Vaudalia Line. Atl Tiai .... T. 3081 ag 9p, V II 5b trni Haut et. .oO vaeiste r 11) Western Mail... diUSZm chnlNS 3 45 r RaU nd Cee...lO.(ii) Ba ag Erxnß . .. 4 43 Srrreß 4 15 C Schnell, 3 3i9t Gleveland, Eolnmdns, Ciurinnali und Zndta. oapolik Sisendahn (Bee Line.) BefrI.. 2 5115 nderjo E, ..lUiCrn CajtonClf. 7 3) RBftB i... 7.20 Ra "? (Bfifden 4.00 Miiaan Erpreß. 4. 0 Cm et 2 f i tflg 645 "u iÖt 4?j .11.2 to .. I 6t Cll 2 03 Kau I .... 18 "ij t8 Bt Ui.25 Sentoa Har. .10.15 m vrigytwood Didifio, C .. HO I. glich. 45 Ba 10.53 a ltSuB 2 00 a 34 Xa "Ugltch. 540 Ra tlgUch.lOthn 10.45 Rm ag tk,lich. 2. WCm 30 C " 7.8 ' 11X5 11.3) Ba 2.10 a ' ladt. 3.&5 Na I täglich. 7. a i 5 00 9tm I Eiueiuuati, Sudiauapolis, Ct. Louis u. Chicago eiseubahu. Ciueiuuatt Didifio. KAouiiv.A. Z Ba lneinnati öle 11 33 va Poftzug i.fBa r. ... 6-65 88 StL Srxreß.... 4-3iCm Snlianop . 10 45 Ba Mi'tiUCtt. 11.4 Ba Bitern e, ... lo 45 Sa CtS v glich I c c 11 10 Lafavett Lee.. 4.45 a Didifio... CMC ,u 8. glich 3.33 Ca Äafcottti Scc.ll UB L atl Z R Peoria Stxrei.. 6 itm Chicago Jio 5 Bari C. 7.103a dteago atl p.:3.0K eftern Ci 5.00 a S Ugltch s , ll.Zia Lisa ce... 5.00 LoganSxort .. 7.10 Im Zudiana, vlooWgton undOefteru Liseubahu. zail.. 740 Ba iknck kez J Lkt s-'lS Ä 3t C i 12 00 Btt a 3 I tflsill.OO 5 after 6Ci. tifitch.. s.iora Ctnc tft 10.40 B KtlanttcCiftU. 3Z,a TFret 80 R5 Oeftliche Didifio. ' Oftl.lUail....4.i0a I Paeifte Crrrc,.. 7 203a agl. errcj .... 9 00 5 I B Ä 3 Cj 10 33-3 tlantie r? 3 55 a I Diflrn .... 3 5Sa . Oabast, Lt. Louis yaeifie. Bet ClieSatl 7.15 Ba 8 X tt 2.15 Kn Ct9U9 9X C$t0a Ctti 1.15 Ba 5CoI tftD Cx.. 10.45 Ba et tz all. .45 Ab Cl 7.U0 5 Indianapolis ruid vittunes Oistuiah. Nail it9 , 7.15 Ba I Btnctna XUc.10 55 Ba Ciatinnil B . 4.15 1 CaU Cltil 0. 1 53 fia elruiuatt,HarniUoniiJudiauapolis5iseubahu. Jd? 6tÄ R 8 4.00 Ba I CannttlBtSf Ztt 85 Ca Gsnrlv llekee 5.80 rn CJatL 11.45 Ca Jdxlvt. 8.1015B3nbf Ct2aiJlrt4Rai it .X..B 340 a I Cincinnati Ute 4 55 rw Jndtcnapolis, Decatur Se Cdriugsield. Dee Peo Vail. 8 3CBm ontezuma 8U.e tgl aulg 0'4Nt. 6 8035 Echnellzng l i I. ..10 5ofl5 chneLjug x t .. 3 503a vlale,uma See utg Sonnt... lOlV atl iliflm - Chicago, St. Louis & Pitttburg. RP 5313 09 I Ntcha e 5. r täglich 4 30 B l no vonnt. 9.40 V v r ,ge ! nommtnSsnnll.0)0a er llalich n.üCa KDceag. onntag 4.00 Ka N v P P l tägUch l h.. 4 55 a Chicago Reut, khUago vchnek ,g tSg 11.10 Bm hieago rvreZ. 3.k5 5 Jndiana?. ee. 3.!0t jtefter atl. . V4J a via Kokorno. Znd'I Lo. vchnellzua... 4.00 Ba In dp,.', no. Citnl 3.10 Rrn Zudianapolis nd Ct Louis Liseubah? I tnult cc. Uaiich 7.25 Ba Ccä b Ct 8 Cl. 5. kZa u Ot L Ci täglich l u cc.lOOfia Lwt rvlgl... 1145 Ba S s 0 cx tag ee 2.4 Ba Loeal VaFer.l0Ui0 r Da,xe tägl t3 Jndianoxott Ct 3.40 a Louisdille, ?!ew Llbauh Se Chicago. Vir-Liue hieago x tgl..l1.lOX Kott Ott CCC )S3 ich ito bteag. , cx vom iiaüjjm dicaga X. tgl.. 3.32La Ucntntt i. it, tie. C naU. 3.Uta - L2ge it r t, LehnseI!- r.tt s, C4Ufca;t mit f, vlor,E.

L