Indiana Tribüne, Volume 10, Number 223, Indianapolis, Marion County, 2 May 1887 — Page 3

. M Ai'AuguÄVocnZg's HAMBURGER

TROPFEN gegen Mngclileidcn. Berichte über die Erfolge von Dr. Llunnst ÄSnia'S Hamburger Tropfen, welche vor Jahren erzielt wurden und jetzt bestätigt erden. sicherer Crsalz-TkKtrmbkr 1876. Ct. Aon'face, Pa. Mein Son litt feit längerer Zeit an einem Mazenleiöen, welches keinem der vielen ange wandten Mittel welchen wollte. Aus Anrathen eine-? freunde; gedrauckte ich Tr. Slnqust .S nig'S Hamburger Tropfen und in kurzer Zeit war er wieoer hergestellt. ThomaS O t t . ach 11 Jalzrr obiges Zeugniß iejlZtigt. St. Soniface. 8. Februar. 1937. Vor Iahren litt mein Sohn an einem hefti tiqen Äaaenleiden. Ein Nachbar rieth mir, ihm Dr. August König'S Hamburger Tropfen zu geben, ich befolgte den Rath und er wurde geheilt. Heute ist er ein gesunder und kräfti ger junger Mann. ThoS. O t t , Postmeister. Lange gebraucht Juut I88. Mancheiier. 31. S. Sckon foit Jahren gebrauch ich Dr. Auguik König's Hamburger Tropfen, sie wirken immer ausgezeichnet und sollten in keincmHause fehlen. Herman Siittner. Nach 9 Jahren. Manchester. N. H.. 2. Februar, 1837. Bereitwillig bezeuge ich, daß Dr. August Aöni.'s Hamburger Tropfen mich von Unoer daulichkelt. etc. geheilt haben und kann ich die Anwendung dieses ausgezeichneten Heilmittels nicht arm genug empsehlen. Herman Rittner. - THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. Gegen bmmotiämuS, Renralgia. Froftbenle, Hrienschu, reuzweh, uikensch merzen, Lerganchungkn. Brühungen, Lchnittwde. Zahnschmerzen, opfwey, randwunden, Prei SO fienta, tn alle xothtk ,u habe. THI UHUS A. TOÜlLiK C&.BALU10KK.U). pie AadianapoNs WafseVwSVVe sind eingerichtet, vortrefflich et Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden und für Dampfkessel zu außerordentlich niedrigen Prei sea zu liefern. Office: 23 S. Penusylvaniastr. Jndianavolil. Ind. iettr-Alarm-Olgnale. t -i. t SÄ artet. S Englifha Opernhaus. Ctrar ue -Mit Port ? otel uttd ichian Sttai. J?rf,,.SttZe ao iSafiachulett S S'.Niisn ad Sistd-Stiaik. 11 Sffurtjua rl 4 Zeu? $rttm nt. Ssffach'.t'ZeU Äv. nahe Nodi Str. l Vtlm :r, und Fort Wapne Avk. U -fltv J,:'ey und Äort C3a,n Kpenn 1 $t ZU. U5d Uu?aqusett v, 10 tirtia . und !5 Str. 17 Part Slo. und utlet Str. I arrowi 5tr. und slott T 19 her kd Zehn Str. i Asd in Sieden,, St, 124 auöana und SZedente Str. 125 UeriKta un 5U5ent tt. 126 Handel Str. nri Stncslln x in Solumdia und Hil Ave IM ttmt! un Achte St, 129 ?uk!t,2anil..bäud. iii :aöitra u.-6liorrtln Ctt i$i campton und Acht f5ti 15t College flst. nd Lehnte 6lx. 136 Home Ea. und Delawar t 15 Delawar ,aichigan Str. 137 ewman und 8 Str a et. 3v eti., 've JSinvi. sts Vennsylvania und Pratt Str. 24 Meridian und Str. 25 St. 6. ngin Haus echft. n(t 36 Visftsstprt und t. lair Str. 27 Jlinoi und Richigan tr. PennsHloania Str. und 5 Str tt Uisftsstxri und viert tr. 212 nnflM und ikiam N. 1t Pnas,lanta und Richtgan ti. 214 Jktnsil und Herbert tr. 2b Farbigen Waisenhaus. 216 Tennefje und 1 6u 81 Indian v. und Utchigan St,. z oeridtan und kSalnut Str. tt California und ßrmsnt Str. tat d v,k tr. U Judiana v. und St. Utr sn i7 6ta)tofttaL Olat und otd Str. tS kiichtgan und Igel tt, It veft d kSalnut Str. J1S CS und DrUt, Str. 314 Siebente und Howard Str. tt OasZtnzto, ah kSeft Str. 4i SetZindorf und Washington St, u tffourt und Re vork tt. Veridia, und kSafhinitdn Str. Zltndtß und Ohis Str. 47 XuneftM und Uashwgto tt. U jtinjan'j Port Ho. 9 Jndianol. 412 Vtiffourl und Ur?lad St. 4 tsftfftxrl und Sadash Str. TlZ Morril uno Thurch (21 3. . U. , Huse. 121 an Atql. 424 Mile Äre und Rational Raa , Kl 3&li und 18irU ti. 62 Jltnotl und Louiftana St, U Utft und kidart, Str. 4 Ctfl und South Str. Xenncfiee und eorai tt. 67 eridian und a? tr. U adiZ An, und orrt tt. I Madifo . un Dt, et, 113 Cft und Sed tr. Kl Cnttt4a lot. uni irrt r 614 Uni und t 61 AZivoi und ansa nf Uarril und Daeotab tr. bIS isflsfi??i ud tzenr 619 Tknneffee und MeTart? S21 Meridian und Polmer. d23 orriiftr u,d Urtelbahn f Coulh na) Dla, Str. a Vnsylanta nd uistana t, tt StUnart nd Uctart tr. 4 Oft asi artn Stt. 69 Udorn nd trgian 7 Virginia . vd radsha tt Oft nd oburn Str. renf,loaia t,.undadifsn W UeKerna nd Dabrta tr. !3 Sa und Lincoln La öl Meridian ''d South IS Noble und South 61? Neu, Aer'e? und Merrill 1 Virginia ve. ade Hur tr. n Oftu,Sorgia ett. n ashtnato nd to tt. 74 OtstZ ud orgi, tr. 7,n . s jiiXon nd Bat Ftr 7 Virginia. und . 72 SlrtÄtt . und ils. 71 Gvruf nd Peivkt t; 71 eglis5 v und Lar,l tt. TU Silo d ttlio tr. 7 16 Deutsch Waisenhau. 71 Luurei und Orang Ni c;Uy ,")?. 51 ettt-" 2rs? - 2 ZasZinglo d D,laar tt. U 0? un"itr. S4 Jort nd Wn t, 45 TbumUnftaU. U ,,. Staate rs 7 Orital und Oashwlt . tt ra, flngni. a,öiat, 12 ,. chlanch.Hau. D? a,h t , 8t UarZtl und bl, Stt. N4 Odl nd H'y tt SU Pan Hndle Shor U Wa cett und arter 821 Ticket u,d Torl? tat rr 1 atad ah eNdla tt. N rl,ttdtann, niatt enli. ! ti nVi".'; i.d..du. 4-4 Stqnalii., Aßuer.DruS. rni 6411m, Em-t -Lwölf chllz, 12 Uhr Mittag.

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Schwere Kampfe.

Roman donJ.'d. Vrun B arnod.lFortsesung.) Unter solchen Erwägungen nahm Harry Neichfels den Weg nach dem Familien zimmer, in welchem er seine Frau zurück gelassen hatte. Er fand das Zimmer wie den daran stoßenden Gartensaal leer. Sie wird doch nicht unsere Unteiredung unter dem offenen Fenster gel?ört haben V dachte er und erinnerte sich des unruhigen, besorgten Blickes, den sie mit ihm gewechselt, als die Aufforderung ihres Vaters ihm überbracht wurde. Da kam sie schon die Asphaltstusen herauf. Er sah sofort seine Besorgnitz bestätigt. Sie sah ungewöhnlich blaß aus, nur auf den Wangen brannten zwei rothe Flek ken, die untrüglichen Zeichen ihrer star ken Erregung. Du hörtest, weißt alles V fragte er mit verlegener, hastiger .Stimme. Sie nickte nur stumm mit dem Kopfe und folgte ihm in den Gartensaal, den sie hinter sich schloß. Ja, ich hörte alles !" sagte sie, und die mühsam bekämpfte Aufregung brach sich in einem leidenschaftlichen Thra nenstrom Bahn. Wie konntest Du so so " ihr Stolz bäumte sich dagegen auf, das richtige Wort zu gebrauchen so schlecht handeln! Das hätte ich nimmer, nimmermehr ge glaubt !" und laut aufschluchzend drückte sie ihr Tuch an das thränenüberströmte Gesicht. Er war um eine augenblickliche Antwort verlegen. Ihre Thränen, welche ihn zurest berunruhigten, zeigten ihm doch auch, wie ihre berechtigte Entrüstung mit der Liebe zu ihm im Streit lag, und seu ne Aufgabe war es nun, der Liebe, die sie weich und empfänglich für seine Ver theidigung machte, zum Siege zu ver helfen. In beredten Worten wußte er alle möglichen Milderungsgründe für sein Vergehen anzubringen, und wicklich gelang es ihm, der in sophistischen Spitz Findigkeiten wohl bewandert war, seine That in einem milderen Lichte erscheinen zu l äffen. Sie hörte ihm schweigend zu, und als ihre Thränen allmählich versiegten und die erwarteten Vorwürfe ausblieden, athmete er erleichtert und siegesge wiß auf. Zärtlich näherte er sich der in einem Stuhle zusammengesunkenen jungen Frau und sagte mit einem Anflug na türlicher Wärme und Dankbarkeit: Lie des, braves Frauchen, wie gut von Dir, daß du mir nicht zürnst ! Nicht wahr, ich bin nicht schlecht, nur etwas leichtsinnig gewesen ?" Etwas ?" Sie sah ihn mit ihren großen, blauen, vom Weinen geröthe ten Augm zum ersten Male zornig an. Nein, Harrv," rief sie, ich halte Dich für sehr für unverantwortlich leicht sinnig!" Der entschiedene Ton, der zornige Blick, mit dem sie diese Erklärung gab, überraschte ihn unangenehm. Ei ne ärgerliche Antwort drängte sich auf seine Lippen, aber er hielt sie zurück und sagte gekränkt : Ich hätte von Dir die sis harte Urtheil nicht erwartet." Wirklich nicht V fragte sie schmerzlich befremdet, hattest Du wirklich ein anderes Urtheil erwartet? Das wun dert mich." Dabei dachte sie, was er wohl gesagt haben würde, wenn er gese hen, wie sie, als das Wort Betrüger" von des Vaters Lippen ihr Ohr getrof fen, aufstöhnend unter dem Fenster in die Kniee gesunken war. Aber wie wohl sie die Anklage ihres Vaters als gerechtfertigt anerkennen mußte, so war sie doch keinen Augenblick zweifelhaft gewesen, auf weffen Seite sie zu stehen habe, was ihre Pflicht als Gattin sei, eine Pflicht, welche sie auch dann erfüllt haben würde, wenn die Liebe zu dem Manne ihrer Wahl weniger tief gewesen wäre. Hast Du gehört, was Dein Vater von mir verlangt ?" war seine Ant wort. Daß er auf unsere Trennung besteht?" Ja," sagte sie leise, auch das hörte ich." Und was hast Du beschlossen?" frag te er erwartungsvoll. Natürlich bleibe ich bei Dir !" Das willst Du ?" rief er, halb freu vig, halb zagend, denn sofort siel ihm die Drohung seines Schwiegervaters ein. der ibnen für diesen Fall seine Unterstüt zung für immer entziehen wollte. Da hatte er statt einer reichen eine arme Frau gehabt, deren ferneres Schicksal von seiner eigenen Thätigkeit abhängig sein wurde. Weißt Du auch, womit Dein Vater uns für die en Fall aedrvht hat ?" Ja, er sprach laut genug, daß ich alleS verstehen konnte. Z,eht Papa seme Hand von uns ab, nun gut, ich kann arbei ten." Er sah sie von der Seite an, dann senkte nch der Blick aus seme wohlge pflegten Hände. Aber Deine Freundinnen, Deine Be kannten, sie werden auf Dich herabse hen !" Es zu5te um ihre Lippen, und dieklei ne Faire zwischen ihren Augenbrauen. ein Famillenzug der Warnows. vertiefte sich. .Weshalb iührst Du das Alle an 9" fragte sie mit emem leichten Aufflammen ihrer Augen. ,.Cs hat za fast den An schein, als wünschtest Du selbst, mich jetzt bald loS m werden." Lore, wie grausam und ungerecht Du bist !" rief er lief verletzt. Siehst Du denn nicht ein, daß ich diese Einwen düngen nur desbalb mache, damit Du die Grötze des OpserS ermeffen kannst, welches Dein Edelmuth mir darbringen will r Diese Erklärung verfehlte ihren Ein druck nicht und erreichte, waS er gewollt. Ihr Herz wallte von Mitleid mit ihm über, und beide Arme um seinen Hals schlingend, sagte sie mit dem Vertrauen der Jugend und der Märtyrerseligkeit der Liebe : Wir wollen zusammenste hen und arbeiten und uns um daS Ur theil der Welt nicht kümmern, welche. wie Papa mit Recht sagte, nichts zu unserm Glück oder Unglück betragt. Wie ich Papa kenne, wird er sich nicht lange gegen den machtigen Eindruck, den ehrlie Arbeit und aufrichtige Reue her

vorrufen, vericyileen rönnen, uno 10 winkt uns, venn auch nicht jetzt, so doch sicherlich später Versöhnung und Lohn." Bald darauf suchte die junge Frau ihren Vater in seinem Zimmer auf, um ihn mit ihrem Entschlüsse bekannt zu machen. Er saß noch vor seinem Ar beitstisch, den Kopf in die Hand ge stützt. Sie trat leise ein. Er bemerkte sie erst, als sie mit leicht vibrirender Stimme seinen Namen nannte. Er wand'

te sich hastig um. Sie kniete blaß, mit zitternden Lippen neben ihm nieder und stammelte ein Flehen um Verzeihung, das sein Herz wie mit Messerstichen zer schnitt. Sein Kind, sein gutes, braves Kind kniete vor ihm wie eine Verbrecherin, und ihreGatte er . Seine Hand ballte sich zornig zusammen, aber er überwand den Ausbruch des Zorns gegen den Mann, den sein Kind das sah er in ihren heiß flehenden Augen trotz seine? elenden Betrugs noch immer liebte. Vater, Vater, vergieb !" bat sie leise mit der innigen, süßen Stimme seines todten, heißgeliebten Weibes. Ein furchtbarer Schmerz durchwühlte sein Inneres, er hob die Knieende em por. Dort ist nicht Dein Platz, meine Tochter," sagte er mit rauher Stimme. Du weißt, ich habe Dir nichts zu verzeihen, und was 'ich von Dir wünsche, hat Dir wohl der elende Bube" er schwieg bei dem vorwurfsvoll flehenden Blick, der ihn aus der Tochter Au.gen traf, einen Augenblick und fuhr dann fort : hat er Dir wohl bereits gesagt' Dann schob er ihr mit der Aufmerksamkeit, die er stets für Frauen hatte, einen Stuhl hin. Er selbst drehte seinen Stuhl so, daß er ihr gegenüber zu sitzen kam, woran sie sah. daß er eine lange, einge hende Unterredung mit ihr beabsichtig te. Das aber wollte sie vermeiden. Wenn sie auch nicht fürchtete, in ihrem Ent schluß von ihm wankend gemacht zu wer den, so bangte ihr doch vor dem Zorne, den ihr Widerstand gegen seinen Willen hervorrufen könnte, und sie wollte daher ihre Mittheilungen so kurz wie möglich fassen. Vielleicht las er das in ihrem blassen Gesichte, in ihrer unruhigen Haltung ; denn, sofort auf sein Ziel losgehend, setzte er ihr in kurzen Worten auseinan der, weshalb er, wenn auf keiner Schei dung, so doch auf einer.Trennung beste hen müsse. Ich thue es um Deinetwegen, meine Tochter," schloß er, nachdem er seinen Entschluß genügend motivirt zu haben glaubte. Er soll arbeiten, entbehren lernen und sich unsere Achtung wieder erwerben." Jch verstehe Dich, Papa," wandte sie ein und schlug die Augen voll und offen zu ihm auf, ich weiß. Du willst sein Bestes, doch Du wirst auch begreifen, daß ich meinem am Altar geleisteten Schwur treu bleibe und Leid und Freude mit ihm theile." Leid nennst Du das, was er über Dich, über sich gebracht hat!" brauste ihr Vater auf. Leid ? Nein, Schande ist es. Du darsst nicht davor zurückbeben, die Sache beim richtigen Namen zu nennen. ES ist schon viel Unheil durch unzeitiges Beschönigen gekommen, und Du weißt, ich liebe es nicht, daß man das dem Schicksale ausbürdet, was man selbst verschuldet hat." So will ich Harry'sSchuld mit ihm tragen, Papa," erklärte sie demüthig, mein Platz ist an seiner Seite." Ihr Vater erhob sie mit einem lan gen, ernsten Blick, erhob sich rasch und durchschritt aufgeregt daS Zimmer. Er mußte sich sagen, daß sein Kind recht ha be, daß ihr Platz allerdings bei ihrem angetrauten Wkanne sei, mochte seine Schuld auch noch so groß sein. O Gott, daß sie recht hatte, und er sich gegen die Stnr.me der Wahrheit nicht verschließen konnte ! Daß er zusehen mußte, wie die Unschuldige mit iem Schuldigen litt, daß die Strafe, die ihn traf, auch sie treffen mußte! Freilich, im Grunde genom men hatte sie ihr Schicksal selbst herauf beschworen, hatte ihm seine Zustimmung zu der Verbindung mit dem Elenden förmlich abgerungen ; sie hatte ihre Mut ter für sich zu gewinnen gewußt, welche wenigstens dieses Kind unbeschränkt in der freien Wahl semes Herzens gluck lich sehen wollte. Wenn seine Unglück liche Fvau diesen Schlag noch erlebt hätte und erlebt hätte, wie berech tigt sein Mißtrauen gewesen ! Sie hätte einsehen müffen, wie recht er in Allem gehabt. Er blieb jetzt vor seiner Tochter vlötz lich stehen, seine Augen funkelttn, nicht zornig, aber finster, entschlossen. So folge ihm, wenn Du nicht anders willst," sagte er kurz, fast barsch, indem er seme furchtbare Ausregung zu verber gen suchte, ich kann Dich nicht zurück dalten, jedoch an meinem einmal ausgesprochenen Willen halte ch fest. DaS Gut wirdvukaust, die Schulden Deines Mannes norden mit dem Erlöse gedeckt, und das Ewzige, was ich für Euch thun werde, ist, daß ich für Deinen Mann ei ne Pachtung suche. Zulage erhält er von mir nicht. Mit dem, WaS er auS der Pachtung schlägt, nachdem er den ZinS bezahlt hat, muß er sich einrichten. Ein Pächter braucht nicht als großer Her? aufzutreten, und Dein Mann soll es vor allen Dingen nicht. Von Deiner Ausstattung nimmst Du nur daS ilcoth wendigste mit, damit er nicht in Versu chung komme, die Sachen in Geld umzu setzen." . Aber Papa, wieilannst Du so etwa, denken!" Habe ich nicht alle Ursache dazu 1 Nun, ich weiß nicht, waS schlimmer ist. Wechsel fälschen oder die Sachen der Frau aufS Leihamt zu tragen." . Papa !" und eine dunkle Gluth der m r T e m sr . cyam ichov in ivr viaes Zeucht. Ja, Kind, ich spreche, wie ich die Sa che ansehe: wenn ich dabei Deine Gefüh le nicht schone, so mußt Du das meinem strengen Wahrbeitsgelühle, meiner ge rechten Empörung und der Sorge zu schreiben. Dein Mann könnte am Ende mit der Zeit auch Deine Nechtsbegriffe verwirren. Die Thränen traten ihr in die Augen, aver sie tdersprach nicht. Zögernd er hob sie sich. ..ÖastL)u mir nocht.y?s zu ist?

fragte sie mit niedergescylagenen Augen und leiser Stimme. Ueber das Gesicht ihres VaterS flog ein trüber Schatten. Ja," sagte er, das Eine : wenn jemals Du nach dem Troste sagen wir nach der Zuflucht des alten Vaters verlangst. Dir ist mein Haus stets offen das vergiß nicht, mem Kind!" Lieber Vater!" und überwältigt durch die ungewöhnliche Weichheit seiner Stim me lag sie an seinem Herzen. Er drückte ihren Kops an seine breite Brust, und wieder arbeitete der Schmerz in seinen ehernen Zügen, bis eins schwere Thräne

langsam m seinen weißen Bart Herme derrollte. 2. Auf der in' glänzender Beleuchtung strahlenden Bühne des Nationalthearer in der Residenz, inmitten von Blumen gruppen und mächtigen Orangenbäumen näherte sich eben das Souper seinem Ende, welches der Direktor zu Ehren der fremden Künstlerin gab, die er für sein Theater zu gewinnen hoffte. Das letzte Gläserklingen verhallte. Das Orchester setzte schmetternd zur Polonaise ein, die Gesellschaft erhob sich, um sich durch den Zuschauerraum nach dem großen, zum Ballsaal hergerichteten Foyer des ersten Ranges zu begeben. . Wohin die Blicke schweiften, bemerkte man in der glänzen den Beleuchtung der ihr Licht in mächti gen Spiegeln wiederstrahlenden Krön leuchte? die Repräsentanten von Be rühmtheit, Geist und Schönheit, und da zwischen spann die nimmer ruhende In trigue, hervorgerufen von Ehrgeiz, Ge fallsucht und Neid, ihre feinen Fäden, mit welchen sie ihre Opfer unsichtbar, selbst im Taumel der allgemeinen Lust, umspinnt. In dieser geräuschvollen, von Lebenslust sprühenden. Versammlung schien nur eine Person von der Herrschenken Stimmung nicht fortgerissen zu werden, und das war diejenige, welche als erste Liebhaberin der fremden Truppe, die seit einigen Abenden im Theater Gastvorstellungen gab, durch ihr vollen deteS Spiel den durchschlagendsten Erfolg erzielt hatte. Nachdem sie bei der Tafel der Mittel Punkt der Unterhaltung gewesen, hatte sie sich nach der Polonäse mit ihrem Herrn in eine der tiefen Seitennischen des Foyers zurückgezogen und ließ die glänzenden Wogen der Gesellschaft an sich vorüberflmhen. In einem weißen Seidenkleide mit einer Tunique von golddurchwirkter Seldengaze, Rosen m braunen Haar, blendet sie weniger durch die Pracht ihrer Toilette, welche von mancher ihrer Kolleginnen überstrahlt wird, als vielmehr durch den idealen Ausdruck ihrer Züge, durch die blendende Weiße ihrer vollen, runden Schultern, welche durch eine Hülle von Blonden und Tüll aus dem miederartigen Ausschnitt des Kleides hervorblickten. Die schönen Hände der wohlgeformten Arme, über welche die weißen Handschuhe fast viS zur (Lllbogenhoh.e herausgezogen sind, spielen mit einem kostbaren Elfenbein sacher, emem Meisterstück der .Aus schneidekunst. Ihr einfacher Schmuck, der von einem feinen Geschmack zeugte, ließ erkennen, daß sie zu jenen seltenen Ausnahmen unter den Schauspielerinnen gehörte. welche weder Aufmunterung zu Geschen ken geben, noch selbst auf kostspieligen Schmuck so viel Werth legen, um ihn sich von ihrer Gage anzuschaffen. Ihr edelgeschnittenes, bleiches (Gesicht hat das Kunstmittel der Schminke verschmäht. Neben ihr sitzt Harry Reichfels. Er redet lebhaft auf sie ein und sie hört ihm zerstreut zu. Seit einem halben Jahre itl - nisx.1. r - ? ii er vau?ler oer omane zgermsoors und in. Geschäftsangelegenheiten auf einige Tage in der Residenz. Er ist ein alter Bekannter Maria Verena's, der fremden Künstlerin, und .hat durch sie und ihren Gatten Ferani eine Einladung zu dem heutigen F. st; erhalten. Sem schwarzer GeiellschaflS anzug ist tadellos, und seine dun kelblonden Haare sind auf das sorgsamste frisirt. So lebhaft er die Unterhaltung führt, so aufmerksam behält er dabei auch die Vorübergehenden im Auge, während seine mit dem feinsten dänischen Leder bekleideten Hände in nervöser Unmhe sich, wie es seme Gewohnheit ist, mit den Spitzen seines SchnurrbarteS be schäftigten. Es entgeht ihm nicht, daß Maria Ve rena, vielleicht von ahnlichen Gedanken wie er bewegt, nur zerstreut seinen Wor ten folgt. Er bemerkt auch, wie jetzt eine flüchtige Nöthe in ihr blasses Gesicht steigt, als ein Herr von hoher, schlanker Gestalt mit einer Dame von südlicher Schönheit, in dunkelrothem Atlas, unter der voiubergehenden Menge daher schreitet. Ah, da ist Ferani," sagte Reichfels, er scheint in ein sehr lebhaftes Gespräch mit derLaterna verwickelt zu sein. ; Er sieht Sie nicht einmal," fügte er mit leichter Ulcali hinzu. Ihr Gesicht ist wieder blaß und sie sagt ruhig : Nein, er sieht mich nicht." Aber er sah sie doch, denn er kam mit der Dame direkt aus ne zu. Es war ein auffallend schöner Mann. Von der gewölbten Stirn siel leicht ge locktes, blondes Haar nach Künstlerart in den Nacken zurück. Die blauen Augen waren von gebieterischen Brauen über wölbt. Der Mund mit den geschweiften Llppen schien ebenso für den femen Spott wie für die ernste, zürnende Bit terkeit geschaffen, wahrend das etwas vorstehende Kinn auf Charakterfestigkeit und Beharrlichkeit deutete. Im Zustände der Ruhe hatte dieses Gesicht den Ausdruck einer stolzen Zurückhaltung und schwermüthigen Ernstes. Sobald er aber sprach oder lebhast wurde, funkelten seine Augen mit ungewöhnlichem Feuer. Von fest ausgeprägtem .Charak ter, den eine außerordentliche Schärfe des Verstandes unterstützte, überragte er weit die durchschnittliche Mittelmä ßigkeit seiner Nebenmenschen. Zwar im Wohlleben erzogen, jedoch früh auf seine eigene Kraft angewiesen, hatte er, als er sich selbstständig machte, mit der Noth zu ringen und bedürfte eines starken Geistes und- einer festen Willenskraft, um sein Ziel zu erreichen und im Kampfe umS Dasein nicht zu erliegen. Er hatte die sen siegreichen Kampf nicht allein für sich gefochten, sondern auch für daS Wesen, welches er liebte, für Maria Verena, welche, als er um sie ward, nur eine be scheidene Novize der Kunst war, zu deren Giv5el stch später emvorschwanL. Zhre

Kolleginnen gönnten damals der vlasfin, sck-üchternen Kunstnovize, die so an sp.uchslos auftrat, den jungen, reichen schönen Mann nicht, und manche In true wurde ins Werk gesetzt, um dis Liebenden zu trennen. Ihm selbst legto man Hindernisse aller Art in den Weg, als er plötzlich aufhörte, der reiche Mann zu sein und in der Sorge um seine Exi stenz zur Feder greifen mußte. Demü thigungen und Zurücksetzungen aller Art blieben ihm nicht erspart. Es war weder ein glückliches, noch leichtes Schriftstellerleben, welches hinter

Ferani lag. So sorglos er seine Kna ben- und Junglmgsmhre verlebt hatte, so hart und schwer waren seine Mannes jähre Von dem Augenblicke an geworden. wo er, verleitet von seinem Better Harry, Reichfels, zum ersten Male hinter dis Coulissen geblickt hatte. Bon da an übte die Rückseite der Bühne eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihn aus. Es verursachte wm em eigenes Vergnügen, das bunte Treiben hinter den Coulissen zu beobachten und mit den Schauspielern zu plaudern. Der Ge gensatz des wirklichen Lebens zu der Uebertreibung der Bühne gefiel ihm und zog ihn immer mächtiger an, bis er, von der Theaterlust förmlich angesteckt. für zeden anderen Berus, als den des Bühnenschriftstellers, sich untauglich fühlte. Und dann kam ein anderer Abend, wo er, hinter einer. Coulisse stehend, unab sichtlich das Gespräch eines alten Roue Mit einer zungen Künstlerin belauschte. 1 gr-f ... v ,, Vv.v ic'e sagen, für das Interesse, das Sie an mir nehmen, aber ich bin entschlossen. c r LT hnn rntn v?rr " hnrt o:ne die Hilfe Anderer meinen Weg zu g.en. Ich wlll ein braves zvtadchen binden und lediglich meiner Kunst leben, :n welcher ich nur einen geachteten Na men zu erringen hoffe." Glauben Sie wirklich, liebes Kmd," wandte ihr Versucher ein, - daß daS so leicht ist und daß es dazu nur des Brav bleibenS bedarf ? Sehen Sie sich selbst an. Sie sind jung, hübsch, sehr hübsch: Ihnen fehlen nur die Mittel, sich besser und vortheilhaster kleiden zu können. Beobachten Sie dagegen Ihre bei wei tem häßlicheren und alteren Kolleginnen die nicht halb so viel Talent haben, wie Sie heute zum Beispiel in Ihrer kleinen Rolle gezeigt chaben. Ich bin ein Kenner und verstehe mich darauf. Welchen Platz nehmen Sie aber trotzdem neben Ihren Colleginnen ein, die weit unter Ihnen an Begabung und Schönheit ste hen? Man steht Sie nicht allem über die Achsel an, nein, man überläßt Ihnen alle die Rollen, die keine spielen will. Glauben Sie wirklich, daß Sie, arm, ohne Freunde und Gönner, wie Sie sind, sich aus der untergeordneten Stellung, in welcher man Sie zu lassen bemüht blei ben wird, erheben werden ? Gesetzt sogar den Fall, Sie erzielen Erfolg, ziehen die Aufmerksamkeit des Direktors, des Pu blikums auf sich, glauben Sie denn, daß man Sie auch nur die erste Staffel der Leiter des Ruhmes ersteigen lassen wird? Glauben Sie sicher, es bedarf einer stärkeren Hand als der Ihrigen, die Ihnen die schwanke Leiter hält, welche zum Ruhme führt. Ueberlegen Sie sich das alles, mein Kind ! Ich meine es gut mit Ihnen, sehr gut. Es ist gewiß recht schön, brav zu bleiben, wie Sie es nennen, aber klug, weltklug ist es nicht." (Fortsetzung folgt.) Aus der Jnstruktions stunde. Unteroffizier mstruirt die Ein iäbriaen über die Abfassung militarischer Gesuche. Nachdem er denselben auseinandergesetzt, daß solche Gesuche möglichst kurz und präzise gehalten sein müßten, fordert er den Einjährigen A. auf, ein Beispiel eines Urlaubsgesuches vorzutragen. Einjähriger A.: Ich bitte um zwei Tage Urlaub in meine yeimath Posemuckel. UnteroMer : iuosemuael ! UZolemuckel! lLMlayriaer, machen Sie keine schlechten Witze. Einjähriger A. : Aber Herr Unteroffi lier, Posemuckel ist ja eine Ortschaft in der Provinz Posen. Unteroffizier: Einjähriger B., ist das richtig? Einjähriger B. : Jawobl, Herr Unterossizier. ! i er- cr w r nlervsnzier : 'Jia, oann jagen ic ein mal ein anderes Beilviel. Einiäbriaer ö. : Ich bitte um zwei Tage Urlaub nach meiner Keimatb San 5?ranzisko. Unteroffizier : San granzisko? Wohl chon wieder !o em demuchtes vut aus im.' nt p ver Provinz Polen. 1843. 1887. R. Browning. R. C. Browning. Browning & on, Lxotheker und kkndler in Droauen, Chemikalien, Srztli5,n Instrumenten, Bandagen. Slawaarn, ürsten, ant men, feinen Parfllmerie, Toilettenar tikln, Türzen, Färbestoffkn :c. Am alte Vlaye. Apotheker Halle! 7 & 9 Oft Washington Straße. Olcberbeit, (Sparsamkeit und Bequemlichkeit kann nicht besser gewahrt werden, als durch die Koch -Gas -Oefen! Oaö Del. Personen, welche Srundeigenthu im .Belt" haben, oder solche, auf welchem .nzeichen- or Handen sind, sollen uns solches zum erkaufen übe, geben. Leute, melch solche Land zu kaufen wün schen he der .Boom" sein Höh, erreicht hat. Wir mache au dem kauf und veikuf von O,lund igeathum in Jndiana ew Spezialität. ArII. I'a.xoUK &z Co., 31 Circle Str. Jadiauapoli, Ind. Dr. O. G. Mass, ZIzZi ZDuübcvt mn Osdutiohslfer. Ossi : 4ßö riadiQcn 'Ato, 61 dRsn : negm on 8 M 9 Chr. CaUUal , S til t r. - tt tn 1 ttl Hr. CZT lbo S. . OsZ?LLg : 141 T. Alabama 0t. Seienden CSO.

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