Indiana Tribüne, Volume 10, Number 221, Indianapolis, Marion County, 30 April 1887 — Page 2

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Zndiana Tribune. Erscheint lZäglitZ und Konntags. O ISTIjS THI taHft kntA kn XtlS 12 ,t ,, SSsch, dt eonts CixU sei noi. Sei. infnran II mtl. Cu PoJ ,uzschi ta BoxtsiStiahIau W tt C$x. ' Office: IY O.carvlandNr. JissapsIiV Ind., 30 April 1337. ' I Verfehltes Unternehmen. . . Der bekannte Plan des Marquis de Clszti, in New gor! große VerkaufSlä den für Fleisch auS dem Westen zu er richten, scheint vollständig gescheitert zu sein. Die bunten, riesigen Eircusbilder" sowie die.Flugblätter, welche zur Theilnahme an dem Unternehmen auf forderten, und lefet aanzllch von der Lildfläche verschwunden, und viele Leute, welche auf die S10Actien deS Unterneh menö eine Anzahlung von 2 gemacht hatten,, haben ibr Geld wieder zurückbe kommen. Die sieben großen, roth angestrich enen Verkaufsplütze in der Stadt betreiben allerdings noch ihr Geschäft, doch hat das plötzliche Aufhören der ruhmredigen Anzeigen und die Rückerztmng oer angezayttm aernngue daS Publlcum neugierig gemacht, was die Rational Meat Cansumers Association", wie das Unterneh en deS Marquis sich nennt, jetzt anzu fangen gedenke. ß-Z fehlt natürlich auch nicht an Reportern, welche mit dem Marquis über die Angelegenheit gern Mcksprache nehmen wollten, doch könn ten dieselben den vornehmen Herrn nicht in seiner Office 'finden, und die Ange stellten desselben weigerten siH, den Zei tunaöleuten Rede m stehen. Aus anderen Quellen wurde in Er fahrung gebracht, daß zwar Aktien an fanglich massenhaft verkauft wurden, als der Marquis aber gesehen habe, daß auf keinen fiall die übn Millionen Dollar? aufgebracht werden würden, die er zur Durchführung seiner Pläne für nothwen dig hielt, da beschloß er, das eingezahlte Geld den Actionären zurückzahlen zu las sen. Dann versuchte er, bedeutende Capitalisten für sein Unternehmen zu ge vmnen, fand aber auch bei diesen nur wenig Ermuthigung. Jetzt beschäftigt er sich angeblich mit dem Gedanken, ob es nicht möglich sei, Verkaufsläden auf coovnativer Basis nach deutschem und englischem Muster zu gründen. Ein Fi nanzmann der Wallstraße meinte über den Marquis : - . ,Er ist ein Enthusiast in der vollen geichäftlichen Bedeutung des Wortes,

doch ist seine Idee unzweifelhaft gut. UeberzeugungSlreue nach Reformen auf Es handelt sich bei seinem Plane jedoch dem Gebiete der Agrargesetzgebung, sonicht nur darum, den Zleischbedarf di wie der kirchlichen und rechtlichen Ver-

rect von der Ranch auf, den Tisch deS (Konsumenten zu einem billigeren Preise zu bringen. Dies ist leicht genug, wenn .r t l ri ii . . man nur uoer genugenoe icicmurei verfügt. Vor Allem handelt es sich um V I .A CT? MiCAtTaatA Wam f m. If JL La . . V I vie oeueuunfl ri tjiiiyjvaaien, uno dS ist der schwache Punkt in der aan zen Geschichte.' ES kommt dabei auch auf die kleinsten Details an, und um I denselben Genüge zu tosten, würde eine Organisation nothwendig sein, wie man sie im Kleinhandel kaum erzielen kann, Meiner Ansicht nach kann die Schwierig seit nur auf kooperativer Grundlage ge hoben werden, sodaß jeder Verkäufer für die' Waare, welche er in Händen hat, verantwortlich gemacht wird. Heute verkauft der Marquis hier in New Jork höchstens 30 Rinder jeden Tag, und da bei besitzt er sieben Verkaufsläden, ;n de ren jedem zehn Leute .angestellt sind, Beim Ankauf in großen Quantitäten kostet das Fleisch ungefähr 6 Cents per Pfund ; die Vertheilung kostet weitere I . 1 r-. . rnc w rr r r r . I i$ V&CIU9 per '4iuno, uno im X)urcyia)nur I kann das Fleisch nicht billiger, als zu 9 I Cents das Pfund verkauft werden, Seme Fleischläden kosten ihm 535,70 jährlich. Er könnte vielleicht einen Cent am Pfund sparen, wenn er ein Schlachthaus m KansaS City besäße, aber die? könnte seine Ausgaben nur dann decken, wenn es täglich mindestens 100 Rinder schlachten würde. Außer dem hat er mit vielen Hindernissen zu kämpfen. Die Eisenbahn-Gesellschaften, du großen Schlachthäuser in Chicago, sänn.che Metzger m New Nork v r v.' .i.:- r v r r r utiq ivgat cic uieancier yaoen- iqv l Möglichstes versucht, um die Pläne des Marquis zu verctteln.". - Edward Davis, der Präsident des SchutzviNlnS dn.Metzger in New York, erklärte, sem Verem unternehme gegen, värtig keine schritte mehr gegen die rothen Fleischläden des Marquis. Im ttyten ayre nocy ,e, der Kamps so hes. tig gewesen, daß kein New Yorker Metz Oer von Leuten irgend etwaS' gekauft habe, die ihr Fleisch von dem Marquis I k. Wt m!44 tk. vwtu, wuf n vkb uiuy, nöthig. Der Marquis habe auSge sViklt. Ein anderer Metzger behauptete sogar, de Mores kaufe alle seine Kälber und r r r er cr m. r c?ase ,n nen? . Lorr. as umlaufen .&4. fsi t ( r (Smmi Inr. St.Ji u fjiiuiv vtivtmu, vu sei man denselben scharf auf der Spur, Auch sein Eis erhalte er nur durch die Vermitteluna eineS aewifsen Beam. der daS EiS für feine Medaerläden von der nickerbocker-Gesellschaft beziehe, seitdem diese Gesellschaft sich geweigert habe, ihm direct Eis zu verkaufen. Sn?r ?n 11 2 nhin WnH uhi uuv hövhi hen wie schwer eS dem Marquis wird. sein Lleblingsproject durchzuführen. Versunkene schätze. 5ln den Leitungen ist aeaenwärtia roie

ttt die Rede von einem Schatze, der tief ebenerem ist die von den Grundherren auf dem Meeresboden verborgen ruht, gewährte Ermäßigung der Pachtzinsen C3 war am 9. Oktober im Jahre 1799, in den Jahren 1835 und 1886 im Be f. r -. . ap.

M daS Schiff itirne' aus Yarmouth in England mit 22 Geschützen, eine? Ant5I Waffsaiere und 140.000 in start -:ld sieb auf die ffabrt nacb Terel be An der .äußeren Bank der Fly JselPaffage ging daS Schiff wahrend iS beftiaen Sturmes, in Stücke, und nur zwei Personen gelang es, daS nackte . sm . . BaZ üJelö an Bord

Leren u retten.

t:zx für tim&t Handelsfirmen in Ham Irland, stehen sich auch m WaleS die la bestimmt - gewesen. Da sich der Land lords und die Pächter feindlich c-tsssdruchkort m t)s2äMchem F2W 2enüber. Die Ersteren aebören der

wänet Sljsno, jö ueg-a ittgittuügöött Holland sofort Nachforschungennach dem

untergegangenen Schatze anstellen, unter der Bedingung, daß zwei Drittel von dem Funde ihr gehören sollten. Es bau erte 18 Monate, ehe es gelang, 60,00 Pfund Sterling aus der Meerestiefe zu holen, und nach dieser Zeit wurden die Nachforschungen nach dem Rest des Gel des fast vollständig eingestellt. Erst im Jahre 1814 wurden die Untersuchungen wieder von Neuem vorgenommen, doch gelang es .diesmal nur, einige wenige Silberstücke zu finden. Im Jahre 1822 bildete sich eme neue Gesellschaft, um nach dem Rest des der sunlenen Geldes zu suchen, und die hol m l r t ctt r . e . ' i tanoljHe negierung ging ogar )o wen, eine bedeutende Geldsumme vorzustrecken. unter der Bedingung, daß die Hälfte des Hundes ibr der Reaieruna zufallen solle. Es wurden mebrere Tausende Pfund Sterling in dem Werke verauS gabt, ohne daß etwas gefunden worden wäre.' Unterdessen war daS Wrack des Schiffes tief in den Meeressand hinun tergesunken, und eS wurde den Tauchern thx schwer, dasselbe zu erreichen. Im afcie 1857 winde das Sueben von anderen Sveculanten wieder begonnen. Nach mehreren Jahren voller Arbeit aelang es. über 25,000 Pfund Sterling zu finden. Im Jahre 1871 wurde durch ein Specialgesetz des englischen Parlamentö der britische Lloyd ermächtigt, die Nackforscbunaen fortiufen. dock sckeint derselbe seither diese Aufgabe vollständig vernachlässigt zu haben. ähnlicher Fall ereignete sich mit der britischen Fregatte Thetis", die im c.r,., 1830 an der Kutte von Brasilien mit 162.000 Vkund Sterlina an Bord scheiterte. Ein gewisser Theil des Gel des wurde zwar später wiedererlangt, doch befindet sich der Schatz" noch im mer im Meere. Unzufriedene Welshmen. (Au der .Kankf. Lt.') Unter den politischen Symptomen, welche die Erweiterung des Parlament rischen Stimmrechts auf einer demokra tischen Grundlage im Jahre 1885 her vorgebracht bat, ist unbestreitbar das bedeutsamst? das in verschiedenen-Lan destheilen erwachte Verlangen nach grö ßerer Theilnahme an den Stegierungs geschäften, nach lokaler Selbstverwal tung. In Irland und Schottland, d. h. in denjenigen Theilen des britischen In selreicheö mit überwiegend keltischer Be völkerung, welche vor Zeiten unabhän aig waren oder doch ein selbstständiges Parlament besaßen, war eme solche Be wegung vorauszusehen. Allgemein über rascht hat jedoch, daß auch im kleinen Fürstenthum Wales der Wunsch nach größerer Selbstständigkeit mächtig um sich gegriffen hat, und daß die Welsh men mit einer zähen Entschlossenheit und Hältnisse streben. Seit Jahrhunderten haben sich diese Welshmen in ihrem ber gigen Ländchen so ruhig verhalten, daß . r -r r. . rc. ..r -ii A; man aus eine jtueye vimyauung nauuna' len Selbstgefühls allerdings nicht vor 4a4 in A C 4U Iam m4a A u AUt A w. ajvuj tumuc luuu cuvui ten, daß eine Völkerschaft, die mitZähig keit, und Begeisterung an ihrer alten Sprache festhält und eine eigene Litera tut pflegt, die erste ihr gebotene Gelegenheit ergreifen würde, um das alte nationale Bewußtsein wieder geltend zu machen. Diese Gelegenheit kam mit der Gladstone'schen Neformakte von 1335, welche die Dörfler , und Grubenarbeiter politisch majorenn machte. Schon vor dieser Erweiterung des Stimmrechts war Wales allerdings kein günstiges Jagd gebiet für englische Tories. Aber es ist ein gutes Zeichen für die Ueberzeugungs' treue der Welshmen, daß selbst in den verhängnißvollen Parlamentswahlen des Jahres 138, !io infolge der Spaltung innerhalb der liberalen Partei überall -'s- tr? ! i. . " C'äiV- v. f . ? vicic iye in cic anoe oer roniervaii ven Partei sielen, von den 30 Abzeord neten, welche das Fürstenthum nach West Mmster zu schicken berechtigt ist. blos vier (einer mehr als im Vorjahre) der rückschrittlichen Partei angehörten und nur em Liberaler sich zur Gesolg schaft Hartingtons bekannte. Die Ab geordneten von Wales unterstützen die von Gladstone empfohlene irische Politik nicht nur, weil sie dieselbe für gerecht und weise halten, sondern weil sie in derselben eine Garantie sehen, daß ihre eigenen Bestrebungen um so schneller bei v i:rx an.Xit.L. xj . i. " rr ven engiiien iaiviVavc(n evor in den werden. In der That sind die Einwohner von Wales zur Zeit weit schlimmer daran, als die Jrländer, welche 1863 vom englischen Parlament die Abschaffung der englischen Episcopalkirche, die Seque stration der Güter derselben und 1331 ein Landgesetz ertrotzt haben, das dem Farmer sein Besitzrecht gesetzlich sichert. Außerdem ist Wales im Vergleich mit Irland und Schottland in Bezug aus sli Kf ', - . r r . r , r. seiooeilrage zu Vkyuizweaen leyr slies' mütterlich bedacht worden. Die Haupt I (As rirfcft llrf fcor MTtr,.; . 17 ufriedenheit in Wales ist jedoch in den a a r a r i s ch e n Verbältnissen - - ' . - ' . I zu suchen. Vie Pächter m Wales be I t ! i V a n v ;t r aroeiieu oas ano iyrer zumeiU engii schen Grundbesitzer nach den alten Feu. dalgesetzen, welche das Leben des Land hnutrs. ührr an Inn Tnh nn Mit Ausnahme der ,fcäfm in fru. waleS und der Grubendistrikte, wo eingemischte Bevölkerung vorherrscht, ist Wales vom Thal von Giamorgen im si.'A.. L I S u - Os -T . f . t . ' i cuccn vtv natu Zinnie na uoerwieaeno von Landbauern uno fast ausschließlich von Welshmen, d. h. Kelten bewohnt. Trotz ihrer äußerst frugalen Lebensweise sind die Bauern von Wales infolge der Entwertung der Bodenprodukte im Laufe des letzten Jahrzehnts verarmt: . r c . . 'et . m t. r ' trage von 5 vi w put. vurcyaus unge nügend gewesen, um den durch doS Fal len der Korn und Fleischpreise veran laßten Ausfall zu decken, und vielerorts sind die Pächter, die mit noch größerer Zähigkeit an ihrem Heim hängen als die Manver, genotyigt worden, zu Wucherern ihre Zuflucht zu nehmen, um 1 w t 1 v w w r v - . iiri w ren anotvro zu oesneolgen. Wie

SläütöNkcht an, stno zucktti! engitjcher Abkunft, leben oft außer Landes und sind ohne Ausnahme konservativ. Die Pächter sind weitaus in der Mehrzahl Welshmen, besuchen Dissenterkirchen und sind so radical in ihren politischen An schauungen, daß vor etwa 15 bis 18 Jahren die Bauern eines gewissen Groß grundbesitzers in Cardiganshire sich ent schlössen, lieber Haus und Hof zu ver lassen, als ein verabscheutes politisches Glaubensbekenntniß zu unterschreiben. Was Wunder, daß die Pächter bisher ohne Erfolg sich über die hochgeschraub

ten Pachtzinsen beklagt haben. Selbst diejenigen Gesetze, welche in den letzten Jahren zur Aeschützung der Ztkchte der Pächter in England erlassen wurden. sind in Wales nicht zur Anwendung ge kommen. Die Lage der Landarbeiter ist so elend, daß sie zu Tausenden nach den Industriestädten und Grubendistcikten ausgewandert sind. Nach dem Gesagten ist es nur natürlich, daß auch das Gerichtswesen in Wales sehr unbefriedigend ist. Da die Magistratspersonen hier wie in Eng land aus der grundbesitzenden Klasse ge, wühlt werden, und zwar auf die Em pfehlung des Lord'LieutenantL der bztreffenden Grafschaft hin, der die Namen dem jeweiligen Lordkanzler zur Bestäti gung einsendet, so kann es Niemand übn raschen zu boren, daß die Nechtspslege m Wales in den Händen von Nichtern ist, von denen 80 bis 90 Procent mit der Volkssprache unbekannt sind. Selbst verständlich sind sie fast alle conservativ in ihrer Politik und gehören fast ohne Ausnahme der Staaiskirche an. Noch vor 30 Jahren hätte es kein Lard-leute-nant gewagt, einen Dissenter oder Nadi kalen dem Lordkanzler für einen Magi stratsposten ;u empfehlen. In den letz ten Iah en ist es in dieser Hinsicht etwas besser geworden aber das Volk von Wa les verlangt mehr ; es lehnt sich gegen das autokratische . Regiment der Lord Lieutenants auf ; gegen das Joch, welches die mit den Tories und anglikani schen. Geistlichen verbündete landbesitzen de Klasse ihm aufgezwungen hat. Die ses Volk ist sich dessen bewußt geworden, daß das englische Parlament das Un recht, unter welchem Wales darniederliegt, w'der autmachen kann noch will. So ist es gekommen, daß das seit Jahr Hunderten schlummernde Nationalgefühl erwacht ist. und daß die Welshmen eine Selbstverwaltung anstreben. Oom Inland e. Dem Evangelisten" Moody hat ein in den Ver. Staaten reisender Engländer 825,000 angeboten, wenn ersterer eine Tour durch Indien machen wolle. Der Engländer muß ein wahrer Menschenfreund sein. Bei einer kürzlichen Fest lichkeit in Californien hat, wie berichtet wird, Gouv. Bartlett fünfzig junge Da men geküßt. Ein alter, griesgrämiger Zeitungsschreiber wundert sich, daß der Gouverneur von dem vielen Küssen kei nen Livvenkramvf bekommen hat. Die Stadt Wichita in Kan sas rühmt sich gegenwärtig eine? unge heuern ,,Vau Booms". ES werden dort zur Zeit neun neue Colleges gebaut, worüber die Bürger der Stadt so erfreut, sind, daß sie behaupten, Topeka und Lawrence könnten sich mit ihrer Stadt nicht mehr messen. Die Eifersucht der drei Städte aufeinander wird hoffentlich zu keinem Blutvergießen führen. Dr. Amandabai Joshee, die vornebme Indianerin, welche vor einem Jahre in dem medicinischen Col lege in Philadelphia promovirte, ist bei Ausübung ihres Berufs in Puna in Hindostan gestorben. Sie war kaum 24 Jahre alt. Ihr frühzeitiger Tod ist um so mehr zu bedauern, als ihr muthiges Niederreißen der Kastenschranken der Frauen Emancipation in Indien großen Vorschub leistete. Wie billig Gas herge stellt werden kann, beweist der Anstalt? bericht der Gaswerke deS Zuchthauses in Columbus, Ohio. Diese Anstalt ver sorgt nicht nur das Zuchthaus, sondern auch das Eapitol, die Blindenanstalt und die Taubstummen'Anstalt mit GaS. Im letzten Monat wurden 3,734,053 Cubikfuß Gas hergestellt, die nach Ab zug aller Auslagen S501.85 oder löj Cents per Tausend Cubikfuß kosteten. W ie aus Tanger in Marocco mitgetheilt wird, hat der dortige amerikonische Consul, Herr LewiS, neuerdings einen maurischen Beamten, der sich an einem amerikanischen Bürger vergriffen hatte, aufgefordert, demselben L1000 Entschädigung zu zahlen. Der Consul ist bei den Engländern sehr unbeliebt, weil er neulich einen Juden auS Alcazar befreit hat, den zwei Englander wegen r f f" r . i " einer cyuw rn eein geiegr uno em gesperrt hatten. ueber ven u i n fi u & der Civilisation ausÄvachen-Kinder wird auS Washington gemeldet: Capitain Pratt von der Carlisle Schule ist nach Fort Marion bei St. Augustine abgegangen. um so viele Apacdenkmde? wie nur mög lich in semer chule unterzubringen. ' Kommissionär Upshaw vom Bureau für Jndianer-Angelegenheiten ist von den i ISntaifAtn .minA.n.ii IfviitlAiM vom Capitain errungenen Erfolgen ganz begeistert. DaS ganz Aussehen der Kinder ist ein anderes geworden ; die charakteristische und scharf ausgeprägte Jndianer-Physiognomie hat einen milderen Character angenommen und daS wilde Feuer der Augen ist gänzlich ver schwunden. I n Bennettsville, Kentucky, hatten John Anson und seine ffrau 30 Jahre lang mit einander glücklich und im Frieden gelebt. . Da siel eS der Frau ein, daß sie gern eine Zimmerorgel haben mochte. ' John wollte von der Geschichte nichts wissen, und eS kam deswegen zwi schen ihnen zu einem Streit. Die Frau ? v f r . . 1 verlor auen eoensmury uno lies an einen nahen Bach, um sich in den kalten Wellen desselben zu ertränken. Glück licherweise sahen fremde Leute iu, wie sie sich in's Wasser stürzte, und holten ste auS demselben wieder heraus, was sie sich auch ruhig gefallen ließ. Ihr Mann c . r. k r 1 . war zeoocy uoer oen canoat so empor:. daß cr aus dem Haufe gmg und sich seit her nicht mehr sehen ließ. ES gibt h i er zu Lande Rich ter, die selber nicht einmal wissen, waS eigentlich recht ist, oder nicht.' In Vbil lipsburg, New Jersey, wurde der Neger üaÜ aus Mount Dollv dem Sli&u

Smtty Mer der Äiiklage Vörgefü eine Frau CoSgrove vergewaltigt oder doch den Versuch dazu gemacht zu haben. Der Nichter brach in die klassischen" Worte aus : Wüßte ich bestimmt, daß Sie schuldig sind, so würde ich gar kein Bedenken tragen, einem Mob zu erlau ben, Sie herauszuholen und sofort aufzuknöpfen." Ihm dem Richter würde es jedenfalls nicht gefallen, wenn er auf einen ähnlichen Verdacht hin ge' hängt werden sollte, ohne vorher die G" leaenbeit ;u baben. seine etwaiae Un,

v 1 - ' 1- " u ' schuld zu beweisen. Inder Näbevon Harpers i Ferry in West-Virginien traf neulich ein, Picnic-Eesellschaft auf eine alte Bombe. die dort schon seit dem letzten Büraer- ! kriege gelegen hatte. Sie wurde nach dem Hause deS Major Cockerell gebracht und mehrere zunge Leute bearbeiteteir dieselbe mit Steinen, während andere umherftanden, um zu sehen, was sich i:r der Qombe besinde. Plötzlich explodine ste mit furchtbarer Gewalt, und sechs Personen trugen schwere Verwundungen davon Frank Jones wurde schrecklich am Kopfe verletzt ; Eduard Palos brach einen Kirnbacken, den Hirnschädel und ein Bein ; dem Wm. Turner wurde ein Fuß abgeriffen. Agnes Willis und. George Willis verloren ein Bein, und Thomas Willis wurde schlimm im Ge stcht verbrannt. Ueber einen Wolf in Schafs kleidern meldet man uns Brockton in Massachusetts: Der frübere Pastor Arthur M. Morrison von West Bridge ri . r warer nano vor oem yiejlgen Pviiige' richt unter der Anklage, am 9. d. M. in Baltimore em Gespann im Werthe von 9300 gestohlen und ferner verborgene Waffen getragen zu haben. Gegen den ... .". . ! ä. k.. . j r. r . ivuroizen errn ouen in nacyuer Jcll noch weitere Anklagen eingebrabt wer den. Vor vier. Wochen war Morrison m vcew yoxl und zeigte einen angeblich von dem Pastor Dunbar von der Cohas set Methodistenkirche unterzeichneten Brief vor, durch welchen er ver chiederen kirchlichen Gemeinden als ein Zögling der Christianity u. s. w. warm .empoh. len wurye. veine liebenswürdige Ma nier gewann ihm viele Freunde, bis ein nach Bridgewater gerichteter Brief zu seiner Entlarvung führte. H?rr Dunbar kam nach New Nork, um Morrison auf. zusuchen, dieser hatte jedoch von der ihm drohenden iöefayr ilrnnd bekommen und lich daher schleunigst nach Baltimore entfernt, wo er den obenerwähnten Dieb stahl ausführte. Im Juni v. I. war Morrison bereits wegen Fälschung verurtheilt worden und hatte eine Gefängnißstrafe absitzen müssen. Früher war er in Williamsburg. Ky., Prediger ge Wesen, mußte jedoch bei Nackt und Nebel davongehen, weil allerlei böser Verdacht gegen ihn rege geworden war. In seinen Manieren ist Morrison ein vollendeter Gentleman nnd trägt stets ein Priester licheS Gewand. Die Polizei hält t aber für einen fehr gefährlichen Men schen, der die . volle Strafe des Gesetzes reichlich verdient hat." Deutsche Local-Nachrichten. Provinz Brandenburg. f in Berlin : Geh. Regierungsrath K. Fr. Theodor Kröning ; der Privatdozent Dr. Kempner und Rektor a. D. Wilb. Koch. Schneidermeister Meister in Potsdam wurde erstochen. Eine Frau Schwamb und ihr Enkel in Tarmow ertranken. Frau Gräsin Schlemitz-Zie-then, eine notorische Schwindlerin in Berlin, wurde zu 3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Gegen den flüchtigen Schneider Heinrich Hitter in Potsdam ist die Untersuchungshaft wegen Diebstahls verhängt worden. Die Tochter des BüdnerS Wellner von Seeburg, die eine im Hause ihres Vaters lebende Frau be schuldigt hatte, demselben 240 M. gestohlen zu haben, wurde wegen falscher Denunziation zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Gemeindevorsteher von Nuhnödorf, Gottfried Spieth, der im Januar d. I. nach einer Jagd aus Un Vorsichtigkeit den Lehrer Brademann erschössen hatte, wurde wegen fahrlässiger Tödtung zu 1 Monat Gefängniß verurtheilt. In Berlin wurde der Steinträger Prillwitz auf einem Neubau an der Sckönhauser Allee von einem herabstürzenden Stein erschlagen; auf dem UebungSplatz der Luftschiffer-Abtheilung aus dem Tempelhofer Exerzierplatz wurde der Monteur Wegener bei den Arbeiten an einer eisernen Ballonhälle durch emen herabstürzenden Balken getödtet. In Bernstein verunglückte der Ackerbesttzer offmann durcv den sm von einer Treppe ; m Müncheberg wurde der Loko motivführer Roßhack von einer Lokomo- . t . l . . rn tlve uversayren uno geroorer ; m eu bardenberg wurde die Tochter des Mau rerS Chr. Buckow in kochendem Wasser zu Tode verbrüht. In Groß'Nietz .wurde der Sohn des Bauers msche?, rn dem er von der Wagendeichsel siel, über fahren und getödtet ; der Mühlenmeister Lent von Rüdersdorf wurde bei der Station Hoppegarten von einem Zuge überfahren, so daß er sofort starb ; auf dieselbe Weise verlor der Streckenarbei 'er Bcanow von Sorau das Leben. Provinz O stpre u ße n. I Der Stadtälteste Reichsbankagent Mielitz in Bartenstein. Zu der Feier deS 300jährigen Bestehens, welche das Gymnajium in Lyck Ende Juni d. I. begeht, werdeu große Vorbereitungen getroffen. Der Böttcher Wilhelm Gerlach von Memel hat sich erhängt. Ein Raub der Flammen wurden: in Gum' binnen das Mießner'sche Etablissement, in Mohnen die Kutzinski'sche Besitzung. in Rosochatzken daS Anwesen des Tische lermeisterS Friedrich, in Wisborienen daS HauS des Kaufmanns Frommer und in Wl)ssocken das Anwesen deS Besitzers Czymoch. . Provinz Westpreußen. Die Schuhmacherwittwe Emma Rohloff und der Schmied G. Schwertfeger und dessen Frau wurden in Danig wegen Kuppelei zu je 2 Wochen Gefängniß verürtheilt. DaS diesjährige Provinzialsängerfest für Ostpreußen wird an fangS Juli in Graudenz abgehalten werden. Bis jetzt haben.sich 40 Vereine mit nahezu 700 Gängern angemeldet. In Danzig feierte der Organist C. Mül. ler daS 25jährige Amtsjubiläum, in Diriöau daS Saubmacbermeister Ol kiw:tt's Ehepaar daS Fest der e.ol.

deneil Hochzeit, in ÄcäUlnvltrz Schutz' macher Lustig das öOjähtige Bürgerju biläum, und in Schilno Steuerkontrolleur v. Topolski das 60jährige Dienst-, jubiläum. Der Kommis Eugen Schütz von Danzig und der Hausbesitzer Karl Urban von Graudenz baben sich erschos sen, und die Wittwe Bielow von Petersbagen hat sich erhängt. Der Arbeiter I. Morawski von Krakauer Kämpe ist ertrunken und der Maurer Gruber von Marienburg starb in Folge eines Stur ;es. ' ProvinzPommern.

In Stettin wurde ein ..Seemanns 1 keim" eröffnet. Kaufmann' Emil Am berger und dessen Hausdiener A. Ram mann wurden in Stettin wegen fahrlässigr Tod'ung in' Verbindung mit fahrlainger Brandstiftung zu ,e 6 Wochen Gefängniß verurtheilt. Im Oct. v. I. fand nämlich m einem der Geschäfte Ambergers eme Benzrnexploston statt, bei der das Dienstmädchen Emihe Schanz derartige Brandwunden erlitt, daß sie bald daraus starb. Der früher in der Bumke'schen Holzhandlung beschäftigte Eonimis Karl Poser in Stettin wurde wegen Unterschlagung von 500 M. Geschäflsgeldern zu 9 Äionaten Gefängniß verurlheilt. Die 4. Batterie der Attil l.rie-Abtheilung m Eolberg rst nach Brvmberg verlegt worden Auf die Anklage, in mehreren Fällen durch Vorspiegelung falscher Thatsachen das Ver lögen der verwittweten Frau Döring geschädigt zu haben, wurde in Cöslin der Kaufmann A. Abrahamsohn, der Händler G. Rohr und dessen Frau zu je 2 Jabren Gefängniß und 6000 M. Geldstrafe verurtheilt. Altsitzer M. Dehrberg und Frau in ?!euendorf feierten das Fest der goldenen Hochzeit. Der Bäckermeister Trapp in Schivelbein wurde we gen Wechselfälschung zu 1 Jahr Gefängniß verürtheilt. Der Arbeiter Egge brecht von Pudagla hat sich ertränkt und der Chemiker Franz Kormann von Stolp hat sich vergiftet. Der Steueramts Assistent H. von Barth ist erstickt und der Knecht Wilhelm Müller von Dem min wurde in Sckrambeck in Mecklenbutg von em Forstlehrling R. Hecht zufällig erschossen. Provinz Sch l es wig-H ölst ein. Dem Komponisten F. Schmidt in Flensburg ist von seinen Freunden im Akarienholzchen ein Denkmal gesetzt worden. Die im Dezbr. v. I. wegen Biga mie zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilte Ehefrau Will in Husum ist vom König begnadigt worden. Der Nachtwächter Zobel in Oldesloe wurde wegen zahlreicher nächtlicher Einbrüche zu 6 Iahten Zuchthaus verürtheilt. Der Schmied Nielsm von Apenrade und der Einwohner Schnerck von Oldesloe haben sich erhängt. Der Vater des Lehrers Höppner in Oldesloe ist ertrunken und der Hufner Maschmann von Wrohl starb in Folge eines Sturzes aus dem Wagen. Niedergebrannt sind : in Heist das Haus deS Besitzers Johann Körner, auf Stolker Feld das Gewese des Käthners Hansen, in Tarleck das C. Bukmann'sche Haus und in Zirpen ein Theil der C. Neumann'schen Ziegelei. P r 0 v i n z P 0 s e n. Der Schmied Lischke von Baborowo und dr 17 Iah alte Häuslerssohn Hermann Woltersdorf.von Selchow sind erfroren und der Schneidermeister Pie trikowski von Powidz ist ertrunken. In Posen ist die große Warthebrücke niedergebrannt ; ferner wurden ein Raub der Flammen : in Gr.-Domken die Wirthschaftsgebäude deS Gutsbesitzers Meier und in Wilkostowo die Schule. Provinz Schlesien. Der Redakteur der FrankensthinMünsterberger Zeitung", Kaplan Pagel in Glatz, wurde wegen Beschimpfung der evangelischen Kirche zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. Der Gutsbesitze? Hermann Schulz von Zahn ist wegen Betrugs zu 18 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Der Sattler Karl Zippel von Kl.-Kotzenau wurde wegen Vornahme unsittlicher Handlungen zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. Der Buchhalter Jagermann von Grottkau. der Kutscher Sander von Rausckwik und der Bauaufseher a. D. Raikowskv von Waltersdorf haben sich erschossen. Ber Diebau ertrank der Schisser Wilhelm Bratke. Auf der FriedenshoffnungGrube" bei Hermdorf wurden 13 Bergleute dadurch verwundet, daß der Fahr korb, worin sie in den Schacht hinab gelassen wurden, mit zu großer Schnelltg ieit in die Tiefe ging, bezw. unten aufschlug. Provinz Sachsen. Der Schachtmeister AhrenS und der Lohgerber W. Eckert in Magdeburg wurden wegen Betrugs bezw. Vornahme unzüchtiger Handlungen mit Kindern zu 16 resp, i) Monaten Gefängniß verurtheilt. Dem im Jahre 1885 gestorbenen j Komponilten Franz Abt ist aus Anre o.ung des rganiuen ZiUrviY von den Männergefangvereinen in' Eilenburg eine Gedsnktasel an seinem GeburtS bause, dem Pfarrhause der Bergparochie, gewidmct worden. t Dom-Musikus Fr. Bergner in Halberstadt. Flurhüter ttarl George von Gehosen wurde wegen -vtemeids zu 5 Jahren Zuchthaus ver urtheilt. Da gegenwärtig de? eigen thümliche Nothstand besteht, daß beide evangelische Gemeinden in Staßfurt kein Gotteshaus benutzen können, fo mußte zum 90. Geburtstage des Kaifers auf dem Marktplatz ein öffentlicher Gottes. dienst abgehalten werden. Die Frau des Arbeiters Blick in Erfurt hat sich erhangt und die Tochter des Thürmers en r . rv 1 M . Vuwlier in cordyauien yat stcy ertränkt. ungluastalle kamen um ö Le ben: der Zimmermann Wilhelm Kluge von Holzweißig (verschüttet), der Arber ter Herbig von Stab (Sturz in einen Schacht) und der Kolonist Friedrich Zie mert von Holzhaus bei Ziesar (starb in ,;olge von Uicedizin). Provinz Hannover. Former Heinrich Rink und dessen Toch ter Louise in Hannover wurden wegen Sittlichkeitsverbrechen m 15 Monaten Zuchthaus resp. 2 Monaten Gefängniß verürtheilt. t Der frühere tadt Leihhauskämmerer F. Hambruch in Han nover, einer der Veteranen, welche die Freiheitekämpfe der Jahre 18131815 in der hannoverischen Armee mitgemacht haben. In Linden wurde Dr. Knoeve nagel zum Bürgervorthalter gewählt. Dem SSiffer I. 6. Sevkes in Srer

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