Indiana Tribüne, Volume 10, Number 220, Indianapolis, Marion County, 29 April 1887 — Page 3

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Das Mord -Testament. Soldaten . Humoreike von A. v. Winterfeld. (Fortsesung.) Sehr schäkensiverth! aberdarf ich mir nun die Frage erlauben, wem Herr Schenkenberg ein so lebhaftes Interesse verdankt?" - Ist nicht nöthig !...ist nicht nöthig !" war die schnell abweisende Antwort sagen Sie nur Herrn von Lutzi, Sie hatten den 3!cch:sanwalt seines Onkels gesprechen das genügt das wird er verstehen!" Der Arzt schaute wieder nach dem Rittmeister aus, als er dafür Lutzi gewahrte, der etwas flügellahm den großen Steig hinaufschlich. Der Fremde wurde sofort darauf aufmerksam gemacht. Wenn Sie den Neffen Ihres Clienten sprechen wollen da ist er !" Nein, nein ! Lassen Sie nur und richten Sie aus, was ich Ihnen vorhin gesagt ich will ihn nicht stören später werde ich ihn aufsuchen l" A!it den Worten war er wieder fort, wie weggeblasen. Unangenehmer Mensch !" dachte Schenkenberg, als er allein war ; dann wandte er sich an Lutzi, der eben eintrat und noch bleicher aussah, als er es vorhin schon gewesen. Dabei zog er bald die eine Schulter empor, bald die andere, als wenn beide ihm wehe thäten. Ah ! da sind Sie ja endlich!" redete der Arzt ihn gleich an; Sie laffen etwas lange auf sich warten." Ich bitte um Entschuldigung," sagte Lutzi,seine Uhr ziehend.... ..ich bin kaum zehn Ä!inuten fort gewesen und stehe jetzt zu Dienst." Ihre Abwesenheit hat mich gezwun gen, einen höchst fatalen Besuch zu em pfangen," fuhr Schenkenberg fort Der Nechtsanwalt Ihres verstorbenen Herrn Onkels war hier,um sich zu erkundigen, ob Sie eine gewisse TestamentsClausel bereits erfüllt." Der Herr Notar hat's ja gewaltig eilig," meinte der Offizier.; gerade wie Ihr Rittmeister übrigens ein Teu felskerl, kann ich Ihnen sagen." Dabei zog er wieder die eine Schulter empor nnd machte ein Gesicht, als wenn ihm etwas wehe thäte. ' DerNittmeisterein Teufelskerl!" wie derholte Schenkenberg ; davon habe ich noch nichts gemerkt ich verkehre über einen Atonat mit ihm, und habe ihn stets sanft gesunden, wie ein Mauschen, während Sie kaum eine Stunde hier sind und bereits mein ganzes Haus in Consusion gebracht haben." Aber, ich vergaß Ihnen zu sagen," lenkte der Andere ab wir hat ten eine kleine Unterhaltung miteinan der, Ihr Rittmeister und ich ganz charmanter Mensch ! weshalb es mir aufrichtig leid thut, daß ich gezwun gen war, ihm einen Degenstich beizubrin gen." Das regte den Stabsarzt noch mehr auf, als er es bisher schon gewesen. Sie haben ihn verwundet !" rief ei aus...... Wissen Sie auch, daß ich das abscheulich von Ihnen sinde? Sie rich ten ja hier Alles zu Grunde Ihren Freund den Rittmeister...... meine Tochter und wer weiß, was noch kommen kann; die Geschichte wird mir zu arg, und ich empsinde den lebhaften Wunsch, Sie zu Ihren Reitern zu schikken ! Kommen Sie !..... .Es ist hoie Zeit, daß wir nun auch ein Wort mitelnandei reden !" Er ging voran und Lutzi machte Mie ne, ihm zu folgen, als ihm noch etwas einzufallen schien. Ah! ich habe vergessen," sagte er; der arme Rittmeister !" Schenkenberg wandte sich noch einmal um. Was ist's mit ihm ?" fragte er schnell. Er liegt im Garten und blutet Sie mochten doch die große Freundlichkeit haben, ihm den Verband anzulegen." Na ja !" schalt der Arzt ; schon wie der! vor lauter Verbinden komme ich nicht dazu, mich zu schlagen !" Dann rief er nach Julie, die ihm seinen Kasten bringen sollte, während Lutzi wieder eine Schulter emporzog und sich aus's Sopha setzte. Als Schenkendorf in den Park gelangte, erblickte er dort den schwerverwundeten Ungar auf einer herbeigeholten Tragbahre gebetter und umringt von seinen zwei Sekundanten, ivelche sich bemühten, den Verwundeten aus einer tiefen Ohnmacht wieder zur Besinnung und in's Leben zu rufen. Schenkenberg legte einen Nothverband an und ordnete die Ueberführung des Verwundeten in ein nahegelegenes Hospital. Kaum betrat er wieder das Haus, als ihm ein Brief über reicht wurde, welcher ihm die Nachricht überbrachte, daß der König eingewilligt habe, dem früheren Lieutenant Lutzi sein Offizierspatent zurückzugeben. Mit dieser angenehmen Nachricht betrat er das Kabinet, in welchem sich Lutzi befand. Als er demselben das Schreiben übergab, sprang der junge Mann auf und um armte Schenkenberg in stürmischer Weise. Jetzt aber, begann Schenkenberg, indem er einen Degen in die Hand nahm, steh' ich zu Ihrer Verfügung, mein Herr ; wir können jetzt gleich hier unser Duell zum Austrag bringen." Ich schlage mich nicht mit Ihnen," sagte Lutzi ; wenn es Ihnen jedoch Ver gnügen macht, mir Ihre Klinge durch den Leib zu rennen, so thun Sie es ich habe nur darauf zu erwidern, daß ich mich schuldig fühle, was ich hiermit offen aus spreche." Freut mich !" meinte der Arzt; aber schlagen müffen Sie sich doch !" Nonnen Sie mich dazu zwingen ? Ich will nicht, erkläre ich Ihnen! Einem so braven Manne gegenü ber, der eine so hübsche Tochter hat, füh le tch nun einmal Lust, mich zu demüthi gen." Schenkenberg ließ jetzt den 'Degen sin ken. Und das Testament?" fragte er. Das Testament?" wiederholte Lutzi, es aus der Tasche ziehend... ...WaS geht mich das Testament an? Ich bin wieder Officier, und das genügt, wenn Sie Ihre Achtung du legen,"

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rttachsteit AugenblMaS Las Papier O' zcrnssen auf der Erde." Der verbiffene Ausdruck wich bei dieseü Worten aus dem Gesicht des Arztes, und der alte, joviale Zug nahm wieder von demselben Besitz. Das hatte er dem jungen Mami allerdings nicht zugetraut auf noblere Art ist es kaum möglich, achtzigtausend Thaler zu verlie rett Sie zögern ?" unterbrach Lutzi die Betrachtung. Schenkenberg streckte die Hand aus,und der Andere schlug ein. Nein !" war die Antwort Sie sind ein Ehrenmann, und ich achte Sie !" Meinen Dank ! Doch nun noch etwas Sie. haben eine Tochter" .' Der Arzt unterbrach ihn durch ein Winken mit der Hand. Laffen Sie gut sein !" rief er aus Das Uebrige kann ich mir denken Sie lieben sie, können nicht ohne sie leben und bieten sich mir als Schwiegersohn an wollten Sie das nicht sagen ?" Allerdings !" Das Antlitz des Arztes nahm jetzt einen etwas ernsteren Ausdruck an. Sie sind ja ein sehr liebenswürdiger und ritterlicher Herr," sagte er Aber eine Heirath ist ein sehr ernstes Ding, das sich nicht so über's Knie brechen läßt ... Ich muß gewisse Garantieen haben für das Glück meines Kindes ......Kommen Sie nach einem Jahr wieder !" Das schien Lutzi unerwartet gekommen. Wollen wir nicht lieber sagen,' nach 'nem halben ?" schlug er vor. Doch Schenkenberg blieb bei seinem Willen und erklärte ihn für sein Ultima tum. Was blieb Lutzi da übrig, als sich zu fügen ? Der Vertrag war eben durch einen Handschlag besiegelt worden, als derDiener eintrat. Es ist ein Herr draußen," meldete er, der Herrn v. Lutzi zu sprechen wünscht Er sagt, er wäre der Ztechtsanwalt des Herrn Onkels' Der kommt mir grade recht!" riefder Offizier; lassen Sie ihn eintreten!" Dann wandte er sich, während Johann ging, an Schenkenberg; Sie sollen Zeuge sein, wie ich ibn abfertiae !" (Schluß folgt.) cßwere Kamps'.' fUsn a.i vcn I. . Vrun Bar neu 1. Der alte Herrensitz Warnow befand sich bereits seit zwei Jahrhunderten im Besitz der Familie gleichen Namens und hatte sich von Generation zu Generation stet schuldenfrei erhalten. Gradheit, aber auch ausbrausende Heftigkeit und ein stark ausgeprägter Familienstolz bil deren den Charaktenug der Warnows. Diesen Stolz besaß der jetzige Besitzer von Warnow in hohem svtaße ; er schien dazu berechtigt, wenn man auf die Rei he von tadellosen Ehrenmännern blickte, deren lebensgroße, von tüchtigen Künst lern gemalte Porträts seme Galerie schmückten, über deren Eingang die Fa Mlliendevise invictus veritate" (Unüberwindlich durch Wahrheit) in Gldschrift zu lesen war. Das Schicksal schlägt aber Jedem einmal da eine stunde, wo er am empfindlichsten ist. Das sollte auch Herr Warnvw erfahren, als ihn eines Tages gerüchtwelse die Nachricht erreichte, daß sein einziger Sohn und Erbe, welcher sich in der Nch denz zum ersten juristischen Examen vor bereitete, ein Verhältniß mit einer Hei nen Soubrette habe, die er auch zu heirathen gedenke. Obgleich der alte War now diesem Gerücht keinen Glauben schenken wollte, machte er sich doch sofort auf und reiste nach der Residenz. Er fand das Gerücht bestätigt, und in der stürmischen Unterredung, die er darauf mit seinem Sohne hatte, erklärte der Letztere, nie eine andere als Marie Sar den heiratben, nie einen anderen Beruf als den eines Bühnenschriftstellers er greifen zu wollen. Bei dieser in festem Tone . gegebenen Erklärung brach der mühsam geseffelte Jähzorn des älteren Warnows hervor. Es fielen böse Worte, und als der Sohn mit gleichen ant wortete, erhob der Vater die Hand zum Schlage, ließ sie aber schwer athmend fallen, als er in das todtenblaffe Ge sicht, in daS unheimlich drohende Auge des Sohnes blickte. Wortlos standen sie sich emen Moment gegenüber; der fette Entscklun. nie und rnmmer f von dem, was jeder für das Nichtige erkannt, zuruckmwclchen, prägte na) deut lich in ihren Blicken aus. So trennten sie sich, um sich nicht wieder zu begeg nen. Der Name des Sohnes wurde hinfort im Hause nie wieder genannt. Wer. am meisten darunter litt, der Vater oder die Mutter, wäre schwer zu entscheiden ge. Wesen. Und der Sohn ? Er hatte bald nach der stürmischen Unterredung mit seinem Vater die Residenz verlaffen und sich, wie man erzählte, in England mit der Geliebten trauen laffen. DaS war daS Letzte, WaS man von ihm gehört. Weder von seinen Erfolgen noch von Mißerfolgen als Schriftsteller örte man; er schien verschollen. Vielleicht wollte er es auch sein. Er hatte gleich nach seiner Verbindung mit der Geliebten an seine Mutter geschrieben. Sein Vater fand die unglückliche Frau in Thränen über den Brief ihres Sohnes. Sie reichte ihm den selben mit einem stummen, beredten Flehen hin. Er nahm den Brief und zerriß ihn. Das sei meine Antwort, schreibe ihm; richtiger ist eö freilich, Du schreibst nicht." Sie war eine sanste Frau, die neben dem eisernen Willen ihres Mannes nie einen eigenen Willen hatte und gewöhnt war, an die Unfehlbarkeit deffen zu glau den, was er für ' das Nichtige ielt. Daher beantwortete sie den Brief ihre Sohnes nicht und verblutete den Schmerz in sich. Ihr einziger Trost war ihre zwölfjährige Tochter ; vielleicht hegte sie auch noch die stille Hoffnung, daß die Jahre den harten Smn ihres ManneS erweichen, ihn einer Versöhnung zu aänalicker maöen würden. Darin aber

j täuschte sie sich. Jeder noch so vorsichtig eweleitete Versus zur Anhäh7.una.ei'

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netVttjöynuttg iräs-äüs ltml Sh verstand. In einem Falle jedoch zeigte er sich ihren sansten Vorstellungen zuaänglich,' obwohl er auch hier anfangs Widerspruch erhöben hatte. Das war, als seine Frau die Werbung eines jun gen Mannes, eines weitläufigen Ver wandten um ihre Tochter begünstigte, und die Tochter mit derselben Bestimmt beit, wie damals ihr Bruder, erklärte, keinen anderen als Harry Reichfels hei ratben zu wollen. Wenn auch wider strebend, gab er zu dieser Verbindung seine Zustimmung. Bald nach der Tochter Verheirathun'g starb Frau War now. Der Tod ereilte sie plötzlich. Ihre Wirthschafterin, eine alte, treue Person welche bereits 30 Jahre in der Familie die-en Posten bekleidete, fand sie in ihrem Akikleidezimmer leblos zusammenge sunken in einem Seffel. Was sie noch bei ihr fand, verrieth Mamsell Christel nicht Sie mußte dazu wohl ihre beson deren Glünde haben. Der Arzt konsta tirte einen Herzschlag, verursacht durch ein altes Herzleiden, bei d?m ein plötzliches Ende durchaus nichts Außergewöhnliches sei. Herr Warnow bot auch dieser neuen Heimsuchung eine eherne Stirn, wenn er es auch nicht hindern konnte, daß nach dem Tode seiner Frau seine Haare weiß wurden. Ein Jahr nach diesem schmerzlichen Verlust es war im Sommer stand am offenen Fenster des Familien zimmers die Tochter des Hauses, Frau Reichfels. Sie hatte auf Wunsch ihres Mannes seit einigen Wochen die Trauer um die Mutter abgelegt und trug ein weißes, dustiges Sommerkleid, welches ihr ein überaus jugendliches, mädchenHaftes Aussehen gab. Das wellige, blonde Haar beschattet eine hohe Stirn. Ihre dunkelgezeichneten Brauen über wölbten ein Paar tiefblaue Augen, die zur Zeit der Ruhe einen weichen, träume rischen Ernst haben, aber in Momenten der Anregung oder Ungeduld in ei nem ungewöhnlichen Glänze aussprü hen. Ihre Nase mit den fein geschnitte nen Flügeln erscheint edel geformt, und der Mund, nicht klein, aber charakter voll, ist reizend sobald er lacht und eine Reihe schöner, weißer Zähne aufblitzen läßt. Im Zimmer schreitet mit unruhigen Schritten ihr Gatte auf und nieder. Er ist ein schlanker, hübscher Mann mit braunen Haaren und Augen. Die vollen, aber etwas sinnlich aufgeworfenen Lippen deckt ein dichter, ins Röthliche schimmern der Schnurrbart, dessen Spitzen die sorg sam gepflegten Hände mit einiger Nervö sität drehen, als er die Frage hinwirft : Ob es heute wohl noch ein Gewitter geden wird?" Ueberrascht wendet sich seine Frau von der Landschaft ab, blickt ihn an und fragt: Weshalb ? ES ist doch gar nicht schwül ?" Dann, als dämmere ihr auf einmal die tiefere Bedeutung seiner Frage auf. fügt sie hinzu : - Ach, Du memst drinnen bei Papa?" Ja, drohend genug haben die ver d Rechnungen" er verschluckte daS Beiwort den Himmel überzo gen." Weshalb offenbartest Du denn auch nicht Deine Schulden vorder Hochzeit?" bemerkt sie vorwurfsvoll. Als wenn ich Dich dann bekommen hätte," lautet die Antwort. DaS leuchtet ihrem neunzehnjährigen Verstände ern. Glaubst Du, daß der Vater sie bezah len wird ?" fragt er, sie erwartungsvoll anblickend. Sicherlich, Deine Ehre ist ja jetzt sei ne Ehre," erwidert sie mit dem ganzen Stolze der Warnows. . Er nickt befriedigt, zündet sich eine Ci garre an und nimmt seinen unterbreche' nen Gang im Zimmer wieder auf, während sie ihren Blick dem eiligen Fluge der Wolken zuwendet. Schön und reiz voll bleibt die Natur immer, sei es, daß die Sonne goldig den Kamm der gegen überliegenden Berge beleuchtet und Licht und Schatten auf dem waldigen Abhan ge spielen läßt, sei es, daß die heraufzie henden Wolken den zu Füßen liegenden See in fahlem, bläulichen Lichte erschei nen laffen. Ein heftiger Zugwind, hervorgerufen durch den Emtritt einer dritten Person, welche nicht rasch genug die Thür hinter sich schließt, hebt die weißen Spitzengar dinen empor, daß sie sich wie Segelaufblähen. Die junge Frau fährt vom Fenster zurück, welches mit lautem Klir ren zuschlägt. Die Eintretende ist eine kleine, resolut aussehende Frau mit ei nem Gesicht, das selbst in jüngeren Iah ren schwerlich Anspruch auf das Prädi kat hübsch" gemacht hatte. Das graue, dichte Haar liegt glatt gescheitelt an den Schläfen, und die weiß gestreiften Mull bänder ihrer sauber gefälteten Haube sind unter dem grob ausgeprägten Kinn in eine Schleife geschlungen. Ihr An zug von dunkel gedrucktem Kattun und ein mächtiger Schlüffelbund. der mit einem stählernen Haken am Schürzenband befestigt lst, verrathen sofort die Wirth schafterin des Gutes. Durch eine drei ßigjährige Dienstzeit hat sie sich das Vor recht erworben, die Kinder deS Hauses schlechtweg mit ihrem Vornamen und mit Du" anzureden, welches sie selbst bei der nunmehr erwachsenen Tochter des Hauses zum nicht geringen Verdruß ihres Gatten ausübt. ! Der Herr Landrath wünschen Sie zu sprechen, Herr Reichfels," sagte sie, als sie das Fenster fest geschloffen hat. Das junge Paar wechselt rasch emi ge 't verständnißvolle Blicke, welche der Wirthschaften nicht entgehen, und aus denen sie im Stillen ihre Schlüffe zieht. Hat Dir Papa gesagt, was er mit Harry zu besprechen hat ?" fragte die jun ge' Frau, als sich die Thür hinter ihrem Manne geschloffen, in etwas angstlichem Ton und schiebt mit ihrem kleinen, schma len Fuß einen vertrockneten JaSminzweig zur Seite. Ich fürchte, es ist wieder wegen Schulden," seufzt die . alte Mamsell, während sie den Zweig von der Erde auf hebt. Wieder, sagst Du ?" braust die junge Frau auf. Ich wüßte njchi,daß der Papa schon Ursache, gehabt, wegen Schulden mit Harry zu verhandeln." Aber Lore, weshalb so heftig ?" sagt in verweisendem Tone die alte Mam iell. . ., .

Fun, U jöS (lütt nicht tMtg den, wenn man den Mann den man liebt, mit dem man verheirathet ist, wegen lulnpiger Schulden vor Papa, der so reich ist, zrrtern sieht !" Die alte Mamsell seufzt wieder und glättet, ohne zu antworten, die Tischdecke, welche durch Zugwind in Unord uung gerathen ist. Lore ärgert sich ebenso über ihr Schweigen wie über ihr Seufzen. Wie Ihr doch plötzlich alle gegen den armen Harry Partei ergreift ! Wenn die gute, liebe Mama noch lebte, geschähe das nicht," ruft sie gekränkt. Wollte Gott, es wäre früher geschehen,und Deine Mutter hätte niemals diese blinde Voreingenommenheit für Deinen Mann gehabt !" wollte Mamsell Christel erwidern, aber sie besann sich und streifte nur. mit einem mitleidigen Blick die junge Frau. Lore bemerkt diesen Blick nicht, sie sucht ihre gekränkten Gefühle durch lebhaftes Wiegen im Schaukelstuhle, in den sie sich während der Unterredung niedergelaffen, zur Ruhe zu bringen, und fühlt sich or deutlich erleichtert, als die Wirthschafte rin das Zimmer verläßt ; sie giebt das Schaukeln auf und tritt wieder an das Fenster. Hier hat sich das Bild inzwischen verändert : Der Wind hat die Wolken voll ständig auseinander getrieben, und in ungetrübter Klarheit, blant über dem See der Abendhimmel. Nur hinter den Bergen steht eine dicke Wolkenwand wie ein zweiter Höhenzug, welchen die scheiden'oe Sonne mit einer schweren Goldborte einfaßt. Die junge Frau greift nach dem runden Strobhut, der auf der Marmorkonsole liegt, setzt ihn auf, wirft dabei einen flüchtigen Blick in den Spiegel und tritt durch den Gartensaal auf die offene Veranda hinaus. In dem Rahmen der wilden-Weinranken, die an den Säulen der Veranda üppig emporge klettert sind und malerisch von oben wieder hernieder hangen, liegt tief unten der durchsichtig grüne See, jenseits begrenzt von der bewaldeten Bergwand, hinter welcher das sinkende Sonnengold verschwenderisaes Licht ausstrahlt. Die Augen der jungen Frau ruhen aber nicht lange auf diesem Bilde. Die Unruhe ihres Herzens treibt sie weiter. Sie eilt die breiten Asphaltstufen hinab über eine hügelig ansteigende Wiese, die von einem Kranz hundertjähriger Ei chen, mächtiger Blutbuchen und zartaliedriger Birken umgeben ist. Zwi fchen den Bäumen laufen strahlenförmig die Wege nach allen Seiten und verlieren sich in dichten Nadelwäldern, welche weithin ihren würzigen Nadelholzduft verbreiten. Die junge Frau nimmt den Weg nach dem Walde, dann besinnt sie sich und kehrt langsam nach dem Hause zurück. Rings um die Hinterfront des Hauses läuft eine Galerie, eine Art Veranda, ähnlich wie an der Vorderfront.' Von der hinteren Veranda sieht man über einen Theil des Parks hinweg nach den Wirthschaftsgebäuden und der Brennerei, zu der in grader Linie vom Hause aus eine breite, schattige Kastanienallee fübrt. .... (Fortsetzung solgt.) ClamS in der Echaale bei Oebaffner.

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