Indiana Tribüne, Volume 10, Number 220, Indianapolis, Marion County, 29 April 1887 — Page 1
?a 00 K w w ywv Jahrgang 10. Office : Qo. 120 ÄS NarylmÄ OttaZZe. Honciet 22. Zudiauapollg, SnDlooa Frsitan. deu S. Npril iOQ?.
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Neoeö ver Telkstrapd. Q t tl , u ! I $ 1 1 n Washington. 29 April. Etwa? roZrtmr. schönes Wetter. Südwstw!n. m Die SÄnadele-Assaire. Berlin. 29. April. Fü.st BiSmarck theilte dem sranzösilchkn Gesandten mit. daß er beute dem Kaiser einen Befehl zur Freilassung Schnäbelet zur Unteischrist vorlegen merdt. Schnäbelt wird von der sranzöftchen Regierung seine Posten al? CommisiZr in Pagny enthoden rett den Russische Anleihe. S t. P e t e r S b u r g , 29. April. Die Subskriptionen für die neue russische Arleihe baden die Summe von 2000 vkil lionen Rubel erreicht.
UnglückzurSee. London. 29. April. Eine Depesche van Cooktoan, Australien meldet, daß der Dampfer Benton von Sinsavore bei einem Zuammenflok mit 150 Personen versank. Editorielleö. Wie aus den Depeschen ersichtlich, beginnt man im einigen Bismarckia jetzt auch die Fortschrittler zu verfolgen. Vielleicht führt gemeinsames Leid die' Fortschnitte undSozialdemokraten zusammen. Eine Depesche von London meldet, daß im nächsten Tadlet" ein Artikel aus der Feder des Kardinals Manning in Bezuz auf die KnightS of Labor erscheinen wird. Der Kardinal sagt darin : Wenn man die Rechte der Arbeit nicht in Abrede stellen kann, kann man auch das Recht der Organisation zum Schutz dieser Rechte nicht leugnen. Gegen das Ende des lctzten Jahrhunderts haben die Grundsätze d:r politischen Oekonomie unter dem Vorgeben des freien Kontraktes die Beziehungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verändert und der Kampf zwischen Kapital und Arbeit wurde dauernd gestaltet. Die Macht des Kapitals ist unwiderstehlich, denn der Arme muß für das Brod arbeiten, weil ihn der Hunger dazu zwingt. Der Konflikt zwischen Kapital nnd Arbeit ist ein ungleicher. Die Freiheit des Kon'.rakts, welche die politische Oekonomie rühmt, ezistirt nicht. Es ist sicherlich die Pflicht der Kirche, die Armen und die Arbeit zu schützen." So weit der Kardinal. Daß wir mit ihm übereinstimmen, brauchen wir nicht zu versichern. Somit wäre also dieEinsicht,daß der gerühmte freie Arbeitskontrakt nicht existirt, bereits von einem katholischen Kirchenfürsten erlangt worden, nur der unwissende Sklave eines hiesigen deutschen Zeitungsherausgebers weiß es noch nicht. Der schrieb gestern noch folgenden, eines dummen Schuljungen würdigen Vlödsinn : .Der Besitzer einer Waare hat da unbe kritteoe Recht, dieselbe zu dem angebotenen Preise zu verkaufen oder das Augebot auizu schlagen. Es bleibt seinem Ermessen auheim gestellt, ob ihm der Preis zusagt nnd ob er der kaufe oder behalten soll. Gleich jeder anderen ist auch die Arbeitskraft eiue Waare, die ihren Preis hat und dem Arbeiter bleibt es jederzeit anheimgestellt, ob er detkaufen oder zurückhal ten, ob er arbeiten oder zuwarten soll, bis die Waare einen besseren Preis bringt, zieht er das Letztere vor, so übernimmt er damit gleich jedem Seschästömanne das Risiko, daß er später mit Verlust verkaufen muß uno bi dahin sein Kadital, seine Arbeitskraft unproduktiv bleibt, was für ihn Tag für Tag einen V rlust be. deutet Der Mensch, der so Etwas schreiben kann, ist entweder ein Ignorant erster Klasse, oder ein schlechter Mensch, der absichtlich falsche Lehren ausstreut. Ist eö dem Arbeiter wirklich anheim gestellt, feine Waare, Arbeitskraft, zu verkaufen oder zurückzuhalten wie jede andere Waare bis sie einen besseren Preis bringt ? Wo hat denn der Mensch seinen Kopf ? Kann man denn Arbeitskraft zurückhalten? Existirt denn die Arbeitskraft, die heute nicht verwendet wird, morgen auch noch ? Wenn ich für ein Dutzend Stühle heute meinen PrelS nicht bekommen kann, so mag wenn ich es nicht verkaufe, das Dutzend Stühle später an Werth gewinnen oder verlieren, aber das Dutzend Stühle bleibt immer da, und kann in zwei, in sechs, in zehn Jahren immer noch dieselbe Verwendung sinden. wie heute. Wenn der Arbeiter aber einen Tag lang nicht arbeitet, so kann er die heute unbenutzte Arbeitskraft weder ulf Flaschen ziehen, noch in Pappschach teln legen, er kann sie nicht ausheben zu späterer Verwendung, sie ist verloren für immer.
Wer Arbeitskraft als eine Waare, wie jede andere Waare hinstellen will, ist. man verzeihe den Ausdruck, ein Esel. Durch die Anwendung jeder anderen Waare wer den Dinge verbraucht, durch dieAnwew dung von Arbeitskraft werden neue Dinge erzeugt. Durch die Nichtanwendung der Waaren werden dieselben gespart, durch die Nich'anwendung von Arbeits kraft wird diese vernichtet.
Das Alles kann jedes Kind sehen und I n . ! vegreisen. , Und darum ist der Eontrakt zum Vrckaufe der Arbeitskrast kein freier Eontrakt, denn der Arbeiter mub seine Arbeitskraft heute verkaufen, weil sie morgen nicht mehr existirt, und weil, wenn cr sie nicht verkauft, er kein Brod hat. Darum kann man Wohl einen Eorner" in anderen Waaren machen, sie aufkaufen und den Markt beeinflussen, aber man kann keinen Corner" in Arbeitskraft machen. .Wer Tische, Weizen oder Schweinefleisch aufspeichert, kann zur Noth Vorschüsse darauf bekommen nnd kann leben, bis er die Waare verkauft. Auf unbenutzte Arbeit?kraft aber pumpt kein Mensch einen Eent. Darum sagt der Kardinal Manning ganz richtig, daß der Arbeitskontrakt kein freier Kontrakt ist. Der auf Commando schreibende Lohnschreiber an der Delaware Straße scheint noch nicht einmal zu wifsen, daß der Arbeiter verhungern muß. wenn er seine Arbeitskraft nicht verkaufen kann, daß er sie verkaufen muß um leben zu können. So viel vom ökonomischen Standpunkte, und nun noch ein paar Worte über die Sache in ethischer Beziehung. Wir können uns nichts Entwürdigenderes für den Menschen denken, als die VeZeichnung der menschlichen Arbeitskraft als Waare, als etwas das keinen andeten Zweck hat, als verhandelt, ver schachert zu werden, an dem der Käufer sein Prositchen macht. Die Bethätigung der menschlichen Arbeitskraft, sei es die Arbeitskraft der Muskeln oder die des Gehirnes, hat aus dem Wilden der Urzeit den heutigen Kulturmenschen gemacht, hat alles Schöne und Nützliche auf dieser Erde geschaffen, und diese Arbeitskraft, ohne welche der Mensch heute noch, wie vor Millionen Jahren in Höhlen oder Bäumen wohnen würde, als Waare zu bezeichnen, ist eine Ungeheuerlichkeit, die jedem menschlichen Gefühle wiederstrebt. Menschliche Arbeitskraft ist untrennbar mit dem menschlichen Körper verbunden. Man kann die Arbeitskraft nicht ausziehen, wie man einen Rock oder eine Weste auszieht, man kann die Arbeitskraft nicht abgelöst vom Körper verkaufen. Bei der Bethätigung der Arbeitskraft muß der Besitzer derselben dabei sein. Wer seine Arbeitskraft verkauft, muß sich selbst für die Zeit und Dauer derArbeit mitver kaufen. Wer also Arbeitskraft als Waare bezeichnet und behandelt, der bezeichnet und behandelt den Menschen selbst als Waare, mit der man nach Belieben scha chert und die man auf die Straße wirst, wenn sie verbraucht ist. Es ist eine Schmach, daß es noch Men schen giebt, welche für Lohn solche Lehren zu verbreiten suchen. --- Drahtnachrichten. H o l i z e n ?. NewBork. 28. Apiil. Der Senat der New Yorker Stca'slegiSlotar hat die HochlizenS'Vorlage angenommen. Die selbe ist bekanrtlich so abgesaßt. raß sie nicht aus dieselben Gründe hin vetir wirken kann, auf welche hin die andere vom Gouverneur Hill vetiit wurde. Ein R arr macht viele. New York. 28. Apr. Der 20 jäh. rige Schristseder John Dolton, alias Emanuel Desriis, sprang heute Nachmit tag zu später Stande von der Brooklyn Brücke herab. Er wurde von einem Ablade-Schiff aufgegriffen. Die Polizei wird ihn virhaften, sobald daS Schiff landet. ES ist nicht bekannt, ob er be dem Sprung verletzt wure. Streik. Cincinnati. 28. April. Die Ar beit,r der Moöler Safe und Lock Co. 802 an der Zahl legten die Arbeit nieder weil die ffirma inen Mann. Namens Bo't?, welcher nicht zur Union gehört beschäftig. Schauerlicher Fund. Philadelphia. 23. April. Ein Bewohner von West Philadelphia e nt deckte heute Nachmit ah, während er unter den Abfüllen am User deS.Schuylkill, in dir Nähe der Zoologischen Gärten am Fairmount Park, herumsuchte, einBün
del, in welchem sich die Leichen von 3 neu geborenen Kindern befanden. Da5, größte dtrselben wog 8 bis 10 Pfund und muß schon seit mindesten ein,? Woche todt sein, während die beiden anderen höchstens seit einem Tage todt waren. Die Leichen wurden vorläufig nach der Morgue gebracht, und eS wird eine Untersuchung stattfinden. Ein Mord. Po störn o uto, O . 28. Apr. Dr.
W. T. Northrup. Arzt in Haverhill wurde gestern von ThomaZ McCoy. dessen Bruder und Söhnen irmord't. Thomas McCoy hat einen Saloon und Nortbrup hatte sich durch seine Temperenzazitation deren H b zugezogen. Sie lauerten ihm aus und schössen ihn nieder. Alle vier wurden verhastit. Ein Lynchversuch. LouiSville. 28 April. Die beiden Negir Turner undPatterson,dieVtrüber deS mörderischen Angriffs auf Jennie Bowman wurden gestern von Frankfurt hierhergebracht. Während der Nacht sammelten sich ungefähr 5(0 Menschen an id marschiit n gegen daS Gefängniß mit der Absicht, die Verbrecher zu lynchen. Die Polizei war jedoch vorbereitet und trieb die Angreifer auseinander. Wieder ein Expreß-Raub. San FranciSko. 28. April. Als der westwärts gehende hier um halb IlUhr lktzten Abend fällige Expreßzug Papago Et.tion erreichte, wurde detselbe durch ein Signal mit einer rothen Lattrne an gehalt:n. Sobald der Zug andielt, wurden mehrere Schüsse in den Expreß wagen geftulrt. ein Mann sprang aus die Lokomotive, und hinderte mit dem Revolver in der Hand den Lakomotivführer am Weiterfahren; eine Anzahl An') rer drang in sen Erpttßmzgen, sprengte den Geldschrank und stahl etwa $5000. daraus ruinirten sie die Lokomotive und entfernten sich. Die Passagiere blieben ünbelästigt. DaS Postdepartement. die Pacific Bahn Co. und Wells Fargo & Cp. haben Belohnungen im Gesammtbe trig von $2.200 aus Ergreifung der Räuder ausgesetzt. Naturgas in KansaS. O t t a w a. Kan.. 23. Ap'. In einer Ticse von 500 Fuß sti?ß man hier aus Ga?. Ver üabti. Aer fol gung von Fortschrittlern. Berlin, 23. April. Arnold PerlS, deutschsketstnniger ReichStagSkandidat sür den Wahlkreis Schleiz bei den letzten Wahlen. Hot eine gerichtliche Vorladung erhalten. Er ist beschuldigt, in einer öffertiichen Versammlung gesagt zu ha den, Deutschland hade Elsaß'Lothringen gestohler. Desgleichen hat der deutschsreistnnige Abgeordnite Halberstädt eine Vorladung erha ten untir der Beschuldigung, in der letzten Wüdlcampagne .eine beleidigende Anspielung aus den Kaiser gemacht zu haben'. In zweiter Lesung. Berlin . 23. April. Wie zu erwarten war, ist die neue Kirchenvorlaze im preu bischen Lanttige, in der vom Herren hause genehmigten Form, in der zweiten Lesung angenommen worden. Die Bc stimmung über die Rückkehr der geistlichen Orden nach Preußen drang mit 230 gegen 117 St'mmen durch. Deutscher Versolg unqöeifer. Straßburg. 23. April. W ed:r sind verschiedene Bewohner von Mül Hausen im Elsaß, darurt r der Bibliothe kar Wildy. auS den Reichslanden auSge miesen wordei' Der Oberschulrath von Elsaß Loth ringen hat die Direktoren der Freischulen in Kenntniß gesetzt, daß alle in Schulen zu gebrauchenden Bücher von den deut schen Schulbehörden genehmigt werden müssen. Der Grundbesitzer Berjond in Tbion ville, nebenbei ein französischer Agent, befindet sich ebenfalls unter den neun dingS Ausgewiesener. Leider bei uns nicht möglich 'Bern. 28. April. Die Etimmgeber des CantonS Solothurn haben die M t glieder der Lokal-Aministrition wegen schlechter Verwaltung der Finanzen ab g'sktzt. m Nihilistenprozeß. r S t Petersburg. 28 April. Der Prozkß gegen die dir Verschwörung gegen da Leben deKais,rs argiklaglen Nihili stea hat begonnen. Ein General ist dobk anwesend, um dem Z ir Bericht zu eiflat ten. Die Jugend und die gute Erziehung der Angeklagten machten inen tiefen Ein druck aus die Anwesenden. Urter den Gefangenen besindtt sich ein MädchtN von außerordentlicher Schönheit.
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chülzcn-Verein! Obiger verein eröffnet am Sonntag, den 1. Mai 1087, den Schützenpark mit einem Zseste, wo tu nur Mitgl'e, der und eingeladene Esst, Zutritt habe, inladun. gen Nnd von den Mitgliedern ,u erlangen, und müs 'n dieselben sowohl tea Namen be ingeladeren Saftes. 18 auch den Namen des Mitgliedes, welche die Einladung giebt, enthalten. Eintritt ist frei. Züge verlassen da Union Depot um 1, 2 und 3 Nhr Nachmittag und den Park um 6 und 7 Uhr Zlbent . Rundfahrt 25 Cents. Kinder IS Cents. Bei schlechte Wetter findet da Fest in, W che oäter statt und find die Einladungen dann gut. HIET. "XyiTOiircSl Arbeiterpartei ! Montag Abend, 2. Mai, Versammlung in der Office des Dr. Smith, 262 Süd Delaware Straße. . 2?. WaDfcfll 2 Versammlung der Ver. Arbeiter Partei am Montag, den L.Mai 1887, im Lokale de Herr Gl). Schwenz er, No. 485 Madison Adenue. E7" Gute Redner toeiden anwesend sei. Ein Orkan. London. 23. April. Depeschen von Austlalien hingen Mittheilungen von einem furchtbaren Orkan an der Süduste, welcher nngesäkir 550 Menschen da? Leben kostete. OchiffSnachriedten. Angekommen in: Southampton: Trave" von New Pork nach Bremen. New Aork: .California von Hamburg, .Pennland" von Antwerpen. QueenStown: .Arizona" von New Pork nach Liverpool. Vom QuSlande D i e neue Krrmrnal. bill für Irland zielt eher darauf ab, den' Gronarundbentzern das ttlntretben uder triebener Pachtzinsen zu erleichtern, als daS Begehen von Agrarverbrechen zu erschweren. Diese letzteren haben im letzten Quartal bis 31. Dec. so abge nommen, daß eine Verschärfung der Kri minalgesetze gar nicht nöthig zu sein scheint. Während daS 3. Quartal 1336 im Ganzen 306 Agrarverbrechen aufwies, zeigte das 4. Quartal blos 166, und unter diesen sind 72 Drohbriefe. Schwere Verbrechen sind 37, worunter 4 Mordanfälle, 17 Brandstiftungen, 9 Viehverstümmelungen und 7 Abfeuern von Gewehren in Häusern. Allerdings ist das Bovcottiren nicht verzeichnet, doch haben schon unter dem gewöhnlichen Ge setz die Richter die Befugniß, einen dieses Vergehens überführten Angeklagten zu zweimonatlichem Gefängniß mit ZwangiZarbeit zu verurtheilen. Der Grund, warum das Cabinet ausgedehnte Vollmachten 'verlangt, ist nicht in der Zunahme der Agrarverbrechen in den letzten Wochen, sondern in der Thatsache zu suchen, daß das ungedruckte Gesetz der allgewaltigen Nationalliga in vielen Districten das Staatsgesetz einfach ersetzt hat. Die fortschreitende Slawisirung Oesterreichs macht sich in greifbarer Weise auch in der Umwandlung der deutschen Schulbücher bemerkbar. In den Lesebüchern wird, wie der Tagesbote für Mähren hervorhebt, von Ämtswegen alles Deutschthümliche getilgt und durch nichtssagende, ja, selbst modern slavischen Anschauungen entsprungene Lesestücke, Lieder und dergl. ersetzt. Recht auffällig ist der Umwandlungsprozeß bei den verschiedenen Auflagen des Geschichtslehrbuchs für die unteren Mittelschülclassen. So wurde in der neuen 7. Auflage die Stelle : Die Deutschen traten seit dem Beginn des Mittelalters in den Vordergrund ; durch sie wurde vorzugsweise die Zertrümmerung des weströmischen Reiches herbeige führt und die meisten neuen Staatenbildüngen gingen unter ihrem Einflüsse vor sich", gänzlich weggetilgt. Die Gegenden zwischen Elbe und Weichsel haben nach den ersten Auflagen deutsche, nach der sechsten Auflage schon slawische Bewohner, doch sind die Sueven in derselben noch als Germanen bezeichnet ; in der siebenten Auslage dagegen ist diese Stelle weggelassen und der Tagesbote meint, daß damit sür daS deutsche Ge schichtslehrbuch der Uebergang zu den ileuesten slawischen Dogmen vorbereitet werden solle, denen zufolge die Schwa. den eigentlich Slawen, die Markomannen in Wirklichkeit Moravanen und die Quaden Chorvaten gewesen seien. Eine Ftelle über die geachtete Stellung der Frau bei den Germanen und über die schweren Bußen, die auf Verletzung der Frauenehre gesetzt waren, wurde gleichfalls unterdrückt. Aehnlich verhalte es sich m der Geographie, wo z. B. Cislei tharnen nur noch m slawlsche und slavischdeutsche Länder eingetheilt werde.
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