Indiana Tribüne, Volume 10, Number 213, Indianapolis, Marion County, 22 April 1887 — Page 2
'.-'Vtt.- o--r Miattü TriRne. - Erscheint Fä g licZ und $itsnl605. rVt&U4 .ZrtSftne- kostet bch H X(lffl3 CictiptiBoti di Conntal Irtilif! Cltl 9lf Co$l. Oltte isfavat ifc t. Ci PK af4iä n ZK: px LuN. Osslcr: 120 O. OkarvlandÜr. JndisriapsliS, Ind.. 22 April 1837. JJampf gegen DeSperadoS. Am 3. März d. I. hatte ein Hand lungsreisender aus St. Louis die zwei Fährleute, welche den Verkehr über den Äed River in der Nähe von Rovemeyers Kaufladen bei Texarkana in Arkansas vermitteln, ersucht, ihn mit seinem Ge päck auf die andere Seite des Fluffes zu bringen. Er mußte dafür 50 Cents Fahrgeld bezahlen. Am nächsten Tage kam er bieder und ließ sich zum zweiten Mal über den Fluß setzen, diesmal je doch verlangten die Fährleute von ihm $5 Fährgeld. Ueber diese Beutelschnei derei empört, verweigerte der Reisende die Zahlung, worauf die habgierigen Fährleute sem Gepäck mit Beschlag be legten. Alle Drei begaben sich in Nope meyers Laden, wo mehrere Farmer aus der Nachbarschaft zugegen waren. Einer derselben, der junge und wohlhabende Walter Ridgely, war über, das schäm lose Vorgeben der Fährleute so empört, daß er sie kurzweg aufforderte, dem Neisenden' sein Geväck gegen Erlegung von 50 Cents als Fahrgeld zurückzuerstatten. Es entstand ein heftiger Streit, die Ne volver wurden gezogen, und der uner schrockene Nidgely schoß beide Schurken über den Haufen, während er selber unverletzt davon kam. C dauerte nicht lange, und zwei Verwandte der getödte ten Fährleute kamen aus der Nachbar schafl herbei, um den Tod der Ihrigen zu rächen. Sie waren schwer bewaffnet und legten sich in einen Hinterhalt an einer Stelle, an welker Nidgely vorüberreiten mußte. &it schössen auf ihn, trafen aber nur sein Pferd. ES stürzte mit seinem Reiter zusammen, und die Meuchelmörder eilten herbei, um ihr Opfer vollends zu todten, als Nidgely sie, durch den Cadaver seines Pferdes geschützt, beide todt zu Boden streckte. Sämmtliche vier von Nidgely getöd teten Männer waren Desperado der schlimmsten Sorte, welche der dortigen Familie der Murphys angehörten. Es dauerte nicht lange, und drei weitere Mitglieder der Familie tauchten in der Umgegend auf, um an Nidgely den Tod ihrer Verwandten zu rächen. Der Farmer erfuhr dies und verließ drei Wochen lang nicht sein Haus, um den Verscbwöreren nicht in die Hände zu fallen. Dies machte sie ungeduldig und sie beschloffen, ihn in seinem eigenen Be sitztbum anzugreifen. Neulich hörte er Nachts in seinem Stalle ein verdächtiges Geräusch. Er befahl zwei Männern, die in seinen Diensten standen, ihm zu folgen, nahm Zwei Revolver zur Hand und begab sich in den Hof hinaus. Er hatte noch nicht dle' Hälfte des WegeS zum Stalle zurückgelegt, als ihm eine Kugel durch den Hut psiff. Sie war von einem der Murphvs ab gefeuert worden, der sich hinter einen Wagen versteckt batte. Nidgely ließ sich auf ein Knie nieder und schog nach dem Wagen zu. Ein wilder Fluch folgte. und man hörte, wie Jemand zu Boden fiel. Ridgely wollte darauf zu dem Wagen eilen, als plötzlich vor ihm zwei Manner auftauchten und auf ihn tos feuerten. Ridauy gebrauchte seme Ne volver gleichfalls. Beim vierten Schuß erhielt er eine Kugel in den linken Arm, in demselben Augenblicke stürzte jedoch eine? seiner Angreifer todt nieder. Gleich darauf bekam Nidgely eine ugel durch die Brust und siel, erhob sich jedoch noch einmal und schoß auf den letzten der Desperados. Die Kugel traf, und der Mann siel. Er wollte )q noch einmal erheben, um auf Ridgely zu schießen, doch erhielt er von Nidgely eine zweite Kugel durch den Kopf, die ihn todt zu Boden streckte. Unterdessen war da? ganze Haus le bendig geworden. Der verwundete Nidgely wurde in's HauS gebracht, und Eilboten ritten in di'e Stadt, um Aerzte .ZU holen. Dieselben erklärten seine Verwundungen zwar für schwer, aber nicht für tödtlich. In einigen Wochen wird er wieder auf den Beinen sein. Er bat neben der schlimmsten Deipera dos getödtet, die je das nordwestliche Nrkansas, daZ nordöstliche TexaS und das Indianer Terrttorium heimgesucht haben. Viehzucht im Westen. Ein Engländer Namens Moreton Frewen, der selber an Viehzüchtereien in unserem Westen betheiligt ist, hat in der Londoner Pall Mall Gazette" über die Bleyzucht n den Ber. Staaten einen Artikel veröffentlicht, der manches In teresiante enthält, wenn er auch nicht - inner mit der Wahrheit uderemMmen sollte. W' g-m err newen w m eriiauzmae sriv deckung gemacht, daß die Viehweiden im Westen eigentlich schon viel zu viel über füllt sind. Er meint, man könne gut über die ungeheure Ausdehnung unserer westlichen Pratrlcn reden, es t aber txnt Tbatsacke. dak sich auf ibnen kein einziger Fleck mehr besindet, welcher nicht zur Genüge mit Vieh bevölkert wäre. Texas ist sqon seit Jahren derartig mit Heerden überfüllt, daß es nöthig war, dieselben narf) anderen Gegenden zu schaffen. Als er Frewen im Jahre ' 1 .. nrt. . . . 1878 zuerjt nacy uyonnng geiommen sei, habe es dort und in 'lontana zu -fezimen höchstens 350,000 Ninder ge reden. Jetzt giebt es dort bereits nicht U - T ., , r v . . . veniger als ö,vvv,vvv; oeoeuieno meyr, cli die beiden Territorien ordentlich mit Butter versehen können. Nie Anaaben über die furchtbare Kälte l:Z legten Winters, über die Dürre, die 2dise, die Heuschrecken und die Jndia r.zx in unseren nordwenliqen erruorl m fcält 5err Zvrewen für eitles Ge .C2ä$. Das seien alleS alte, abgestan'
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&$jCZ?. -- - t:y t r? rrSrrf?:'i-i r rvr mi mmtäti: : mAM mm TTT liege am Mängetän Räunt PejottderZ in der Nähe der Tränken . wb daS Vieh seinen Durst stille, seider Vdden von den vielen Viehhaufen vollständig zerstampft, sodaß dort nicht einmal ein Grashalm wachse. Die Prairien wer den seiner Ansicht nach niemals wieder ihr früheres Ansehen gewinnen. Das Futtern mit Heu und das Ueberwintern des Viehes im Stall hält er für unaussührbar. Ein Sturm vom Norden treibe eine Viehheerde oft hundert Meilen weit südwärts, dann komme vielleicht ein Sturm aus dem Osten und treibe das Vieh weitere 50 Meilen nach dem Westen zu. - . i -t m r Herr Frewen yait die szu oer nley' barone für vorüber. Die oßen Vieh beerden münten bald von der Erdober fläche verschwinden und Ansiedlern Platz machen, welche in eingezäunten Feldern Gras ziehen und ihre kleinen Heerden im Winter mit Heu füttern können. Diese Veränderung werde für das ganz' Land von Nutzen sein. Als einziges Hilfsmittel gegen die bestebenden Uebel empfiehlt Herr Frewen den Viebbaronen, mit ihren Heerden wei ter zu ziehen, und zwar ,n S Brtttsche Nordamerika hinein. Dort gebe es em TerrUormm, großer. alS ganz exas, und dieses weite Gebiet besitze in der ca nadi'chen PaclNcbahn eme bequeme ist legenheit. das überflüssige Vieh auf den Weltmarkt zu bringen. Es würde leicht möglich sein, Tausende von ärmeren schottischen Farmern zur Auswanderung nach Manitoba zu veranlaffen und ihnen das aus dem Süden zugetriebene Vieh bebufs Anlegung neuer Viehzüchtereien zu verkaufen. In fünf Jähren würden die Schotten im Stande sein für ihre Kühe allein aus dem Zuwüchse ihrer Heerden zu .bezahlen und ovendrem nocy einen guten Neingewinn zu machen. Spionirgeschichten. Auf die dunkeln Andeutungen des Ka bels über die Affäire-Evrolles" fällt jetzt endlich Licht, und zwar wird die Sache in den neuesten deutschlandlschen Blat tern ganz anders besprochen, als die Kadelmeldungen seinerzeit vermuthen llenen. Evrolles war em Beamter im Kriegsministerium, der von Boulan aer aus irgend emem Grunde entlassen wurde. Sofort beantragte nun eine französische Zeitung, die Abberufung deS jetzigen deutsche Militärattaches zu fordern, obwohl EvrolleS angeblich von dem vorigen bestochen worden war. Ferner meinte dasselbe Blatt,.ostenbar auf Eingebung Voulangers, daß die Ml litärattaches überhaupt nur Spione seien und gänzlich abgeschafft werden sollten. Flourens, der Minister desAeußern stell te entschieden in Abrede, daß die sranzö stsche vlegieruna mit diesen Aeußerungen zufrieden sei. Trotzdem schreibt die Berliner Post", wenn die Ä!ilitä?atta ches abberufen wurden, so wurden auch balddiedip lomatisch en Beziehun gen abgebrochen werden. Die Nordd. Allg." aber brachte einen (vom Kabel arg entstellten Artikel), in dem sie sol gendes sagte : ,Die Thatkache, dan vor ungefähr emer Woche ein Unbekannter aus dem franzö sischen KriegsmiNistermm auf irgend welchen Verdacht hin entlasten worden, berührt an sich das Ausland und insbe sondere Deutschland in keiner Weise. Aber der Votfall erlangt eine gewisse Bedeutung durch den cebenumstand,daß als angeblicher Empfänger pflichtwid' nger Mittheilungen jenes Beamtem erst im Allgemeinen der Militär Attache einer fremden Botschaft, später ein deut scher Milltär-Attache von gewiisen Blat. lern bezeichnet, schließlich mit Name ge nannt und Angriffen ausgesetzt wurde, die wir einstweilen übergehen. Dieses Berfabren t im Verkehr der Staaten neu. Man wird keinen ähnlr cken ftall anfübren können, selbst aus Epochen, wo die Spannung zweier Staa ten einen iörad erreicht hatte, der zum Kriegsausbruch führte. Und wie geht es in dem Lager zu, aus welchem so frivole Beschuldigungen er folgen ? Am 25. December v. I. lief m c rr . 1 w C - " die folgende nonz ourcy aue Pariser ei tun gen : Der Kriegsminister theilt der Agence Libre" die folgende, unter den gegenwartigen Umstanden besonders oe merkenswertbe NoU mir : Aus den Mit rheilungen von Personen, die in Bezie huna zu gewissen Militär-Attaches ste hen, geht helvor, daß diese Officiere auf die französische und namentlich auf die militärische Preffe in Frankreich rechnen. um über unsere Einrichtungen Erkund: aunaen einzugehen. Ein Beispiel be stätiqt dies. Das Eoncept (la rninute) des Berichts des deutschen HauptmannS von Schwarzhoff über die Seemanöver von Toulon last erkennen, daß dieses Swnttttua tyeUweüe nach den ivintDtu r ? r r ent - i . r Hingen gewisser französischer Blauer aogefaxt war." Auf welche Weise ist wohl der franzö sische Kriegsminister, der diese Note mit theilt, zur Einsicht in das Eoncept des Berichtes des Hauptmanns von Schwarz hoff gelangt ? Bisher galt es für inter nationalen Anstand, das Kundschafter Wesen Ibis zu operativen Eingriffen in fremde Schreibtische auszudehnen, und Wenn dergleichen Mißgriffe vorkamen, sie auf der einen Seite zu verschweigen, auf der anderen zu ignoriren. Der französische Kriegsminister hat daS erste Beispiel gegeben, einen solchen Griff, dem e r die Bekanntschaft mit den Eon cepten" fremder Missionen verdankt, zur Grundlage einer ofsiciösen Note zu ma chen. Den Anstand des Jgnorire n s hat man auf deutscher Seite trotz dessen beobachtet. Dänach hat man wohl Grund, die namentliche Anschuldi gung gegen den deutschen Militärattache überraschend zu sinden. In solchem Fall fragt man vor Allem nach den Beweisen der Anschuldigung und kann nicht umhin, sich zu erinnern, daß ageut3 provocateurs" ein französischer Kunstausdruck und als solcher in die übrigen gebildeten Sprachen übergegangen ist. Der deutsche Militär Attache ist eine zeitlang von ngenU . f m Z aVr- i oHf luivnuym der Polize, drohen mußte. Mit welchen Mitteln die Spionage uns gegenüber betrieben wird, das haben wir u. A. in vier L a n . desverraths. Processen ersah. ren. welche vor dem. Reichsgericht in
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PV rt l'etßzia gegen ftanjosische Dplone uns ihre Werkzeuge erhoben worden sind, und sämmtlich die Ueberführung der Angeklagten ergeben haben. Dagegen hat man auf deutscher Seite denjenigen französischen Kundschaftern, welche dem Officierstand angehörten, und also direct im militärischen Dienst thätig waren, auch wenn man den Thatbeweis in Händen hatte, stets die Freiheit der Ne is e gegeben, wie noch kürzlich dem Lieutenant Letellier, der Studien zum Besuch des Rheinübergangs machte. 1 r- - , . . trt i. . ci ud liegt wovi oeuliicy vor Augen, wie verschieden das Matz ist, von dem man n Deutschland der der Abwehr renes tillen Krieges Gebrauch macht, und das Maß, welches man in Frankreich anwen det, wenn man auch nur Verdachtsgründe zu haben glaubt, vielleicht solche, die man sich selbst erst künstlich geschaffen hat. Es ist bemerkenswerth, daß die ungebührliche Behandlung der Angelegenheit des sogenannten Herrn CyrolleS sich n u x in aew issen französischen Blättern findet und zwar in solchen, die man als bevorzugte Organe des Kriegsministers bezeichnet, wie L'Evenement", La France", La France militaire" u. s. w. Die Organe anderer französischer Minister vertreten den ernstlichen Wunsch der Erkaltung des Friedens zwischen beiden Ländern." Der neue Themse-Tunnel. London wird gegenwärtig ein neuer Themse-Tunnel gebaut, welcher in seiner. Art zu den Wunderwerken der Welt zählt. Er zieht sich tief unter Gas und Wasserleitungen sowie unter Abzugsgräben dahin, bis er die Themse erreicht, die er in emer Tiefe von 15 üujs unter ihrem Flußbette durchschnei' det. Auf dein Festlande beträgt seine r l r . M 5 r . J, p xitlt ourcyscynltttlcy 4U vlö 45 up. Der Tunnel beginnt unmittelbar oberhalb dem Monument", zieht sich unterhalb der Swan Lane hin, tritt am Swan Pier, ungefähr 50 Fuß oberhalb der Londoner Brücke, unter das Flußbett der Themse und kommt am Eastle" zu zu seinem Ende. Le besteht eigentl.') aus zwei Tunnels, oit dicht neben eis ander liegen und dazu dienen, daß btt Waggons immer in derselben Richtung fahren können, ohne an einander vorder fahren zu müssen. An einzelnen Stellen andelte es sich darum, auö praktischen Rücksichten den Raum, welchen der Tun nel einnimmt, möglichst einzuschränken. Dies bewirkten die Ingenieure dadurch, daß sie den einen Tunnel etwa 5 Fuß hoch über den anderen legten, bis sich wieder Gelegenheit bot, die frühere Breite einzunehmen und nach langsamer Abdachung die Tunnels neben einander lausen zu lassen. Die Arbeit wird von einem zeitweili gen Schaft aus geleitet, der für den er sten Tunnel 60 und für den zweiten 75 Fuß Tiefe bei einem Durchmesser von 13 Fuß besitzt. Jeder Tunnel bildet einen langen eisernen Cylinder von 13 Fuß Durchmesser. Ein vorläusiger Tramway sorgt für dre Entfernung der ausgegrabenen Erde und zur Beförde ruug der eisernen Platten, auS welchen die Cylinder gebaut werden. Die Arbeiter graben zuerst mit Pickaxt und Spaten ein etwa 18 Zoll tiefe Loch vom ungefähren Umfang des Tunnels in den lehmigen Boden hinein, dann tritt der Schild" in Wirksamkeit. Der selbe sieht aus, wie ein Telescop, und ist am oberen Ende mit scharfen Schneiden aus Stahl versehen, die mit hydrauli schem Druck in den Lehm gepreßt werden. Es dauert nur 15 Minuten, um den Schild anderthalb Fuß weit in daS Erdreich hineinzutreiben. Die Erde aus dem Innern deS Schildes wird dann entfernt, und dasselbe beginnt dann von Neuem seine Arbeit. In die Höhlung werden nach Art der üblichen Röhren für Gas oder Wasserleitungen die schwe ren eisernen Eylinder hineingepreßt, welche die Wände des Tunnels bilden. Jeden Tag kann auf diese Weise 10 Fuß weiter gebaut werden, so daß der ganze Tunnel in etwa 16 Wochen vollendet sem wird. Die Bauart ist überaus einfach und billig. Die Ingenieure berechnen, daß die ganze, lh Meilen lange Strecke mit allem Zubehör bequem für 300,000 Pfund Sterling gebaut werden kann. Außer an den beiden Endpunkten besin det sich auch in der Nähe der St. George Kirche ein Einsuhrschacht, welchen man vermittels emer hydraulischen Borrzch tung bequem hinauf und hinuntersab ren kann. Man hegt die Absicht, den Tunnel noch 19 Meilen weiter zu bauen. Jeder Zug, etwa aus 34 Waggons . . . Wi & 9 vestevenv, wird vermme! t eines endlo en Kabels befördert und ungefähr 100 Passagiere fassen. Alle 23 Minuten wird ein neuer Zug abgehen. Der Fahr preis wird pro Meile einen Penny be tragen ; für hinlängliche Ventilation in der Tiefe ist genugend gesorgt. d,n Mlstveerfenncr:? r:: ., w m i wewacysyausern werden hier zu Lande nicht mehr, wie früher und wie es in Deutschland noch bis heute geschieht. die sorgfältig rechtwinklig zugeschnittenen Glasscheiben theilweise über einander gelegt, sondern nur an einander gestoßen und be: Holzspairen mit kleinen blecher nen Dreiecken, ber eisernen Sparren durch zwischen den Scheiben angebrachte, nach entgegengesetzten betten umgebo gene Zinnstrcisen befestigt. Bann. wer den dieselben, nachdem sie in Kitt gelegt sind, nicht auch oben mit Kitt verstrichen. sondern, weil erfahrungsgemäß diese Befestigung doch in den meisten Fallen nicht dicht bleibt und dann dem Wasser Zutritt zum Holze des Nahmes gestattet und dasselbe zum Faulen bringt, ganz einfach nur fest auf den Kitt gedrückt in angegebener Weise befestigt und alle Fugen mit in Firniß gelöstem Bleiweiß ausgegosien, über welches dann feiner weißer Sand gestreut wnd. Die em gegossene Flüssigkeit verhärtet zu emer cementartigen Masse und widersteht aus Jahre jeder Feuchtigkeit. Diese Ver glasung?weise ist sparsamer an Arbeit, Material und Zeit, mithin billiger und rtrrtfepm IslHr hi nst?. 00 wvmww wm r mw auch ist die 'Ergänzung zerbrochener Scheiben leichter auszuführen, . v 4 ' ... . 5s g te h t x n-2 ou x i an a eine i yanta welche lnl 8 b ! 100 Mnien brett ist. Es kostete 50,000, m pc ""t "ner venz" zu umgeben.
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vitiianeci . Die Krade - Dollars bet schwinden aus der Wall Straße in New York sehr schnell. Als sie zu 65 Eentö das Stück verkauft wurden, nahmen viele Juweliere die Gelegenheit wahr, um sie aufzukaufen und zu Schmucksachen umzuschmelzen. Die Münze enthielt bei 900 Feingehalt 420 Gran Silber und war billiger, als Silber-Bullion. Der kriegstüchtige Aaqu'l. Häuptling Eajeme im mexicaniichen Staate Sonora soll von General Martinez in einem Versteck nahe Guaynas gefangen genommen worden sem. Diese Gefangennahme wurde den seit zwn Jahren in Sonora geführten Krieg zwi schen Mexikanern und Naqui Jndianerr, beendigen. Die Indianer in der N ach barschaft der Blackfoot-Agentur haben es diesen Winter aut gehabt. Sie ha ten fortwährend Arbeit, um die in Folge der Kälte und des Nahrungsmangels verendeten Ninder der Viehzüchter abzuhäuten, entzwei zu schneiden und zu treck' nen. Auch jetzt noch sind sie eifrig m't dem Abhäuten beschäftigt. Für je Haut erhalten sie 75 Cents. In der Nahe von Dolores in der argentinischen Nepublik ereignete sich kürzlich ein Steinregen, wieinan ihn dort noch nie erlebt hatte. In einigen wenigen Augenblicken war die ganze Prairie mit den Körpern todter Gänse. Störche und anderer Bögel bedeckt, die von den Steinen getöotet worden waren, auch viele vierfüßige Thiere muu ten dem Regen erliegen. Ein Eiiiwöh ner von DoloreS schleppte in dem Zeit-, räum von einer halben Stunde l8:ovte Wildgänse heim. Der von dem teinregen auf den Feldern und an den Ge bäuden angerichtete Schaden ist ganz ungeheuer. In (Kalifornien i st vor einigen Tagen wieder eine große Sendung zunger Orangenbäume aus Japan em getroffen. Die Tulare Times" entwirft von denselben folgende Schilderung: Der japanesische Orangenbaum wird in seiner Heimath in einem Klima fortgepflanzt, wo der Boden bereits im November gefriert und in gefrorenem Zustande bis Februar verbleibt. Die mpanestsche Orange ,st eigentlich mehr ein Busch, als ein Baum, und wird nur selten höher, als 16 Fuß. In den ersten Jahren erreicht die frucht selten einen Durchmesser von mehr als zwei Zoll, dann aber gewinnt sie bis drei Zoll Durchmesser und hat dabei nur eine sehr dünne Hzut und keinen Samen. Sie ist außerdem sehr füß, und bringt in Folge dessen einen viel höheren Preis, als die Orange von Florida oder Kalifornien. Bon einer brutalen Schießaffaire wird aus Lena, einem kleinen Orte an der Milwaukee- & Northern Bahn, welcher sich inmitten emer polnischen Colonie besindet. Folgendes berichtet: Im Lauf? eines der letzten Tage war dort der Arbeiter James Carlin mit einem unbekannten scanne in Strett ge rathen, doch wurden die Sireitenden durch die Dazwischenkunft der Freunde Carlms getrennte Am Abend desielben Tages schlich Carlin in den großen Schlafsaal des Pavant Hotels, trat dort an ein Bett, in welchem er wahrscheinlich seinen Gegner vermuthete, und schoß dem dort Schlafenden eine Kugel in den Kopf. Zu fpät stellte es sich heraus, daß der Mordgeselle einen ihm vollstän dig unbekannten Mann Namens Mau rice Beauchand tödtlich verwundet hatte. Carlin sitzt jetzt im Gefängniß von Oconto. Der Sonntagsztvang i'n Philadelphia richtet sich gegenwärtig besonders auch gegen das deutsche Tbeater. Director Alexander Wurster daselbst war daher gezwungen, folgende Proclamation an das dortige Deutschthum zu rich ten : Durch einedreimalige, nachdrückliche Aufforderung des Mahor Fitler vm icv gezwungen, vonaunz merne Sacred Concerte" einiustellen. da die Auslicht auf neunzig Tage Gefängniß, außer meinen großen Verlusten, welche die Stellung als Director des Philadelphia deutschen Theaters mir auferlegt. doch ;u wenig verlockend für mich izt. Die aijon wnd deshalb zu einem vorzeiti gen Abschluß gebracht werden, und findet die letzte Boruellung am Samstag, den Itt. April 1887, statt. Den geehrten Abonnenten b:rzlichen Dank ausspre chend für die mir entgegengebrachte Theilnahme, bitte ich dieselben, die we nigen noch ausstehenden Billets bis zum 16. April zu benutzen, und mir den zwei Wochen früheren Abschluß der Saison nicht verübeln zu wollen. ' Am 15. Septcinber d. I. J?erde ich mit einer neuen Gesellschaft das Germania Tbeater in Philadelphia wieder eröffnen." Ein einbeiniger Schleich dieb ;ri .u.5tr:x. M B"B UvIvUDilliCy C Ul fi.:..-. " t. v:. ra-il: ' .ri.wi iucuiuiiu, uuci vic jiiuuiiuict üniaot r7:urvsw, r.. -r. cv. v.ffl " "r?!fle Ä fe
chen Carl ohlbepp in, ahl auS der! '"? V T'-7 . r e. ü i-' Sv"T"i 3,rk. 's i.t:ifc. außer den Beteiligten, wußte von die Ä..??.?..V1k Serzensromane de tapferen Ge.
. ' ViV VM, UIIV IIUII VVQHItll eine lebhafte Jagd. Mit der Gewandt heit eines Rehes flüchtete der Einbeinige und sprang in einen nach der Stadt sahrenden Pferdebahnwagen hinein. Zu fällig befanden sich zwei ländliche Poli' zisten in der Nähe. Sie wurden fchnell von dem Geschehenen verständigt, requi rirten ohne Weiteres einen vorüberfah renden Wagen und setzten dem Straßen bahnwagen nach. Sie erreichten ihn bei der Stadt, der Einbeinige wurde verhaftet, und in Highlandtown, wohin er zurücktransportirt wurde, fand man bei ihm noch das gestohlene Geld vor, Welches man an einem markirten Fünf centS-Stücke genau erkannte. In der Umgegend von Fort Worth in Texas ist ein Goldsieber außer, ordentlicher Natur ausaebrochen, und das kam so : Am 10. April kamen zwei j Cm " ... V . ' Cm 1 C r ! a;iunnci ju vem vier aiCilCn norotlcy von Crawford wohnenden Farmer Wil liam TubbS und machten ihm die Mit 4ls,. L ! CV . f. - irrn .? r, I ivcnuiiö, uft im aore jöoo eine n dianerin, aus Furcht, sie könnte von Va gabunden beraubt werden, einen eisernen Topf mit 51000 in Gold unter seinem Hause vergraben habe. Als sie fortzog. habe sie beschlossen, den Schatz dorr zu laffen, in der Ueberzeugung, er werde Möt Sekunden werden und sie werde ibn
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r jtbcr &li lMer herA l?iinert; Slif ihrem odtsndettc habe sie ihnen, als Entgeldfur erwiesene Pflege und Freund lichkeir, den Schatz vermacht und den Ort. wo er vergraben lag, genau be schrieben. Nichtig fand sich auch der Topf mit dem Golde an der bezeichneten Sielle. Merkwürdigerweise entdeckte am Tace nachher ein Nachbar von Tubbs, Eapt. Bewley, beim Pflügen ein Zwan ziz-Dellarsstück und hielt dies erst für ein zufällig verlorenes Stück Geld, w'rde aber aufmerksam, gls er mit dem Pfluge ein zweites und ein drittes aufwarf, irr r:cr semen Zinecht. und machte sich mit diesem ernstlich an die Suche, und bis So: Sonnenuntergang hatte er nicht weniger als 28'4 Zwanzig-Dollarsstücke, alo 85640 aufgesammelt, etzt grabt Jeder in der Umgegend sein Land um, was dem Lande jedenfalls nicht schaden wird. Zöie es heißt, campwen im Jahre an jener Stelle die Tonkawa'Jndiancr, als ihnen die Negierung von Texas $40,000 für die ihnen abgekaufte Reservation auszahlte, und man nimmt an. daß der größte Theil jenes Geldes dort veraraben wurde. Vem Nuölaude. DerAlleinberrscher des ruf äschen Reiches ist aegenwärtiq Weltaesprach, und das in einer Weise, die dem stolzen, sogenannten unumschränkten Ge bieter über mehr als hundert Millionen Menschen darum nicht angenehm sein kann, weil man ihn bemitleidet. Der Czar ist der Held in einer Schicksalstra gödie. Die Unzulänglichkeit seiner Herr schergewalt mag auch dem Ezar schon be' wußt geworden sein, und es ist nur zu beklae.en, daß er sich der nervösen ctirn mung, die dieses Bewußtsein in ihm er zeugt, obne Widerstand überläßt. Alexander III. ,st nun gar rn Folge der At tentate auf seine Person ungeheuer reiz bar geworden. Man darf seit dem 13. März in seiner Anwesenheit kein Wmt über das Attentat laut werden lassen : er will nichts darüber hören, und um die sem seinem Willen gerecht zu werden, muffen auch die Zeitungen, die auf seinen Tisch gelangen, eigens für ihn präparirt werden. Der Czar be. kommt also eigens für ihn gedruckt Blätter, die das reine Pfennig'nagazin sind, höchstens, daß die inoffenslven Te peschen beibehalten werden. Das Uebrige rm Blatte ist Geplauder über die Gesellschaft und Theaterklatsch, wohl auch ein und der andere Leitartikel, der die Wohlthaten der Regierung des Czars aufzählt, ohne sich indeß dabei ängstlich an die Wahrheit zu halten. Die Redacteure des Leibblattes" des (5zars, das nur einen einzigen Abonnenten, den Czar, hat, das also nur in einem Exemplar aufgelegt wiid, fahen nichts Uebles darin, die B-.richte über den 90. Geburtstag des deutschen Kaisers aufzunehmen, und die Lectüre dieser Berichte konnte nicht verfehlen, Alexander III. etwas wehmüthig zu stimmen. Am jüngsten Geburtstag des Kaiseis Wilhelm war der Czar sichtlich ergriffen, und man hörte von ihm die Worte: Ich werde niemals neunzig Jahre alt werden und die Segnungen von Millionen meiner Unterthanen auf meinem weißen Haare vereint sehen." Bon dem neuen italeni schen Commandanten in Maffauah, Ge neral Saletta, erzählt der ',Corriere di Roma" folgende Geschichte: Bor eini gen Tagen erhielt der General ein duf tiges Billet, in welchem eine junge, der hohen Aristokratie ungehörige, immens reiche Engländerin, dem künftigen Rächer von Dogah", Herz und Hand antrug. Ohne sich erst lange zu besin nen, warf sich der tapfere General, der bisher vor nichts, als vor der Ehe zu rückzuschrecken schien, in seine Parade Uniform und begab sich, angethan mit allen seinen Orden, zu der holden Tochtcr Albion, die, als sie den General erblickte, sicher war, bald den schönen Traum des Honigmondes in Maffauah zu träumen. Der General jedoch berei tete diesem Traume dadurch ein jähes Ende, daß er, der von Allen für eine treffliche Partie gehaltene Junggeselle, sagte, er sei seit dreiundzwanzig Jahren verhcirathet. Freilich, setzte er auch hin zu, daß er seit seinem Hochzeitstage von seiner Frau geschieden sei. Und das kam so: Der General, der damals ein blutmnger Lieutenant war, hatte sich ln ein Mädchen aus guter Familie verliebt. Das Mädchen erwiderte die Neigung und . i i n i r r. v gao siW oem leurenanl yl.t. ie Hotel en blieben nickt aus. und die Eltern des Mädchens forderten Saletta auf, seine Pflicht als Ehrenmann zu thun und die von ihm ersuyrte zu seiner gesetzmaßl' tjen Gattin zu machen. Saletta kam dieser Aufforderung um des lindes wil len sofort nach. Gleich nach der Trau I w v v 1 1 iv.v vv ivtt vMittii, v rrttr m ln. I Vs a. u.Ä. tst. r. JA.. tKXi s ivnvt ic in icucv um uui vlttlli, ua .u .; .. r- , Werde aber Niemals mit emer rau le bm. die sich schon als Mädchen so weit vngchen konnte, einem Manne ihre neral, jetzt hat ein Zusall das Geheim niß gelüstet, und nun kann Herr DumaS oder ein Anderer sich dieses Vorwurfs einem modernen Pchauspul oedlenen. Ueber die Aneiennitäts verhälmisie im preußischen Ofnzierkorps - ! .!. l. . Ct r -. .- r - veroirenlua?! oicqi. ig." einen tan geren Artikel, dem wir Folgendes ent nehmen : Die am 1. April erfolgte Neu bildung der Truppenkörper bat in den oberen Cbargen nur in der Beförderung zum Oberstlieutenant und etatsmäßigen Stabsoffizier ein größeres Avancement zur Folge gehabt, indem die Majors vom September 1879 blö Januar I8L0 be fördert sind. Beförderungen zum Major hat die Truppenvermehrung bei der In santerie nur wenig gebracht, weil ein großer 2hm der neuen Stabsoffizier stellen mit aggregirten MajorS ausge füllt ist. Die Beförderungen, die statt gefunden haben, sind außerdem sehr au ßer der Tour erfolgt. So ist es gekom mn. daß die ältesten Hauptleute immer nocb nahezu 12 Jahre (seit 13. April 1875") in ibrcr jetzigen Charge und seit 25 i'is Jahren Offiziere sind. Bei der Artillerie hat das züngjte Avancemert den Nest des Jahrgangs 1875 auf ' Stehlt und bereits den Jahrgang 1876 I iUx genommen. Die Premier. lleutenantscharae bat be: der Infanterie
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